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56 Episoden
34 Minuten
Willkommen zu einer weiteren Folge des Recording of Arts Podcasts.

Ich bin Alex – Musikproduzent, Tontechniker und Bassist mit über 15 Jahren Erfahrung im Studio und Live. Mein Ziel: echten Rock- und Popmusikerinnen und -musikern helfen, das Beste aus ihren Songs herauszuholen.

Diesmal ist Jamoe bei mir zu Gast – Gründer der Jamoe's Jam Session Night’s, und Mitgründer der Band Uphoria. Seit einem Jahr bietet die JJSN Musikerinnen und Musikern eine Bühne von Künstlern für Künstler, genreübergreifend und mit einem klaren Leitmotiv: Musik verbindet Herzen. Bei der Volume 4 stand ich selbst am Mischpult, und inzwischen bin ich selbst fester Teil der Crew.

Wir sprechen heute über:

Wie aus Jam Sessions im Jugendhaus eine eigene Veranstaltungsreihe wurde. Die erste Bühne hat die Crew mit den eigenen Händen gebaut, genau dort, wo auch Studio und Proberaum liegen.

Warum gesundes Wachstum wichtiger ist als schneller Erfolg. Jamoe erzählt von einem italienischen Sprichwort: Vom Stall zu den Sternen und ganz schnell wieder zurück in den Stall. Deshalb gab es eine feste Pilotphase von einem Jahr, Meilensteine statt Bauchgefühl und jetzt den Schritt in die Konzeptphase.

Warum Musik keine Einzelkämpfer braucht. Wenn bei einer Show die Gitarre ausfällt, weil die Batterie leer ist, hilft kein Ego, sondern nur die zweite Gitarre, die schon bereitsteht.

Was hinter dem Leitsatz „Musik verbindet Herzen“ steckt. Jamoe’s Bruder, Gitarrist, erlitt eine Krebserkrankung! Jamoe versprach ihm: "Du wirst diese Welt nicht verlassen, bevor ich dir nicht die erste Bühne gebaut habe!”

Diese Folge ist für alle Musikerinnen und Musiker, die mehr wollen als ihren eigenen Auftritt, und für alle, die verstehen wollen, wie aus einer Idee, einer Crew und einem klaren Ziel Schritt für Schritt eine Bühne für viele wird.

Kostenloses Strategiegespräch mit Alex:

Du willst wissen, ob dein Song bereit fürs Studio ist – oder was der nächste Schritt für dich als Künstler ist? Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo du stehst und was deine Musik auf das nächste Level bringt.

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51 Minuten
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Ich bin Alex – Musikproduzent, Tontechniker und Bassist mit über 15 Jahren Erfahrung im Studio und Live. Mein Ziel: echten Rock- und Popmusikerinnen und -musikern helfen, das Beste aus ihren Songs herauszuholen.

 

Timon ist wieder da – Bassist bei Insane Perception und Backliner bei Mythemia. In Teil 1 ging es um die Basics: den technischen Rider und den Aufbau eines eigenen Racks. Diesmal wird es größer. Wir sind gerade jedes Wochenende irgendwo in Deutschland unterwegs und reden darüber, wie Festival- und Tourbetrieb wirklich abläuft.

 

Wir sprechen heute über:

 

Warum große Bühnen einfacher sind als kleine. Timon wurde an einem Samstagabend gefragt und stand am Sonntag vor achttausend Leuten. Was zunächst überfordernd wirkt, entpuppt sich als Vorteil: Ein ganzes Team steht bereit, die PA ist von Profis eingemessen, Stagehands fragen, was auf die Bühne muss. Im Jugendhaus dagegen hilft dir niemand.

 

Wie man fünfzehn Minuten Change-Over übersteht. Feste Aufgaben für jeden in der Band, immer dieselben Handgriffe von denselben Leuten, ein rollbarer Drum Riser, auf dem hinter der Bühne schon alles steht und gesteckt ist. Und die Fähigkeit, die Alex am schwersten zu vermitteln findet: Dinge zu sehen, statt mit Scheuklappen durch den Aufbau zu laufen.

