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Mehr Mut zum Glück Archiv

73 Episoden
1 Stunde 13 Minuten
Anwalt, Filmproduzent eines Oscar-prämierten Kurzfilms, dann mit 45 alles hingeworfen – um endlich das zu tun, was er mit 16 Jahren zum ersten Mal gelesen hatte: Philosophie. Und dann kam Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Was dich in dieser Folge erwartet

Dr. Albert Kitzler hat drei Karrieren hinter sich, einen Oscar produziert und eine Krebsdiagnose erhalten, die zu 98 Prozent tödlich sein sollte – und war dabei ruhiger als alle um ihn herum. Nicht weil er verdrängt hat, sondern weil die Philosophie hielt, was sie versprochen hatte. Heute lebt er im bayerischen Voralpengebiet, betreibt die Schule „Maß und Mitte" für antike Lebensweise und produziert mit seinem Nachbarn einen der beliebtesten Philosophie-Podcasts Deutschlands. In dieser Folge erklärt er, warum Sokrates, Seneca und Buddha bereits alle Antworten hatten – und warum wir sie nur noch anwenden müssen.

Das sind die Highlights der Folge

 Sokrates mit 16 – und ein langer Umweg – Jura, Anwalt, Filmproduzent und erst mit 45 zurück zur Philosophie

 Oscar für „Schwarzfahrer" – Wie Albert Kitzler den dritten deutschen Oscar überhaupt produzierte

 Sokrates, Seneca, Buddha, Konfuzius – Warum vier Denker ohne Kontakt zu fast identischen Antworten kamen

️ Das stoische Kernprinzip – Was in unserer Macht liegt und was nicht – und warum das alles ändert

🩺 Bauchspeicheldrüsenkrebs als Ernstfall – Wie die Philosophie in der schwersten Diagnose seines Lebens wirklich hielt

 Der Seelengarten – Warum das gute Leben tägliche Arbeit ist, kein Zustand den man einmal erreicht

 Genügsamkeit als Glück – Warum Albert Kitzler heute keinen einzigen Wunsch mehr hat – und das der schönste Satz des Gesprächs ist

Das beste Zitat der Folge„Es dauerte nur eine Minute, wo ich beunruhigt war – dann habe ich das Schicksal angenommen. Und schon in der zweiten Minute dachte ich: Es funktioniert sogar im Ernstfall."— Dr. Albert Kitzler

Über Dr. Albert Kitzler

Dr. Albert Kitzler studierte Jura und Philosophie in Freiburg, arbeitete als Anwalt und produzierte über 20 Arthouse-Filme – darunter den Oscar-prämierten Kurzfilm „Schwarzfahrer" (1994). Mit etwa 45 Jahren kehrte er zur Philosophie zurück, gründete 2011 die Schule „Maß und Mitte" und moderiert gemeinsam mit Jan Liepold den Podcast „Der Pudel und der Kern", der regelmäßig zu den Top-3 der deutschsprachigen Philosophie-Podcasts gehört.

Alberts Buch

 „Der Pudel und der Kern: Philosophie für den Alltag und ein gutes Leben" – Mit Seneca, Konfuzius, Buddha & Co. zu mehr Glück, Gelassenheit und Resilienz

Links aus dieser Folge

 Schule Maß und Mitte

️ Podcast: Der Pudel und der Kern

 Oscar-prämierter Kurzfilm „Schwarzfahrer"

️ Ähnliche Folge: Christoph Glaser über Atemarbeit und Selbstführung

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1 Stunde
Mit 17 beendete eine Wirbelsäulenverletzung seinen Fußballtraum – und stellte kurz die Frage, ob er je wieder laufen würde. Was Christoph Glaser daraus machte, nutzen heute über 500.000 Führungskräfte in mehr als 60 Ländern.

Was dich in dieser Folge erwartet

Christoph Glaser wuchs in Basel auf, machte eine Banklehre, studierte Psychologie und landete schließlich in Indien bei einem der bekanntesten Atemlehrer der Welt. Was wie ein Umweg klingt, war für ihn die direkte Linie: von einer Verletzung, die alles stoppte, zu einer Methode, die heute CEOs, Profisportler und NGO-Führungskräfte weltweit anwenden. In dieser Folge spricht er über seine 12-Minuten-Atemtechnik, warum Selbstführung die Grundlage jeder guten Führung ist und was Achtsamkeit wirklich bedeutet – jenseits von Buzzwords und Wellness-Versprechen.

Das sind die Highlights der Folge

 Wirbelsäulenverletzung mit 17 – Wie ein Moment alles verändert und was danach wirklich zählt

 Indien als Wendepunkt – Wie ein Atemseminar mit 22 Jahren das Leben in eine völlig neue Richtung lenkte

️ Die 12-Minuten-Methode – Wie gezielte Atemtechniken den Parasympathikus aktivieren und Stress messbar reduzieren

 Harvard-Studie zur Achtsamkeit – Warum Menschen glücklicher sind, wenn sie bei dem bleiben, was sie gerade tun

 500.000 Führungskräfte in 60 Ländern – Was alle verbindet und warum Atemarbeit kein Wellness-Trend ist

 Schlafen lernen durch Atmung – Wie der Körper vom Aktivmodus in den Ruhemodus wechseln kann

 Führung entsteht durch Präsenz – Christophs wichtigste Erkenntnis aus Jahrzehnten Arbeit mit Menschen in Ausnahmesituationen

Das beste Zitat der Folge„Ich hab zum ersten Mal gespürt, wie es ist, wenn der Kopf aufhört zu kämpfen."— Christoph Glaser

Über Christoph Glaser

Christoph Glaser wurde in Basel geboren, studierte Public Policy in Berlin und Basel und ist heute Geschäftsführer des TLEX Institutes. Er hat sein Achtsamkeits- und Atemprogramm in über 60 Ländern vermittelt und mehr als 500.000 Führungskräfte trainiert. Sein Buch „Atmen" erreichte im Herbst 2024 Platz 1 der Schweizer Sachbuch-Bestsellerliste.

