Wirtschaft mit Weisbach Archiv
137 Episoden
14 Minuten
Frankreich in Aufruhr: Was hinter den Massenprotesten steckt und was sie für die Finanzmärkte bedeuten. Dr. Manuel Steinbrink von Union Investment im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es aus aktuellem Anlass nur um ein Land: Frankreich.
Rund eine halbe Million Menschen sind am Wochenende auf die Straße gegangen, in mehreren Städten kam es zu Gewalt und Plünderungen. Präsident Emmanuel Macron hat in einer Fernsehansprache harte Konsequenzen für die Randalierer angekündigt und zur Ruhe vor der anstehenden Präsidentschaftswahl aufgerufen. An den Finanzmärkten hinterlässt die Lage deutliche Spuren: Die Rendite zehnjähriger französischer Staatsanleihen ist zum ersten Mal seit 2002 über 5 Prozent gestiegen.
Ich spreche mit Dr. Manuel Steinbrink, Volkswirt bei der Union Investment. Er erklärt, warum die Unzufriedenheit in Frankreich so groß ist wie in keinem anderen europäischen Land. Laut einer aktuellen Pew-Research-Umfrage sind 85 Prozent der Franzosen mit der Wirtschaft unzufrieden, in Deutschland sind es 65 Prozent. Die wichtigsten Gründe sind der Verlust an Kaufkraft, die Sorge vor einem Rückbau des Sozialstaats und die hohe Staatsverschuldung.
Wir sprechen darüber, warum die Löhne in Frankreich schwächer gestiegen sind als in Deutschland, warum hohe Staatsausgaben nicht automatisch bessere Leistungen bedeuten und warum ausgerechnet die Rentner nicht auf die Straße gehen. Manuel Steinbrink zeigt außerdem, wer vom vergleichsweise soliden Wachstum der letzten Jahre profitiert hat und wer nicht.
Im weiteren Verlauf geht es um die politische Lage seit den Neuwahlen 2024, um die Frage, was die Proteste für die Wahl im nächsten Jahr bedeuten, und darum, warum Manuel Steinbrink trotz der steigenden Renditen noch keine Krise sieht und keinen Grund für ein Eingreifen der EZB.
Außerdem im Podcast:
Warum die Franzosen mit ihrer Wirtschaft unzufriedener sind als jedes andere Land in Europa
Warum den Menschen in Frankreich real tatsächlich weniger im Geldbeutel bleibt
Weshalb die hohen Staatsausgaben nicht zu einer besseren Versorgung führen
Warum die Jungen protestieren und die Rentner nicht
Welche Branchen und Regionen vom Wachstum profitiert haben und welche Rolle der Brexit für Paris spielt
Warum Beschäftigte in der Industrie besonders offen für politische Ränder sind
Wie Emmanuel Macron ohne eigene Mehrheit im Parlament regiert
Welche Auswirkungen die Proteste auf die Präsidentschaftswahl haben dürften
Warum die Auktionen französischer Staatsanleihen trotz Renditen über 5 Prozent gut laufen
Warum die EZB aus Sicht von Manuel Steinbrink keinen Grund zum Eingreifen hat
Ein Gespräch über die Ursachen der Proteste, die wirtschaftliche Lage Frankreichs, die politische Zukunft des Landes und die Frage, wie nervös die Finanzmärkte wirklich sein müssen.
Jetzt reinhören, überall, wo es Podcasts gibt.
Themenvorschläge an: kontakt@wirtschaftmitweisbach.de
Vielen Dank fürs Zuhören!
Themenvorschläge gerne an: kontakt@wirtschaftmitweisbach.de
Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
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In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es aus aktuellem Anlass nur um ein Land: Frankreich.
Rund eine halbe Million Menschen sind am Wochenende auf die Straße gegangen, in mehreren Städten kam es zu Gewalt und Plünderungen. Präsident Emmanuel Macron hat in einer Fernsehansprache harte Konsequenzen für die Randalierer angekündigt und zur Ruhe vor der anstehenden Präsidentschaftswahl aufgerufen. An den Finanzmärkten hinterlässt die Lage deutliche Spuren: Die Rendite zehnjähriger französischer Staatsanleihen ist zum ersten Mal seit 2002 über 5 Prozent gestiegen.
Ich spreche mit Dr. Manuel Steinbrink, Volkswirt bei der Union Investment. Er erklärt, warum die Unzufriedenheit in Frankreich so groß ist wie in keinem anderen europäischen Land. Laut einer aktuellen Pew-Research-Umfrage sind 85 Prozent der Franzosen mit der Wirtschaft unzufrieden, in Deutschland sind es 65 Prozent. Die wichtigsten Gründe sind der Verlust an Kaufkraft, die Sorge vor einem Rückbau des Sozialstaats und die hohe Staatsverschuldung.
Wir sprechen darüber, warum die Löhne in Frankreich schwächer gestiegen sind als in Deutschland, warum hohe Staatsausgaben nicht automatisch bessere Leistungen bedeuten und warum ausgerechnet die Rentner nicht auf die Straße gehen. Manuel Steinbrink zeigt außerdem, wer vom vergleichsweise soliden Wachstum der letzten Jahre profitiert hat und wer nicht.
Im weiteren Verlauf geht es um die politische Lage seit den Neuwahlen 2024, um die Frage, was die Proteste für die Wahl im nächsten Jahr bedeuten, und darum, warum Manuel Steinbrink trotz der steigenden Renditen noch keine Krise sieht und keinen Grund für ein Eingreifen der EZB.
Außerdem im Podcast:
Warum die Franzosen mit ihrer Wirtschaft unzufriedener sind als jedes andere Land in Europa
Warum den Menschen in Frankreich real tatsächlich weniger im Geldbeutel bleibt
Weshalb die hohen Staatsausgaben nicht zu einer besseren Versorgung führen
Warum die Jungen protestieren und die Rentner nicht
Welche Branchen und Regionen vom Wachstum profitiert haben und welche Rolle der Brexit für Paris spielt
Warum Beschäftigte in der Industrie besonders offen für politische Ränder sind
Wie Emmanuel Macron ohne eigene Mehrheit im Parlament regiert
Welche Auswirkungen die Proteste auf die Präsidentschaftswahl haben dürften
Warum die Auktionen französischer Staatsanleihen trotz Renditen über 5 Prozent gut laufen
Warum die EZB aus Sicht von Manuel Steinbrink keinen Grund zum Eingreifen hat
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18 Minuten
Warum die steigenden Renditen einen Regimewechsel an den Finanzmärkten markieren. Alexander Raviol von Lupus Alpha im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die steigenden Zinsen an den Anleihemärkten und um die Frage, ob die alte Korrelation zwischen Anleihen und Aktien überhaupt noch hält.
Die Renditen steigen und steigen, vor allem in den USA, wo die zehnjährigen Staatsanleihen inzwischen über 5 Prozent liegen. Die US-Regierung, allen voran der Finanzminister, sieht darin den Ausdruck einer starken Wirtschaft. Ganz so einfach ist es wahrscheinlich nicht, denn höhere Zinsen verteuern auch die Kredite der traditionell hoch verschuldeten US-Konsumenten, und ein immer größerer Teil der Staatsausgaben fließt in Zinszahlungen.
Ich spreche mit Alexander Raviol, Mitglied des Executive Committees bei Lupus Alpha in Frankfurt. Er blickt auf rund 150 Jahre Kapitalmarktdaten zurück und ordnet ein, warum die vier Jahrzehnte von 1980 bis 2020 mit fallenden Zinsen und niedriger Inflation eine Ausnahme waren und warum wir aus seiner Sicht keinen normalen Zinszyklus erleben, sondern einen Regimewechsel.
Wir sprechen über eine US-Verschuldung von rund 40 Billionen Dollar, die gemessen an der Wirtschaftsleistung zuletzt nur im Zweiten Weltkrieg ähnlich hoch war, über ein Haushaltsdefizit, wie es sonst nur in Kriegsphasen vorkam, und darüber, warum aus seiner Sicht am Ende nur Inflation als Ausweg bleibt. Alexander Raviol geht davon aus, dass die Notenbanken eingreifen werden, sobald es an den Märkten zu Brüchen kommt, und dass wir uns bereits mitten in einer Schuldenkrise befinden.
