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Diagnose Mensch Archiv

47 Episoden
15 Minuten
In der heutigen Episode geht es um die Bindungsstörung. Dabei handelt es sich um eine psychische Störung, die sich bereits früh in der Entwicklung zeigt und durch anhaltende Schwierigkeiten im Aufbau und in der Gestaltung stabiler emotionaler Beziehungen gekennzeichnet ist. Betroffene Kinder – und teils auch Erwachsene – zeigen häufig ein deutlich eingeschränktes oder widersprüchliches Bindungsverhalten, etwa in Form von emotionalem Rückzug, mangelndem Vertrauen oder auffälliger Distanz- bzw. Nähe­losigkeit gegenüber Bezugspersonen.
13 Minuten
In der heutigen Episode geht es um die Wahnhafte Störung. Dabei handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die durch das anhaltende Vorliegen eines oder mehrerer Wahnsysteme gekennzeichnet ist. Diese Wahninhalte bestehen über mindestens mehrere Monate und betreffen häufig Themen wie Verfolgung, Beeinträchtigung, Eifersucht, Schuld oder körperliche Veränderungen. Seid also auch auf diese Folge gespannt :)
15 Minuten
In der heutigen Episode geht es um Narzissmus und seine psychologische Dynamik. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Selbstwert, Beziehungserfahrungen und innere Schutzmechanismen zusammenwirken. Wir beleuchten, welche Situationen narzisstische Muster auslösen, wie sie zur Stabilisierung des Selbstwerts beitragen und welche kurz- und langfristigen Konsequenzen sie für Beziehungen und das eigene Erleben haben können.
12 Minuten
In der heutigen Episode geht es um den Ablauf der Psychotherapie nach Kanfer. Dieses Selbstmanagement-Modell beschreibt, wie Menschen ihr Verhalten besser verstehen und gezielt verändern können. Im Zentrum steht die Frage: Welche Situationen lösen ein bestimmtes Verhalten aus, wie wird es aufrechterhalten und welche Konsequenzen folgen daraus?
13 Minuten
In dieser Episode geht es um kognitive Dissonanzen – den inneren Konflikt, der entsteht, wenn Gedanken, Überzeugungen oder Handlungen nicht zueinander passen. Betroffene spüren oft Unbehagen oder Stress, weil ihr Verhalten im Widerspruch zu ihren Einstellungen steht. Dieser innere Konflikt kann zu Grübeln, Unsicherheit oder Spannung führen und den Alltag spürbar belasten.
14 Minuten
In der heutigen Episode geht es um die Generalisierte Angststörung – eine Form der Angst, bei der alltägliche Sorgen übermäßig stark werden und das Leben der Betroffenen dauerhaft belasten. Charakteristisch sind dabei anhaltende, schwer kontrollierbare Gedankenspiralen rund um Themen wie Gesundheit, Arbeit, Beziehungen oder die Zukunft. Viele Betroffene erleben eine ständige innere Anspannung, Nervosität oder das Gefühl, „immer auf der Hut“ zu sein. Häufig kommen körperliche Symptome wie Muskelverspannungen, Schlafstörungen oder Herzklopfen hinzu. Die Sorgen wirken oft wie ein endloser Strom, der den Alltag dominiert und viel Kraft kostet.
18 Minuten
In der heutigen Episode geht es um die Posttraumatische Belastungsstörung, kurz PTBS –

eine Reaktion auf ein extrem belastendes oder lebensbedrohliches Ereignis, das die psychischen Schutzmechanismen eines Menschen überfordert. Charakteristisch sind dabei wiederkehrende Erinnerungen, Albträume oder das Gefühl, das Erlebte erneut durchzumachen. Viele Betroffene vermeiden Situationen oder Orte, die sie an das Trauma erinnern, und erleben gleichzeitig eine anhaltende innere Anspannung, Schlafstörungen oder Reizbarkeit.
25 Minuten
Diese erste exklusive Folge basiert auf einem realen Fall aus meiner psychotherapeutischen Praxis – natürlich in wichtigen Punkten verfremdet, Namen, Orte und Details geändert. Was passiert, wenn eine 19-jährige Patientin das erste Mal in die Praxis kommt – erschöpft, leer und von einer tiefen Depression belastet? Ich erzähle, wie die ersten psychotherapeutischen Sitzungen ablaufen, wie man mit Suizidgedanken umgeht und wie langsam Vertrauen entsteht – oft schon durch ein einziges Wort oder einen Blick. Alle weiteren Folgen werdet ihr zeitnah als Abonneti*innen bei mir über Spotify oder Patreon finden :)
13 Minuten
In der heutigen Episode geht es um Hochbegabung – ein Phänomen, bei dem kognitive Fähigkeiten deutlich über dem Durchschnitt liegen und das Denken oft schneller, vernetzter und kreativer abläuft als bei den meisten Menschen. Typisch ist, dass Betroffene ein hohes intellektuelles Potenzial zeigen – etwa eine außergewöhnlich schnelle Auffassungsgabe, ein starkes analytisches Denken, intensive Interessen oder eine ausgeprägte Sensibilität – dieses Potenzial im Alltag jedoch nicht immer unproblematisch ist. Denn Hochbegabung kann sowohl zu beeindruckenden Leistungen führen als auch zu Herausforderungen wie Unterforderung, Perfektionismus, sozialer Distanz oder innerer Anspannung. Wir sprechen darüber, wie Hochbegabung erkannt wird, wie sie sich äußert und warum sie im Alltag manchmal eher Belastung als Geschenk sein kann.
15 Minuten
In der heutigen Episode geht es um die Somatisierungsstörung – eine psychische Störung, bei der körperliche Beschwerden im Vordergrund stehen, für die sich keine ausreichende medizinische Ursache finden lässt. Typisch ist, dass die Betroffenen unter wiederkehrenden oder wechselnden körperlichen Symptomen leiden – etwa Schmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Herzklopfen oder Schwindel – und diese als Ausdruck einer körperlichen Erkrankung erleben, obwohl sie in Wahrheit oft mit psychischer Belastung oder inneren Konflikten zusammenhängen.
11 Minuten
In der heutigen Episode geht es um Kleptomanie –

