Leben zwischen Arbeit und Rente Archiv
116 Episoden
32 Minuten
Das eigene Projekt ist etwas ganz Besonderes! Das gilt für jeden der zehn Menschen, die wir auf diesem Teil der Selbst-Erfahrung per Fahrrad getroffen haben: - Warren und Willow, die Rentner aus Kalifornien, die mit Lautsprecher auf der Lenkstange unterwegs sind, um neben der Beinarbeit auch per Podcast was fürs Hirn zu tun - Lee, der Camping-Plätze betreut, damit er kein Haus mehr unterhalten muss - Jon Cooper, der Bauarbeiter, der das künstlerische Werk seiner verstorbenen Frau fortsetzt - Robert, der sich gut zwei Jahre Zeit nimmt, um von Alaska nach Argentinien zu fahren - Chris, der auch auf zwei Rädern unterwegs ist, allerdings einer "Harley" - Janai und Mike aus Levenworth, die schon viel durchs Land gefahren sind - Emily, die bislang keine andere Frau auf Fahrradlangstrecke getroffen hat - und Frank aus Hamburg, der sich direkt nach Rentenbeginn was ganz besonderes vorgenommen hat
30 Minuten
Manchmal dauerts länger. Auf die Verwirklichung dieses Traumes habe ich einige Jahrzehnte gewartet. So ist aus einem Jgendtraum ein Rentenprojekt geworden.
33 Minuten
An manchen Arbeitsplätzen arbeiten Menschen zwischen 16 und 66 Jahren zusammen. Das könnten Oma/Opa und Enkel/Enkelin sein. Irgendwie nachvollziehbar, dass die unterschiedlich drauf sind. Aber Arbeitgeber müssen/sollen/wollen ja allen Altersgruppen, Lebensphasen und Generationen gerecht werden. Wie denn? Und warum eigentlich? Und inwiefern ergänzen und oder unterscheiden sich diesbezügliche Forschungsergebnisse aus der Schweiz und Deutschland? Antworten dazu von der Volkswirtin und Expertin für Generationen-Management Prof. Anina Hille von der Hochschule Luzern und der Psychologin Prof. Katharina Sachse von der Hochschulke Schmalkalden, die gerade eine Studie über die Interessen der unterschiedlichen Generationen am Arbeitsplatz vorgelegt hat.
37 Minuten
Ein Klappstuhl kann manchmal mehr Sprengstoff entfalten als der Kontostand. Warum Erinnerungsstücke so brisant sind, was beim Testament alles schief laufen kann und wie kluge Regeln für Ruhe sorgen.
32 Minuten
Ruhestand als Stillstand? Nun ja...Stefan ist in Bewegung - per Fahrrad von Vancouver nach San Francisco. Er nimmt uns mit in sein Rentnerleben zwischen Podcast, Mentoring und dem Luxus, Freiheit selbst zu gestalten.
36 Minuten
Spätestens zwischen Arbeit und Rente zeigt sich: Wegschauen kostet. Vor allem Frauen. Und wer bei Rente, Erbe oder Abfindung immer noch denkt „Darum kümmert sich jemand anders“, zahlt am Ende mit Abhängigkeit. Warum sie selbst fast gescheitert wäre, wie sie den Dreh geschafft hat, erzählt Finanz-Coachin Bettina Peetz – und warum es nie zu spät ist, die eigenen Finanzen in die Hand zu nehmen. Ein Plädoyer für Mut, Klarheit und Selbstbestimmung.
34 Minuten
Warum reisen wir – und was suchen wir wirklich? Reisebloggerin & Psychologin Barbara Horvatits-Ebner erklärt, warum Fernweh mehr mit unserer Biografie zu tun hat als mit Strand und Sonne. Ein Gespräch über Erwartungen, Enttäuschungen, Alleinreisen und die großen Reisen nach dem Berufsleben. Reisepsychologie für Fortgeschrittene: - Warum „die große Reise“ im Ruhestand oft zu hohe Erwartungen trägt - Wie Generationen unterschiedlich reisen – aber ähnliche Bedürfnisse haben - Warum Kommunikation vor dem Urlaub Beziehungsrettung sein kann - Und: Welche Reisetypen wir sind – und wie sich das im Alter ändert
39 Minuten
Schon ab 55Jährige können für "Altenarbeit" förderungswürdig sein. Learning eins in/aus dieser Episode! Altenarbeit Ist Teil von Sozialarbeit. Und kann richtig Spaß machen. der 31jährige Jonas Deusser erzählt strahlend davon, wie viel individuelle Freude und gesellschaftlichen Sinn es macht, jung und alt zusammen zu bringen. Er tut dies seit einigen Jahren in Berlin mit dem Projekt Sonay.
50 Minuten
Cordula Kablitz-Post ist Regisseurin, Produzentin, Unternehmerin und Mutter von drei Kindern. Seit den 1990ern prägt sie das deutsche Film- und Fernsehgeschäft. In dieser Episode spricht sie offen über ihren Weg zwischen Babybett und Filmset, Idealismus und Realitätssinn, Mut und Müdigkeit. Ein Gespräch über ein Leben im Takt der eigenen Ideen – mit Haltung, Witz und sehr viel Energie Wir sprechen u.a. darüber – Wie es ist, mit einem drei Monate alten Säugling Helmut Berger zu interviewen – Warum „Durch die Nacht mit …“ zum Kult wurde – und wie die Grimme-Preise halfen – Wie sich die Medienwelt seit den 90ern verändert hat und was dabei verloren ging – Wie Feminismus im Alltag aussehen kann – Was es heißt, weiterzumachen, während andere in Rente gehen – Warum Geschichten übers Scheitern oft spannender sind als die über Erfolg
31 Minuten
Fünf Thesen und Fragen, die ihr nicht verpassen dürft: - Ist Alter nur eine Zahl – oder doch ein gesellschaftlicher Zwang? Meine beiden Gäste - Clara Vuillemin und Peter Lau - sind beide zusammen "im Schnitt knapp unter 50 Jahre alt" und nehmen euch mit auf eine Reise durch merkwürdige Altersgrenzen, gesellschaftliche Erwartungen und die Frage: Wer bestimmt eigentlich, wann man zu alt für irgendwas ist? Warum Peter sich z.B. zu jung fühlt, um für Elon Musk zu arbeiten, aber zu alt für den Ruhestand ist – und was das mit uns allen zu tun hat. - Karriereleiter oder Klettergerüst? Warum Flexibilität in der Arbeitswelt wichtiger ist als Senioritätsstufen – und wie ein bedingungsloses Grundeinkommen uns alle entspannter machen könnte. - Wer profitiert eigentlich von Altersklischees? Spoiler: Niemand! Aber warum halten wir trotzdem so hartnäckig daran fest? - Erste und letzte Male: Warum Clara immer noch ständig neue erste Male erlebt – und Peter nie wieder eine Festanstellung will. Und was das mit Freiheit zu tun hat... - Die große Altersfrage: Sollte man das Alter in Bewerbungen einfach abschaffen? Und wie sähe eine Arbeitswelt aus, in der Kompetenz wichtiger ist als Geburtsjahr? Freut euch auf ehrliche Geschichten, überraschende Erkenntnisse und jede Menge Humor – denn am Ende gilt: Alt ist nur, wer sich langweilt. Also: Reinhören, mitlachen, mitdenken – und das eigene Alter einfach mal vergessen! ps: Clara ist 33 Jahre und Peter 64. Wer hätte das gedacht?
40 Minuten
Roland Liebscher Bracht ist ein Rockstar der Schmerzfreiheit. Millionen Fans folgen ihm auf YouTube, ähnlich viele füllen die Praxen, in denen die Lehre des bekanntesten deutschen Anti-Schmerz-Aktivisten praktiziert wird. Er predigt Bewegung statt Medikamente. In seinem neuen Buch „Lange gut leben – endlich umsetzen, was wirklich hilft“ geht es nicht nur um Schmerz-Vermeidung, sondern um ein selbstbestimmtes, gesundes Leben. Roland spricht mit mir über die größten Gesundheits-Irrtümer, über Bewegung statt Medikamente – und darüber, warum wir gerade jetzt anfangen sollten, auf unseren Körper zu hören. Was hilft wirklich, um fit und schmerzfrei zu bleiben? Wie lässt sich der Alltag ohne Hokuspokus verändern? Und: Was macht Roland selbst täglich, um das zu leben, worüber er schreibt und spricht? Eine Folge für alle, die nicht einfach älter, sondern besser älter werden wollen. Jetzt reinhören – und vielleicht schon morgen anders aufstehen!
30 Minuten
Diese Episode richtet sich an alle, die mitten im Leben stehen und besser verstehen wollen, was eigentlich in der Lebensmitte geschieht. Wie können wir die Herausforderungen dieser Phase als Chance begreifen? Und wie bereiten wir in dieser Phase schon ein erfülltes, langes Leben vor, das über die klassische Rente hinausgeht? Mein Gast, Antje Gardyan, hat selbst viele dieser Übergänge erlebt und viele Menschen dabei begleitet, ihre eigene Midlife-Chance zu erkennen und zu nutzen. Antje lässt uns daran teilhaben, wie sie durch Krisen gewachsen ist, welche Rolle Selbstreflexion und Resilienz spielen und warum lebenslanges Lernen das beste „Anti-Aging“ ist. Antje zeigt uns, wie wir alte Glaubenssätze hinterfragen, neue Perspektiven entwickeln und unsere Lebensmitte als Sprungbrett für ein erfülltes, langes Leben nutzen können. Egal, ob du gerade über deinen nächsten Karriereschritt nachdenkst, dich auf den Übergang in den Ruhestand vorbereitest oder einfach nur verstehen möchtest, wie du diese Lebensphase optimal für Dich gestalten kannst – diese Episode hilft dabei
37 Minuten
Zu langsam, zu teuer, unnötig – Klischees über ältere Arbeitnehmende. Alles widerlegt. Dummerweise handeln viele Arbeitgebende so, als wären dies Tatsachen. Cawa Yanousi weiß das aus erster Hand, er war vielfach Personal-Verantwortlicher in deutschen Konzernen, zuletzt bei SAP. Jetzt ist er Geschäftsführer der „Charta für Vielfalt“, Deutschlands größter Arbeitgebenden-Initiative zur Förderung von Vielfalt in der Arbeitswelt. Wir sprechen u.a. darüber, ob Vielfalt ein Business-Booster ist, was es mit dem „Anker 61“ auf sich hat, den Cawa skandalöse „Potentialverschwendung“ nennt.
30 Minuten
Zu Gast ist der Theologe und Soziologie-Professor Reimer Gronemeyer, der mit 85 Jahren auf eine beeindruckende Lebenserfahrung zurückblickt. Wir sprechen u.a. darüber, wie sich seine Wahrnehmung von Alter im Laufe der Jahre verändert hat, und wie es sich anfühlt, als „alt“ wahrgenommen zu werden. Wie viel Gewicht hat das Wort „noch“ aus Sicht der Jüngeren und im eigenen Erleben? Können wir überhaupt noch was von den Erfahrungen der Alten lernen oder kann KI Erfahrungswissen ersetzen? Wie sollen und können Ältere in einer zunehmend digitalisierten Welt ihren Platz finden? Und: was heißt das für "Jüngere"? Prof. Gronemeyer teilt sehr persönliche Einsichten und Erlebnisse und zeichnet zugleich das große Bild einer Gesellschaft, die sich fragen muss, was die Alten ihr wert sind.
34 Minuten
In dieser Episode begegne ich beim Dt. Seniorentag u.a. - grauen Panthern - der Bundesbeauftragten gegen Diskriminierung - Einem Headhunter der gerade Autoren jagd - sowie weiteren 7 Menschen, die für ganz unterschiedliche Facetten des älter werdens stehen - und ich erfahre von einem Ereignis, über das wir alle uns freuen müssten, weil es wirklich ein großer Fortschritt ist - der sich aber noch rumsprechen muss.