Kunst der Freiheit Archiv
112 Episoden
53 Minuten
Dr. Siri Hummel ist Expertin für das zivilgesellschaftliche Engagement. Die Direktorin des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft spricht in dieser Sendung über den Lagebericht zum Wandel des Engagements im Kulturbereich.
Im Austausch mit Benjamin macht sie deutlich, welche Hürden Engagierte in und außerhalb von Vereinsstrukturen, WhatsApp-Gruppen etc. nehmen müssen und stellt die berechtigte Frage, warum die Anmeldung eines neugewählten Vorstands immer noch physisch bei einem Notar statt einfacher digital erfolgen muss.
Unter anderem deshalb ist Siri Hummel überzeugt, dass Auszeichnungen für zivilgesellschaftliches Engagement oder Ehrenamt, wie es häufig noch etwas verstaubter heißt, zwar in jedem Einzelfall verdient sind, aber weniger Bürokratie, mehr Planbarkeit bei Förderungen und verlässliche Ansprechpartner:innen für Engagierte deren Anerkennung alltäglich angemessen würdigen würden.
Im Austausch mit Benjamin macht sie deutlich, welche Hürden Engagierte in und außerhalb von Vereinsstrukturen, WhatsApp-Gruppen etc. nehmen müssen und stellt die berechtigte Frage, warum die Anmeldung eines neugewählten Vorstands immer noch physisch bei einem Notar statt einfacher digital erfolgen muss.
Unter anderem deshalb ist Siri Hummel überzeugt, dass Auszeichnungen für zivilgesellschaftliches Engagement oder Ehrenamt, wie es häufig noch etwas verstaubter heißt, zwar in jedem Einzelfall verdient sind, aber weniger Bürokratie, mehr Planbarkeit bei Förderungen und verlässliche Ansprechpartner:innen für Engagierte deren Anerkennung alltäglich angemessen würdigen würden.
16 Minuten
Das Buch mit dem reisserischen Titel "Der NGO-Komplex: Wie die Politik unser Steuergeld verprasst" steht auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Erst jüngst sprachen wir in KUNST DER FREIHEIT über rechte Literaturnetzwerke und publizistische Offensiven der Neuen Rechten. Der Autor Björn Harms schreibt gemeinhin für das einschlägige Nachrichtenportal NIUS. Im Gespräch mit Benjamin legt Timo Reinfrank, Geschäftsführer der Amadeu Antonio Stiftung dar, weshalb das Buch eine Fortsetzung der Kampagne gegen die Zivilgesellschaft ist und kritisiert die Aufnahme des Buches in die Bestsellerliste des SPIEGELS, der sich einmal als Sturmgeschütz der Demokratie verstand.
Dass eine Zeitschrift bald 70 Jahre besteht, ist inzwischen eher selten geworden. Umso besser, dass die Blätter für deutsche und internationale Politik weiterhin monatlich erscheinen und Zuwächse bei den Abonnements vermelden. Annett Mängel ist die Geschäftsführerin dieser Zeitschrift und stellt erstmals - und künftig monatlich - im Gespräch mit Katrin ausgesuchte Beiträge des jeweiligen Heftes vor. Wir freuen uns über diese Medienpartnerschaft.
Dass eine Zeitschrift bald 70 Jahre besteht, ist inzwischen eher selten geworden. Umso besser, dass die Blätter für deutsche und internationale Politik weiterhin monatlich erscheinen und Zuwächse bei den Abonnements vermelden. Annett Mängel ist die Geschäftsführerin dieser Zeitschrift und stellt erstmals - und künftig monatlich - im Gespräch mit Katrin ausgesuchte Beiträge des jeweiligen Heftes vor. Wir freuen uns über diese Medienpartnerschaft.
52 Minuten
Wer sich mit Populismus befassen und dieses Phänomen verstehen will, spricht - wie wir in dieser Sendung von KUNST DER FREIHEIT - mit dem habilitierten Politikwissenschaftler Dr. Kolja Möller.
Im Gespräch mit Benjamin erläutert der Autor verschiedener Bücher über Populismus und Volkssouveränität das Muster von Volk und Elite. Kolja Möller legt dar, warum populistische links sein kann, aber oft im Katzenjammer endet und was das für transformatorische Politik bedeutet.