 

Warum Alex nicht mit jeder Band auf eine große Bühne geht. Eine Anfrage fürs Feuertanz-Festival hat er abgelehnt, weil er die Band und ihr System nicht kannte. Vorher gehört eine Technikprobe dazu – man muss wissen, wie eine Band aufbaut und wer zuerst fertig ist. Dazu der Umstieg von Cat-Kabel auf Dante, seit die Wege auf hundert Meter gewachsen sind, und warum das, was der Veranstalter vorlegen soll, schriftlich im Rider stehen muss.

 

Warum Sound das Kapital einer Band ist. Wenn es live schlecht klingt, sagt niemand im Publikum, der Techniker sei schlecht gewesen – es heißt, die Band war schlecht. Deshalb: eigene Crew aufbauen, einen Mischer holen, der die Songs kennt, und nicht am Personal sparen. Alex hat dieses Jahr erlebt, wie ein Veranstalter einer Band ansagte, sie bekomme Auftrittsverbot, wenn sie ihren Mischer nicht wechselt.

 

Was Veranstalter wirklich buchen. Mythemia wurde viermal in Folge für dasselbe Festival gebucht – dafür müssen Veranstalter, Publikum und Technik unabhängig voneinander sagen, die wollen wir wieder. Es geht um Wiederbuchungswert: Wer bin ich, was mache ich, wo will ich hin? Wenn sich mehrere Bands gleich anhören und gleich viele Hörer haben, entscheidet am Ende nur noch der Preis.

 

Dazu die Kleinigkeiten, die eine Show retten: das Multitool, das Alex seit einem gelösten Mikrofonhalter immer dabei hat, eine Schublade im Rack für Batterien und Adapter, die leere Neun-Volt-Batterie im aktiven Bass – und der Lifehack, für den es viele Kommentare gab: Wenn der Gesang nicht lauter zu kriegen ist, mach alles andere leiser.

 

Diese Folge ist für alle Bands, die den Sprung vom Club auf größere Bühnen vor sich haben – und für alle, die Teil 1 gehört haben und wissen wollen, wie es weitergeht, wenn der Rider endlich stimmt.

 

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Ich bin Alex – Musikproduzent, Tontechniker und Bassist mit über 15 Jahren Erfahrung im Studio und Live. Mein Ziel: echten Rock- und Popmusikerinnen und -musikern helfen, das Beste aus ihren Songs herauszuholen.

 

Diesmal geht es raus aus dem Studio. Zu Gast ist Timon, Bassist bei Insane Perception und als Backliner bei der Band Mythemia unterwegs. Wir stecken mitten in der Festivalsaison, haben in den letzten Wochen einiges gesehen – und reden über das, was Bands auf größeren Bühnen einfach nicht mehr passieren darf. Das hier ist Teil 1 von zwei Folgen.

 

Wir sprechen heute über:

 

Was auf einen Tech Rider gehört – und was nicht. Aktuelle Angaben statt veralteter Listen, ein erreichbarer Ansprechpartner mit Telefonnummer, klar gekennzeichnete Kanäle. Und die Gegenbeispiele aus der Praxis: vierzig DI-Boxen, die extra organisiert und nie gebraucht wurden, ein Rider im Pommes-Design, eine nackte Frau statt technischer Angaben und die Band, die auf die Frage nach ihrem Rider antwortete, sie esse kein Fleisch.

 

Warum der Unterschied zwischen „wir hätten gerne" und „wir brauchen" über die Show entscheidet. Was nicht als Anforderung dasteht, wird beim Veranstalter aussortiert – und dann fehlt vor Ort die DI-Box. Dazu ein Rider, der zum Vorbild wurde: farblich beschriftete Kanäle, die den Kabellabels entsprechen, so wie es Alex bei Asenblut gesehen hat.