Christophs Buch

 „Atmen: Der Schlüssel zur erfolgreichen und gesunden Führung" – Die 12-Minuten-Methode für mehr Energie und Gelassenheit, mit Vorwort von Roland Liebscher-Bracht

Links aus dieser Folge

 TLEX Institut

 Christoph Glaser bei Instagram

️ Ähnliche Folge: Carolin Oder über Krisen und innere Stärke

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59 Minuten
Mit 18 ohne Geld nach Deutschland, mit 36 auf der New York Fashion Week: Paulina Tsvetanova erzählt, wie Mut, Scheitern und bunte Stoffe ihr Leben formten.

Was dich in dieser Folge erwartet

Sie wollte nach Amerika. Es wurde Deutschland – und das veränderte alles. Paulina Tsvetanova kam mit knapp 18 Jahren aus Bulgarien nach Freiburg: ohne Wohnung, mit Magersucht und einer Zwillingsschwester an ihrer Seite. Heute zeigt sie ihre Mode auf der New York und Paris Fashion Week, arbeitet mit Schneiderinnen in Berlin, begleitet Menschen beim Sterben – und promoviert nebenbei.

In dieser Folge erzählt Paulina, wie sie sich von ganz unten nach ganz oben gekämpft hat, was Diversität in der Mode wirklich bedeutet – und warum Angst, etwas zu verpassen, der stärkste Antrieb ihres Lebens ist.

Das sind die Highlights der Folge

 Der Zufall, der alles bestimmte – Warum ein fehlender Punkt bei einer Schulbewerbung über ihr Leben entschied

 Zeitung, Gastronomie, Bügelservice – Wie sie und ihre Zwillingsschwester um 4 Uhr morgens ihr Studium finanzierten

 Fünfmal das Fach gewechselt – Kunstgeschichte, Philosophie, Kognitionswissenschaft: der Weg zum Magister mit 1,7

️ Von Concept Store zu Fashion-Label – Wie aus Pariser Flohmarktfunden ein eigenes Berliner Modelabel wurde

 New York + Paris Fashion Week im selben Monat – Das unkonventionelle Finanzierungsmodell dahinter

️ Fashionshow auf dem Friedhof – Sterbebegleitung, Sterblichkeit und was Mode damit zu tun hat

 Vom Scheitern bezahlt werden – Wie Paulina zur internationalen Speakerin in Nepal, Ägypten und Berlin wurde

Das beste Zitat der Folge„Was würde ich verpassen, wenn ich mir das entgehen lasse? Aus dieser Angst, etwas zu verpassen, ist dann der Mut zum Leben entstanden."— Paulina Tsvetanova

Über Paulina Tsvetanova

Paulina Tsvetanova ist Berliner Modedesignerin, Autorin, Speakerin und Gründerin des Fashion-Labels Paulinas Friends. Alle ihre Kollektionen sind konsequente Unikate: One Size, Unisex, Uniseason – aus Stoffen, die sie auf Reisen in über 45 Ländern sammelt. Nebenher ist sie ehrenamtliche Sterbebegleiterin und Doktorandin im Bereich Kunstwissenschaften.

Shownotes

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Motiv Podcastcover: Matthias Kindler

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1 Stunde 5 Minuten
Probezeit nicht bestanden, dann Freelancer aus der Not, dann Billard-Coach, Online-Shop, zwei Clubs in Berlin – und das alles ortsunabhängig von unterwegs. Patrick Baumann ist nicht jemand, der einen Plan verfolgt. Er surft die Wellen.

Was dich in dieser Folge erwartet

Patrick Baumann wollte als Jugendlicher Rockstar werden wie Michael J. Fox – nicht wegen der Musik, sondern wegen des Jubels. Daraus wurde nichts, aber der Antrieb dahinter blieb: Anerkennung durch eigene Projekte, eigene Wege, eigene Entscheidungen. Nach einem Kommunikationswirtschaftsstudium, dem Rauswurf in der Probezeit und einem prägenden Coaching hangelte er sich als Freelancer durch – jahrelang von der Hand in den Mund, ohne Rücklagen, aber auch ohne echte Angst. Heute besitzt er zwei Billard-Clubs in Berlin, reist trotzdem die halbe Zeit und lebt bewusst mit wenig. In dieser Folge erzählt er, warum Freiheit allein kein Glücksrezept ist – und was er über Meisterschaft, Geduld und Höhen und Tiefen gelernt hat.

Das sind die Highlights der Folge

 Vom Hobby zum Hauptberuf – Wie aus Billard-Leidenschaft zunächst ein Coaching-Job, dann ein Online-Shop und schließlich zwei erfolgreiche Clubs in Berlin wurden

 Probezeit nicht bestanden – und das war gut so – Wie ein Rauswurf aus der Werbeagentur den direkten Weg in die Selbstständigkeit öffnete

 Ortsunabhängig mit Ladengeschäft – Wie Patrick seine Clubs von unterwegs managt und warum das weniger absurd ist als es klingt

 Freiheit ist nicht alles – Warum Verbindlichkeit und Dranbleiben mindestens genauso wichtig sind wie Unabhängigkeit

 Reisen als Geisteshaltung – Was längere Aufenthalte an einem Ort mit einem machen, die man auf einem Kurztrip nie erfahren würde

 Thriller, Newsletter, Schreiben als Selbstreflexion – Wie Patricks Buchprojekt „2040" und sein Newsletter „Momentaufnahmen" entstanden

️ Minimalismus als Entscheidung – Warum weniger Besitz mehr Freiheit bedeutet – und wie das mit zwei Berliner Clubs zusammenpasst

Das beste Zitat der Folge„Ohne die Tiefen würden wir die Höhen gar nicht als solche erkennen."— Patrick Baumann

Über Patrick Baumann

Patrick Baumann ist Unternehmer, digitaler Nomade, Buchautor und Billard-Club-Besitzer aus Berlin. Er betreibt zwei Billard-Salons in der Hauptstadt, reist dabei trotzdem regelmäßig und hat sein erstes Buch – den Politikthriller „2040 – Tag der Deutschen Einheit" – veröffentlicht. In seinem Newsletter „Momentaufnahmen" reflektiert er regelmäßig über Alltag, Reisen und das Leben mit weniger.