Im Gespräch mit Benjamin erläutert der Autor verschiedener Bücher über Populismus und Volkssouveränität das Muster von Volk und Elite. Kolja Möller legt dar, warum populistische links sein kann, aber oft im Katzenjammer endet und was das für transformatorische Politik bedeutet.
45 Minuten
Janina Mütze gründete vor zehn Jahren, mit Mitte 20, gemeinsam mit Gerrit Richter das heutige Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Civey. Civey – der Name setzt sich aus den zwei englischen Wörtern Citizen und Survey zusammen - hat mit dem Fokus auf Online-Befragungen in Deutschland Neuland betreten und mit seiner digitalen Methode den Markt der Meinungsforschung hierzulande verändert.
Mit Benjamin spricht Janina über Civey als StartUp, welche Empfehlungen sie jungen Frauen geben würde und gemeinsam blicken sie auf Risse im gesellschaftlichen Selbstbild.
Mit Benjamin spricht Janina über Civey als StartUp, welche Empfehlungen sie jungen Frauen geben würde und gemeinsam blicken sie auf Risse im gesellschaftlichen Selbstbild.
56 Minuten
Seit dem 11. November 2024 ist Gabriella Szalay die Direktorin des Schlossmuseums Arnstadt.
Die kanadische Kunsthistorikerin mit ungarischen Wurzeln studierte und forschte in New York, bevor sie vor etwas mehr als zehn Jahren in Göttingen wissenschaftlich tätig war.
Mit Überzeugung legt sie im Gespräch mit Benjamin dar, warum das Arnstädter Schlossmuseum über Kunstschätze verfügt, die so bedeutsam sind, dass das Metropolitan Museum in New York neidisch sein würde und warum es für sie so begeistert, im kulturgeschichtlich bedeutsamen Thüringen zu arbeiten.
In einer polarisierten Gesellschaft ist Partizipation der Stadtgesellschaft und die kuratorische Beteiligung der Bürger:innen keineswegs widerspruchsfrei - im Gegenteil. Anhand der umstrittenen Ausstellung von Werken des aus Arnstadt stammenden Künstlers A. Paul Weber, einem Antisemiten, Hitlergegner von rechts, KZ-Häftling sprechen Benjamin und Frau Szalay über die Kunst des Streits, unerwartete Interventionen und warum Humor eine stabile Brücke für Dialog sein kann.
Dies schlägt zugleich die Brücke zur Künstlerin Cosima Göpfert, denn deren Porzellaninstallation, die der heutigen Folge ihren Titel gab: EXQUISIT BISKUIT, sprechen die Drei über neue Sehgewohnheiten, Tradition und Moderne und wie der, der Königin Marie Antoniette zugeschriebene Satz: "Wenn die Armen kein Brot haben, sollen sie Kuche essen", im Schlossmuseum zeitgenössisch neu interpretiert wird.
Die kanadische Kunsthistorikerin mit ungarischen Wurzeln studierte und forschte in New York, bevor sie vor etwas mehr als zehn Jahren in Göttingen wissenschaftlich tätig war.
Mit Überzeugung legt sie im Gespräch mit Benjamin dar, warum das Arnstädter Schlossmuseum über Kunstschätze verfügt, die so bedeutsam sind, dass das Metropolitan Museum in New York neidisch sein würde und warum es für sie so begeistert, im kulturgeschichtlich bedeutsamen Thüringen zu arbeiten.
In einer polarisierten Gesellschaft ist Partizipation der Stadtgesellschaft und die kuratorische Beteiligung der Bürger:innen keineswegs widerspruchsfrei - im Gegenteil. Anhand der umstrittenen Ausstellung von Werken des aus Arnstadt stammenden Künstlers A. Paul Weber, einem Antisemiten, Hitlergegner von rechts, KZ-Häftling sprechen Benjamin und Frau Szalay über die Kunst des Streits, unerwartete Interventionen und warum Humor eine stabile Brücke für Dialog sein kann.
