Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

CULTiTALK Archiv

213 Episoden
52 Minuten
Willkommen beim CULTiTALK! In dieser Folge spricht unser Gast Jasmin Brands mit Host Georg Wolfgang über die Grundhaltung des Respektiertwerdens und die Schaffung eines sicheren Arbeitsumfeldes für Mitarbeiter. Es geht darum, dass Mitarbeiter motiviert und nicht unter Druck gesetzt sein sollten, sondern ihre Potenziale entfalten und in Hochleistung bringen können. Jasmin betont die Bedeutung der kontinuierlichen Weiterbildung durch die Investition von mindestens 40 Stunden pro Jahr. Die Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung des Kompetenzmodells und werden regelmäßig geschult, um sicherzustellen, dass es präsent bleibt. Die fünf Kernkompetenzen des Kompetenzmodells, Selbstführung, Fokus auf den Teamerfolg, nachhaltiges Wachstum, Verbesserung der Geschäftsergebnisse und Förderung des Kundenerfolgs werden bei der Besetzung von Stellen berücksichtigt. Transparenz in der Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Führungskräften ist ein wichtiger Aspekt, um klare Erwartungen zu formulieren und einen Dialog zur Abstimmung der Erwartungen zu führen. Jasmin betont auch die Wichtigkeit, sich mit den eigenen Zielen auseinanderzusetzen und zu erforschen, was einen wirklich antreibt. Sie möchte Menschen dabei unterstützen, ihre Leidenschaften zu entdecken und ihre individuellen Wege zu finden. Deshalb ist es für sie auch wichtig, dass Schulen und Unternehmen den Fokus verstärkt auf individuelle Orientierung legen. Jasmin reflektiert auch über das Bild von Führungskräften in der Gesellschaft und kritisiert, dass oft falsche Anreize verfolgt werden. Sie betont, dass es nicht nur um Karrierewachstum geht, sondern darum, ob man gerne Menschen führen möchte und alle damit verbundenen Aspekte akzeptiert. Sie sieht dies als Zukunftsskill und unterstützt Führungskräfte dabei, autonome Dialogprozesse zu gestalten. Jasmin und Georg diskutieren außerdem die Herausforderungen, die Unternehmen haben, wenn es um die Nutzung der Synergien zwischen verschiedenen Abteilungen geht, die oft in Silos organisiert sind. Sie hinterfragen, ob dies mit dem Einfluss der skandinavischen Grundhaltung zusammenhängt, die auf mehr Augenhöhe und weniger Machtdistanz abzielt. Jasmin gibt auch Einblicke in ihre eigenen Studienerfahrungen und wie sie zur Arbeit mit Systemen gekommen ist. Sie erläutert die Bedeutung von Dynamiken und Stigmata in Forschung und Lehre und wie diese die Interaktionen zwischen Menschen und in Systemen beeinflussen können. Am Beispiel von Atlas Copco zeigt sie, wie ein Unternehmen eine Kultur der Offenheit und Innovation fördern kann, in der Mitarbeiter keine Angst haben, den Status Quo zu hinterfragen oder neue Ideen einzubringen. In dem Gespräch mit Georg tauschen sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus und betonen die Wichtigkeit des Dialogs und des Austauschs. Insgesamt bietet diese Folge interessante Einsichten und Ratschläge, wie Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen an einer Kultur des Respekts, der Offenheit und der Zusammenarbeit arbeiten können. Seien Sie gespannt auf weitere inspirierende Gespräche in Zukunft!

Alle Links zu Jasmin Brands:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jasmin-brands-8196831b3/

Unternehmen: https://www.atlascopco.com/de-at

 

Alle Links zu Georg und dem Culturizer:

Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang

Culturizer: https://culturizer.app

CULTiTALK: 

https://cultitalk.de
53 Minuten
In dieser Folge des CULTiTALK sprechen Georg Wolfgang und Sören Kiefer über die bedeutende Rolle von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland. Sören Kiefer, ein 35-jähriger Kommunikationswissenschaftler, der für das Unternehmen Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH (EDE) in Wuppertal arbeitet, erklärt, dass KMUs nicht nur wichtige Arbeitgeber sind, sondern auch Vorreiter in Sachen Innovation und Digitalisierung.

Kiefer betont, dass KMUs oft unterschätzt werden und mit veralteten Stereotypen wie "verstaubt" oder "old school" konfrontiert sind. Tatsächlich repräsentieren sie jedoch eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Unternehmen, die jedoch oft nicht ausreichend bekannt sind. KMUs können attraktive Karrierechancen bieten und haben eine einzigartige Unternehmenskultur, die oft von Werten wie Gemeinschaft, Verantwortungsübernahme und sozialer Verantwortung geprägt ist.

Georg und Sören diskutieren auch die Bedeutung von Familienunternehmen und ihrer Kultur. Inhaber- und familiengeführte Unternehmen haben oft eine etablierte Unternehmenskultur und ein starkes Familiengefühl, das zu langfristigem Erfolg und Bestehen führt. Allerdings besteht die Herausforderung darin, dass Unternehmen, die sich als "Familie" ausgeben, oft kontrovers betrachtet werden. Dennoch schätzen viele Mitarbeiter die familiäre Atmosphäre und den persönlichen Austausch in KMUs.

Es wird auch über die Bedeutung einer offenen und transparenten Unternehmenskultur gesprochen. Georg und Sören betonen, dass es wichtig ist, dass Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse einbezogen werden und dass Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet. In KMUs haben Mitarbeiter oft die Möglichkeit, direkten Einfluss auf Projekte zu nehmen und ihren Wertbeitrag zu zeigen.