charakteristisch ist dabei das wiederholte, kaum kontrollierbare Stehlen von Gegenständen, die oft keinen wirklichen materiellen Wert für die Betroffenen haben. Entscheidend für die Diagnose ist jedoch, dass dieses Verhalten mit starkem innerem Drang, Schuldgefühlen und erheblichem Leidensdruck verbunden ist und zu Problemen im Alltag führen kann.

Was ich genau damit meine, hört ihr in dieser Episode
19 Minuten
In der heutigen Episode geht es um Autismus –

Autismus ist keine grundsätzlich keine klassische Krankheit, sondern eine besondere Form, die Welt wahrzunehmen, zu denken und zu fühlen. Menschen im Autismus-Spektrum nehmen Reize oft intensiver wahr, haben ein starkes Bedürfnis nach Klarheit und Struktur und zeigen häufig besondere Interessen oder Fähigkeiten. Typisch sind Schwierigkeiten in der sozialen Kommunikation oder im zwischenmenschlichen Austausch – aber das bedeutet nicht, dass Betroffene kein Interesse an anderen Menschen haben. Vielmehr funktioniert das Verstehen von Emotionen, Blickkontakt oder unausgesprochenen Regeln einfach anders. Wenn ihr mehr erfahren wollte, dann hört doch gerne rein.
14 Minuten
In der heutigen Episode geht es um Tic-Störungen –

Darunter versteht man plötzlich auftretende, unwillkürliche Bewegungen oder Lautäußerungen, die sich immer wiederholen. Typisch sind zum Beispiel Blinzeln, Grimassieren, Räuspern oder kurze Laute. Wichtig ist: Die Betroffenen machen das nicht absichtlich – die Tics entstehen automatisch, und oft spüren sie vorher einen inneren Drang, der sich nur durch den Tic kurz lösen lässt. Was genau dahintersteckt, und wie man damit umgehen kann – das hört ihr in dieser Episode.
13 Minuten
In der heutigen Episode geht es um Stress – und darum, wie er entsteht und warum wir ihn so unterschiedlich wahrnehmen. Laut dem transaktionalen Stressmodell von Lazarus ist Stress kein automatischer Reflex, sondern das Ergebnis einer individuellen Bewertung: Zuerst schätzen wir ein, ob eine Situation relevant oder bedrohlich ist (primäre Bewertung), danach prüfen wir, ob wir über genug Ressourcen verfügen, um damit umzugehen (sekundäre Bewertung). Erst wenn wir die Anforderungen als zu hoch empfinden, entsteht Stress. Wie stark wir betroffen sind, hängt also nicht nur von äußeren Faktoren ab, sondern auch davon, wie wir damit umgehen. In dieser Folge beleuchten wir, wie solche Bewertungen im Alltag ablaufen – und was uns hilft, Stress besser zu bewältigen.
14 Minuten
In der heutigen Episode geht es um Schlafwandeln –

charakteristisch ist dabei, dass Betroffene während des Tiefschlafs plötzlich aufstehen und Handlungen ausführen, ohne dabei wirklich wach zu sein. Diese Episoden können vom ziellosen Umhergehen bis hin zu komplexeren Handlungen reichen. Oft erinnern sich die Betroffenen am nächsten Morgen nicht daran. Schlafwandeln ist in der Regel nicht willentlich steuerbar und kann mit Verwirrung, Verletzungsgefahr oder Belastung für die Familie einhergehen. Entscheidend für die Diagnose ist, dass das Verhalten regelmäßig auftritt, zu Einschränkungen im Alltag führt oder ein Risiko für die Gesundheit darstellt.