Dies schlägt zugleich die Brücke zur Künstlerin Cosima Göpfert, denn deren Porzellaninstallation, die der heutigen Folge ihren Titel gab: EXQUISIT BISKUIT, sprechen die Drei über neue Sehgewohnheiten, Tradition und Moderne und wie der, der Königin Marie Antoniette zugeschriebene Satz: "Wenn die Armen kein Brot haben, sollen sie Kuche essen", im Schlossmuseum zeitgenössisch neu interpretiert wird.
30 Minuten
Bundeskanzler Merz konsumierte Drogen mit Präsident Macron Drogen? Man möchte über solchen Irrsinn den Kopf schütteln, wenn Deep Fakes nicht so gefährlich wären. Für diejenigen, die Deep Fakes durchschauen, Muster analysieren und sich nicht täuschen lassen wollen, gibt es nun ein zweiwöchentliches Briefing namens 'Informationsraum'. Dazu befragt Benjamin den Experten Tim Stark von der Gesellschaft für digitalen Ungehorsam mbH. Deren Podcast mit dem Titel „Und DAS glaubst du?!“ wird in Kürze auf allen gängigen Podcatchern und YouTube erscheinen.
Katrin und Anna-Maria sprechen gemeinsam über ein Highlight ihres Jahreskalender - den ESC, setzen ihre Ausstellungsbeobachtungen über Yoko Ono, diesmal in der Neuen Nationalgalerie Berlin vor und Anna-Maria informiert über eine Ringvorlesung von Museumsexpert:innen an der Berliner Humboldt-Universität.
Katrin und Anna-Maria sprechen gemeinsam über ein Highlight ihres Jahreskalender - den ESC, setzen ihre Ausstellungsbeobachtungen über Yoko Ono, diesmal in der Neuen Nationalgalerie Berlin vor und Anna-Maria informiert über eine Ringvorlesung von Museumsexpert:innen an der Berliner Humboldt-Universität.
1 Stunde
Silke Borgstedt ist Geschäftsführerin des SINUS-Instituts, das seit mehr als 40 Jahren Lebensweltforschung betreibt.
Bekannt ist das Institut u.a. durch seine sogenannten Kartoffelgrafiken, mit denen es Milieus abbildet. Also Menschen, die sich in ihrer sozialen Lage, Lebensauffassung und Lebensweise ähneln. Diese Milieu-Darstellungen sind auch spezifiziert, zum Beispiel als SINUS-Jugendmilieus oder auch für migrantische Milieus.
Benjamin und Silke sprechen über die Arbeit des SINUS-Instituts und dessen 360-Grad-Blick auf unsere Gesellschaft, über die "Sorgen-Themen", die gegenwärtig im Vordergrund stehen und was dies für eine gelingende sozial-ökologische Transformation der Gesellschaft bedeutet.
Als das SINUS-Institut vor Kurzem im Auftrag von UNICEF-Deutschland die 14-17-Jährigen zu ihren Wünschen und Erwartungen an die neue Bundesregierung befragte, konstatierte Silke Borgestedt auf LinkedIn: „Welch ein deprimierender Blick auf die Zukunft unseres Landes […] Man könnte aber auch sagen: Wow, soviel Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten, Ideen und Vorstellungskräfte trotz massiver Herausforderungen.“
Auch in dieser Sendung von KUNST DER FREIHEIT werden mehr Gläser gefunden, die halbvoll als halbleer sind.
Bekannt ist das Institut u.a. durch seine sogenannten Kartoffelgrafiken, mit denen es Milieus abbildet. Also Menschen, die sich in ihrer sozialen Lage, Lebensauffassung und Lebensweise ähneln. Diese Milieu-Darstellungen sind auch spezifiziert, zum Beispiel als SINUS-Jugendmilieus oder auch für migrantische Milieus.
Benjamin und Silke sprechen über die Arbeit des SINUS-Instituts und dessen 360-Grad-Blick auf unsere Gesellschaft, über die "Sorgen-Themen", die gegenwärtig im Vordergrund stehen und was dies für eine gelingende sozial-ökologische Transformation der Gesellschaft bedeutet.