 

Wie ein eigenes Rack eine Band unabhängig macht. Warum eine Behringer Wing oder ein Soundcraft Ui16 für die meisten reicht, statt zwanzigtausend Euro für ein Pult auszugeben, wie jeder seinen In-Ear-Mix selbst am Handy fährt – und wo die Grenzen liegen: AES50 läuft über Cat-Kabel bis etwa 75 Meter sicher, bei hundert Metern wird es kritisch. Wer weiter muss, geht über Dante.

 

Funkstrecken, Backups und eigene Mikrofone. Frequenzen vor Ort scannen, Systeme baugleich kaufen statt zu mischen, und immer ein kabelgebundenes Mikrofon auf einem vorbereiteten Kanal liegen haben – denn irgendwann fällt der Funk aus. Dazu die Empfehlung, Bassdrum-, Snare- und Overhead-Mikrofone selbst mitzubringen und die Kabelpeitsche lieber zehn Meter zu lang zu kaufen.

 

Der Moment, in dem alles funktionieren muss. Achttausend Leute, der Techniker einer bekannten Band schaut über die Schulter, und für Change-Over und Linecheck bleiben keine sechs Minuten. Ein Kabelende ist beschädigt, das weiß Timon in dem Moment noch nicht – und beim Einstecken entscheidet ein grünes Licht darüber, ob die Show läuft.

 

Diese Folge ist für alle Bands, die vom Jugendhaus auf größere Bühnen wollen und dabei merken, dass gute Musik allein nicht mehr reicht. In Teil 2 geht es weiter mit dem, was auf Tour wirklich passiert.

 

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Ich bin Alex – Musikproduzent, Tontechniker und Bassist mit über 15 Jahren Erfahrung im Studio und Live. Mein Ziel: echten Rock- und Popmusikerinnen und -musikern helfen, das Beste aus ihren Songs herauszuholen.

 

Diesmal habe ich gleich zwei Gäste bei mir: Till und Ella von der Band Fataal. Till schreibt die Songs und spielt Gitarre, Ella singt. Fatal macht alternativen, progressiven Metal, der mit Kontrasten arbeitet statt mit immer tieferen Gitarren – mit Cleangitarre, Akustikgitarre und Orgel. Gemeinsam haben wir gerade ihre erste EP mit fünf Songs aufgenommen, für die Band die erste professionelle Studioproduktion überhaupt.

 

Wir sprechen heute über:

 

Wie eine Band mit Noten ins Studio kommt. Till schreibt die kompletten Songs in einer Tabulatursoftware, die Gitarren und den Bass selbst, das Schlagzeug kommt vom Schlagzeuger. Beim Einspielen lief alles vom Tablet mit, jeder konnte mitlesen und genau nachvollziehen, was gerade gespielt wird. In all seinen Studiojahren hat Alex das so noch nicht erlebt.

 

Warum der 150-Euro-Combo nicht ins Studio kam. Geplant war ein kleiner Marshall. Am Ende sind sie am Tag des Gitarrenrecordings über hundert Kilometer nach Walldorf gefahren und haben Verstärker und Box spontan gekauft – und wie gut der neue Sound direkt aus der Aufnahme funktioniert, überrascht Till bis heute.

 

Was links und rechts unterschiedlich klingen lässt. Für die Stereobreite wurde jede Spur doppelt eingespielt, links und rechts mit verschiedenen Gitarren: eine burgunderrote Yamaha Revstar als Hauptinstrument, dazu eine knallorange Siebensaitige im Explorer-Shape. Clean, verzerrt, akustisch und Lead – für fünf Songs standen allein für die Gitarren drei bis vier Tage an.

 

Warum instrumentweise statt songweise gearbeitet wird. Erst alle rhythmischen Spuren, dann die cleanen, dann die akustischen. Alex hat lange Lied für Lied gearbeitet, bis ihm klar wurde, dass der Sound nur so über die ganze Produktion gleich bleibt – und genau das hört man später als roten Faden.

 

Wie Ella zu ihrem Gesang gefunden hat. Das teuerste und glasklarste Mikrofon im Studio funktionierte für sie nicht. Mit einem Shure SM7B in der Hand konnte sie sich bewegen, springen und gegen die Wand hauen – und plötzlich stimmte die Aufnahme. Dazu die Erfahrung, dass korrigierte Töne den Song schlechter machten und ein Song erst nach einer Woche Stimmpause gelang.

