Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz Archiv
61 Episoden
19 Minuten
Der Irankrieg hat längst auch den Libanon erreicht. Fast eineinhalb Jahre lang war es vergleichsweise ruhig zwischen dem Libanon und Israel. Zumindest offiziell herrschte ein Waffenstillstand. Doch einige Tage, nachdem die USA und Israel in einem gemeinsamen Angriff das geistliche Oberhaupt des Iran, Ali Chamenei getötet haben, feuerte die libanesische, vom Iran unterstützte Miliz Hisbollah wieder Raketen auf Israel ab. Israel reagiert seitdem mit Luftangriffen und ist mit einigen Einheiten in den Süden des Libanon eingedrungen. Dort sind die Menschen nun wieder auf der Flucht - und die Angst vor einer weiteren Eskalation wächst. Was bedeutet dieser Krieg für die Menschen im Libanon - und was bedeutet er für die politischen Machtverhältnisse? Könnte der Krieg ein Wendepunkt sein - und das Ende der Hisbollah einläuten? Über diese Fragen spricht in dieser Folge der fernverbindung Judith Poppe, Redakteurin im Ausland, mit der taz-Korrespondentin im Libanon, Julia Neumann.
20 Minuten
Kolumbien hat eines der progressivsten Abtreibungsgesetze weltweit: Seit 2022 sind Schwangerschaftsabbrüche bis zur 24. Woche straffrei. Es ist ein Erfolg der feministischen „grünen Welle“ und des Bündnisses „Causa Justa“. Doch die Realität bleibt widersprüchlich: Hunderte Femizide pro Jahr, Gewalt gegen trans* Personen und Diskriminierung, besonders gegenüber armen, afrokolumbianischen und indigenen Frauen. Hinzu kommt die Geschichte eines jahrzehntelangen Bürgerkriegs, in dem sexualisierte Gewalt systematisch eingesetzt wird. Welche Rolle spielen diese Themen in den kommenden Wahlen? Und: Wie progressiv ist Kolumbien wirklich? Darüber sprechen taz-Auslandsredakteurin Anastasia Zejneli und Kolumbien-Korrespondentin Katharina Wojczenko aus Bogotá. Sie diskutieren feministische Erfolge, gesellschaftliche Rückschläge und die politische Lage unter Präsident Gustavo Petro. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 03.03.2026 um 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
30 Minuten
Am Wochenende erlebte Mexiko eine Welle der Gewalt. Das Kartell Jalisco Nueva Generación zündete Fahrzeuge und Geschäfte an und blockierte Straßen in mehreren Landesteilen. Es war die Antwort auf die Tötung ihres Chefs Nemesio Oseguera Cervantes, auch „El Mencho“ genannt. Die Unruhen brachten die Kartelle in die Schlagzeilen, und zeigten aufs Neue: Mit ihren mafiösen Strukturen haben sie weite Teile Mexikos tief durchdrungen. Der taz-Autor Wolf-Dieter Vogel hat lange Zeit in Mexiko gelebt und vor Ort immer wieder zu den verbrecherischen Machenschaften der Kartelle recherchiert. In der aktuellen Folge der Fernverbindung spricht er mit taz-Redakteur Leon Holly über die Gründe für ihre Macht – und wie der Staat dagegen vorgehen kann. Wie unterscheidet sich die Politik der linken Präsidentin Claudia Sheinbaum von der ihres Vorgängers? Und welche Rolle spielen die USA? Diese Folge wurde aufgezeichnet am 24. Februar 2026 um 17.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
21 Minuten
2024 hatte die Gen-Z-Bewegung in Bangladesch noch gegen Vetternwirtschaft, Korruption und Demokratieabbau demonstriert und die autoritäre Premierministerin Sheikh Hasina aus dem Land gejagt. Bei den jüngsten Parlamentswahlen kooperierte sie mit der islamistischen Partei Jamaat-e-Islami. Die kam vergangene Woche auf etwa ein Drittel der Stimmen und wurde zweitstärkste Kraft – ein historisch gutes Ergebnis in Bangladesch, das eigentlich für seinen liberalen Islam bekannt ist. Wieso entscheiden sich junge gebildete Menschen dazu, mit Islamisten zu paktieren? Sind die Studierenden mit ihren Protesten gescheitert? Und in welche Richtung steuert Bangladeschs Gesellschaft? Über diese Fragen spricht taz Auslandsredakteur Fabian Schroer mit taz-Südasienkorrespondentin Natalie Mayroth in der neuen folge der Fernverbindung. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 19. Februar 2026 um 16.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
21 Minuten
