Kunst der Freiheit Archiv
112 Episoden
26 Minuten
Die Kulturpause am Mittwoch erscheint ausnahmsweise am Donnerstag. Aufgenommen haben wir die Sendung ganz in der Frühe. Denn gestern stellten CDU, CSU und SPD den ausgehandelten Koalitionsvertrag für die kommende Bundesregierung vor. In dieser Folge werfen wir natürlich einen ersten Blick auf die Ergebnisse für (auswärtige) Kulturpolitik und die Medienpolitik.
Am Montag wurde in der Akademie der Künste in Berlin über den Relevanzmonitor Kultur 2025 der Liz-Mohn-Stiftung debattiert. Benjamin spricht darüber mit Dorothea Gregor, Projektverantwortliche bei der Stiftung und mit Carsten Brosda, dem Hamburger Senator für Kultur und Medien.
Über die Aktienturbulenzen an den Börsen aufgrund der Zollpolitik von Donald Trump ist in der öffentlichen Wahrnehmung fast untergegangen, dass am vergangenen Wochenende mehrere hunderttausend Menschen in den USA gegen die Politik der Regierung demonstrierten. Katrin hat deshalb Stefan Liebich, den Leiter des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung um seine Einschätzung der Situation gebeten. Sicher werden wir von Stefan noch häufiger in Kunst der Freiheit hören.
Schlussendlich sprechen Katrin und ich über neue Beiträge auf dem Blog nachdenken-im-handgemenge.de. Im Text Umkämpfte Erinnerungspolitik befasst sich Benjamin mit Interventionen der politischen und religiösen Rechten in die Erinnerungspolitik. Darüber hinaus ist in dem Beitrag auch das Interview mit Tobias Korenke dokumentiert, das wir mit ihm zu seiner Kritik am Film Bonhoeffer: Pastor, Spy, Assasin in der Sendung am 26. März führten.
Am Montag wurde in der Akademie der Künste in Berlin über den Relevanzmonitor Kultur 2025 der Liz-Mohn-Stiftung debattiert. Benjamin spricht darüber mit Dorothea Gregor, Projektverantwortliche bei der Stiftung und mit Carsten Brosda, dem Hamburger Senator für Kultur und Medien.
Über die Aktienturbulenzen an den Börsen aufgrund der Zollpolitik von Donald Trump ist in der öffentlichen Wahrnehmung fast untergegangen, dass am vergangenen Wochenende mehrere hunderttausend Menschen in den USA gegen die Politik der Regierung demonstrierten. Katrin hat deshalb Stefan Liebich, den Leiter des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung um seine Einschätzung der Situation gebeten. Sicher werden wir von Stefan noch häufiger in Kunst der Freiheit hören.
Schlussendlich sprechen Katrin und ich über neue Beiträge auf dem Blog nachdenken-im-handgemenge.de. Im Text Umkämpfte Erinnerungspolitik befasst sich Benjamin mit Interventionen der politischen und religiösen Rechten in die Erinnerungspolitik. Darüber hinaus ist in dem Beitrag auch das Interview mit Tobias Korenke dokumentiert, das wir mit ihm zu seiner Kritik am Film Bonhoeffer: Pastor, Spy, Assasin in der Sendung am 26. März führten.
54 Minuten
Worte statt Waffen heißt das Buch des Linken-Vorsitzenden Jan van Aken, das im vergangenen Jahr im Econ Verlag erschienen ist.
Mit dem ehemaligen UN-Biowaffeninspekteur und Politiker, der bereits acht Jahre Abgeordneter im Bundestag war, dort u.a. die geheimen TTIP-Dokumente leakte und sich seit Jahren für Abrüstung einsetzt, sprach Benjamin über das Primat des Zivilen, seine Unterstützung für eine adäquate Ausstattung der Bundeswehr und EU zu Verteidigungszwecken und die Infragestellung militärischer Logik.
