Writing Dreams - Der Podcast mit Kim Leopold Archiv
27 Episoden
25 Minuten
Du träumst davon, dein Buch eines Tages in jeder Buchhandlung stehen zu sehen? Dann kommst du um eine Literaturagentur, die dein Werk an große Verlage vermittelt, (fast) nicht herum. In dieser Folge erzähle ich dir, wie die Zusammenarbeit mit einer Literaturagentur funktioniert und worauf du achten musst, wenn du dein Exposé und deine Leseprobe einreichen möchtest.
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
DIE BEWERBUNG BEI EINER LITERATURAGENTUR
Achte unbedingt darauf, die Anforderungen der Agentur oder des Verlages zu erfüllen, was die Länge von Leseprobe und Exposé angeht. Außerdem solltest du dich nur mit Projekten bewerben, die zum Profil der Agentur/des Verlags passen. Das findest du heraus, in dem du dein Projekt mit bereits erfolgreich veröffentlichten vergleichst.
Die Prüfungsdauer kann 3–4 Monate in Anspruch nehmen. Es lohnt sich also, sich bei 2–3 Agenturen gleichzeitig zu bewerben. Mehr solltest du nicht nehmen, damit du bei konstruktiver Kritik überarbeiten kannst, bevor du eine nächste Runde einläutest. Außerdem solltest du aus Höflichkeit bei den anderen Agenturen Bescheid geben, wenn eine deiner Bewerbungen geglückt ist.
Normal ist entweder ein Projektvertrag (= gilt nur für das Projekt, mit dem du dich beworben hast) oder ein Autor:innenvertrag (= gilt für alle kommenden Projekte, die deine Agentur im schlimmsten Fall erst ablehnen muss, damit du etwas anderes damit machen kannst).
DIE ZUSAMMENARBEIT MIT EINER LITERATURAGENTUR
Deine Agentur wird mit dir Leseprobe und Exposé für eine Verlagsbewerbung vorbereiten und in Absprache mit dir dann an alle Verlage schicken, die zum Genre und Stil passen. Manche halten dich über den Prozess am Laufenden, manche melden sich erst, wenn es ein Ergebnis gibt. Sprich da ruhig an, was dir am liebsten ist.
Wenn du in einem großen Verlagshaus unterkommst, ist es üblich, dass du für dein Buch unterschiedliche Zahlungen bekommst. Das eine nennt sich Vorschuss und ist eine Zahlung in aushandelbarer Höhe, die du zu bestimmten Zeitpunkten im Veröffentlichungsprozess bekommst (z. B. Vertragsunterzeichnung, Abgabe des Manuskriptes, Veröffentlichung). Das andere sind deine Tantiemen (die Prozente sind auch verhandelbar), die bekommst du in der Regel dann, wenn die Bücher veröffentlicht sind und den Vorschuss eingespielt haben. Manchmal werden auch Bonuszahlungen festgelegt, die du dann bekommst, wenn deine Bücher einen bestimmten Absatz in einem bestimmten Zeitraum erreichen.
Die Abrechnung läuft komplett über deine Agentur, die sich ihren Anteil von üblicherweise 15 oder 20 % rauszieht, bevor sie dir dein Geld überweist. Darüber bekommst du auch Abrechnungen für deine Steuer.
Nachteil ist vor allem die langläufige Planung. Teilweise erscheinen die Bücher erst 2–3 Jahre nach Vertragsabschluss. Du musst also jetzt schon an das Projekt nach deinem Projekt denken, wenn du — so wie ich — gerne jedes Jahr etwas veröffentlichen möchtest.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Petra Schiers Liste von seriösen Verlagen und Literaturagenturen: Bitte unbedingt draufschauen, wenn du zum ersten Mal auf der Suche nach einem Verlag oder einer Literaturagentur bist. Für die Veröffentlichung deines Buches musst du nur dann Geld bezahlen, wenn du es im Selfpublishing herausbringst!
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
DIE BEWERBUNG BEI EINER LITERATURAGENTUR
Achte unbedingt darauf, die Anforderungen der Agentur oder des Verlages zu erfüllen, was die Länge von Leseprobe und Exposé angeht. Außerdem solltest du dich nur mit Projekten bewerben, die zum Profil der Agentur/des Verlags passen. Das findest du heraus, in dem du dein Projekt mit bereits erfolgreich veröffentlichten vergleichst.
Die Prüfungsdauer kann 3–4 Monate in Anspruch nehmen. Es lohnt sich also, sich bei 2–3 Agenturen gleichzeitig zu bewerben. Mehr solltest du nicht nehmen, damit du bei konstruktiver Kritik überarbeiten kannst, bevor du eine nächste Runde einläutest. Außerdem solltest du aus Höflichkeit bei den anderen Agenturen Bescheid geben, wenn eine deiner Bewerbungen geglückt ist.
Normal ist entweder ein Projektvertrag (= gilt nur für das Projekt, mit dem du dich beworben hast) oder ein Autor:innenvertrag (= gilt für alle kommenden Projekte, die deine Agentur im schlimmsten Fall erst ablehnen muss, damit du etwas anderes damit machen kannst).
DIE ZUSAMMENARBEIT MIT EINER LITERATURAGENTUR
Deine Agentur wird mit dir Leseprobe und Exposé für eine Verlagsbewerbung vorbereiten und in Absprache mit dir dann an alle Verlage schicken, die zum Genre und Stil passen. Manche halten dich über den Prozess am Laufenden, manche melden sich erst, wenn es ein Ergebnis gibt. Sprich da ruhig an, was dir am liebsten ist.
Wenn du in einem großen Verlagshaus unterkommst, ist es üblich, dass du für dein Buch unterschiedliche Zahlungen bekommst. Das eine nennt sich Vorschuss und ist eine Zahlung in aushandelbarer Höhe, die du zu bestimmten Zeitpunkten im Veröffentlichungsprozess bekommst (z. B. Vertragsunterzeichnung, Abgabe des Manuskriptes, Veröffentlichung). Das andere sind deine Tantiemen (die Prozente sind auch verhandelbar), die bekommst du in der Regel dann, wenn die Bücher veröffentlicht sind und den Vorschuss eingespielt haben. Manchmal werden auch Bonuszahlungen festgelegt, die du dann bekommst, wenn deine Bücher einen bestimmten Absatz in einem bestimmten Zeitraum erreichen.
Die Abrechnung läuft komplett über deine Agentur, die sich ihren Anteil von üblicherweise 15 oder 20 % rauszieht, bevor sie dir dein Geld überweist. Darüber bekommst du auch Abrechnungen für deine Steuer.
Nachteil ist vor allem die langläufige Planung. Teilweise erscheinen die Bücher erst 2–3 Jahre nach Vertragsabschluss. Du musst also jetzt schon an das Projekt nach deinem Projekt denken, wenn du — so wie ich — gerne jedes Jahr etwas veröffentlichen möchtest.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Petra Schiers Liste von seriösen Verlagen und Literaturagenturen: Bitte unbedingt draufschauen, wenn du zum ersten Mal auf der Suche nach einem Verlag oder einer Literaturagentur bist. Für die Veröffentlichung deines Buches musst du nur dann Geld bezahlen, wenn du es im Selfpublishing herausbringst!
12 Minuten
Mindestens genauso wichtig wie Cover und Klappentext deines Buches sind die Rezensionen auf den gängigen Verkaufsportalen, denn nur so gewinnt dein Buch das Vertrauen potenzieller Käufer. Wie du auf einfache Art Rezensionen bekommst und was du tun solltest, wenn du negative Kritiken bekommst, erfährst du im dritten Teil des Marketing für Autor*innen Guides.
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
WIESO REZENSIONEN SO WICHTIG SIND
Je mehr Rezensionen ein Buch hat, umso mehr “Trust” bekommt es. Bei einer Anzahl von 50 oder 100 Rezensionen wissen wir automatisch, dass diese nicht alle aus dem entfernten Freundeskreis kommen können, und sortieren sie unterbewusst als glaubhaft ein. Die Menge an Rezensionen spielt also eine große Rolle in unseren Verkäufen — und ich persönlich glaube, dass die Menge sogar wichtiger als der Durchschnitt ist.
Meine Faustregel: Dein Buch sollte mindestens 10 Rezensionen, lieber zwischen 50 und 100 haben, mit einer durchschnittlichen Bewertung von mindestens 4,0 Sternen. Außerdem sind auch Rezensionen mit 3 oder 4 Sternen kein K.O.-Kriterium
.
SO BEKOMMST DU REZENSIONEN
Bitte am Ende deines Buches deine Leser:innen um ihre Unterstützung.
Veranstalte Leserunden auf Portalen wie Lovelybooks oder in den sozialen Medien.
Bau dir ein Vorableser:innen-Team auf und sprich gezielt Blogger:innen an.
Bekommst du schlechte Rezensionen, halt die Füße still und reagiere nicht darauf, es sei denn, es werden Fehler angesprochen (Formatierung, Rechtschreibung o.Ä.), die du daraufhin behoben hast. Wenn du bereit dafür bist, überleg, ob du aus der schlechten Rezension etwas für dich und weitere Werke mitnehmen kannst, und behalte immer im Hinterkopf, das Geschmäcker verschieden sind.