Als das SINUS-Institut vor Kurzem im Auftrag von UNICEF-Deutschland die 14-17-Jährigen zu ihren Wünschen und Erwartungen an die neue Bundesregierung befragte, konstatierte Silke Borgestedt auf LinkedIn: „Welch ein deprimierender Blick auf die Zukunft unseres Landes […] Man könnte aber auch sagen: Wow, soviel Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten, Ideen und Vorstellungskräfte trotz massiver Herausforderungen.“
Auch in dieser Sendung von KUNST DER FREIHEIT werden mehr Gläser gefunden, die halbvoll als halbleer sind.
33 Minuten
"Mit dem Herzen fotografieren" – so beschreibt Mahmoud Dabdoub seine Arbeit im Gespräch mit der linken Tageszeitung "nd". Benjamin greift dieses Interview auf und verweist auf die Ausstellung »Die Straße ist mein Atelier« des Künstlers, die noch bis 22. Juni 2025 im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig zu sehen ist.
Die Kulturpause am Mittwoch muss diesmal ohne Katrin auskommen. Dafür hat Benjamin zwei interessante Gesprächsgäste. Mit Olaf Zimmermann, dem Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates spricht er über die beim Kulturrat neu eingerichtete "Arbeitsstelle gegen Antisemitismus in der Kultur".
Prof. Dr. Torsten Hoffmann leitet an der Universität Stuttgart das Forschungsprojekt über Neurechte Literaturpolitik. Er spricht im Interview darüber, warum die Neue Rechte das Buch "Fahrenheit 451" für sich vereinnahmen und erfolgreich in der Lage sind, die ursprünglich vom italienischen Marxisten Antonio Gramsci entwickelte Strategie der Kulturellen Hegemonie anzuwenden und was dies für die Politische Bildung, u.a. von Lehrer:innen bedeutet.
Auf dem Blog www.nachdenken-im-handgemenge.de sind die Interviews aus dem Podcast KUNST DER FREIHEIT nachlesbar.
Die Kulturpause am Mittwoch muss diesmal ohne Katrin auskommen. Dafür hat Benjamin zwei interessante Gesprächsgäste. Mit Olaf Zimmermann, dem Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates spricht er über die beim Kulturrat neu eingerichtete "Arbeitsstelle gegen Antisemitismus in der Kultur".
Prof. Dr. Torsten Hoffmann leitet an der Universität Stuttgart das Forschungsprojekt über Neurechte Literaturpolitik. Er spricht im Interview darüber, warum die Neue Rechte das Buch "Fahrenheit 451" für sich vereinnahmen und erfolgreich in der Lage sind, die ursprünglich vom italienischen Marxisten Antonio Gramsci entwickelte Strategie der Kulturellen Hegemonie anzuwenden und was dies für die Politische Bildung, u.a. von Lehrer:innen bedeutet.
Auf dem Blog www.nachdenken-im-handgemenge.de sind die Interviews aus dem Podcast KUNST DER FREIHEIT nachlesbar.
43 Minuten
Martin Maleschka ist Fotograf, Autor und Baukulturvermittler. Aus Eisenhüttenstadt stammend und in die frühere sozialistische Musterstadt auch wieder zurückgekehrt, interessiert ihn die Kunst am Bau aus DDR-Zeiten, die nach der Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung oft ignoriert oder zerstört wurde.
In Ostdeutschland gibt es eine große Zahl an baugebundener und baubezogener Kunst als Bestandteil des damaligen Baugeschehens, ob als Wandbild, Raumteiler, Plastik, Mosaik oder Wasserspiel. Lange Zeit galt dieses baukulturelle Erbe der DDR als ideologisch belastet - inzwischen hat sich ein offener Blick auf die Architekturen der Ostmoderne durchgesetzt.
Martin Maleschka hat es sich zur Aufgabe gemacht, gefährdeten Objekten nachzuspüren und diese fotografisch zu erfassen. Seit 20 Jahren dokumentiert er baukulturelle Zeugnisse der DDR, die zum Alltag zwischen Thüringer Wald und Ostsee gehörten. Maleschka publizierte verschiedene Bildbände und ist einer der anerkanntesten Experten auf dem Gebiet der Nachkriegsarchitektur und Stadtentwicklung in der DDR und baute über die Jahre die umfangreichste Bild-Dokumentation von baubezogener Kunst der Ostmoderne auf. Dafür erhielt er 2024 den Deutschen Preis für Denkmalschutz - die Silberne Halbkugel.