Die Linke hat inzwischen mehr als 100.000 Mitglieder, von denen mehr als 50.000 in den vergangenen Monaten beigetreten sind. Eine faktische Neugründung der Partei von unten. Wie man in einer solchen Situation die Grundwerte einer Partei neu bestimmt, welche Positionen bleiben und welche neu überdacht werden müssen, war ebenfalls Gegenstand des Gesprächs in dieser Folge.
Mit dem ehemaligen UN-Biowaffeninspekteur und Politiker, der bereits acht Jahre Abgeordneter im Bundestag war, dort u.a. die geheimen TTIP-Dokumente leakte und sich seit Jahren für Abrüstung einsetzt, sprach Benjamin über das Primat des Zivilen, seine Unterstützung für eine adäquate Ausstattung der Bundeswehr und EU zu Verteidigungszwecken und die Infragestellung militärischer Logik.
Die Linke hat inzwischen mehr als 100.000 Mitglieder, von denen mehr als 50.000 in den vergangenen Monaten beigetreten sind. Eine faktische Neugründung der Partei von unten. Wie man in einer solchen Situation die Grundwerte einer Partei neu bestimmt, welche Positionen bleiben und welche neu überdacht werden müssen, war ebenfalls Gegenstand des Gesprächs in dieser Folge.
24 Minuten
Die documenta fifteen, die vom 18. Juni bis zum 25. September 2022 in Kassel stattfand, ist mit dem Konflikt um Antisemitismus verbunden. Er wirkt bis heute nach und weit über Kassel hinaus. Im Campus-Verlag ist nun, herausgegeben von Heinz Bude und Meron Mendel der Sammelband Kunst im Streit. Antisemitismus und postkoloniale Debatte auf der documenta fifteen erschienen. Benjamin war bei der Buchvorstellung in Kassel.
Katrin sprach mit Regine Kreitz vom Bundesverband der Kommunikator:innen e.V. über den neuen Conflict Coach, der an diesem Montag in einer Online-Veranstaltung mit weit über 800 Anmeldungen interessierter Teilnehmer:innen vorgestellt wurde
Zu Ende gegangen ist die exzellente Ausstellung Aber hier leben? Nein danke. Surrealismus und Antifaschismus im Kunstbau der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München. Benjamin besuchte sie am vergangenen Freitag und auf seinem Blog erschienen ist seine Besprechung der Ausstellung: "Es lebe die Entartete Kunst", zugleich eine Überleitung zu seiner Besprechung des Buches von Pierre-Hélit Monot Hundert Jahre Zärtlichkeit, die ebenfalls auf dem Blog Nachdenken im Handgemenge abgerufen werden kann und den Titel trägt: Eine Welt zu verlieren, Ketten zu gewinnen.
Katrin sprach mit Regine Kreitz vom Bundesverband der Kommunikator:innen e.V. über den neuen Conflict Coach, der an diesem Montag in einer Online-Veranstaltung mit weit über 800 Anmeldungen interessierter Teilnehmer:innen vorgestellt wurde
Zu Ende gegangen ist die exzellente Ausstellung Aber hier leben? Nein danke. Surrealismus und Antifaschismus im Kunstbau der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München. Benjamin besuchte sie am vergangenen Freitag und auf seinem Blog erschienen ist seine Besprechung der Ausstellung: "Es lebe die Entartete Kunst", zugleich eine Überleitung zu seiner Besprechung des Buches von Pierre-Hélit Monot Hundert Jahre Zärtlichkeit, die ebenfalls auf dem Blog Nachdenken im Handgemenge abgerufen werden kann und den Titel trägt: Eine Welt zu verlieren, Ketten zu gewinnen.
1 Stunde 1 Minute
In Folge 17 sprach ich mit Dr. Rainald Manthe über sein Buch Demokratie fehlt Begegnung und darüber, wie Orte wie Dorfkneipen, Schwimmbäder und öffentliche Räume als ‚demokratische Infrastruktur‘ unser gesellschaftliches Leben prägen.