Patricks Buch & Links

 „2040 – Tag der Deutschen Einheit" – Ein Politikthriller über Deutschland, Einheit und was auf dem Spiel steht

 Momentaufnahmen – Patricks Newsletter

Links aus dieser Folge

 Website von Patrick Baumann

 Patrick auf Instagram

 Patrick auf LinkedIn

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1 Stunde 2 Minuten
Mit 30 Jahren verlor sie plötzlich ihren Mann – gerade hatte sie ihr zweites Staatsexamen bestanden, ihr Kind war klein, das Leben sollte eigentlich gerade beginnen. Wie Sandra Stelzner-Mürköster trotzdem zurück ins Leben fand und heute anderen dabei hilft, das ist keine Heldengeschichte. Es ist eine menschliche.

Was dich in dieser Folge erwartet

Sandra Stelzner-Mürköster hatte gerade ihr zweites Staatsexamen als Lehrerin abgelegt und befand sich nach der Elternzeit auf der Suche nach einer neuen Stelle. Dann starb ihr Mann plötzlich. Was folgte, war kein geradliniger Weg zurück, sondern ein mühsames Wieder-auf-die-Beine-kommen – mit Kind, mit Trauer, mit unzähligen offenen Fragen. Heute, 16 Jahre später, arbeitet sie als selbstständige Trauerbegleiterin, hat ein Buch geschrieben und begleitet Menschen durch genau das, was sie selbst durchlebt hat. In dieser Folge spricht sie offen darüber, was Trauer wirklich bedeutet – und was sie mit Mut und Glück zu tun hat.

Das sind die Highlights der Folge

 Der schicksalhafte Tag vor 16 Jahren – Wie das Leben von einem Moment auf den nächsten aus den Fugen gerät

 Alleinerziehend, trauernde, Berufsstart – Wie Sandra all das gleichzeitig bewältigte und trotzdem nicht aufgab

 Trauer als Prozess, nicht als Zustand – Was Sandra über den Umgang mit Verlust gelernt hat und warum Verdrängen keine Lösung ist

 Von der Lehrerin zur Trauerbegleiterin – Wie ein persönlicher Leidensweg zur Berufung wird

 „Zurück ins Leben finden" – Was hinter dem Buch steckt und warum es Biografie und Ratgeber zugleich ist

 Was Trauer mit Glück zu tun hat – Die unerwartete Verbindung, die diese Folge zu „Mehr Mut zum Glück" macht

Das beste Zitat der Folge„Mut zum Glück bedeutet manchmal, einfach weiterzumachen – auch wenn man nicht weiß wohin."— Sandra Stelzner-Mürköster

Über Sandra Stelzner-Mürköster

Sandra Stelzner-Mürköster ist ausgebildete Lehrerin, selbstständige Trauerbegleiterin und Buchautorin. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes mit 30 Jahren fand sie mühsam zurück ins Leben – und machte daraus seit 2020 ihren Beruf. Sie begleitet Menschen durch Trauer und hilft ihnen, wieder Lebensfreude zu spüren.

Sandras Buch & Links

 „Zurück ins Leben finden: Die Botschaft der Trauer annehmen und wieder Lebensfreude spüren" – Mit 11 Gedankenreisen zum Anhören

 Trauerkarten mit Booklet und Audio-Dateien

Links aus dieser Folge

 Come-Back-Life – Website von Sandra

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1 Stunde 6 Minuten
Ein Buch hat ihn 2009 inspiriert, sich nebenberuflich selbstständig zu machen. Was folgte, waren Jahre mit Rückschlägen, einem zeitweiligen Zusammenbruch seines Unternehmens – und dem Entschluss, trotzdem weiterzumachen. Heute verkauft Dr. Daniel Hinkeldein hochwertiges Meersalz und Balsamico unter dem Label Delidia.

Was dich in dieser Folge erwartet

Dr. Daniel Hinkeldein las 2008 „Kopf schlägt Kapital" von Günter Faltin – und war sofort angesteckt. Die Idee, mit einer einfachen, aber hochwertigen Produktidee ein Unternehmen aufzubauen, ließ ihn nicht mehr los. 2009 startete er nebenberuflich mit Delidia, handverlesenem Fleur de Sel und hochwertigem Aceto Balsamico. Der Weg dorthin war alles andere als geradlinig: Rückschläge, ein zeitweiser Zusammenbruch des Unternehmens und jahrelanger Spagat zwischen Hauptjob und eigener Gründung. In dieser Folge erzählt er, was ihn trotzdem nicht aufgeben ließ – und ob Mut am Ende wirklich mit Glück belohnt wird.

Das sind die Highlights der Folge

 „Kopf schlägt Kapital" als Zündfunke – Wie ein Buch aus dem Jahr 2008 den Anstoß zu einer jahrelangen Unternehmerreise gab

 Fleur de Sel und Aceto Balsamico – Warum ausgerechnet Öl, Salz und Pfeffer das Fundament eines ernsthaften Unternehmens sein können

 Nebenberuflich gründen – die ehrliche Version – Wie man Hauptjob und eigenes Business jahrelang unter einen Hut bringt

 Zeitweiser Zusammenbruch von Delidia – Was passiert, wenn alles auf einmal wegbricht – und wie man trotzdem nicht aufgibt

 Learnings aus Jahren des Scheiterns und Wiederaufbauens – Daniels praktischste Erkenntnisse für alle, die selbst gründen wollen

 Aktueller Stand und Ziele – Wo Delidia heute steht und wohin die Reise geht

Das beste Zitat der Folge„Berufliches Glück mit den einfachen Zutaten Öl, Salz und Pfeffer."— Dr. Daniel Hinkeldein

Über Dr. Daniel Hinkeldein

Dr. Daniel Hinkeldein gründete 2009 nebenberuflich das Feinkost-Label Delidia, das sich auf handverlesene Produkte wie Fleur de Sel und hochwertigen Aceto Balsamico spezialisiert hat. Inspiriert von Günter Faltins „Kopf schlägt Kapital" verfolgte er seinen Unternehmertraum über viele Jahre – trotz Rückschlägen und eines zeitweiligen Unternehmenszusammenbruchs. Heute ist er vollständig selbstständig.

