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Episoden

1 Stunde 4 Minuten
Wir sind für diese Folge nach Fürstenau gereist ️ – laut Ortsschild die kleinste Stadt der Welt, laut Michelin seit 2010 drei Sterne wert. Marcel hat uns durch Garten, Keller und Schloss geführt und danach am Mikro erzählt, wie aus „ich komme mal für zwei Jahre“ eine Partnerschaft mit Andreas Caminada wurde.

Sein Credo: nicht nach links und rechts schauen, was die anderen machen – „wir wollen die Standards setzen, die kopiert werden“. Und dafür wird eingemacht, was der Garten hergibt. 🫙

Was dich erwartet:

Vier Hektar Garten: Die Köche ernten zweimal am Tag – aber es regnet auch, und Unkraut jätet sich nicht von allein. Plus: die Microgreens der Anfangszeit, die nach „Arsch und Friedrich“ geschmeckt haben.

Geschmacks-Plot-Twists: Kapuzinerkresse-Samen mit Wasabi-Kick, Feigenblatt, das nach Kokos schmeckt (40 Sorten Feigen!), und Sichuan-Pfeffer aus den Alpen. ️

Lehrgeld im Kulinarikkeller: 50 Kilo Himbeeren eingelegt, 30 Kilo explodiert – und ein Holunderblütensirup, der sich heimlich zum Holunderbier vergoren hat.

Offene Soßen: Warum hier nicht bis zur klebrigen Glace reduziert, sondern die Soße nochmal „geöffnet“ wird – und die Gäste deshalb vom Hauptgang reden.

Ein Menü durch sein Leben: Kartoffelstampf mit Buttermilch, Speck und Rauchforelle, Kässpätzle, Jakobsmuschel, Hamachi und Ente nach Peking-Art.

Und der Fun-Fact zum Schluss: In zwölf Jahren hat Marcel selbst noch nie im Schauenstein gegessen. ️

Also: Spätzle aufsetzen, Soße öffnen und reinhören!

Mehr über unseren Gast:

Website: https://www.schauenstein.ch/

Instagram: https://www.instagram.com/schloss_schauenstein/

Marcel auf Instagram: https://www.instagram.com/marcel_skibba_schauenstein/

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55 Minuten
Heute scheinen zwei Sterne über einem Holzhaus im Schwarzwald, und es wird verdammt lecker. Wir reden über Oma's Schäufele, Wildkräuter und unsere Region ohne Klischee, aber mit viel WOW.

Frankreich-Fan, Schwarzwald-Schwärmer, Produkt-Purist, Fond-Fanatiker, Tonbach-Trainierter und Sonnora-Schüler – herzlich willkommen, Fabian Obergfell, Küchenchef im Restaurant Mühle am Schluchsee! ️

Was dich erwartet:

Vom Spülbecken zum Wurstsalat: Wie aus einem Ferienjob mit 14 im Landgasthaus Löwen eine Kochkarriere wurde, weil eines Tages einfach ein Koch ausgefallen ist.

Die Sternereise: Traube Tonbach, Sonnora, Brenners, Ophelia – und warum unreife Avocados die erste Lektion in Sachen Verantwortung waren.

Am fünften Tag: Die Testerin am Tisch, der erste Stern nach drei Wochen – und warum Fabian trotzdem nicht zur Verleihung eingeladen war.

Im Schluchsee schwimmt kein Steinbutt: Französisches Handwerk trifft Schwarzwälder Produkte – und warum ohne vernünftige Sauce alle Schäumchen der Welt nichts bringen.

Kleines Pilsz & Mädesüß: Ein Steinpilz-Gruß, der aussieht wie ein Bier, und ein Hausmeister, der stundenlang Kräuter für das Eis sammelt.

1000 Euro bei Bocuse: Das ganze Trinkgeld für ein Mittagessen in Lyon – plus Handschlag vom Meister.

Also: Schäufele aufwärmen, kleines Pilsz einschenken und reinhören!

