MDR KULTUR trifft: Menschen von hier Archiv
55 Episoden
39 Minuten
Am 14. Dezember wird offiziell „TACHELES. Das Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“ mit einem Festakt in Chemnitz, im Staatlichen Museum für Archäologie smac, dem ehemaligen Kaufhaus der jüdischen Unternehmer Simon und Salman Schocken, eröffnet. Höhepunkt der Feier wird das Entzünden der ersten Kerze durch Landesrabbiner Zsolt Balla auf einem in erzgebirgischer Tradition in Seiffen gefertigten Chanukka-Leuchter sein. 100 Jahre nach Gründung des ersten sächsischen Landesverbandes der jüdischen Gemeinden soll 2026 ein Jahr lang mit 365 Projekten, Veranstaltungen und Ausstellungen auf die reichhaltige jüdische Geschichte und Kultur, sowie das jüdische Leben in Sachsen, deren Beitrag zu Vergangenheit und Gegenwart des Landes, aber auch deren Verluste sichtbar und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. An dem Programm TACHELES beteiligen sich die jüdische Gemeinschaft, Kultureinrichtungen, Vereine, Bildungsinstitutionen und Wissenschaftseinrichtungen, von lokalen Vereinen bis zur Staatsoper, von der Stadtführung bis zum Konzert im Leipziger Hauptbahnhof. TACHELES bezieht sich auf die jüdische Tradition der respektvollen und verantwortungsvollen Debatte, die Meinungsäußerung und offenen Diskurses auf Augenhöhe unterstreicht. Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen begleitet das Themenjahr TACHELES bereits seit 2023 mit dem Förderprogramm „Jüdisches Leben in Kunst und Kultur“. Für das Jahr 2026 bewarben sich 120 Kulturakteure mit Veranstaltungsideen. 92 von ihnen erhielten jetzt die Förderzusage. Stiftungsdirektor Manuel Frey ist hoch erfreut über das große Engagement. Rund 1,2 Millionen Euro Fördergelder stehen zur Verfügung.
In Bamberg wurde Manuel Frey 1964 geboren. Nach dem Studium der Geschichte und Soziologie in Marburg, Bielfeld und Berlin wurde er 1996 an der Universität Bielefeld promoviert. An der Technischen Universität Dresden habilitierte er sich mit einer Arbeit über „Sammler, Stifter und Mäzene in der Bürgergesellschaft“. Seit 2002 ist Manuel Frey im Dresdner Kulturbereich tätig, war drei Jahre Direktionsassistent am Deutschen Hygiene-Museum, ab 2005 in der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen als Literatur- und Kunstreferent tätig und seit 2008 als stellvertretender Stiftungsdirektor. 2019 wurde Manuel Frey zum Direktor der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ernannt. Zugleich wirkt er als Geschäftsführer des Sächsischen Kultursenats und seit 2022 als Honorarprofessor an der Philosophischen Fakultät der TU Dresden.
Moderation: Julia Hemmerling
Redaktion: Angelika Zapf
In Bamberg wurde Manuel Frey 1964 geboren. Nach dem Studium der Geschichte und Soziologie in Marburg, Bielfeld und Berlin wurde er 1996 an der Universität Bielefeld promoviert. An der Technischen Universität Dresden habilitierte er sich mit einer Arbeit über „Sammler, Stifter und Mäzene in der Bürgergesellschaft“. Seit 2002 ist Manuel Frey im Dresdner Kulturbereich tätig, war drei Jahre Direktionsassistent am Deutschen Hygiene-Museum, ab 2005 in der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen als Literatur- und Kunstreferent tätig und seit 2008 als stellvertretender Stiftungsdirektor. 2019 wurde Manuel Frey zum Direktor der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ernannt. Zugleich wirkt er als Geschäftsführer des Sächsischen Kultursenats und seit 2022 als Honorarprofessor an der Philosophischen Fakultät der TU Dresden.
Moderation: Julia Hemmerling
Redaktion: Angelika Zapf
44 Minuten
Die Wirtschaftswissenschaftlerin und Kommunikationsforscherin überschrieb den neuen Abschnitt der 1765 gegründeten und damit ältesten montanwissenschaftlichen Hochschule der Welt unter ihrer Leitung mit „Offenheit, Kooperation und Kommunikation“, einhergehend mit einer Kultur der Ermöglichung und der Verantwortung. „Lange Historie trifft auf Moderne“ und „Tradition auf Hightech“, formulierte Jutta Emes ausführend. Sie setzt auf Internationalisierung und Kooperationen, unterstreicht die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Universität, aber auch mit regionalen und überregionalen Partnerinstitutionen.