Wenn du weißt, dass dich Kritik stark beeinflusst, schütz dich davor. Du musst deine Rezensionen nicht regelmäßig lesen. Die sind in erster Linie für andere Leser*innen gedacht, nicht für dich. Du bist für deine geistige Gesundheit selbst verantwortlich und musst dich nicht verletzen lassen, wenn du nicht willst.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Lovelybooks
Vorablesen
Was liest du
Lesejury
Büchertreff
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
WIESO REZENSIONEN SO WICHTIG SIND
Je mehr Rezensionen ein Buch hat, umso mehr “Trust” bekommt es. Bei einer Anzahl von 50 oder 100 Rezensionen wissen wir automatisch, dass diese nicht alle aus dem entfernten Freundeskreis kommen können, und sortieren sie unterbewusst als glaubhaft ein. Die Menge an Rezensionen spielt also eine große Rolle in unseren Verkäufen — und ich persönlich glaube, dass die Menge sogar wichtiger als der Durchschnitt ist.
Meine Faustregel: Dein Buch sollte mindestens 10 Rezensionen, lieber zwischen 50 und 100 haben, mit einer durchschnittlichen Bewertung von mindestens 4,0 Sternen. Außerdem sind auch Rezensionen mit 3 oder 4 Sternen kein K.O.-Kriterium
.
SO BEKOMMST DU REZENSIONEN
Bitte am Ende deines Buches deine Leser:innen um ihre Unterstützung.
Veranstalte Leserunden auf Portalen wie Lovelybooks oder in den sozialen Medien.
Bau dir ein Vorableser:innen-Team auf und sprich gezielt Blogger:innen an.
Bekommst du schlechte Rezensionen, halt die Füße still und reagiere nicht darauf, es sei denn, es werden Fehler angesprochen (Formatierung, Rechtschreibung o.Ä.), die du daraufhin behoben hast. Wenn du bereit dafür bist, überleg, ob du aus der schlechten Rezension etwas für dich und weitere Werke mitnehmen kannst, und behalte immer im Hinterkopf, das Geschmäcker verschieden sind.
Wenn du weißt, dass dich Kritik stark beeinflusst, schütz dich davor. Du musst deine Rezensionen nicht regelmäßig lesen. Die sind in erster Linie für andere Leser*innen gedacht, nicht für dich. Du bist für deine geistige Gesundheit selbst verantwortlich und musst dich nicht verletzen lassen, wenn du nicht willst.
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Was liest du
Lesejury
Büchertreff
18 Minuten
In der Mini-Reihe Marketing für Autor*innen besprechen wir die Grundlagen, die du dir über kurz oder lang aneignen solltest. Heute geht es um Instagram für Autor*innen.
Edit Juli 2022: Mittlerweile bin ich der Meinung, dass Instagram nicht notwendig ist, um erfolgreich Bücher zu verkaufen. Durch die vielen Algorithmus-Änderungen in den letzten Monaten wird es immer schwerer, auf der Plattform zu wachsen. Wenn du neu anfängst, würde ich dir raten, den Fokus auf deine Bücher, die Website und den Newsletter zu legen. Oder — falls dir Humor liegt — dir einen Namen auf TikTok zu machen.
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
INSTAGRAM FÜR AUTOR*INNEN — SO KÖNNTE DEIN SOCIAL MEDIA MARKETING AUSSEHEN
Profil einrichten: Achte drauf, dass du unter deinem Autor:innennamen auffindbar bist und nutze das Profil, um alle relevanten Infos dort unterzubringen. Wenn du mehr als einen Link in dein Profil stellen willst, erstell dir eine Landingpage (z.B. wie diese hier) oder nutz einen Anbieter wie Linktree, wenn du keine eigene Website hast.
Impressumspflicht und Werbekennzeichnung: Mach dich mit den rechtlichen Grundlagen vertraut. In Deutschland herrscht eine Impressumspflicht, sobald du redaktionelle Inhalte im öffentlichen Raum verbreitest. Außerdem musst du Werbung entsprechend kennzeichnen.
Sprache: Wenn sich deine Inhalte an ein deutsches Publikum richten, sollten deine Inhalte ebenfalls deutsch sein.
Qualität statt Quantität: Achte sowohl bei deinen Bildern als auch bei deinen Texten auf gute Qualität und poste im Zweifel lieber nichts als einen nichtssagenden Schnappschuss. Wenn du deine Bilder nachbearbeiten möchtest, empfiehlt sich eine App wie Adobe Lightroom — dort kannst du auch sogenannte Presets (=Voreinstellung von Parametern wie Kontrast, Belichtung, Farbtönen … — gibt’s zum Beispiel auf etsy) benutzen.
Tage und Uhrzeiten: Trotzdem solltest du drauf achten, konsistent zu posten. Erstell dir einen eigenen Zeitplan, den du gut einhalten kannst und halte dich dran. Den besten Tag und die beste Uhrzeit kannst du von deinen Statistiken abhängig machen — ich empfehle etwas zu wählen, wo du auf jeden Fall auf Kommentare antworten kannst.
Zielgruppe: Setz dich intensiv mit deiner Zielgruppe auseinander und poste nur Content, der dazu passt. So lockst du nicht das falsche Publikum an, sondern hast genau die Leute, die sich für das interessieren, was du postest. Eine Vermischung von Zielgruppe schadet deiner Reichweite auf lange Frist.
Gerade als Autor:in musst du aufpassen, mit deinem Content wirklich Leser:innen und nicht andere Autor:innen anzulocken. Das passiert nämlich sehr schnell, wenn du überwiegend über deinen Arbeitsalltag sprichst.
Strategie: Eine Strategie besteht aus dem WAS (= Was möchte ich erreichen?) und dem WIE (= Wie kann ich es erreichen?) — setze dir realistische Ziele und überlege dir, mit welchen Schritten du sie erreichen kannst.
Übereifer: Wenn du so bist wie ich und schöne Fotos und ge-ni-al‑e Bildbeschreibungen direkt posten möchtest, solltest du mal in Erwägung ziehen ein Planungstool wie Planoly (Werbung: Wenn du den Link benutzt, um dich anzumelden, bekomme ich einen kleinen Betrag gutgeschrieben) zu nutzen. Damit kannst du nicht nur automatisch posten und dir eine Vorschau deines Feeds anzeigen lassen, sondern gerätst auch weniger in Versuchung, deinen Content sofort rauszuhauen.
Multimedia: Die meisten Plattformen bieten dir so wie Instagram jede Menge Möglichkeiten, Content zu kreieren. Du solltest jede dieser Möglichkeiten ausprobieren und alles regelmäßig nutzen, was dir Spaß macht. Alle User nutzen die sozialen Medien anders und je mehr Wege du bereit stellst, auf denen Fans zu dir in Verbindung treten können, umso mehr Kommunikation wird bei dir stattfinden.
Kommunikation: Alle sozialen Netzwerke sind Plattformen, die auf der Interaktion mit anderen Menschen beruhen. Instagram ist keine Einbahnstraße, du solltest also nicht nur Content kreieren, sondern auch bewusst konsumieren und interagieren. Lies dich dazu doch mal in Gary Vaynerchucks 1,80 $-Methode ein.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Presets in Lightroom benutzen (engl.)
Vanessa Lau auf YouTube — geniale Videos zum Thema Instagram (engl.)
Gary Vaynerchucks originaler Post zur 1,80 $ Methode
mein Instagram-Account
Edit Juli 2022: Mittlerweile bin ich der Meinung, dass Instagram nicht notwendig ist, um erfolgreich Bücher zu verkaufen. Durch die vielen Algorithmus-Änderungen in den letzten Monaten wird es immer schwerer, auf der Plattform zu wachsen. Wenn du neu anfängst, würde ich dir raten, den Fokus auf deine Bücher, die Website und den Newsletter zu legen. Oder — falls dir Humor liegt — dir einen Namen auf TikTok zu machen.
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
INSTAGRAM FÜR AUTOR*INNEN — SO KÖNNTE DEIN SOCIAL MEDIA MARKETING AUSSEHEN
Profil einrichten: Achte drauf, dass du unter deinem Autor:innennamen auffindbar bist und nutze das Profil, um alle relevanten Infos dort unterzubringen. Wenn du mehr als einen Link in dein Profil stellen willst, erstell dir eine Landingpage (z.B. wie diese hier) oder nutz einen Anbieter wie Linktree, wenn du keine eigene Website hast.
Impressumspflicht und Werbekennzeichnung: Mach dich mit den rechtlichen Grundlagen vertraut. In Deutschland herrscht eine Impressumspflicht, sobald du redaktionelle Inhalte im öffentlichen Raum verbreitest. Außerdem musst du Werbung entsprechend kennzeichnen.
Sprache: Wenn sich deine Inhalte an ein deutsches Publikum richten, sollten deine Inhalte ebenfalls deutsch sein.
Qualität statt Quantität: Achte sowohl bei deinen Bildern als auch bei deinen Texten auf gute Qualität und poste im Zweifel lieber nichts als einen nichtssagenden Schnappschuss. Wenn du deine Bilder nachbearbeiten möchtest, empfiehlt sich eine App wie Adobe Lightroom — dort kannst du auch sogenannte Presets (=Voreinstellung von Parametern wie Kontrast, Belichtung, Farbtönen … — gibt’s zum Beispiel auf etsy) benutzen.