 

Diese Folge ist für alle jungen Bands, die sich fragen, ob sich eine professionelle Produktion schon lohnt, bevor überhaupt ein Song veröffentlicht ist – und was danach passieren muss, damit die Arbeit nicht nach zwei Wochen verpufft.

 

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Diesmal habe ich gleich zwei Gäste bei mir: Simon und Timon von Insane Perception, einer Modern-Metal-Band aus Stuttgart. Simon spielt Rhythmusgitarre und Synthesizer und übernimmt inzwischen auch den Clean-Gesang, Timon spielt Bass und die Background-Screams. Wir kennen uns seit rund drei Jahren, seit ihrem ersten Gig – und haben in dieser Zeit gemeinsam ein komplettes Album und jetzt eine EP produziert.

 

Wir sprechen heute über:

 

Warum das erste Album vor allem eine Lehrstunde war. Die Band war frisch zusammen und ging direkt mit einem kompletten Album ins Studio. Mitten in der Produktion gab es Besetzungswechsel, das Live-Equipment funktionierte im Studio nicht wie erhofft – und als der Gesang für zehn Songs bereits fertig editiert war, stieg die Sängerin aus.

 

Wie dieselbe Band bei der EP nach zwei Mix-Sessions fertig war. Simon und Timon haben sich im Vorfeld mehrfach getroffen, Verstärker, Boxen und Mikrofone in allen Kombinationen durchprobiert und dasselbe Riff rund dreißig Mal eingespielt, um festzuhalten, welches Setup für welche Gitarre wirklich funktioniert.

 

Warum echte Amps und Mikrofone den Unterschied machen. Drei Verstärker und bis zu fünf Mikrofone an einer Gitarre, vier unterschiedliche Mikrofone allein an der Bassdrum, ein Engl mit Tube Screamer und Equalizer für die Lead-Gitarre. Am Ende blieben nur zwei Plugins pro Spur im Mix, und die digitalen Signale wurden fast vollständig verworfen.

 

Was Vorbereitung wirklich bedeutet. Die Songs auswendig und zum Klick spielen können, Tabs und Noten aus Guitar Pro mit ins Studio bringen, eine saubere Vorproduktion bauen und darauf üben. Simon bringt es auf den Punkt: Er kann jeden Song der Band aus dem Stand zum Klick spielen, ohne Backing Tracks und ohne andere Instrumente.

 

Warum Abgeben keine Schwäche ist. Alex erzählt, warum er Video und Licht längst aus der Hand gegeben hat, und alle drei sprechen darüber, was es bringt, den Mix gemeinsam mit der Band zu machen statt über lange E-Mail-Ketten – inklusive der unscheinbaren Dinge, die den Unterschied machen: regelmäßig Pause machen und leise abhören.

 

Diese Folge ist für alle Bands, die zum ersten oder zweiten Mal ins Studio gehen und wissen wollen, woran es wirklich hängt, ob eine Produktion am Ende nach ihnen klingt – oder nach allen anderen.

 

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Diesmal ist Alexander Lachner bei mir zu Gast – klassisch ausgebildeter Tenor und Sänger. Wir arbeiten schon länger zusammen und sprechen darüber, was eine Stimme wirklich belastbar, kontrolliert und emotional glaubwürdig macht.

Wir sprechen heute über:

Was klassische Gesangsausbildung wirklich bedeutet. Alexander erklärt die verschiedenen Stimmfächer, den Sitz der Stimme, Stütze und Vibrato – und warum hohe Töne, Volumen und Kontrolle nicht einfach vom Talent allein kommen.

Warum Üben, Coaching und auch Rückschläge dazugehören. Vom Training mit Besenstiel auf der Treppe bis zu drei Monaten Gesangsverbot wegen einer falschen Technik erzählt Alexander offen, wie man seine Stimme schützt und entwickelt.

