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Episoden

1 Stunde 12 Minuten
Warum ist Beziehung manchmal so anstrengend? Warum streiten wir uns, obwohl wir uns lieben? Warum verlieren wir die Lust? Warum fällt es uns so schwer, beim Sex zu sagen, was wir wirklich wollen – oder nicht wollen?

Vielleicht sitzt gelegentlich mehr mit am Tisch – oder im Bett – als die zwei Menschen, die sich liebevoll und intim begegnen wollen.

In dieser Folge von „50 Ways to Ruin Your Sex Life“ gehen Saleem Matthias Riek und Dr. Daniel Vonwil der Frage nach, wie alte Verletzungen und traumatische Erfahrungen unser heutiges Liebes- und Sexleben prägen.

Es geht um Anpassung und Leistungsdruck, um Bedürfnisse und Grenzen – und um Beziehungsmuster, die Lust und Nähe kompliziert machen.

Nicht jede schmerzhafte Erfahrung ist ein Trauma. Und nicht jedes Beziehungsmuster braucht eine Diagnose. Entscheidend ist zu erkennen, warum wir auf unseren heutigen Partner reagieren, als wäre er jemand aus unserer Geschichte – und wie wir im Hier und Jetzt neue Erfahrungen machen können.

Kapitel

01:43 – Wenn die Vergangenheit mitliebt: Warum alte Erfahrungen wieder auftauchen.

04:19 – „Du hattest doch früher Spaß“: Wenn die Lust verschwindet.

06:21 – Bindungssicherung: Wenn Sex dazu dient, Nähe zu erhalten und Konflikte zu vermeiden.

09:52 – Alte Wunden und sexueller Leistungsdruck: Warum wir „gut sein müssen im Bett“.

25:16 – Alte Verletzung oder Trauma: Braucht jede schwere Erfahrung eine Diagnose?

32:02 – Wenn alte Beziehungsmuster die Gegenwart übernehmen: Anpassung, Rebellion und die Wiederholung alter Muster.

44:22 – Erfüllende Beziehungen ermöglichen: Nicht die Vergangenheit auslöschen, sondern mit neuen Erfahrungen Vergangenes relativieren.

49:38 – Vom Ausgeliefertsein zurück zur eigenen Handlungsmacht: Sich wieder spüren, Trigger erkennen und in schwierigen Momenten nicht automatisch in alte Muster zurückfallen.

Und du?

Kennst du Situationen, in denen du plötzlich merkst: Das hier hat vielleicht weniger mit meinem Partner als vielmehr mit meiner Geschichte zu tun?

Schreib uns deine Erfahrungen und Fragen. Vielleicht wird daraus eine unserer nächsten Folgen.

Und wenn dir diese Episode etwas gegeben hat, folge „50 Ways to Ruin Your Sex Life“, teile sie mit einem Menschen, für den sie interessant sein könnte, und hinterlasse uns gerne eine Bewertung.

Weitere Infos und Links:

Zum Thema Trigger in Beziehungen

Saleems Website und Bücher

Praxis Dr. Daniel Vonwil und Portal Liebensfreude

Seminare zu Liebe, Eros und Bewusstsein in der Schule des Seins

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Sex Education im Joyclub
1 Stunde 8 Minuten
Kann zu viel Kommunikation die Lust zerstören? Oder entsteht echte Leidenschaft vielleicht gerade dort, wo Menschen sich sicher fühlen, ihre Grenzen zu zeigen?

In dieser Folge spricht Daniel Vonwil mit seiner Kollegin Steffi Munz über das Wheel of Consent und darüber, warum Consent weit mehr ist als die Frage nach einem einfachen Ja oder Nein.

Steffi und Daniel sprechen darüber,

warum Sicherheit Spontaneität nicht verhindert, sondern ermöglicht,

weshalb viele Menschen Consent als unsexy erleben,

wie klare Kommunikation zu mehr Lust und Verbindung führen kann,

warum das Wheel of Consent ein spielerisches Übungsfeld für Beziehungen ist,

und wie Intimität entsteht, wenn wir lernen, unsere Wünsche, Grenzen und Bedürfnisse ehrlich zu zeigen.

Eine Folge für alle, die ihre Beziehungen bewusster gestalten möchten – unabhängig davon, ob sie monogam, kinky oder einfach neugierig auf bessere Kommunikation sind.

Mehr über Steffis Workshops zum „Wheel of Consent“ und aktuelle Termine findest du auf ihrer Webseite. (https://vielfaeltig-lieben.de/)

Themenübersicht

00:00 Intro – Zwischen Sicherheit und Lebendigkeit

01:03 Vorstellung von Steffi und dem Wheel of Consent

04:15 Was bedeutet Consent eigentlich?