Im weiteren Verlauf geht es um die Frage, für welche Anleger Anleihen noch sinnvoll sind, warum Aktien als reale Assets in diesem Umfeld Rückenwind haben und worauf es bei der Auswahl von Unternehmen jetzt ankommt.
Außerdem im Podcast:
Warum die US-Regierung die hohen Renditen als Zeichen einer starken Wirtschaft sieht
Warum Aktien und Anleihen seit 2020 immer häufiger gleichzeitig fallen
Warum die Phase von 1980 bis 2020 für Anleihen so außergewöhnlich war
Wie hoch die Verschuldung der USA im historischen Vergleich wirklich ist
Warum aus Sicht von Alexander Raviol nur Inflation als Weg aus den Schulden bleibt
Weshalb die Fed die Zinsen kaum bis in eine Rezession hinein anheben dürfte
Warum wir uns laut Alexander Raviol bereits in einer Schuldenkrise befinden
Welches wenig bekannte dritte Ziel im Federal Reserve Act steht
Für welche Anleger Anleihen trotz über 5 Prozent Rendite noch attraktiv sind
Warum Aktien in diesem Umfeld Rückenwind haben und worauf es bei der Unternehmensauswahl ankommt
Ein Gespräch über steigende Renditen, eine historisch hohe Staatsverschuldung, die Rolle der Notenbanken und die Frage, wie sich Anleger in einem neuen Umfeld an den Finanzmärkten aufstellen können.
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Die Renditen steigen und steigen, vor allem in den USA, wo die zehnjährigen Staatsanleihen inzwischen über 5 Prozent liegen. Die US-Regierung, allen voran der Finanzminister, sieht darin den Ausdruck einer starken Wirtschaft. Ganz so einfach ist es wahrscheinlich nicht, denn höhere Zinsen verteuern auch die Kredite der traditionell hoch verschuldeten US-Konsumenten, und ein immer größerer Teil der Staatsausgaben fließt in Zinszahlungen.
Ich spreche mit Alexander Raviol, Mitglied des Executive Committees bei Lupus Alpha in Frankfurt. Er blickt auf rund 150 Jahre Kapitalmarktdaten zurück und ordnet ein, warum die vier Jahrzehnte von 1980 bis 2020 mit fallenden Zinsen und niedriger Inflation eine Ausnahme waren und warum wir aus seiner Sicht keinen normalen Zinszyklus erleben, sondern einen Regimewechsel.
Wir sprechen über eine US-Verschuldung von rund 40 Billionen Dollar, die gemessen an der Wirtschaftsleistung zuletzt nur im Zweiten Weltkrieg ähnlich hoch war, über ein Haushaltsdefizit, wie es sonst nur in Kriegsphasen vorkam, und darüber, warum aus seiner Sicht am Ende nur Inflation als Ausweg bleibt. Alexander Raviol geht davon aus, dass die Notenbanken eingreifen werden, sobald es an den Märkten zu Brüchen kommt, und dass wir uns bereits mitten in einer Schuldenkrise befinden.
Im weiteren Verlauf geht es um die Frage, für welche Anleger Anleihen noch sinnvoll sind, warum Aktien als reale Assets in diesem Umfeld Rückenwind haben und worauf es bei der Auswahl von Unternehmen jetzt ankommt.
Außerdem im Podcast:
Warum die US-Regierung die hohen Renditen als Zeichen einer starken Wirtschaft sieht
Warum Aktien und Anleihen seit 2020 immer häufiger gleichzeitig fallen
Warum die Phase von 1980 bis 2020 für Anleihen so außergewöhnlich war
Wie hoch die Verschuldung der USA im historischen Vergleich wirklich ist
Warum aus Sicht von Alexander Raviol nur Inflation als Weg aus den Schulden bleibt
Weshalb die Fed die Zinsen kaum bis in eine Rezession hinein anheben dürfte
Warum wir uns laut Alexander Raviol bereits in einer Schuldenkrise befinden
Welches wenig bekannte dritte Ziel im Federal Reserve Act steht
Für welche Anleger Anleihen trotz über 5 Prozent Rendite noch attraktiv sind
Warum Aktien in diesem Umfeld Rückenwind haben und worauf es bei der Unternehmensauswahl ankommt
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25 Minuten
Wie gefährlich künstliche Intelligenz im militärischen Einsatz ist. KI-Expertin Dr. Yvonne Hofstetter im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um einen differenzierten Blick auf künstliche Intelligenz im militärischen Bereich und um die Frage, wie gefährlich ihr Einsatz sein kann, wenn man die Ergebnisse einfach unkritisch nutzt und nicht hinterfragt.
Am Anfang steht ein Vorfall, der wie Science-Fiction klingt. Am vergangenen Wochenende berichteten US-Medien, dass es im April fast zu einer militärischen Eskalation gekommen wäre. Ein KI-generierter Bericht hatte behauptet, ein chinesisches Schiff transportiere im Nahen Osten Teile einer Nuklearwaffe. Die US-Streitkräfte machten sich laut CNN bereits zum Angriff bereit, bis einem Offizier auffiel, dass der Bericht von einer KI erfunden war.
Ich spreche mit Dr. Yvonne Hofstetter, KI-Expertin und CEO von 21 Strategies, einem Unternehmen, das KI-Anwendungen im militärischen Bereich entwickelt. Sie beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit künstlicher Intelligenz und ordnet ein, warum KI im Militär nichts Neues ist, sondern schon seit dem AWACS-System der 90er Jahre eingesetzt wird, und weshalb der Begriff so oft missverstanden wird.
Wir sprechen über den Unterschied zwischen der ersten, zweiten und dritten Welle der KI und darüber, warum Large Language Models keine Absicht haben, nicht planen können und auf dem Gefechtsfeld deshalb wenig verloren haben. Die eigentliche Frage sei nicht, ob Claude oder ChatGPT besser ist, sondern dass es für verlässliche Handlungsempfehlungen ganz andere Verfahren braucht.
Im weiteren Verlauf geht es um Regulierung und Haftung, um die Grenzen des AI-Acts, um die Diskussion über einen Kill-Switch und autonome Waffensysteme und um die Frage, wie souverän Europa in diesem Feld eigentlich ist.
Außerdem im Podcast:
Warum ein falscher KI-Bericht im April fast zu einer Eskalation im Nahen Osten geführt hätte
Warum künstliche Intelligenz im Militär schon seit den 90er Jahren im Einsatz ist
Was die erste, zweite und dritte Welle der KI unterscheidet
Warum Large Language Models keine Absicht haben und nicht planen können
Weshalb die Frage Claude oder ChatGPT im militärischen Einsatz der falsche Ansatz ist
Warum der AI-Act der EU aus Sicht von Yvonne Hofstetter schon wieder überholt ist
Warum am Ende alles auf ein Sicherheitsproblem und die Frage der Haftung hinausläuft
Ob sich außer Kontrolle geratene KI-Systeme mit einem Kill-Switch überhaupt noch stoppen lassen
Warum an autonomen Waffensystemen kein Weg mehr vorbeiführt
Wo Europa im KI-Wettlauf steht und warum synthetische Daten und Physical AI eine Chance sind
Ein Gespräch über die Geschichte der militärischen KI, über die Grenzen von Large Language Models, über Regulierung, Haftung und autonome Waffensysteme und über die Frage, wie souverän Europa in diesem Feld wirklich ist.
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Am Anfang steht ein Vorfall, der wie Science-Fiction klingt. Am vergangenen Wochenende berichteten US-Medien, dass es im April fast zu einer militärischen Eskalation gekommen wäre. Ein KI-generierter Bericht hatte behauptet, ein chinesisches Schiff transportiere im Nahen Osten Teile einer Nuklearwaffe. Die US-Streitkräfte machten sich laut CNN bereits zum Angriff bereit, bis einem Offizier auffiel, dass der Bericht von einer KI erfunden war.