Wie Gesang im Studio entsteht. An gemeinsamen Produktionen wird deutlich, warum Emotion, Artikulation und die passende Klangfarbe wichtiger sind als ein schneller Take – und weshalb Autotune keine fehlende Gesangstechnik ersetzen kann.

Wie Künstler ihre Musik sichtbar machen. Alexander berichtet von der Zusammenarbeit mit einer PR-Firma, neuen Solo-Projekten und seiner musikalischen Zeitreise – während Alex zeigt, warum gute Planung und ein klares Ziel im Studio den Unterschied machen.

Diese Folge ist für Sängerinnen, Sänger und Künstler, die ihre Stimme ernst nehmen, ihre Songs mit echter Emotion aufnehmen und sich professionell weiterentwickeln wollen.

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Diesmal ist Milalove bei mir zu Gast – eine 13-jährige Pop-Punk- und Rock-Sängerin und Songwriterin aus Calw. Gemeinsam haben wir ihre erste EP mit vier eigenen Songs produziert: von selbst aufgenommenen Demos über eine komplette Band bis zum fertigen Gesangsrecording.

Wir sprechen heute über:

Wie aus einfachen Demos eine echte Bandproduktion wurde. Schlagzeug, Bass, Gitarren und Gesang entstanden Schritt für Schritt – und Milalove erlebte zum ersten Mal, wie sich ihre eigenen Songs im Studio zu einem vollständigen Sound entwickeln.

Warum Vorbereitung und Emotion beim Gesangsrecording entscheidend sind. Markierte Songtexte, Chöre, Adlibs, Terzen und Quinten zeigen, wie schnell Milalove gelernt hat, nicht nur sauber zu singen, sondern musikalische Entscheidungen selbst zu hören und mitzugestalten.

Wie sie mit Kritik und fehlender Anerkennung umgeht. Statt sich entmutigen zu lassen, schreibt sie neue Songs wie „Maximal“ und „Wahres Gesicht“ – mit dem Ziel, andere Jugendliche zu erreichen und ihnen Mut zu machen.

Warum Künstler wissen müssen, wer sie sind und wohin sie wollen. Eigene Songs, eine funktionierende Band, Merchandising, eine Website und ein durchdachter Release-Plan machen aus einer Idee ein greifbares Künstlerprojekt.

Außerdem sprechen wir darüber, weshalb handgemachte Musik trotz KI-Songs ihren besonderen Wert behält – und warum ein krummer Ton korrigiert werden kann, echte Emotion aber nicht.

Diese Folge ist für alle, die erleben wollen, wie Artist Development in der Praxis aussieht und wie aus Talent, Arbeit und einer klaren Vision Schritt für Schritt eine eigenständige Künstlerin wird.

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Wie viel Selbstliebe steckt eigentlich in deiner Stimme? Diesmal ist Schlager- und Crossover-Künstlerin Anuschka Miccoli zu Gast im Studio.

Seit unserem gemeinsamen Weihnachtssong und dem Track „Ich bin so wie ich bin" verbindet uns mit Anuschka mittlerweile eine echte Zusammenarbeit.

Wir sprechen heute über:

Warum Emotion wichtiger ist als technische Perfektion. Viele singen technisch sauber ein, vergessen dabei aber, die Worte wirklich zu fühlen. Anuschka erklärt, wie sie lernt, jede Textzeile mit echter Bedeutung zu füllen statt sie nur auszusprechen.

Wer bist du eigentlich? Die wichtigste Frage, bevor man überhaupt ins Studio geht. Anuschka wusste von Anfang an genau, wer sie ist – und warum genau das so vielen Künstlerinnen und Künstlern fehlt.

Aussprache als unterschätztes Handwerk. Warum überdeutliches Sprechen beim Singen kein Zufall, sondern harte Arbeit ist – und wie kleine Korrekturen den kompletten Sound eines Songs verändern können.

Die Kunst des Spannungsbogens. Warum ein Song nicht sofort sein ganzes Pulver verschießen darf, sondern Raum für Wiederholung, Mitsing-Parts und einen Refrain braucht, der hängen bleibt.