Katja Fischer hat die Baukultur zu ihrer Mission gemacht. Empowerment, Orte für Viele und wie Baukultur Menschen und Gemeinden in Bewegung bringt, davon kann sie aus ihrer Praxis viel erzählen.
Die Vorständin der Stiftung Baukultur Thüringen war Projektleiterin der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen die 2023 zu Ende ging.
️ Die erste Internationale Bauausstellung, die ein ganzes Bundesland erfasste.
️ Die IBA zeigte, was in Thüringen alles möglich ist und was man von Thüringen lernen kann.
Viel Spaß bei einer Stunde gutem Gespräch.
Katja Fischer hat die Baukultur zu ihrer Mission gemacht. Empowerment, Orte für Viele und wie Baukultur Menschen und Gemeinden in Bewegung bringt, davon kann sie aus ihrer Praxis viel erzählen.
Die Vorständin der Stiftung Baukultur Thüringen war Projektleiterin der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen die 2023 zu Ende ging.
️ Die erste Internationale Bauausstellung, die ein ganzes Bundesland erfasste.
️ Die IBA zeigte, was in Thüringen alles möglich ist und was man von Thüringen lernen kann.
Viel Spaß bei einer Stunde gutem Gespräch.
41 Minuten
Seit seinem Amtsantritt hat Donald Trump mit täglich neuen "Executive Orders" die US-Demokratie ins Wanken gebracht. Checks-and-Balances lässt er ebensowenig gelten wie die Unabhängigkeit der Justiz. Viele Menschen fragen sich, wo der Protest dagegen bleibt. Katrin spricht mit Stefan Liebich, dem Leiter des Büros New York für USA, Kanada und die Vereinten Nationen der Rosa-Luxemburg-Stiftung, über die Hintergründe und die Situation vor Ort.
Demnächst kommt "Bonhoeffer: Pastor, Spi, Assassin" in Deutschland ins Kino. Tobias Korenke ist Vorstand des Bonhoeffer-Hauses in Berlin und kritisiert den Film scharf. Bedient würden Narrative der US-Evangelikalen während die tatsächliche historische Wahrheit auf der Strecke bleibt.
Im gestern konstituierten neuen Bundestag sind noch weniger Frauen vertreten als die dreieinhalb Jahre zuvor. Obwohl Frauen mehr als die Hälfte unserer Bevölkerung ausmachen, sind weniger als ein Drittel im Parlament vertreten. Beim Kongress für politische Kultur der Hertie-Stiftung diskutiert Benjamin mit Thomas de Maiziére über "Frauen in die Politik. Was können Männer tun?" Katrin und Benjamin sprechen darüber und über einen Text zum Thema auf dem Blog Nachdenken im Handgemenge.
Gast im Gespräch am Sonntag ist Katja Fischer, Vorständin der Stiftung Baukultur Thüringen. Sie war Projektleiterin der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen und gemeinsam mit Benjamin spricht sie über Baukultur, Selbstermächtigung und konkrete Demokratie durch Beteiligung.
Demnächst kommt "Bonhoeffer: Pastor, Spi, Assassin" in Deutschland ins Kino. Tobias Korenke ist Vorstand des Bonhoeffer-Hauses in Berlin und kritisiert den Film scharf. Bedient würden Narrative der US-Evangelikalen während die tatsächliche historische Wahrheit auf der Strecke bleibt.
Im gestern konstituierten neuen Bundestag sind noch weniger Frauen vertreten als die dreieinhalb Jahre zuvor. Obwohl Frauen mehr als die Hälfte unserer Bevölkerung ausmachen, sind weniger als ein Drittel im Parlament vertreten. Beim Kongress für politische Kultur der Hertie-Stiftung diskutiert Benjamin mit Thomas de Maiziére über "Frauen in die Politik. Was können Männer tun?" Katrin und Benjamin sprechen darüber und über einen Text zum Thema auf dem Blog Nachdenken im Handgemenge.
