Mental Darts Master - Der Podcast für mentale Stärke im Darts Archiv
51 Episoden
39 Minuten
Ein Break ist erst richtig wertvoll, wenn du es bestätigst. Doch was passiert, wenn du bei 59 Rest den ersten Dart unter das Board setzt – und die Qualifikation für Dortmund im Hinterkopf mitspielt? Ich bin zurück aus Maastricht und nehme dich mit in ein Wochenende voller Druck, Emotionen und mentaler Stärke. Vor Ort habe ich Martin Schindler und Ricardo Pietreczko begleitet. In dieser Folge erzähle ich dir, warum Martins kurzer Schritt zurück für mich zum mentalen Moment der Woche wurde – und weshalb eine Niederlage längst nicht bedeutet, dass du mental oder spielerisch schlecht unterwegs warst. Es geht um Ricardos Umgang mit einer lauten Halle, um Erwartungen von außen und um die Frage, wo faire Mindgames aufhören und unsportliches Verhalten anfängt. Außerdem schauen wir auf Niels Zonneveld: Was kannst du davon lernen, wie er positive Emotionen nutzt und Rückschläge abhakt? Für dein eigenes Spiel nimmst du mit, wie du dich mit positiven Emotionen gezielt stärkst – und warum eine kleine Faust manchmal wirkungsvoller ist als der große Jubel. Du willst auch gegen unangenehme Gegner bei dir bleiben? Im Webinar „Dein Gegner nervt? Na und!“ am 30. Oktober zeige ich dir, wie du mit Störversuchen und wechselndem Spieltempo umgehst und deinen Fokus auf dein Spiel richtest. Eine Aufzeichnung ist ebenfalls verfügbar. Anmeldung & Aufzeichnung: [Webinar-Link einfügen] Wenn dir die Folge gefällt, lass eine Bewertung da und teile sie mit deinen Dartsfreunden. Bleib mental gut drauf!
30 Minuten
Mindgames gehören zum Dartsport. Aber wie weit darf ein Spieler gehen, um seinen Gegner aus dem Konzept zu bringen? Die Szenen zwischen Mensur Suljović und Ross Smith auf der European Tour haben für reichlich Diskussionen gesorgt. Verzögerungen, Emotionen und ein Publikum, das im entscheidenden Moment angeheizt wird. Was davon ist legitime mentale Taktik und wo wird eine Grenze überschritten? In dieser Folge von Mental Darts Master schaue ich genauer hin. Denn bei aller Aufregung steckt in diesen Situationen auch eine wichtige Lektion für dein eigenes Spiel. Warum bringt uns ein langsamer Gegner manchmal völlig aus dem Rhythmus? Weshalb sind Emotionen am Board grundsätzlich nichts Schlechtes? Und wie schaffst du es, selbst dann die Kontrolle zu behalten, wenn dein Gegenüber alle mentalen Register zieht? Natürlich gibt es auch wieder den mentalen Moment der Woche: Michael Smith gewinnt endlich wieder ein Match. Ein Erfolg, der nach einer langen Durststrecke mehr bewirken könnte, als es das reine Ergebnis vermuten lässt. Auch Johnny Claytons Triumph auf der European Tour und der bemerkenswerte Umgang von Luke Humphries mit Niederlagen spielen eine Rolle. Dein Take-away aus dieser Folge: Ich erkläre, wie du dich mit einer einfachen Fünf-Minuten-Routine auf schwierige Spielsituationen vorbereitest. Denn am Ende gilt: Du kannst deinen Gegner nicht kontrollieren. Aber du kannst bestimmen, wie du mit ihm umgehst.
40 Minuten
Luke Humphries ist World Grand Prix Champion – und das nach einem Finale, das aus mentaler Sicht kaum spannender hätte laufen können. Gerwyn Price startet dominant, führt 3:0 und wirkt zunächst kaum zu stoppen. Doch Humphries bleibt ruhig, findet immer besser ins Spiel und dreht das Match. Was verändert sich in diesem Finale? Welche Rolle spielt die Körpersprache von Price? Und warum kann eine scheinbar kleine Reaktion auf der Bühne plötzlich so viel Einfluss auf den weiteren Verlauf haben? Ich schaue außerdem auf das dramatische Viertelfinale zwischen Price und Johnny Clayton, auf Nathan Aspinalls spektakuläres Champagne-Finish – und auf Jan Schmidt, der sich mit einem beeindruckenden Lauf ins Finale der PDC World Youth Championship spielt. Das große Take-away dieser Folge: Deine Körpersprache beeinflusst nicht erst den Gegner, sondern vor allem dich selbst. Ein Kopfschütteln, ein resignierender Blick oder eine kleine positive Reaktion können entscheiden, welche Geschichte dein Kopf aus dem letzten Dart macht. Und Folge 48 bedeutet auch: Ein Jahr Mental Darts Master rückt näher. Deshalb ist jetzt eure Meinung gefragt – was wünscht ihr euch für die Jubiläumsfolge?