Schließlich erwähnen Georg und Sören die Bedeutung von Vielfalt in Unternehmen. Diverse Teams sind nachweislich innovativer und produktiver, da unterschiedliche Perspektiven und Hintergründe zu neuen Ideen führen. KMUs sollten daher auf eine Kultur setzen, die die Potenziale und Talente aller Mitarbeiter entfaltet und individuelle Lösungen bietet.

Insgesamt geben Georg Wolfgang und Sören Kiefer einen interessanten Einblick in die Welt der KMUs und betonen deren große Bedeutung für die deutsche Wirtschaft. Diese Folge vom CULTiTALK lädt dazu ein, die Vielfalt und Innovationskraft von KMUs besser zu verstehen und ihre oft unterschätzten Stärken zu würdigen.

Alle Links zu Sören Kiefer:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-s%C3%B6ren-kiefer-04918b1b6/

Unternehmen: https://www.ede.de/startseite.html

 

Alle Links zu Georg und dem Culturizer:

Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang

Culturizer: https://culturizer.app

CULTiTALK: https://cultitalk.de
52 Minuten
Willkommen zu einer neuen Episode vom CULTiTALK! In dieser Folge haben wir Renate Bleher zu Gast, um über Teilzeitarbeit, Verantwortung und Sinnhaftigkeit in der Arbeit zu sprechen.

Georg und Renate diskutieren die Bedeutung von Teilzeitarbeit nicht nur für handwerkliche Betriebe, sondern auch für Banken, die Schwierigkeiten haben, genug Mitarbeiter für ihre Filialen zu finden. Sie erörtern die verschiedenen Möglichkeiten, eine kaufmännische Ausbildung zu machen oder ungelernt zu beginnen und dann eine Weiterentwicklung in einem Ausbildungsberuf anzustreben. Dabei betonen sie, dass das Konzept der Teilzeitarbeit Unternehmen viele Chancen und Flexibilität bietet, aber oft nicht ausreichend beachtet wird.

Außerdem sprechen Georg und Renate über die DIY-Kultur, die in den letzten Jahren, insbesondere während der Corona-Pandemie, an Bedeutung gewonnen hat. Viele Menschen hatten plötzlich mehr freie Zeit zur Verfügung und begannen, handwerkliche Tätigkeiten zuhause selbst auszuführen. Sie diskutieren den Hype um die DIY-Kultur und das Bedürfnis der Menschen, etwas zu schaffen und stolz auf ihr Werk zu sein.

Des Weiteren gehen die beiden auf die Vier-Tage-Woche und ähnliche Ansätze ein, um die Arbeit attraktiver zu gestalten. Sie betonen, dass es eine Lösung gibt, die für viele Menschen in Deutschland funktionieren könnte, aber noch nicht ausreichend genutzt wird. Es wird appelliert, Ausbildung, Handwerk und Sinnhaftigkeit in der Arbeit neu zu denken und bestehende Lösungen weiter zu etablieren.

Zudem tauschen sich Georg und Renate über Durchlässigkeit in Berufen aus. Sie diskutieren die Schwierigkeiten, den Job zu wechseln und eine neue Ausbildung zu beginnen, insbesondere wenn man bereits im Leben weiter fortgeschritten ist. Renate gibt Einblick in die Möglichkeiten der dualen Ausbildung und wie diese genutzt werden kann.

Georg und Renate teilen auch ihre Gedanken über Veränderungsprozesse und Kulturentwicklungen in der Arbeitswelt. Sie betonen die Bedeutung von Verantwortung, Selbstreflexion und Sinnhaftigkeit in der Arbeit. Sie lassen die Zuhörerinnen und Zuhörer daran teilhaben, wie sie neue Perspektiven annehmen und den eigenen Werdegang infrage stellen.

Freuen Sie sich auf eine spannende Diskussion über Teilzeitarbeit, Sinnhaftigkeit und Verantwortung mit Renate Bleher in dieser Folge von CULTiTALK!

(Dauer der Folge: ca. 60 Minuten)

Alle Links zu Renate Bleher:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/renate-bleher-41b587119/

Unternehmen: https://www.knoblauch.eu/

 

Alle Links zu Georg und dem Culturizer:

Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang

Culturizer: https://culturizer.app

CULTiTALK: 

https://cultitalk.de
47 Minuten
In dieser Folge vom CULTiTALK mit dem Gast Frank Thiemann geht es um gute und wertschätzende Führung sowie die Einbindung und Mitnahme der Mitarbeitenden. Frank Thiemann empfiehlt den Aufbau eines Commitments auf Leitungsebene und das Finden von Verbündeten innerhalb der Führungsmannschaft. Gemeinsam mit den Führungskräften sollte ein Zielbild entwickelt und eine Vision für die Zukunft geschaffen werden. Dabei ist es wichtig, die Bedürfnisse und Erwartungen der BürgerInnen zu berücksichtigen und die Arbeit entsprechend zu organisieren, um ihnen Freude zu bereiten.

Es wird diskutiert, dass es oft eine Lösung gibt, ohne die individuellen Bedürfnisse der Teams zu berücksichtigen. Da die Teams unterschiedliche Marktherausforderungen haben, benötigen sie individuelle Rahmenbedingungen. Die Geschwindigkeit, der Startpunkt und die Widerstände der Teams können stark variieren. Auch die Altersstruktur und die Erfahrung der Teammitglieder spielen eine wichtige Rolle.

Es wird erläutert, dass eine zentral gesteuerte Lösung in einer bestimmten Strukturkultur sinnvoll sein kann, jedoch nicht bis ins Detail geplant werden sollte. Die Einbindung aller Mitarbeitenden ist entscheidend, um Veränderungsprozesse erfolgreich umzusetzen und Chancen für die Weiterentwicklung zu entdecken. Dieser Prozess benötigt jedoch eine gewisse Zeit.