Gast im Gespräch am Sonntag ist Katja Fischer, Vorständin der Stiftung Baukultur Thüringen. Sie war Projektleiterin der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen und gemeinsam mit Benjamin spricht sie über Baukultur, Selbstermächtigung und konkrete Demokratie durch Beteiligung.
28 Minuten
Bundestag und Bundesrat haben den Weg freigemacht für die Änderung des Grundgesetzes und milliardenschwere, kreditfinanzierte Investitionen in die Infrastruktur in Deutschland. Mein heutiger Gast im Interview am Sonntag ist der Soziologe und Autor Dr. Rainald Manthe. Sein Buch „Demokratie fehlt Begegnung. Über Alltagsorte des sozialen Zusammenhalts“ erschien 2024 beim transcript Verlag.
Eingeleitet wird die heutige Folge von Katja Fischer, der geschäftsführenden Vorständin der Stiftung Baukultur Thüringen. Mit ihr spreche ich in kommenden Sonntagsfolge vom 30. März 2025 über die Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen und die Perspektiven der (Um)Baukultur.
Eingeleitet wird die heutige Folge von Katja Fischer, der geschäftsführenden Vorständin der Stiftung Baukultur Thüringen. Mit ihr spreche ich in kommenden Sonntagsfolge vom 30. März 2025 über die Internationale Bauausstellung (IBA) Thüringen und die Perspektiven der (Um)Baukultur.
45 Minuten
Das Goethe-Institut steht weltweit für kulturellen Austausch, Sprachförderung und den Dialog über demokratische Werte. Doch in einer zunehmend polarisierten Welt werden genau diese Werte herausgefordert: Autoritäre Regime schränken die Freiheit von Kunst und Wissenschaft ein, Demokratien stehen unter Druck, und selbst in westlichen Gesellschaften geraten internationale Kultur- und Bildungsprogramme in die Defensive.
In dieser Folge von Kunst der Freiheit spricht Benjamin mit Prof. Dr. Gesche Joost, Präsidentin des Goethe-Instituts, über die aktuellen Herausforderungen der auswärtigen Kulturpolitik.
Gesche Joost berichtet über ihre Reisen nach Polen, Mexiko und in die USA, erläutert, warum Programme wie z.B. "Künstler:innen im Exil" und die Arbeit des Goethe-Instituts gerade auch in Ländern wie Ungarn, in denen die demokratische Luft dünn geworden ist, so viel bedeutet und warum es in Bischkek, Jerewan und Chișinău bald neue Standorte des Goethe-Instituts geben wird.
In dieser Folge von Kunst der Freiheit spricht Benjamin mit Prof. Dr. Gesche Joost, Präsidentin des Goethe-Instituts, über die aktuellen Herausforderungen der auswärtigen Kulturpolitik.
Gesche Joost berichtet über ihre Reisen nach Polen, Mexiko und in die USA, erläutert, warum Programme wie z.B. "Künstler:innen im Exil" und die Arbeit des Goethe-Instituts gerade auch in Ländern wie Ungarn, in denen die demokratische Luft dünn geworden ist, so viel bedeutet und warum es in Bischkek, Jerewan und Chișinău bald neue Standorte des Goethe-Instituts geben wird.
24 Minuten
Mehr als 100.000 Stolpersteine erinnern insbesondere in deutschen Städten an in der Shoah deportierte und ermordete Jüdinnen und Juden. Die Wiki-Community führt die verstreuten verfügbaren Daten im wunderbaren Projekt: Stolpersteine goes Wikipedia. Darüber sprechen wir in dieser Mittwochsausgabe von KUNST DER FREIHEIT und stellen mehrere Ausstellungen vor.
