Willkommen zu einer weiteren Folge des Recording of Arts
Podcasts.
Ich bin Alex – Musikproduzent, Tontechniker und Bassist mit über
15 Jahren Erfahrung im Studio und Live. Mein Ziel: echten Rock-
und Popmusikerinnen und -musikern helfen, das Beste aus ihren
Songs herauszuholen.
Diesmal habe ich gleich zwei Gäste bei mir: Simon und Timon von
Insane Perception, einer Modern-Metal-Band aus Stuttgart. Simon
spielt Rhythmusgitarre und Synthesizer und übernimmt inzwischen
auch den Clean-Gesang, Timon spielt Bass und die
Background-Screams. Wir kennen uns seit rund drei Jahren, seit
ihrem ersten Gig – und haben in dieser Zeit gemeinsam ein
komplettes Album und jetzt eine EP produziert.
Wir sprechen heute über:
Warum das erste Album vor allem eine Lehrstunde war. Die Band war
frisch zusammen und ging direkt mit einem kompletten Album ins
Studio. Mitten in der Produktion gab es Besetzungswechsel, das
Live-Equipment funktionierte im Studio nicht wie erhofft – und
als der Gesang für zehn Songs bereits fertig editiert war, stieg
die Sängerin aus.
Wie dieselbe Band bei der EP nach zwei Mix-Sessions fertig war.
Simon und Timon haben sich im Vorfeld mehrfach getroffen,
Verstärker, Boxen und Mikrofone in allen Kombinationen
durchprobiert und dasselbe Riff rund dreißig Mal eingespielt, um
festzuhalten, welches Setup für welche Gitarre wirklich
funktioniert.
Warum echte Amps und Mikrofone den Unterschied machen. Drei
Verstärker und bis zu fünf Mikrofone an einer Gitarre, vier
unterschiedliche Mikrofone allein an der Bassdrum, ein Engl mit
Tube Screamer und Equalizer für die Lead-Gitarre. Am Ende blieben
nur zwei Plugins pro Spur im Mix, und die digitalen Signale
wurden fast vollständig verworfen.
Was Vorbereitung wirklich bedeutet. Die Songs auswendig und zum
Klick spielen können, Tabs und Noten aus Guitar Pro mit ins
Studio bringen, eine saubere Vorproduktion bauen und darauf üben.
Simon bringt es auf den Punkt: Er kann jeden Song der Band aus
dem Stand zum Klick spielen, ohne Backing Tracks und ohne andere
Instrumente.
Warum Abgeben keine Schwäche ist. Alex erzählt, warum er Video
und Licht längst aus der Hand gegeben hat, und alle drei sprechen
darüber, was es bringt, den Mix gemeinsam mit der Band zu machen
statt über lange E-Mail-Ketten – inklusive der unscheinbaren
Dinge, die den Unterschied machen: regelmäßig Pause machen und
leise abhören.
Diese Folge ist für alle Bands, die zum ersten oder zweiten Mal
ins Studio gehen und wissen wollen, woran es wirklich hängt, ob
eine Produktion am Ende nach ihnen klingt – oder nach allen
anderen.
Kostenloses Strategiegespräch mit Alex:
Du willst wissen, ob dein Song bereit fürs Studio ist – oder was
der nächste Schritt für dich als Künstler ist? Im kostenlosen
Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo du stehst und was deine
Musik auf das nächste Level bringt.
Jetzt Termin sichern: https://recording-of-arts.de
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.