Ich spreche mit Dr. Yvonne Hofstetter, KI-Expertin und CEO von 21 Strategies, einem Unternehmen, das KI-Anwendungen im militärischen Bereich entwickelt. Sie beschäftigt sich seit Ende der 90er Jahre mit künstlicher Intelligenz und ordnet ein, warum KI im Militär nichts Neues ist, sondern schon seit dem AWACS-System der 90er Jahre eingesetzt wird, und weshalb der Begriff so oft missverstanden wird.
Wir sprechen über den Unterschied zwischen der ersten, zweiten und dritten Welle der KI und darüber, warum Large Language Models keine Absicht haben, nicht planen können und auf dem Gefechtsfeld deshalb wenig verloren haben. Die eigentliche Frage sei nicht, ob Claude oder ChatGPT besser ist, sondern dass es für verlässliche Handlungsempfehlungen ganz andere Verfahren braucht.
Im weiteren Verlauf geht es um Regulierung und Haftung, um die Grenzen des AI-Acts, um die Diskussion über einen Kill-Switch und autonome Waffensysteme und um die Frage, wie souverän Europa in diesem Feld eigentlich ist.
Außerdem im Podcast:
Warum ein falscher KI-Bericht im April fast zu einer Eskalation im Nahen Osten geführt hätte
Warum künstliche Intelligenz im Militär schon seit den 90er Jahren im Einsatz ist
Was die erste, zweite und dritte Welle der KI unterscheidet
Warum Large Language Models keine Absicht haben und nicht planen können
Weshalb die Frage Claude oder ChatGPT im militärischen Einsatz der falsche Ansatz ist
Warum der AI-Act der EU aus Sicht von Yvonne Hofstetter schon wieder überholt ist
Warum am Ende alles auf ein Sicherheitsproblem und die Frage der Haftung hinausläuft
Ob sich außer Kontrolle geratene KI-Systeme mit einem Kill-Switch überhaupt noch stoppen lassen
Warum an autonomen Waffensystemen kein Weg mehr vorbeiführt
Wo Europa im KI-Wettlauf steht und warum synthetische Daten und Physical AI eine Chance sind
Ein Gespräch über die Geschichte der militärischen KI, über die Grenzen von Large Language Models, über Regulierung, Haftung und autonome Waffensysteme und über die Frage, wie souverän Europa in diesem Feld wirklich ist.
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15 Minuten
Warum der Ölpreis so hoch ist und die großen Sorgen um die künstliche Intelligenz. Thu Lan Nguyen von der Commerzbank im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um den Ölmarkt, der jeden Tanktag zum Schreck macht, und um die wachsende Angst, dass sich künstliche Intelligenz verselbstständigt.
Ich spreche mit Thu Lan Nguyen, Leiterin der Devisen- und Rohstoffanalyse bei der Commerzbank. Sie ordnet ein, warum der Brent-Rohölpreis zuletzt auf fast 110 Dollar je Barrel gestiegen ist, warum die Ölproduktpreise sogar noch stärker anziehen als das Rohöl und warum gerade Diesel besonders teuer ist.
Ein wichtiger Faktor ist die angespannte Lage im Nahen Osten. Durch die gegenseitigen Angriffe zwischen Iran und USA ist die Straße von Hormus wieder schwerer befahrbar, und das trifft die Produktmärkte härter als den Rohölmarkt. Beim Diesel kommt hinzu, dass auch Russland als wichtiger Exporteur wegen eines Exportverbots ausfällt. Wir sprechen darüber, welche Rationale die Konfliktparteien verfolgen und warum weder der Iran noch die USA aktuell großes Interesse an einem neuen Abkommen haben.
Außerdem geht es um die sogenannten Dark Transits, also Öltransporter, die mit abgeschalteten Transpondern durch die Straße von Hormus fahren, und um die Frage, warum sich die Lage am Ölmarkt trotz ungelöstem Konflikt wieder entspannen könnte.
Im zweiten Teil schauen wir auf die künstliche Intelligenz. KI-Pionier Geoffrey Hinton und inzwischen auch die CEOs der großen amerikanischen KI-Firmen warnen vor den Gefahren einer Superintelligenz und fordern eine Entschleunigung. Die große Frage bleibt, was China macht.
Außerdem im Podcast:
Warum der Brent-Rohölpreis auf fast 110 Dollar je Barrel gestiegen ist
Warum die Ölproduktpreise noch stärker steigen als der Rohölpreis
Warum Diesel besonders teuer ist und welche Rolle Russland dabei spielt
Welche Rationale Iran und USA im Konflikt verfolgen
Was Dark Transits sind und wie sie den Ölmarkt entlasten können
Warum Geoffrey Hinton vor kurzfristigen und langfristigen KI-Gefahren warnt
Warum inzwischen auch Sam Altman, Dario Amodei und Elon Musk einen Slowdown fordern
Warum Präsident Trump die KI-Ängste für eine Falschmeldung hält und welche Rolle China spielt
Ein Gespräch über Öl, Geopolitik, Diesel, Rohstoffmärkte und die großen Fragen rund um künstliche Intelligenz und ihre Regulierung.
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Ein wichtiger Faktor ist die angespannte Lage im Nahen Osten. Durch die gegenseitigen Angriffe zwischen Iran und USA ist die Straße von Hormus wieder schwerer befahrbar, und das trifft die Produktmärkte härter als den Rohölmarkt. Beim Diesel kommt hinzu, dass auch Russland als wichtiger Exporteur wegen eines Exportverbots ausfällt. Wir sprechen darüber, welche Rationale die Konfliktparteien verfolgen und warum weder der Iran noch die USA aktuell großes Interesse an einem neuen Abkommen haben.
Außerdem geht es um die sogenannten Dark Transits, also Öltransporter, die mit abgeschalteten Transpondern durch die Straße von Hormus fahren, und um die Frage, warum sich die Lage am Ölmarkt trotz ungelöstem Konflikt wieder entspannen könnte.
Im zweiten Teil schauen wir auf die künstliche Intelligenz. KI-Pionier Geoffrey Hinton und inzwischen auch die CEOs der großen amerikanischen KI-Firmen warnen vor den Gefahren einer Superintelligenz und fordern eine Entschleunigung. Die große Frage bleibt, was China macht.
Außerdem im Podcast:
Warum der Brent-Rohölpreis auf fast 110 Dollar je Barrel gestiegen ist
Warum die Ölproduktpreise noch stärker steigen als der Rohölpreis
Warum Diesel besonders teuer ist und welche Rolle Russland dabei spielt
Welche Rationale Iran und USA im Konflikt verfolgen
Was Dark Transits sind und wie sie den Ölmarkt entlasten können
Warum Geoffrey Hinton vor kurzfristigen und langfristigen KI-Gefahren warnt
Warum inzwischen auch Sam Altman, Dario Amodei und Elon Musk einen Slowdown fordern
Warum Präsident Trump die KI-Ängste für eine Falschmeldung hält und welche Rolle China spielt
Ein Gespräch über Öl, Geopolitik, Diesel, Rohstoffmärkte und die großen Fragen rund um künstliche Intelligenz und ihre Regulierung.
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Der erste deutsche Raketenstart ins All und der neue Investmenttrend physische KI. Matthias Wachter vom BDI im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um den historischen Raketenstart von Isar Aerospace, die Wettbewerbsfähigkeit Europas im Weltraum und die Frage, was hinter dem neuen Investmenttrend physische KI steckt.
Ich spreche mit Matthias Wachter, der beim Bundesverband der Deutschen Industrie, kurz BDI, die New Space Initiative leitet. Er ordnet ein, warum der erste erfolgreiche Start einer komplett in Deutschland entwickelten und privat finanzierten Rakete ein starkes Signal des Aufbruchs ist, das weit über den Raumfahrtsektor hinausgeht.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, warum Europa ein eigenes System für Kommunikation aus dem All braucht, um nicht von einzelnen Unternehmen oder Personen abhängig zu sein. Wir sprechen über den wachsenden innereuropäischen Wettbewerb im Trägerbereich, die großen Bedarfe der Verteidigung und die Frage, wie aus einzelnen Starts eine industrielle Serienfertigung wird.