Diese Folge ist für alle, die verstehen wollen, warum ein Song erst dann wirklich berührt, wenn die Stimme dahinter echt ist – und warum Selbstliebe der erste Schritt zu jedem großen Auftritt ist.

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Diesmal ist wieder jemand Altbekanntes zu Gast: Tom O'Hara, The Living Tribute to Frank Sinatra. Wir blicken zurück auf knapp zwei Jahre Zusammenarbeit – von der ersten Studio-Session bis zum ausverkauften Theaterhaus Stuttgart.

Wir sprechen heute über:

Wie Tom, komplett ohne Social-Media-Erfahrung und mitten im Wiedereinstieg nach langer Krankheit, sich Schritt für Schritt in Instagram, TikTok und YouTube reingearbeitet hat. Ein Mutmacher für alle, die glauben, dafür "zu oldschool" zu sein.

Die ewige TikTok-Sperre als Running Gag im Studio – und warum gerade TikTok für Tom überraschend die meiste Reichweite bringt, obwohl die Zielgruppe eigentlich nicht zu seiner passt.

Den Weg vom ersten Auftritt über Alexander Lachner and Friends bis zum Konzert im Theaterhaus Stuttgart – und wie professionelle Social-Media-Arbeit mit Kamerateam neue Bühnen erst möglich gemacht hat.

Die Learnings rund um das neue Doppelalbum mit 18 Songs: Warum CD statt Vinyl im Nachhinein nicht die richtige Bauchentscheidung war, was bei der Spotify-Veröffentlichung schiefging und welche Rolle KI-gestützte Plattformen wie Fire dabei künftig spielen könnten.

Toms große Vision: der Aufbau einer eigenen Big Band, ein neuer Song in Zusammenarbeit mit einem Filmmusik-Produzenten – und seine Philosophie, "am Programm zu arbeiten" statt sich selbst verändern zu wollen.

Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie aus Unsicherheit gegenüber Social Media in zwei Jahren ausverkaufte Bühnen werden können – und warum Konsequenz dabei wichtiger ist als Talent.

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In dieser Folge ist Michaela Kuti wieder mit dabei – Vocal Coach, systemische Coach, Musikproduzentin und Videografin. Vor fast genau zwei Jahren war sie schon einmal zu Gast. Seitdem ist einiges passiert.

 

Wir sprechen heute über:

 

Ein Projekt, das so kaum jemand wagt. Michaela hat für ihr 10-jähriges Jubiläum als Vocal Coach einen Song produziert – mit 12 ihrer Schülerinnen und Schüler. Jeder hat zwei Zeilen selbst geschrieben. Was dabei entstanden ist, überrascht selbst sie.

 

Warum Technik allein nicht reicht. Wenn du ins Studio gehst, ohne zu wissen, was du transportieren willst, wird auch das beste Equipment nichts retten. Die Stimme ist Persönlichkeit – und die kann man nicht per Mikrofon herbeizaubern.

 

Was im Studio wirklich passiert. 12 Menschen. Einige davon noch nie vor Publikum gesungen. Einige noch nie mit einem Mikrofon. Wie du als Künstlerin über dich hinauswächst – und warum Bewegung in der Kabine manchmal mehr bringt als jede Technik.

 

Mut, Verletzlichkeit und der Unterschied zwischen „aufnehmen" und Kunst machen. Was passiert, wenn du aufhörst, daran zu denken, was andere denken – und anfängst, für dich selbst zu singen.

 

Wer bin ich als Künstler – und warum das die erste Frage ist, die du beantworten musst. Bevor du ins Studio gehst. Bevor du Geld ausgibst. Bevor du irgendetwas veröffentlichst.

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Kostenloses Strategiegespräch mit Mir.

 

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48 Minuten
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Heute mit einer echten Premiere: Zwei Brüder gleichzeitig im Studio – Dennis und Samy – die auf ganz unterschiedliche Weise Musik machen. Und genau das macht diese Folge besonders.

