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11 Minuten
Mit der Tamagotchi-isierung von KI will Marc Zuckerberg uns die Angst vor Agenten nehmen. Aber Meta bleibt Meta und Muse, der AI Agent im Puschelpelz, erstellt offenbar ungefragt und ohne Einwilligung Profile von allen Kontakten. Hehrer sind Ziele des Militärischen Abschirmdiensts (MAD), der dank KI-Einsatz erfolgreich potenziell verfassungsuntreue Bundeswehr-Rekrut*innen aussiebt. Dann zur Abwechslung mal eine Nachricht, in der die KI das Opfer des Menschen ist. Ein Experiment zeigt: Die Arbeit von AI Agents wurde von den Proband*innen als weniger wertvoller angesehen, wenn diese weibliche Namen trugen. Erfolgreich ist auch die KI-Podcastfabrik, die inzwischen keinen Audio-Slop mehr ausspuckt, sondern Formate, die es bis in die Apple-Chart schaffen. In den Knast geht es dagegen für den Typen, der mit KI-Musik und einem Bot-Netzwerk eine Spotify-Betrugsmaschine gebaut hatte und nun verurteilt worden ist. Zum Abschluss dann noch vier Fragen, mit denen sich alle KI-Blender*innen in Meetings überführen lassen sollen.
37 Minuten
Gloria-Sophie Burkandt über das Aufeinandertreffen junger AI-Natives mit klassischen Führungskräften und neue Formen der Kollaboration

7 Minuten
Donald Trump hat Artificial Intelligence in den USA jetzt auch "offiziell" in Super Intelligence umgetauft und Slovenien freut man sich. Bislang würden im Monat 3.500 neue Domains mit der Landesinnung .si registriert. Aktuell sind es 3.700 - am Tag. Große Zahlen vermeldet auch Anthropic. Vor dem mit einem Volumen von 2 Billionen Dollar geplanten weltgrößten Börsengang, sorry Elon, beziffert das KI-Unternehmen seinen Jahresverlust auf 8 Milliarden Dollar und widmet in seinem Börsenprospekt rund ein Drittel aller Seiten möglichen Risiken für Anleger. Also echten Risiken wie einem Ende der Menschheit. Wie es ich anfühlt, als Spezies von KI ersetzt zu werden, ahnen die Angestellten von Unternehmen, wo AI Agents im Organigram als Kolleg*innen geführt werden - und Menschen deren Arbeit prompt besser bewerten, als wenn sie von einem "Tool" stammt. Auch in der KI-Forschung tritt der Mensch zunehmend in den Hintergrund. Eine Studie zeigt, wie im Laufe von Projekten immer mehr aufeinanderfolgende Arbeitsschritte den KI Agenten übertragen werden - und die Kontrolle der Ergebnisse dadurch immer herausfordernder wird. In der freien Wirtschaft ist man diesbezüglich schon weiter: Eine Studie zeigt, dass nicht nur viele KI-Arbeit als ihre eigene Ausgeben, sondern sich bereits mehr als die Hälfte aller Kollegen der KI das Validieren der Ergebnisse komplett schenkt.
