Re-Source: Leben als Spielraum Archiv
41 Episoden
22 Minuten
Warum scheint es leichter, uns zu verschließen als offen zu bleiben? Oft fühlen wir uns angegriffen, wenn wir kritisiert werden. Dann kommt der Reflex, uns zu verteidigen. Was fühlt sich da bedroht? Und was verändert sich, wenn wir offen bleiben, statt automatisch zu reagieren? In diesem Gespräch erkunden wir, wie sich Kritik, Identifikation und Verengung der Aufmerksamkeit gegenseitig verstärken – und wie die Bereitschaft, auch unangenehme Gefühle bewusst zu erleben, zu mehr Klarheit und Freiheit führen kann. Wir sprechen darüber, · warum Kritik oft wie ein persönlicher Angriff erlebt wird · weshalb sich unser Gegenüber häufig genauso angegriffen fühlt wie wir · was der „innere Anwalt“ zu Konflikten beiträgt · warum wir reagieren, als würden wir körperlich bedroht, wenn es um unser Selbstbild geht · wie Tunnelblick unsere Aufmerksamkeit verengt · wie Neugier die Aufmerksamkeit weitet · wie Offenheit wieder Entscheidungsfreiheit entstehen lässt Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
9 Minuten
Ist Leid einfach Schmerz plus Geschichte? Dieser Ansatz findet sich oft in spirituellen und psychologischen Beschreibungen. Was spricht für diese Sichtweise – und wo greift sie zu kurz? Das erkunden wir im Zusammenhang mit körperlichem Schmerz, Trennungsschmerz, Erinnerungen und den Geschichten, die wir uns dazu erzählen. Dabei zeigt sich, dass Worte hilfreich sein können, um Erfahrungen zu beschreiben. Aber oft verstellen sie den Blick auf das unmittelbare Erleben, das lebendiger, tiefer und fließender ist als alle Benennungen. Wir sprechen darüber, wie Gedanken und Geschichten Schmerz verstärken können warum Trennungsschmerz Zeit braucht weshalb Worte nur Platzhalter für Erleben sind was der Unterschied zwischen Beschreibung und Erfahrung ist wie Aufmerksamkeit vom Drama zurück zum direkten Fühlen finden kann Re-Source – Gespräch 17 Themen: – Schmerz und Leid – Körperlicher und emotionaler Schmerz – Trennungsschmerz und Verlust – Geschichten und Selbstbilder – Worte und direktes Erleben – Aufmerksamkeit und Emotionen – Der „Anwalt des Dramas“ – Schmerz vergrößern oder fühlenIst Leid einfach Schmerz plus Geschichte? Dieser Ansatz findet sich oft in spirituellen und psychologischen Beschreibungen. Was spricht für diese Sichtweise – und wo greift sie zu kurz? Das erkunden wir im Zusammenhang mit körperlichem Schmerz, Trennungsschmerz, Erinnerungen und den Geschichten, die wir uns dazu erzählen. Dabei zeigt sich, dass Worte hilfreich sein können, um Erfahrungen zu beschreiben. Aber oft verstellen sie den Blick auf das unmittelbare Erleben, das lebendiger, tiefer und fließender ist als alle Benennungen. Wir sprechen darüber, wie Gedanken und Geschichten Schmerz verstärken können warum Trennungsschmerz Zeit braucht weshalb Worte nur Platzhalter für Erleben sind was der Unterschied zwischen Beschreibung und Erfahrung ist wie Aufmerksamkeit vom Drama zurück zum direkten Fühlen finden kann Re-Source – Gespräch 17 Themen: – Schmerz und Leid – Körperlicher und emotionaler Schmerz – Trennungsschmerz und Verlust – Geschichten und Selbstbilder – Worte und direktes Erleben – Aufmerksamkeit und Emotionen – Der „Anwalt des Dramas“ – Schmerz vergrößern oder fühlenIst Leid einfach Schmerz plus Geschichte? Dieser Ansatz findet sich oft in spirituellen und psychologischen Beschreibungen. Was spricht für diese Sichtweise – und wo greift sie zu kurz? Das erkunden wir im Zusammenhang mit körperlichem Schmerz, Trennungsschmerz, Erinnerungen und den Geschichten, die wir uns dazu erzählen. Dabei zeigt sich, dass Worte hilfreich sein können, um Erfahrungen zu beschreiben. Aber oft verstellen sie den Blick auf das unmittelbare Erleben, das lebendiger, tiefer und fließender ist als alle Benennungen. Wir