Neugier und Zuversicht treiben Jutta Emes an, zudem die Faszination unserer Zeit, in der Künstliche Intelligenz alles revolutioniert. Mit ihr steht erstmals eine Frau an der Spitze der TU Bergakademie Freiberg. Diese hat 4300 Studierende, davon die Hälfte aus dem Ausland, und 2000 Mitarbeitende. Es ist die kleinste der vier staatlichen Universitäten in Sachsen, jedoch mit ihrem Standort einmal mehr mit großer Strahlkraft. Das Welterbekomitee der UNESCO hatte im Juli 2019 in Baku der „Montanregion Erzgebirge/ Krušnohoří“ den Welterbe-Status zugesprochen. Damit trägt die Silberstadt Freiberg als Bestandteil der Bergbaulandschaft Freiberg zusammen mit weiteren 21 Bestandteilen der Region den Welterbetitel.
In Haselünne im Emsland wurde Jutta Emes 1969 geboren. Eine Großmutter stammt aus Meißen, ein Großvater aus Mecklenburg. Sie selbst wuchs in der Nähe von Heidelberg auf. Zum Studium der Wirtschaftswissenschaften zog es Jutta Emes 1990 bis 1994 an die Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Bis zur Promotion im Jahr 1998 war sie dort wissenschaftliche Mitarbeiterin und danach von 1998 bis 2004 Wissenschaftliche Assistentin. Die Habilitation erfolgte ebenfalls 2004 Julius-Maximilians-Universität Würzburg, mit Lehrberechtigung für das Fach Betriebswirtschaftslehre. Von 2000 bis 2008 war Jutta Emes Dozentin im Executive MBA-Studiengang Business Integration in Würzburg und nahm 2004 bis 2005 eine Vertretungsprofessur für Marketing an der Universität Kassel wahr. 2007 bis 2010 hatte sie eine Professur für Marketingmanagement an der Steinbeis University Berlin inne. In diesem Zeitraum zudem für ein Jahr eine Dozentur an der Universität Lichtenstein und von 2008 bis 2010 eine Vertretungsprofessur für Internationales Management an der Bundeswehr Universität München. Von 2010 bis 2025 war Jutta Emes an der Bauhaus-Universität Weimar Professorin für Marketing und Medien. 2014 bis 2022 nahm sie dort das Amt der Prorektorin/ Vizepräsidentin ein und von 2022 bis 2023 das der vorläufigen Leiterin.
Moderation: Ellen Schweda
Redaktion: Angelika Zapf
Neugier und Zuversicht treiben Jutta Emes an, zudem die Faszination unserer Zeit, in der Künstliche Intelligenz alles revolutioniert. Mit ihr steht erstmals eine Frau an der Spitze der TU Bergakademie Freiberg. Diese hat 4300 Studierende, davon die Hälfte aus dem Ausland, und 2000 Mitarbeitende. Es ist die kleinste der vier staatlichen Universitäten in Sachsen, jedoch mit ihrem Standort einmal mehr mit großer Strahlkraft. Das Welterbekomitee der UNESCO hatte im Juli 2019 in Baku der „Montanregion Erzgebirge/ Krušnohoří“ den Welterbe-Status zugesprochen. Damit trägt die Silberstadt Freiberg als Bestandteil der Bergbaulandschaft Freiberg zusammen mit weiteren 21 Bestandteilen der Region den Welterbetitel.
In Haselünne im Emsland wurde Jutta Emes 1969 geboren. Eine Großmutter stammt aus Meißen, ein Großvater aus Mecklenburg. Sie selbst wuchs in der Nähe von Heidelberg auf. Zum Studium der Wirtschaftswissenschaften zog es Jutta Emes 1990 bis 1994 an die Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Bis zur Promotion im Jahr 1998 war sie dort wissenschaftliche Mitarbeiterin und danach von 1998 bis 2004 Wissenschaftliche Assistentin. Die Habilitation erfolgte ebenfalls 2004 Julius-Maximilians-Universität Würzburg, mit Lehrberechtigung für das Fach Betriebswirtschaftslehre. Von 2000 bis 2008 war Jutta Emes Dozentin im Executive MBA-Studiengang Business Integration in Würzburg und nahm 2004 bis 2005 eine Vertretungsprofessur für Marketing an der Universität Kassel wahr. 2007 bis 2010 hatte sie eine Professur für Marketingmanagement an der Steinbeis University Berlin inne. In diesem Zeitraum zudem für ein Jahr eine Dozentur an der Universität Lichtenstein und von 2008 bis 2010 eine Vertretungsprofessur für Internationales Management an der Bundeswehr Universität München. Von 2010 bis 2025 war Jutta Emes an der Bauhaus-Universität Weimar Professorin für Marketing und Medien. 2014 bis 2022 nahm sie dort das Amt der Prorektorin/ Vizepräsidentin ein und von 2022 bis 2023 das der vorläufigen Leiterin.