In seiner wöchentlichen Kolumne Prantls Blick wies Heribert Prantl am vergangenen Sonntag auf die noch bis zum 17. März im Münchner Gasteig zu sehende Ausstellung 21 Tage Stille hin. Das Mittelmeer ist eine Todesfalle und die Ausstellung erinnert in 30.411 Schweigeminuten an die Verstorbenen.
Auf seinem Blog NACHDENKEN IM HANDGEMENGE schrieb Benjamin im Beitrag "Kulturerbe im Fokus" über Ausstellungen und forensische Dokumentationsprojekte, die sich der Zerstörung ukrainischen Kulturerbes durch die russischen Agressoren widmen.
Die Ausstellung »Zerstörung des Kulturerbes: Eine Konfliktstrategie« ist vom 19.03. - 12.10.2025 im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg zu sehen.
Die Ausstellung »Destroyed Ukrainian Heritage. Ukraine's Built Heritage since February 24, 2022. A Record of Destruction« ist kostenfrei auf dem Ausstellungsportal der Leibniz GWZO zugänglich.
Das Jüdische Museum Augsburg beleuchtet in der digitalen Ausstellung „Voices. Ein Mosaik ukrainisch-jüdischen Lebens“ auf Google Arts & Culture die Vielfalt des jüdischen Lebens in der Ukraine über die vergangenen 100 Jahre.
In der kommenden Sonntagsfolge von KUNST DER FREIHEIT spricht Benjamin mit Prof. Dr. Gesche Joost. Sie ist seit Sommer vergangenen Jahres die Präsidentin des Goethe-Instituts, der bedeutsamsten Einrichtung für auswärtige Kulturpolitik Deutschlands. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die Arbeit des Instituts in Zeiten autoritärer Transformation und die Bedeutung für Kunst und Kultur verändert.
Bereits heute ist Gesche Joost zu hören und zwar zur orwellschen Sprachpolitik Donald Trumps und welche Folgen die Liste verbotener Wörter für Künstler:innen und Wissenschaftler:innen haben.
In seiner wöchentlichen Kolumne Prantls Blick wies Heribert Prantl am vergangenen Sonntag auf die noch bis zum 17. März im Münchner Gasteig zu sehende Ausstellung 21 Tage Stille hin. Das Mittelmeer ist eine Todesfalle und die Ausstellung erinnert in 30.411 Schweigeminuten an die Verstorbenen.
Auf seinem Blog NACHDENKEN IM HANDGEMENGE schrieb Benjamin im Beitrag "Kulturerbe im Fokus" über Ausstellungen und forensische Dokumentationsprojekte, die sich der Zerstörung ukrainischen Kulturerbes durch die russischen Agressoren widmen.
Die Ausstellung »Zerstörung des Kulturerbes: Eine Konfliktstrategie« ist vom 19.03. - 12.10.2025 im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg zu sehen.
Die Ausstellung »Destroyed Ukrainian Heritage. Ukraine's Built Heritage since February 24, 2022. A Record of Destruction« ist kostenfrei auf dem Ausstellungsportal der Leibniz GWZO zugänglich.
Das Jüdische Museum Augsburg beleuchtet in der digitalen Ausstellung „Voices. Ein Mosaik ukrainisch-jüdischen Lebens“ auf Google Arts & Culture die Vielfalt des jüdischen Lebens in der Ukraine über die vergangenen 100 Jahre.
In der kommenden Sonntagsfolge von KUNST DER FREIHEIT spricht Benjamin mit Prof. Dr. Gesche Joost. Sie ist seit Sommer vergangenen Jahres die Präsidentin des Goethe-Instituts, der bedeutsamsten Einrichtung für auswärtige Kulturpolitik Deutschlands. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die Arbeit des Instituts in Zeiten autoritärer Transformation und die Bedeutung für Kunst und Kultur verändert.
Bereits heute ist Gesche Joost zu hören und zwar zur orwellschen Sprachpolitik Donald Trumps und welche Folgen die Liste verbotener Wörter für Künstler:innen und Wissenschaftler:innen haben.