Heute ist Martin Maleschka bei KUNST DER FREIHEIT im Gespräch mit Benjamin. Beide trafen sich im Eiermannbau in Apolda, dem Sitz der früheren Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen, die 2023 zu Ende ging und in dem heute die Stiftung Baukultur Thüringens residiert. Maleschka war Gast beim Baukulturgespräch "Beton, Blech und Baukultur: DDR-Garagen", das Benjamin gemeinsam mit Katja Fischer, die in Folge 19 von KUNST DER FREIHEIT zu hören war, moderierte.
In Ostdeutschland gibt es eine große Zahl an baugebundener und baubezogener Kunst als Bestandteil des damaligen Baugeschehens, ob als Wandbild, Raumteiler, Plastik, Mosaik oder Wasserspiel. Lange Zeit galt dieses baukulturelle Erbe der DDR als ideologisch belastet - inzwischen hat sich ein offener Blick auf die Architekturen der Ostmoderne durchgesetzt.
Martin Maleschka hat es sich zur Aufgabe gemacht, gefährdeten Objekten nachzuspüren und diese fotografisch zu erfassen. Seit 20 Jahren dokumentiert er baukulturelle Zeugnisse der DDR, die zum Alltag zwischen Thüringer Wald und Ostsee gehörten. Maleschka publizierte verschiedene Bildbände und ist einer der anerkanntesten Experten auf dem Gebiet der Nachkriegsarchitektur und Stadtentwicklung in der DDR und baute über die Jahre die umfangreichste Bild-Dokumentation von baubezogener Kunst der Ostmoderne auf. Dafür erhielt er 2024 den Deutschen Preis für Denkmalschutz - die Silberne Halbkugel.
Heute ist Martin Maleschka bei KUNST DER FREIHEIT im Gespräch mit Benjamin. Beide trafen sich im Eiermannbau in Apolda, dem Sitz der früheren Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen, die 2023 zu Ende ging und in dem heute die Stiftung Baukultur Thüringens residiert. Maleschka war Gast beim Baukulturgespräch "Beton, Blech und Baukultur: DDR-Garagen", das Benjamin gemeinsam mit Katja Fischer, die in Folge 19 von KUNST DER FREIHEIT zu hören war, moderierte.
36 Minuten
#Papst, #Partei und FC Bayern München - mit dieser thematischen Dreifaltigkeit lässt sich die heutige Premiere von Benjamin in #Studio9 - der Tag im Deutschlandfunk zusammenfassen. Auf Instagram schrieb Ina Bellmann "Kant in zehn Sekunden". Auch das wäre ein schöner Titel dieser Sendung gewesen.
"Die Themen des Tages mit einem Gast aus Medien, Kultur oder Politik: Das ist die Mischung von 'Studio 9' zur Mittagszeit. Ein Salon zu den Fragen der Zeit – in einer Zeit mit mehr Gesprächsbedarf denn je" - so heißt es in der Selbstbeschreibung der Sendung.
Im Gespräch zwischen der großartigen Journalistin Nicole Dittmer und Benjamin ging es um die Frage, was wir vom neuen Papst Leo XIV. erwarten können.
Die Linke, führt an diesem Wochenende in der #Kulturhauptstadt #Chemnitz ihren Bundesparteitag durch. Mit inzwischen 112.000 Mitgliedern ist die Partei mehr als doppelt so stark wie vor einem Jahr. Ein politisches StartUp mit langer Tradition und der Herausforderung, in Opposition und Regierung so zu gestalten, dass deutlich wird: alle wollen regieren, wir wollen verändern.
In Benjamins Wikipedia-Eintrag steht: Er ist Fan des FC Bayern München. Als Linker? Auch darüber sprechen Nicole Dittmer und Benjamin miteinander.
Im Übrigen sprachen die Beiden noch über ostdeutsche Russland-Affinitäten und warum eindimensionale Erklärungen wenig Aussagekraft haben.
Wir dokumentieren diese Sendung von Studio 9 am 9. Mai 2025 auch hier im Podcast KUNST DER FREIHEIT und wünschen einen anregenden Hörgenuss.
"Die Themen des Tages mit einem Gast aus Medien, Kultur oder Politik: Das ist die Mischung von 'Studio 9' zur Mittagszeit. Ein Salon zu den Fragen der Zeit – in einer Zeit mit mehr Gesprächsbedarf denn je" - so heißt es in der Selbstbeschreibung der Sendung.
Im Gespräch zwischen der großartigen Journalistin Nicole Dittmer und Benjamin ging es um die Frage, was wir vom neuen Papst Leo XIV. erwarten können.
Die Linke, führt an diesem Wochenende in der #Kulturhauptstadt #Chemnitz ihren Bundesparteitag durch. Mit inzwischen 112.000 Mitgliedern ist die Partei mehr als doppelt so stark wie vor einem Jahr. Ein politisches StartUp mit langer Tradition und der Herausforderung, in Opposition und Regierung so zu gestalten, dass deutlich wird: alle wollen regieren, wir wollen verändern.
In Benjamins Wikipedia-Eintrag steht: Er ist Fan des FC Bayern München. Als Linker? Auch darüber sprechen Nicole Dittmer und Benjamin miteinander.
Im Übrigen sprachen die Beiden noch über ostdeutsche Russland-Affinitäten und warum eindimensionale Erklärungen wenig Aussagekraft haben.
Wir dokumentieren diese Sendung von Studio 9 am 9. Mai 2025 auch hier im Podcast KUNST DER FREIHEIT und wünschen einen anregenden Hörgenuss.
43 Minuten
Carline Mohr ist die Frau, die 2019 mit der Herausforderung "Du musst Olaf Scholz zum Leuchten bringen" als Chefin des Newsrooms in der SPD-Zentrale, dem legendären Willy-Brandt-Haus startete. Zwei Jahre später war Scholz Bundeskanzler. Teamarbeit - auch die von Carline Mohr.
Benjamin ist mit der Kommunikationsexpertin, die inzwischen selbständig ist, verabredet, um über die Frage zu sprechen, wie man Zuversicht kommunizieren kann, dass sie kein Narrativ sondern tatsächlich erfahrbar ist. Carline ist überzeugt davon, dass der erste Schritt dazu Ehrlichkeit und der zweite, die Akzeptanz der authentischen Erfahrungen derjenigen Menschen ist, mit denen man in den Austausch treten möchte.
Gemeinsam sprechen die beiden darüber hinaus über rechte Strategien sowie guten Journalismus, der mit der Strategie "Flood the floor with shit" klug umzugehen weiß. Und über das schönste Erlebnis, das Carline als Hochzeitsrednerin hatte.
Benjamin ist mit der Kommunikationsexpertin, die inzwischen selbständig ist, verabredet, um über die Frage zu sprechen, wie man Zuversicht kommunizieren kann, dass sie kein Narrativ sondern tatsächlich erfahrbar ist. Carline ist überzeugt davon, dass der erste Schritt dazu Ehrlichkeit und der zweite, die Akzeptanz der authentischen Erfahrungen derjenigen Menschen ist, mit denen man in den Austausch treten möchte.
Gemeinsam sprechen die beiden darüber hinaus über rechte Strategien sowie guten Journalismus, der mit der Strategie "Flood the floor with shit" klug umzugehen weiß. Und über das schönste Erlebnis, das Carline als Hochzeitsrednerin hatte.
40 Minuten
Am Vortag des 1. Mai 2025 sprechen Katrin und Benjamin mehr über Konservative und rechte Kulturkämpfe als über die Arbeiter:innenbewegung. Denn in dieser Woche wurde Wolfram Weimer vom designierten Bundeskanzler Friedrich Merz als neuer Kulturstaatsminister im Kanzleramt nominiert. Darüber hinaus ist Donald Trump exakt seit 100 Tagen im Amt.
Mit der österreichischen Publizistin und Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl, die 2021 im Suhrkamp Verlag den Bestseller "Radikalisierter Konservatismus" publizierte, spricht Benjamin über die Personalie Wolfram Weimer.
Katrin ist im Gespräch mit der linken Bundestagsabgeordneten Isabelle Vandré, ebenfalls zum designierten Kulturstaatsminister aber auch zur Praxis rechter Kulturkämpfe, nicht nur in Brandenburg.