Außerdem schauen wir auf physische KI, das neue Buzzword an den Märkten. Es geht darum, künstliche Intelligenz mit physischen Systemen wie Robotern, Fahrzeugen und Anlagen zu verbinden und der KI gleichsam einen Körper zu geben. Gerade hier könnten europäische Unternehmen mit ihrer starken industriellen Basis, ihrer Ingenieurskultur und ihrer Erfahrung in der Automatisierung ganz vorne mitspielen.
Außerdem im Podcast:
Warum der Start von Isar Aerospace historisch ist und ein Signal des Aufbruchs setzt
Warum Europa ein eigenes System für Internet aus dem All braucht
Wie ein innereuropäischer Wettbewerb im Trägerbereich entsteht
Warum die Bundeswehr Milliarden in militärische Weltraumfähigkeiten investieren will
Wie sich der kommerzielle Anteil an Raketenstarts perspektivisch verschieben könnte
Warum große Technologiekonzerne Launch, Satelliten und Betrieb in eine Hand bekommen wollen
Was physische KI genau bedeutet und wo sie in der realen Welt zum Einsatz kommt
Warum europäische Unternehmen bei Physical AI und Robotik gute Karten haben
Ein Gespräch über Raumfahrt, New Space, Satelliten, Verteidigung, Kapital für Zukunftstechnologien, physische KI und die Frage, wo Europa im internationalen Wettbewerb wirklich steht.
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Ich spreche mit Matthias Wachter, der beim Bundesverband der Deutschen Industrie, kurz BDI, die New Space Initiative leitet. Er ordnet ein, warum der erste erfolgreiche Start einer komplett in Deutschland entwickelten und privat finanzierten Rakete ein starkes Signal des Aufbruchs ist, das weit über den Raumfahrtsektor hinausgeht.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, warum Europa ein eigenes System für Kommunikation aus dem All braucht, um nicht von einzelnen Unternehmen oder Personen abhängig zu sein. Wir sprechen über den wachsenden innereuropäischen Wettbewerb im Trägerbereich, die großen Bedarfe der Verteidigung und die Frage, wie aus einzelnen Starts eine industrielle Serienfertigung wird.
Außerdem schauen wir auf physische KI, das neue Buzzword an den Märkten. Es geht darum, künstliche Intelligenz mit physischen Systemen wie Robotern, Fahrzeugen und Anlagen zu verbinden und der KI gleichsam einen Körper zu geben. Gerade hier könnten europäische Unternehmen mit ihrer starken industriellen Basis, ihrer Ingenieurskultur und ihrer Erfahrung in der Automatisierung ganz vorne mitspielen.
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Warum der Start von Isar Aerospace historisch ist und ein Signal des Aufbruchs setzt
Warum Europa ein eigenes System für Internet aus dem All braucht
Wie ein innereuropäischer Wettbewerb im Trägerbereich entsteht
Warum die Bundeswehr Milliarden in militärische Weltraumfähigkeiten investieren will
Wie sich der kommerzielle Anteil an Raketenstarts perspektivisch verschieben könnte
Warum große Technologiekonzerne Launch, Satelliten und Betrieb in eine Hand bekommen wollen
Was physische KI genau bedeutet und wo sie in der realen Welt zum Einsatz kommt
Warum europäische Unternehmen bei Physical AI und Robotik gute Karten haben
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23 Minuten
Zinsen, Anleihen und Konjunktur – was Anleger jetzt wissen müssen. Christian Kopf und Jörg Kraemer im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Lage an den Anleihemärkten, die weitere Zinspolitik von Fed und EZB und die Frage, ob sich bei der deutschen Wirtschaft erste Zeichen einer Erholung zeigen.
Ich spreche mit Christian Kopf, Leiter des Rentenfondsmanagements von Union Investment. Er erklärt, warum die Nervosität an den Anleihemärkten zuletzt deutlich zugenommen hat, welche Rolle die anhaltend hohe Inflation und die steigende Staatsverschuldung in den USA spielen und warum politische Risiken wieder stärker in den Renditen eingepreist werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, ob die deutlich gestiegenen Renditen inzwischen neue Chancen für Anleger bieten. Nach Jahren, in denen kurze Laufzeiten und Unternehmensanleihen besonders attraktiv waren, könnte sich der Zeitpunkt nähern, an dem auch länger laufende Staatsanleihen wieder interessanter werden.
Außerdem spreche ich mit Jörg Kraemer, Chefvolkswirt der Commerzbank, über die deutsche Wirtschaft. Auftragseingänge und Stimmungsindikatoren zeigen erste Erholungstendenzen. Gleichzeitig bleiben die Investitionen der Unternehmen schwach und die strukturellen Probleme des Standorts Deutschland bestehen.
Außerdem im Podcast:
Warum die Inflation die Anleihemärkte weiter unter Druck setzt
Wie Fed und EZB mit den anhaltend hohen Inflationsraten umgehen könnten
Warum politische Risiken wieder stärker an den Rentenmärkten eingepreist werden
Wann länger laufende Staatsanleihen für Anleger wieder interessanter werden könnten
Welche Anzeichen für eine Erholung der deutschen Wirtschaft sprechen
Warum die Investitionen deutscher Unternehmen weiterhin schwach bleiben
Wie hohe Bauzinsen und Staatsverschuldung die Konjunktur belasten
Welche Chancen künstliche Intelligenz für Produktivität und Wachstum bietet
Ein Gespräch über Anleihen, Inflation, Zinsen, Geldpolitik, Staatsverschuldung, die deutsche Wirtschaft und die Frage, wie nachhaltig die ersten Erholungssignale tatsächlich sind.
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Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, ob die deutlich gestiegenen Renditen inzwischen neue Chancen für Anleger bieten. Nach Jahren, in denen kurze Laufzeiten und Unternehmensanleihen besonders attraktiv waren, könnte sich der Zeitpunkt nähern, an dem auch länger laufende Staatsanleihen wieder interessanter werden.
Außerdem spreche ich mit Jörg Kraemer, Chefvolkswirt der Commerzbank, über die deutsche Wirtschaft. Auftragseingänge und Stimmungsindikatoren zeigen erste Erholungstendenzen. Gleichzeitig bleiben die Investitionen der Unternehmen schwach und die strukturellen Probleme des Standorts Deutschland bestehen.
Außerdem im Podcast:
Warum die Inflation die Anleihemärkte weiter unter Druck setzt
Wie Fed und EZB mit den anhaltend hohen Inflationsraten umgehen könnten
Warum politische Risiken wieder stärker an den Rentenmärkten eingepreist werden
Wann länger laufende Staatsanleihen für Anleger wieder interessanter werden könnten
Welche Anzeichen für eine Erholung der deutschen Wirtschaft sprechen
Warum die Investitionen deutscher Unternehmen weiterhin schwach bleiben
Wie hohe Bauzinsen und Staatsverschuldung die Konjunktur belasten
Welche Chancen künstliche Intelligenz für Produktivität und Wachstum bietet
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Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
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17 Minuten
Schuldenkrise, steigende Zinsen und der Plan des US-Finanzministers. Thomas Romig von Assenagon im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die steigenden Zinsen an den Anleihemärkten, die wachsende Staatsverschuldung und die Frage, wo Anleger in diesem Umfeld noch Chancen finden.
Ich spreche mit Thomas Romig, Chief Investment Officer Multi Asset bei Assenagon Asset Management. Er ordnet ein, warum die Debatte um eine Schuldenkrise gerade jetzt hochkocht und weshalb der Vorstoß von US-Finanzminister Scott Bessent, langlaufende Staatsanleihen zurückzukaufen und sich kurzfristig zu refinanzieren, an den Märkten nur kurz gewirkt hat.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob ein Finanzministerium überhaupt die Rolle einer Zentralbank übernehmen kann. Thomas Romig erklärt, warum eine Kontrolle der Zinskurve ohne die Feuerkraft der Notenbank kaum durchzuhalten ist und welcher Interessenkonflikt entsteht, wenn die Fed ihre Bilanz eigentlich verkleinern will.