sprechen darüber, wie Gedanken und Geschichten Schmerz verstärken können warum Trennungsschmerz Zeit braucht weshalb Worte nur Platzhalter für Erleben sind was der Unterschied zwischen Beschreibung und Erfahrung ist wie Aufmerksamkeit vom Drama zurück zum direkten Fühlen finden kann Re-Source – Gespräch 17 Themen: – Schmerz und Leid – Körperlicher und emotionaler Schmerz – Trennungsschmerz und Verlust – Geschichten und Selbstbilder – Worte und direktes Erleben – Aufmerksamkeit und Emotionen – Der „Anwalt des Dramas“ – Schmerz vergrößern oder fühlen Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
10 Minuten
Kann das Leben uns glücklich UND bewusst machen? Schmerz, Verlust, Krankheit und Situationen, die anders verlaufen als geplant, gehören zum Leben. Niemand kommt daran vorbei. Krisen stellen infrage, was selbstverständlich erschien. Sie verändern den Blick auf das Leben und wecken das Gefühl dafür, was wirklich wichtig ist. Ausgangspunkt des Gesprächs ist ein Satz von Eckhart Tolle: „Das Leben ist nicht dazu da, uns glücklich zu machen, sondern uns bewusst zu machen.“ Von dort aus sprechen wir über Bewusstsein, Glück, Berührtsein, Veränderung und Akzeptanz. Durch die Geschichte eines Mannes, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt und heute zu den glücklichsten Menschen gehört, die Bernd kennt, kommt die Frage auf: Braucht es wirklich eine Krise, um das Wesentliche im Leben zu erkennen? Im Verlauf des Gesprächs geht es um Verlust, Neuorientierung und die Frage, was bleibt, wenn das Leben anders verläuft als gedacht. Dabei zeigt sich ein tieferes Glück: die unmittelbare Erfahrung, lebendig zu sein. Re-Source – Gespräch 16 Themen: – Krisen und Bewusstheit – Glück und Berührtsein – Verlust und Neuorientierung – Bewusstsein als Präsenz statt als Analyse – Veränderung durch Erfahrung – Lebensfreude und Lebendigkeit – Was wirklich wesentlich ist – Die einfache Freude, lebendig zu sein Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
17 Minuten
Ablenkung verspricht Erholung — aber sie hält den inneren Stressmodus aufrecht. Wenn die Ablenkung wegfällt, wird spürbar, was vorher im Hintergrund war: Anspannung, Unruhe, mentale Aktivität. Aufmerksamkeit bringt den Körper wieder ins Erleben; dadurch entstehen Klarheit und Ruhe. Das Gespräch zeigt, – warum echte Ruhe oft zunächst ungewohnt wirkt – weshalb der Körper Aufmerksamkeit braucht, nicht nur Unterhaltung – wie kleine Momente des Innehaltens helfen können – warum Fühlen nichts „wegmachen“ muss, damit sich etwas entspannen kann Ausgehend von einfachen Beispielen – vom eingeschlafenen Fuß bis zum Arbeiten im Dauermodus – entwickelt sich ein Dialog über Aufmerksamkeit, Körpergefühl und einen lebensfreundlichen Umgang mit sich selbst. Re-Source – Gespräch 15 Themen: – Ablenkung als Überlagerung von Anspannung – innere Unruhe und körperlicher Stress – Aufmerksamkeit fürs Fühlen – Integration durch Körperwahrnehmung – To-Do-Modus und mentale Dauerbeschäftigung – kleine Übergänge zwischen Tätigkeiten – Bewegung statt weiteres Ruhigstellen – Körpergefühl, Spielraum und Lebendigkeit – lebensfreundlicher Umgang mit Arbeit und Pausen Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
12 Minuten
Viele Menschen suchen nach besonderen Erfahrungen :nach etwas, das „erfüllend“ ist. Dabei zeigt sich Lebendigkeit auch in den einfachen Momenten: im Klang der Blätter unter den Füßen, im Vogelgezwitscher, im Blick auf einen Hund, im direkten Erleben dieses Augenblicks. Im Gespräch geht es um zwei grundlegende Fragen: Wie ist die Aufmerksamkeit jetzt gerade? Was liebe ich? Denn nicht nur das, worauf wir achten, prägt unser Erleben, sondern auch die Art der Aufmerksamkeit selbst. Manche Formen von Aufmerksamkeit engen den Moment ein: gereizte Aufmerksamkeit, ängstliche Aufmerksamkeit, ständiges