24 Minuten
Was machst du eigentlich in den Sekunden, in denen dein Gegner wirft? Genau diese Zeit wird im Darts oft unterschätzt. Dabei verbringst du während eines Matches einen großen Teil der Zeit damit, eben nicht selbst am Board zu stehen. Und genau dann fängt der Kopf gerne an zu arbeiten. Ich zeige in dieser Folge, wie du die Pausen zwischen deinen Aufnahmen bewusst nutzen kannst: mit Ritualen, Atmung, Körpersprache und einem klaren Fokus auf das, was du selbst kontrollieren kannst. Als Vergleich dient der Tennisplatz – und Rafael Nadal als extremes Beispiel dafür, wie feste Abläufe helfen können, gar nicht erst ins Grübeln zu kommen. Auch bei den Profis lässt sich einiges beobachten: Warum wirkt Johnny Clayton selbst in engen Situationen so stabil? Was macht Luke Littler, wenn er komplett „locked in“ ist? Und warum kann man bei Gerwyn Price oft schon an der Körpersprache erkennen, wohin ein Match gerade kippt? Zum Start der Folge geht es außerdem um Daniel Klose und seine dramatische Qualifikation für die Darts-WM. Ein mentaler Moment, der kaum besser zum Podcast passen könnte. Dazu gebe ich meine Prediction für den World Grand Prix ab und habe eine kleine Beobachtungsaufgabe für euch: Schaut beim nächsten Match einmal bewusst nicht auf den Spieler am Board – sondern auf denjenigen, der gerade warten muss. Und wer tiefer ins Thema einsteigen möchte: Am 30. September geht es im Webinar ausführlich darum, wie du Pausen bei Nervosität, Ärger, zu viel Ruhe oder negativen Gedanken für dich nutzen kannst. Natürlich auch als Aufzeichnung erhältlich. Anmeldung und Infos findet ihr in den Shownotes.
47 Minuten
Luke Littler polarisiert wie kaum ein anderer Spieler – und nach seinem Aus bei den World Series Finals erst recht. In dieser Folge geht es aber nicht darum, Littler einfach zu feiern oder zu kritisieren. Johannes schaut genauer hin: Was passiert mental, wenn die Erwartungen immer größer werden? Was machen Buhrufe, Druck und die Aussicht auf einen historischen „Clean Sweep“ mit einem Spieler? Und warum kann es manchmal sogar sinnvoll sein, Emotionen kurz rauszulassen, statt sie permanent zu unterdrücken? Im mentalen Moment der Woche geht es um Littlers Duell mit Danny Noppert – und um eine kleine Szene, die zeigt, wie entscheidend es sein kann, im richtigen Moment wieder die Kontrolle über sich und das eigene Spiel zu übernehmen. Später geht es um Johnny Clayton, der für Littler zum entscheidenden Gegner wurde, um Gerwyn Price und dessen Umgang mit schwierigen Matchphasen und um Ross Smith, der mit Konstanz und Präsenz ein starkes Wochenende spielte. Das zentrale Take-away dieser Folge: Emotionen müssen nicht verschwinden. Du musst lernen, sie zu kontrollieren. Ein kurzer Ausbruch kann helfen – wenn du danach wieder zurück ins Spiel findest. Genau darin liegt der Unterschied zwischen Frust und einem Ventil. Außerdem gibt es einen Hinweis auf das neue Webinar am 30. September: 90 Minuten rund um die Pause zwischen den Aufnahmen – und darum, wie du diese Zeit für dich nutzen kannst, statt dass dein Kopf gegen dich arbeitet. Links zum Webinar und zum Mental Darts Master Online-Kurs findest du wie immer in den Shownotes.