08:40 Warum Consent oft missverstanden wird

15:10 Tötet Consent die Spontaneität?

22:30 Sicherheit als Grundlage für echte Freiheit

29:20 Die häufigsten Kommunikationsfallen

35:40 Wie aus Klarheit mehr Lust entsteht

40:40 Warum Üben spontane Begegnungen ermöglicht

42:40 Das Wheel of Consent in der Praxis

44:20 Werbung – Workshops zum Wheel of Consent

45:00 Was das Drei-Minuten-Spiel verändern kann

50:30 Verletzlichkeit, Vertrauen und Intimität

56:30 Was wir uns für Beziehungen wünschen

59:10 Fazit – Mehr Verbindung durch bewusstes Consent

Weitere Infos und Links:

Praxis und Liebensfreude Dr. Daniel Vonwil

Seminare zu Liebe, Eros und Bewusstsein in der Schule des Seins

Saleems Bücher

Flirten als Volkssport: Sind Männer und Frauen noch zu retten?

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Sex Education im Joyclub
1 Stunde 12 Minuten
Über Vertrauen, Exklusivität und die Freiheit, auch andere Menschen attraktiv zu finden

Ich bin treu, das klingt ziemlich eindeutig, bis man versucht zu klären, was damit eigentlich gemeint ist.

Kein Sex mit anderen? Kein Kuss? Kein Flirt? Keine Fantasie? Sich in keinen anderen Menschen zu verlieben?

Oder sollten wir uns erstmal selbst treu sein?

In dieser Folge von „50 Ways to Ruin Your Sex Life“ nehmen Saleem Matthias Riek und Dr. Daniel Vonwil einen Begriff auseinander, der in Beziehungen oft vorausgesetzt und erstaunlich selten besprochen wird. Häufig merken Paare erst nach einer Verletzung, dass sie unter „Treue“ unterschiedliche Dinge verstanden haben.

Treue bedeutet nicht unbedingt sexuelle Exklusivität, sondern z. B. ein Vertrauen, dass der andere nicht beim ersten Konflikt verschwindet. Es geht um grundlegende Ängste: Werde ich verlassen? Bin ich noch besonders? Was, wenn Sex mit jemand anderem aufregender ist?

Der Wunsch nach Sicherheit ist verständlich, aber was passiert, wenn Wünsche, Zweifel oder Fantasien nicht ausgesprochen werden, weil sie die Beziehung bedrohen könnten? Oder wenn wir bestimmte Seiten von uns verdrängen? Ausgerechnet der Versuch, die Beziehung zu schützen, kann zu Distanz und Einsamkeit führen.

Saleem und Daniel sprechen über das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Abenteuer. Langfristige Beziehungen brauchen Verlässlichkeit – aber ebenso Neugier und ein gewisses Risiko, damit sie lebendig bleiben.

Besonders persönlich wird es bei der Frage: Was geschieht, wenn wir einen anderen Menschen begehren oder uns "fremdverlieben"? Muss aus dem Gefühl eine Handlung hervorgehen? Können wir Gefühle überhaupt versprechen – oder nur, wie wir mit ihnen umgehen?

Bedeutet Treue also weniger, bestimmte Gefühle niemals haben zu dürfen, als vielmehr verantwortlich mit ihnen, den gemeinsamen Vereinbarungen und der Verletzlichkeit des anderen umzugehen?

Eine Folge ohne Ideologie oder Plädoyer, aber mit spannenden Fragen, die vermutlich für viele Beziehungsformen relevant sind

Themenübersicht

01:37 – Was meinen wir eigentlich mit Treue?

06:01 – „Ich will, dass du nur mich willst“ – Eifersucht und Exklusivität

07:18 – Ein kleines Loblied auf die Treue

12:33 – Muss eine gute Beziehung Zweifel aushalten?

18:32 – Frisch verliebt – und trotzdem Lust auf andere

24:40 – Wenn Wünsche keinen Platz mehr haben

27:57 – Einsam zu zweit: Wenn Treue zum Schweigen führt

34:31 – Liebe ohne Besitz: Wir sind freie Menschen

41:58 – Treue auf verschiedenen Ebenen: Sex, Herz und Bindung

58:53 – Was können wir einander überhaupt versprechen?

Was bedeutet Treue für dich – und wo beginnt Untreue? Schreib uns deine Gedanken und Erfahrungen.

Und wenn dir die Folge gefällt: Folge dem Podcast, teile ihn mit Freunden und hinterlass uns gerne eine Bewertung.

