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784 Episoden
12 Minuten
Viele Menschen leiden darunter nicht Nein sagen zu können und sagen Ja zu Dingen, die sie eigentlich gar nicht wollen. Häufig steckt hinter der Angst "Nein" sagen zu wollen die Ablehnung vor anderen Menschen. Dies ist oftmals mit einem zu geringem Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen verbunden. Ob in Beziehungen oder im Berufsalltag: es ist wichtig auch einmal die Handbremse zu ziehen und "Nein" zu sagen. Wenn wir keine Grenzen ziehen können, dann sind wir meistens unzufrieden, werden von anderen Menschen diktiert und das kostet uns viel Energie und Zeit. Wir laufen Gefahr an Burnout oder Depressionen zu erkranken oder kommen selbst zu kurz und finden keine Zeit für ausreichend Erholung.
13 Minuten
Jeder hat das Recht auf eigene Grenzen. Die eigenen Grenzen zu setzen, fällt uns aber oftmals nicht so leicht. Ob im Beruf, in der Familie oder in der Beziehung. Viele Menschen trauen sich oft nicht, einfach einmal „Nein“ zu sagen oder jemandem klar zu machen, dass er oder sie zu weit gegangen ist. Sich abgrenzen können ist etwas Gutes. Es bedeutet, dass ich in der Lage bin, mich selbst zu schützen und mich um mich selbst zu kümmern. Es bedeutet, die innere Freiheit zu besitzen, sich eine Pause zu gönnen oder den Rückzug anzutreten.
16 Minuten
Insbesondere wenn wir durch schwierige Phasen unseres Lebens gehen müssen, fühlen wir uns oftmals ohnmächtig und verletzbar. Wir haben vielleicht einen Menschen durch Tod oder Trennung verloren, sind Schuld an einem Unfall oder werden von toxischen Mitmenschen gemobbt. Aggressive, toxische oder sehr negative Menschen können aus einem normalen Tag in kürzester Zeit eine Qual machen. Sie vergiften die Atmosphäre ohne Unterbrechung und so hat es sich oft auch mit der guten Laune der anderen Anwesenden schnell erledigt. Ein unbeschwertes und leichtes Leben macht nicht zwangsläufig glücklich. Viel wichtiger wäre, dass wir mit unerwarteten Ereignissen und Schwierigkeiten umgehen können.
15 Minuten
Die Entwicklung unserer Persönlichkeit gehört zum Reifungsprozess unseres Charakters. Sie beginnt in der Kindheit und setzt sich über die gesamte Lebensspanne fort. Einige Persönlichkeitsmerkmale sind eher statisch, angeboren und kaum veränderbar, andere wiederum können wir aber selbst formen. Persönliches Wachstum ist ein andauernder Prozess, der in ganz unterschiedliche Richtungen gehen kann. Doch wie gelingt Persönlichkeitsentwicklung? Bevor die Persönlichkeitsentwicklung beginnt, sollten Sie sich zwei grundlegende Frage stellen: Wer möchte ich sein? Und wo soll meine Entwicklung hinführen? Durch eine reflektierte Antwort auf diese Fragen geben Sie eine Richtung vor.
12 Minuten
Machen Sie sich häufig Selbstvorwürfe oder haben Sie ein schlechtes Gewissen? Das schlechte Gewissen ist ein ständiger Begleiter in unserem Leben und kann sehr belastend sein. Schuldgefühle kennen wir schon seit den frühen Kindheitstagen, wenn wir vielleicht etwas falsch gemacht haben. Aber auch Werbung, Politik und soziale Medien tragen dazu bei (z.B. wir müssen fehlerlos, dünn, sportlich oder vegan sein). Die Botschaft ist ganz klar: Wir sollen anders sein! Durch die ewigen Schuldgefühle können Ängste, Zweifel, Ärger und Selbstvorwürfe entstehen. Auch tendieren wir Menschen mal dazu, mit unserem schlechten Gewissen zu übertreiben. Das kann sogar in Erschöpfung und Depressionen enden. Oft glauben wir uns unseren Selbstvorwürfen mehr, als den Menschen um uns herum, die die Dinge ganz anders wahrnehmen. Am besten sprechen Sie mit einem vertrauten Menschen über Ihre Gewissensbisse. Ein Freund, ein Bekannter oder ein Therapeut können helfen, neue Sichtweisen zu entwickeln und neuen Mut zu schöpfen.