42 Minuten
Was können Dartspieler von Tennis und der NFL lernen? Eine ganze Menge. In dieser Folge schaue ich bewusst über den Tellerrand und nehme Situationen aus verschiedenen Sportarten auseinander. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Flow entsteht – und warum Alexander Zverev ein starkes Beispiel dafür liefert, was passiert, wenn ein Athlet vollkommen im Prozess aufgeht. Bei der Flanders Darts Trophy wird es dann konkret: Wie geht Martin Schindler mit Druck und Erwartungen um? Welche Rolle könnten feste Coaches im professionellen Darts künftig spielen? Und warum reicht es manchmal nicht, einfach nur das eigene Spiel weiterzuspielen? An Beispielen von Gian van Veen, Niko Springer, James Wade und Ross Smith zeige ich, wie Rhythmus, Körpersprache, bewusstes Tempo und kleine Routinen ein Match beeinflussen können. Gerade dann, wenn Plan A nicht funktioniert. Der praktische Take-away dieser Woche: Trainiere das Absetzen vor dem dritten Dart ganz bewusst. Nicht, weil du es ständig einsetzen musst, sondern damit du im entscheidenden Moment eine echte Alternative hast. Denn auch Plan B funktioniert nur, wenn du ihn vorher trainiert hast. Außerdem starten am 16. September die Hypnosetage. Wenn du merkst, dass dich Nervosität, fehlendes Selbstvertrauen oder immer wiederkehrende mentale Blockaden ausbremsen, findest du alle Informationen und den Anmeldelink in den Shownotes. Mental Darts Master – dein Podcast für mentale Stärke im Dartsport.
29 Minuten
Erfolg sieht man. Den Weg dorthin meistens nicht. In dieser Folge geht es genau um diesen Weg: um Dranbleiben, mentale Vorbereitung und die Frage, wie du mit schwierigen Situationen am Board umgehst, bevor sie dich emotional überrollen. Ich schaue auf starke Entwicklungen aus seinem Coaching: Sarah kommt nach einer schwierigen Phase mit drei Titeln aus vier WDF-Turnieren zurück, Mika Donnevert spielt sich ebenfalls mit beeindruckenden Ergebnissen zurück in den Fokus. Beide zeigen, was passieren kann, wenn man auch dann weiterarbeitet, wenn die Ergebnisse zwischenzeitlich fehlen. Dazu geht es um Luke Humphries und Gerwyn Price auf der European Tour. Es gab einen entscheidenden Moment im direkten Duell und ich erkläre Dir, warum Körpersprache, Selbstgespräche und der Umgang mit dem Gegner mental einen Unterschied machen können. Das Takeaway dieser Woche ist bewusst einfach: Sei jeden Tag da. Nicht immer lange, nicht immer perfekt – aber regelmäßig. Denn mentale Stärke entsteht nicht erst im entscheidenden Leg. Außerdem in dieser Folge: die Hypnosetage von Johannes vom 16. bis 21. September. Alle Infos und den Link zur Anmeldung findest du in den Shownotes.
41 Minuten
Ein Publikum, das klar auf der Seite des Gegners steht. Ein Gary Anderson, der vielleicht manchmal ein bisschen zu locker durch seine Matches cruised. Und ein zwölfjähriger Dartspieler, der bei einem Turnier mit 488 Teilnehmern zeigt, wie beeindruckend ruhig man mit Druck umgehen kann. In dieser Folge von „Mental Darts Masters“ geht es um ein ereignisreiches Dartswochenende – auf der European Tour und bei den MyDartCoach Championships in Bad Salzuflen. Ich schaue zunächst auf Nathan Aspinall und dessen Match gegen Gary Anderson. Aspinall lässt sich vom Publikum provozieren, reagiert auf äußere Einflüsse und macht entscheidende Momente dadurch möglicherweise noch größer. Ein gutes Beispiel dafür, warum es am Board so wichtig ist, die Energie bei den Dingen zu lassen, die man selbst kontrollieren kann. Bei Gary Anderson geht es um eine andere Seite derselben Medaille: Wie locker darf man eigentlich sein? Wo liegt die Balance zwischen Gelassenheit und der nötigen Spannung, um in den entscheidenden Momenten wirklich da zu sein? Das eindrucksvollste Beispiel des Wochenendes liefert aber Ben Schneider. Mit gerade einmal zwölf Jahren gewinnt er die MyDartCoach Championships gegen ein Feld aus 488 Teilnehmern. Johannes hat Ben vor Ort betreut und erklärt, was dessen Umgang mit Rückständen, langsamen Gegnern, Drucksituationen und eigenen Emotionen so bemerkenswert macht. Gleichzeitig gibt es einen klaren Appell: Freuen wir uns über einen außergewöhnlich talentierten jungen Spieler – aber laden wir ihm nicht schon jetzt Erwartungen auf, die er gar nicht tragen muss. Der Take-away dieser Woche ist dagegen ganz pragmatisch ;) Außerdem gebe ich einen Ausblick auf die nächsten Hypnose-Tage und das kommende Acht-Wochen-Trainingsprogramm.
