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Was können Dartspieler von einer Weitspringerin, einer
Sprintstaffel und einem Altmeister lernen, der eigentlich schon
fast raus war? In dieser Folge schaue ich wieder über den Rand des
Oche hinaus. Bei der Leichtathletik-EM zeigt Malaika Mihambo
eindrucksvoll, wie mentale Routinen helfen können, nach Fehlern
wieder ins Hier und Jetzt zu kommen. Atmung, kurze Rückzugsphasen
und sogar das Aufschreiben von Gedanken können dabei Werkzeuge
sein, die genauso gut am Dartboard funktionieren. Ein ganz anderes
Beispiel liefert Dragutin Horvat: Vor dem letzten Next-Gen-Turnier
war seine Ausgangslage denkbar einfach – nur ein herausragendes
Ergebnis hielt die Chance auf die Super League am Leben. Horvat
liefert genau dann. Eine starke Erinnerung daran, nicht das gesamte
Turnier gewinnen zu wollen, sondern Spiel für Spiel und Leg für Leg
bei der nächsten Aufgabe zu bleiben. Beim New Zealand Darts Masters
geht der Blick dann auf Johnny Clayton und Gerwyn Price. Clayton
zeigt einmal mehr, warum er in entscheidenden Momenten so
gefährlich ist: klare Körpersprache, Ruhe und eine enorme Qualität
auf den Doppeln. Gleichzeitig sorgt eine ungewöhnliche Entscheidung
bei einem Finish beinahe dafür, dass Price noch einmal zurück ins
Match findet. Ein gutes Beispiel dafür, warum Mental Games gegen
den Gegner schnell zum Problem für das eigene Spiel werden können.
Und auch Local Hero Adam Leek liefert Anschauungsmaterial: Wie viel
Spaß hilft auf der Bühne – und wann wird die Interaktion mit
Publikum und Atmosphäre zur Ablenkung? Der praktische Takeaway
dieser Woche: Bereite dich vor einem Match nicht nur körperlich am
Practice Board vor. Nimm dir ein paar Minuten für deinen Kopf. Atme
bewusst, sortiere deine Gedanken oder schreibe sie auf – und
schaffe damit die bestmöglichen Voraussetzungen für die nächsten
Darts. Außerdem gibt es einen Ausblick auf das nächste Webinar mit
Kinesiologin und body'n brain-Trainerin Stephanie Voigt rund um
Unterbewusstsein, Nervensystem und mentale Regulation.
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„Du musst nicht gewinnen - Du musst bereit sein“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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