Und: Manches gute Beziehungsgespräch beginnt mit einem Podcast

Weitere Infos und Links:

Seminare zu Liebe, Eros und Bewusstsein in der Schule des Seins

Sex, Herz und Bindung und weitere Bücher von Saleem M. Riek

Praxis und Liebensfreude Dr. Daniel Vonwil

Social Media und mehr …
1 Stunde 1 Minute
Warum polarisieren sich die Geschlechter beim Thema Gewalt? Und was übersehen wir dabei?

Ausgangspunkt dieser Folge ist die immer wieder aufflammende Debatte über patriarchale Gewalt gegen Frauen – und der Rat eines Kriminalbeamten an Frauen, der für heftige Kontroversen sorgte: „... besser keine Beziehung mit einem Mann eingehen.“

Wir nehmen diese Aussage zum Anlass, genauer hinzuschauen.

Wie entsteht sexualisierte Gewalt? Sind Männer potenzielle Triebtäter? Welche Rolle spielen Macht, Ohnmacht, Erziehung und gesellschaftliche Rollenbilder? Und wie gelingt es, über ein hoch emotionalisiertes Thema zu sprechen, ohne zu verharmlosen – aber auch ohne neue Gräben aufzureißen?

Wir diskutieren kontroverse Aussagen aus den Medien, hinterfragen Mythen über männliche und weibliche Sexualität und sprechen darüber, weshalb Konsens weit mehr erfordert als „Ja“ oder „Nein“ zu sagen.

Vor allem aber fragen wir:

Wie können Männer und Frauen Verbündete werden statt Gegner? Können wir uns gemeinsame für gewaltfreie Beziehungen engagieren?

Kapitel

00:00 – Männer, Trieb und Gewalt: Ein unbequemer Einstieg

02:00 – Gewalt gegen Frauen: Statistik, Angst und öffentliche Debatte

08:44 – Wo beginnt sexualisierte Gewalt? Konsens, Grenzen und Beziehungspflicht

17:18 – Männer sind keine Dampfkessel: Abschied vom Triebmodell

23:03 – Wenn Begehren ungleich verteilt ist: Bedürfnis ohne Druck

24:40 – Macht, Ohnmacht und Trauma: Warum Verstehen keine Rechtfertigung ist

31:20 – Patriarchat schadet allen – aber nicht allen gleich

48:43 – Brücken statt Gräben: Männer, Verantwortung und emotionale Beziehungsarbeit

Diese Folge richtet sich an alle, die beim Thema Sexualität und Gewalt nicht nur über Schuldfragen sprechen wollen, sondern vor allem über Verantwortung, Mitgefühl und ehrliche Begegnung.

Wenn dich die Folge berührt, inspiriert oder auch herausfordert, freuen wir uns über eine Bewertung, ein Abo und deine Gedanken in den Kommentaren. Welche Erfahrungen oder Perspektiven fehlen aus deiner Sicht? Lass uns die Diskussion respektvoll weiterführen.

Quellen unserer Zitate:

Besser keine Beziehung mit einem Mann

Die Debatte über die Äußerung des Kriminalbeamten

Frauen sind sexuellere Wesen als Männer

Machs ihm unter der Dusche

Die größeren Nachteile

Weitere Infos und Links:

Weitere Infos zum Thema Gewalt

Seminare zu Liebe, Eros und Bewusstsein in der Schule des Seins

Saleems Bücher

Praxis Dr. Daniel Vonwil

Unsere Social Media Kanäle
1 Stunde 5 Minuten
Sex, Herz und Bindung – drei Worte, die ihren eigenen, unverwechselbaren Sound haben. Bis man merkt, dass sie im eigenen Liebesleben gar nicht so leicht auseinanderzuhalten sind.

Meist sind sie ineinander verknotet: Begehren wird mit Liebe verwechselt, Bindung mit Kontrolle, Freiheit mit Angst vor Nähe, Sex mit Bestätigung. Und schon ist man mitten in einem sehr menschlichen Durcheinander.

In dieser Folge sprechen Saleem Matthias Riek und Yella Cremer darüber, wie das Dreieck von Sex, Herz und Bindung dabei helfen kann, ihr Liebesleben bewusster zu gestalten. Nicht als neues Idealmodell, dem man brav entsprechen soll. Eher als Landkarte: Wo stehe ich gerade? Was suche ich? Was vermeide ich? Und welche Seite des Dreiecks bekommt in meinem Leben vielleicht zu viel, zu wenig – oder schlicht die falsche Aufgabe?