Ende 2022 war die Aufregung um Italien groß. Giorgia Meloni, die italienische Postfaschistin, fuhr mit ihrer Partei Fratelli d’Italia einen Erdrutschsieg ein, gemeinsam mit dem rechtspopulistischen Lager und wurde als erste Frau Italiens Ministerpräsidentin. EU-Politiker*innen sorgten sich, dass Meloni die EU zerstören könnte, auf der Straße fragten sich die Menschen, was die rechteste Regierung der Nachkriegszeit für Italien bedeutet. Von einem „traurigen Tag für Italien und Europa“ sprachen einige Medien. Für die allermeisten Europäer*innen war klar: Meloni ist eine Bedrohung für das demokratische Europa. Heute aber ist von der Panik kaum noch was zu spüren. Meloni gibt sich staatstragend, versteht sich ausgezeichnet mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Bundeskanzler Friedrich Merz. Ihre Innenpolitik aber wird gerne vergessen. Dabei strebt Meloni mit einer sogenannten „Justizreform“ nun einen großangelegten Umbau des Justizsystems an. Alles also nicht so schlimm? Oder wird Italien doch das neue Ungarn? Darüber sprechen in dieser Folge der Fernverbindung Michael Braun, Korrespondent in Italien, und Judith Poppe, Redakteurin im Auslandsressort der taz. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 10. Februar 2026 um 15.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
21 Minuten
Über drei Millionen Seiten Text, tausende Videos und zehntausende Fotos aus den Akten über Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat das US-Justizministerium seit letzter Woche veröffentlicht. Neben weiteren Details über bereits bekannte Namen enthüllen die nun veröffentlichten Files viel Widerwärtiges aus Epsteins Karriere und aus dem Mailverkehr mit seinen Kontakten. Konkrete Beweise für weitere Straftaten wurden aber bislang nicht gefunden. Für US-Präsident Donald Trump könnten die Akten dennoch gefährlich werden. Denn nicht nur Elon Musk und Microsoft-Gründer Bill Gates sind darin vertreten, auch Trumps Name kommt über tausendmal vor. Der US-Präsident hatte sich lange vor der Veröffentlichung gesperrt. Genau das könnte ihn die Unterstützung seiner MAGA-Bewegung kosten. Was läuft falsch bei der Aufarbeitung des Skandals um Jeffrey Epstein? Werden Trumps Verschwörungsmythen ihm jetzt selbst zum Verhängnis? Und was sagen uns die veröffentlichten Akten überhaupt? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer mit US-Korrespondent Hansjürgen Mai, der für die taz aus Washington berichtet, in der neuen Folge der Fernverbindung. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 4. Februar 2026 um 16.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
18 Minuten
Grönland ist die größte Insel der Erde und autonomes Gebiet des Königreichs Dänemark. Etwa 80 Prozent der Fläche sind mit Eis bedeckt und gerade mal rund 56.000 Menschen leben dort. US-Präsident Donald Trump will die Insel in der Arktis "haben" - aus geopolitischen Gründen, aus wirtschaftlichen Interessen heraus – und vor allem wohl auch um US-amerikanisches Territorium zu erweitern. Wie geht eigentlich die grönländische Bevölkerung mit den Annektionsfantasien Trumps um? Ungeachtet dessen, dass der US-Präsident in der vergangenen Woche in Davos verkündigte, dass es zu keiner gewaltsamen Übernahme kommen wird. Wie lebt es sich, wenn ganz plötzlich ihre Insel in die Schlagzeilen katapultiert wird? Wie ist die Stimmung vor Ort? Darüber spricht Tanja Tricarico, Leitung des Politik-Teams der wochentaz, mit taz-Auslandsredakteur Leon Holly, der derzeit in Grönlands Hauptstadt Nuuk recherchiert. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 28. Januar 2026 um 11.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
29 Minuten
Bobi Wine ist auf der Flucht. Der Musikstar und Oppositionspolitiker unterlag vergangene Woche bei der Präsidentschaftswahl in Uganda, aus welcher der seit 40 Jahren regierende Staatschef Yoweri Museveni als Sieger hervorging. Wines Anhänger sprechen von Wahlbetrug. Seitdem wird er gejagt vom Sohn des Präsidenten, Ugandas Armeechef Muhoozi Kainerugaba, genannt Muhoozi, der ihm nach dem Leben trachtet. Der Streit zwischen Bobi Wine auf der einen Seite und dem 81-jährigen Museveni und Muhoozi auf der anderen ist ein Kampf jung gegen alt, arm gegen reich, Wandel gegen Establishment. Wieso hat Ugandas politische Führung so große Angst vor dem „Ghetto President“? Was sieht die junge Generation in Bobi Wine? Und wie geht es jetzt mit ihm weiter? Darüber spricht taz-Korrespondentin Simone Schlindwein mit taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer in der neuen Folge der Fernverbindung. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 22. Januar 2026 um 10 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