Wir sprechen über Emotionen in der Musik, über R’n’B, Deep House und türkische Balladen – aber vor allem über Zusammenarbeit. Warum echte Musik nur entsteht, wenn du lernst, abzugeben. Warum du keine Angst haben darfst, dir Hilfe zu holen. Und warum Studioarbeit nichts mit Perfektion, sondern mit gemeinsamer Vision zu tun hat.

Dennis erzählt von seiner Entwicklung im letzten Jahr, vom Experimentieren mit Autotune, von echten Instrumenten statt MP3-Beats – und davon, warum Qualität immer mit Teamarbeit beginnt.

Samy spricht über den Weg in die türkische Musik, über kulturelle Emotionen, Live-Auftritte, Authentizität und den Mut, Fehler einfach mal drin zu lassen.

Ein ehrliches Gespräch über Musik, Wachstum, Teamgeist – und die einfache Wahrheit:

Große Songs entstehen nie im Alleingang.
36 Minuten
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Heute ist wieder Günter Wiedemann bei mir im Studio – Schlagzeuger, Studioprofi und jemand, der weiß, wie man ein Drumset zum Klingen bringt.

Diesmal geht’s um die absolute Grundlage jedes Recordings: die Stimmung.

Denn ganz ehrlich: Wenn dein Drumset nicht klingt, liegt es nicht am Mikro, sondern an dir.

Wir reden über Fellwahl, Stimmtechnik, Soundästhetik und warum das beste Set der Welt mies klingt, wenn du’s falsch behandelst.

Günne erklärt, wie du dein Schlagzeug richtig vorbereitest, warum Gaffa-Tape im Studio tabu ist und weshalb „shit in, shit out“ das wichtigste Prinzip beim Recording ist.

Ein ehrliches Gespräch über Handwerk, Vorbereitung und den Unterschied zwischen „irgendwie aufnehmen“ und wirklich Musik produzieren.
32 Minuten
Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Recording of Arts Podcasts.

Heute ist Vivi bei mir im Studio – Sängerin, Songwriterin und seit 2021 Teil des Studios. Gemeinsam arbeiten wir an ihrer ersten eigenen EP – fünf deutschsprachige Songs, komplett aus eigener Feder und mit echter Live-Instrumentierung.

Wir sprechen über Songwriting, Emotion und Perfektionismus, über den Unterschied zwischen „gut“ und „echt“ – und warum weniger manchmal mehr ist. Vivi erzählt, wie sie gelernt hat, Emotionen über die Stimme zu transportieren, warum sie sich nicht auf ein Genre festlegen will und wie wichtig das richtige Umfeld ist, um kreative Freiheit zu leben.

Ein Gespräch über Haltung, Entwicklung, Zusammenarbeit – und den Mut, Musik zu machen, die nicht jedem gefallen muss, aber dir selbst etwas bedeutet.
41 Minuten
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Heute ist Aljoscha wieder zu Gast – mehrfach ausgezeichneter Mix-Engineer mit zahlreichen Goldplatten, internationalen Credits und einem klaren Gehör dafür, was echte Qualität in der Musikproduktion ausmacht.

Wir sprechen über High-Class-Produktion im Jahr 2025: Was unterscheidet sie vom Durchschnitt? Warum scheitern so viele Studios – und wie erkennst du als Band, ob du wirklich bereit bist für das nächste Level?

Aljoscha gibt Einblicke in seine Arbeit in Deutschland und den USA, erklärt, wie Mentalität und Vorbereitung über Erfolg entscheiden und warum die besten Produktionen nicht im größten Studio entstehen – sondern dort, wo Professionalität und Leidenschaft zusammenkommen.

Ein ehrliches Gespräch über Haltung, Mindset und das, was eine Band wirklich groß macht.
29 Minuten
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Heute habe ich Samy dabei. Samy ist das Paradebeispiel dafür, sich Ziele zu setzen, alles dafür zu tun und diese auch zu erreichen. Gemeinsam haben wir eine Erfolgsgeschichte geschrieben und möchten diese gerne hier teilen. Von Unsicherheit im Studio zu einem Musikvideo mit über 120.000 Aufrufen bis hin zu Anfragen von richtig großen Labels.
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