Saleem bringt seine Erfahrungen aus der Praxis und seinem Buch „Sex, Herz und Bindung“ ein, Yella ihre aus ihrer langjährigen Arbeit mit Slowsex, Tantramassage und als Coach. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, welche Form von Liebe, Sexualität und Verbindlichkeit individuell stimmig ist – jenseits von romantischen Idealen, moralischen Schubladen und dem alten Märchen: „Wenn es der richtige Partner ist, ergibt sich der Rest von allein.“

Eine Folge über Orientierung im Liebesleben, über ehrliche Selbstbefragung und über die Kunst, nicht alles in einen Topf zu werfen. Auch wenn der Topf romantisch glitzert.

Themenübersicht

00:00 – Warum dieses Dreieck mehr ist als Beziehungsgeometrie

05:00 – Bewusste Beziehungsgestaltung durch Sex, Herz und Bindung

10:30 – Sex ist nicht nur Sex. Herz ist nicht nur Romantik. Bindung ist nicht nur Vertrag.

17:00 – Wenn das Herz Ja sagt, der Sex aber nicht mitkommt

23:00 – Bindung: der unterschätzte Spielverderber mit Sicherheitsauftrag

30:00 – Offene Beziehung, Monogamie oder irgendwas dazwischen: Wo stehe ich gerade?

37:00 – „Ich liebe dich“ heißt manchmal: Ich verspreche mir etwas von dir

44:00 – Wenn Freiheit nach Liebe klingt – und Bindung nach Gefängnis

51:00 – Das Liebes-Dreieck als Werkzeug: Was will mein Sex, was braucht mein Herz, was stärkt meine Bindung?

58:00 – Kein Ideal, keine Schablone, keine romantische Bedienungsanleitung

64:00 – Fazit: Gestalten statt hoffen, dass es von allein geht

Hör rein – und wenn dir beim Zuhören eigene Erfahrungen, Fragen oder kleine Beziehungskatastrophen einfallen: Schreib gern einen Kommentar. Wir freuen uns über eure Gedanken, Widersprüche und Geschichten aus dem echten Liebesleben.

Jeden Ersten im Monat gibt es eine neue Folge.

Abonniere „50 Ways to Ruin Your Sex Life“, wenn du keine Folge verpassen willst – und neugierig bist, wie man sein Liebesleben ruinieren und dabei Erstaunliches lernen kann.

Weitere Infos und Links:

Seminare zu Liebe, Eros und Bewusstsein in der Schule des Seins

Saleems Bücher

Lovebase Kontakt zu und Veröffentlichungen von Yella Cremer

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Über diesen Podcast

Es gibt unendlich viele Ratgeber zum Thema „Wie verbessere ich meinen Sex?“ Sie versprechen alles Mögliche, angefangen damit, wie du deine Partnerin verführst – oder überhaupt jemanden ins Bett bekommst – bis hin zum multiplen Orgasmus. Doch diese Ratgeber halten selten, was sie versprechen. Mit ihrem „ruin it!“-Ansatz betreten die zwei Sexual- und Paartherapeuten Neuland. In ihrem Sex- und Beziehungscoaching lassen Saleem Matthias Riek und Dr. Daniel Vonwil die Idee der Selbstoptimierung hinter sich. Stattdessen teilen sie nicht nur ihre persönlichen Erfahrungen, sondern auch Einblicke aus ihrer Arbeit mit Klienten und in Seminaren. Sie berichten von den Herausforderungen, die Paare und Einzelpersonen in der Praxis erleben – und wie auch sie selbst manchmal scheitern. Denn die Wahrheit ist: das Scheitern führt oft zu den wertvollsten Erkenntnissen. In diesem Podcast geht es nicht darum, die perfekte Formel für ein besseres Liebesleben zu bejubeln, sondern offen und ehrlich über Höhen und Tiefen in der Sexualität zu sprechen. Der Podcast gibt zwar vielfältige Anregungen, wie du deinen Körper, deine Gefühle, dein Frau- und/oder Mannsein, deinen Orgasmus oder dessen Vermeidung, deine erotischen Abenteuer und deine langjährige Beziehung möglicherweise tiefer genießen kannst. Macht aber nichts! Beglückende Erfahrungen sind eine hervorragende Ausgangsposition, um noch frustrierter zu sein, wenn es mal wieder nicht klappt. Humor ist, wenn du es trotzdem weiter versuchst. Viel Vergnügen mit diesem Podcastformat! Hast du Fragen oder Themen, zu denen du gerne mehr erfahren würdest? Oder möchtest du deine eigenen Erfahrungen teilen? Wir freuen uns darauf, von dir zu hören! Hinterlasse einen Kommentar oder schreib uns eine E-Mail an ruin-it@gmx.de
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„50 Ways to Ruin your Sexlife“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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