In der Episode wird die Bedeutung von Kommunikation und Dialog in einer Organisation hervorgehoben. Es wird empfohlen, nicht nur von oben nach unten zu kommunizieren, sondern auch in den Austausch mit den Menschen zu gehen. Es wird auch darauf eingegangen, dass Veränderungen in der heutigen Zeit unausweichlich sind und dass es nicht um einen Wettbewerb um Geschwindigkeit geht, sondern darum, wie gut man mit dem sich verändernden Umfeld umgehen kann. Jede Veränderung trägt dazu bei, die nächste Veränderung schneller und mit weniger Widerstand zu bewältigen.

Die Unterschiede zwischen der Strukturkultur im öffentlichen Dienst und in Unternehmen werden ebenfalls besprochen. Die Beteiligung der Mitarbeitenden an der Lösungsentwicklung erfordert einen Prozess, der sich nach der Zielkultur und dem Wunsch nach Augenhöhe richtet. Hierarchische Entscheidungsführungen sind in diesem Kontext widersprüchlich.

Es wird auch über den Sinn und die Identität in einer Organisation gesprochen. Die Vision und der Zweck spielen dabei eine wichtige Rolle, um den Sinn zu beschreiben. Bei Start-ups geht es nicht nur um Zahlen, sondern auch um die emotionale Verbindung zum Ziel.

Georg und Frank diskutieren auch, wie Führungskräfte ihre Teams in einen Prozess der Veränderung führen können. Die Einbindung und Begeisterung der MitarbeiterInnen ist entscheidend, um die Arbeit kontinuierlich zu verbessern und gute Beispiele in der Organisation zu stärken.

Abschließend wird besprochen, wie Agenturen und Behörden ihre Arbeit verbessern können, um gute Erlebnisse für die Gesellschaft zu schaffen. Die Bedeutung einer norm- und gesetzesorientierten Arbeit wird betont, ebenso wie die Betrachtung des Prozesses aus der Perspektive der Kundschaft und BürgerInnen. 

Alle Links zu Frank Thiemann:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/frank-thiemann/

Unternehmen: https://frankthiemann.com/

 

Alle Links zu Georg und dem Culturizer:

Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang

Culturizer: https://culturizer.app

CULTiTALK: 

https://cultitalk.de
49 Minuten
CULTiTALK mit Stefan Scheller – Unternehmenskultur im Wandel

In dieser Folge des CULTiTALK ist Stefan Scheller, Experte für Unternehmenskultur, zu Gast bei Georg Wolfgang. Die beiden diskutieren über die Bedeutung von Unternehmenskultur in einer sich ständig verändernden Geschäftswelt.

Scheller betont, dass es nicht notwendig ist, jedem Trend in der Unternehmenskultur zu folgen. Vielmehr sei es wichtig, authentisch zu bleiben und die eigenen Stärken zu präsentieren. Gerade für kleinere Unternehmen bestehe oft Unsicherheit darin, wie sie ihre Unternehmenskultur am besten kommunizieren können. Dabei gäbe es viele positive Aspekte, wie die Zusammenarbeit in Krisen oder die enge Kundenbeziehung.

Es sei nicht erforderlich, die gesamte Unternehmenskultur zu verändern, um dem Zeitgeist gerecht zu werden. Vielmehr solle man die aktuelle Situation akzeptieren und die Stärken und Begrenzungen der eigenen Kultur anerkennen. Dabei sei die Teamkultur wichtiger als die Unternehmenskultur, da es darauf ankomme, wie das Team zusammenarbeitet und ob es zukunftsfähig ist.

Auch die Gender-Themen spielen eine Rolle in der Diskussion. Es gehe nicht nur um die Anzahl der Geschlechter, sondern auch darum, wie offen Meinungen ausgetauscht werden und wie verschiedene Perspektiven genutzt werden können. Scheller betont die Bedeutung einer kontinuierlichen Kulturüberprüfung und der Vereinbarung konkreter Maßnahmen im Team.

Georg stellt außerdem den Persoblogger Club vor, den Stefan Scheller gegründet hat. In diesem Club geht es ausschließlich um Praxiswissen und es werden keine Vertriebspitches gemacht. Mitglieder haben Zugang zu werbefreien Podcasts, White Papers und Studien.

In der Folge spricht Stefan Scheller über die Veränderungen in der Unternehmenskultur der letzten 10-15 Jahre und wie die Corona-Pandemie diesen Wandel weiter vorantreibt. Früher wurde die Unternehmenskultur oft vernachlässigt, doch mittlerweile haben immer mehr Unternehmen erkannt, wie wichtig sie für den Erfolg ist.

Das Recruiting und Employer Branding stehen vor neuen Herausforderungen, doch es sei von großer Bedeutung, authentisch zu bleiben und realistische Ziele zu kommunizieren. Scheller betont die Notwendigkeit einer ehrlichen Herangehensweise, um Glaubwürdigkeit und Attraktivität zu erhöhen. Er schlägt vor, Menschen mit individuellen Erfahrungen einzubeziehen, um das Unternehmen als glaubwürdig und attraktiv zu präsentieren.

Die Episode endet mit einem Gespräch über Teamkultur und das Spannungsfeld zwischen Eigenverantwortung und klaren Anweisungen. Scheller betont, dass gerade in agilen Arbeitsweisen die Unternehmenskultur und die Rolle der Führungskräfte eine entscheidende Rolle spielen. Abschließend wird erwähnt, wie wichtig persönliche Erfahrungen und das Miteinander der Mitarbeiter sind, gerade in Zeiten der digitalen Kommunikation.

Alle Links zu Stefan Scheller:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/persoblogger-stefan-scheller/

Unternehmen: https://persoblogger.de/

 

Alle Links zu Georg und dem Culturizer:

Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang

Culturizer: https://culturizer.app

CULTiTALK: 

https://cultitalk.de
46 Minuten
In dieser Folge des CULTiTALK mit Georg Wolfgang und dem Gast Oliver Liebig dreht sich alles um die gemeinsame Verantwortung von Führungskräften und Mitarbeitern in Unternehmen. Sie diskutieren die Bedeutung der Entwicklung von Führungskräften und wie diese Verantwortung geteilt werden kann.

Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist der Leadership Check, der dazu dient, den Standpunkt der Führungskraft zu überprüfen. Dieser Check liefert eine Soll-Ist-Analyse basierend auf dem Führungsverständnis. Es wird betont, dass nicht nur die Führungskräfte, sondern auch die Mitarbeiter eine Verantwortung für die Entwicklung von Führungskräften haben.

Um konkrete Entwicklungspfade und Maßnahmen zu erarbeiten, wurde ein Leadership Action Day durchgeführt. Dieser Tag beinhaltet Impulsvorträge zu verschiedenen Themen, um konkrete Handlungsschritte abzuleiten. 

Als Teil der persönlichen Entwicklung wird auch der Austausch und das Sparring betont. Es ist wichtig, dass Führungskräfte ihre Rolle als Vorbilder verstehen und diese Vorbildfunktion ernst nehmen. Die Werte des Unternehmens spielen eine zentrale Rolle in der Unternehmenskultur und sollten Spaß machen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die mentale Gesundheit der Mitarbeiter. Es wird betont, dass die psychische Gesundheit genauso wichtig ist wie die physische Sicherheit am Arbeitsplatz. Das Unternehmen arbeitet mit einem externen Institut zusammen, um das Thema Mental Health Coaching anzugehen. Es wird darauf hingewiesen, dass es wichtig ist, über mentale Gesundheit zu sprechen und Unterstützung anzubieten, ohne sofort eine genaue Diagnose zu stellen.

Alle Links zu Oliver Liebig:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/oliver-liebig-44843399/

Unternehmen: https://weare.diconium.com/

 

Alle Links zu Georg und dem Culturizer:

Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang

Culturizer: https://culturizer.app

CULTiTALK: 

https://cultitalk.de
50 Minuten
In dieser Folge vom CULTiTALK sprechen Georg Wolfgang und Sophia Erfurt über den wichtigen Prozess der Operationalisierung und die Bedeutung des Kulturwandels in Unternehmen. Sophia Erfurt, Expertin für Organisationsentwicklung, teilt ihre langjährige Erfahrung in der Begleitung von Protesten und im Coaching von Führungskräften.

Das Gespräch beginnt mit der Betonung der kontinuierlichen Überprüfung und Anpassung von Zielen mittels einer regelmäßigen Retrospektive. Dabei ist es wichtig, offen zu sein und die Leitlinien flexibel anzupassen. Allerdings erwähnt Sophia, dass manche Unternehmen und Projektverantwortliche zögern, zu viel Offenheit zuzulassen.

Georg fragt Sophia, ob das auch ihre Erfahrung ist. Sie bestätigt dies und betont den Einfluss von Führungskräften, die einen anderen Führungsstil implementieren, um den Bedarf verschiedener Generationen an unterschiedlichen Führungsstilen zu erfüllen.

Die beiden diskutieren verschiedene Ansätze, um Führungsleitlinien zu gestalten, wie beispielsweise Workshops. Dabei wird betont, dass ein Leitbild Raum für Interpretationen bieten muss, da Unternehmen divers sind. Erwartungsmanagement spielt eine entscheidende Rolle, um Klarheit über das gewünschte Verhalten in Büros und Arbeitsbereichen zu schaffen.

Im weiteren Verlauf betont Sophia die Bedeutung der Partizipation für die Akzeptanz und Qualität von Veränderungsprozessen. Sie stellt jedoch die Frage, ob ein Top-Down-Ansatz in manchen Situationen notwendig ist, um Veränderungen schnell umzusetzen.

Es wird weiterhin über Selbstversorgung im Arbeitsalltag und den Umgang mit Stress gesprochen. Sophia erwähnt den zunehmenden Stress bei Führungskräften, speziell bei Frauen, und betont den Nutzen von Maßnahmen zur Stressbewältigung nicht nur für die persönliche Gesundheit, sondern auch für das Team und die Firma.

Die Folge schließt mit der Diskussion über die Integration von Kultur- und Entwicklungsprozessen in den Arbeitsalltag, die Überprüfung bestehender Leitlinien und die Bedeutung von Regeln im täglichen Umgang miteinander.

Hört Euch diese Folge des CULTiTALK an, um wertvolle Einblicke in die Entwicklung von Organisationskulturen und Führungsleitlinien zu erhalten.

Alle Links zu Sophia Erfurt:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sophia-erfurt-23aa48119/

Unternehmen: 

https://sophiaerfurt.de/

Alle Links zu Georg und dem Culturizer:

Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang

Culturizer: https://culturizer.app

CULTiTALK: 

https://cultitalk.de
50 Minuten
CULTiTALK mit Tobias Vögele: Eine inspirierende Episode für alle HR-Experten und Unternehmensführer, die den Mehrwert ihrer Arbeit hervorheben und transparent machen wollen. Host Georg Wolfgang und Gast Tobias Vögele diskutieren die wichtige Rolle des Personalmanagements und wie Personalverantwortliche ihre Rückendeckung erkämpfen können, indem sie den Nutzen von Maßnahmen für das Unternehmen erklären. 

Sie erkunden die Veränderungen in der Versicherungsbranche und wie relevante Themen normalerweise durch Betriebsvereinbarungen geregelt werden. Durch den Verzicht auf Betriebsvereinbarungen nehmen Unternehmen eine gewisse Verantwortung auf sich, um Mitarbeiterempowerment zu fördern und Zusammenarbeit zu kultivieren. 

Die Gäste betonen, wie wichtig es ist, Versprechen einzuhalten und Ergebnisse zu liefern. Sie sprechen auch über die Herausforderungen, denen Führungskräfte gegenüberstehen, wenn sie sich mit individuellen Bedürfnissen von Mitarbeitern auseinandersetzen und wie wichtig es ist, Dialoge zu moderieren und zu gestalten. Die Sprecher betonen, dass Führungskräfte Experimente wagen sollten, um selbstorganisierte Teams und Mitarbeiterengagement zu fördern. 

Die Auswirkungen der aktuellen Situation auf die Unternehmenskultur werden diskutiert, wobei positiven Effekten mehr Gewicht gegeben, aber auch betont wird, wie wichtig es ist, diese langfristig zu kultivieren. Die Gastgeber loben die Bereitschaft des Unternehmens, sich während der Pandemie anzupassen und New Work und Zukunftsgedanken zu definieren. Sie erklären auch, wie Reflexionsfähigkeit auf individueller und kollektiver Ebene entscheidend ist, um auf dem richtigen Weg zu bleiben und die Zielbilder zu erreichen. 

Zudem wird die Bedeutung von psychologischer Sicherheit und betrieblichem Gesundheitsmanagement hervorgehoben, inklusive Angebote, die auch das Privatleben der Mitarbeiter betreffen. Die Episode zeigt auf, wie Unternehmen und Personalverantwortliche die richtigen Wege finden können, um eine positive Unternehmenskultur zu fördern und Mitarbeiter zu begeistern.  Außerdem geben die Sprecher konkrete Beispiele und teilen ihre Erfahrungen, um Zuhörer zu inspirieren und zum Nachdenken anzuregen.

 

Alle Links zu Tobias Vögele:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/tobias-voegele/

Unternehmen: https://www.signal-iduna.de/

 

Alle Links zu Georg und dem Culturizer:

Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang

Culturizer: https://culturizer.app

CULTiTALK: 

https://cultitalk.de

 
50 Minuten
In dieser Folge vom CULTiTALK begrüßt der Gastgeber Georg Wolfgang die HR-Expertin Alexandra Meyer. Gemeinsam sprechen sie über die Herausforderungen und Chancen, die mit einem starken Unternehmenswachstum einhergehen.

Alexandra berichtet, dass es in einer Skalierungsphase und einem krassen Wachstum nicht einfach ist, den richtigen Weg zu finden. Es erfordert harte Arbeit und Überlebensfähigkeit. Sie spricht darüber, wie wichtig es ist, zu erkennen, ob das Unternehmen immer noch passt und ob der nächste Schritt der richtige ist. Es ist fairer, sich ehrlich in die Augen zu schauen und zu entscheiden, ob es noch richtig ist, zusammenzuarbeiten.

Georg und Alexandra diskutieren auch den Zweck eines Unternehmens oder Produkts und stellen fest, dass dieser nicht nur finanziell sein muss, sondern auch gesellschaftlichen Einfluss haben kann. Sie betonen die Wichtigkeit von Begeisterung und Leidenschaft für ein Projekt, insbesondere für Gründer.

Des Weiteren wird über das Recruiting und Employer Branding gesprochen. Alexandra erklärt, dass strategisches Denken im HR-Bereich notwendig ist, um Recruiting, Employer Branding und die Employee Experience ganzheitlich zu betrachten. Besonders Unternehmen, die schnell wachsen wollen, benötigen dieses strategische Denken.

Das Interview beleuchtet auch den Aspekt der Mitarbeiterauswahl und des Teamaufbaus. Alexandra stellt heraus, dass das Recruiting-Team dafür verantwortlich ist, die richtigen Mitarbeiter auszuwählen und dass sich dadurch eine bestimmte Unternehmenskultur entwickelt.

Die Folge betont ebenfalls die Bedeutung der transparenten Kommunikation im Unternehmen und dass es wichtig ist, das Beste für das Unternehmen und den erzielten Zweck zu berücksichtigen. Persönliche Vorlieben sollten dabei beiseite gelegt werden, um gemeinsam den besten Weg zu finden.

Georg und Alexandra tauschen auch ihre Erfahrungen und Gedanken zur Candidate Experience und zur Verbesserung des Recruiting-Prozesses aus. Sie sprechen darüber, wie wichtig es ist, als Unternehmen eine positive Candidate Experience zu bieten und den Bewerbungsprozess für potenzielle Kandidaten zu erleichtern.

Die Folge endet mit einem Ausblick auf zukünftige Themen rund um den HR- und Recruiting-Bereich, die in den kommenden Wochen in der Sendung diskutiert werden sollen.

Insgesamt bietet diese Folge des CULTiTALK einen spannenden Einblick in die Herausforderungen und Möglichkeiten des Unternehmenswachstums und liefert wertvolle Erkenntnisse für HR-Experten und Unternehmer gleichermaßen.

Alle Links zu Alexandra Meyer:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/alexandra-meyer/

Unternehmen: https://www.enpal.de/

 

Alle Links zu Georg und dem Culturizer:

Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang

Culturizer: https://culturizer.app

CULTiTALK: 

https://cultitalk.de
47 Minuten
Willkommen zu einer neuen Folge von CULTiTALK mit Georg Wolfgang! In dieser Episode haben wir den inspirierenden Gast Helge Zurmühlen bei uns. Georg und Helge sprechen über die Bedeutung von HR und die Umverlagerung der MitarbeiterInnen zu einem zentralen Element im Unternehmen.

Helge betont, wie wichtig die Mitarbeitenden für den Erfolg eines Unternehmens sind und wie sie durch ihr Engagement einen positiven Einfluss auf die Unternehmenskultur haben. Dabei erwähnt er auch die gesellschaftliche Verantwortung, toxische Elemente aus verschiedenen Kulturen zu beseitigen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf den Leadership-Behaviors bei Takeda. Helge erklärt, dass diese Verhaltensweisen sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeitende in Projektteams gelten und bei Bewerbungsgesprächen berücksichtigt werden. Da es kulturelle Unterschiede in verschiedenen Ländern gibt, ist es wichtig, eine offene Kommunikationskultur zu fördern, damit Mitarbeitende ihre Meinungen äußern können.

Ein interessanter Aspekt der Unternehmenskultur bei Takeda ist die Gamification-Optik, die als "Hirameki-Garten der Inspiration" bezeichnet wird. Hier werden die Geschäftsprioritäten Patient, Vertrauen, Reputation und Geschäft dargestellt. Helge erklärt, dass der Fokus auf den Patienten bei Takeda sowohl in Meetings an Produktionsstandorten als auch in globalen Konferenzen betont wird.

Ein weiteres Thema, das zur Sprache kommt, ist der Fachkräftemangel in Deutschland. Helge erzählt, dass es besonders herausfordernd ist, qualifizierte MitarbeiterInnen für die Instandhaltung und den Bereich Qualität zu finden. 

Abschließend wird über die Implementierung von New Work und die Bedeutung von Werten in Unternehmen gesprochen. Helge betont, dass New Work nicht nur Home Office bedeutet, sondern verschiedene Aspekte wie Flexibilisierung der Arbeitszeiten und individuelle Modelle umfasst.

Diese Folge des CULTiTALK bietet spannende Einblicke in die Bedeutung von HR, die Unternehmenskultur bei Takeda und die aktuellen Herausforderungen im Bereich Personalmanagement. Viel Spaß beim Zuhören!

 

Links zu Helge Zurmühlen:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/helge-zurm%C3%BChlen-644393140/

Unternehmen: https://www.takeda.com/de-de

 

Alle Links zu Georg und dem Culturizer:

Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang

Culturizer: https://culturizer.app

CULTiTALK: 

https://cultitalk.de
53 Minuten
In dieser spannenden Episode des CULTiTALK diskutieren der Podcast-Host Georg Wolfgang und die Expertin Hannah Lorenz über den Bereich der sozialen Arbeit und der Pflege. Beide betonen die enorme Bedeutung dieses Bereichs und dass die Menschen, die in der Pflege tätig sind, eine außerordentliche Fürsorge und Hingabe zeigen. Dabei geht es auch um die Frage nach dem Sinn und der Bedeutung dieser Arbeit.

Georg und Hannah bemängeln in diesem Zusammenhang, dass die Strukturen und Arbeitsbedingungen oft nicht im Einklang mit dem eigentlichen Sinn der Pflege stehen. Es fehlt häufig an Zeit für die eigentliche Pflege, während Kosten und Prozesse im Vordergrund stehen. Dies führt dazu, dass die Leidenschaft und Passion der Pflegekräfte ausgenutzt werden. 

Ein wichtiger Punkt, den beide Sprecher ansprechen, ist die Veränderung der Arbeitsbedingungen und der Kultur. Georg weist darauf hin, dass es notwendig ist, Verantwortung zu übernehmen und Lösungsorientierung in Arbeitsprozesse zu integrieren. Es ist wichtig, aufzuzeigen, was nicht funktioniert, aber auch konkrete Ideen und Beispiele für Verbesserungen zu präsentieren. Hierbei spielt die Zeit, Ressourcen und die Bereitschaft zur Veränderung eine entscheidende Rolle.

Im weiteren Verlauf der Episode wird ebenfalls die Situation in der Pflege diskutiert. Es wird hervorgehoben, dass es wichtig ist, den Fokus nicht nur auf Effizienz und Prozessoptimierung zu legen, sondern auch das eigentliche Ziel und den Zweck der Pflege zu berücksichtigen. Beide Sprecher sind sich einig, dass die Betreuung der Patienten verbessert und mehr Zeit am Patienten verbracht werden sollte, anstatt nur Kosten zu sparen.

Es wird auch deutlich, dass viele Mitarbeiter in der Pflege gerne innovativere Ideen einbringen würden, um die Betreuung zu verbessern, jedoch fehlt es vielfach an der nötigen Zeit und den Ressourcen. Zudem wird betont, dass Wertschätzung darin besteht, den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, Veränderungen vorzunehmen und flexibler zu arbeiten, um eine bessere Betreuung zu gewährleisten.

Insgesamt bietet diese Episode des CULTiTALK wichtige Einblicke in den Bereich der Pflege. Die Sprecher Georg Wolfgang und Hannah Lorenz legen den Fokus auf die Bedeutung einer veränderten Kultur und Arbeitsbedingungen, um die Pflege nachhaltig zu verbessern und den Menschen in ausweglosen Situationen bestmöglich zu helfen.

 

Alle Links zu Hannah Lorenz:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hannah-lorenz8/

Unternehmen: www.wpa-anna.de

 

Alle Links zu Georg und dem Culturizer:

Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang

Culturizer: https://culturizer.app

CULTiTALK: 

https://cultitalk.de
49 Minuten
Willkommen zur neuesten Folge vom CULTiTALK! In dieser Episode haben wir einen ganz besonderen Gast: Randolf Ruf von SodaStream.

Randolf berichtet von seinem Unternehmenspodcast bei SodaStream. Das positive Feedback von den Mitarbeitenden zeigt, dass der Podcast Anklang findet und viele Mails und persönliche Nachrichten eingehen. Etwa 30 Prozent der Mitarbeitenden hören den Podcast und die meisten bleiben bis zum Ende dabei, besonders wenn es spannende Themen oder Persönlichkeiten gibt.

Georg und Randolf diskutieren die Bedeutung einer offenen und inklusiven Unternehmenskultur. Ein cooler Arbeitgeber ist jemand, der es schafft, dass die Mitarbeiter sich abends auf ihre Arbeit freuen. Ein Mehrwert und ein Zweck sind wichtige Elemente, um eine starke Identifikation mit dem Unternehmen zu erreichen. Partys und Events helfen dabei, die Mitarbeiter einzubinden und Einblicke in das Unternehmen zu geben. Randolf erwähnt ein Activation-Event für einen neuen TV-Spot als Beispiel, bei dem Mitarbeiter erfahren konnten, wie die Werbung entstand und welche Botschaften sie transportiert.

Der Podcast dient als Ergänzung zu den monatlichen Townhall-Meetings, um die Mitarbeiter über den Geschäftsverlauf und andere Themen zu informieren. Die Interviews im Podcast geben den Mitarbeitern Einblicke in die Arbeit von Führungskräften und anderen Personen im Unternehmen. Randolf betont die Wichtigkeit, aktiv und präsent zu sein, insbesondere in Bezug auf die politische Situation.

Randolf und Georg betonen die Bedeutung von Allyship und dass mehr Schutzräume für queere Menschen benötigt werden. Es wird besprochen, wie Aktionen wie das Mitnehmen der Nichte zum CSD dazu beitragen können, das Bewusstsein im Unternehmen zu schärfen und die Mitarbeiter dazu zu ermutigen, einen offeneren Blick auf das Thema zu haben. Es wird auch betont, wie wichtig es ist, sich zu informieren und die Vielfalt und Probleme um einen herum anzuerkennen.

Die Diskussion geht weiter mit Georgs Erfahrungen als gesunder Vater einer behinderten Tochter. Er spricht über die Herausforderungen und Reaktionen anderer Menschen sowie die verschiedenen Perspektiven, die er einnimmt. Georg fühlt sich betroffen, obwohl er selbst nicht behindert ist, und ist verwirrt über die Ablehnung, die Eltern behinderter Kinder manchmal erfahren.

Alle Links zu Randolf Ruf:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/randolf-ruf-79290a85/

Unternehmen: https://sodastream.de/

Alle Links zu Georg und dem Culturizer:

Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang

Culturizer: https://culturizer.app

CULTiTALK: https://cultitalk.de
57 Minuten
CULTiTALK mit Anne Hegemann: eine Episode über Veränderungen und Transformation in einer sich stetig wandelnden Welt. In dieser Folge spricht der Host Georg mit Anne, einer erfahrenen Expertin für Change Management und Agilität. 

Eine zentrale Metapher wird in dieser Episode verwendet, um das Zusammenspiel von rationalem Denken und emotionalem Empfinden zu beschreiben. Anne stellt das rationale Denken als den Reiter dar und das emotionale Empfinden als den Elefanten. Der Elefant steht hierbei symbolisch für unsere Gefühlswelt und hat eine viel größere Kapazität als das rationale Denken. Sie erklärt, dass Widerstand während Veränderungsprozessen normal ist und dass es wichtig ist, sich bewusst zu sein, dass wir beide Elemente in uns tragen.

Anne führt aus, dass die emotionale Seite des Menschen nicht verbal, sondern durch Bilder und Gefühle ausgedrückt wird. Deshalb sollten Führungskräfte bei ihren Kernbotschaften das Verhältnis von rationalem Denken und emotionalem Empfinden im Blick haben. Sie betont außerdem die Bedeutung des Respekts und der Wertschätzung gegenüber verschiedenen Kulturen und des akzeptierenden Umgangs mit unterschiedlichem Verhalten und Werkzeugen in verschiedenen Kulturen.

Im weiteren Verlauf der Episode gehen Georg und Anne auf die wichtigsten Aspekte von Change Companions ein, einem begleitenden Veränderungsprojekt. Sie berichten von einem Pilotprojekt und dem großen Interesse anderer Einheiten, sich zu qualifizieren. Es wird betont, wie wichtig es ist, konsistente Tools bei einem kulturellen Wechsel innerhalb des Unternehmens beizubehalten und bestimmte Rahmenvorgaben anzuerkennen.

Schließlich sprechen Georg und Anne über die Wichtigkeit der Selbstreflexion und Achtsamkeit, um gesund zu bleiben und Veränderungen erfolgreich zu integrieren. Sie erläutern, wie Teams durch Retrospektiven und das Teilen von Erfahrungen Vertrauen aufbauen können. Des Weiteren wird die Bedeutung einer systematischen Vorgehensweise und eines gemeinsamen Zwecks für den Aufbau einer Community herausgestellt.

Links zu Anne und zu Badenova:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anne-hegemann-38ba525a/

Unternehmen: https://www.badenova.de/

Links zu Georg und dem Culturizer:

Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-wolfgang

Culturizer: https://culturizer.app

CULTiTALK: 

https://cultitalk.de

 
50 Minuten
Willkommen bei einer neuen Folge vom CULTiTALK mit Georg und seinem Gast Dominik Habrich. In dieser Episode geht es um das Thema Veränderung in Organisationen, Teams und Kontexten und wie man diese aktivieren kann.

Dominik betont, dass oft inkrementelle Veränderungen, anstatt großer Umstellungen, erforderlich sind. Der Fokus liegt darauf, einen Gestaltungsraum zu schaffen, in dem Menschen ihr Verhalten aktivieren können - auch wenn Vorgesetzte möglicherweise nicht damit einverstanden sind. Es geht hierbei nicht nur darum, ob die Teilnehmer mit dem Training zufrieden sind, sondern in erster Linie um den langfristigen Impact.

Es wird deutlich, dass die Verantwortung für den Impact nicht allein bei der Personalabteilung liegt, sondern eine geteilte Verantwortung darstellt. Interessanterweise gab es auch eine bisherige Trennung zwischen HR und Business, obwohl HR-Business-Partner bereits in strategischen Terminen engagiert waren.

Die Partnerschaft zwischen HR und Business wird als entscheidend betrachtet und sollte auf Augenhöhe stattfinden. Georg und Dominik sind sich einig, dass der Mehrwert von HR für das Business spürbar sein muss, um akzeptiert zu werden. Dadurch wird der Weg für strategisches HR geebnet und eine Zusammenarbeit von den Fachbereichen erwartet, um einen Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Entwicklung in der Energiewirtschaft spricht Dominik auch über die Bedeutung der Positionierung und wie Veränderungen hier Verbindungen schaffen können.

Die Diskussion dreht sich auch um das Thema Konsequenz bei der Umsetzung von Unternehmenswerten und der Veränderung von Kultur. Früher wurden Training und Kulturentwicklung getrennt betrachtet, was heute nicht mehr verständlich erscheint. Es wird betont, dass neues Verhalten in den eigenen Kontext übertragen werden muss, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen. Hierbei ist es wichtig, individuelles Lernen mit kollektiver Reflexion zu verbinden, um die Kultur nachhaltig zu verändern.

Dominik spricht auch eine weitere Herausforderung im Umgang mit Trainings an: Teilnehmer haben oft Sorgen, nach einem Training nicht ernst genommen zu werden. HR sollte daher nicht nur als Lernbereich betrachtet werden, sondern auch andere Aufgaben wie das Recruiting übernehmen und den Mehrwert für Führungskräfte und das Unternehmen insgesamt im Auge behalten.

Georg und Dominik stimmen überein, dass eine Transformation im HR-Bereich erforderlich ist, um diese neue Interpretation der Rolle umzusetzen. Es geht darum, näher am Business zu sein und nicht nur die Zahlen zu verstehen, sondern auch zu wissen, wie man in der Organisation vorankommt.

Der Zeitgeist und die Geschwindigkeit von Veränderungen werden als zentraler Punkt der Diskussion hervorgehoben. Es wird betont, dass der Personalbereich seine Rolle im Hinblick auf den Mehrwert der Zukunft hinterfragen und definieren muss. Es gibt drei Dimensionen, die dabei eine Rolle spielen: den Lernenden, die Organisation und das Team oder den Kontext.

Insgesamt bietet diese Folge interessante Einblicke in die Themen Veränderung und HR. Also macht es euch gemütlich und viel Spaß beim Hören!
50 Minuten
 

In dieser Folge vom CULTiTALK ist Andrea König zu Gast. Als Soziologin & Business Mentaltrainerin hat sich Andrea König mit ihrem Blog „Karrieregeflüster | Dein Trend-Echo aus der neuen Arbeitswelt“ zum Ziel gesetzt, New Work erlebbar zu machen und insbesondere für Mental Health-Themen zu sensibilisieren. Gemeinsam beleuchten Georg und Andrea die Themen Resilienz, mentale Gesundheit und den Umgang mit Arbeitsbelastungen.

Der Zeitgeist ermöglicht es heutzutage, mentale Probleme offener anzusprechen. Viele prominente Menschen teilen ihre eigenen Erfahrungen öffentlich und klären über mentale Gesundheit auf. Früher wurden solche Probleme oft stigmatisiert, doch nun wird das offene Ansprechen als wichtiger Schritt für Betroffene und eine bessere Unterstützung angesehen.

Es wird betont, dass Führungskräfte eine sensiblere Rolle einnehmen sollten und dafür sorgen müssen, dass mentale Probleme im Arbeitsumfeld besprechbar sind. Dabei ist es wichtig zu erkennen, dass nicht von jedem Menschen mit mentalen Problemen erwartet werden kann, sich auf dieselbe Weise zu verhalten. Eine offene Kultur, in der psychische Sicherheit gewährleistet ist, ist für Unternehmen unerlässlich. Auch individuelle Weiterbildung, sowohl für Betroffene als auch für nicht direkt betroffene Personen, ist dringend erforderlich.

Georg und Andrea diskutieren auch die Auswirkungen des Zeitgeistes auf unser Wohlbefinden. Die Vielfalt an globalen Krisen und die Geschwindigkeit, mit der wir Impulse über Social Media erhalten, führen zu kollektivem Stress. Mentale Gesundheit spielt eine entscheidende Rolle, insbesondere auch in der privaten Situation.

Ein weiteres Thema, das in dieser Folge angesprochen wird, ist die Frage der Leistung in unserer Gesellschaft. Oft werden Peaks nach oben (hohe Leistung) und Peaks nach unten (geringe Leistung) nicht ausreichend relativiert. Burnout wird als ein Phänomen des Zeitgeistes diskutiert und öffentlich thematisiert. Es wird betont, dass es wichtig ist, eine nachhaltige Produktivität und den Beitrag zur Gesellschaft langfristig zu betrachten.

Zum Abschluss der Folge teilen Georg und Andrea persönliche Erfahrungen und Strategien im Umgang mit Krisen und mentalem Widerstand. Sie betonen die Bedeutung von Selbstreflexion und -wirksamkeit, um aus Krisen herauszukommen und zu lernen. Eine persönliche Krise wie die Geburt und der Kampf um das Leben einer behinderten Tochter wird als Beispiel genannt, bei dem Akzeptanz der Situation und Selbstwirksamkeit geholfen haben.

Diese Folge vom CULTiTALK bietet viele wertvolle Einblicke und Anregungen für den Umgang mit mentaler Gesundheit, Resilienz und Arbeitsbelastungen. Sie hilft, Missverständnisse und Stigmatisierungen im Zusammenhang mit mentalen Problemen abzubauen und fördert eine offene Diskussion darüber. Ein Podcast für alle, die sich für psychische Gesundheit interessieren und mehr über den Umgang mit mentalen Herausforderungen in der Arbeitswelt erfahren möchten.
CULTiTALK

CULTiTALK