Außerdem geht es um die Aktienmärkte. Thomas Romig erläutert, warum sein Haus stärker in Europa und eher wertorientiert investiert ist, weshalb der Abstand zwischen Nasdaq, S&P 500 und Dow Jones in diesem Jahr kleiner ist als der Newsflow vermuten lässt und warum der deutsche Aufschwung vor allem von Staatsausgaben getragen wird.
Auch die künstliche Intelligenz steht im Fokus. Europa hat von der KI-Euphorie bisher wenig profitiert. Die Chance liegt aus Sicht von Thomas Romig in der zweiten Welle, also in der industriellen Anwendung.
Außerdem im Podcast:
Warum steigende Zinsen selbst Politiker unter Druck setzen
Weshalb der Rückkauf langlaufender Anleihen nur kurz gewirkt hat
Warum eine Kontrolle der Zinskurve ohne die Notenbank kaum funktioniert
Welche Rolle der Debasement Trade und die Stärke des Dollars spielen
Weshalb Value-Werte und Europa derzeit im Vorteil sind
Wo Europa bei der Anwendung von KI aufholen kann
Ein Gespräch über Anleihen, Zinsen, Staatsverschuldung, Yield Curve Control, Aktienmärkte, Value und Growth, künstliche Intelligenz und den Ausblick auf die letzten Monate des Jahres.
Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt.
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Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob ein Finanzministerium überhaupt die Rolle einer Zentralbank übernehmen kann. Thomas Romig erklärt, warum eine Kontrolle der Zinskurve ohne die Feuerkraft der Notenbank kaum durchzuhalten ist und welcher Interessenkonflikt entsteht, wenn die Fed ihre Bilanz eigentlich verkleinern will.
Außerdem geht es um die Aktienmärkte. Thomas Romig erläutert, warum sein Haus stärker in Europa und eher wertorientiert investiert ist, weshalb der Abstand zwischen Nasdaq, S&P 500 und Dow Jones in diesem Jahr kleiner ist als der Newsflow vermuten lässt und warum der deutsche Aufschwung vor allem von Staatsausgaben getragen wird.
Auch die künstliche Intelligenz steht im Fokus. Europa hat von der KI-Euphorie bisher wenig profitiert. Die Chance liegt aus Sicht von Thomas Romig in der zweiten Welle, also in der industriellen Anwendung.
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18 Minuten
Gesundheitsreform unter Druck – was jetzt auf die Pharmaindustrie zukommt. Oliver Kirst von Servier im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Gesundheitsreform, den steigenden Kostendruck auf die Pharmaindustrie und die Frage, wie Versorgungssicherheit, Forschung und Innovation gesichert werden können.
Ich spreche mit Oliver Kirst, Geschäftsführer des Pharmakonzerns Servier in Deutschland. Er erklärt, warum das aktuelle Beitragsstabilisierungsgesetz aus seiner Sicht vor allem ein Spargesetz ist und welche Folgen höhere Herstellerrabatte und neue Rabattmodelle für die Branche haben können.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Forschungsstandort Deutschland. Bürokratie, komplexe Genehmigungsverfahren und langsame Prozesse sorgen dafür, dass Deutschland bei klinischen Studien international zurückfällt. Gleichzeitig bieten Digitalisierung und künstliche Intelligenz große Chancen, Forschung und Entwicklung effizienter zu machen.
Außerdem im Podcast:
Warum das Gesundheitssystem vor allem ein Effizienzproblem hat
Welche Risiken Rabattverträge für die Arzneimittelversorgung bergen
Warum Deutschland bei klinischen Studien zurückfällt
Wie Bürokratie Forschung und Innovation ausbremst
Welche Chancen KI und Digitalisierung für die Pharmaindustrie bieten
Ein Gespräch über Gesundheitsreform, Pharmaindustrie, Arzneimittelversorgung, Forschung, Digitalisierung und die Zukunft des Pharmastandorts Deutschland.
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Außerdem im Podcast:
Warum das Gesundheitssystem vor allem ein Effizienzproblem hat
Welche Risiken Rabattverträge für die Arzneimittelversorgung bergen
Warum Deutschland bei klinischen Studien zurückfällt
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13 Minuten
Taking Stock: Wie geht es weiter an den Kapitalmärkten? Thomas Kruse von Amundi im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die aktuelle Lage an den Kapitalmärkten, die Nervosität rund um künstliche Intelligenz und die Frage, wo Anleger noch Chancen finden können.
Ich spreche mit Thomas Kruse, Chief Investment Officer von Amundi Deutschland. Er erklärt, warum hohe KI-Investitionen zunehmend kritisch gesehen werden und weshalb gute Unternehmenszahlen allein nicht mehr ausreichen, um die Märkte zu überzeugen.
Außerdem geht es um die Unterschiede zwischen den USA, Europa und Asien, mögliche Chancen in Japan, Brasilien und Indien sowie die Risiken für China und die deutsche Automobilindustrie.
Auch Gold und Anleihen stehen im Fokus. Thomas Kruse erläutert, warum Gold zuletzt enttäuscht hat und weshalb europäische Staatsanleihen für Anleger interessant sein könnten.
Außerdem im Podcast:
Warum der AI-Trade unter Druck gerät
Welche Märkte derzeit Chancen bieten
Warum Japan interessant bleibt
Weshalb bei China Vorsicht angebracht ist
Welche Rolle Gold und Anleihen spielen
Ein Gespräch über Aktien, KI, Schwellenländer, Gold, Zinsen und die Perspektiven für das zweite Halbjahr.
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Auch Gold und Anleihen stehen im Fokus. Thomas Kruse erläutert, warum Gold zuletzt enttäuscht hat und weshalb europäische Staatsanleihen für Anleger interessant sein könnten.
Außerdem im Podcast:
Warum der AI-Trade unter Druck gerät
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Weshalb bei China Vorsicht angebracht ist
Welche Rolle Gold und Anleihen spielen
Ein Gespräch über Aktien, KI, Schwellenländer, Gold, Zinsen und die Perspektiven für das zweite Halbjahr.
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24 Minuten
Autoindustrie unter Druck – wie Volkswagen und Co. wieder konkurrenzfähig werden. Jürgen Pieper und Jutta Menzenbach im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Krise der deutschen Automobilindustrie, den wachsenden Wettbewerb aus China und die Frage, wie Hersteller wie Volkswagen wieder wettbewerbsfähiger werden können.
Ich spreche mit dem langjährigen Autoanalysten Jürgen Pieper über die aktuelle Lage bei Volkswagen. Er erklärt, warum Werkschließungen trotz der drastischen Forderungen des Managements schwer durchzusetzen sein dürften und welche Rolle die Arbeitnehmervertretung sowie das Land Niedersachsen dabei spielen.
Ein Schwerpunkt liegt auf den strukturellen Problemen des Konzerns. Volkswagen kämpft mit hohen Kosten, komplexen Entscheidungswegen und zahlreichen Marken und Beteiligungen. Jürgen Pieper erläutert, warum der Konzern vereinfacht werden muss, welche Geschäftsbereiche verkauft werden könnten und weshalb Einsparungen beim Einkauf und in der Entwicklung möglicherweise wichtiger sind als eine reine Senkung der Personalkosten.
Außerdem geht es um die Schwierigkeiten bei Audi und Porsche. Beide Marken leiden unter sinkenden Gewinnen und Absatzproblemen. Besonders der wechselhafte Kurs bei der Elektromobilität hat Porsche viel Geld, Reputation und möglicherweise auch das Vertrauen einiger Kunden gekostet.
Ein weiteres Thema ist der Rückstand der deutschen Autoindustrie bei Software, Konnektivität und digitalen Technologien. Während chinesische Hersteller ihre Fahrzeuge von der Software ausgehend entwickeln, versuchen traditionelle Autobauer, neue digitale Systeme nachträglich in bestehende Strukturen zu integrieren.
Im zweiten Gespräch spreche ich mit Jutta Menzenbach, Managing Partner und Global Head of Automotive Tech bei Boyden. Sie erklärt, welche Führungskräfte die Automobilindustrie jetzt benötigt und warum klassische Ingenieurskunst und die Geschwindigkeit der Tech-Welt stärker miteinander verbunden werden müssen.
Dabei geht es auch um unterschiedliche Unternehmenskulturen. Etablierte Konzerne stehen für Prozessstabilität und industrielle Exzellenz, während Technologieunternehmen schneller, experimenteller und risikobereiter arbeiten. Entscheidend sind deshalb Führungspersönlichkeiten, die zwischen diesen Welten vermitteln und gemeinsame Strukturen schaffen können.
Jutta Menzenbach erläutert außerdem, warum fachliche Kompetenz allein für Führungspositionen nicht mehr ausreicht. Gefragt sind Menschen, die Orientierung geben, Unsicherheit aushalten, Veränderungen gestalten und ihren Mitarbeitern mehr Eigenverantwortung ermöglichen.
Außerdem im Podcast:
Warum Volkswagen trotz der aktuellen Krise weiterhin Gewinne erzielt
Weshalb Werkschließungen politisch und unternehmerisch schwer durchzusetzen sind
Warum hohe Personalkosten nur einen Teil der Probleme erklären
Wie Volkswagen durch weniger Marken und Beteiligungen einfacher werden könnte
Weshalb Audi und Porsche ihre frühere Stärke verloren haben
Warum deutsche Hersteller bei Software und Konnektivität zurückliegen
Welche Vorteile chinesische Autobauer bei der Fahrzeugentwicklung haben
Welche Führungskräfte die Automobilindustrie künftig benötigt
Warum klassische Industrie- und moderne Tech-Kulturen häufig aneinandergeraten
Weshalb Führung, Unternehmenskultur und Personalentscheidungen über den Erfolg der Transformation entscheiden
Ein Gespräch über Volkswagen, Werkschließungen, Elektromobilität, Software, chinesische Wettbewerber, Kostenstrukturen, Konzernkomplexität, Automotive Tech, Future Skills, Unternehmenskultur und die Frage, wie die deutsche Automobilindustrie wieder international konkurrenzfähig werden kann.
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Ich spreche mit dem langjährigen Autoanalysten Jürgen Pieper über die aktuelle Lage bei Volkswagen. Er erklärt, warum Werkschließungen trotz der drastischen Forderungen des Managements schwer durchzusetzen sein dürften und welche Rolle die Arbeitnehmervertretung sowie das Land Niedersachsen dabei spielen.
Ein Schwerpunkt liegt auf den strukturellen Problemen des Konzerns. Volkswagen kämpft mit hohen Kosten, komplexen Entscheidungswegen und zahlreichen Marken und Beteiligungen. Jürgen Pieper erläutert, warum der Konzern vereinfacht werden muss, welche Geschäftsbereiche verkauft werden könnten und weshalb Einsparungen beim Einkauf und in der Entwicklung möglicherweise wichtiger sind als eine reine Senkung der Personalkosten.
Außerdem geht es um die Schwierigkeiten bei Audi und Porsche. Beide Marken leiden unter sinkenden Gewinnen und Absatzproblemen. Besonders der wechselhafte Kurs bei der Elektromobilität hat Porsche viel Geld, Reputation und möglicherweise auch das Vertrauen einiger Kunden gekostet.
Ein weiteres Thema ist der Rückstand der deutschen Autoindustrie bei Software, Konnektivität und digitalen Technologien. Während chinesische Hersteller ihre Fahrzeuge von der Software ausgehend entwickeln, versuchen traditionelle Autobauer, neue digitale Systeme nachträglich in bestehende Strukturen zu integrieren.
Im zweiten Gespräch spreche ich mit Jutta Menzenbach, Managing Partner und Global Head of Automotive Tech bei Boyden. Sie erklärt, welche Führungskräfte die Automobilindustrie jetzt benötigt und warum klassische Ingenieurskunst und die Geschwindigkeit der Tech-Welt stärker miteinander verbunden werden müssen.
Dabei geht es auch um unterschiedliche Unternehmenskulturen. Etablierte Konzerne stehen für Prozessstabilität und industrielle Exzellenz, während Technologieunternehmen schneller, experimenteller und risikobereiter arbeiten. Entscheidend sind deshalb Führungspersönlichkeiten, die zwischen diesen Welten vermitteln und gemeinsame Strukturen schaffen können.
Jutta Menzenbach erläutert außerdem, warum fachliche Kompetenz allein für Führungspositionen nicht mehr ausreicht. Gefragt sind Menschen, die Orientierung geben, Unsicherheit aushalten, Veränderungen gestalten und ihren Mitarbeitern mehr Eigenverantwortung ermöglichen.
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Warum Volkswagen trotz der aktuellen Krise weiterhin Gewinne erzielt
Weshalb Werkschließungen politisch und unternehmerisch schwer durchzusetzen sind
Warum hohe Personalkosten nur einen Teil der Probleme erklären
Wie Volkswagen durch weniger Marken und Beteiligungen einfacher werden könnte
Weshalb Audi und Porsche ihre frühere Stärke verloren haben
Warum deutsche Hersteller bei Software und Konnektivität zurückliegen
Welche Vorteile chinesische Autobauer bei der Fahrzeugentwicklung haben
Welche Führungskräfte die Automobilindustrie künftig benötigt
Warum klassische Industrie- und moderne Tech-Kulturen häufig aneinandergeraten
Weshalb Führung, Unternehmenskultur und Personalentscheidungen über den Erfolg der Transformation entscheiden
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Sanktionen als Geschäftsrisiko – worauf Unternehmen jetzt achten müssen. Dr. Michael Albrecht vom Kolke von Skadden im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die wachsende Zahl globaler Sanktionen, ihre zunehmende Komplexität und die Frage, wie Unternehmen mit unterschiedlichen Sanktionsregimen umgehen können.
Ich spreche mit Dr. Michael Albrecht vom Kolke, Partner im Bereich White Collar Defense and Investigations bei Skadden. Er erklärt, warum es heute nicht mehr ausreicht, sich nur an US-Sanktionen zu orientieren. Unternehmen müssen zugleich die Regeln der Europäischen Union und Großbritanniens sowie mögliche Gegenmaßnahmen anderer Staaten wie China berücksichtigen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung. Geschäftspartner, Lieferketten und Absatzmärkte müssen nicht nur zu Beginn einer Geschäftsbeziehung geprüft, sondern laufend überwacht werden. Besonders bei Exporten über Drittstaaten stellt sich die Frage, ob Produkte tatsächlich dort verbleiben oder weiter nach Russland geliefert werden.
Außerdem geht es um die Verantwortung von Vorständen und Aufsichtsräten. Staatsanwaltschaften, Abschlussprüfer und Hinweisgeber erhöhen den Druck auf Unternehmen, klare und rechtssichere Prozesse zu etablieren. Verstöße können zu Ermittlungen, hohen Bußgeldern und erheblichen Reputationsrisiken führen.
Auch die Rolle der USA wird beleuchtet. Dr. Michael Albrecht vom Kolke erläutert, wie Sanktionen, Zölle und Investitionskontrollen gezielt zur Durchsetzung geopolitischer Interessen eingesetzt werden. Ein weiteres Thema ist das Einfrieren von Vermögenswerten und die schwierige Frage, wer bei komplexen internationalen Eigentümerstrukturen tatsächlich hinter einem Unternehmen oder Vermögenswert steht.
Außerdem im Podcast:
Warum globale Sanktionen für Unternehmen immer komplexer werden
Welche Risiken bei Lieferketten, Geschäftspartnern und Drittstaaten entstehen
Welche Verantwortung Vorstände und Aufsichtsräte tragen
Warum Due Diligence und laufendes Monitoring unverzichtbar sind
Wie die USA Sanktionen als geopolitisches Instrument einsetzen
Warum internationale Eigentümerstrukturen die Prüfung von Vermögenswerten erschweren
Ein Gespräch über Sanktionen, Compliance, Exportkontrolle, Lieferketten, geopolitische Risiken, Unternehmenshaftung, Due Diligence, Asset Freezes und die Frage, wie Unternehmen in einem zunehmend komplexen Umfeld rechtssicher handeln können.
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Ein Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung. Geschäftspartner, Lieferketten und Absatzmärkte müssen nicht nur zu Beginn einer Geschäftsbeziehung geprüft, sondern laufend überwacht werden. Besonders bei Exporten über Drittstaaten stellt sich die Frage, ob Produkte tatsächlich dort verbleiben oder weiter nach Russland geliefert werden.
Außerdem geht es um die Verantwortung von Vorständen und Aufsichtsräten. Staatsanwaltschaften, Abschlussprüfer und Hinweisgeber erhöhen den Druck auf Unternehmen, klare und rechtssichere Prozesse zu etablieren. Verstöße können zu Ermittlungen, hohen Bußgeldern und erheblichen Reputationsrisiken führen.
Auch die Rolle der USA wird beleuchtet. Dr. Michael Albrecht vom Kolke erläutert, wie Sanktionen, Zölle und Investitionskontrollen gezielt zur Durchsetzung geopolitischer Interessen eingesetzt werden. Ein weiteres Thema ist das Einfrieren von Vermögenswerten und die schwierige Frage, wer bei komplexen internationalen Eigentümerstrukturen tatsächlich hinter einem Unternehmen oder Vermögenswert steht.
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Warum globale Sanktionen für Unternehmen immer komplexer werden
Welche Risiken bei Lieferketten, Geschäftspartnern und Drittstaaten entstehen
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Warum internationale Eigentümerstrukturen die Prüfung von Vermögenswerten erschweren
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14 Minuten
EZB-Forum in Sintra – Zinsen, KI und Europas Produktivitätsproblem. Christian Keller von Barclays im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um das EZB-Forum in Sintra, den Ausblick für die Geldpolitik, die wirtschaftliche Lage in der Eurozone und die Frage, welche Rolle künstliche Intelligenz für Wachstum, Produktivität und Finanzstabilität spielt.
Ich spreche mit Christian Keller, Global Head of Economics Research bei Barclays. Er war vor Ort in Sintra, wo sich Notenbankerinnen und Notenbanker aus aller Welt getroffen haben, um über Inflation, Zinsen, Konjunktur und die großen strukturellen Herausforderungen der Weltwirtschaft zu diskutieren.
Keller erklärt, warum die Stimmung unter den Zentralbanken trotz geopolitischer Unsicherheiten kooperativ geblieben ist. Außerdem geht es darum, weshalb der gesunkene Ölpreis den Notenbanken etwas Entlastung verschafft, warum in der Eurozone aktuell nicht mit massiv steigenden Zinsen zu rechnen ist und ob im zweiten Halbjahr ein konjunktureller Aufholeffekt möglich sein könnte.
Ein zentrales Thema ist auch der KI-Boom in den USA. Keller erläutert, warum künstliche Intelligenz, Investitionen in Datenzentren und ein weiterhin hohes Fiskaldefizit das Wachstum der US-Wirtschaft stützen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Europa beim nächsten Produktivitätsschub mithalten kann – und welche Reformen dafür notwendig wären.
Außerdem im Podcast:
Warum das EZB-Forum in Sintra weiterhin ein wichtiger Ort für internationale Zusammenarbeit ist
Weshalb der niedrigere Ölpreis den geldpolitischen Ausblick verändert
Ob die EZB die Zinsen noch einmal senken könnte
Warum die Eurozone weiterhin mit strukturellen Wachstumsproblemen kämpft
Wie stark die USA bereits vom KI-Investitionsboom profitieren
Welche Rolle künstliche Intelligenz für Produktivität und neue Geschäftsprozesse spielen kann
Warum Europa bei Physical AI, Robotik und industrieller Anwendung Chancen haben könnte
Welche Reformen notwendig wären, damit Europa produktiver wird
Welche Risiken KI für Finanzmärkte, Bewertungen und Finanzstabilität mit sich bringt
Ein Gespräch über das EZB-Forum in Sintra, Geldpolitik, Zinsen, Inflation, Ölpreise, die Eurozone, die US-Wirtschaft, künstliche Intelligenz, Produktivität, Arbeitsmarktreformen, Physical AI, Finanzstabilität, mögliche Bewertungsrisiken an den Märkten und die Frage, wie Europa im globalen KI-Wettbewerb bestehen kann.
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Ich spreche mit Christian Keller, Global Head of Economics Research bei Barclays. Er war vor Ort in Sintra, wo sich Notenbankerinnen und Notenbanker aus aller Welt getroffen haben, um über Inflation, Zinsen, Konjunktur und die großen strukturellen Herausforderungen der Weltwirtschaft zu diskutieren.
Keller erklärt, warum die Stimmung unter den Zentralbanken trotz geopolitischer Unsicherheiten kooperativ geblieben ist. Außerdem geht es darum, weshalb der gesunkene Ölpreis den Notenbanken etwas Entlastung verschafft, warum in der Eurozone aktuell nicht mit massiv steigenden Zinsen zu rechnen ist und ob im zweiten Halbjahr ein konjunktureller Aufholeffekt möglich sein könnte.
Ein zentrales Thema ist auch der KI-Boom in den USA. Keller erläutert, warum künstliche Intelligenz, Investitionen in Datenzentren und ein weiterhin hohes Fiskaldefizit das Wachstum der US-Wirtschaft stützen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Europa beim nächsten Produktivitätsschub mithalten kann – und welche Reformen dafür notwendig wären.
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Warum das EZB-Forum in Sintra weiterhin ein wichtiger Ort für internationale Zusammenarbeit ist
Weshalb der niedrigere Ölpreis den geldpolitischen Ausblick verändert
Ob die EZB die Zinsen noch einmal senken könnte
Warum die Eurozone weiterhin mit strukturellen Wachstumsproblemen kämpft
Wie stark die USA bereits vom KI-Investitionsboom profitieren
Welche Rolle künstliche Intelligenz für Produktivität und neue Geschäftsprozesse spielen kann
Warum Europa bei Physical AI, Robotik und industrieller Anwendung Chancen haben könnte
Welche Reformen notwendig wären, damit Europa produktiver wird
Welche Risiken KI für Finanzmärkte, Bewertungen und Finanzstabilität mit sich bringt
Ein Gespräch über das EZB-Forum in Sintra, Geldpolitik, Zinsen, Inflation, Ölpreise, die Eurozone, die US-Wirtschaft, künstliche Intelligenz, Produktivität, Arbeitsmarktreformen, Physical AI, Finanzstabilität, mögliche Bewertungsrisiken an den Märkten und die Frage, wie Europa im globalen KI-Wettbewerb bestehen kann.
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Die Zukunft unseres Essens – Food-Tech, Klimawandel und Deep Tech. Felix Leonhardt im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Zukunft unseres Essens, den Klimawandel als Stresstest für die Lebensmittelindustrie, neue Food-Trends und die Frage, welche Rolle Deep Tech bei klimaresilienter Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion spielen kann.
Ich spreche mit Felix Leonhardt, Managing Partner von Oyster Bay VC. Das Unternehmen investiert in europäische Startups entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette – von Ernterobotik über klimaresiliente Pflanzenarten bis hin zu innovativen Konsumgütern.
Leonhardt erklärt, warum die Lebensmittelindustrie den Klimawandel schon heute massiv spürt. Steigende Temperaturen, schlechtere Bodenqualität, volatile Rohstoffpreise und geopolitische Unsicherheiten setzen ein System unter Druck, das lange vergleichsweise stabil funktioniert hat. Außerdem geht es darum, warum Gesundheit, weniger Zucker, mehr Protein und ballaststoffreiche Produkte zunehmend im Massenmarkt ankommen.