Mehr über unseren Gast:

Website: https://restaurant.muehle-schluchsee.de/

Instagram: ️ Handle noch prüfen

Michelin Guide: https://guide.michelin.com/ch/de/baden-wurttemberg/schluchsee/restaurant/muhle-1195341

Interview: https://www.der-grosse-guide.de/magazin/detail/interview-mit-fabian-obergfell-kuechenchef-in-der-muehle-schluchsee

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57 Minuten
Es kommt nur rein, was rein muss.

Zum Finale der siebten Staffel holen wir uns den Sommer nochmal zurück: Wir sitzen bei Paul im Laden in der Wiehre, Tapas vom Spanier auf dem Tisch, Wein im Glas – und reden endlich mal über Eis. Zum ersten Mal in 70 Folgen!

Paul verrät, warum er neun von zehn Bananeneis-Essern schon an der Theke erkennt (aber nicht sagen kann, woran ), dass er jeden Tag sechs-, siebenmal die Kombo Schoko mit Zitrone-Basilikum verkauft (und es trotzdem nicht versteht ) und was er Kindern antwortet, die nach Schlumpfeis fragen: „Weil wir keine Schlümpfe ins Eis machen wollen."

Was dich erwartet:

Eis ohne Tütenpulver: Simons Credo – „Es kommt nur rein, was rein muss. Und davon viel." Warum das Pistazieneis hier nicht giftgrün ist, warum das vegane Schoko Deluxe nur aus Wasser, Kakao und Zucker besteht und trotzdem cremig ist – und woran du eine gute Eisdiele erkennst, bevor du bestellst.

Vom Bürostuhl zurück an die Theke: Der Büronachbar, der seit 20 Jahren auf demselben Stuhl sitzt und sich aufs Betriebsausflug-Wochenende in Stockholm freut. Ein durchgetakteter Outlook-Kalender. Und ein Satz, den Paul 2020 in Berlin zu seinem Kumpel Tom gesagt hat: „Ich mach jetzt fünf Jahre Berlin – und dann geh ich nach Hause und werde Gastronom." 🪑️

Die Probezeit: Wie Simon ihm jahrelang freie Läden geschickt hat, 2024 ohne ihn für ein Pop-up zugesagt hat – und warum das genau der Tritt in den Allerwertesten war, den Paul gebraucht hat. Plus: ein Laden mit Innenhof, über den ganz Freiburg gelacht hat. Bis er gefunden war.

Pauls Freiburg-Guide zum Staffelfinale: Der beste Kaffee, der nicht von ihm ist, das beste Brot, die perfekte Lange Rote (im Wasserweckle, aus der Fettpfanne – NIE im Baguette! ), zartrosa Schweinefilet mit Pfifferlingen im Napf und das Badische Dreierlei mit den besten Brägele im ganzen Umland – für unter 15 Euro.

Zum Schluss erfinden wir noch eine neue Sorte: Datteln-im-Speckmantel-Eis. Und Paul startet einen öffentlichen Aufruf – für Leberwurst-Eis für Hunde braucht er dringend eine eigene Eismaschine. Wer eine hat: bitte melden!

Danke an alle, die jetzt schon seit 70 Folgen zuhören – love you 🫶

Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt.

Mehr über unseren Gast:

https://simonpaulfreiburg.de/

https://www.instagram.com/simonundpaulfreiburg/

Die Eismanufaktur von Simon:

https://www.dieeismanufaktur.de/

https://www.instagram.com/eismanufakturfreiburg/

Pauls Tipps aus der Folge:

Günter Coffee Roasters: https://guentercoffee.com/

Origin Coffee Stories: https://origin-coffeestories.com/

Lollo: https://www.lollo-freiburg.de/

Löfflers Strauße (Badisches Dreierlei): https://www.weingut-loeffler.de/

Zur Linde „Napf": https://linde-napf.de/

Brotbruder: https://www.instagram.com/brotbruder_fr/

Lieblingsfreund: https://www.instagram.com/lieblingsfreund.shop/

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44 Minuten
Großes entsteht nur im Kleinen.