Links aus dieser Folge

 Website von Delidia

 Entstehungsgeschichte von Delidia

️ Daniels Blog & Magazin

 Balsamico – Notizen einer Recherchereise

 „Kopf schlägt Kapital" von Günter Faltin

️ Ähnliche Folge: Christian Häfner über Happy Coffee & Unternehmertum

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1 Stunde 1 Minute
Praxis, Yogastudio, Psychiatrie-Job – alles gleichzeitig, jahrelang, ohne Pause. Als ihr Vater starb, die Blinddarmentzündung unbemerkt blieb und das Burnout seinen Tiefpunkt erreichte, gab es für Tanja Hummel nur noch zwei Optionen. Sie wählte das Leben.

Was dich in dieser Folge erwartet

Tanja Hummel wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf, arbeitete zehn Jahre als Steuerfachangestellte und studierte mit Ende 20 – gegen alle gesellschaftlichen Erwartungen – Psychologie. Was folgte, war eine Karriere mit echtem Feuer: eigene Praxis, Yogastudio, Kinder- und Jugendpsychiatrie parallel. Aber das Feuer fraß auch sie auf. 2014 starb ihr Vater, ihr Körper signalisierte mit einer verschleppten Blinddarmentzündung längst das Ende der Belastbarkeit. 2016 zog sie nach Bali. Nicht als Auszeit, sondern als Entscheidung für das Leben. In dieser Folge erzählt sie, wie dieser radikale Neustart aussah – und was sie heute daraus macht.

Das sind die Highlights der Folge

 Steuerfachangestellte mit Ende 20 ins Psychologiestudium – Warum soziale Herkunft und Lernbiografie diesen Schritt viel schwerer machten als erwartet

 Für den Job gebrannt – und dabei ausgebrannt – Wie aus echter Berufung ein Teufelskreis aus Anerkennung und Erschöpfung wurde

 Tod des Vaters, verschleppter Blinddarm, Burnout – alles auf einmal – Der Moment, als Tanjas Körper aufhörte, die Notbremse zu ignorieren

 Nepal, Vipassana-Retreat und ein Blinddarmdurchbruch – Wie ein gut gemeinter Heilungsversuch fast tödlich endete

 2016: Entscheidung für Bali – Kein romantischer Urlaub, sondern ein radikaler Neustart nach dem schlimmsten Jahr ihres Lebens

 Ehemann, Yogakurse, neues Business – Was auf Bali wuchs, als endlich Raum dafür da war

 Frauen im Westen vs. Frauen auf Bali – Tanjas ehrlicher Blick auf zwei Welten und was er über das Hamsterrad verrät

Das beste Zitat der Folge„Ich hatte nur noch die Wahl: Ich sterbe – oder ich mache den Totalausstieg. Es gab nichts mehr dazwischen. Und dann habe ich das Leben genommen."— Tanja Hummel

Über Tanja Hummel

Tanja Hummel ist Psychologin, Therapeutin, Yoga-Lehrerin und Life Coach. Sie arbeitete jahrelang in eigener Praxis und in der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Ruhrgebiet, bevor sie 2016 nach Bali auswanderte. Dort lebt und arbeitet sie heute mit ihrem Mann, leitet Yogakurse und begleitet Menschen dabei, aus dem Hamsterrad auszusteigen. Ihr Online-Business erlebte ausgerechnet während der Corona-Pandemie seinen stärksten Wachstum.

Links aus dieser Folge

 Website von Tanja Hummel

 Instagram: @tanja_hummel

 YouTube-Kanal von Tanja

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1 Stunde 8 Minuten
Einen Monat nach der Hochzeit: Jobs weg, Wohnung zu, Fahrräder raus. Marie aus Bielefeld und Asad aus Hamburg radeln seit 2022 durch die Welt – Osteuropa, Türkei, Iran, Pakistan. Kein Rückflug gebucht. Kein Enddatum geplant. Nur offene Grenzen und ein gemeinsames Ziel: Südafrika.

Was dich in dieser Folge erwartet

Marie und Asad haben sich an der Uni kennengelernt, klassisch geheiratet – und einen Monat später ihre Flitterwochen auf dem Fahrrad begonnen. Getrennt gestartet, in Schweden wieder zusammengetroffen, dann weiter durch den Iran und bis an die indische Grenze. Was als spontane Idee begann, wurde zu einer Reise ohne Rückfahrticket. In dieser Jubiläumsfolge erzählen die beiden, was es wirklich bedeutet, alles hinter sich zu lassen – Job, Gewohnheiten, Sicherheit – und wie man unterwegs zu sich selbst findet.

Das sind die Highlights der Folge

 Von Kroatien bis Pakistan – Wie aus einem Wochenendtrip eine 15.000-Kilometer-Reise wurde, die noch kein Ende hat

 Flitterwochen auf zwei Rädern – Warum Marie und Asad einen Monat nach der Hochzeit getrennt starteten und sich in Schweden wieder trafen

 Job aufgegeben, Unternehmen dabei – Wie Asad sein Startup von unterwegs führt und Marie ihren Marketingjob zurückließ

 Gastfreundschaft im Iran – Was man über Länder lernt, wenn man wirklich durch sie hindurchfährt statt darüber hinwegzufliegen

 Psychische Stärke als größte Herausforderung – Warum das Alleine-Starten für beide mindestens so wichtig war wie die körperliche Fitness

 Bildungsauftrag unterwegs – Warum Marie und Asad Ländern mit schlechtem Image eine andere Geschichte erzählen wollen

 Open End statt Rückkehr – Solange sie gesund sind und Lust haben, geht die Reise weiter

Das beste Zitat der Folge„Den Jahren mehr Leben geben – das ist für uns beim Reisen das Wichtige."— Marie

Über Marie & Asad

Marie-Lise und Asad haben sich an der Uni kennengelernt, 2022 geheiratet und sind seitdem fast durchgehend auf Rädern unterwegs. Unter dem Namen Freiradeln dokumentieren sie ihre Reise auf YouTube, Instagram und ihrem Blog – mit dem Ziel, anderen Bildern von Ländern entgegenzuwirken, die in den Medien meist nur als Krisenregionen auftauchen.