Tage und Uhrzeiten: Trotzdem solltest du drauf achten, konsistent zu posten. Erstell dir einen eigenen Zeitplan, den du gut einhalten kannst und halte dich dran. Den besten Tag und die beste Uhrzeit kannst du von deinen Statistiken abhängig machen — ich empfehle etwas zu wählen, wo du auf jeden Fall auf Kommentare antworten kannst.
Zielgruppe: Setz dich intensiv mit deiner Zielgruppe auseinander und poste nur Content, der dazu passt. So lockst du nicht das falsche Publikum an, sondern hast genau die Leute, die sich für das interessieren, was du postest. Eine Vermischung von Zielgruppe schadet deiner Reichweite auf lange Frist.
Gerade als Autor:in musst du aufpassen, mit deinem Content wirklich Leser:innen und nicht andere Autor:innen anzulocken. Das passiert nämlich sehr schnell, wenn du überwiegend über deinen Arbeitsalltag sprichst.
Strategie: Eine Strategie besteht aus dem WAS (= Was möchte ich erreichen?) und dem WIE (= Wie kann ich es erreichen?) — setze dir realistische Ziele und überlege dir, mit welchen Schritten du sie erreichen kannst.
Übereifer: Wenn du so bist wie ich und schöne Fotos und ge-ni-al‑e Bildbeschreibungen direkt posten möchtest, solltest du mal in Erwägung ziehen ein Planungstool wie Planoly (Werbung: Wenn du den Link benutzt, um dich anzumelden, bekomme ich einen kleinen Betrag gutgeschrieben) zu nutzen. Damit kannst du nicht nur automatisch posten und dir eine Vorschau deines Feeds anzeigen lassen, sondern gerätst auch weniger in Versuchung, deinen Content sofort rauszuhauen.
Multimedia: Die meisten Plattformen bieten dir so wie Instagram jede Menge Möglichkeiten, Content zu kreieren. Du solltest jede dieser Möglichkeiten ausprobieren und alles regelmäßig nutzen, was dir Spaß macht. Alle User nutzen die sozialen Medien anders und je mehr Wege du bereit stellst, auf denen Fans zu dir in Verbindung treten können, umso mehr Kommunikation wird bei dir stattfinden.
Kommunikation: Alle sozialen Netzwerke sind Plattformen, die auf der Interaktion mit anderen Menschen beruhen. Instagram ist keine Einbahnstraße, du solltest also nicht nur Content kreieren, sondern auch bewusst konsumieren und interagieren. Lies dich dazu doch mal in Gary Vaynerchucks 1,80 $-Methode ein.
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Presets in Lightroom benutzen (engl.)
Vanessa Lau auf YouTube — geniale Videos zum Thema Instagram (engl.)
Gary Vaynerchucks originaler Post zur 1,80 $ Methode
mein Instagram-Account
16 Minuten
In der Mini-Reihe Marketing für Autor*innen besprechen wir die Grundlagen, die du dir über kurz oder lang aneignen solltest. Heute geht es um die Website und den Newsletter, zwei sehr wichtige Tools für dein Autor*innenmarketing.
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
DIE WEBSITE — DEINE DIGITALE VISITENKARTE
Mit einer Website hast du eine Plattform im Internet, die als Sammelstelle für deine Selbstständigkeit fungiert und unabhängig vom Erfolg anderer Seiten wie z.B. Facebook ist. Was du hier postest, geht nicht verloren, wenn ein soziales Netzwerk über Nacht dicht macht, und deine Reichweite wird auf deiner Website auch nicht eingeschränkt.
Eine Website ist wie deine digitale Visitenkarte. Hier solltest du beantworten: Wer bist du? Was machst du? Wo gibt es deine Bücher? Wie kannst du erreicht werden?
Du brauchst also mindestens folgende Seiten:
eine Startseite, auf der auf den ersten Blick erkennbar ist, wer du bist, was du machst und was es neues gibt,
eine Über-dich-Seite mit Porträt, Biographie und Links zu sozialen Netzwerken, in denen du aktiv bist,
eine oder mehrere Seite/n über deine Bücher, auf denen auf den ersten Blick Cover, Klappentexte und Links zu den größten Online-Händlern verfügbar sind,
ein Kontaktformular, über das du für Rezensionsanfragen und Ähnliches erreichbar bist.
Zusätzlich einbauen kannst du:
Bonusmaterial zu deinen Büchern (Trailer, Leseproben, Bilder für Bloggerinnen, etc.),
einen Blog, auf dem du Neuigkeiten, Schreibupdates und Gedanken teilst,
einen eigenen Online-Shop.
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, was deine Website angeht — du musst es nur umsetzen können oder jemanden dafür bezahlen. Relativ einfach kannst du dir eine Website mit einem Click-and-Build-System bauen.
Selbst, wenn du deine Website nicht selbst hosten möchtest, solltest du in Erwägung ziehen, eine eigene Domain dafür zu kaufen. Das wirkt immer professioneller und kostet auch nur 1–2 € im Monat.
EIN NEWSLETTER MUSS NICHT KOMPLIZIERT SEIN
Der Newsletter ist dein wichtigstes Marketinginstrument. Alle E‑Mail-Adressen, die du dafür sammeln kannst, sind Gold wert. Nicht nur interessieren sich diese Leser*innen wirklich für deine Inhalte (sonst hätten sie dir die Mailadresse nicht gegeben), sie bekommen sie auch uneingeschränkt angezeigt.
Für unsere Branche reicht es, den Newsletter immer dann zu versenden, wenn es etwas Neues zu erzählen gibt (Neuerscheinung, Vorbestelleraktion, Cover-Release, Preisaktion, etc.). Je einfacher du es dir machst, umso besser bleibst du dabei.
Du kannst für die Anmeldungen zu deinem Newsletter ein Freebie bereitstellen. Dabei beachte aber unbedingt das Kopplungsverbot, das in Deutschland vorherrscht.
Wichtig: Achte beim Aufbau deiner Website und beim Versand deines Newsletters immer auf die rechtliche Grundlage, die sich seit der Datenschutz-Grundverordnung (DsGvo) stark verändert hat. Eine Website ohne Impressum und Datenschutzerklärung ist in Deutschland nicht abmahnsicher!
DIESE BEGRIFFE TAUCHEN IN DER FOLGE AUF
Hosting: Die Bereitstellung von Speicher und die Unterbringung einer Website auf dem Server eines Internetproviders.
Domain: Die Adresse deiner Website, die du in die Adresszeile deines Browsers eingeben kannst.
Click-and-Build-System: einfach Website-Baukastensystem, für die du keine oder nur wenig HTML-Kenntnisse brauchst. Bekannte Anbieter:
WordPress
Squarespace
Wix
Datenschutzgrundverordnung (kurz DsGvo): Die Datenschutz-Grundverordnung ist eine Verordnung der Europäischen Union, mit der die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch die meisten Datenverarbeiter, sowohl private wie öffentliche, EU-weit vereinheitlicht werden.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Lieblingsautor
Newsletter-Anbieter
Kopplungsverbot für das Newsletter-Freebie umgehen
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
DIE WEBSITE — DEINE DIGITALE VISITENKARTE
Mit einer Website hast du eine Plattform im Internet, die als Sammelstelle für deine Selbstständigkeit fungiert und unabhängig vom Erfolg anderer Seiten wie z.B. Facebook ist. Was du hier postest, geht nicht verloren, wenn ein soziales Netzwerk über Nacht dicht macht, und deine Reichweite wird auf deiner Website auch nicht eingeschränkt.
Eine Website ist wie deine digitale Visitenkarte. Hier solltest du beantworten: Wer bist du? Was machst du? Wo gibt es deine Bücher? Wie kannst du erreicht werden?
Du brauchst also mindestens folgende Seiten:
eine Startseite, auf der auf den ersten Blick erkennbar ist, wer du bist, was du machst und was es neues gibt,
eine Über-dich-Seite mit Porträt, Biographie und Links zu sozialen Netzwerken, in denen du aktiv bist,
eine oder mehrere Seite/n über deine Bücher, auf denen auf den ersten Blick Cover, Klappentexte und Links zu den größten Online-Händlern verfügbar sind,
ein Kontaktformular, über das du für Rezensionsanfragen und Ähnliches erreichbar bist.
Zusätzlich einbauen kannst du:
Bonusmaterial zu deinen Büchern (Trailer, Leseproben, Bilder für Bloggerinnen, etc.),
einen Blog, auf dem du Neuigkeiten, Schreibupdates und Gedanken teilst,
einen eigenen Online-Shop.
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, was deine Website angeht — du musst es nur umsetzen können oder jemanden dafür bezahlen. Relativ einfach kannst du dir eine Website mit einem Click-and-Build-System bauen.
Selbst, wenn du deine Website nicht selbst hosten möchtest, solltest du in Erwägung ziehen, eine eigene Domain dafür zu kaufen. Das wirkt immer professioneller und kostet auch nur 1–2 € im Monat.
EIN NEWSLETTER MUSS NICHT KOMPLIZIERT SEIN
Der Newsletter ist dein wichtigstes Marketinginstrument. Alle E‑Mail-Adressen, die du dafür sammeln kannst, sind Gold wert. Nicht nur interessieren sich diese Leser*innen wirklich für deine Inhalte (sonst hätten sie dir die Mailadresse nicht gegeben), sie bekommen sie auch uneingeschränkt angezeigt.