Cidre-Pionier im Schwarzwald, Streuobst-Archivar, Wildhefen-Flüsterer, Sorten-Retter, Filter-Feind, Perlage-Purist, Frankreich-Urlauber, der mit Business-Idee zurückkommt, Sammler von über 100 alten Obstsorten — und der Mann, der Äpfel von Birnen unterscheiden kann. Herzlich willkommen, Paul Miedtke!

In Folge 69 sind wir nicht im Studio, sondern bei Paul auf der Streuobstwiese: Brot vom Lieblingsbäcker, Käse auf dem Tisch, Birnen daneben — und im Glas ein low-intervention Cidre, den der Mann neben uns selbst gemacht hat.

Angefangen hat alles vor fünf Jahren im Ort Camembert, Normandie. Ein Glas Cidre, ein „Wow, Wahnsinn" — und die Frage: Warum gibt's das eigentlich nicht bei uns? Zurück in Baden hat ihm jeder Kellermeister dasselbe gesagt: „Ey Junge, das geht komplett in die Hose." Ging es dann auch: Jahrgang eins, drei Fässer, alles weg — Stall in der Nase, Essig hinterher.

Was dich in dieser Folge erwartet:

Warten, bis der Baum entscheidet: Warum Paul nichts pflückt, sondern vom Boden aufliest — drei-, viermal pro Baum, bis in die Nähe von Konstanz, bei 30 Grad auf den Knien. „Das Fitnessstudio spar ich mir."

Der Apfel, der reines Gold ist: Pomme d'Or, um 1940 nach Süddeutschland gekommen, vielleicht 500 bis 1000 Bäume in ganz Baden-Württemberg — und schmeckt reif wie ein bittersüßes Karamellbonbon.

Bäume, die älter sind als das Auto: 150, 160 Jahre, mit einer Pfahlwurzel, die so tief geht, wie der Baum hoch ist. Und der Satz, der hängen bleibt: „Dass die immer noch da stehen, finde ich einfach ein Wunder."

Der Keller, den er nicht liebt: Spontangärung mit Wildhefen bei sechs Grad, ein halbes bis dreiviertel Jahr, kein Filter, keine Pasteurisierung — plus Brett-Hefen, explodierende Flaschen und ein 2014er Cidre, der schmeckte wie frisch gepflückt.

Cidre & Käse — und dann alles gegeneinander: Camembert oder Comté, Galette oder Flammkuchen, Calvados oder Obstler vom eigenen Hof. Und natürlich die badische Gretchenfrage: Most oder Cidre?

Der Appell: Warum ein Boskoop im Garten die faulste aller Ideen ist — und was die Streuobstwiese wirklich rettet.

Am Ende gibt's noch die Einsteiger-Empfehlung für alle, die mit Cidre bisher nur schlechte Abende hatten. Spoiler: Sie ist rosé, sie ist aus Birnen, und da ist Schlehe drin.

Jetzt reinhören

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https://www.markenhofcidre.de/

https://www.instagram.com/markenhof_cidre/

https://markenhof.info/

Der im Podcast mehrfach zitierte Cidre-Urs:

https://www.naturcidre.de/

https://www.instagram.com/cidre_urs/

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47 Minuten
Wir sind für diese Folge ans Meer nach Zadar gereist — Zikaden inklusive . Kiki hatte aufgetischt, bevor wir überhaupt saßen: Kulen, Käse, Gemüse, alles aus der Region - auf einer Edelstahlplatte, die er extra nicht poliert hat. „Ach, drauf gesch*ssen. Ich bin doch zu Hause." Damit war der Ton der Folge gesetzt.

Kiki war 18 Jahre in der Gastro — 11 davon als Koch, dazu Kellner, Barkeeper, Restaurantleiter, zuletzt in der Sansibar in Stuttgart. Heute folgen ihm 250.000 Menschen, obwohl er sagt: „Eigentlich bin ich gar nicht für die Öffentlichkeit gemacht." Zwei Jahre lang hat niemand gemerkt, dass er Koch ist. Volle Absicht. Und das Auswandern? War ursprünglich ein Witz seiner Freundin — das hat er erst ein Jahr später erfahren.