23 Minuten
Vergangene Woche haben Beamte der US-Abschiebebehörde ICE in Minneapolis eine Frau erschossen – die Videos verbreiteten sich rasend schnell. Nach der Tötung von Renée Good am helllichten Tage demonstrierten Zehntausende gegen das brutale Vorgehen von ICE, in etlichen US-Städten, aber vor allem auch in Minneapolis selbst. Sie fordern ein Ende der brutalen Suchaktionen nach Migranten, die in den USA vor allem liberale Gegenden treffen. In Minneapolis wappnen sich die Menschen derzeit zum Widerstand gegen Trumps Politik. Während viele sich ICE auf friedliche Weise in den Weg stellen sollen, gibt es aber auch einige, die sich bereits von einem drohenden Bürgerkrieg sprechen. Der taz-Autor Sebastian Moll ist am vergangenen Wochenende nach Minneapolis gefahren, um mit jenen zu sprechen, die Widerstand leisten. Was er dort gehört und erlebt hat, erzählt er Auslandsredakteur Leon Holly in der neuen Folge der Fernverbindung. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 13. Januar 2026 um 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
21 Minuten
Seit Tagen gehen die Menschen in Iran wieder auf die Straße. Auslöser der aktuellen Proteste sind die enorm hohen Lebenshaltungskosten, doch es handelt sich um weit mehr als Widerstand gegen die desolate wirtschaftliche Lage im Land. Die Proteste sind vielmehr ein klares Zeichen gegen das autoritäre Regime der Islamischen Republik. Wenig überraschend reagiert das Regime mit Repression. Dutzende Menschen sind tot, Hunderte wurden festgenommen in den vergangenen Tagen. Wie nachhaltig sind die Proteste? Wie ergeht es der Zivilgesellschaft? Wie steht es um die Solidarität der Weltgemeinschaft? Und wie funktioniert Berichterstattung über die Protestbewegung? Darüber spricht Tanja Tricarico, Leitung des Politik-Teams der wochentaz, mit der Journalistin Daniela Sepehri, die regelmäßig für die taz zu Iran berichtet, in der neuen Folge der Fernverbindung. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 6. Januar 2026 um 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
25 Minuten
️ Triggerwarnung: In dieser Folge geht es unter anderem um Suizid, wenn Ihr euch nicht sicher seid, wie gut ihr mit dem Thema umgehen könnt, hört die Folge lieber nicht oder zumindest nicht allein. Inzwischen ist dies auch vielen Menschen in Deutschland bekannt: In Japan gibt es ein Wort, das so viel bedeutet, wie „Tod durch Überabeitung“: „Karoshi“. Als eben dies wurde der Suizid von Matsuri Takahashi bewertet, die am 24. Dezember 2015 vom Dach des Firmeneigenen Wohnheims des japanischen Werbekonzerns Dentsu sprang. Seitdem hat sich in Japan einiges verändert. Durch Ex-Premier Shinzo Abe angestoßene Reformen deckelten die wöchentlichen Arbeitszeiten und sollten den „Arbeitsstil“ modernisieren. Die junge Generation will nicht mehr von morgens bis spätabends im Büro sitzen, auch Frauen behaupten nach und nach ihren Platz in der Berufswelt. Doch vieles ist noch zu tun. Wie tief ist Japans Arbeitskultur in der Gesellschaft verwurzelt? Was hat das mit traditionellen Geschlechterrollen zu tun? Und wie wirksam ist der Widerstand der jungen Generation? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer mit dem Japan-Korrespondenten der taz, Martin Fritz, in der neuen Folge der Fernverbindung. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 18. Dezember 2025 um 9.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Haben Sie suizidale Gedanken? Bitte wenden Sie sich an die nächste psychiatrische Klinik oder rufen Sie in akuten Fällen den Notruf unter 112. Eine Liste mit weiteren Angeboten finden Sie unter taz.de/suizidgedanken.