13 Minuten
Armut ist ein Thema, über das immer häufiger gesprochen und diskutiert wird. Wenn Sie in großer Not sind (z.B. arbeitslos sind, psychische Krankheit, keine sozialen Kontakte haben), dann hinterlässt das tiefe Spuren in Ihrem Inneren. Es ist nicht nur belastend, es raubt auch Ihre Energie. Vielleicht sind Sie aufgrund Ihrer Armut auch öfters krank und dadurch in Ihrem Tun gehemmt. Suchen Sie professionelle Hilfe, um Unterstützung für Ihre spezielle Situation zu bekommen. Es ist wichtig, dass Sie körperlich, psychisch und sozial gestärkt werden, um wieder ein glückliches und zufriedenes führen zu können.
15 Minuten
Motivation ist der Motor, der uns antreibt. Motivation entsteht entweder in uns selbst (intrinsische Motivation) oder sie wird von außen angeregt (extrinsische Motivation). Manchmal ist es aber auch eine Mischung aus beidem. Selbstmotivation wird in der Psychologie von menschlichen Trieben abgegrenzt. Triebe sind von Natur aus in uns angelegt, also angeboren und wir können diese nicht steuern. Selbstmotivation hingegen ist nicht angeboren, allenfalls anerzogen. Wir können Motivation also lernen. Tatsache ist, dass Menschen, die sich sehr gut selbst motivieren zu können, ihre Ziele leichter erreichen und bei ihrer Tätigkeit mehr Schaffensfreude empfinden können. Selbstmotivation erhöht die Freude am eigenen Schaffen und verschafft Befriedigung, wenn ein Ziel erreicht ist.
13 Minuten
Sie kennen sicher das Gefühl, wenn Sie etwas Falsches getan haben, einen Fehler bei der Arbeit gemacht haben oder unseren Partner enttäuscht zu haben. Sie entwickeln einen Groll gegen sich selbst. Wenn Sie dieses Gefühl immer wieder aufs Neue aufleben lassen, immer wieder in die Vergangenheit eintauchen und sich selber nicht verzeihen zu können, ist das ein Garant dafür, dass Sie sich schlecht fühlen und unglücklich sind. Erst wenn Sie das Problem oder den Fehler in Ihrem Leben erkennen, können Sie sich selbst verzeihen, dass Sie diese Probleme/Fehler haben.
14 Minuten
Wenn Sie in einer Beziehung sind, wissen Sie, dass Machtkämpfe zwischen beiden Partner auftreten können. Dabei ringen die Partner um die Kontrolle. Das Problem ist, dass beide Partner sich nicht als Team sehen, sondern als Gegner. Jeder möchte derjenige sein, der mehr Rechte hat. Hierbei geht es nicht mehr um Liebe und wer die eigenen Interessen über die des Partners stellt. Wenn wir einen Machtkampf in der Beziehung gewinnen, scheint es kurzfristig, dass wir gesiegt haben, aber langfristig verlieren wir unseren Gegenüber. Wir verlieren seine Liebe und die Möglichkeit, gemeinsam mehr zu erreichen als alleine.
14 Minuten
In unserem Leben müssen wir viele Entscheidungen treffen. Manchen Menschen fällt es leicht sich zu entscheiden, andere Menschen fällt es durchaus schwerer. Sie brauchen vielleicht Tage oder Monate, bis sie eine Entscheidung getroffen haben. Meistens sind dafür unsere Ängste vor negativen Konsequenzen verantwortlich. Jede Entscheidung hat zwar ihre Konsequenzen, deshalb sollte man sie sorgfältig treffen. Wichtig ist daher, eine möglicherweise falsche Entscheidung anzunehmen, zu revidieren, daraus zu lernen und neue Chancen zu ergreifen.