Außerdem im Podcast:
Warum der Klimawandel die Lebensmittelindustrie schon heute unter Druck setzt
Weshalb steigende Preise bei Schokolade nur ein Vorbote größerer Veränderungen sein könnten
Wie sich Konsumentenverhalten bei Zucker, Protein und Gesundheit verändert
Welche Rolle klimaresiliente Pflanzen, Gewächshäuser und Ernterobotik spielen können
Warum Deep Tech ein zentraler Teil der Lebensmittelproduktion der Zukunft werden kann
Ein Gespräch über Food-Tech, Klimawandel, Venture Capital, klimaresiliente Pflanzen, Ernterobotik, neue Konsumtrends, Proteinprodukte, Deep Tech, Lebensmittelpreise, nachhaltige Innovationen und die Frage, wie wir in Zukunft essen werden.
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Leonhardt erklärt, warum die Lebensmittelindustrie den Klimawandel schon heute massiv spürt. Steigende Temperaturen, schlechtere Bodenqualität, volatile Rohstoffpreise und geopolitische Unsicherheiten setzen ein System unter Druck, das lange vergleichsweise stabil funktioniert hat. Außerdem geht es darum, warum Gesundheit, weniger Zucker, mehr Protein und ballaststoffreiche Produkte zunehmend im Massenmarkt ankommen.
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Weshalb steigende Preise bei Schokolade nur ein Vorbote größerer Veränderungen sein könnten
Wie sich Konsumentenverhalten bei Zucker, Protein und Gesundheit verändert
Welche Rolle klimaresiliente Pflanzen, Gewächshäuser und Ernterobotik spielen können
Warum Deep Tech ein zentraler Teil der Lebensmittelproduktion der Zukunft werden kann
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20 Minuten
Schwere Drohnen, Dual Use und Europas Deep-Tech-Chance – Maximilian Oligschläger im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um schwere elektrifizierte Drohnen, Deep Tech made in Europe, militärische und zivile Einsatzmöglichkeiten und die Frage, warum Deutschland bei Zukunftstechnologien schneller industrialisieren muss.
Ich spreche auf der Hinterland of Things in Bielefeld mit Maximilian Oligschläger, Mitgründer von ERC System. Das Unternehmen entwickelt schwere Drohnen beziehungsweise elektrifizierte Flugzeuge, die sowohl für zivile Anwendungen – etwa den Patiententransport zwischen Krankenhäusern – als auch für militärische Logistik eingesetzt werden können.
Oligschläger erklärt, warum ERC System von Anfang an einen anderen technischen Ansatz gewählt hat als viele Wettbewerber: Statt möglichst schnell leichte Prototypen in die Luft zu bringen, setzt das Unternehmen auf besonders komplexe und schwere Prototypen, um technisches Risiko früh zu reduzieren. Außerdem geht es um die Kooperation mit Rheinmetall, die neue unbemannte Plattform „Victor“ und den Plan, früher als ursprünglich vorgesehen in die Serienproduktion zu gehen.
Außerdem im Podcast:
Warum ERC System schwere elektrische Drohnen für kritische Missionen entwickelt
Was zivile Anwendungen wie Patiententransport mit militärischer Logistik verbindet
Weshalb die Kooperation mit Rheinmetall für ERC System strategisch wichtig ist
Warum unbemannte Systeme schneller in die Serienproduktion gehen können als bemannte Flugzeuge
Was ERC System anders machen will als frühere eVTOL-Anbieter wie Lilium
Welche Rolle Deep Tech für Europas industrielle Zukunft spielen kann
Warum Deutschland bei Scale-up-Finanzierung, Förderung und staatlichen Ankerkunden schneller werden muss
Ein Gespräch über ERC System, schwere Drohnen, eVTOLs, Dual Use, Rheinmetall, Deep Tech, europäische Wettbewerbsfähigkeit, industrielle Souveränität, Scale-up-Capital und die Frage, ob Deutschland bei einer Schlüsseltechnologie der Zukunft diesmal vorne mitspielen kann.
Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt.
Themenvorschläge an: kontakt@wirtschaftmitweisbach.de
Vielen Dank fürs Zuhören!
Themenvorschläge gerne an: kontakt@wirtschaftmitweisbach.de
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Oligschläger erklärt, warum ERC System von Anfang an einen anderen technischen Ansatz gewählt hat als viele Wettbewerber: Statt möglichst schnell leichte Prototypen in die Luft zu bringen, setzt das Unternehmen auf besonders komplexe und schwere Prototypen, um technisches Risiko früh zu reduzieren. Außerdem geht es um die Kooperation mit Rheinmetall, die neue unbemannte Plattform „Victor“ und den Plan, früher als ursprünglich vorgesehen in die Serienproduktion zu gehen.
Außerdem im Podcast:
Warum ERC System schwere elektrische Drohnen für kritische Missionen entwickelt
Was zivile Anwendungen wie Patiententransport mit militärischer Logistik verbindet
Weshalb die Kooperation mit Rheinmetall für ERC System strategisch wichtig ist
Warum unbemannte Systeme schneller in die Serienproduktion gehen können als bemannte Flugzeuge
Was ERC System anders machen will als frühere eVTOL-Anbieter wie Lilium
Welche Rolle Deep Tech für Europas industrielle Zukunft spielen kann
Warum Deutschland bei Scale-up-Finanzierung, Förderung und staatlichen Ankerkunden schneller werden muss
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21 Minuten
Neura Robotics, physische KI und Europas Deep-Tech-Chance – Fabian Gruner im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um Robotik made in Germany, Europas Chancen bei Deep Tech, die Zukunft humanoider Roboter und die Frage, warum kognitive Robotik eine der wichtigsten Technologien der kommenden Jahre werden könnte.
Ich spreche mit Fabian Gruner von HV Capital, einem frühen Investor in Neura Robotics. Das Unternehmen aus Metzingen wurde 2019 gegründet und hat zuletzt mit einer großen Finanzierungsrunde für Aufmerksamkeit gesorgt. Neura entwickelt kognitive Roboter, die sehen, hören, fühlen und lernen können – also KI in die physische Welt bringen.
Gruner erklärt, warum Europa bei KI zwar aufpassen muss, international nicht abgehängt zu werden, aber gerade in Bereichen wie Robotik, Photonik und Teilen der Halbleiterindustrie stark aufgestellt ist. Besonders spannend: Neura Robotics baut nicht nur einzelne Roboter, sondern den gesamten Stack – von Hardware und Sensorik über Motoren bis hin zur Plattform und KI.
Außerdem im Podcast:
Warum Neura Robotics als deutsches Robotik-Einhorn so viel Aufmerksamkeit bekommt
Was kognitive Robotik von klassischer Industrie-Robotik unterscheidet
Weshalb humanoide Roboter langfristig besonders vielseitig einsetzbar sein könnten
Welche Rolle Robotik im Kampf gegen Fachkräftemangel und demografische Probleme spielen kann
Warum Schaeffler mit Robotik, Aktuatoren und neuen Geschäftsfeldern ein spannender Industrie-Case ist
Ein Gespräch über Neura Robotics, humanoide Roboter, physische KI, Deep Tech, europäische Wettbewerbsfähigkeit, Fachkräftemangel, Datenschutz, Schaeffler und die Frage, ob Robotik eine der zentralen Antworten auf die großen wirtschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte sein kann.
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Gruner erklärt, warum Europa bei KI zwar aufpassen muss, international nicht abgehängt zu werden, aber gerade in Bereichen wie Robotik, Photonik und Teilen der Halbleiterindustrie stark aufgestellt ist. Besonders spannend: Neura Robotics baut nicht nur einzelne Roboter, sondern den gesamten Stack – von Hardware und Sensorik über Motoren bis hin zur Plattform und KI.
Außerdem im Podcast:
Warum Neura Robotics als deutsches Robotik-Einhorn so viel Aufmerksamkeit bekommt
Was kognitive Robotik von klassischer Industrie-Robotik unterscheidet
Weshalb humanoide Roboter langfristig besonders vielseitig einsetzbar sein könnten
Welche Rolle Robotik im Kampf gegen Fachkräftemangel und demografische Probleme spielen kann
Warum Schaeffler mit Robotik, Aktuatoren und neuen Geschäftsfeldern ein spannender Industrie-Case ist
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