Bewerten und Vergleichen. Andere öffnen ihn: neugierige, friedliche, liebevolle Aufmerksamkeit. Wir sprechen darüber, – wie Gedanken das Erleben filtern – warum der Moment oft „nicht gut genug“ erscheint – wie Ganzheit im direkten Erleben fühlbar wird – was Dankbarkeit ist – warum Offenheit keine Technik ist, sondern eine Erlebensweise. Re-Source – Gespräch 14 Themen: – Aufmerksamkeit und Erleben – Offenheit für den gegenwärtigen Moment – abwertende Gedanken und innere Filter – Ganzheit statt Fragmentierung – Dankbarkeit und Lebendigkeit – Erlebensraum und Präsenz – Denken und unmittelbare Wahrnehmung – Schönheit einfacher Erfahrungen Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
9 Minuten
Gedanken können hilfreich sein – aber oft überlagern sie das unmittelbare Erleben. Dann verengt sich die Aufmerksamkeit auf innere Kommentare, und die sinnliche Wirklichkeit gerät in den Hintergrund. Dittmar Kruse und Bernd Stadlober sprechen darüber, wie Denken Timing lernen kann: durch Aufmerksamkeit dafür, wann Gedanken wichtig sind – und wann Präsenz, Wahrnehmung und unmittelbares Erleben sich frei entfalten können. Im Gespräch geht es darum, wie sich die Aufmerksamkeit aus der Trübung durch Gedanken wieder öffnet in das klare, sinnliche Erleben des Moments. Und wie der Reichtum dieses Da-Seins wieder zu unserer natürlichen Erlebensweise wird. Denken muss nicht verschwinden. Aber es muss auch nicht ständig im Mittelpunkt stehen. Timing hilft. Re-Source – Gespräch 13 Themen: – Gedanken und Aufmerksamkeit – Denken und unmittelbares Erleben – Präsenz auch mit innerem Kommentar – sinnliche Wahrnehmung und Lebendigkeit – Gewohnheiten des Denkens – Fühlen und Denken – Weite der Aufmerksamkeit – Vertrauen ins direkte Erleben Re-Source – Leben als Spielraum Mehr zum Buch und Podcast: https://dittmar-kruse.com/re-source
11 Minuten
Wie erleben wir Denken? Als innere Stimmen, Kommentare ... – Und wer spricht da in unserem Kopf? Ist Denken etwas, das wir tun? Oder geschieht es von selbst? Beides! Dittmar Kruse spricht darüber, wie Gedanken im Organismus erscheinen, wie kulturelle Stimmen, eigene Erfahrungen, Hoffnungen und Befürchtungen sich im Denken abbilden – und warum es hilfreich sein kann, Denken nicht sofort zu glauben oder wegzuschieben, sondern es kennenzulernen. Wesentlich in dieser Folge: Denken ist nur eine Schicht im Erleben. Jenseits des Kommentars zeigt sich der sinnliche Reichtum des gegenwärtigen Moments. Re-Source – Gespräch 12 Themen: – innere Stimme und innerer Dialog – Denken als Multimedia: Worte, Bilder, Gefühle ... – Gedanken, die wiederkehren – Aufmerksamkeit, Timing und Präsenz – die Denkschicht in der Weite des Erlebens – warum nicht jeder Gedanke jetzt beantwortet werden muss Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
17 Minuten
Kinder sind spontan. Und dann verlernen wir diese Direktheit. Was passiert dazwischen? Kinder leben und erleben frei von Vorgaben. Sie bewegen sich, singen, tanzen, erkunden – nicht, um es "richtig" zu machen, sondern weil es ihrem Erleben entspricht. Mit der Zeit verengt sich dieser Spielraum. Bewertung kommt ins Spiel: richtig und falsch. Die Aufmerksamkeit verschiebt sich – hin zu der Frage, wie wir wirken. Und zur Angst, Fehler zu machen. Im Gespräch schauen wir darauf, – was durch solche Filter in den Hintergrund gerät – wodurch Spontanität und Selbstausdruck eingeengt werden – und wie aus freiem Erleben schrittweise Anpassung wird Und auch darauf, was den Spielraum wieder öffnet: Zusammenspiel mit anderen, gemeinsames Erkunden, Staunen und Entdeckerfreude, Zeit in der Natur, Momente der Stille – und Räume, in denen Ausdruck nicht bewertet wird. Hier geht es nicht nur um Kinder, sondern auch um uns selbst – und um die Frage, wie wir den Spielraum in unserem eigenen Erleben wiederfinden. Re-Source – Gespräch 11 Themen: – Spontanität und Selbstbeobachtung – Spielraum und Anpassung – Lernen und Verlernen – Zusammenspiel und gemeinsames Erleben – Natur, Stille und Aufmerksamkeit – Singen, Tanzen und freier Ausdruck Kapitel: 0:00 Kind sein und direktes Erleben 0:00:50 Der eigenen Natur treu bleiben 0:01:43 Zusammenspiel 0:02:05 Zeit in der Natur und Stille 0:03:09 Nicht verlernen 0:04:20 Frei von Vorgaben wie "Richtig und falsch" 0:05:46 Freies Tanzen 0:09:03 Spontan sein 0:12:40 Singen vor Sprechen 0:14:17 Freier Ausdruck Podcast: Re-Source: Leben als Spielraum Weitere Inhalte: https://dittmar-kruse.com/re-source
13 Minuten
So viele Möglichkeiten! Wie finde ich heraus, was ich wirklich liebe? Im Gespräch wird deutlich: Es geht weniger darum, die eine richtige Sache zu finden. Sondern um das Gefühl dafür, was du tust. Freude und Sinn zeigen sich nicht erst am Ergebnis – sondern in der Art der Aufmerksamkeit, mit der dabei bist. Bist du präsent und wach? Bist du mit ganzem Herzen und voller Aufmerksamkeit dabei? Oder schielst du nach etwas anderem? Das Denken bietet ständig Alternativen an: Könnte es nicht noch besser sein? Was gäbe es sonst noch? So spaltet sich die Aufmerksamkeit – und der Moment verliert an Intensität und Klarheit. Im Gespräch verschiebt sich der Fokus: weg von der Suche nach der perfekten Wahl – hin zu einer Orientierung aufs direkte Erleben: Was fühlt sich stimmig an, während ich es tue? Darin zeigt sich: Wahl entsteht nicht nur im Kopf – sondern im bewussten Erleben. Re-Source – Gespräch 10 Themen: – viele Möglichkeiten – wie entscheiden? – Freude und Sinn im Tun – Aufmerksamkeit und Erleben – das Denken und seine Alternativen – Unruhe durch Vergleich – „gut genug“ vs. „noch besser“ – Vertiefung statt Wechsel – Stimmigkeit im Moment Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
14 Minuten
Bist du Entscheider in deinem Leben – oder geschieht das Leben von selbst, wie es in der Nondualität oft beschrieben wird? Im Gespräch hinterfragen wir dieses Entweder-oder: Gibt es das wirklich im direkten Erleben? Ausgehend von konkreten Situationen zeigt sich: Handlungen entstehen im Organismus, im Zusammenspiel von Aufmerksamkeit, Gewohnheiten und dem, was im Moment stimmig ist. Das Denken bildet ein „Ich“ als Bezugspunkt – eine hilfreiche Orientierung, aber nur ein Abbild des Organismus und seiner Erfahrung. Im Gespräch verschiebt sich der Fokus: von der Frage nach Kontrolle – zu einer einfachen, direkten Orientierung: Wie ist das Erleben jetzt? In dieser Aufmerksamkeit zeigt sich ein Spielraum: für frische Wahrnehmung, für kreative Möglichkeiten und für lebensfreundliches Zusammenspiel. Lebendigkeit ist als wir da. Sie erlebt und wirkt durch uns. Re-Source – Gespräch Themen: – Erleben statt Konzept – Aufmerksamkeit und Präsenz im Moment – das „Ich“ als gedanklicher Bezugspunkt – Organismus und Tun – Muster und Wiederholung in Beziehungen – Spielraum zwischen Tun und Geschehen – Selbstwirksamkeit und Stimmigkeit – Orientierung im gegenwärtigen Erleben Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
17 Minuten
Beziehungen beginnen lebendig – und werden mit der Zeit selbstverständlich. Was vertraut wird, verliert an Reiz – und der Kontakt verflacht. Wie kommt das? Und muss das so kommen? In diesem Gespräch geht es um einen inneren Mechanismus, der dabei eine zentrale Rolle spielt: eine Art der Aufmerksamkeit, die das Erleben entwertet. Der Filter des „Kenn ich schon“ trübt unsere Wahrnehmung. Ohne Neugier sehen wir uns nicht mehr wirklich. Aus lebendigem Kontakt wird Routine. Aus Nähe wird Distanz. Aus „Du“ wird „Er/sie“. In offener, direkter Aufmerksamkeit fühlt sich auch Vertrautes frisch an. Statt immer wieder etwas Neues im Außen zu suchen, finden wir es in lebendigem Zusammensein. Re-Source – Gespräch 8. Themen: – Beziehungen und Kennenlernen: warum sich etwas verändert – der „innere Entwerter“ als Filter – Gewohnheit und das Gefühl von „kenne ich schon“ – Konsumentenhaltung und Vergleich – Nähe und Distanz – Aufmerksamkeit und Wahrnehmung – frisches Erleben im Vertrauten – Schönheit im Kontakt