Links aus dieser Folge

 Blog: Freiradeln

 YouTube-Kanal von Marie & Asad

 Instagram: @freiradeln

️ Ähnliche Folge: Stefan Fay – mit dem Motorrad durch den Iran

️ Ähnliche Folge: Stephan Orth – Couchsurfing in verschlossenen Ländern

️ Dorothee Fleck – Als Frau allein mit dem Fahrrad um die Welt

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1 Stunde 10 Minuten
Eine Kneipe am Boxhagener Platz, 10.000 Euro Startkapital, ein Nachbar der am Eröffnungsabend den Krieg erklärte – und ein Jahr später Privatinsolvenz. Was Martina Leisten daraus machte, ist alles andere als eine Tschakka-Geschichte.

Was dich in dieser Folge erwartet

Martina Leisten studierte Sozialwissenschaften, jobte sich durch die Generation-Praktikum-Ära und eröffnete dann mit Anfang 30 eine Kneipe in Berlin-Friedrichshain. Ein Jahr später war sie gescheitert, verschuldet und stand mit einem Gerichtsvollzieher vor der Tür. Was folgte, waren Jahre Privatinsolvenz, Scham und das Gefühl, einen Stempel auf der Stirn zu tragen. Heute ist sie systemische Coachin, Autorin des Buches „Voll verkackt" und Expertin für das Thema, über das Deutschland am liebsten schweigt: Scheitern. Diese Folge ist lebhaft, direkt, manchmal schmerzhaft ehrlich – und am Ende richtig gut.

Das sind die Highlights der Folge

 Kneipe mit 10.000 Euro Startkapital – Warum Optimismus und Risikobereitschaft allein keinen Laden retten

 Nachbar erklärt am Eröffnungsabend den Krieg – Wie externe Faktoren einen ohnehin schwierigen Start vollends kippen

 Privatinsolvenz mit Anfang 30 – Was es bedeutet, wenn der Gerichtsvollzieher an der Tür klingelt und man gerade unter der Dusche steht

️ Scheitern als deutsches Tabuthema – Warum die Scham über das Versagen oft schwerer wiegt als der Verlust selbst

 Scanner-Typ statt heiliger Gral – Martinas Erkenntnis, warum sie nie in klassische Karrierewege gepasst hat – und warum das gut so ist

 Resilienz als gelebte Praxis – Wie man aus dem Strudel aus Schulden, Stigma und Selbstzweifel wieder herausfindet

 Das lebendigste Interview seit Jahren – Inklusive dem ersten Gast, der Daniels Aussagen mit denen seiner eigenen Mutter verglich

Das beste Zitat der Folge„Alles, was man nicht will und ablehnt, holt einen irgendwann ein. Je mehr ich mich dagegen gewehrt habe, umso mehr kam es auf mich zu."— Martina Leisten

Über Martina Leisten

Martina Leisten ist systemische Coachin, Buchautorin, Podcasterin und Speakerin aus Berlin. Nach ihrer Privatinsolvenz und Jahren im gesellschaftlichen Tabuthema Scheitern hat sie sich auf Resilienz, Authentizität und Selbstwertstärkung spezialisiert. Ihr Buch „Voll verkackt" erzählt ihre Geschichte ohne Beschönigung – und wurde zur Einladung für alle, die sich ebenfalls nicht mehr verstecken wollen.

Martinas Bücher

 „Voll verkackt: Wie ich auf ganzer Linie scheiterte und was ich daraus lernte" – Keine Heldengeschichte, sondern eine ehrliche Einladung zum Hinsehen

 Workbook „Under Pressure" – Praktische Begleitung für alle, die unter Druck stehen und sich neu ausrichten wollen

Links aus dieser Folge

 Website von Martina Leisten

️ Podcast von Martina

️ Ähnliche Folge: David Zimmer über Krisen als Chancen

️ Ähnliche Folge: Dominik Spenst über Dankbarkeit nach Krisen

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1 Stunde 3 Minuten
Kein Sabbatical, kein Ausstieg, kein radikaler Lebensbruch. Zwei Freunde mit ganz normalen Jobs, 30 Urlaubstagen – und 120 bereiste Länder. Adrian und Christoph beweisen: Abenteuer scheitern nicht an Zeit, sondern an Denkweise.

Was dich in dieser Folge erwartet

Adrian Klie und Christoph Streicher betreiben einen der erfolgreichsten deutschen Reisepodcasts – nicht weil sie ausgestiegen sind, sondern weil sie es nicht getan haben. Mit Vollzeitjobs und begrenztem Urlaub reisen sie seit Jahren intensiv und bewusst. Im Gespräch bei „Mehr Mut zum Glück" erklären sie, warum Planung kein Gegenteil von Freiheit ist, was Reisen mit einem macht wenn man wirklich hinschaut – und warum die intensivsten Momente oft nicht an Sehenswürdigkeiten entstehen, sondern in Nachtzügen und Zufallsgesprächen.

Das sind die Highlights der Folge

️ 30 Urlaubstage, 120 Länder – Die überraschend unspektakuläre Antwort auf die Frage, wie das funktioniert

 Reisen neben dem Job als Haltung – Warum gerade die Begrenztheit von Zeit Reisen intensiver macht

 Nachtzüge statt Pauschalurlaub – Wie bewusste Planung mehr Erlebnistiefe schafft als spontanes Wandern

 Begegnungen statt Sehenswürdigkeiten – Was Reisen wirklich bedeutet, wenn man aufhört, Orte abzuhaken

️ Nachhaltigkeit ohne Moralkeule – Wie Adrian und Christoph ehrlich mit dem Widerspruch zwischen viel Reisen und Verantwortung umgehen

 Europa als unterschätzter Kontinent – Warum die spannendsten Abenteuer manchmal näher liegen als gedacht

 Vom Podcast zum Buch „Auf Welttournee" – Wie aus Reisegeschichten ein Buch wurde, das Mut machen soll

Das beste Zitat der Folge„Wenn Reisen alltäglich wird, verliert es seinen Zauber. Genau deshalb bleiben unsere Trips Auszeiten – verdichtete Erlebnisse statt Dauerflucht."— Adrian & Christoph

Über Adrian Klie & Christoph Streicher

Adrian Klie und Christoph Streicher sind die Hosts des Welttournee-Podcasts, einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Reisepodcasts. Sie bereisen die Welt ohne auszusteigen – mit Vollzeitjobs, begrenzter Zeit und dem Anspruch, Orte wirklich zu erleben statt nur zu konsumieren. Ihr Buch „Auf Welttournee" fasst Geschichten aus 120 Ländern zusammen.