Für unsere Branche reicht es, den Newsletter immer dann zu versenden, wenn es etwas Neues zu erzählen gibt (Neuerscheinung, Vorbestelleraktion, Cover-Release, Preisaktion, etc.). Je einfacher du es dir machst, umso besser bleibst du dabei.
Du kannst für die Anmeldungen zu deinem Newsletter ein Freebie bereitstellen. Dabei beachte aber unbedingt das Kopplungsverbot, das in Deutschland vorherrscht.
Wichtig: Achte beim Aufbau deiner Website und beim Versand deines Newsletters immer auf die rechtliche Grundlage, die sich seit der Datenschutz-Grundverordnung (DsGvo) stark verändert hat. Eine Website ohne Impressum und Datenschutzerklärung ist in Deutschland nicht abmahnsicher!
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Hosting: Die Bereitstellung von Speicher und die Unterbringung einer Website auf dem Server eines Internetproviders.
Domain: Die Adresse deiner Website, die du in die Adresszeile deines Browsers eingeben kannst.
Click-and-Build-System: einfach Website-Baukastensystem, für die du keine oder nur wenig HTML-Kenntnisse brauchst. Bekannte Anbieter:
WordPress
Squarespace
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Datenschutzgrundverordnung (kurz DsGvo): Die Datenschutz-Grundverordnung ist eine Verordnung der Europäischen Union, mit der die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch die meisten Datenverarbeiter, sowohl private wie öffentliche, EU-weit vereinheitlicht werden.
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17 Minuten
Buchserien schreiben — anstrengend oder bereichernd? Darüber scheiden sich wohl die Geister. In dieser Episode erzähle ich dir, was ich in 2 1/2 Jahren eigenen Buchserie (Black Heart) gelernt habe — und vor allem: was ich heute anders machen würde.
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
WAS SIND BUCHSERIEN?
Eine Serie unterscheidet sich von einer Buchreihe insofern, dass die Geschichte sich nur in der richtigen Reihenfolge und NICHT unabhängig voneinander lesen lässt. Oft sind Serien in Staffeln und Episoden aufgeteilt, ähnlich wie bei einer Fernsehserie.
Zentraler Bestandteil von Serien sind übrigens Cliffhanger — die braucht es, um die Leser*innen in die Episode zu ziehen. Außerdem haben Serien meist mehr als erzählende Charaktere. Charakterbasiertes Erzählen ist meist der bessere Weg, statt sich auf einen Plot zu verlassen.
MEINE TIPPS FÜR DAS SCHREIBEN VON BUCHSERIEN
Schreib alles mit: Charakterisierungen, Weltenbau, wichtige Plotpunkte — du wirst es dir später danken.
Nimm pro Folge nicht mehr als 3 erzählende Charaktere, um deine Leser*innen nicht zu überfordern.
Entscheide dich für eine Länge der einzelnen Folgen, die du in etwa versuchst, beizubehalten (bei mir sind das zwischen 100–150 Seiten).
MEINE TIPPS FÜR DAS VERÖFFENTLICHEN VON BUCHSERIEN
Such dir ein*e Lektor*in, die dich über die ganze Serie begleitet, immer pünktlich liefert, und verhandle mit ihr einen festen Preis pro Folge. Ich persönlich habe mit Tatjana Weichel von www.wortfinesse.de zusammengearbeitet — wir haben pro Folge 2–3 Durchgänge gehabt (inklusive Korrektorat) und sie hat mir bei den Klappentexten und Plotschwierigkeiten geholfen.
Such dir ein Cover aus, das sich gut individualisieren lässt (z.B. durch ein Austauschen der Bilder), aber dem man trotzdem ansieht, dass es zur gleichen Serie gehört. Wichtig ist, dass darauf Platz für Autor*innenname, Titel und Reihentitel ist.
Stell vor jede Episode ein “Was bisher geschah”, in dem du die wichtigsten Handlungsstränge kurz und knackig zusammenfasst. So erinnert sich jede*r Leser*in vorher wieder an die Geschichte.
Nutz die Vorbestellungsfunktion von Amazon und gewöhn dir einen gleichmäßigen Veröffentlichungsrhythmus an, den du ohne Probleme aufrecht erhalten kannst (Tipp: 4 Wochen sind sehr, sehr wenig Zeit!). Jede Veränderung in diesem Rhythmus wird dich Leser*innen kosten. Den Link zur nächsten Folge packst du ans Ende der aktuellen Episode, so dass deine Leser*innen das neue E‑Book sofort vorbestellen können.
Stell dir ein Vorableser*innen-Team zusammen, die die Episoden bereits vor der Veröffentlichung lesen und relativ bald nach Erscheinen eine Rezension auf Amazon posten können. Auch gut für Rezensionen: Lovelybooks, Vorablesen, etc.
Bau dir einen Puffer auf, bevor du überhaupt ans Veröffentlichen denkst. So gerätst du nicht ins Rudern, wenn etwas Unvorhergesehenes (Krankheit, Todesfall in der Familie, Schwangerschaft, etc.) passiert.
WEITERFÜHRENDE LINKS
mein Autorinnen-Instagram
die Black-Heart-Serie
weitere Kolleg*innen mit erfolgreichen Serien: Andreas Suchanek, Nicole Böhm, I. Reen Bow, Nina Hirschlehner, Maya Shepherd, Nadine Erdmann, Eve Pay, Amber Auburn
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
WAS SIND BUCHSERIEN?
Eine Serie unterscheidet sich von einer Buchreihe insofern, dass die Geschichte sich nur in der richtigen Reihenfolge und NICHT unabhängig voneinander lesen lässt. Oft sind Serien in Staffeln und Episoden aufgeteilt, ähnlich wie bei einer Fernsehserie.
Zentraler Bestandteil von Serien sind übrigens Cliffhanger — die braucht es, um die Leser*innen in die Episode zu ziehen. Außerdem haben Serien meist mehr als erzählende Charaktere. Charakterbasiertes Erzählen ist meist der bessere Weg, statt sich auf einen Plot zu verlassen.
MEINE TIPPS FÜR DAS SCHREIBEN VON BUCHSERIEN
Schreib alles mit: Charakterisierungen, Weltenbau, wichtige Plotpunkte — du wirst es dir später danken.
Nimm pro Folge nicht mehr als 3 erzählende Charaktere, um deine Leser*innen nicht zu überfordern.
Entscheide dich für eine Länge der einzelnen Folgen, die du in etwa versuchst, beizubehalten (bei mir sind das zwischen 100–150 Seiten).
MEINE TIPPS FÜR DAS VERÖFFENTLICHEN VON BUCHSERIEN
Such dir ein*e Lektor*in, die dich über die ganze Serie begleitet, immer pünktlich liefert, und verhandle mit ihr einen festen Preis pro Folge. Ich persönlich habe mit Tatjana Weichel von www.wortfinesse.de zusammengearbeitet — wir haben pro Folge 2–3 Durchgänge gehabt (inklusive Korrektorat) und sie hat mir bei den Klappentexten und Plotschwierigkeiten geholfen.
Such dir ein Cover aus, das sich gut individualisieren lässt (z.B. durch ein Austauschen der Bilder), aber dem man trotzdem ansieht, dass es zur gleichen Serie gehört. Wichtig ist, dass darauf Platz für Autor*innenname, Titel und Reihentitel ist.
Stell vor jede Episode ein “Was bisher geschah”, in dem du die wichtigsten Handlungsstränge kurz und knackig zusammenfasst. So erinnert sich jede*r Leser*in vorher wieder an die Geschichte.
Nutz die Vorbestellungsfunktion von Amazon und gewöhn dir einen gleichmäßigen Veröffentlichungsrhythmus an, den du ohne Probleme aufrecht erhalten kannst (Tipp: 4 Wochen sind sehr, sehr wenig Zeit!). Jede Veränderung in diesem Rhythmus wird dich Leser*innen kosten. Den Link zur nächsten Folge packst du ans Ende der aktuellen Episode, so dass deine Leser*innen das neue E‑Book sofort vorbestellen können.
Stell dir ein Vorableser*innen-Team zusammen, die die Episoden bereits vor der Veröffentlichung lesen und relativ bald nach Erscheinen eine Rezension auf Amazon posten können. Auch gut für Rezensionen: Lovelybooks, Vorablesen, etc.
Bau dir einen Puffer auf, bevor du überhaupt ans Veröffentlichen denkst. So gerätst du nicht ins Rudern, wenn etwas Unvorhergesehenes (Krankheit, Todesfall in der Familie, Schwangerschaft, etc.) passiert.
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weitere Kolleg*innen mit erfolgreichen Serien: Andreas Suchanek, Nicole Böhm, I. Reen Bow, Nina Hirschlehner, Maya Shepherd, Nadine Erdmann, Eve Pay, Amber Auburn
22 Minuten
Alle machen Fehler.
Vielleicht hast du ein Buch veröffentlicht, das noch nicht dafür bereit gewesen ist, oder hast dich drauf verlassen, dass du weißt, was du tust — wusstest es aber nicht. Vielleicht kommst du auch gerade aus einem Vertrag raus, der aus zeitlichen oder anderen Gründen beendet wurde. Das ist okay — und es bedeutet nicht, dass du dein Buch jetzt in die Schublade legen und mit einem anderen weitermachen musst.
Wenn du ein Buch hast, das du gerne neu veröffentlichen möchtest — oder einem alten Buch neuen Glanz verleihen willst, ist diese Folge perfekt für dich geeignet.
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
WAS IST EIN RELAUNCH UND WOZU BRAUCHST DU IHN?
In dieser Podcastfolge sprechen wir über
den Unterschied zwischen Aktualisierungen, Neuauflagen und einem ganzen Relaunch
der Wichtigkeit, deine Backlist (= alle bisher veröffentlichten Bücher) aktuell zu halten
einen Relaunch im Detail
Die Podcast-Folge ist im Prinzip eine Art Fallstudie, in der ich dir im Detail erzähle, was ich für meine eigene how-to-be-happy-Reihe geplant habe, die von September 2020 bis Januar 2021 neu erscheint. Die Rechte an den New Adult Büchern habe ich Anfang des Jahres zurückbekommen und habe die Reihe um einen weiteren Band (Veilchensturm) sowie eine Kurzgeschichte (Glücksklee: kannst du hier kostenlos herunterladen) erweitert.
Und das sind die Punkte, die ich im Podcast erläutere:
Text
Veröffentlichungstermine/-rhythmus
Branding (so sehen die neuen Cover aus)
KDP Select — ja oder nein?
Kategorien auf Amazon
Preisgestaltung
Druck der Taschenbücher — Print on Demand oder Auflagendruck?
Größere Aktionen
geplantes Marketing
Kosten
Hast du bereits Erfahrungen mit einem Relaunch gemacht? Was würdest du anders machen?
WEITERFÜHRENDE LINKS
how to be happy: Glücksklee
Laura Newmans Artikel zu Newsletter-Marketing
Newsletter-Marketing für Autor*innen: Artikel 1, Artikel 2
Vielleicht hast du ein Buch veröffentlicht, das noch nicht dafür bereit gewesen ist, oder hast dich drauf verlassen, dass du weißt, was du tust — wusstest es aber nicht. Vielleicht kommst du auch gerade aus einem Vertrag raus, der aus zeitlichen oder anderen Gründen beendet wurde. Das ist okay — und es bedeutet nicht, dass du dein Buch jetzt in die Schublade legen und mit einem anderen weitermachen musst.
Wenn du ein Buch hast, das du gerne neu veröffentlichen möchtest — oder einem alten Buch neuen Glanz verleihen willst, ist diese Folge perfekt für dich geeignet.
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
WAS IST EIN RELAUNCH UND WOZU BRAUCHST DU IHN?
In dieser Podcastfolge sprechen wir über
den Unterschied zwischen Aktualisierungen, Neuauflagen und einem ganzen Relaunch
der Wichtigkeit, deine Backlist (= alle bisher veröffentlichten Bücher) aktuell zu halten
einen Relaunch im Detail
Die Podcast-Folge ist im Prinzip eine Art Fallstudie, in der ich dir im Detail erzähle, was ich für meine eigene how-to-be-happy-Reihe geplant habe, die von September 2020 bis Januar 2021 neu erscheint. Die Rechte an den New Adult Büchern habe ich Anfang des Jahres zurückbekommen und habe die Reihe um einen weiteren Band (Veilchensturm) sowie eine Kurzgeschichte (Glücksklee: kannst du hier kostenlos herunterladen) erweitert.
Und das sind die Punkte, die ich im Podcast erläutere:
Text
Veröffentlichungstermine/-rhythmus
Branding (so sehen die neuen Cover aus)
KDP Select — ja oder nein?
Kategorien auf Amazon
Preisgestaltung
Druck der Taschenbücher — Print on Demand oder Auflagendruck?
Größere Aktionen
geplantes Marketing
Kosten
Hast du bereits Erfahrungen mit einem Relaunch gemacht? Was würdest du anders machen?
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how to be happy: Glücksklee
Laura Newmans Artikel zu Newsletter-Marketing
Newsletter-Marketing für Autor*innen: Artikel 1, Artikel 2
21 Minuten
Ein Buchcover selbst zu gestalten, kommt für die meisten Menschen nicht in Frage. Zum Glück gibt es mittlerweile eine Menge Buchcover Designer*innen in allen Preisklassen, so dass auch du dir ein perfektes Buchcover kaufen kannst. In dieser Episode gebe ich dir Tipps für die Gestaltung deines Covers an die Hand und verrate dir, wie du mit dem Buchumschlag etwas Geld sparen kannst!
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
Das Cover deines Buches ist das, was deine Leser*innen zuerst sehen — nur, wenn sie sich angesprochen fühlen, werden sie sich mit deinem Werk so weit auseinandersetzen, dass alles andere (Klappentext, Titel, Leseprobe) wirklich eine Rolle spielt. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie dein Buchcover diesen Job erfüllen kann — und was du tun solltest, wenn du merkst, dass dein Cover nicht funktioniert.
EIN BUCHCOVER KAUFEN — DIESE BEGRIFFE SOLLTEST DU KENNEN:
Buchcover/Frontcover/Cover: die Vorderseite deines Buches, das, was die Leser*innen zuerst zu Gesicht bekommen
Umschlag: alle Seiten der grafischen Gestaltung, der gesamte Schutzumschlag; in Verlagen werden die Außenseiten des Umschlags oft mit U1 und U2 bezeichnet, während die Innenseiten mit U3 und U4 betitelt werden
Buchrücken: das, was du sieht, wenn das Buch im Regal steht
alle Bestandteile eines Buches findest du in diesem Artikel von buechersammler.de
Premade-Cover/Premade: bereits fertig erstelltes Cover, das du zu einem günstigeren Preis einkaufen kannst; es werden dann Autor*innenname, Titel und ggf. Logo angepasst
Briefing: ein kurzer Überblick über dein Projekt (Genre, Zielgruppe, Klappentext, Charaktere, wichtige Elemente deines Buches, ggf. ein paar Beispielcover, die dir gefallen, und eine No-Go-Liste, wenn es etwas gibt, was du auf keinen Fall abgebildet haben möchtest)
Impressumsnachweis: der Nachweis für das Copyright der verwendeten Bilder und Schriften, ohne den du dein Buch nicht veröffentlichen darfst
WORAUF SOLLTEST DU ACHTEN, WENN DU DIR DEIN BUCHCOVER KAUFEN MÖCHTEST?
Ein Schutzumschlag ist pragmatisch gesehen dazu da, dein Buch vor Verschmutzung oder dem Zerknicken der Seiten zu schützen. Aber das Frontcover hat noch einen viel wichtigeren, anderen Zweck: Es soll auf dein Buch aufmerksam machen und deine Leser*innen in Scharen anziehen!
Es gibt drei Punkte, die du für dein Cover auf jeden Fall bedenken solltest: Genre, Zielgruppe, Professionalität
für LGBTQ+-Coverdesigns lohnt sich der Blick ins Ausland, gerade im englischsprachigen Bereich gibt es da in Sachen Premades deutlich mehr Auswahl
Mach dein Cover nur dann selbst, wenn du den Markt wirklich gut kennst und dich mit deinem Grafikprogramm auskennst — und benutze dann auch wirklich gutes Bildmaterial und gut lesbare Schriften
Programme: Photoshop, Gimp
meine liebsten Bilddatenbanken: shutterstock.com, 123rf.com, creativemarket.com
lizenzfreies Bildmaterial: pexels.com, unsplash.com, pixabay.com (ggf. Namensnennung im Impressum beachten!)
Schriftarten: creativemarket.com (bezahlt) oder auf verschiedenen Seiten nach commercial use/100 % free suchen, um gratis Schriftarten zu benutzen
mein Experiment, ein Cover mit Canva zu erstellen
ein Premade-Cover kosten idR zwischen 49,- und 199,- €, ein Wunschcover fängt bei 350,- € an und geht je nach Erfahrung und Liebe zum Detail bis zu 800,- € (oder sogar mehr) hoch. Alles, was darunter liegt, sind Dumpingpreise und die solltest du — auch wenn es verlockend ist — nicht unterstützen. Dein E‑Book willst du ja schließlich auch später nicht verschleudern müssen, weil der Markt kaputt ist.
Grafikdesigner*innen, die auf Buchcover spezialisiert sind, findest du per Google-Suche oder via Hören-Sagen oder auf Instagram (gängige Hashtags sind #premadecover, #buchcover, #buchcoverdesign) oder du schaust ins Impressum der Bücher, deren Cover du gerne magst
WAS TUN, WENN DU KEINE VERKÄUFE HAST UND DENKST, ES LIEGT AM BUCHCOVER?
Fällt dein Cover in einer der drei oben genannten Kategorien (Genre, Zielgruppe, Professionalität) durch? (Falls du die Frage selbst nicht unvoreingenommen beantworten kannst, frag in Buchgruppen oder bei Blogger*innen deines Genres nach ehrlichen Meinung -> aber nicht beleidigt sein, wenn du Kritik zurück bekommst)
Du solltest nicht nur dein Cover stark unter die Lupe nehmen, sondern auch alles andere (-> mehr dazu in der nächsten Folge: Relaunch), um zu evaluieren, ob sich ein Neustart deines Buches lohnt und wenn ja, wie dieser aussehen könnte
Kleiner Hinweis in eigener Sache: Mein Grafikdesign-Business besteht nicht mehr.
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
Das Cover deines Buches ist das, was deine Leser*innen zuerst sehen — nur, wenn sie sich angesprochen fühlen, werden sie sich mit deinem Werk so weit auseinandersetzen, dass alles andere (Klappentext, Titel, Leseprobe) wirklich eine Rolle spielt. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie dein Buchcover diesen Job erfüllen kann — und was du tun solltest, wenn du merkst, dass dein Cover nicht funktioniert.
EIN BUCHCOVER KAUFEN — DIESE BEGRIFFE SOLLTEST DU KENNEN:
Buchcover/Frontcover/Cover: die Vorderseite deines Buches, das, was die Leser*innen zuerst zu Gesicht bekommen
Umschlag: alle Seiten der grafischen Gestaltung, der gesamte Schutzumschlag; in Verlagen werden die Außenseiten des Umschlags oft mit U1 und U2 bezeichnet, während die Innenseiten mit U3 und U4 betitelt werden
Buchrücken: das, was du sieht, wenn das Buch im Regal steht
alle Bestandteile eines Buches findest du in diesem Artikel von buechersammler.de
Premade-Cover/Premade: bereits fertig erstelltes Cover, das du zu einem günstigeren Preis einkaufen kannst; es werden dann Autor*innenname, Titel und ggf. Logo angepasst
Briefing: ein kurzer Überblick über dein Projekt (Genre, Zielgruppe, Klappentext, Charaktere, wichtige Elemente deines Buches, ggf. ein paar Beispielcover, die dir gefallen, und eine No-Go-Liste, wenn es etwas gibt, was du auf keinen Fall abgebildet haben möchtest)
Impressumsnachweis: der Nachweis für das Copyright der verwendeten Bilder und Schriften, ohne den du dein Buch nicht veröffentlichen darfst
WORAUF SOLLTEST DU ACHTEN, WENN DU DIR DEIN BUCHCOVER KAUFEN MÖCHTEST?
Ein Schutzumschlag ist pragmatisch gesehen dazu da, dein Buch vor Verschmutzung oder dem Zerknicken der Seiten zu schützen. Aber das Frontcover hat noch einen viel wichtigeren, anderen Zweck: Es soll auf dein Buch aufmerksam machen und deine Leser*innen in Scharen anziehen!
Es gibt drei Punkte, die du für dein Cover auf jeden Fall bedenken solltest: Genre, Zielgruppe, Professionalität
für LGBTQ+-Coverdesigns lohnt sich der Blick ins Ausland, gerade im englischsprachigen Bereich gibt es da in Sachen Premades deutlich mehr Auswahl
Mach dein Cover nur dann selbst, wenn du den Markt wirklich gut kennst und dich mit deinem Grafikprogramm auskennst — und benutze dann auch wirklich gutes Bildmaterial und gut lesbare Schriften
Programme: Photoshop, Gimp
meine liebsten Bilddatenbanken: shutterstock.com, 123rf.com, creativemarket.com
lizenzfreies Bildmaterial: pexels.com, unsplash.com, pixabay.com (ggf. Namensnennung im Impressum beachten!)
Schriftarten: creativemarket.com (bezahlt) oder auf verschiedenen Seiten nach commercial use/100 % free suchen, um gratis Schriftarten zu benutzen
mein Experiment, ein Cover mit Canva zu erstellen
ein Premade-Cover kosten idR zwischen 49,- und 199,- €, ein Wunschcover fängt bei 350,- € an und geht je nach Erfahrung und Liebe zum Detail bis zu 800,- € (oder sogar mehr) hoch. Alles, was darunter liegt, sind Dumpingpreise und die solltest du — auch wenn es verlockend ist — nicht unterstützen. Dein E‑Book willst du ja schließlich auch später nicht verschleudern müssen, weil der Markt kaputt ist.
Grafikdesigner*innen, die auf Buchcover spezialisiert sind, findest du per Google-Suche oder via Hören-Sagen oder auf Instagram (gängige Hashtags sind #premadecover, #buchcover, #buchcoverdesign) oder du schaust ins Impressum der Bücher, deren Cover du gerne magst
WAS TUN, WENN DU KEINE VERKÄUFE HAST UND DENKST, ES LIEGT AM BUCHCOVER?
Fällt dein Cover in einer der drei oben genannten Kategorien (Genre, Zielgruppe, Professionalität) durch? (Falls du die Frage selbst nicht unvoreingenommen beantworten kannst, frag in Buchgruppen oder bei Blogger*innen deines Genres nach ehrlichen Meinung -> aber nicht beleidigt sein, wenn du Kritik zurück bekommst)
Du solltest nicht nur dein Cover stark unter die Lupe nehmen, sondern auch alles andere (-> mehr dazu in der nächsten Folge: Relaunch), um zu evaluieren, ob sich ein Neustart deines Buches lohnt und wenn ja, wie dieser aussehen könnte
Kleiner Hinweis in eigener Sache: Mein Grafikdesign-Business besteht nicht mehr.
18 Minuten
Das Lektorat — die einen fürchten sich davor, die anderen wissen gar nicht, was das ist. Heute räumen wir mit den geläufigen Begriffen der Überarbeitung eines Buches auf. Was ist ein Lektorat, was ein Korrektorat? Wozu brauchst du Testleser*innen oder sogar Sensitivity Reader? Und was kostet das eigentlich alles?
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
LEKTORAT, KORREKTORAT, TESTLESEN — WAS IST WAS?
Üblicherweise findet die Überarbeitung eines Romans in dieser Reihenfolge statt, wobei einzelne Schritte davon manchmal übersprungen werden:
Alpha-Leser*innen: In ihnen findest du Unterstützung, wenn du beim Schreiben oder in der Überarbeitung festhängst.
Testleser*innen oder Beta-Leser*innen: Die ersten Meinungen nach der eigenen Überarbeitung einholen, ist ein aufregender Schritt. Geeignete Leser*innen findest du idealerweise in den sozialen Medien oder auf Plattformen wie Lovelybooks und Goodreads.
Own Voices (o. Sensitivity Reader): Testleser*innen für Themen, die außerhalb deines eigenen Erfahrungshorizontes liegen (gerne genutzt, wenn du Protagonist*innen mit anderer sexueller Orientierung als deiner eigenen oder einer anderen Herkunft oder Religion als deiner eigenen hast). Machen auch Sinn, wenn deine Protagonist*innen ein Hobby oder einen Beruf ausüben, in dem du dich nicht auskennst.
Lektorat: die inhaltliche und stilistische Bearbeitung deines Textes. Hier wird unter anderem auf Charakterentwicklung, Plot und Wortwahl geachtet.
Korrektorat: die Korrektur deines Textes hinsichtlich Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung.
PREISE FÜR DAS LEKTORAT ODER KORREKTORAT
Aktuell gängige Preise, je nach Erfahrungsschatz der Dienstleistenden:
Lektorat: 4–6 € pro Normseite
Korrektorat: 2–4 € pro Normseite
Während Testlesende in der Regel unentgeltlich für dich “arbeiten”, ist es nicht unüblich, für das Sensitivity Reading eine Aufwandsentschädigung zu bezahlen.
Was du tun kannst, wenn du dir ein Lektorat und Korrektorat zu den gängigen Preisen nicht leisten kannst, erzähle ich dir in dieser Episode.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
LEKTORAT, KORREKTORAT, TESTLESEN — WAS IST WAS?
Üblicherweise findet die Überarbeitung eines Romans in dieser Reihenfolge statt, wobei einzelne Schritte davon manchmal übersprungen werden:
Alpha-Leser*innen: In ihnen findest du Unterstützung, wenn du beim Schreiben oder in der Überarbeitung festhängst.
Testleser*innen oder Beta-Leser*innen: Die ersten Meinungen nach der eigenen Überarbeitung einholen, ist ein aufregender Schritt. Geeignete Leser*innen findest du idealerweise in den sozialen Medien oder auf Plattformen wie Lovelybooks und Goodreads.
Own Voices (o. Sensitivity Reader): Testleser*innen für Themen, die außerhalb deines eigenen Erfahrungshorizontes liegen (gerne genutzt, wenn du Protagonist*innen mit anderer sexueller Orientierung als deiner eigenen oder einer anderen Herkunft oder Religion als deiner eigenen hast). Machen auch Sinn, wenn deine Protagonist*innen ein Hobby oder einen Beruf ausüben, in dem du dich nicht auskennst.
Lektorat: die inhaltliche und stilistische Bearbeitung deines Textes. Hier wird unter anderem auf Charakterentwicklung, Plot und Wortwahl geachtet.
Korrektorat: die Korrektur deines Textes hinsichtlich Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung.
PREISE FÜR DAS LEKTORAT ODER KORREKTORAT
Aktuell gängige Preise, je nach Erfahrungsschatz der Dienstleistenden:
Lektorat: 4–6 € pro Normseite
Korrektorat: 2–4 € pro Normseite
Während Testlesende in der Regel unentgeltlich für dich “arbeiten”, ist es nicht unüblich, für das Sensitivity Reading eine Aufwandsentschädigung zu bezahlen.
Was du tun kannst, wenn du dir ein Lektorat und Korrektorat zu den gängigen Preisen nicht leisten kannst, erzähle ich dir in dieser Episode.
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Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren
15 Minuten
Das Branding — oder auch Markenbildung als Autor*in. Eines meiner absoluten Lieblingsthemen, über das ich stundenlang sprechen könnte. Mit deinem Branding zeigst du nach außen, wer du bist und welche Werte du vertrittst. Wenn du dir in deiner Personenmarke klar bist, fallen dir auch Marketing und zukünftige Entscheidungen für dein Business deutlich leichter. In dieser Episode erfährst du, worauf du beim Branding achten musst.
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
WAS BEDEUTET BRANDING?
Branding — der öffentliche Auftritt einer Marke in seiner Gesamtheit (Look, Produkte, Feeling, etc.)
Brand Design — das Logo, die Farben, die grafischen Elemente einer Marke (bei Autor*innen vor allem die Cover!)
Personenmarke — eine Marke, die sich nicht so sehr auf die einzelnen Produkte konzentriert, sondern auf den Menschen, der im Zentrum steht also dich!
WIE FINDEST DU DAS PERFEKTE BRANDING?
Diese drei Fragen solltest du beantworten, um deine Kernidentität zu definieren:
Wer bist du?
Was machst du?
Für wen eigentlich?
Bei der grafischen Umsetzung solltest du diese drei Stellen beachten: deine Cover, deine Website, deinen Social Media Auftritt.
Wenn du selbst grafisch nicht so begabt bist, kannst du nach Brand Designer*innen suchen oder auf Creative Market und Etsy nach vorgefertigten Brand Designs suchen.
BONUS: Benutz deine Kernidentität (besonders die Frage für wen?), um herauszufinden, wie und mit welchen Inhalten du deine Zielgruppe am besten erreichst so machst du effektives Marketing!
WEITERFÜHRENDE LINKS
Evelyne Aschwanden (Thema Triggerwarnungen)
Gabriella Queen (Thema Triggerwarnungen)
Sebastian Fitzek (gelungenes Thriller-Branding)
Michelle Schrenk (gelungenes Romance-Branding)
ungecovert — Buchcover und mehr (meine eigenes Grafikdesign)
mein Autorinnen-Instagram-Feed
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
WAS BEDEUTET BRANDING?
Branding — der öffentliche Auftritt einer Marke in seiner Gesamtheit (Look, Produkte, Feeling, etc.)
Brand Design — das Logo, die Farben, die grafischen Elemente einer Marke (bei Autor*innen vor allem die Cover!)
Personenmarke — eine Marke, die sich nicht so sehr auf die einzelnen Produkte konzentriert, sondern auf den Menschen, der im Zentrum steht also dich!
WIE FINDEST DU DAS PERFEKTE BRANDING?
Diese drei Fragen solltest du beantworten, um deine Kernidentität zu definieren:
Wer bist du?
Was machst du?
Für wen eigentlich?
Bei der grafischen Umsetzung solltest du diese drei Stellen beachten: deine Cover, deine Website, deinen Social Media Auftritt.
Wenn du selbst grafisch nicht so begabt bist, kannst du nach Brand Designer*innen suchen oder auf Creative Market und Etsy nach vorgefertigten Brand Designs suchen.
BONUS: Benutz deine Kernidentität (besonders die Frage für wen?), um herauszufinden, wie und mit welchen Inhalten du deine Zielgruppe am besten erreichst so machst du effektives Marketing!
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Evelyne Aschwanden (Thema Triggerwarnungen)
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Sebastian Fitzek (gelungenes Thriller-Branding)
Michelle Schrenk (gelungenes Romance-Branding)
ungecovert — Buchcover und mehr (meine eigenes Grafikdesign)
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33 Minuten
Vom Schreiben leben? Geht das überhaupt? Klar! Wenn du dir als Selfpublisher*in einen Namen machst oder dich der Suche nach einem Verlag widmest. Aber einen Verlag zu finden, ist gar nicht so einfach. In dieser Episode erkläre ich dir, wieso du unbedingt eine Literaturagentur brauchst, um dein Buch in einem großen Verlag zu veröffentlichen. Dabei gehen wir auch auf die Unterschiede zwischen Publikumsverlag, Kleinverlag und E‑Book-Labels ein.
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
WELCHER VERLAG IST DER RICHTIGE FÜR DICH?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dein Buch über einen Verlag zu veröffentlichen. Publikumsverlage sind die größten Mitspieler auf dem deutschen Buchmarkt. Mittlerweile haben viele Verlagshäuser E‑Book-Labels, die erst (oder sogar nur) ein E‑Book herausbringen. Kleinverlage gibt es mittlerweile auch recht viele in Deutschland, aber hier sollte man etwas vorsichtiger sein. Zuletzt sind einige Kleinverlage rechtlich sehr negativ aufgefallen.
Am einfachsten findest du über eine Literaturagentur in einen Verlag. Das lohnt sich aber nur bei großen Publikumsverlagen. E‑Book-Labels und Kleinverlage solltest du lieber ohne Agentur ansprechen, da dort die Tantiemen deutlich geringer ausfallen und der Weg rein sehr viel einfacher ist.
WIE VIEL VERDIENST DU BEI EINER VERÖFFENTLICHUNG IM VERLAG?
Eine Agentur bekommt 15–20 % deiner Tantiemen, dafür bereiten sie mit dir deine Verlagsbewerbung vor, stellen dich passenden Verlagen vor und handeln den bestmöglichen Vertrag für dich aus. Außerdem übernehmen sie auch später deine Abrechnungen.
Generell erhältst du bei Publikumsverlagen oft einen Vorschuss (sog. Garantiehonorar), bei E‑Book-Labels und Kleinverlagen gibt es das in der Regel nicht oder nur deutlich geringer. Dafür sind dort die Prozente (also die Tantiemen pro Buch) oft ein bisschen höher und die Vorlaufzeiten deutlich kleiner.
Außerdem gebe ich dir in der Episode noch ein paar Tipps, damit du für dein nächstes Buchprojekt eine Geschichte planen kannst, die perfekt auf den Markt passt!
Die Veröffentlichung im Verlag ist super spannend und der Weg dorthin ist kein leichter. Aber mit viel Geduld und Leidenschaft kannst du es auch schaffen und wirst irgendwann da ankommen, wo du hin möchtest.
WEITERFÜHRENDE LINKS
bekannte Druckkostenzuschussverlage
Fairlag — Aktionsbündnis für Verlage
seriöse Literaturagenturen und Verlage (Liste von Petra Schier)
Infos zur deutschen Verlagslandschaft: buchreport, Börsenblatt
Schreibwettbewerbe Facebook-Gruppe
Sweek (große Wettbewerbe laufen dort nicht immer)
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
WELCHER VERLAG IST DER RICHTIGE FÜR DICH?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dein Buch über einen Verlag zu veröffentlichen. Publikumsverlage sind die größten Mitspieler auf dem deutschen Buchmarkt. Mittlerweile haben viele Verlagshäuser E‑Book-Labels, die erst (oder sogar nur) ein E‑Book herausbringen. Kleinverlage gibt es mittlerweile auch recht viele in Deutschland, aber hier sollte man etwas vorsichtiger sein. Zuletzt sind einige Kleinverlage rechtlich sehr negativ aufgefallen.
Am einfachsten findest du über eine Literaturagentur in einen Verlag. Das lohnt sich aber nur bei großen Publikumsverlagen. E‑Book-Labels und Kleinverlage solltest du lieber ohne Agentur ansprechen, da dort die Tantiemen deutlich geringer ausfallen und der Weg rein sehr viel einfacher ist.
WIE VIEL VERDIENST DU BEI EINER VERÖFFENTLICHUNG IM VERLAG?
Eine Agentur bekommt 15–20 % deiner Tantiemen, dafür bereiten sie mit dir deine Verlagsbewerbung vor, stellen dich passenden Verlagen vor und handeln den bestmöglichen Vertrag für dich aus. Außerdem übernehmen sie auch später deine Abrechnungen.
Generell erhältst du bei Publikumsverlagen oft einen Vorschuss (sog. Garantiehonorar), bei E‑Book-Labels und Kleinverlagen gibt es das in der Regel nicht oder nur deutlich geringer. Dafür sind dort die Prozente (also die Tantiemen pro Buch) oft ein bisschen höher und die Vorlaufzeiten deutlich kleiner.
Außerdem gebe ich dir in der Episode noch ein paar Tipps, damit du für dein nächstes Buchprojekt eine Geschichte planen kannst, die perfekt auf den Markt passt!
Die Veröffentlichung im Verlag ist super spannend und der Weg dorthin ist kein leichter. Aber mit viel Geduld und Leidenschaft kannst du es auch schaffen und wirst irgendwann da ankommen, wo du hin möchtest.
WEITERFÜHRENDE LINKS
bekannte Druckkostenzuschussverlage
Fairlag — Aktionsbündnis für Verlage
seriöse Literaturagenturen und Verlage (Liste von Petra Schier)
Infos zur deutschen Verlagslandschaft: buchreport, Börsenblatt
Schreibwettbewerbe Facebook-Gruppe
Sweek (große Wettbewerbe laufen dort nicht immer)
17 Minuten
Heutzutage ist es gar kein Problem mehr, seine Bücher selbst auf den Markt zu bringen. Mit dem sogenannten Selfpublishing stehen dir als Autor*in mittlerweile (fast) alle Türen offen, doch die Selbstveröffentlichung bringt nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile mit sich. Welche das sind, erfährst du in dieser Podcast-Episode.