Moderation: Ellen Schweda
Redaktion: Angelika Zapf
42 Minuten
Am 04. Dezember jährt sich der 50. Todestag von Hannah Arendt. Sie gehört zu den bedeutenden Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. An deutschen Universitäten ausgebildet, aus Europa in die USA als Jüdin vertrieben, richtete sich ihr Bemühen auf Verstehen und Erkennen des miterlebten Jahrhunderts der Weltkriege, Totalitarismen, Verfolgungen und Revolutionen. Hannah Arendt`s emphatischer Begriff des Handelns wirkte weltweit inspirierend, so auch ihr Merksatz: „Der Sinn von Politik ist Freiheit“. Michael Andrick ist Philosoph, Sachbuch-Autor, Essayist und Kolumnist. Für die stilistische Klarheit und Prägnanz seiner Texte erhielt Michael Andrick 2022 den Jürgen-Moll-Preis. Er publiziert in „Der Freitag“, bei DLF Kultur, „Die Welt“, der „Berliner Zeitung“ und im „Cicero“. Als Autor wurde Michael Andrick mit dem Buch „Erfolgsleere. Philosophie für die Arbeitswelt“, Herder Verlag 2020, bekannt. Im Bestseller „Im Moralgefängnis“, Verlag Westend 2024, ging er den Ursachen gesellschaftlicher und politischer Polarisierung auf den Grund. Sein jüngstes Buch „Ich bin nicht dabei - Denk-Zettel für einen freien Geist“ erschien im Mai im Karl Aber Verlag, versammelt Texte gegen die Konformität, ist ein Plädoyer für den freien Geist und ein Aufruf zum kritischen Denken. Am 27.11. war Michael Andrick bei den Ettersburger Gesprächen zu Gast. Das Thema: „Der Sinn von Politik ist Freiheit. Hannah Arendt zum 50. Todestag“. 1980 wurde Michael Andrick unter dem Familiennamen Krause geboren. Seine Eltern waren aus der DDR geflohen und saßen wegen Fluchtversuch im Gefängnis. Das Abitur leistete Michael Andrick bei Hannover und studierte als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes in Erfurt, in Leeds in Großbritannien und in Berlin. 2010 erfolgte an der FU Berlin die Promotion in Philosophie: „Göttlicher Wille und menschliche Macht: Strategien zur Befriedung der Gesellschaft bei Locke und Spinoza“, veröffentlicht in der Symposion-Reihe des Alber Verlags. Seit 2006 war Michael Andrick in industriellen Großunternehmen tätig, unter anderem drei Jahre als Führungskraft in den USA und als Digitalisierungsmanager in Deutschland. Heute lebt er mit seiner Frau und den drei Töchtern in Berlin und in Boltenhagen an der Ostsee.
Moderation: Julia Hemmerling
Redaktion: Angelika Zapf
Moderation: Julia Hemmerling
Redaktion: Angelika Zapf
44 Minuten
Allerseelen, Volkstrauertag und Totensonntag. Der November verbindet sich in vielen Kulturen mit Tod und Trauer. Ein weltlicher November-Gedenktag ist der Volkstrauertag, seit 1952 immer am zweiten Sonntag vor dem ersten Advent. In diesem Jahr ist das der 23. November. Der Tag soll zu Verständigung und Frieden mahnen. Die Deutschen gedenken der Opfer der beiden Weltkriege, sowie des Nationalsozialismus. Im Deutschen Bundestag wird an die Opfer von Gewalt und Krieg aller Nationen erinnert.
Die 1990 in Köln geborenen Lara Schink absolvierte 2009 bis 2014 ein Gartenbaustudium an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden, einschließlich eines dreiwöchigen Praktikums auf dem Johannisfriedhof Dresden. Von 2014 bis heute ist Lara Schink Friedhofsverwalterin im Verband der Annenfriedhöfe Dresden. Diese Tätigkeit beinhaltet u.a. die Entwicklung neuer Grabangebote, Begleitung von Bau- und Denkmalrestaurierungsmaßnahmen, Umweltprojekte, Öffentlichkeitsarbeit, Lobbyarbeit und Fördermittelbeschaffung. Ab 2019 wirkte sie zudem freiberuflich als Lehrbeauftragte für das Teilmodul „Friedhofsgartenbau“ für Gartenbau-Studierende an der HTW Dresden. Lara Schink ist Sprecherin des Netzwerks Dresdner Stadtteilfriedhöfe und war Teil des Projekts „Green Urban Labs II“. 2023 wurde Lara Schink von der Bürgermeisterin Eva Jähnigen und dem Verein zur Förderung der deutschen Friedhofskultur e.V. mit dem Memento-Award u.a. für herausragendes bürgernahes Engagement“ ausgezeichnet. Im Juni wurde der Neue Annenfriedhof 150 Jahre alt und das wurde mit einem Picknickkonzert gefeiert. Der Neue Annenfriedhof ist der vierte angelegte Annenfriedhof, und damit der jüngere der beiden, die bis heute bestehen. Der erste Annenfriedhof geht auf das Jahr 1578 zurück, als Kirchhof der Annenkirche. Er blieb bis 1828 geöffnet. Im September, am Tag des Offenen Denkmals und am bundesweiten Tag des Friedhofs gab es auf dem Neuen Annenfriedhof abwechslungsreiche Führungen, Veranstaltungen und Gesprächsangebote.