42 Minuten
Die Architekturpsychologin Manuela Lieber erklärt, warum moderne Büros ohne gezielte Rückzugsorte für KI-Arbeit scheitern
10 Minuten
Das „A“ für AI für „amazing“, zumindest, wenn man US-Präsident Donald Trump folgt. Der hat bei der UN-Vollversammlung aber noch eine weiterreichende Umbenennung vorgeschlagen: „super intelligence“, weil „künstlich“ so negativ klingen würde. Künftig also „Kollegin SI“, not. Ob mit I oder A oder I wird Berufseinsteiger*innen egal sein. Das Jobportal Indeed vermeldet einen Rückgang ausgeschriebener Einstiegsjobs um zwei Drittel. Vor allem Bürojobs betroffen sind – zum Beispiel Marketing mit minus 55 Prozent. Kleiner Trost(?): KI ist nicht der einzige Grund, denn: Ist the economy, stupid. Aber: Die Zahl der Ausbildungplätze bleibt stabil. Aber-aber: auch Blue-Collar-Worker leiden vermehrt unter Technostress, zeigt eine neue Studie. Spannende Zahlen: KI entwickelt sich zunehmen selbst, bei Anthropic arbeiten inzwischen immer mindestens 30.000 Agenten an der Verbesserung der Software und erledigen rund ein Viertel der Arbeit. Und nicht immer die, die sie sollen. Nun hat auch Gemini seinen Skandal, weil Googles Agents statt fiktiver ganz reale Firmen gehackt haben. Weniger gefährlich ist zum Glück das Phänomen von Chatbots, deren Persönlichkeit sich nach Updates verändert hat. Regelrecht witzig – solange man keine Schauspielerin ist – war der Interview-Fail der ansonsten erschreckend perfekten AI Actress Tilly Norwood. Weiterführende Links: * Donald Trump plädiert für „super intelligence“ statt „artificial intelligence“: https://www.bbc.com/news/articles/cqy4z9pv4w0po * Berufseinstieg wird schwieriger meldet Indeed: https://de.indeed.com/news/releases/berufseinstieg-wird-schwerer-zwei-drittel-weniger-einstiegsjobs-seit-2022 * Technostress im Blue-Collar-Bereich: https://www.ifo.de/pressemitteilung/2026-09-23/digitalisierung-gesundheitsrisiko-ausserhalb-klassischer-buerojobs * Claude entwickelt Claude: https://www.anthropic.com/institute/measuring-pace-of-ai-development * Gemini hackt versehentlich echte Unternehmen: https://www.golem.de/news/google-bestaetigt-ki-modell-gemini-knackt-drei-echte-firmen-2609-213241.html * Menschen trauern um ihre Chatbots: https://news.harvard.edu/gazette/story/2026/09/chatbot-attachment-issues/ * Tilly Norwoods Interview-Fail: https://www.derstandard.at/story/3000000340760/ki-schauspielerin-tilly-norwood-gibt-75-interviews-und-keines-funktioniert Produktion: Podstars by OMR
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Über diesen Podcast

In der Arbeitswelt von heute ist Künstliche Intelligenz mehr als nur ein Buzzword – sie ist eine echte Kollegin. Aber wie nutzt man ihr Potenzial richtig? Und wie können wir Berührungsängste abbauen? Host Max Mundhenke spricht in "Kollegin KI" mit Menschen aus der Praxis, die KI in ihrem Berufsalltag einsetzen. In entspannten und inspirierenden Gesprächen trifft er auf Menschen, die KI-Tools bereits ganz selbstverständlich in ihrem Berufsalltag nutzen. Sie berichten aus erster Hand von ihren Erfahrungen, ihren Erfolgen und den Herausforderungen. Gemeinsam mit seinen Gästen zeigt Max auf, wie KI-Anwendungen dabei helfen, repetitive Aufgaben zu automatisieren, kreative Prozesse zu beschleunigen und neue Perspektiven zu gewinnen. Es geht nicht darum, den Menschen zu ersetzen, sondern ihn zu entlasten, ihm neue Freiräume zu schaffen und ihn in seiner Arbeit zu stärken. "Kollegin KI" zeigt dir, wie du die Zukunft der Arbeit aktiv mitgestalten kannst. Was du mitnimmst: - Praktisches Wissen: Konkrete Anwendungsbeispiele und Tools, die du ausprobieren kannst. - Sicherheit: Lerne, wie du KI-Tools angstfrei und selbstbewusst einsetzt. - Inspiration: Erhalte neue Ideen, wie du deine tägliche Arbeit effizienter, kreativer und stressfreier gestalten kannst. Produktion: Podstars by OMR
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„Kollegin KI“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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