Aus New York berichtet die Rechtswissenschaftlerin Marie Müller-Elmau über die Angriffe Donald Trumps und seiner Administration auf die US-amerikanischen Hochschulen und über Jurist:innen als eine der letzten Verteidigungslinien des demokratischen Rechtsstaates.
Wir scheuen uns fast, angesichts dieser Themen eine gute Unterhaltung zu wünschen. In jedem Fall aber wünschen wir einen solidarischen und fröhlichen Maifeiertag!
Mit der österreichischen Publizistin und Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl, die 2021 im Suhrkamp Verlag den Bestseller "Radikalisierter Konservatismus" publizierte, spricht Benjamin über die Personalie Wolfram Weimer.
Katrin ist im Gespräch mit der linken Bundestagsabgeordneten Isabelle Vandré, ebenfalls zum designierten Kulturstaatsminister aber auch zur Praxis rechter Kulturkämpfe, nicht nur in Brandenburg.
Aus New York berichtet die Rechtswissenschaftlerin Marie Müller-Elmau über die Angriffe Donald Trumps und seiner Administration auf die US-amerikanischen Hochschulen und über Jurist:innen als eine der letzten Verteidigungslinien des demokratischen Rechtsstaates.
Wir scheuen uns fast, angesichts dieser Themen eine gute Unterhaltung zu wünschen. In jedem Fall aber wünschen wir einen solidarischen und fröhlichen Maifeiertag!
41 Minuten
„Warum nicht mal einen reißerischen Titel? Bei Friedrich Nietzsche? Kein Problem!“
Für Nietzsche war die Religion ein Auswuchs von Erschöpfung, Dekadenz und Nihilismus. Und so schrieb er in Also sprach Zarathustra: ‚Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.‘
Als Benjamin mit Prof. Dr. Helmut Heit sprach - Leiter des Kolleg Friedrich Nietzsche in der Klassik Stiftung Weimar und einer der profiliertesten Nietzsche-Experten des Landes –, konnte niemand ahnen, dass Papst Franziskus bald sterben würde.
Hätten sie das geahnt, wäre ihr Gespräch womöglich anders verlaufen – mit dem Fokus auf Nietzsches Religionskritik, gewissermaßen als Vorausahnung des bevorstehenden Konklaves in Rom.
Taten sie aber nicht – und das ist auch gut so. Denn ihr Gespräch ist nicht minder spannend: Helmut Heit erklärt eloquent, mit Verve und Klarheit, womit Nietzsche sich seinerzeit auseinandersetzte – und warum seine Gedanken heute weiterhin aktuell sind. Eine Stunde kluge Philosophie am Sonntag – viel Vergnügen!
Für Nietzsche war die Religion ein Auswuchs von Erschöpfung, Dekadenz und Nihilismus. Und so schrieb er in Also sprach Zarathustra: ‚Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.‘
Als Benjamin mit Prof. Dr. Helmut Heit sprach - Leiter des Kolleg Friedrich Nietzsche in der Klassik Stiftung Weimar und einer der profiliertesten Nietzsche-Experten des Landes –, konnte niemand ahnen, dass Papst Franziskus bald sterben würde.
Hätten sie das geahnt, wäre ihr Gespräch womöglich anders verlaufen – mit dem Fokus auf Nietzsches Religionskritik, gewissermaßen als Vorausahnung des bevorstehenden Konklaves in Rom.
Taten sie aber nicht – und das ist auch gut so. Denn ihr Gespräch ist nicht minder spannend: Helmut Heit erklärt eloquent, mit Verve und Klarheit, womit Nietzsche sich seinerzeit auseinandersetzte – und warum seine Gedanken heute weiterhin aktuell sind. Eine Stunde kluge Philosophie am Sonntag – viel Vergnügen!
25 Minuten
Wir melden uns nach der Osterpause mit der Kulturpause am Mittwoch zurück. Der Berliner Gropiusbau zeigt die Ausstellung YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND. Darüber spricht Katrin mit unserem Gast Anna-Maria Petermann. Anna-Maria wird uns nach dieser Premiere hoffentlich auch künftig als Gesprächspartnerin zur Verfügung stehen.
Erstmals unternehmen wir in diesem Podcast einen Ausflug in den Bereich der Videospiele. Benjamin spricht mit Marcel Schneider, dem Chef vom Dienst des Rechtsmagazins Legal Tribune Online (lto) über "The Darkest Files".