Moderation: Carsten Tesch
Redaktion: Angelika Zapf
Die 1990 in Köln geborenen Lara Schink absolvierte 2009 bis 2014 ein Gartenbaustudium an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden, einschließlich eines dreiwöchigen Praktikums auf dem Johannisfriedhof Dresden. Von 2014 bis heute ist Lara Schink Friedhofsverwalterin im Verband der Annenfriedhöfe Dresden. Diese Tätigkeit beinhaltet u.a. die Entwicklung neuer Grabangebote, Begleitung von Bau- und Denkmalrestaurierungsmaßnahmen, Umweltprojekte, Öffentlichkeitsarbeit, Lobbyarbeit und Fördermittelbeschaffung. Ab 2019 wirkte sie zudem freiberuflich als Lehrbeauftragte für das Teilmodul „Friedhofsgartenbau“ für Gartenbau-Studierende an der HTW Dresden. Lara Schink ist Sprecherin des Netzwerks Dresdner Stadtteilfriedhöfe und war Teil des Projekts „Green Urban Labs II“. 2023 wurde Lara Schink von der Bürgermeisterin Eva Jähnigen und dem Verein zur Förderung der deutschen Friedhofskultur e.V. mit dem Memento-Award u.a. für herausragendes bürgernahes Engagement“ ausgezeichnet. Im Juni wurde der Neue Annenfriedhof 150 Jahre alt und das wurde mit einem Picknickkonzert gefeiert. Der Neue Annenfriedhof ist der vierte angelegte Annenfriedhof, und damit der jüngere der beiden, die bis heute bestehen. Der erste Annenfriedhof geht auf das Jahr 1578 zurück, als Kirchhof der Annenkirche. Er blieb bis 1828 geöffnet. Im September, am Tag des Offenen Denkmals und am bundesweiten Tag des Friedhofs gab es auf dem Neuen Annenfriedhof abwechslungsreiche Führungen, Veranstaltungen und Gesprächsangebote.
Moderation: Carsten Tesch
Redaktion: Angelika Zapf
45 Minuten
Am 03.11. wird seit dem Jahr 2000 der Weltmännertag, ein Aktionstag zur Männergesundheit, begangen und am 19.11. der Internationaler Männertag, eingeführt 1999 von Trinidad und Tobago. Zu den Zielen des Internationalen Männertages gehört das Augenmerk auf Männer - und Jungen-Gesundheit zu legen, das Verhältnis der Geschlechter zu verbessern, die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern und männliche Vorbilder hervorzuheben. Auch gilt dieser Tag als Anlass Benachteiligungen von Männern und Jungen aufzuzeigen und ihren Einsatz für die Gemeinde, Familie, Ehe und Kinderbetreuung zu würdigen. 2006 wurde Olaf Theuerkauf Mitbegründer der Stiftung Männergesundheit mit Sitz in Berlin und ist heute deren kaufmännischer Vorstand. Am 19.11. wird der aktuelle und sechste Männergesundheitsbericht der Stiftung Männergesundheit vorgelegt. Er trägt den Titel „Gewalterfahrungen von Jungs und Männern und die Folgen für ihre Gesundheit.“ Und erscheint im Psychosozial-Verlag.
In Zella-Mehlis wurde Olaf Theuerkauf 1967 geboren. Von 1983 bis 1988 studierte er an der Hochschule für Musik Franz-Liszt in Weimar und besuchte als ausgebildete Trompeter und Diplommusiker von 1987 bis 1990 die Meisterklasse von Prof. Ludwig Güttler. Nach dem NVA-Grundwehrdienst im Musikcorps bis Frühjahr 1990 arbeitete Olaf Theuerkauf bis 1992 als Solotrompeter in Rudolstadt und dem Deutschen Nationaltheater in Weimar. 1992 bis 1993 gründete und leitete eine Konzert - und Künstleragentur und ist seit 1993 und bis heute Geschäftsführer der Kongress- und Kulturmanagement GmbH in Weimar. Zudem war er Geschäftsführer von 2002 bis 2012 der AVISO Verlagsgesellschaft PR und PA, 2002 bis 2008 der dkg-web.gmbh, 2005 bis 2014 der GmbH Begehbare Organe und Health und 2008 bis 2013 Generalsekretär vom Dachverband der Prostatazentren e.V.