14 Minuten
Was ist der Sinn des Lebens? Eine Antwort in diesem Gespräch: Lebendigkeit entfaltet sich, erweitert seinen Spielraum und erlebt sich selbst – durch uns. Bewusstsein zeigt sich im Erleben des gegenwärtigen Moments: in Wahrnehmung, Lernen und Zusammenwirken mit anderen. Wir Lebewesen sind die Augen, Ohren und Fühler des Lebens. So entfaltet es seine Vielfalt. Re-Source – Gespräch 7. Themen: – Sinn des Lebens als gelebte Erfahrung – Bewusstsein und Gegenwärtigkeit – wir als „Sinnesorgane“ des Lebens – Spielraum, Möglichkeiten und Evolution – Flow, Präsenz und Entdeckerlust – Sicherheit und Freiheit als Grundlage von Entwicklung – lebensfreundlich leben – Vielfalt der Perspektiven Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
10 Minuten
Oft wird vom „Ego“ gesprochen, als wäre es eine eigene Instanz – etwas, das man überwinden oder auflösen sollte. Aber was ist mit diesem Wort eigentlich gemeint? Re-Source – Gespräch 6 Themen: – „Ego“ als scheinbare Instanz – „Ich“ als praktisches Kürzel – wie das Denken aus Erfahrungen eine Selbstsimulation erzeugt – unterschiedliche Bedeutungen von „Ego“ in Spiritualität, Psychologie und Alltag – was mit „wahrem Selbst“ gemeint sein kann – wie unmittelbares Erleben sich von gedanklichen Beschreibungen unterscheidet Das Gespräch lädt dazu ein, Begriffe wie „Ego“ oder "das Ich" nicht ungeprüft als etwas Reales anzunehmen, sondern genauer hinzuschauen, wie Sprache, Denken und Erleben zusammenwirken. Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
13 Minuten
Manchmal ist der Moment weit und leicht und wundervoll – und dann kommen Mails. Wie kann ich in der Tiefe des Erlebens bleiben, wenn ich Alltagsdinge erledige? Re-Source – Gespräch 5 Ausgangspunkt ist ein einfacher Kontrast: Sonnenuntergang und ein spielender Hund – dann "Themen" wie das Formulieren einer Mail. Daraus entsteht die Frage: Verschwindet Tiefe wirklich, wenn sich die Aufmerksamkeit bewegt? Wir sprechen darüber, – dass die „tiefere Welt“ themenlos ist – wie sich Aufmerksamkeit zwischen Weite und Fokus bewegt – weshalb Verengung kein Verlust von Tiefe ist – was beim Konzentrieren geschieht – warum Sehnsucht nach Tiefe hilfreich ist – was bleibt, wenn sich Erleben verändert Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
25 Minuten
Wie lernt das Denken, wann es Pause hat? Denken trübt oft das gegenwärtige Erleben und macht es schwer, den Moment zu genießen. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Denken situationsbezogen wird: Durch die einfache Frage, ob jetzt wirklich der richtige Moment für Gedanken ist, lernt es Timing. Re-Source – Gespräch 4 Ausgangspunkt ist eine Szene am Strand: Arbeit „meldet sich“ mitten im Ausruhen. Daraus entfaltet sich ein zentrales Thema: Denken ist nicht der Feind – aber es braucht Orientierung, um Raum für Genuss, Regeneration und Präsenz freizugeben. Wir sprechen darüber, – warum Denken eine Gewohnheit ist und trotzdem lernfähig bleibt – wie ein Dialog mit dem Denken aussehen kann, ohne Machtkampf („Ist jetzt ein guter Zeitpunkt?“) – was „halbautomatisch“ heißt: Gedanken laufen an – und sind dennoch zugänglich – warum Aufmerksamkeit einen gegenwärtigen Fokus liebt: sinnliche und körperliche Präsenz – wie Erleben gegenüber Erzählen einen eigenen Rang hat – warum die wesentlichen Momente oft wenig mit Denken zu tun haben – wie Bedingungen die Aufmerksamkeit beschränken – und Bedingungslosigkeit sie freilässt – warum Vergleichen den Moment spaltet – und wie „unvergleichlich“ erfahrbar wird