16 Minuten
Feuerwerke, Militärparaden und Jubel. So sah es am Montag in Syrien aus, denn da feierten Hunderttausende den ersten Jahrestag nach dem Sturz von Baschar al-Assad. Das Assad-Regime hat die syrische Bevölkerung mehr als 50 Jahre mit großer Brutalität unterdrückt und terrorisiert. Vor einem Jahr wurde al-Assad von oppositionellen Rebellen gestürzt – unter der Führung von Ahmed al-Scharaa, der jetzt als Übergangspräsident die Geschicke des Landes lenkt. Doch es ist kein Geheimnis, dass al-Scharaa einst al-Qaida beitrat, wenn er sich auch später von der jihadistischen Ideologie distanzierte. Ein Jahr später steht nun noch immer die Frage im Raum: Wird Syrien jetzt zu einer Demokratie? Oder kommt das Land vom Regen in die Traufe, und gerät möglicherweise gar in eine neue – diesmal islamistische – Diktatur? Nur Jubel also in diesen Tagen – oder auch Sorge? Über diese Fragen und weitere spricht Auslandsredakteurin Judith Poppe mit der taz-Korrespondentin Julia Neumann. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 09. Dezember 2025 um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
22 Minuten
US-Präsident Donald Trump tritt seit Wochen extrem aggressiv gegenüber Venezuela auf – und macht das Land für Drogenschmuggel in ganz großem Stil verantwortlich. US-Streitkräfte attackieren immer wieder Boote angeblicher Schmuggler in der Karibik. Es gab bereits Dutzende Tote. Und Trump hat ein Ultimatum gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ausgesprochen. Dieser soll mit seiner Familie das Land verlassen – und so einen Regimewechsel ermöglichen. Was will Trump in der Karibik? Kommt es gar zu einem Krieg angesichts des massiven Aufgebots von US-Streitkräften? Was bedeutet das für die Menschen vor Ort in Venezuela, in Kolumbien und den angrenzenden Ländern? Darüber spricht Tanja Tricarico, Leiterin des Politik-Teams in der wochentaz, mit taz-Korrespondentin Katharina Wojczenko. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 3. Dezember 2025 um 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
18 Minuten
Lange galt Schweden als Land mit liberaler Migrationspolitik, besonders im Vergleich zum Nachbarstaat Dänemark. Doch in den letzten Jahren geht der Kurs in Richtung Abschottung. Das liegt auch an der Stärke der rechtspopulistischen Schwedendemokraten, die zwar offiziell nicht Teil der Regierung sind, die schwedische Politik aber dennoch mitbestimmen. Sie tolerieren die Minderheitsregierung und treffen Absprachen mit ihr. Vergangenes Wochenende ist der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson, ein Politiker der Moderaten Partei, auf einem Parteitag der Schwedendemokraten aufgetreten. Die Rechten formulieren derweil ihren Kurs: Nach der nächsten Wahl in knapp einem Jahr wollen sie auch offiziell Teil der Regierung sein. Was bedeutet das für das Land, und für die Menschen? Darüber sprechen taz-Auslandsredakteur Leon Holly und Skandinavien-Korrespondentin Anne Diekhoff in der aktuellen Folge der Fernverbindung. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 16. November 2025 um 14 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
15 Minuten
In Chile hat am vergangenen Sonntag die linke Kandidatin Jeannette Jara die erste Runde der Präsidentschaftswahl mit 27 Prozent der Stimmen für sich entschieden – vor allem auch mit den Stimmen junger Menschen. Die folgende Stichwahl zu gewinnen, wird jedoch nicht leicht, denn das rechte Lager ist stark. Der zweitplatzierte José Antonio Kast, ein Rechtsextremer, der die Diktatur unter Augusto Pinochet verherrlicht, punktet in der Bevölkerung mit Stimmungmache gegen Migrant:innen, dem Thema Sicherheit und der Angst vor wirtschaftlichem Abstieg. Was ist aus dem Erbe des sozialistischen Präsidenten Salvador Allende geworden? Was bewegt heute junge Linke im Land? Wieso begeistern sich auf der anderen Seite noch immer Menschen für Ideen des ehemaligen Diktators Pinochet? Und was muss Jeannette Jara nun tun, um die Stichwahl am 14. Dezember für sich zu entscheiden? Darüber spricht taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer mit Sophia Boddenberg, die für die taz aus Chile berichtet, in der aktuellen Folge der Fernverbindung. Diese Folge wurde aufgezeichnet am 18. November 2025 um 16:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit.