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Chronisch gut- Der Podcast über chronische Krankheiten Archiv

50 Episoden
1 Stunde 20 Minuten
Was passiert, wenn wir beim Essen ständig darüber nachdenken, was wir dürfen, sollen oder lieber weglassen?

Mein Gast Nahni Franke arbeitet als Köchin und Ernährungscoach, unter anderem mit Menschen aus dem Profisport. Wir sprechen über Ernährungsumstellungen, emotionales Essen und die Frage, warum Wissen allein oft wenig an unseren Gewohnheiten ändert.

Dabei wird es persönlich: Ich erzähle von Diäten wegen meiner Neurodermitis als Kind, meinem mitgebrachten Kuchen auf Kindergeburtstagen und davon, warum sich Verzicht für mich bis heute schwierig anfühlt. Auch meine Erfahrungen mit der Abnehmspritze und mein Thema der Gewichtsabnahme mit chronischen Erkrankungen kommen zur Sprache.

Ein Gespräch über die Geschichten, die wir mit an den Esstisch bringen, den Wunsch nach Veränderung und kleine Schritte im Alltag.

Hinweis: Wir teilen persönliche Erfahrungen und Nahnis Perspektive aus ihrer Arbeit. Die Folge bietet keine individuelle medizinische oder ernährungstherapeutische Beratung.

@helene.anschuetz @chronisch.gut
59 Minuten
Wie fühlt sich eine Depression an und wie lässt sich darüber sprechen, ohne sie zu verharmlosen oder zu dramatisieren?

Sebastian Eder ist Journalist bei der FAZ und hat öffentlich über seine Depression und seine Zeit in der Psychiatrie geschrieben. In dieser Folge sprechen wir darüber, weshalb persönliche Erfahrungsberichte helfen können, warum eine Depression weit mehr als Traurigkeit ist und welche Vorurteile gegenüber Psychiatrie und Medikamenten bis heute bestehen.

Es geht um den Unterschied zwischen einer schlechten Phase und einer Erkrankung, um Leistungsdruck, falsche Ratschläge und die Angst, dass es nie wieder besser wird. Sebastian erzählt auch, was ihm in seinen depressiven Episoden geholfen hat und warum negative Gefühle ihren Raum haben dürfen.

Ein persönliches und differenziertes Gespräch über psychische Erkrankungen, öffentliche Bilder und die Frage, wie gute Gesundheitskommunikation aussehen kann.

Hinweis: In dieser Folge sprechen wir offen über Depressionen, Angstzustände, Klinikaufenthalte und Medikamente.

@chronisch.gut & @helene.anschuetz
1 Stunde 1 Minute
Auf Instagram folgt eine große Community Jasper Iske dabei, wie er medizinische Fehlinformationen aufdeckt, selbst ernannte Healthcare Gurus überprüft und fragwürdige Medfluencer mit Fakten, Humor und ziemlich klaren Worten konfrontiert.

Jasper ist Assistenzarzt für Herzchirurgie, Wissenschaftler und medizinischer Content Creator. In dieser Folge sprechen wir darüber, woran sich seriöse Gesundheitsinformationen erkennen lassen, welche Warnsignale misstrauisch machen sollten und warum eine medizinische Berufsbezeichnung allein noch keine Garantie für verlässlichen Content ist.

Es geht um falsche Heilversprechen, teure Coachings, Supplementwerbung und Geschäftsmodelle, die gezielt mit der Hoffnung erkrankter Menschen arbeiten. Wir fragen uns, wo persönliche Meinung endet und medizinische Desinformation beginnt. Und wir diskutieren, wie Fachpersonen auf Social Media künftig besser überprüft und sichtbar gekennzeichnet werden könnten.

@helene.anschuetz

@chronisch.gut
1 Stunde 13 Minuten
Sklerodermie ist eine seltene Autoimmunerkrankung, die weit mehr betrifft als die Haut. Sie kann Gefäße, Beweglichkeit und innere Organe verändern. Die Diagnose ist oft schwierig, da erste Symptome wie kalte oder verfärbte Finger lange harmlos wirken können.

Laura Knöll lebt mit systemischer Sklerodermie. In dieser Folge erzählt sie von ihrem Weg zur Diagnose, sichtbaren und unsichtbaren Einschränkungen, der Veränderung ihres Körperbildes und der Frage, wie viel Raum eine chronische Erkrankung im eigenen Leben bekommen darf.