Moderation: Thomas Bille
Redaktion: Angelika Zapf
In Zella-Mehlis wurde Olaf Theuerkauf 1967 geboren. Von 1983 bis 1988 studierte er an der Hochschule für Musik Franz-Liszt in Weimar und besuchte als ausgebildete Trompeter und Diplommusiker von 1987 bis 1990 die Meisterklasse von Prof. Ludwig Güttler. Nach dem NVA-Grundwehrdienst im Musikcorps bis Frühjahr 1990 arbeitete Olaf Theuerkauf bis 1992 als Solotrompeter in Rudolstadt und dem Deutschen Nationaltheater in Weimar. 1992 bis 1993 gründete und leitete eine Konzert - und Künstleragentur und ist seit 1993 und bis heute Geschäftsführer der Kongress- und Kulturmanagement GmbH in Weimar. Zudem war er Geschäftsführer von 2002 bis 2012 der AVISO Verlagsgesellschaft PR und PA, 2002 bis 2008 der dkg-web.gmbh, 2005 bis 2014 der GmbH Begehbare Organe und Health und 2008 bis 2013 Generalsekretär vom Dachverband der Prostatazentren e.V.
Moderation: Thomas Bille
Redaktion: Angelika Zapf
45 Minuten
1961 in Eilat in Israel geboren, in Ostafrika und in Bayern aufgewachsen, lebt Nirit Sommerfeld seit Frühjahr 2024 in Chemnitz. Im diesjährigen Kulturhauptstadtjahr schaffte Nirit Sommerfeld am einstigen Geschäftssitz am ehemaligen Antonplatz mit Chemnitzer Schülerinnen und Schülern einen lebendigen Erinnerungsort. Zudem eröffnete Nitit Sommerfeld im smac, dem Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz, das Museumscafé „Julius im Schocken“. Dort auch wird am 14. Dezember „Tacheles. Das Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026 in Chemnitz“ eröffnet, in welches sich Nirit Sommerfeld ebenfalls einbringen wird. Die für den 09. November im Café „Julius im Schocken“ geplante Veranstaltung in Erinnerung an die Reichpogromnacht 1938 mußte krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt werden und nun im Dezember zur Auffühung kommen. Erstmalig und in Anwesenheit von Patricia Litten wird das Hör- und Rate-Spiel „Sommerfeld. Litten. X.“ - kurz SoLiX zur gezeigt, entwickelt und gestaltet von Jugendlichen aus Chemnitz unter fachlicher Begleitung. Die Live-Musik kommt von Nirit & Orchester Shlomo Geistreich. Im Sommer veröffentlichte Nirit Sommerfeld ihren Debütroman „Beduinenmilch“ im Verlag ars vivendi und er war nach kurzer Zeit bereits vergriffen. Die Neuauflage erscheint dieser Tage. Ein Buch, welches drängende Fragen nach Zugehörigkeit, Verantwortung und Menschlichkeit stellt. Nirit Sommerfeld ist Mitbegründerin des „Bündnisses für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern“ und engagiert sich seit vielen Jahren für die israelisch-palästinensische Freundschaft. Die Mutter von Nirit Sommerfeld wurde 1937 in Jerusalem, damals Palästina, geboren. Ihr Vater kam 1919 in Chemnitz zur Welt. 1937 floh er als 18-jähriger nach Palästina. Sein Vater Julius, der Großvater von Nirit Sommerfeld, war ein Chemnitzer Tuchhändler, der von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurde. Sein Geschäft wurde zu einem „Jüdischen Altersheim“ umgebaut. 1961 wurde Nirit Sommerfeld in Eilat in Israel geboren, wuchs dort und in Ostafrika und in Bayern auf, wo sie 1981 das Abitur machte. 1981 bis 1984 absolvierte sie ein Schauspielstudium an der Hochschule für Kunst und Musik Mozarteum in Salzburg und nahm 1984 bis 1987 ein Engagement als Schauspielerin am Stadttheater Krefeld/ Mönchengladbach an. Nach der Geburt ihrer Tochter Lilian arbeitete Nirit Sommerfeld ab 1988 freiberuflich als Drehbuch- und Synchronbuch-Autorin, als Schauspielerin an freien Theatern, sowie für Film und Fernsehen, als Autorin, Projektleiterin und Regisseurin in Berlin, München, Wien, Rom und Tel Aviv. 1994 kam ihre Tochter Stella zur Welt. Drei Jahre später gründete Nirit Sommerfeld die Agentur Sarah Stern: Management und Coaching für Künstlerinnen, war 2007 bis 2009 freie Autorin in Tel Aviv, 2013 bis 2015 Intendantin des „Kleinen Theater Haar“ in Oberbayern und von 2015 bis 2016 Geschäftsführerin einer NGO. 22 Jahre und bis 2020 stand Nirit Sommerfeld mit ihrer Band „Orchester Shlomo Geistreich“ auf der Bühne. 2020 bis 2022 schrieb sie an Ihrem Roman „Beduinenmilch“ und entwickelte 2023 das Kultur-Projekt „Antonplatz 15“ in Chemnitz. 2024 zog Nirit Sommerfeld nach Chemnitz, gründete und leitet den Verein Antonplatz e.V.