47 Minuten
In dieser Folge bin ich im Gespräch mit Julia Grosse. Sie ist Kunsthistorikerin, Kulturjournalistin und Kuratorin. Unter anderem am Gropius Bau in Berlin, einem der bedeutendsten zeitgenössischen Ausstellungshäuser Europas. Wir sprechen über die von ihr mitgegründete Plattform "Contemporary And", Kunst im Kontext aber auch darüber, warum jedes Museum einen Spielplatz haben sollte und Kinderlachen der schönste Gong ist.
31 Minuten
Die Welt scheint aus den Fugen. Im Gespräch mit dem Sender Radio Frei rät Benjamin, sich schwarze Schwäne vorzustellen. Denn Schlimmer geht immer.
Die Bundestagswahl liegt etwas mehr als eine Woche zurück, die Hamburg-Wahl drei Tage. In Berlin sondieren CDU, CSU und SPD über die Bildung einer Koalition. Der Ukraine-Krieg geht ins vierte Jahr, doch statt Präsident Selenskij bei einem gerechten Frieden zu unterstützen, führten Donald Trump und sein Vize JD Vance ihn vor der Weltöffentlichkeit im Oval Office vor. Diese Entwicklung bestimmt und dominiert die Agenda der gegenwärtigen Regierungsbildung in Berlin aber auch die Perspektiven progressiver Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit.
Eine knappe halbe Stunde tauschen sich Carsten Rose von Radio Frei und Benjamin miteinander aus. Wir dokumentieren das Gespräch in der heutigen Folge von KUNST DER FREIHEIT.
Die Bundestagswahl liegt etwas mehr als eine Woche zurück, die Hamburg-Wahl drei Tage. In Berlin sondieren CDU, CSU und SPD über die Bildung einer Koalition. Der Ukraine-Krieg geht ins vierte Jahr, doch statt Präsident Selenskij bei einem gerechten Frieden zu unterstützen, führten Donald Trump und sein Vize JD Vance ihn vor der Weltöffentlichkeit im Oval Office vor. Diese Entwicklung bestimmt und dominiert die Agenda der gegenwärtigen Regierungsbildung in Berlin aber auch die Perspektiven progressiver Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit.
Eine knappe halbe Stunde tauschen sich Carsten Rose von Radio Frei und Benjamin miteinander aus. Wir dokumentieren das Gespräch in der heutigen Folge von KUNST DER FREIHEIT.
41 Minuten
In dieser Folge unternehmen wir eine Zeitreise 4.000 Jahre in die Vergangenheit zur Stele des Hammurapi, dem Herrscher von Babylon. In diese Stele wurden nicht nur wichtige Gedanken von ihm eingelassen, sondern auch Flüche und Verschwörungen für diejenigen, die sich an der Säule vergreifen würden. Hat dennoch nichts genützt. Sie wurde entwendet und blieb dennoch vor Ort präsent.
Wer mit Prof. Dr. Markus Hilgert von der Kulturstiftung der Länder über politische Strategien für kulturelles Erbe spricht, bekommt überraschende Antworten und interessante Geschichten zu hören. Mit ihm spreche ich über Kulturgutschutz in Zeiten von Klimawandel, Katastrophen und Kriegen und darüber, was Kulturerbe eigentlich in einer postmigrantischen Gesellschaft sein kann und soll.
Wer mit Prof. Dr. Markus Hilgert von der Kulturstiftung der Länder über politische Strategien für kulturelles Erbe spricht, bekommt überraschende Antworten und interessante Geschichten zu hören. Mit ihm spreche ich über Kulturgutschutz in Zeiten von Klimawandel, Katastrophen und Kriegen und darüber, was Kulturerbe eigentlich in einer postmigrantischen Gesellschaft sein kann und soll.