16 Minuten
Sie haben etwas gemacht, was Sie total peinlich finden. Sie haben Ihren Erwartungen nicht entsprochen oder glauben, dass alle anderen es besser gemacht hätten? Es gibt viele Situationen in denen wir uns für etwas schämen. Wir verurteilen uns für unser Verhalten und bekommen Herzrasen, Schweißausbrüche oder sind wütend auf uns selbst. In diesen Situationen ist es am besten, wenn wir unsere Schamgefühle für den Augenblick akzeptieren. Wir müssen lernen, anders über unsere Fehler zu denken und diese zu bewerten. Dadurch können wir besser mit Schamgefühlen umgehen und lassen uns nicht davon beherrschen.
12 Minuten
Selbstverwirklichung bedeutet in der heutigen Welt die Realisierung der eigenen Ziele, Sehnsüchte und Wünsche. Dennoch tun sich die meisten Menschen sehr schwer damit. Selbstverwirklichung ist kein finales Ziel oder ein Zustand, sondern vielmehr ein Prozess, den jeder für sich aktiv voranbringt. Tatsächlich aber bedeutet Selbstverwirklichung immer zugleich auch permanente Selbstfindung und Selbstgestaltung. Bevor Sie sich überhaupt Gedanken über die Verwirklichung machen können, müssen Sie zunächst herausfinden, was genau Sie wirklich wollen. Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse, Ziele und Wünsche. Seien Sie daher ehrlich zu sich selbst und hören Sie vor allem auf sich selbst.
12 Minuten
Burnout wird auch als Burnout-Syndrom oder Erschöpfungssyndrom bezeichnet und bedeutet ausgebrannt zu sein. Leider sind heutzutage immer mehr Menschen von Burnout betroffen und dem Druck in ihrer Umgebung nicht mehr gewachsen. Sind Stress und Erschöpfung allgegenwärtig und dauerhaft, ist ein Abschalten irgendwann nicht mehr möglich. Das hohe Leistungspensum ohne regelmäßiger Einhaltung von Ruhe- und Erholungsphasen, begünstigt ein Burnout. Oftmals entsteht Burnout schleichend, aber es gibt zahlreiche Chancen, einem Burnout gegenzusteuern. Damit es also gar nicht erst zu einem Burnout kommt, sollte regelmäßig Bewegung auf der Tagesordnung stehen. Sport kann Ihnen dabei helfen, Ihren Stresslevel zu senken und Ihren inneren Energieüberschuss abzubauen.
15 Minuten
Fast jeden Tag geschieht etwas, worüber man sich ärgern kann. Die meisten Menschen halten das für völlig normal. Wenn emotionale Entgleisungen aber auf der Tagesordnung stehen, dann ist das auf Dauer nicht gesund. Wütende Menschen können keinen klaren Gedanken mehr fassen, haben Rachegelüste und sehnen sich nach einem Ventil, das dabei hilft, die unkontrollierten Emotionen herauszulassen. Ständige Wutausbrüche vertreiben nicht nur Freunde und Bekannte, sondern wer seine Emotionen wie Wut, Ärger und Aggression nicht im Griff hat, bekommt das irgendwann durch seinen Körper, wie z.B. Herz- oder Magenbeschwerden oder einen hohen Blutdruck, zu spüren.
12 Minuten
Nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern auch für Angehörige wie Familie, Partner und Freunde stellt die Diagnose Depression eine große Belastung dar. In ihrer Hilflosigkeit gegenüber der Depression entwickeln Angehörige oft selbst Schuldgefühle oder sogar Ärger über den Erkrankten. Haben Sie als Angehöriger realistische Erwartungen an sich selbst. Ihre Rolle ist wichtig, doch Sie können weder den Therapeuten ersetzen, noch zu jedem Zeitpunkt perfekt funktionieren. Ist ein Mensch über Monate hinweg depressiv, belastet die Krankheit sicher auch Sie als Angehörigen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Grenzen Ihrer Belastbarkeit kennen und Ihre eigenen Interessen nicht aus den Augen verlieren. Scheuen Sie sich nicht, auch selbst Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie diese benötigen.