Ihre behandelnde Ärztin Prof. Dr. Pia Moinzadeh von der Uniklinik Köln erklärt, was im Körper passiert, warum Früherkennung entscheidend ist und welche Behandlungsansätze es heute gibt. Gemeinsam sprechen wir auch darüber, wie wichtig eine verständliche medizinische Aufklärung, erfahrene Behandlungszentren und die Zusammenarbeit zwischen Ärzt und Betroffenen sind.

Eine Folge über eine seltene Erkrankung, das Leben mit Ungewissheit und den Versuch, trotz Einschränkungen nicht alles aufzugeben, was Kraft und Lebensfreude schenkt.

@helene.anschuetz

@chronisch.gut
1 Stunde 3 Minuten
Heilversprechen, Gesundheitsmythen und der nächste vermeintliche Gamechanger für unsere Gesundheit: Auf Social Media ist die Antwort oft nur einen Swipe entfernt. Aber wie viel Wissenschaft steckt eigentlich dahinter?

Zum Auftakt der neuen Staffel von CHRONISCH GUT spreche ich mit Wissenschaftlerin Sophie Imhof.

Auf Instagram nimmt sie regelmäßig Health Gurus, Fitfluencer und fragwürdige Gesundheitsversprechen unter die Lupe und erklärt, was wissenschaftlich haltbar ist und wo wir genauer hinschauen sollten.

Wir sprechen darüber, warum einfache Lösungen gerade im Gesundheitsbereich so gut funktionieren, weshalb chronisch kranke Menschen besonders anfällig für Heilsversprechen sein können und wie wir als medizinische Laien lernen können, seriöse Informationen von ziemlich überzeugend klingendem Quatsch zu unterscheiden.

Sophie ist außerdem Gründerin von Wunderwerk Leben, einem Wissenschaftsmagazin, das komplexe Themen verständlich aufbereitet und sich kritisch mit Social Media Mythen auseinandersetzt.

Eine Folge über Wissenschaft, Gesundheitskompetenz und die wichtige Frage: Wem können wir eigentlich glauben, wenn es um unsere Gesundheit geht?

@helene.anschuetz

@chronisch.gut
1 Stunde 19 Minuten
Was passiert, wenn einem mit 39 gesagt wird, dass man nur noch wenige Monate zu leben hat – und man vier Jahre später immer noch lebt?

In dieser Folge spreche ich mit Nils Glaubke, Host des Podcasts „Krebs, was nun?“. Nils lebt mit einer metastasierten Lungenkrebserkrankung. Die erste Prognose war niederschmetternd. Heute lebt er dank einer zielgerichteten Therapie weiter – mit allen Unsicherheiten, Nebenwirkungen und Fragen, die eine chronische, lebensbedrohliche Erkrankung mit sich bringt.

Wir sprechen über die Chronifizierung von Krebs, über Fatigue, Lebensqualität und darüber, wie sich der Blick auf Gesundheit und Zukunft verändert. Es geht um Zweitmeinungen, Gesundheitskompetenz, Selbstwirksamkeit und die Frage, warum viele Erkrankungen von außen unsichtbar bleiben.

Eine Folge über Krankheit, Hoffnung, Unsicherheit und darüber, wie unterschiedlich Wege durch chronische Erkrankungen aussehen können.

Mehr von Nils und seinem Podcast „Krebs, was nun?“ findet Ihr auf allen gängigen Podcastplattformen.
58 Minuten
Warum eskalieren Debatten über Gesundheit so schnell? Weshalb fällt es uns oft schwer, sachlich über Krankheit, Prävention oder Gesundheitspolitik zu sprechen? Und welche Rolle spielen Medien, Social Media und Algorithmen dabei?

In dieser Folge spreche ich mit dem Journalisten und Podcaster Korbinian Frenzel über Gesundheitskommunikation, Debattenkultur und die Frage, wie öffentliche Diskussionen entstehen. Mein Gast ist Moderator bei Deutschlandfunk Kultur und Co-Autor des Buches Defekte Debatten über den Zustand unserer Streit- und Gesprächskultur.

Wir sprechen über Gesundheitskompetenz, Prävention, die Wahrnehmung von Krankheit in den Medien und darüber, warum gerade komplexe Gesundheitsthemen häufig auf einfache Schlagzeilen reduziert werden.

Außerdem geht es um Social Media, Desinformation, Faktenchecks, die Verantwortung von Plattformen und die Frage, wie wir Orientierung finden können, wenn immer mehr Menschen um Aufmerksamkeit konkurrieren.

Eine Folge über Gesundheit, Medien und die Herausforderung, im Informationszeitalter den Überblick zu behalten.

@korbinianfrenzel

@helene.anschuetz

@chronisch.gut
1 Stunde 8 Minuten
Heute Stargast: Laura Karasek!