Ihr Buch

 „Auf Welttournee: Zwei Freunde, 120 Länder, ein Buch voller Erlebnisse" – Das Buch zum Podcast, das Lust aufs Losfahren macht

Links aus dieser Folge

 Welttournee-Podcast

 Die Reiseshow – Tourdaten

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Teile diese Folge mit jemandem, der immer sagt „Ich würde ja gern reisen, aber ich hab keine Zeit."

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52 Minuten
Mit 5 in den Dschungel, mit 17 ins Schweizer Internat, mit 40 schwer krank – und dann zurück dorthin, wo alles begann: Sabine Kueglers Geschichte ist das radikalste Leben zwischen zwei Welten, das du je gehört hast.

Was dich in dieser Folge erwartet

Mit fünf Jahren zieht Sabine Kuegler mit ihrer Familie in den Dschungel von Westpapua – kein Strom, keine Straßen, keine Schule, dafür echter Stammes-Alltag mit den Fayu. Mit 17 landet sie abrupt im Schweizer Internat. Beton statt Urwald, Leistungsdruck statt Gemeinschaft. Was folgt, ist eine jahrelange Identitätskrise, eine schwere Erkrankung – und eine radikale Entscheidung: zurück in den Dschungel, um zu heilen. In dieser Folge erzählt Sabine Kuegler, was passiert, wenn zwei Welten aufeinanderprallen, warum Körper manchmal klüger sind als Pläne – und was wir alle vom Dschungel fürs Leben lernen können.

Das sind die Highlights der Folge

 Kindheit bei den Fayu – Aufwachsen ohne Strom, Straßen und Schulbänke – dafür mit echtem Gemeinschaftssinn

 Mit 17 ins Schweizer Internat – Wie ein radikaler Kulturschock eine tiefe Identitätskrise auslöste

 „Dschungelkind" – der Millionenbestseller – Warum Schreiben für Sabine Kuegler Verarbeitung war, keine Strategie

 Wenn der Körper Nein sagt – Wie eine schwere Erkrankung alles zum Stillstand brachte

 Heilung durch Rückkehr – Warum sie alles stehen ließ und allein in den Dschungel zurückging

 „Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind" – Was hinter diesem Titel wirklich steckt

 Dschungel trifft Leistungsgesellschaft – Was Gemeinschaft, Rhythmus und Verbundenheit uns über echte Resilienz lehren

Das beste Zitat der Folge„Entweder ich bleibe hier bei meinen Kindern und verbringe meine letzte Zeit mit ihnen. Oder ich gehe zurück in den Dschungel, um herauszufinden, ob es dort ein Heilmittel gibt."— Sabine KueglerÜber Sabine Kuegler

Sabine Kuegler wurde 1972 in Nepal geboren. Ihre Eltern waren deutsche Sprachwissenschaftler, die den Stamm der Fayu in Westpapua erforschten – mit fünf Jahren zog die Familie in den Dschungel. Heute ist Sabine Kuegler Bestsellerautorin, Vortragsrednerin und Kulturvermittlerin zwischen zwei Welten. Ihr Buch „Dschungelkind" wurde ein internationaler Bestseller mit Millionenauflage. Sie kennt beide Systeme – Stammeskultur und westliche Welt – von innen. Genau das macht sie zu einer einzigartigen Stimme.

Shownotes

Zum Buch "Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind"*

Zum Instagram-Kanal von Sabine

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1 Stunde 1 Minute
Kein Job, keine Beziehung, keine Reiseerfahrung – und trotzdem 831 Kilometer zu Fuß durch Nordspanien. Johannes Thon wanderte 2019 den Camino del Norte und brauchte fast vier Jahre, um darüber zu schreiben. Sein Buch ist kein Abenteuerreport – sondern ein ehrliches Tagebuch über Angst, Kontrollverlust und die Frage: Wie findet man seinen eigenen Weg?

Was dich in dieser Folge erwartet

Johannes Thon saß in einer Bibliothek in Leipzig, starrte aus dem Fenster und war unzufrieden – bis er zufällig auf Hape Kerkelings Hörbuch stieß. Zwei Jahre später war seine Beziehung vorbei, sein Job weg, sein Zuhause aufgelöst. Was für viele das Ende wäre, war für ihn der Start: mit einer selbst gesägten Gardinenstange als Wanderstab, vegan, ohne Zelt und mit so gut wie keiner Reiseerfahrung. In dieser Folge spricht er über die Nächte im Freien, einen Satz eines Fremden im Supermarkt, der alles veränderte – und warum Santiago erst durch die Augen zweier Mexikaner zur echten Ankunft wurde.