Moderation: Karoline Knappe
Redaktion: Angelika Zapf
Moderation: Karoline Knappe
Redaktion: Angelika Zapf
46 Minuten
Franziska Winter wurde bei der diesjährigen Filmkunstmesse in Leipzig der Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm 2024 einer alternativen/ nichtgewerblichen Abspielstätte von der Mitteldeutschen Medienförderung überreicht. Dieser Preis ist mit 15.000 Euro verbunden und Franziska Winter, die seit dem vergangenen Jahr das Kino mon ami im Weimar leitet, überlegt davon einen Archivschrank zu kaufen, um die über 25 Jahre aufgebaute Filmplakatsammlung zu sichern und vielleicht auch einen neuen Vorhang für den Lichtspielsaal. Neugierde treibt sie an, das Wissen um die transformative und verändernde Kraft von Kunst und Kultur. Das braucht es, um Antworten auf die Frage zu finden „Wie sieht das Kino der Zukunft aus?“, die auch auf der Filmkunstmesse in Leipzig diskutiert wurde. Gegenwart ist bereits daß die Mitteldeutschen Kurzfilmnächte noch bis Dezember die besten Kurzfilme aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in den Kategorien Animation, Dok, Fiktion und Experimental, ausgezeichnet beim diesjährigen KURZSUECHTIG Kurzfilmfestival, in ausgewählten Kinos im Mitteldeutschland zeigen. Am 14. November ist im mon ami in Weimar Kurzfilmnacht.
Der Auf- und Ausbau des kleinen Programmkinos mon ami geht mit dem Jahr 1999 auf Edgar Hartung zurück, der es nach vielen auch finanziell schweren Zeiten, gut aufgestellt und gut besucht nach 25 Jahren an Franziska Winter übergeben konnte. Für Edgar Hartung war das Schlüsselerlebnis für die spätere Leidenschaft Programmkino in jungen Jahren "Stalker" von Andrei Tarkowski, ein Klassiker des sowjetischen Kinos. 1985 ließ sich der gelernte Maschinenbauer daraufhin zum Filmvorführer ausbilden. Franziska Winter's Schlüsselmoment war ein Schulausflug ins Kino. Dort sah sie das erste Mal einen Film in Originalton, in Französisch. Heute ist sie promovierte Kulturwissenschaftlerin.
1988 wurde Franziska Winter in Rostock geboren. Von 2008 bis 2012 studierte sie in Hamburg Kulturanthropologie und Philosophie, sowie 2010 bis 2011 an der Universität Stockholm Social Anthropology, Gender ans Sexuality. Das Master-Studium Kulturwissenschaften - Culture, Arts and Media führte sie von 2012 bis 2014 an die Leuphana Universität Lüneburg. 2015 bis 2017 wirkte Franziska Winter als Redaktionsmitglied der EJECT - Zeitschrift für Medienkultur mit und wurde 2015 bis 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin der DFG-Forschungsgruppe Medien und Mimesis an der Bauhaus-Universität Weimar, 2020 bis 2023 Assoziierte am DGF Graduiertenkolleg Medienanthropologie an der Bauhaus-Universität Weimar, 2021 bis 2022 Stipendiatin und 2023 Wissenschaftliche Mitarbeiterin dort und von 2016 bis 2024 Doktorandin an der Fakultät Medien, Philosophie und Ästhetik an der Bauhaus-Universität Weimar. Seit 2024 ist Franziska Winter Kino- und Programmleiterin des mon ami in Weimar.
