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6 Minuten. 8.000 Leute. Und du hast nur einen Versuch!

6 Minuten. 8.000 Leute. Und du hast nur einen Versuch!

Recording Of Arts Podcast vor 1 Monat
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Willkommen zu einer weiteren Folge des Recording of Arts
Podcasts.

 

Ich bin Alex – Musikproduzent, Tontechniker und Bassist mit über
15 Jahren Erfahrung im Studio und Live. Mein Ziel: echten Rock-
und Popmusikerinnen und -musikern helfen, das Beste aus ihren
Songs herauszuholen.

 

Diesmal geht es raus aus dem Studio. Zu Gast ist Timon, Bassist
bei Insane Perception und als Backliner bei der Band Mythemia
unterwegs. Wir stecken mitten in der Festivalsaison, haben in den
letzten Wochen einiges gesehen – und reden über das, was Bands
auf größeren Bühnen einfach nicht mehr passieren darf. Das hier
ist Teil 1 von zwei Folgen.

 

Wir sprechen heute über:

 

Was auf einen Tech Rider gehört – und was nicht. Aktuelle Angaben
statt veralteter Listen, ein erreichbarer Ansprechpartner mit
Telefonnummer, klar gekennzeichnete Kanäle. Und die
Gegenbeispiele aus der Praxis: vierzig DI-Boxen, die extra
organisiert und nie gebraucht wurden, ein Rider im Pommes-Design,
eine nackte Frau statt technischer Angaben und die Band, die auf
die Frage nach ihrem Rider antwortete, sie esse kein Fleisch.

 

Warum der Unterschied zwischen „wir hätten gerne" und „wir
brauchen" über die Show entscheidet. Was nicht als Anforderung
dasteht, wird beim Veranstalter aussortiert – und dann fehlt vor
Ort die DI-Box. Dazu ein Rider, der zum Vorbild wurde: farblich
beschriftete Kanäle, die den Kabellabels entsprechen, so wie es
Alex bei Asenblut gesehen hat.

 

Wie ein eigenes Rack eine Band unabhängig macht. Warum eine
Behringer Wing oder ein Soundcraft Ui16 für die meisten reicht,
statt zwanzigtausend Euro für ein Pult auszugeben, wie jeder
seinen In-Ear-Mix selbst am Handy fährt – und wo die Grenzen
liegen: AES50 läuft über Cat-Kabel bis etwa 75 Meter sicher, bei
hundert Metern wird es kritisch. Wer weiter muss, geht über
Dante.

 

Funkstrecken, Backups und eigene Mikrofone. Frequenzen vor Ort
scannen, Systeme baugleich kaufen statt zu mischen, und immer ein
kabelgebundenes Mikrofon auf einem vorbereiteten Kanal liegen
haben – denn irgendwann fällt der Funk aus. Dazu die Empfehlung,
Bassdrum-, Snare- und Overhead-Mikrofone selbst mitzubringen und
die Kabelpeitsche lieber zehn Meter zu lang zu kaufen.

 

Der Moment, in dem alles funktionieren muss. Achttausend Leute,
der Techniker einer bekannten Band schaut über die Schulter, und
für Change-Over und Linecheck bleiben keine sechs Minuten. Ein
Kabelende ist beschädigt, das weiß Timon in dem Moment noch nicht
– und beim Einstecken entscheidet ein grünes Licht darüber, ob
die Show läuft.

 

Diese Folge ist für alle Bands, die vom Jugendhaus auf größere
Bühnen wollen und dabei merken, dass gute Musik allein nicht mehr
reicht. In Teil 2 geht es weiter mit dem, was auf Tour wirklich
passiert.

 

Kostenloses Strategiegespräch mit Alex:

 

Du willst wissen, ob dein Song bereit fürs Studio ist – oder was
der nächste Schritt für dich als Künstler ist? Im kostenlosen
Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo du stehst und was deine
Musik auf das nächste Level bringt.

 

Jetzt Termin sichern: https://recording-of-arts.de
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„6 Minuten. 8.000 Leute. Und du hast nur einen Versuch!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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