56 Minuten
Was passiert, wenn du am Board nicht dein A-Game findest? Wenn die Scores nicht kommen, das Spiel zäh wird und trotzdem irgendwie gewonnen werden muss? In dieser Folge ist Olli Klein zu Gast bei Mental Darts Master. Er ist seit Jahren auf Turnieren unterwegs, spielt Challenge Tour, Next Gen und regionale Ranglistenturniere – und hat gerade einen seiner bislang größten Erfolge gefeiert. Gemeinsam sprechen Olli und ich darüber, warum ein gutes Dartspiel nicht immer schön aussehen muss. Olli erzählt, wie er versucht, in schwierigen Matches die schlechten Aufnahmen nicht größer zu machen als sie sind und stattdessen in den entscheidenden Momenten da zu sein. Denn am Ende zählt nicht der Average auf dem Bildschirm, sondern das gewonnene Leg. Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um eine Veränderung, die Olli Anfang des Jahres bewusst angegangen ist: Darts ohne Alkohol. Er berichtet offen von einer zunächst schwierigen Umstellung, von Nervosität, schwachen Ergebnissen bei der Q-School und davon, warum er trotzdem überzeugt war, diesen Weg weiterzugehen. Einige Monate später folgten konstantere Leistungen, ein Neun-Darter im Halbfinale und inzwischen auch ein Turniersieg. Es geht außerdem darum, warum mehr Training nicht automatisch besseres Training bedeutet, weshalb Pausen manchmal genau die richtige Entscheidung sind und wie wichtig es ist, sich nicht ausschließlich über den Dartsport zu definieren. Zum Schluss gibt Olli einen einfachen Trainingstipp mit: 501 ohne App und ohne Average spielen – rechnen, Darts zählen und schauen, was an diesem Tag wirklich möglich ist. Eine Folge über Konstanz, Geduld und die Fähigkeit, auch dann ein Spiel zu gewinnen, wenn es sich alles andere als perfekt anfühlt.
33 Minuten
Was können Dartspieler von einer Weitspringerin, einer Sprintstaffel und einem Altmeister lernen, der eigentlich schon fast raus war? In dieser Folge schaue ich wieder über den Rand des Oche hinaus. Bei der Leichtathletik-EM zeigt Malaika Mihambo eindrucksvoll, wie mentale Routinen helfen können, nach Fehlern wieder ins Hier und Jetzt zu kommen. Atmung, kurze Rückzugsphasen und sogar das Aufschreiben von Gedanken können dabei Werkzeuge sein, die genauso gut am Dartboard funktionieren. Ein ganz anderes Beispiel liefert Dragutin Horvat: Vor dem letzten Next-Gen-Turnier war seine Ausgangslage denkbar einfach – nur ein herausragendes Ergebnis hielt die Chance auf die Super League am Leben. Horvat liefert genau dann. Eine starke Erinnerung daran, nicht das gesamte Turnier gewinnen zu wollen, sondern Spiel für Spiel und Leg für Leg bei der nächsten Aufgabe zu bleiben. Beim New Zealand Darts Masters geht der Blick dann auf Johnny Clayton und Gerwyn Price. Clayton zeigt einmal mehr, warum er in entscheidenden Momenten so gefährlich ist: klare Körpersprache, Ruhe und eine enorme Qualität auf den Doppeln. Gleichzeitig sorgt eine ungewöhnliche Entscheidung bei einem Finish beinahe dafür, dass Price noch einmal zurück ins Match findet. Ein gutes Beispiel dafür, warum Mental Games gegen den Gegner schnell zum Problem für das eigene Spiel werden können. Und auch Local Hero Adam Leek liefert Anschauungsmaterial: Wie viel Spaß hilft auf der Bühne – und wann wird die Interaktion mit Publikum und Atmosphäre zur Ablenkung? Der praktische Takeaway dieser Woche: Bereite dich vor einem Match nicht nur körperlich am Practice Board vor. Nimm dir ein paar Minuten für deinen Kopf. Atme bewusst, sortiere deine Gedanken oder schreibe sie auf – und schaffe damit die bestmöglichen Voraussetzungen für die nächsten Darts. Außerdem gibt es einen Ausblick auf das nächste Webinar mit Kinesiologin und body'n brain-Trainerin Stephanie Voigt rund um Unterbewusstsein, Nervensystem und mentale Regulation.