Am Ostermontag starb Papst Franziskus. Die geistliche und politische Kraft seines Pontifikats bestand darin, dass Franziskus Ungleichheit, Ausbeutung und Gleichgültigkeit als moralische Fragen, als Ausdruck struktureller Sünde verstand und benannte. Um seine Nachfolge ringen liberale Modernisierer und konservative sowie rechte Fundamentalisten. Der Nachrichtenpodcast "Was jetzt?" von ZEIT Online beschäftigte sich mit der Frage, ob der nächste Papst im Team Trump spielt. Wir hören kurz hinein. Hier gehts zur Folge von "Was jetzt?"
Im Gespräch am Sonntag von Kunst der Freiheit trifft Benjamin in Weimar Prof. Dr. Helmut Heit, den Leiter des Nietzsche-Kollegs der Klassik Stiftung und ebenso kundiger wie eloquenter Nietzsche-Kenner. Wie immer absolute Hörempfehlung.
Erstmals unternehmen wir in diesem Podcast einen Ausflug in den Bereich der Videospiele. Benjamin spricht mit Marcel Schneider, dem Chef vom Dienst des Rechtsmagazins Legal Tribune Online (lto) über "The Darkest Files".
Am Ostermontag starb Papst Franziskus. Die geistliche und politische Kraft seines Pontifikats bestand darin, dass Franziskus Ungleichheit, Ausbeutung und Gleichgültigkeit als moralische Fragen, als Ausdruck struktureller Sünde verstand und benannte. Um seine Nachfolge ringen liberale Modernisierer und konservative sowie rechte Fundamentalisten. Der Nachrichtenpodcast "Was jetzt?" von ZEIT Online beschäftigte sich mit der Frage, ob der nächste Papst im Team Trump spielt. Wir hören kurz hinein. Hier gehts zur Folge von "Was jetzt?"
Im Gespräch am Sonntag von Kunst der Freiheit trifft Benjamin in Weimar Prof. Dr. Helmut Heit, den Leiter des Nietzsche-Kollegs der Klassik Stiftung und ebenso kundiger wie eloquenter Nietzsche-Kenner. Wie immer absolute Hörempfehlung.
49 Minuten
Ricarda Lang ist Gast der heutigen Sonntagsfolge von Kunst der Freiheit.
Die 1994 geborene Politikerin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN legte nicht weniger als Blitzkarriere hin. Sie trat 2012 der Grünen Jugend bei, war zwei Jahre später bereits Mitglied deren Bundesvorstandes und ab 2017 die Bundessprecherin des Jugendverbandes. Weitere fünf Jahre später wurde sie mit Dreiviertelmehrheit zur Vorsitzenden der grünen Partei gewählt, zusammen mit Omid Nouripour.
Im November 2024 trat sie, ebenfalls mit Omid Nouripour, vom Amt der Parteivorsitzenden zurück.
Im Gespräch mit Benjamin spricht Ricarda Lang darüber, wie sich die Freiheit frei zu sein nach dem Rücktritt anfühlt. Die beiden sprechen über die enorme Menge an Hass und Hetze, die Ricarda aushalten musste und über die Herausforderungen eines Projekts "Progressive Mehrheit 2029".
Die 1994 geborene Politikerin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN legte nicht weniger als Blitzkarriere hin. Sie trat 2012 der Grünen Jugend bei, war zwei Jahre später bereits Mitglied deren Bundesvorstandes und ab 2017 die Bundessprecherin des Jugendverbandes. Weitere fünf Jahre später wurde sie mit Dreiviertelmehrheit zur Vorsitzenden der grünen Partei gewählt, zusammen mit Omid Nouripour.
Im November 2024 trat sie, ebenfalls mit Omid Nouripour, vom Amt der Parteivorsitzenden zurück.
Im Gespräch mit Benjamin spricht Ricarda Lang darüber, wie sich die Freiheit frei zu sein nach dem Rücktritt anfühlt. Die beiden sprechen über die enorme Menge an Hass und Hetze, die Ricarda aushalten musste und über die Herausforderungen eines Projekts "Progressive Mehrheit 2029".