Das sind die Highlights der Folge

 Der Auslöser – Hape Kerkeling, eine Bibliothek und ein Moment totaler Unzufriedenheit: Wie aus einer Idee ein 831-Kilometer-Plan wurde

 Der Null-Null-Null-Moment – Kein Job, keine Beziehung, kein Zuhause: Warum das die idealen – wenn auch schmerzhaften – Startbedingungen waren

 Camino del Norte statt Hauptroute – Was den weniger bekannten Nordweg wirklich ausmacht: raues Terrain, Herbergen-Rennerei und 5 Euro pro Nacht für 50-Bett-Schlafsäle

 Angst als roter Faden – Kein Zelt, kein Schlafplatz – wie Johannes gelernt hat, dass Grenzen sich nur verschieben, wenn man ihnen begegnet

‍‍ „The people are the teacher" – Ein Flüstersatz eines Fremden im Supermarkt, eine Mitpilgerin namens Nele und warum die wichtigsten Momente nie die geplanten sind

️ Santiago: Erst Pappmodell, dann Riesenfest – Wie zwei Mexikaner ihm zeigten, was er gerade geleistet hatte

️ 4 Jahre, ein leergeplündertes Konto, ein Buch – Wie aus dem Camino ein Buchprojekt wurde, das alles kostete – und trotzdem richtig war

 „Der Rucksack war nie mein Zuhause" – Was dieser Satz wirklich bedeutet: Sicherheit entsteht nicht durch Gepäck, sondern durch die Konfrontation mit sich selbst

Das beste Zitat der Folge„Ich muss am Morgen noch nicht wissen, wo ich am Abend schlafe. Ohne den Jakobsweg hätte ich mich das nie getraut. Niemals."— Johannes Thon

Über Johannes Thon

Johannes Thon ist Buchautor aus Leipzig. Vor dem Jakobsweg hatte er kaum Reiseerfahrung – danach schrieb er fast vier Jahre lang an seinem ersten Buch. „Der Rucksack war nie mein Zuhause" erschien im Conbook Verlag, ist in 45 Kapitel gegliedert – eines pro Pilgertag – und ist kein klassischer Reisebericht, sondern ein ehrliches Tagebuch über Ängste, Naivität und Selbstvertrauen. Den Wanderstab – eine selbst gesägte Gardinenstange – schenkte er am Flughafen Santiago zwei Pilgerinnen, die gerade erst aufbrachen.

Johannes' Buch

 „Der Rucksack war nie mein Zuhause: Wahrheiten und andere Irrtümer meines Jakobsweges" – 45 Kapitel, 45 Pilgertage, eine Geschichte über Mut, Angst und den eigenen Weg

Links aus dieser Folge

 Johannes Thon auf Instagram

️ „Das Leben wird umso leichter, je kleiner die Erwartungen sind" – Andreas Brendt

️ „Mit Ärzte ohne Grenzen ein Krankenhaus im Kongo bauen" – Robert Kösch

️ „Wie ich meine Komfortzone verlassen musste und auf Bali ein neues Leben begann" – Tanja Hummel

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1 Stunde 3 Minuten
Nach dem Studium auf Weltreise, alleine mit dem Fahrrad durch Neuseeland – auf Schotterpisten, gegen Wind und mit 35 Kilo Gepck. Nicht auf der Flucht, sondern auf der Suche. Zehn Jahre später lebt Götz mit Familie in München, arbeitet als KI-Programmierer und schreibt immer noch Bücher. Hat er seinen Platz gefunden?

Was dich in dieser Folge erwartet

Götz Nitsche wollte nach dem Elektrotechnik-Studium nicht direkt in den Berufsalltag. Er sparte jahrelang für eine Weltreise, zog durch Mittel- und Südamerika, landete schließlich in Neuseeland – und fuhr dort auf einem 80-Dollar-Fahrrad mit Campingausrüstung über die beiden Inseln. Allein. Ohne Kreditkarte. Und mit einem Schreibprojekt im Gepäck. Aus dieser Reise wurden zwei Bücher, eine Lesereise durch Globetrotter-Filialen – und die langsame Erkenntnis, dass ein gewöhnliches Leben in Deutschland durchaus seinen Wert hat. Im Gespräch sprechen wir über Selbstfindung, das ewige Kopf-gegen-Herz-Thema, Mut und Gelassenheit.

Das sind die Highlights der Folge

 Weltreise statt Berufseinstieg – Warum Götz nach dem Studium nicht direkt ins Berufsleben wollte – und warum es ein ganzes Jahr sein musste

 Fahrradtour durch Neuseeland – 80-Dollar-Bike, 35 Kilo Gepäck, kein Training, nur Wind und Hügel – und trotzdem magische Momente

️ Das Bonuslevel – Wie ein zufälliger Tunnel an der Westküste zur Namengebung des Buches wurde

️ Schreiben als Reiseprojekt – Wie Götz seinen ersten Roman während der Weltreise schrieb – und was ihn das über das Schriftstellerdasein gelehrt hat

🤿 Surf-Guide in Panama mit Zahnschaden – Eine der besten Anekdoten: kaputtes Surfbrett, abgebrochener Schneidezahn, Plastikkrone für 60 Dollar

 Gelassenheit als größter Schlüssel zum Glück – Was die inspirierendsten Menschen auf der Reise gemeinsam hatten

 Freigeist trifft Familienleben – Wie Götz heute Abenteuersehnsucht und Alltag mit zwei Kindern in München in Balance hält

 Von Elektrotechnik zu KI – Über den langen Berufsweg, das abgebrochene Heilpraktiker-Studium und die aktuelle Arbeit in der künstlichen Intelligenz

Das beste Zitat der Folge„Das Thema meines Lebens ist Kopf gegen Herz. Ich bin einer, der täglich damit kämpft – und ich fände es verlogen, so zu tun, als hätte ich da ein einfaches Rezept."— Götz Nitsche

Über Götz Nitsche

Götz Nitsche ist Elektrotechnikingenieur, KI-Programmierer, Buchautor und Weltenbummler aus München. Nach dem Studium reiste er ein Jahr durch Mittel- und Südamerika sowie Neuseeland und schrieb dabei seinen ersten Roman. Sein zweites Buch „Bonusland" – über seine Fahrradtour durch Neuseeland – erschien 2019 beim Conbook Verlag. Heute lebt er mit Frau und zwei Kindern in München, arbeitet an seinem dritten Roman und ist seit fünf Jahren nicht mehr geflogen.

Götz' Bücher

 „Weg wollen" – Sein Coming-of-Age-Erstlingsroman, entstanden während der Weltreise (Affiliate-Link)

 „Bonusland – Ein Mann, ein Rad, eine Sehnsucht" – Die Fahrradtour durch Neuseeland beim Conbook Verlag (Affiliate-Link)

Links aus dieser Folge

 Zur Website von Götz Nitsche

️ Ähnliche Folge: Christian & Julia Pukelsheim – Ein Jahr auf See

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1 Stunde 5 Minuten
Panikattacke mit Mitte 20: Wie Vanessa Göcking lernte, sich von fremder Anerkennung zu lösen und ein erfülltes Leben aufzubauen.

