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47 Episoden
9 Minuten
In dieser Episode geht es um Lernen am Modell – also darum, warum wir uns oft ähnlich verhalten wie unsere Eltern oder andere wichtige Bezugspersonen. Menschen übernehmen unbewusst Verhaltensweisen, Einstellungen und emotionale Reaktionen, die sie in ihrer Umgebung beobachten, insbesondere in der Kindheit.
11 Minuten
In dieser Episode geht es darum, warum Menschen Schwierigkeiten mit Kritik haben – also warum Rückmeldungen von anderen oft als unangenehm, bedrohlich oder sogar verletzend erlebt werden, selbst wenn sie sachlich gemeint sind. Kritik kann unbewusst an frühere Erfahrungen anknüpfen, etwa an Situationen, in denen man sich abgewertet, beschämt oder nicht ausreichend gefühlt hat.
10 Minuten
In dieser Episode geht es um Übertragung – also das Phänomen, dass Menschen frühere Beziehungserfahrungen unbewusst auf gegenwärtige Beziehungen übertragen. Gefühle, Erwartungen und Verhaltensmuster, die ursprünglich in wichtigen früheren Beziehungen entstanden sind, werden dabei auf andere Personen projiziert, oft ohne dass es bewusst wahrgenommen wird.
9 Minuten
In dieser Episode geht es um kognitive Verzerrungen – also systematische Denkfehler, mit denen Menschen Informationen unbewusst verzerrt wahrnehmen, interpretieren oder erinnern. Sie dienen oft dazu, komplexe oder belastende Situationen schneller einzuordnen und emotional zu bewältigen. Kurzfristig können sie entlastend wirken, langfristig jedoch zu unangemessenen Bewertungen und problematischen Schlussfolgerungen führen.
10 Minuten
In dieser Episode geht es abermals um Abwehrmechanismen – psychische Strategien, mit denen Menschen unbewusst versuchen, innere Konflikte, Ängste oder belastende Gefühle zu bewältigen. Sie helfen kurzfristig, das seelische Gleichgewicht zu stabilisieren, können jedoch langfristig auch problematisch werden. Typische Abwehrmechanismen sind zum Beispiel Verdrängung, Projektion oder Rationalisierung. Sie laufen meist automatisch ab und sind ein normaler Bestandteil psychischer Prozesse. Entscheidend ist, wie flexibel und situationsangemessen sie eingesetzt werden.
23 Minuten
In dieser Episode geht es um Abwehrmechanismen – psychische Strategien, mit denen Menschen unbewusst versuchen, innere Konflikte, Ängste oder belastende Gefühle zu bewältigen. Sie helfen kurzfristig, das seelische Gleichgewicht zu stabilisieren, können jedoch langfristig auch problematisch werden. Typische Abwehrmechanismen sind zum Beispiel Verdrängung, Projektion oder Rationalisierung. Sie laufen meist automatisch ab und sind ein normaler Bestandteil psychischer Prozesse. Entscheidend ist, wie flexibel und situationsangemessen sie eingesetzt werden.
14 Minuten
In dieser Episode geht es um die hebephrene Schizophrenie, eine Unterform der Schizophrenie, die vor allem durch ausgeprägte Störungen von Affekt, Denken und Verhalten gekennzeichnet ist. Im Vordergrund stehen dabei oft ein unangemessener oder flacher Gefühlsausdruck, zerfahrenes Denken sowie ein desorganisiertes, schwer nachvollziehbares Verhalten. Betroffene wirken häufig albern, unstrukturiert oder emotional unpassend zur Situation. Wahnvorstellungen und Halluzinationen können auftreten, stehen jedoch meist weniger im Zentrum als bei anderen Formen. Die Symptome entwickeln sich oft schleichend und können langfristig zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen.
8 Minuten
In dieser Episode geht es um das Rett-Syndrom, eine seltene genetische Entwicklungsstörung, die meist Mädchen betrifft. Nach zunächst normaler Entwicklung verlieren die Kinder erlernte Fähigkeiten, vor allem Sprache und gezielte Handbewegungen. Typisch sind stereotype Handbewegungen sowie motorische und weitere körperliche Auffälligkeiten. Die Symptome sind langfristig, können sich aber im Verlauf verändern.
