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O-Ton Innere Medizin Archiv

67 Episoden
41 Sekunden
O-Ton Innere Medizin startet in die 5. Staffel! Ab dem 20.3. warten folgende Themen: Wir sprechen in drei Karriere-Folgen darüber, wie man den Berufsstart als Assistenzärztin oder Assistenzarzt gut übersteht, wie die Führungskultur von morgen in der Inneren Medizin aussehen könnte und mit welchen Tipps die medizinisch-wissenschaftliche Karriere gelingt. Außerdem geht es um Leitlinien, um Hitzeschutz in Praxis und Klinik und um Grenzbereiche der Notfall- und Palliativmedizin. Im Sommer gibt es dann wie immer ein Update zur Krankenhausreform. Falls Sie das nicht verpassen wollen, denken Sie daran, uns zu abonnieren und hören Sie gerne auch die schon erschienen Folgen. Zur Folgen-Übersicht: medical-tribune.de/o-ton-innere-medizin
37 Minuten
Nicht jede verfügbare Behandlung bringt einen echten Nutzen für Patientinnen und Patienten. Im Gegenteil: Zu viele Untersuchungen, Tests und Bildgebungsverfahren können sogar schaden – und zwar nicht nur den Betreffenden, sondern auch Krankenkassen und medizinischem Personal. Das erklärt Prof. Dr. Sebastian Schellong in einer neuen Folge des Podcasts O-Ton Innere Medizin. Er ist medizinischer Direktor des Städtischen Klinikums Dresden. Um unnötige Behandlungen zu reduzieren, hat sich die DGIM 2015 der internationalen Initiative „Choosing Wisely“ angeschlossen und eine eigene Kommission „Klug entscheiden“ gegründet, Prof. Schellong ist ihr Vorsitzender. Das Ziel ist es, fundierte Empfehlungen darüber zu erarbeiten, wann auf bestimmte Leistungen verzichtet werden kann. Als Paradebeispiele für vermeidbare Untersuchungen nennt Prof. Schellong hausärztliche Check-Up-Untersuchungen und die Carotis-Duplex-Sonografie bei Synkopen. Warum er diese Leistungen kritisch sieht, erklärt er in der neuen Folge. Alle Empfehlungen der Kommission „Klug entscheiden“ der DGIM auf einen Blick: https://www.klug-entscheiden.com/empfehlungen/uebersicht Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
33 Minuten
Die Ökonomisierung hat den medizinischen Alltag verändert. Immer wieder stehen Ärztinnen und Ärzte unter dem Druck, betriebswirtschaftliche Vorgaben über medizinische Notwendigkeiten zu stellen. Der Ärzte Codex will ethische Leitplanken bieten. Zwei DGIM-Mitglieder - Prof. Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger und Prof. Dr. Dirk Müller-Wieland - sprechen über den Ärzte Codex und konkrete Wege aus der Ökonomisierungsfalle. Dies ist der zweite Teil einer Doppelfolge zum Thema „Gesundheitsversorgung zwischen medizinischer Ethik und Ökonomie“. Erster Teil der Podcast-Doppelfolge zum Thema „Gesundheitsversorgung zwischen medizinischer Ethik und Ökonomie“: https://soundcloud.com/o-ton-innere-medizin/wohl-und-wehe-der-krankenhausreform Podcastfolge zum Ärzte Codex aus dem letzten Jahr (06.06.2024): https://soundcloud.com/o-ton-innere-medizin/der-aerzte-codex-zahnlos-oder-wichtiger-denn-je Video mit Prof. Petra-Maria Schumm-Draeger: Der Ärzte-Codex - Medizin vor Ökonomie https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/kongress-aktuell/kongresse-2024/dgim-2024 Neue Schritte mit dem Ärzte Codex: Die Initiative Ärzte Codex hat sich für das Jahr 2024 auf die Agenda geschrieben, Anlaufstellen bei den Landesärztekammern einzurichten. https://www.medical-tribune.de/meinung-und-dialog/artikel/neue-schritte-mit-dem-aerzte-codex Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
34 Minuten
Die Krankenhausreform ist scharfgestellt. Das hat Gesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach verkündet. Doch die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt: Viele Kliniken werden die Transformation nicht mehr erleben. Dabei rechnen die gesetzlichen Krankenkassen damit, 2025 für die stationäre Versorgung 107 Mrd. Euro auszugeben. Das Wohl und Wehe der Krankenhausreform aus Sicht von Internistinnen und Internisten. Dazu äußern sich Prof. Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger und Prof. Dr. Dirk Müller-Wieland. Dies ist der erste Teil einer Doppelfolge zum Thema „Gesundheitsversorgung zwischen medizinischer Ethik und Ökonomie“. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
46 Minuten
Von den klassischen Karrieretipps für Mediziner:innen wie „Netzwerken“ oder „Auslandsaufenthalt“ hat jeder schon mal gehört. Es gibt aber auch Tipps, die lassen sich nicht so leicht in Substantive fassen. Sie sind aus der Erfahrung erwachsen und ihre Bedeutung kann man oft erst über die persönliche Geschichte dahinter wirklich erfassen. Die Gästeliste unserer Podcastfolge zu diesem Thema ist relativ lang - und ganz schön renommiert. Gemeinsam ist den Professores ihr Facharzttitel für Innere Medizin, dass sie sich in der DGIM (Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin) in der Kommission zur Wissenschafts- und Nachwuchsförderung engagieren und dass sie von ihren ganz persönlichen Erfahrungen auf ihrem Karriereweg erzählen: Welcher Ratschlag hat wirklich geholfen? Welche innere Einstellung hat sich bewährt auf dem Karriereweg? An manchen Punkten könnte man denken, die Ratschläge würden sich widersprechen – doch das scheint nur so. Unsere Gäste sind: Prof. Dr. Samuel Tobias Sossalla, Facharzt für Innere Medizin, Universitätsklinikum Gießen bzw. der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim, Prof. Dr. Christine Espinola-Klein, Fachärztin für Innere Medizin, Angiologie und Kardiologie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Bimba Franziska Hoyer, Fachärztin für Innere Medizin/Rheumatologie und Immunologie, Christian-Albrechts-Universität Kiel & Deutsches Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, und Prof. Dr. Marc-Steffen Raab, Facharzt für Innere Medizin, Universitätsklinikum Heidelberg. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj Das Nachwuchsförderprogramm der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin: DGIM: Auf einen Blick https://www.dgim.de/foerderprogramme/auf-einen-blick/
43 Minuten
Mehr als 450.000 verschiedene Kombinationen aus nur zwei Arzneimitteln werden im ambulanten Bereich regelmäßig verordnet. Wie soll man die Risiken all dieser Kombis überblicken – inbesondere bei Multimorbidität? Ohne digitale Unterstützung geht es nicht, sagt Prof. Dr. Daniel Grandt vom Klinikum Saarbrücken. Der Kollege ist Vorsitzender der Komission Arzneimitteltherapie-Management & Arzneimitteltherapiesicherheit der DGIM. In dieser Folge erzählt er u.a., wie die digital gestützten Versorgungsprojekte AdAM und eRIKA den Weg zu einer sicheren medikamentösen Behandlung ebnen. Ein Knackpunkt dabei ist ein jederzeit aktueller und vollständiger Medikamentionsplan. Dass es in Deutschland bis heute keine strukturierte Abbildung von Arzneimitteln inklusive Dosierungen gibt, findet der Kollege unglaublich.Für die Therapiesicherheit spielen aber auch vermeintlich banalere Dinge wie die Einnahmezeit eine Rolle. Wer Medikationsfehler im Alltag vermeiden will, sollte einen Blick in die Living Guideline "Arzneimitteltherapie bei Multimorbidität" werfen und die praxisnahen Tipps von Prof. Grandt beachten. Zu hören gibt es diese z.B. ab Minute 38. Reinhören lohnt sich jedoch von Anfang an. Weiterführende Informationen: S2k-Leitlinie Arzneimitteltherapie bei Multimorbidität: register.awmf.org/de/leitlinien/detail/100-001 S3-Leitlinie Multimorbidität: register.awmf.org/de/leitlinien/detail/053-047 S3-Leitlinie Hausärztliche Leitlinie: Multimedikation: register.awmf.org/de/leitlinien/detail/053-043 Innovationsfonds-Projekt AdAM: innovationsfonds.g-ba.de/projekte/neue-versorgungsformen/adam-anwendung-digital-gestuetztes-arzneimitteltherapie-und-versorgungs-management.71 Innovationsfonds-Projekt eRIKA: innovationsfonds.g-ba.de/projekte/neue-versorgungsformen/erika-erezept-als-element-interprofessioneller-versorgungspfade-fuer-kontinuierliche-amts.503O-Ton Innere Medizin Folge 6 Medikamente im Alter: Auf Risiken und Nebenwirkungen achten Fallmanager: https://bit.ly/3NFotcj
50 Minuten
Wenn die Internistin Yvonne Wilke sagt, im Osten sei alles politisch, meint sie damit nicht nur das Thema Impfen. Auch das Vorsorgeverhalten ihrer Patientinnen und Patienten und der Bau ihrer neuen Praxis fallen unter diese Überschrift. Was dahinter steckt und wo sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Alltag der Niedergelassenen in Ost und West auftun, etwa was die Krankheitslast oder das ärztliche Honorar betreffen. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj Einstellungen der Allgemeinbevölkerung zu Schutzimpfungen generell und zur Corona-Schutzimpfung – Ausgewählte Ergebnisse der BZgA-Repräsentativbefragung 2022 zum Infektionsschutz: https://www.bzga.de/fileadmin/user_upload/PDF/pressemitteilungen/daten_und_fakten/Infoblatt_BZgA_Impfsurvey-2022.pdf
43 Minuten
Die Klimakrise – Hitze, Extremwetter und Tropenerkrankungen in Deutschland Die Klimakrise verändert nicht nur das Wetter, sondern auch die medizinischen Herausforderungen in Deutschland. In dieser Folge von „O-Ton Allgemeinmedizin“ sprechen wir mit zwei Experten über die gesundheitlichen Folgen von Hitze und Extremwetter sowie das wachsende Risiko für Tropeninfektionen wie Chikungunya, Denguefieber und Schistosomiasis. • Was bedeutet die Klimakrise aus medizinischer Sicht? • Wie sollten sich Arztpraxen, Kliniken und andere Gesundheitseinrichtungen vorbereiten? • Werden wir es auch in Deutschland bald mit Tropenerkrankungen wie dem Chikungunya- und dem Denguefieber zu tun haben? • Und was hat es mit der Hyalomma-Zecke, dem Krim-Kongo-Fieber und dem Hefepilz Candida auris auf sich? Im Gespräch mit den Hosts Susanne Gallus und Tobias Stolzenberg erklären Prof. Dr. Frank Lammert, Medizinische Hochschule Hannover, und Prof. Dr. Dr. Sören Becker, Universität des Saarlandes in Homburg, worauf Ärztinnen und Ärzte in Deutschland angesichts der Klimakrise vorbereitet sein sollten. Sie beschreiben, welche Gefahren für die Menschen in Deutschland von Hitze und Extremwetter ausgehen, was Hitzeschutzpläne und Hitzeaktionspläne sind und wie real die Gefahr ist, sich in Deutschland künftig mit sogenannten Tropenkrankheiten zu infizieren. Im Podcast „O-Ton Allgemeinmedizin“ ist am 11. Juli 2024 bereits eine Folge zum Thema „Tropenkrankheiten in Deutschland“ erschienen (Staffel 3, Folge 31): https://soundcloud.com/o-ton-allgemeinmedizin Weiterführende Links DGIM – Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin: https://www.dgim.de/ CRM – Centrum für Reisemedizin: https://crm.de/ KLUG e.V. – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit: https://www.klimawandel-gesundheit.de/ Umweltbundesamt – Hitzeaktionsplan: https://www.umweltbundesamt.de/tags/hitzeaktionsplan Heidelberger Hitzetabelle – Arzneistoffe mit potenziellem Einfluss auf die Temperaturregulation und den Volumenstatus in Hitzewellen: https://dosing.de/Hitze/Medikamentenmanagement_bei_Hitzewellen.pdf Broschürensammlung zum Thema Klimawandel, umfangreiche Mediathek: www.klima-mensch-gesundheit.de
18 Minuten
Künstliche Intelligenz bringt die Medizin in eine neue Ära. Sind Ärztinnen und Ärzte ethisch verpflichtet, sich mit den neuen Anwendungen auseinanderzusetzen? Macht man schlechtere Medizin, wenn man dies nicht tut? Auf diese Fragen antwortet Prof. Dr. Georg Ertl, der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in der neuen Folge O-Ton Innere Medizin. Er vergleicht die Entwicklung mit dem Aufschwung der Naturwissenschaften vor 150 Jahren. Zum Folgen-Überblick: https://bit.ly/3NFotcj
40 Minuten
„Die Kassen zahlen von unseren Beiträgen Globuli, und die Politik und die Ärzteschaft tun nichts dagegen“, sagt Dr. Janos Hegedüs. „Und dann kommt eine Pandemie und statt zur Impfung greifen Menschen zu homöopathischer Grippeprophylaxe oder sogar Ivermectin.“ Deswegen sei es falsch, die Menschen unkommentiert „ihre Globulis“ schlucken zu lassen - es habe Konsequenzen, wenn eine Gesellschaft den Boden der faktenbasierten Realität verlässt. Gemeinsam mit seiner Frau Dr. Franziska Hegedüsch, Assistenzärztin in einem MVZ, hat der Internist 2017 begonnen, Aufklärungsvideos zu produzieren. Fast 1,5 Millionen Aufrufe verzeichnet der youtube-Kanal heute. In den meisten der rund 200 Videos werden nachweislose „Quatsch“-Therapien und Scharlatane hinterfragt. Wir sprechen mit den Doktores: Glauben sie, Patienten aus dem Kaninchenbau zurück zur Evidenz bringen zu können? Was erwarten sie von den Ärztekammern? Und welche Botschaft haben sie an ihre Kolleginnen und Kollegen? Youtube-Kanal der Dres. Hegedüs: https://www.youtube.com/channel/UCmb5uEDNJ4fQCCINILkVEcA/videos Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3NFotcj
48 Sekunden
O-Ton Innere Medizin geht in eine neue Staffel. Den Auftakt macht hier nächste Woche eine Folge dazu, wie Ärzt:innen mit pseudo-medizinischen oder sogar wissenschaftsfeindlichen Ansichten umgehen können. In der zweiten Folge sprechen wir dann mit Prof. Georg Ertl, dem Generalsekretär der DGIM, darüber ob Ärztinnen und Ärzte die KI-Anwendungen beherrschen solche verdrängen werden, die dies nicht tun. In den Wochen danach geht es um Karrieretipps, die Klinikreform und darum, wie eine hausärztliche Internistin in einer strukturschwachen ostdeutschen Region die Versorgung sichert. Auch medizinische Themen sind diesmal dabei: Es geht um Tropenerkrankungen in Deutschland und um Neuigkeiten zur Arzneimitteltherapie bei Multimorbidität. Wir freuen uns auf die vielfältigen Themen und auf hochkarätige Gäste. Abonnieren Sie uns, um keine Folge zu verpassen. O-Ton Innere Medizin ist der gemeinsame Podcast der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und der Medtrix Group. Zur Folgen-Übersicht: medical-tribune.de/o-ton-innere-medizin
48 Minuten
Muss man noch ins Ausland, wenn man auf der klinisch-wissenschaftlichen Karriereleiter ganz nach oben will? Welche Vorteile außer Geld bieten Stipendien? Und ab wann ist Netzwerken sinnvoll? Diese Fragen haben zwei Gäste in der neuen Folge beantwortet. Prof. Dr. Anna Lena Illert ist führende Expertin auf dem Gebiet der translationalen personalisierten Onkologie und leitet das Zentrum für Personalisierte Medizin am Universitätsklinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Prof. Dr. Nisar Malek ist ärztlicher Direktor der Klinik Innere Medizin I (Gastroenterologie, Hepatologie, Gastrointestinale Onkologie, Infektiologie und Geriatrie) am Universitätsklinikum Tübingen. Das Clinician Scientist Programm der DGIM : https://www.dgim.de/foerderprogramme/stipendiencsp/clinician-scientist-programm/ Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3y1cS2U
44 Minuten
Sprachmodelle auf Basis künstlicher Intelligenz könnten Praxen und Kliniken enorm entlasten. Bald seien sie vielleicht ein „Multitool“ für die Kitteltasche, so selbstverständlich wie ein Stethoskop, meint Dr. Jasmin Zernikow in der neuen Folge O-Ton Innere Medizin. Sie ist Ärztin in Weiterbildung für Innere Medizin und Kardiologie am Deutschen Herzzentrum der Charité – Universitätsmedizin Berlin am Campus Mitte. Schon jetzt kann ChatGPT medizinische Fachfragen sinnvoll beantworten, auch die Erstellung von Arztbriefen ist möglich. Aufgrund der Datenschutzbestimmungen liege die Zukunft aber eher in kleinen, lokal arbeitenden Sprachmodellen, die mit medizinischem Fachwissen trainiert wurden, meint Prof. Dr. Sebastian Spethmann. Er ist stellvertretender Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin des Deutschen Herzzentrums der Charité am Campus Mitte. Ob Sprachmodelle sinnvolle Antworten liefern, hängt von den eigegebenen Befehlen ab. Worauf es beim Prompting ankommt, erklären die beiden Gäste in der Folge. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3UuYK9j Artikel von Dr. Zernikow und Prof. Dr. Spethmann zur Arztbrieferstellung mit ChatGPT: https://link.springer.com/article/10.1007/s00108-023-01600-3 Comparing Physician and Artificial intelligence Chatbot Responses to Patient Questions Posted to a Public Social Media Forum. https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/2804309 Leveraging Large Language Models for Decision Support in Personalized Oncology. https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2812097
33 Minuten
Als Vorsitzender der DGIM-Kommission „Struktur der Krankenversorgung“ verfolgt Prof. Dr. Dirk Müller-Wieland aufmerksam das Mühen von Bund und Ländern um eine Krankenhausreform. Doch was sich anfangs politisch gut anhörte, wird von Ärzten zunehmend kritisch betrachtet. Beispiel: Tausende Diagnosen sollen künftig 65 Leistungsgruppen zugeordnet werden. Um die Komplexität der diagnosebezogenen Versorgung finanziell abzubilden, seien aber mehr Leistungsgruppen notwendig, meint der Diabetologe. Die DGIM monierte beim Bundesgesundheitsministerium, dass für die Angiologie keine separate Leistungsgruppe vorgesehen ist. Und wenn die Vorhaltepauschale nicht vollständig an die personelle und technische Ausstattung, sondern an den Fall gekoppelt wird, fehlt Prof. Müller-Wieland „die märchenhafte Imagination, wie daraus Entkommerzialisierung werden soll“. Eine weitere Kritik lautet: Die ärztliche Weiterbildung kommt im Gesetzentwurf nicht vor. Doch „ohne Nachwuchs keine Zukunft“. Die Weiterbildung müsse bei der Personalbemessung einkalkuliert werden und ihre Entwicklung im stationären wie ambulanten Bereich bedacht werden. Die DGIM betont, dass auch nach der Krankenhausreform in allen Schwerpunkten der Inneren Medizin die Weiterbildung gewährleistet sein muss. Wichtig könnte hierbei das Bilden von Weiterbildungsverbünden und das Nutzen digitaler Instrumente werden. Einen klaren Kommentar hat der DGIM-Experte zum Bundes-Klinik-Atlas des BMG – samt dem Appell, dieses Angebot hurtig zu verbessern. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3wV3qxI
30 Minuten
Der Ärzte Codex habe das Bewusstsein geschärft, sich kritisch mit der Frage der Ökonomisierung in der Medizin auseinanderzusetzen. Das sagt Prof. Dr. Petra-Maria Schumm-Draeger. Die Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie hatte sich in ihrer Zeit als Vorsitzende und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin 2016/2017 für die Etablierung eines Ärzte Codex eingesetzt. Der Codex sei 2017 ein erster wichtiger Schritt gewesen - dennoch: Nach wie vor sei es extrem schwierig, sich etwa der vorgesetzten Krankenhausleitung zu widersetzen, wenn man z.B. unter ökonomischen Druck gesetzt wird und gedroht wird, ggf. die nächste zu besetzende Arztstelle zu streichen, so Prof. Schumm-Draeger. Es sei in diesem Zusammenhang noch viel Arbeit zu leisten, unterstreicht sie. Wie kann der Codex Ärztinnen und Ärzten, die in ihrem Alltag im Krankenhaus oder ambulanten Bereich ökonomischem Druck ausgesetzt sind, ganz konkret unterstützen? Und was könnte ein nächster Schritt sein, um den Codex wirkmächtiger zu machen? Und warum supporten offenbar nicht alle Kolleginnen und Kollegen diese Art des Engagements für eine ethische Verpflichtung? Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/3wV3qxI https://www.dgim.de/veroeffentlichungen/aerzte-codex/ https://www.medical-tribune.de/meinung-und-dialog/artikel/neue-schritte-mit-dem-aerzte-codex https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/kongress-aktuell/kongresse-2024/dgim-2024