Moderation: Carsten Tesch
Redaktion: Angelika Zapf
Der Auf- und Ausbau des kleinen Programmkinos mon ami geht mit dem Jahr 1999 auf Edgar Hartung zurück, der es nach vielen auch finanziell schweren Zeiten, gut aufgestellt und gut besucht nach 25 Jahren an Franziska Winter übergeben konnte. Für Edgar Hartung war das Schlüsselerlebnis für die spätere Leidenschaft Programmkino in jungen Jahren "Stalker" von Andrei Tarkowski, ein Klassiker des sowjetischen Kinos. 1985 ließ sich der gelernte Maschinenbauer daraufhin zum Filmvorführer ausbilden. Franziska Winter's Schlüsselmoment war ein Schulausflug ins Kino. Dort sah sie das erste Mal einen Film in Originalton, in Französisch. Heute ist sie promovierte Kulturwissenschaftlerin.
1988 wurde Franziska Winter in Rostock geboren. Von 2008 bis 2012 studierte sie in Hamburg Kulturanthropologie und Philosophie, sowie 2010 bis 2011 an der Universität Stockholm Social Anthropology, Gender ans Sexuality. Das Master-Studium Kulturwissenschaften - Culture, Arts and Media führte sie von 2012 bis 2014 an die Leuphana Universität Lüneburg. 2015 bis 2017 wirkte Franziska Winter als Redaktionsmitglied der EJECT - Zeitschrift für Medienkultur mit und wurde 2015 bis 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin der DFG-Forschungsgruppe Medien und Mimesis an der Bauhaus-Universität Weimar, 2020 bis 2023 Assoziierte am DGF Graduiertenkolleg Medienanthropologie an der Bauhaus-Universität Weimar, 2021 bis 2022 Stipendiatin und 2023 Wissenschaftliche Mitarbeiterin dort und von 2016 bis 2024 Doktorandin an der Fakultät Medien, Philosophie und Ästhetik an der Bauhaus-Universität Weimar. Seit 2024 ist Franziska Winter Kino- und Programmleiterin des mon ami in Weimar.
Moderation: Carsten Tesch
Redaktion: Angelika Zapf
46 Minuten
Am 31. Oktober, am Reformationstag, erinnern Protestantinnen und Protestanten in aller Welt an den Beginn der Reformation durch die Veröffentlichung der 95 Thesen von Martin Luther. Mit der Kritik an der Kirche seiner Zeit stieß Martin Luther Veränderungen an, die später zum Entstehen der evangelischen Kirche führten. Der Reformationstag ist kein bundesweiter Feiertag, aber u.a. in den evangelischen Kirchen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wird mit Gottesdiensten der Ereignisse am 31. Oktober 1517 gedacht. Seit März 2025 ist Karsten Wolkenhauer der Kirchenpräsident der Landeskirche Anhalt. Mit ca. 24.000 Mitgliedern in fünf Kirchenkreisen steht er der kleinsten evangelischen Landeskirche vor. Karsten Wolkenhauer sieht das als Chance und, daß eine kleine Kirche sehr gute Zukunftsmöglichkeit hat. Man sei so sehr nah am Menschen. Das ist ihm wichtig. So war Karsten Wolkenhauer u.a. auch in der Reihe „Dessauer Theaterpredigten“ zu erleben. Nachdem die Oper am Anhaltischen Landestheater Mozarts „Cosi fan tutte“ zur Premiere brachte hielt er am 12.10. in der Kirche St. Johannis in Dessau die Theaterpredigt „Cosi fan Tinder“. 1966 wurde Karsten Wolkenhauer geboren und wuchs in Herzberg am Harz auf. Er studierte ab März 1989 Theologie an der Kirchlichen Hochschule Berlin und später an der Universität Heidelberg. Anschließend war er zehn Jahre als Unternehmens- und Personalberater tätig. Danach arbeitete Karsten Wolkenhauer in Berlin-Niederschönhausen als Gemeindetheologe und übernahm ohne Ordination eine halbe Pfarrstelle. Von 2013 bis 2015 wirkte er im Kirchenamt der EKD in Hannover, war Referent der Präses und des Präsidiums der Synode der EKD. Nach seinem Vikariat in Stralsund und Prohn, der Aufnahme 2016 in die Societas Homiletica und Ordination 2018 im Dom zu Greifswald, war Karsten Wolkenhauer von 2018 bis 2020 Pastor im Entsendungsdienst im pommerschen Kirchenkreis, in Demmin. Dort initiierte er u.a. das Projekt „Domminer Trauertuch“. Im Zusammenhang mit dem Einmarsch der Roten Armee 1945 in Demmin nahmen sich sehr viele Menschen das Leben. Die Zahlen schwanken zwischen „viele Hundert“ bis hin zu „weit über tausend“. Im 75. Jahr des Gedenkens an die Toten des Kriegsendes in Demmin wurden ca. 1.000 Kreuze zu einem einzigen großen Patchwork-Tuch zusammengenäht. An diesem Trauertuch arbeiteten und nähten viele Menschen im In- und Ausland mit. 2022 erfolgte die Aufnahme von Karten Wolkenhauer in die Societas Liturgica. 2021 bis 2022 war er Pastor im Entsendungsdienst in der Kirchgemeinde Timmendorfer Strand, 2021 bis 2024 Pastor für Vertretungsdienste in der Propstei Lauenburg und im Kirchkreis Berlin Nord-Ost und 2024 Pfarrer der Kirchengemeinde Nikolassee- Karsten Wolkenhauer engagiert sich zudem unter anderem in der Nagelkreuzgemeinschaft, im Johanniterorden und den Internationalen Fachgesellschaften für Predigtlehre und Liturgie.
