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Je größer das Festival, desto einfacher wird es!

Je größer das Festival, desto einfacher wird es!

Recording Of Arts Podcast vor 3 Wochen
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Willkommen zu einer weiteren Folge des Recording of Arts
Podcasts.

 

Ich bin Alex – Musikproduzent, Tontechniker und Bassist mit über
15 Jahren Erfahrung im Studio und Live. Mein Ziel: echten Rock-
und Popmusikerinnen und -musikern helfen, das Beste aus ihren
Songs herauszuholen.

 

Timon ist wieder da – Bassist bei Insane Perception und Backliner
bei Mythemia. In Teil 1 ging es um die Basics: den technischen
Rider und den Aufbau eines eigenen Racks. Diesmal wird es größer.
Wir sind gerade jedes Wochenende irgendwo in Deutschland
unterwegs und reden darüber, wie Festival- und Tourbetrieb
wirklich abläuft.

 

Wir sprechen heute über:

 

Warum große Bühnen einfacher sind als kleine. Timon wurde an
einem Samstagabend gefragt und stand am Sonntag vor achttausend
Leuten. Was zunächst überfordernd wirkt, entpuppt sich als
Vorteil: Ein ganzes Team steht bereit, die PA ist von Profis
eingemessen, Stagehands fragen, was auf die Bühne muss. Im
Jugendhaus dagegen hilft dir niemand.

 

Wie man fünfzehn Minuten Change-Over übersteht. Feste Aufgaben
für jeden in der Band, immer dieselben Handgriffe von denselben
Leuten, ein rollbarer Drum Riser, auf dem hinter der Bühne schon
alles steht und gesteckt ist. Und die Fähigkeit, die Alex am
schwersten zu vermitteln findet: Dinge zu sehen, statt mit
Scheuklappen durch den Aufbau zu laufen.

 

Warum Alex nicht mit jeder Band auf eine große Bühne geht. Eine
Anfrage fürs Feuertanz-Festival hat er abgelehnt, weil er die
Band und ihr System nicht kannte. Vorher gehört eine Technikprobe
dazu – man muss wissen, wie eine Band aufbaut und wer zuerst
fertig ist. Dazu der Umstieg von Cat-Kabel auf Dante, seit die
Wege auf hundert Meter gewachsen sind, und warum das, was der
Veranstalter vorlegen soll, schriftlich im Rider stehen muss.

 

Warum Sound das Kapital einer Band ist. Wenn es live schlecht
klingt, sagt niemand im Publikum, der Techniker sei schlecht
gewesen – es heißt, die Band war schlecht. Deshalb: eigene Crew
aufbauen, einen Mischer holen, der die Songs kennt, und nicht am
Personal sparen. Alex hat dieses Jahr erlebt, wie ein
Veranstalter einer Band ansagte, sie bekomme Auftrittsverbot,
wenn sie ihren Mischer nicht wechselt.

 

Was Veranstalter wirklich buchen. Mythemia wurde viermal in Folge
für dasselbe Festival gebucht – dafür müssen Veranstalter,
Publikum und Technik unabhängig voneinander sagen, die wollen wir
wieder. Es geht um Wiederbuchungswert: Wer bin ich, was mache
ich, wo will ich hin? Wenn sich mehrere Bands gleich anhören und
gleich viele Hörer haben, entscheidet am Ende nur noch der Preis.

 

Dazu die Kleinigkeiten, die eine Show retten: das Multitool, das
Alex seit einem gelösten Mikrofonhalter immer dabei hat, eine
Schublade im Rack für Batterien und Adapter, die leere
Neun-Volt-Batterie im aktiven Bass – und der Lifehack, für den es
viele Kommentare gab: Wenn der Gesang nicht lauter zu kriegen
ist, mach alles andere leiser.

 

Diese Folge ist für alle Bands, die den Sprung vom Club auf
größere Bühnen vor sich haben – und für alle, die Teil 1 gehört
haben und wissen wollen, wie es weitergeht, wenn der Rider
endlich stimmt.

 

Kostenloses Strategiegespräch mit Alex:

 

Du willst wissen, ob dein Song bereit fürs Studio ist – oder was
der nächste Schritt für dich als Künstler ist? Im kostenlosen
Erstgespräch schauen wir gemeinsam, wo du stehst und was deine
Musik auf das nächste Level bringt.

 

Jetzt Termin sichern: https://recording-of-arts.de
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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