30 Minuten
Veränderung fühlt sich selten sofort gut an. Man verlässt Gewohntes, weiß nicht genau, was kommt – und manchmal sieht der erste Schritt sogar wie ein Rückschritt aus. In dieser Folge von Mental Darts Master wird es deshalb persönlich: Ich erzähle von einem beruflichen Tiefpunkt, der mein Leben zunächst ordentlich durcheinandergebracht hat. Der Umzug nach Wiesbaden, die geplante Arbeit als Mentalcoach an einer großen Tennis-Akademie und schließlich das schnelle Ende dieses Plans. Rückblickend war genau diese Erfahrung der Auslöser für das, was danach entstand: die Selbstständigkeit als Mentaltrainer und irgendwann auch die Arbeit mit Dartspielern. Was hat das mit deinem Spiel zu tun? Eine ganze Menge. Denn auch am Board halten wir gerne an Dingen fest, weil sie vertraut sind: am Setup, an Abläufen, an Gewohnheiten oder an dem Satz „Das habe ich schon immer so gemacht“. Dabei bedeutet etwas auszuprobieren nicht automatisch, dass das Alte falsch war. Vielleicht findest du eine bessere Lösung. Vielleicht stellst du fest, dass dein bisheriger Weg genau der richtige ist. Beides bringt dich weiter. Es geht um Veränderungen im Dartsport, um Professionalisierung, Mentaltraining, neue Gewohnheiten und auch um die Frage, welche Rolle Alkohol beim Dartspielen spielen sollte. Vor allem aber geht es darum, Veränderungen nicht grundsätzlich als Bedrohung zu sehen. Denn selbst wenn etwas nicht funktioniert, bleibt eine Erkenntnis. Oder wie es am Ende der Folge heißt: „Fehler sind nichts anderes als Helfer – nur anders buchstabiert.“
37 Minuten
Gerwyn Price polarisiert wie kaum ein anderer Spieler. Die Faust, das Brüllen, die körperliche Präsenz – für manche ist das Provokation, für andere gehört genau das zu seinem Spiel. Doch was steckt mental wirklich hinter diesen Emotionen? In dieser Folge analysiere ich, warum Gerwyn Price seine Körpersprache und seine Emotionen vermutlich vor allem für sich selbst nutzt. Es geht darum, Druck abzulassen, Negativität zu stoppen und auch dann Präsenz zu zeigen, wenn das eigene Spiel gerade nicht läuft. Am Beispiel seines WM-Matches gegen Gabriel Clemens wird deutlich, wie schmal der Grat zwischen hilfreicher Abschottung und einer negativen Gedankenspirale sein kann. Ich erkläre, warum unterdrückte Emotionen gerade für sehr emotionale Spieler zum Problem werden können, weshalb ironische und sarkastische Reaktionen das eigene Spiel zusätzlich belasten und wie positive Körpersprache den mentalen Zustand beeinflussen kann. Dazu gibt es einen persönlichen mentalen Moment der Woche aus einem Einzelcoaching, einen Blick auf das erfolgreiche Development-Tour-Wochenende der deutschen Nachwuchsspieler und eine wichtige Erinnerung: Selbstvertrauen darf nicht allein von Ergebnissen abhängig sein. Die zentrale Frage für dein eigenes Spiel lautet: Welcher emotionale Typ bist du – und wie kannst du deine Emotionen so einsetzen, dass sie dich stärken, statt dich zu kontrollieren?