23 Minuten
In der heutigen Episode geht es um die Schematherapie. Sie beschäftigt sich mit früh entstandenen unbewussten Mustern, die unser Denken, Fühlen und Handeln prägen. Diese entwickeln sich oft aus nicht erfüllten emotionalen Bedürfnissen in der Kindheit und wirken bis ins Erwachsenenalter fort. Seit gespannt euch durch diese Episode besser kennenzulernen.
10 Minuten
In der heutigen Episode geht es um die akute Belastungsreaktion. Damit ist eine unmittelbare psychische Reaktion auf ein außergewöhnlich belastendes oder bedrohliches Ereignis gemeint, zum Beispiel nach einem schweren Unfall, Gewalterfahrungen oder anderen extremen Krisensituationen. Betroffene können sich zunächst wie betäubt fühlen, starke Angst oder innere Unruhe erleben und Schwierigkeiten haben, das Geschehen zu verarbeiten. Diese Reaktion ist eine intensive Stressantwort von Körper und Psyche. In vielen Fällen klingen die Symptome innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen wieder ab.
17 Minuten
In der heutigen Episode geht es um die Störung des Sozialverhaltens. Dabei handelt es sich um eine psychische Störung, die meist im Kindes- und Jugendalter auftritt und durch wiederholte Regelverstöße sowie die Verletzung der Rechte anderer gekennzeichnet ist, etwa durch aggressives Verhalten, Zerstörung von Eigentum oder Täuschung. Die Störung geht häufig mit erheblichen Belastungen für Betroffene und ihr Umfeld einher.
14 Minuten
In der heutigen Episode geht es um Suizidalität. Damit sind Gedanken, Impulse oder Handlungen gemeint, die sich um den eigenen Tod oder das Beenden des eigenen Lebens drehen. Suizidalität tritt häufig im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Traumafolgestörungen auf, kann aber auch in akuten Krisensituationen entstehen. Betroffene erleben oft eine starke innere Belastung, Gefühle von Hoffnungslosigkeit, Ausweglosigkeit oder emotionaler Überforderung. Obwohl viele den Wunsch haben, diese Gedanken loszuwerden oder sich Hilfe zu holen, fällt es ihnen häufig schwer, darüber zu sprechen oder Unterstützung anzunehmen.
12 Minuten
In der heutigen Episode geht es um Trichotillomanie. Dabei handelt es sich um eine psychische Störung aus dem Bereich der Impulskontroll- bzw. Zwangsspektrumstörungen, bei der Betroffene einen wiederkehrenden Drang verspüren, sich Haare auszureißen – etwa an der Kopfhaut, den Augenbrauen oder Wimpern. Dieses Verhalten tritt häufig über einen längeren Zeitraum auf und kann zu sichtbarem Haarverlust, Schamgefühlen und erheblichem Leidensdruck führen. Trotz des Wunsches, das Verhalten zu kontrollieren, fällt es vielen Betroffenen schwer, dem Drang zu widerstehen.
12 Minuten
In der heutigen Episode geht es um Schüchternheit. Dabei handelt es sich um ein Persönlichkeitsmerkmal, das durch Zurückhaltung, Unsicherheit und ein erhöhtes Unwohlsein in sozialen Situationen gekennzeichnet ist. Betroffene erleben häufig Angst vor Bewertung oder Ablehnung und vermeiden deshalb Gespräche, neue Kontakte oder das Auftreten vor anderen. Schüchternheit kann situationsabhängig auftreten oder über längere Zeit bestehen und den Alltag, soziale Beziehungen sowie berufliche Möglichkeiten beeinflussen.
11 Minuten
In der heutigen Episode geht es um Voyeurismus. Dabei handelt es sich um eine psychische Störung aus dem Bereich der Paraphilien, bei der sexuelle Erregung durch das heimliche Beobachten nichtsahnender Personen entsteht – meist in intimen oder privaten Situationen. Charakteristisch ist, dass die beobachteten Personen dem Beobachten nicht zugestimmt haben und sich dessen nicht bewusst sind. Die Fantasien oder Handlungen bestehen häufig über einen längeren Zeitraum und können für die Betroffenen selbst sowie für andere mit erheblichem Leidensdruck und rechtlichen Konsequenzen verbunden sein.