Was dich in dieser Folge erwartet

Vanessa Göcking aus Erfurt hat Arabistik, BWL und Psychologie in Aachen, Köln, Frankfurt, Hamburg, Japan und den USA studiert – und dabei erkannt: Leistung und Anerkennung ersetzen kein echtes Lebensglück. Als zertifizierter systemischer Personal- und Business-Coach, Podcasterin und Buchautorin begleitet sie heute Menschen dabei, aus dem Hamsterrad der Fremderwartungen auszusteigen. Im 60-minütigen Gespräch sprechen wir über Glaubenssätze, toxische Positivität, Wunschleben – und warum das Leben kein Wettrennen ist.

Das sind die Highlights der Folge

 Was sind limitierende Glaubenssätze? – Warum sie oft in der Kindheit entstehen (0–6 Jahre) und sich als selbsterfüllende Prophezeiung durch das Leben ziehen

 Die Panikattacke als Wendepunkt – Wie Hyperventilieren, Bodenhaftung suchen und ein Anruf an die beste Freundin den Weg zur Psychotherapie ebneten

 Echter Optimismus vs. toxische Positivität – Vanessa liest live aus ihrem Buch vor: Warum „endlich mehr Platz im Bett" nach einer Trennung keine Heilung ist

 Das Wunschleben konkret gestalten – Standortbestimmung, Bedürfnisse klären, positiv formulierte Ziele setzen – Schritt für Schritt statt großem Sprung

 Coaching vs. Therapie – Was der Unterschied ist und für wen Coaching der richtige Ansatz ist

 „Ich bin nur wertvoll, wenn ich leiste" – Vanessas eigener Glaubenssatz aus der Kindheit – und wie sie heute damit umgeht

 Von HR-Managerin zur erfolgreichen Selbstständigen – Der Weg vom Tech-Startup zur eigenen Coaching-Praxis mit über 40.000 Instagram-Followern

Das beste Zitat der Folge„Das Leben ist kein Wettrennen. Einfach mal alle fünf gerade sein lassen und das genießen, was schon da ist."— Vanessa GöckingÜber Vanessa Göcking

Vanessa Göcking ist zertifizierter systemischer Personal- und Business-Coach, Podcasterin und Autorin aus Erfurt. Nach Auslandsstudien in den USA (Tennessee) und Japan und einer Karriere als HR-Managerin in einem Tech-Startup machte sie ihre Leidenschaft für Persönlichkeitsentwicklung zum Beruf. Sie coacht überwiegend Frauen, die sich festgefahren fühlen – und begleitet sie dabei, wieder Klarheit, Selbstvertrauen und echte Veränderung in ihr Leben zu bringen.

Vanessas Bücher

 „Du bist das Beste, was Dir je passiert ist"* – Ihr Erstlingswerk über Selbstwert, Glaubenssätze und das Wunschleben 

 „Die Sonne in dir"* – Spiegel-Bestseller 

 „Das Wunder in dir"* – Spiegel-Bestseller 

 „Die Kraft in dir"* – Spiegel-Bestseller 

Links aus dieser Folge

 Vanessa Göcking – Vani Verlag

️ Podcast „Glücklichsein"

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1 Stunde 11 Minuten
Geplant seit 2016, verschoben wegen eines dritten Kindes, dann verschoben wegen Corona – und 2021 trotzdem losgesegelt. Mit drei Töchtern, einem seekranken Kapitän und einem Jahr auf dem Meer. Das ist die spannende Geschichte von Familie Pukelsheim.

Was dich in dieser Folge erwartet

Christian und Julia Pukelsheim träumten jahrelang von einer einjährigen Auszeit auf See. Was sich theoretisch anhört wie ein Plan für kinderlose Abenteurer, setzten sie mit drei Töchtern, zwei Berufen und mitten in einer Pandemie um. Nachwuchs, Nachfolgeplanung im Job, Homeschooling auf dem Atlantik – sie lösten alles. 2021 stachen sie in See und kehrten ein Jahr später als andere Menschen zurück. In dieser Folge erzählen sie, was wirklich passiert, wenn man einen Traum nicht mehr weiter aufschiebt.

Das sind die Highlights der Folge

 Seit 2016 geplant, 2021 gestartet – Wie man einen Traum über fünf Jahre hinweg nicht verliert, sondern nur immer wieder umnplant

 Drei Töchter, ein Boot, ein Jahr – Was das konkret bedeutet – logistisch, emotional und für die Familie als Ganzes

 Christians Seekrankheit – Warum ausgerechnet der Kapitän unter Wellengang litt – und wie er damit umging

 Schule auf dem Meer – Wie die Töchter ein Jahr lang lernten, ohne Klassenzimmer, und was sie dabei gewannen

 Nachfolgeplanung im Job als Voraussetzung – Wie Christian seinen Beruf so vorbereitete, dass eine einjährige Auszeit überhaupt möglich wurde

 Corona als letztes Hindernis – Warum die Pandemie die Route veränderte, aber den Traum nicht stoppte

 Das Leben danach – Wie sich Alltag, Prioritäten und Familiendynamik nach einem Jahr auf See verändert haben

Das beste Zitat der Folge„Wir haben so lange geplant, dass wir irgendwann einfach losmachen mussten – egal was noch dazwischenkam."— Christian & Julia Pukelsheim

Über Christian & Julia Pukelsheim

Christian und Julia Pukelsheim planten ab 2016 eine einjährige Segeltour mit ihrer Familie. Nach mehreren Verschiebungen – durch Familienzuwachs und die Corona-Pandemie – stachen sie 2021 mit ihren drei Töchtern an Bord der Lady Blue in See. Ein Jahr später kehrten sie zurück – mit neuen Perspektiven, neuen Prioritäten und einem Jahr voller unvergesslicher Erfahrungen.

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Geschichten von der persönlichen Freiheit