Sie lebt seit über 30 Jahren mit Typ-1-Diabetes. In dieser Folge #chronischgut sprechen wir über die Diagnose mitten in der Pubertät, über Rebellion gegen den eigenen Körper, Schuldgefühle, Lebensfreude und die Frage, wie man mit einer chronischen Erkrankung lebt, ohne sich von ihr bestimmen zu lassen.

Warum fällt es vielen Menschen so schwer, Krankheit und Lebensfreude gleichzeitig zu denken? Warum reagieren wir auf chronische Erkrankungen oft mit Mitleid oder Vorurteilen? Und wie gelingt es, dem eigenen Körper trotz aller Herausforderungen mit mehr Nachsicht zu begegnen?

Außerdem sprechen wir humorvoll über Humor, Stigmatisierung, Social Media, mentale Belastungen und darüber, warum der Austausch mit anderen Betroffenen so wertvoll sein kann.

Laura engagiert sich für mehr Aufklärung rund um Diabetes und spricht darüber auch in ihrem Podcast CANDY DIARIES.

@helene.anschuetz

@chronisch.gut

Musik: Lars Kaempf

Sprecherin: Irina von Bentheim
1 Stunde 10 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Christina Pingel über ihr Buch "Diagnose Frau" und über eine Geschichte, die viel mehr ist als ein persönlicher Erfahrungsbericht.

Ein zentraler Teil ihrer Geschichte beginnt schon in der Kindheit: Christinas Mutter erlitt einen Herzstillstand, nachdem ihre Symptome über Jahre nicht richtig eingeordnet wurden. Ein Einschnitt, der Christinas Leben früh geprägt hat und den Blick auf medizinische Versorgung nachhaltig verändert hat.

Später macht Christina selbst ähnliche Erfahrungen: Über Jahre werden ihre körperlichen Beschwerden nicht ernst genommen und immer wieder psychologisiert – bis schließlich eine hochgradige Mitralklappeninsuffizienz diagnostiziert wird. Eine Diagnose, die ihr Leben verändert und vermutlich gerettet hat.

Wir sprechen über Medical Gaslighting, den Gender Health Gap, Herzgesundheit bei Frauen, mentale Gesundheit, chronische Erkrankungen und darüber, warum Medizin intersektionaler gedacht werden muss.

Eine Folge über strukturelle Lücken im Gesundheitssystem, über Aktivismus, Wut, Wissen und die Frage, warum Patient:innen noch immer um Glaubwürdigkeit kämpfen müssen.

@helene.anschuetz @chronisch.gut
1 Stunde 2 Minuten
Zum internationalen MECFS-Tag spreche ich mit dem Schauspieler Stephan Hellweg.

Stephan lebt seit 2021 mit Long Covid und später ME/CFS. Wir sprechen über seinen Weg zur Diagnose, über Fatigue, Crashs, Pacing und darüber, wie schwer es ist, eine Erkrankung zu erklären, die viele noch immer nicht richtig verstehen.

Stephan erzählt von seinem Theaterprojekt „Raven mit Long Covid“ am HAU Berlin und davon, wie Kunst helfen kann, Krankheit sichtbar zu machen.

Es geht außerdem um Reha-Erfahrungen, fehlende Versorgung, Selbstzahlertherapien, medizinische Unsicherheit und die Frage, was es bedeutet, als Schauspieler mit einer Erkrankung zu leben, die Energie, Konzentration und Körperlichkeit massiv verändert.

Eine Folge über Erschöpfung, Sichtbarkeit, Humor, Systemlücken und den Wunsch, wieder am Leben teilhaben zu können.
14 Minuten
Live von der Content Creator Master Class präsentiert von Roche in Grenzach:

Ein kurzer Expertendialog mit Dr. Harald Müller-Huesmann über die Frage, wie Gesundheitskommunikation Menschen wirklich erreicht.

Im Fokus: unsichtbare Erkrankungen und warum Zuhören oft wichtiger ist als Messen.

Ein Crossover zwischen medizinischer Perspektive und Patientinnenstimme. Direkt, ehrlich, auf den Punkt.

Danke für die Einladung und den Rahmen für diesen Austausch!
50 Minuten
Helene im Gespräch mit Marta Lubosz, Social Media Managerin der Universitätsmedizin Mainz Ein seltener Podcast-Termin im pinken Studio – mit Tee, Kaffee und ehrlichen Einblicken in moderne Gesundheitskommunikation.

Wie entstehen Social Media Strategien in Krankenhäusern? Was macht gute Aufklärung aus? Und warum sind Gesichter wichtiger als Nachrichten?