31 Minuten
CDU und CSU behaupten, gemeinnützige Organisationen dürften sich nicht politisch äußern. Mit 551 Fragen an die Bundesregierung verunsichern sie gemeinnützige Organisationen, die sich für Demokratie und gegen rechts engagieren, wissenschaftliche Think-Tanks sowie Umwelt- und Verbraucherverbände. Die Ampelkoalition wollte das Gemeinnützigkeitsrecht modernisieren, ließ die Reform aber liegen. Jetzt droht eine von WELT, NIUS und anderen medial befeuerte restriktive Auslegung – mit weitreichenden Konsequenzen für NGOs.
39 Minuten
Heute ist der 23. Februar 2025. In Deutschland wird der Bundestag gewählt. Ab 18 Uhr werden wir wissen, welche Parteien miteinander regieren können. Welche Parteien nicht miteinander regieren können und am Ende doch müssen, konnten Interessierte in den vergangenen mehr als 140 Tagen in Österreich beobachten.
Die Alpenrepublik wählte im September und hat seither immer noch keine Regierung aber dafür fast den Rechtsextremisten und selbsternannten "Volkskanzler" Herbert Kickl zum Regierungschef gemacht.
Katrin Petermann und ich blicken in dieser Folge auf die politische Blockade in Österreich. Wir sprechen mit dem Journalisten und politischen Publizisten Robert Misik, hören was der österreichische Bundespräsident über den Kompromiss als Kulturgut darlegt und setzen uns mit der NS-Geschichte des Begriffs "Volkskanzler" auseinander.
Das Fazit von Katrin lautet:
"Ab heute Abend 18 Uhr beginnen die Parteien in Deutschland, die regieren wollen, die Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten. Die vergangenen mehr als 140 Tage österreichischer Innenpolitik sollten dafür kein Vorbild sein."
Die Alpenrepublik wählte im September und hat seither immer noch keine Regierung aber dafür fast den Rechtsextremisten und selbsternannten "Volkskanzler" Herbert Kickl zum Regierungschef gemacht.
Katrin Petermann und ich blicken in dieser Folge auf die politische Blockade in Österreich. Wir sprechen mit dem Journalisten und politischen Publizisten Robert Misik, hören was der österreichische Bundespräsident über den Kompromiss als Kulturgut darlegt und setzen uns mit der NS-Geschichte des Begriffs "Volkskanzler" auseinander.
Das Fazit von Katrin lautet:
"Ab heute Abend 18 Uhr beginnen die Parteien in Deutschland, die regieren wollen, die Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten. Die vergangenen mehr als 140 Tage österreichischer Innenpolitik sollten dafür kein Vorbild sein."
1 Stunde 4 Minuten
Wir befinden uns wenige Tage vor der Bundestagswahl 2025. Erstmals könnte die AfD, wenn die Umfragen Realität werden sollten, zweitstärkste Kraft im Deutschen Bundestag werden.
Viel war in diesem Wahlkampf von der AfD die Rede. Im Deutschen Bundestag inszenierte der Kanzlerkandidat von CDU und CSU, Friedrich Merz, eine Abstimmung von Union, FDP und BSW gemeinsam mit der AfD.
Statt über die Zukunftsthemen zu sprechen, über Wirtschaft und Klima beispielsweise, wurde vor allem das rechte Narrativ der Migration als vermeintliche Mutter aller Probleme bedient.
Die AfD ist ein gesamtdeutsches Problem. Aber immer noch wird sie als ein ostdeutsches Phänomen betrachtet. Dabei wählt weit mehr als die Hälfte der Ostdeutschen nicht die AfD sondern demokratische Parteien.
Susan Arndt hat darüber ein sehr persönliches Buch geschrieben, in dem sie der Mehrheit derjenigen, die nicht die AfD wählen, eine Stimme gibt. Sie fragt in »Ich bin ostdeutsch und gegen die AfD«, erschienen im Verlag C.H.Beck, wie ein Miteinander gegen Diskriminierungen und Ausgrenzungen gestaltet werden kann.