Moderation: Ellen Schweda
Redaktion: Angelika Zapf
Moderation: Ellen Schweda
Redaktion: Angelika Zapf
40 Minuten
Aron Boks, 1997 in Wernigerode geboren und in Berlin lebend, ist Slam Poet, Autor, Journalist, und Moderator. 2019 erhielt er den Klopstock-Förderpreis für Neue Literatur und 2019 auch erschien sein autobiografisches Buch "Luft nach unten" im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag. Seit 2021 schreibt Aron Boks vor allem für die taz und die taz.FUTURZWEI-Kolumne "Stimme meiner Generation". 2023 legte er sein Buch "Nackt in die DDR. Willi Sitte und was die ganze Geschichte mit mir zu tun hat." vor. Er begibt sich darin auf Spurensuche seines Urgroßonkels, dem Künstler und Funktionär Willi Sitte. Die Recherchen, die Arbeit an diesem Buch und seine Rezeption regten Aron Boks an, sich weiterhin mit der deutsch-deutschen Geschichte und ihrer Bedeutung für die Gegenwart auseinanderzusetzen. So moderiert er auch Literatur- und Gesprächsveranstaltungen mit Nachwendekindern aus Ost- und Westdeutschland, initiierte mit dem PEN Berlin und Deniz Yücel unter dem Titel "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen" im vergangenen Jahr 37 Veranstaltungen, von Annaberg bis Perleberg, von Ilmenau bis Zwickau. Eine Reihe, die Ende des Jahres 2025 in Erfurt fortgesetzt werden soll. Zunächst aber, kurz vor dem 35sten Jahrestag der Deutschen Einheit, erschien Aron Boks neues Buch "Starkstromzeit. Vom Leben in einem Staat, den es nicht mehr gibt", beim Verlag HarperCollins. Aron Boks geht hier der Geschichte seines Großvaters und Lampen-Designers Rolf Bültemann nach, der die Tizio-Lampe für die DDR "nachbauen" wollte. Doch dann kam die politische Wende. Das Buch beginnt in New York City, 45 Green Street, im April 2025 in einem hellen Designerlampengeschäft in SoHo, einer der angesagtesten Gegenden Manhattans und einer Verkäuferin, die keine gebückte grauhaarige Frau ist, die unter einem Berg alter Uhren und vergilbter Bücher hervorlugt, sondern eine Mittvierzigerin mit orangebraunem Pagenschnitt und eng anliegendem Kleid, die zur Begrüßung professionell lächelt. "Ich sehe aber kaum zu ihr hin, sondern zu der schwarzen Lampe, die auf einem beleuchteten weißen Podest steht. "Das ist sie", rufe ich aufgeregt und deute mit ausgestrecktem Zeigefinger darauf." Aron Boks, 1997 in Wernigerode geboren, begann mit 18 Jahren mit selbst geschriebenen Texten aufzutreten. 2016 wurde er Magdeburger Stadtmeister des Poetry Slams, sowie U20 Landesmeister des Poetry Slams Sachsen-Anhalt und steht seither mit seinen Texten oder als Moderator auf zahlreichen Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum. 2016 begann Aron Boks an der FU Berlin ein Studium der Germanistik und Geschichtswissenschaft, sowie später der Publizistik. Im Februar 2017 erschien seine erste Textsammlung "Mittwochskind" beim Unsichtbar Verlag. Zusammen mit dem Musiker Jonathan Schmitz ist er Begründer der Band "Das zappelnde Tanzorchester". Aron Boks ist Gründungsmitglied des PEN Berlin. Moderation: Julia Hemmerling
Redaktion: Angelika Zapf
Redaktion: Angelika Zapf
42 Minuten
Über die Risiken und Nebenwirkungen einer Kulturhauptstadt hat der Autor Stefan Tschök zuletzt ein kleines Buch geschrieben. Der Frankenberger kennt auch Chemnitz sehr gut. Thomas Bille hat mit ihm gesprochen: