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Psychohygiene – Coaching für Geist und Seele Archiv

163 Episoden
44 Minuten
Wiederholung vom 13. Oktober 2025 Es gibt Zeiten im Leben, in denen sich alles schwer anfühlt. Die Freude fehlt, man schleppt sich durch den Alltag und merkt immer wieder: «Eigentlich kann ich nicht mehr, eigentlich ist mir alles zu viel. Der Rucksack, den ich tragen muss, ist einfach zu schwer.» Oder einfacher gesagt: «Ich bin emotional überlastet.»
46 Minuten
Eigentlich wüsste ich, dass ich nicht so viel Süsses essen sollte, dass ich besser mit dem Zug als mit dem Flugzeug in die Ferien gehen sollte – oder dass auch ich meine Meinung bei einer Abstimmung zur Urne tragen sollte. Doch ich tue es nicht. Es geht vergessen, die Umstände lassen es nicht zu oder wir sind einfach schlicht zu faul. Da entsteht eine Lücke zwischen dem, was wir für richtig halten, und dem, was wir tatsächlich tun. Doch warum ist das so? In dieser Folge gehen wir genau dieser Frage nach. Gemeinsam mit dem Psychotherapeuten Ernst Meier schauen wir uns die sogenannte Einstellungs Verhaltens Lücke an. Wir lernen, unser eigenes Verhalten besser zu verstehen und entdecken ganz praktische Wege, wie wir Schritt für Schritt mehr von dem umsetzen können, was uns wirklich wichtig ist.
49 Minuten
Janine Oesch nimmt uns mit in ein uraltes Konzept, das aktueller kaum sein könnte: den Sabbat. Einen Tag stoppen. Loslassen. Fertig sein. Nicht aus Pflicht – sondern als Geschenk.
49 Minuten
Das E-Mail muss zehn Mal durchgelesen werden, bevor es abgeschickt wird. Drei Mal Sport die Woche muss sein. Und ich will immer ganz genau wissen, wo, wann und mit wem mein Partner oder meine Partnerin unterwegs ist … Kennst du das Gefühl, dass du alles im Griff haben musst? Es darf einfach nichts schiefgehen! Mit der psychosozialen Beraterin Susanne Müller-Klauser sprechen wir heute über Kontrolle. Kontrollieren ist streng, erschöpfend und muss eigentlich nicht sein. Und doch haben die einen Menschen ein stärkeres Bedürfnis nach Kontrolle als andere. Wie kommt das? Wir erfahren in dieser Folge, warum Kontrolle oft aus Unsicherheit entsteht, wo sie entstanden ist und wie zwei Kreise helfen können, ein Stück Kontrolle loszulassen.
44 Minuten
Kennst du diesen Moment? Du sitzt vor einer Aufgabe, vor einem neuen Tag, vor deinem eigenen Leben – und plötzlich ist er da, dieser leise, aber mächtige Gedanke: «Ich schaffe das nicht.» Die psychosoziale Beraterin Sandra Ochsenbein sagt: «Dieser Gedanke ist kein Zeichen von Schwäche: Er ist ein Signal.»
49 Minuten
Ich hätte auch gerne was er oder sie hat: dieses Auto, den Job, diese Liebe. Du scrollst kurz durch Social Media – und plötzlich ist da dieser Stich im Bauch. Die andere wirkt erfolgreicher, entspannter, beliebter. Vielleicht kennst du auch das: ein ungutes Gefühl, wenn der Partner oder die Partnerin mit jemandem lacht, oder wenn Kolleginnen und Kollegen scheinbar mühelos das erreichen, wofür du kämpfst. In dieser Folge von «Psychohygiene» gehen Psychotherapeut Ernst Meier und Host Tabea Kobel genau diesen Momenten nach. Es geht um Neid und Eifersucht – zwei Gefühle, die wir oft lieber wegschieben, die aber viel über uns erzählen. Warum sie entstehen, weshalb sie mit Angst und Selbstwert zu tun haben und was sie uns eigentlich sagen wollen.
51 Minuten
Alt werden: das wünschen wir uns alle. Doch wie wir altern ist kein Zufall. Es beginnt viel früher als wir denken, und es beginnt vor allem in unserem Kopf.
50 Minuten
Kennst du dieses Gefühl, irgendwie unterwegs zu sein im Leben – aber nicht ganz zu wissen, wohin eigentlich? In dieser Folge sprechen wir über Werte. Doch was sind Werte eigentlich? Ist das nicht wieder ein To-do mehr, das man einfach tun sollte? Oder etwas, was man gar nicht braucht? Laut Psychotherapeutin Julia Wegmann haben Werte, die man bewusst gesetzt hat, positive Auswirkungen auf Entscheidungen, in Konflikten – oder auch allgemein auf die Arbeitsstelle. Wir schauen uns an, wo unsere Werte überhaupt herkommen – wie stark sie von Familie, Gesellschaft und sogar Generationen vor uns geprägt sind. Und vor allem: wie du herausfindest, was wirklich deine Werte sind. Falls du dich manchmal auch wie ein Blatt im Wind fühlst oder du einfach gern mehr Klarheit hättest, dann ist diese Folge für dich.
51 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über Krankheitsangst – eine Angst, die viele kennen, aber kaum jemand laut ausspricht. Gemeinsam mit dem Psychiater Roland Stettler gehen wir der Frage nach, wann Sorgen noch normal sind und ab wann sie krankhaft werden.
51 Minuten
Scham ist nicht nur, wenn einem in einer peinlichen Situation die Röte ins Gesicht steigt. Sie zeigt sich zum Beispiel auch, wenn wir in einer Teamsitzung nichts sagen, obwohl wir etwas beitragen könnten. Oder auch im Perfektionismus oder im Humor. Scham ist mehr als ein peinlicher Moment. Sie geht tiefer, stellt mich in Frage, sendet mir Botschaften wie: etwas stimmt nicht mit mir oder ich bin falsch. In dieser Folge erklärt uns die Psychologin Susanne Gisler, woher diese Scham kommt, warum sie vielleicht manchmal auch gut ist und ab wann sie uns im Weg steht. Und vor allem: Wie wir lernen können, anders mit ihr umzugehen.
51 Minuten
Doch was, wenn dieses intensive Gefühl des Verliebens erneut auftaucht? Wenn es sich wieder einstellt, mit derselben Wucht – diesmal jedoch für eine andere Person als jene, mit der man in einer festen Beziehung lebt? Und was bedeutet das für alles, was man sich aufgebaut hat?
50 Minuten
Kennst du das Gefühl, dass du wegen etwas Kleinem total überreagierst und laut wirst? Danach fragst du dich: «Was war das gerade?» Dass du dich selbst immer wieder zurücknimmst, obwohl du eigentlich etwas sagen wolltest? Oder dass du eine Aufgabe von deinem Arbeitskollegen übernommen hast, obwohl du gar keine Zeit dafür hast? Hier werden unsere Schutzstrategien aktiv – Muster, die wir als Kinder entwickelt haben, um mit schwierigen Situationen klarzukommen. Was damals überlebenswichtig war, steht uns heute oft im Weg. In dieser Folge spricht Host Tabea Kobel mit Psychotherapeutin Julia Wegmann darüber, warum wir wütend werden, uns zurückziehen oder es allen recht machen wollen – und was wirklich dahinter steckt: unsere unerfüllten Grundbedürfnisse. Du erfährst, wie du deine eigenen Muster erkennst, besser verstehst und wie du lernst «umzuschalten». Die eigenen Schutzstrategien zu kennen, hilft dir und deinen Beziehungen für eine ehrlichere und nahbarere Zukunft.
45 Minuten
Eine schwere Diagnose betrifft nicht nur die erkrankte Person, sondern auch ihr engstes Umfeld: Partnerinnen und Partner, Kinder, Eltern, Freundinnen und Freunde. Sie werden oft zu zentralen Bezugspersonen, übernehmen Organisatorisches, begleiten zu Arztterminen und leisten wichtige emotionale Unterstützung. Doch was brauchen Menschen in dieser Rolle, damit sie für die erkrankte Person da sein können, ohne selbst auszubrennen?
51 Minuten
Fühlst du dich manchmal ausgelaugt, lustlos oder genervt von Dingen, die du kaum einordnen kannst? Dieses diffuse Unwohlsein kann in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen auftauchen, etwa in Beziehungen, im Job oder im Freundeskreis. Die fünf Lebensaufgaben des Arztes und Psychotherapeuten Alfred Adler können hier eine wertvolle Orientierung bieten. Sie laden uns ein, gezielt Fragen an die zentralen Bereiche unseres Lebens zu stellen. Dazu gehören Gemeinschaft, Liebe, Arbeit sowie die persönlichen Felder Selbst und Kosmos, also zum Beispiel die Suche nach dem Sinn des Lebens. In dieser Folge erhältst du nicht nur Denkanstösse, sondern auch konkrete Übungen: eine Skala für deine Lebensbereiche, kleine Mutübungen für ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl, und einen Reality Check für deine Arbeitsmuster. Du erfährst ausserdem, wie du deinen inneren Kritiker entschärfst, weshalb das Selbst der Ursprung vieler Herausforderungen ist – und wie du in Sinnfragen mehr Gelassenheit findest. Wer sich mit diesen Lebensaufgaben beschäftigt, öffnet die Tür zu mehr Klarheit, zu Verbundenheit und zu einem zufriedeneren Leben.
48 Minuten
Bequemlichkeit heisst ja nicht, dass wir nichts tun. Im Gegenteil – oft tun wir unglaublich viel. Aber: Ist es auch das Richtige? Tun wir wirklich etwas, das unserer Seele wieder Platz macht? Raum gibt?