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
DIE GESCHICHTE DES SELFPUBLISHING
Die Geschichte des Selfpublishing beginnt schon deutlich früher, als man annehmen mag. Bereits Jane Austen und Virginia Woolf (unter anderem) haben bereits im Eigenverlag publiziert. Aber erst seit 2011 wurde dieser Prozess für Autor*innen deutlich vereinfacht, denn Amazon ging mit seinem Kindle Direct Publishing Programm an den Start. Seit 2014 gibt es dort auch die E‑Book-Flatrate Kindle Unlimited, die zu einer großen Verdienstmöglichkeit für Selfpublisher*innen geworden ist.
In den letzten Jahren fand dank zahlreicher, großartiger Dienstleister ein Umschwung in der Branche statt. Lesenden fallen die Unterschiede zwischen Verlagsbüchern und selbst verlegten Romanen und Sachbüchern kaum noch auf. Nur in der Branche selbst wird das Selfpublishing oft noch durch Literaturkritiker*innen und Verlage in Verruf gebracht.
DIESE VORTEILE UND NACHTEILE DES SELFPUBLISHING SPRECHE ICH IN DER EPISODE AN
Kontrolle und Bestimmungsrecht: Du hast vom E‑Book bis zum Hörbuch alles selbst in der Hand.
Preis und Tantiemen: Du kannst sowohl den Preis für deine Bücher selbst bestimmen als auch Preisaktionen machen. Außerdem verdienst du an selbst verlegten Büchern mehr als an Verlagsbüchern. Das gilt allerdings vor allem pro verkauftem Exemplar. Ob du am Ende mehr Gewinn machst, hängt von vielen Faktoren ab.
Kosten: Das Selfpublishing ist — wenn du es professionell angehst — teuer.
Veröffentlichungszyklus: Du allein bestimmst, wie viele Bücher du im Jahr veröffentlichst und bist nicht von Gate-Keepern abhängig.
Buchhandel und Literaturpreise: Der Weg in den stationären Buchhandel sowie eine Teilnahme an traditionellen Literaturpreisen ist als Selfpublisher*in schwierig bis unmöglich. Nachtrag: Mittlerweile gibt es einige Literaturpreise, die sich explizit an Selfpublisher*innen richten.
Social Media und Marketing: Du wirst auch als Verlagsautor*in nicht um das Thema Marketing herum kommen, aber als Selfpublisher*in steht und fällt alles mit deiner Sichtbarkeit. Das fängt plattformintern (Amazon, Thalia und Co) an und hört nicht bei den sozialen Medien auf. Je mehr du auf dich und deine Bücher aufmerksam machst, umso besser wirst du verdienen.
Rechtliches: Als Selfpublisher*in stehst du nicht nur für Qualität und Marketing, sondern bist auch haftbar, wenn du Fehler machst. Auf drei der häufigsten rechtlichen Fehler im Selfpublishing gehe ich in dieser Episode etwas genauer an.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Selfpublishing in erster Linie ein Lernprozess ist, der viel Spaß machen kann — wenn du dafür gemacht bist. Wenn du nicht bereit bist, viel Geld und Zeit zu investieren, die über das Schreiben hinausgehen, solltest du dich meiner Meinung nach eher um eine Veröffentlichung im Verlag bemühen.
WEITERFÜHRENDE LINKS
Amazon KDP: Amazons interne Plattform, um Bücher zu veröffentlichen.
tolino media: Thalias Plattform für Selfpublisher*innen.
Kindle Storyteller Award
Ressourcenliste
lizenzfreies Bildmaterial: pexels, unsplash, pixabay
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
DIE GESCHICHTE DES SELFPUBLISHING
Die Geschichte des Selfpublishing beginnt schon deutlich früher, als man annehmen mag. Bereits Jane Austen und Virginia Woolf (unter anderem) haben bereits im Eigenverlag publiziert. Aber erst seit 2011 wurde dieser Prozess für Autor*innen deutlich vereinfacht, denn Amazon ging mit seinem Kindle Direct Publishing Programm an den Start. Seit 2014 gibt es dort auch die E‑Book-Flatrate Kindle Unlimited, die zu einer großen Verdienstmöglichkeit für Selfpublisher*innen geworden ist.
In den letzten Jahren fand dank zahlreicher, großartiger Dienstleister ein Umschwung in der Branche statt. Lesenden fallen die Unterschiede zwischen Verlagsbüchern und selbst verlegten Romanen und Sachbüchern kaum noch auf. Nur in der Branche selbst wird das Selfpublishing oft noch durch Literaturkritiker*innen und Verlage in Verruf gebracht.
DIESE VORTEILE UND NACHTEILE DES SELFPUBLISHING SPRECHE ICH IN DER EPISODE AN
Kontrolle und Bestimmungsrecht: Du hast vom E‑Book bis zum Hörbuch alles selbst in der Hand.
Preis und Tantiemen: Du kannst sowohl den Preis für deine Bücher selbst bestimmen als auch Preisaktionen machen. Außerdem verdienst du an selbst verlegten Büchern mehr als an Verlagsbüchern. Das gilt allerdings vor allem pro verkauftem Exemplar. Ob du am Ende mehr Gewinn machst, hängt von vielen Faktoren ab.
Kosten: Das Selfpublishing ist — wenn du es professionell angehst — teuer.
Veröffentlichungszyklus: Du allein bestimmst, wie viele Bücher du im Jahr veröffentlichst und bist nicht von Gate-Keepern abhängig.
Buchhandel und Literaturpreise: Der Weg in den stationären Buchhandel sowie eine Teilnahme an traditionellen Literaturpreisen ist als Selfpublisher*in schwierig bis unmöglich. Nachtrag: Mittlerweile gibt es einige Literaturpreise, die sich explizit an Selfpublisher*innen richten.
Social Media und Marketing: Du wirst auch als Verlagsautor*in nicht um das Thema Marketing herum kommen, aber als Selfpublisher*in steht und fällt alles mit deiner Sichtbarkeit. Das fängt plattformintern (Amazon, Thalia und Co) an und hört nicht bei den sozialen Medien auf. Je mehr du auf dich und deine Bücher aufmerksam machst, umso besser wirst du verdienen.
Rechtliches: Als Selfpublisher*in stehst du nicht nur für Qualität und Marketing, sondern bist auch haftbar, wenn du Fehler machst. Auf drei der häufigsten rechtlichen Fehler im Selfpublishing gehe ich in dieser Episode etwas genauer an.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Selfpublishing in erster Linie ein Lernprozess ist, der viel Spaß machen kann — wenn du dafür gemacht bist. Wenn du nicht bereit bist, viel Geld und Zeit zu investieren, die über das Schreiben hinausgehen, solltest du dich meiner Meinung nach eher um eine Veröffentlichung im Verlag bemühen.
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Amazon KDP: Amazons interne Plattform, um Bücher zu veröffentlichen.
tolino media: Thalias Plattform für Selfpublisher*innen.
Kindle Storyteller Award
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lizenzfreies Bildmaterial: pexels, unsplash, pixabay
11 Minuten
Du träumst davon, das Schreiben zum Beruf zu machen? Mit dem Verkaufen von Büchern genug Geld zu verdienen, um endlich deinen Vollzeitjob an den Nagel hängen zu können? Dann ist “Writing Dreams” der Podcast für dich — denn hier geht es um all die Dinge, die mit Ver- anfangen und den meisten Autor*innen keinen Spaß machen: Verkaufen, Vermarkten, Veröffentlichen.
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
WELCHE VERÖFFENTLICHUNGSMÖGLICHKEITEN HAST DU ALS AUTOR*IN EIGENTLICH?
In dieser Podcastfolge stelle ich dir die drei üblichen Veröffentlichungswege für Autor*innen vor: Publikumsverlag, Kleinverlag und Selfpublishing. In einer späteren Folge werden wir im Detail besprechen, welche Vor- und Nachteile diese Möglichkeiten haben.
WELCHER VERÖFFENTLICHUNGSWEG PASST AM BESTEN ZU DIR?
Außerdem erhältst du in dieser Podcastfolge eine kleine, aber praktische Liste, mit der du für dich auslosten kannst, welcher der Veröffentlichungswege am besten zu dir passt.
Danke fürs Zuhören!
WEITERFÜHRENDE LINKS
www.writingdreams-podcast.de
Kleiner Disclaimer: Während der ersten Staffel hieß “Writing Dreams” noch “Autor werden? — Autor sein!”. Das habe ich nun geändert, da mir nicht nur Feminismus sehr am Herzen liegt, sondern ich es mir auch zum Ziel gesetzt habe, eine möglichst sensible, genderneutrale Sprache zu nutzen.
WELCHE VERÖFFENTLICHUNGSMÖGLICHKEITEN HAST DU ALS AUTOR*IN EIGENTLICH?
In dieser Podcastfolge stelle ich dir die drei üblichen Veröffentlichungswege für Autor*innen vor: Publikumsverlag, Kleinverlag und Selfpublishing. In einer späteren Folge werden wir im Detail besprechen, welche Vor- und Nachteile diese Möglichkeiten haben.
WELCHER VERÖFFENTLICHUNGSWEG PASST AM BESTEN ZU DIR?
Außerdem erhältst du in dieser Podcastfolge eine kleine, aber praktische Liste, mit der du für dich auslosten kannst, welcher der Veröffentlichungswege am besten zu dir passt.
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