Marta erzählt von ihrer Arbeit in der Klinik mit 9.000 Mitarbeitenden und der Herausforderung, Medizin menschlich zu kommunizieren.

Es geht um Patientengeschichten, die berühren, um "Fridays for Compliments" als Gegengewicht zu negativen Bewertungen, und darum, warum Blutspende mehr ist als nur ein Aufruf.

Eine Folge über Kommunikation, die verbindet – zwischen System und Lebensrealität.

Folgt uns gern und erzählt von CHRONISCH GUT - [@helene.anschuetz ](https://www.instagram.com/helene.anschuetz/)& [@chronisch.gut](https://www.instagram.com/chronisch.gut/)
1 Stunde 2 Minuten
Migräne ist mehr als Kopfschmerz und trotzdem wird sie noch immer häufig unterschätzt, fehlgedeutet oder zu spät behandelt.

In dieser Folge spreche ich mit der Neurologin und Kopfschmerzexpertin Dr. Dagny Holle-Lee sowie mit Miriam Söthe Ärztin und selbst seit vielen Jahren von Migräne betroffen.

Wir sprechen darüber, warum Migräne so unterschiedlich aussehen kann, weshalb viele Betroffene lange keine richtige Diagnose bekommen und welche Mythen sich bis heute hartnäckig halten.

Es geht um Aura, Übelkeit, Schwindel, Reizempfindlichkeit und den Alltag mit einer Erkrankung, die weit über „ein bisschen Kopfschmerz“ hinausgeht.

Außerdem sprechen wir über moderne Behandlungsmöglichkeiten, den Wert guter Aufklärung, Medical Gaslighting und darüber, wie Vertrauen in der medizinischen Versorgung entstehen kann.

Eine Folge über Wissen, Selbstbeobachtung, Akzeptanz und die Frage, wie ein gutes Leben mit Migräne möglich werden kann.

Hier findet Ihr die Infos zu Miriams Angebote und Praxis und natürlich auch noch die App Headacy von Dagny.

Folgt uns gern in den Socials unter @chronisch.gut & @helene.anschuetz
1 Stunde
Was bedeutet es wirklich, mit Adipositas zu leben – jenseits von Vorurteilen und Vereinfachungen?

In dieser Folge spreche ich mit Valeska Uhrig, die ihre persönliche Erfahrung mit Adipositas teilt, und mit Birte Bojarzin, Health Coach bei GroHealth, die die medizinische und verhaltensorientierte Perspektive einordnet.

Wir sprechen darüber, warum Adipositas eine chronische Erkrankung ist, welche Rolle Faktoren wie Food Noise, psychologische Belastung und gesellschaftliche Erwartungen spielen und warum nachhaltige Veränderungen mehr brauchen als Disziplin.

Es geht um medizinische Diskriminierung, fehlende Empathie im Gesundheitssystem und die Bedeutung von Selbstwirksamkeit. Und darum, wie Unterstützung aussehen kann, die Menschen stärkt statt beschämt.

Diese Folge wird unterstützt von der BKK Pfalz, die sich für Prävention, Gesundheitskompetenz und eine bessere Versorgung chronischer Erkrankungen engagiert.

Eine Folge über Aufklärung, Perspektivwechsel und Wege aus der Isolation.

www.adipositasverband.de
1 Stunde 33 Minuten
Warum bleibt ADHS bei Frauen so lange unerkannt und was verändert eine Diagnose?

In dieser Folge geht es um ADHS, Diagnostik und Lebensqualität – insbesondere aus der Perspektive von Frauen, deren Symptome häufig übersehen oder fehlinterpretiert werden.

Ich spreche mit Lisa Marie Fritz, vielen bekannt als Comedienne Schlongonges, über ihren persönlichen Weg zur ADHS-Diagnose, über Alltagshürden, Zeitgefühl und den Moment, in dem Verstehen plötzlich entlastet. Ergänzend ordnet die auf ADHS spezialisierte Psychotherapeutin Katharina Föhr ein, warum ADHS bei Frauen häufig übersehen wird, wie sich Symptome im Erwachsenenalter zeigen und welche Rolle gesellschaftliche Erwartungen und Gender Bias im Diagnoseprozess spielen.

Eine Folge über neurodivergente Erfahrungen, Selbstwirksamkeit und darüber, warum eine Diagnose nicht stigmatisieren muss, sondern Orientierung geben kann.

Tickets und Tourplan von Lisa findet Ihr hier.

Folgt uns um mehr zu erfahren: @schlongones und @katharinafoehr_psychotherapie und natürlich @helene.anschuetz & @chronisch.gut