44 Minuten
Was war das bitte für ein World Matchplay? Luke Littler lässt eine ohnehin brutale Sportart beinahe mühelos aussehen, spielt sich durch das Turnier und wirft damit eine große Frage auf: Sehen wir hier bereits einen der besten Spieler, die der Dartsport je hervorgebracht hat? Ich analysiere, was Littler mental und spielerisch so stark macht – und warum seine Dominanz den Dartsport nicht langweilig machen muss. Es geht um seinen flüssigen Wurf, seinen Umgang mit Pfiffen und die Fähigkeit, störende Gedanken rechtzeitig wieder loszulassen. Doch mentale Stärke zeigt sich nicht nur dann, wenn alles läuft. Gerwyn Price gewinnt gegen Martin Schindler trotz einer schwachen eigenen Leistung. Gian van Veen kämpft sich durch unangenehme Spiele und bleibt selbst gegen die Mental Games von James Wade bei sich. Nathan Aspinall stemmt sich gegen Littlers Rhythmus und zeigt, wie wichtig es ist, den Gegner nicht einfach in dessen bevorzugtem Tempo spielen zu lassen. Auch Martin Schindlers Niederlage wird genauer betrachtet. Nicht das spielerische Niveau scheint das Problem zu sein, sondern ein negatives Muster, das in bestimmten Situationen immer wieder anspringt. Statt vorschneller Kritik braucht es die Frage: Was lässt sich im entscheidenden Moment verändern? Der zentrale Gedanke dieser Folge lautet deshalb: Wenn du so weiterspielst wie bisher, wirst du verlieren. Das klingt zunächst negativ, kann aber genau der Impuls sein, der dich aus einem festgefahrenen Muster holt. Eine Folge über Dominanz, Körpersprache, mentale Muster und die besondere Kunst, auch an schlechten Tagen zu gewinnen.
1 Stunde 7 Minuten
In Folge 37 ist Jan Schmidt zu Gast – wenige Tage nach seinem beeindruckenden Auftritt auf der European Tour in Leverkusen. Jan spricht offen darüber, wie er die Tage auf der großen Bühne erlebt hat: die extreme Hitze in der Halle, die Nervosität vor dem Walk-on, die Begegnungen mit den Profis und die mentale Erschöpfung nach einem solchen Turnierwochenende. Im Mittelpunkt steht natürlich sein spektakuläres Comeback gegen Cameron Menzies. Jan lag bereits mit 1:5 zurück und hatte selbst kaum noch mit einer realistischen Siegchance gerechnet. Trotzdem spielte er weiter, blieb bei der nächsten Aufnahme und arbeitete sich Leg für Leg zurück ins Match. Wie schafft man es, ein scheinbar verlorenes Spiel nicht vorzeitig abzuhaken? Wann entsteht wieder der Gedanke, dass doch noch etwas möglich ist? Und wie kommt man nach einem emotionalen Sieg rechtzeitig wieder herunter, um am nächsten Tag erneut Leistung bringen zu können? Jan erzählt außerdem, warum in seinem Kopf während eines Spiels überraschend viel passiert, wie er beim Schritt ans Oche trotzdem sofort in seinen Spielmodus findet und weshalb Spaß für ihn wichtiger ist als starre Trainingspläne. Ein ehrliches Gespräch über Selbstvertrauen, Rückschläge, große Bühnen und die Fähigkeit, sich immer nur um den nächsten Dart zu kümmern. Das Take-away dieser Folge: Spielt viel, spielt mit anderen – und zwingt euch nicht zu Dingen, an denen ihr keinen Spaß habt.
28 Minuten
Wie bleibst du ruhig, wenn du einen starken Average spielst – und trotzdem zurückliegst? Krzysztof Ratajski zeigt in Leverkusen, wie viel mentale Stärke in Geduld, Körpersprache und bewusst eingesetzten Pausen stecken kann. Ein einziges Highfinish verändert die Dynamik des Spiels, weil Ratajski nicht nur auf seine eigene Leistung vertraut, sondern auch den richtigen Moment nutzt, um seinen Gegner ins Nachdenken zu bringen. Auch Jan Schmidt liefert ein beeindruckendes Beispiel: Trotz deutlichen Rückstands kämpft er sich gegen Cameron Menzies Leg für Leg zurück und sorgt anschließend für den nächsten Überraschungssieg. Entscheidend ist dabei nicht die große Aufholjagd als Ganzes, sondern die Fähigkeit, immer nur beim nächsten Leg zu bleiben. Ich spreche außerdem darüber, weshalb große Erfolge und emotionale Durchbrüche zu einem Problem werden können. Wer eine persönliche Schallmauer durchbricht, verliert manchmal unbewusst die Spannung, die er für den nächsten Schritt braucht. Die Kunst besteht darin, den Erfolg wahrzunehmen, ohne innerlich schon am Ziel zu sein. Das praktische Take-away dieser Folge: Formuliere dein nächstes großes Ziel, schreibe es sichtbar auf und nutze kleinere Erfolge als Etappen auf dem Weg dorthin. Außerdem gebe ich einen ersten Ausblick auf mein neues Webinar: Warum Druck ein Privileg sein kann, wann er uns zu Höchstleistungen bringt – und wie wir verhindern, dass er uns erdrückt.