Die Inhaber:in-geführte Buchhandlung Moby Dick im Berliner Prenzlauer Berg veranstaltete dazu eine Lesung und Diskussion mit der Autorin Susan Arndt, die ich moderierte. In dieser Folge von KUNST DER FREIHEIT ist die Dokumentation der etwas mehr als einstündigen Veranstaltung nachzuhören.
Viel war in diesem Wahlkampf von der AfD die Rede. Im Deutschen Bundestag inszenierte der Kanzlerkandidat von CDU und CSU, Friedrich Merz, eine Abstimmung von Union, FDP und BSW gemeinsam mit der AfD.
Statt über die Zukunftsthemen zu sprechen, über Wirtschaft und Klima beispielsweise, wurde vor allem das rechte Narrativ der Migration als vermeintliche Mutter aller Probleme bedient.
Die AfD ist ein gesamtdeutsches Problem. Aber immer noch wird sie als ein ostdeutsches Phänomen betrachtet. Dabei wählt weit mehr als die Hälfte der Ostdeutschen nicht die AfD sondern demokratische Parteien.
Susan Arndt hat darüber ein sehr persönliches Buch geschrieben, in dem sie der Mehrheit derjenigen, die nicht die AfD wählen, eine Stimme gibt. Sie fragt in »Ich bin ostdeutsch und gegen die AfD«, erschienen im Verlag C.H.Beck, wie ein Miteinander gegen Diskriminierungen und Ausgrenzungen gestaltet werden kann.
Die Inhaber:in-geführte Buchhandlung Moby Dick im Berliner Prenzlauer Berg veranstaltete dazu eine Lesung und Diskussion mit der Autorin Susan Arndt, die ich moderierte. In dieser Folge von KUNST DER FREIHEIT ist die Dokumentation der etwas mehr als einstündigen Veranstaltung nachzuhören.
37 Minuten
Vor 5 Jahren, im Januar 2020, verbreitete sich das Corona-Virus weltweit und erreichte Deutschland. Wenige Wochen später trat der erste Lockdown in Kraft. Die Pandemie und die zur ihrer Bewältigung ergriffenen Maßnahmen waren mit enormen Einschnitten verbunden. Diese Folgen spüren wir gesellschaftlich noch heute.
Gleichzeitig war die Intensität und sind die Wirkungen der Pandemiemaßnahmen ungleich verteilt. Die Pandemie und ihre Folgen haben die soziale Ungleichheit verschärft.
Prof. Dr. Bettina Kohlrausch leitet das gewerkschaftsnahe Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Im Campus-Verlag erscheint dieser Tage das gemeinsam mit Kolleginnen herausgegebene Buch "Was von Corona übrig bleibt. Erwerbsarbeit, Sozialstruktur, gesellschaftliche Folgen".
Über das Buch, Schlussfolgerungen für mehr soziale Gerechtigkeit und über die Arbeit von Wissenschaftler:innen im Spannungsverhältnis von "Follow the science" und "Alternativen Fakten" spreche ich mit Bettina in dieser Folge von "Kunst der Freiheit".
Gleichzeitig war die Intensität und sind die Wirkungen der Pandemiemaßnahmen ungleich verteilt. Die Pandemie und ihre Folgen haben die soziale Ungleichheit verschärft.
Prof. Dr. Bettina Kohlrausch leitet das gewerkschaftsnahe Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Im Campus-Verlag erscheint dieser Tage das gemeinsam mit Kolleginnen herausgegebene Buch "Was von Corona übrig bleibt. Erwerbsarbeit, Sozialstruktur, gesellschaftliche Folgen".
Über das Buch, Schlussfolgerungen für mehr soziale Gerechtigkeit und über die Arbeit von Wissenschaftler:innen im Spannungsverhältnis von "Follow the science" und "Alternativen Fakten" spreche ich mit Bettina in dieser Folge von "Kunst der Freiheit".