Was dich erwartet:

Die Salz-Bergpredigt: Warum Salzstreuer, Mühle und Löffel absolute No-Gos sind, warum du immer mit der Hand salzt — und warum nicht der erste, sondern der dritte Löffel entscheidet, ob was versalzen ist. Nach dieser Folge salzt ihr anders. Versprochen.

🧈 Die Butter-These: „In Butter darf man nicht braten" — Bullshit, sagt Kiki. Und begründet es so gut, dass wir sofort überzeugt waren.

Balkan ohne Grillteller-Klischee: Warum die Küche viel öfter vegan ist, als alle denken — und warum die Grillkultur nicht aus der Armut, sondern aus dem Überfluss kommt. Geschichtsstunde von Rom bis zu den Osmanen inklusive.

„Die Carbonara kommt aus Kroatien": Die Wahrheit hinter seinem allerersten viralen Video (Spoiler: Rage Bait mit Auflösung — und weniger wütende Italiener als erhofft ).

️ Der Oberste Balkan-Gerichtshof: Freispruch oder Knast mit Tellerspülen? Kiki urteilt über Cevapcici mit Currysoße, Discounter-Ajvar, Maggi in der Suppe — und verhängt das Höchststrafmaß gegen Vollkornbrot.

Müll-Cevapi: Warum Deutschlands YouTube voll davon ist, wie es wirklich geht (einen Tag salzen, zweimal wolfen, 10 % Wasser) — und die einzige Sache, die Kiki wirklich aufregt: wenn jemand „Original" draufschreibt und keine Ahnung hat.

Hochzeit als Konsum-Iron-Man: 9 Uhr morgens Frühstück mit Schnaps, mittags die Braut abholen, dazwischen Krautwickel in drei Regionalgrößen — und um 5 Uhr morgens nach Hause, fitter als nach jeder Disco. 150 Gäste? Kleine Hochzeit.

🫶 Und dann wird's tief: Wie aus „Was sollen die anderen denken?" ein einziges Wort wurde — juckt. Nach Burnout, mit 37, an einem Küchentisch in Kroatien. Ein Moment, an dem wir beide kurz schlucken mussten.

Zum Schluss gibt's noch zwei Hausaufgaben von Kiki: Grießbrei bitte ohne Zitronenzesten (Milch, Grieß, Zucker, Marmelade — fertig ), und einmal Hühnerbrühe nur mit Huhn, ganz wenig Wasser und einer Prise Salz. Sonst nichts. „Dann merkst du, wie Dinge überhaupt schmecken."

Also: Weißbrot bereitlegen, Cockta kaltstellen und reinhören — überall, wo es Podcasts gibt.

Zivjeli!

Mehr von Kiki:

https://www.instagram.com/kiki_ajmo/

https://www.tiktok.com/@kiki_ajmo

https://www.youtube.com/@Kiki_Ajmo

Shoutout an Bernd Zehner (Asien-Kompetenz laut Kiki):

https://www.bernd-zehner.de/

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Über diesen Podcast

Wir lieben geiles Essen – und bei guten Drinks darüber zu reden! Host Alex Bleiziffer – Musiker, Unternehmer, Weltenbummler und Genießer aus Leidenschaft– spricht mit seinen Gästen aus dem Kulinarik-Kosmos darüber, wie das am besten gelingt. Backstage bei Sterneköchen oder im Tourbus von Rockstars verkosten wir Rote Beete im Glas und Beef Tartar, pimpen unser Wein-Knowhow und erfahren, wie ein Pop-up-Restaurant funktioniert. Vom Rezept für das perfekt geschärfte Messer bis hin zum Geheimnis des weltbesten Campari-O. Einschalten und mitgenießen – immer donnerstags!
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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