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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Archiv

378 Episoden
1 Stunde 19 Minuten
Seit Tagen greifen sich Israel und der Iran gegenseitig an. Für Ex-Nato-General Erhard Bühler ist die Lage besorgniserregend. Es müsse verhindert werden, dass der Nahe und Mittlere Osten "in Brand gesteckt" werde. Israel hatte die militärische Auseinandersetzung begonnen. Für Bühler ist das "zweifelsfrei" eine Eskalation. Er erklärt, warum man trotzdem nicht eindeutig sagen kann, ob Israel mit seinen Angriffen gegen das Völkerrecht verstoßen hat. Außerdem beantwortet er die Frage, ob der Iran immer noch Waffen an Russland liefert. Wird der russische Präsident Wladimir Putin durch die israelisch-iranische Auseinandersetzung möglicherweise geschwächt? Gibt es Auswirkungen auf den Ukraine-Krieg?

Host Tim Deisinger spricht mit Erhard Bühler weiterhin über das Manifest von SPD-Politikern wie Ralf Stegner und Rolf Mützenich. Das Papier trägt den Titel "Friedenssicherung in Europa durch Verteidigungsfähigkeit, Rüstungskontrolle und Verständigung". Darin wird eine Abkehr von der derzeitigen Aufrüstungspolitik der Bundesregierung sowie eine "Zusammenarbeit mit Russland" gefordert. Ex-Nato-General Erhard Bühler findet das Manifest "diskussionswürdig". Dabei verweist er auf Stellen, bei denen mit falschen Fakten operiert werde. Bühler erklärt im Zusammenhang mit dem Manifest auch, warum Warnungen vor einem Angriff der Russen auf Nato-Staaten ernst zu nehmen sind. Unter bestimmten Umständen sei die militärische Überlegenheit der Nato wenig wert. Außerdem führt er aus, wie solche möglichen russischen Angriffe aussehen könnten.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. Juni 2025 geplant.
1 Stunde 5 Minuten
Der Nato-Gipfel in Den Haag steht an. Dort sollen neue Fähigkeitsziele des Bündnisses beschlossen werden. Details sind schon bekannt. Es geht um ein großes Aufrüstungsprogramm in den einzelnen Mitgliedsstaaten mit Blick auf die aktuellen Bedrohungen. Die Verteidigungsausgaben sollen steigen, auf 3,5 Prozent des BIP. Ex-Nato-General Erhard Bühler nennt im Podcast die wichtigsten Ziele. Es geht unter anderem um mehr Luftverteidigung, die Anschaffung von mehr weitreichenden Waffen und das Aufstellen von neuen Großverbänden. Klar ist laut Bühler: Die neuen Ziele werden auch Deutschland und die Bundeswehr vor große Herausforderungen stellen.

Die Nato bekommt einen neuen Oberbefehlshaber. Der US-amerikanische General Alexus Grynkewich soll auf Christopher Cavoli folgen, der bisher Militärchef der Nato ist. Bühler findet es gut, dass der Posten wieder von einem US-General übernommen wird. Zuvor war spekuliert worden, dass ein Europäer die Stelle antreten könnte.

Weitere Themen: Die aktuelle militärische Lage (Schwerpunkt Luftangriffe) / Stand der Verhandlungen und ein neuer Gefangenenaustausch / Die Ukraine als Nato-Beitrittskandidat?

Hinweis: Wir haben diese Folge neu veröffentlicht, weil einige Hörerinnen bzw. Hörer einen sehr hohen, dauerhaften, ihnen unerträglichen "Pfeifton" wahrgenommen haben. Wir bedauern das, haben den Ton aus dem Audio herausgerechnet und hoffen, dass diese Folge nun für alle durchhörbar ist.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 18. Juni 2025 geplant.
1 Stunde 25 Minuten
Vertreter von Russland und der Ukraine haben erneut miteinander verhandelt. In Istanbul einigten sie sich auf einen weiteren Gefangenenaustausch, nicht aber auf eine Waffenruhe. Nur eine Stunde dauerte das Gespräch. Das Fazit von Ex-Nato-General Erhard Bühler: "In der Hauptsache blieb das Gespräch wie erwartet ohne Ergebnisse." Die russischen Forderungen seien so weitgehend, dass die Ukraine, sollte sie ihnen nachgeben, quasi kapitulieren würde.

Außerdem hat die Ukraine einen spektakulären Coup gelandet. Tief im russischen Hinterland sollen mithilfe von Drohnen Dutzende strategische Bomber Russlands zerstört worden sein. Mehrere Flugplätze wurden angegriffen, teilweise in Sibirien. Im Podcast geht es darum, wie sich der Angriff abgespielt haben soll und was die Auswirkungen sind. Bühler sagt, dass die Ukraine einen hohen logistischen Aufwand betreiben musste, um den Angriff durchzuführen. Sie sende damit auch ein Signal an ihre Unterstützer, zu was sie fähig sei. Russland werde durch die Verluste bei seinen strategischen Bombern geschwächt. "Dieser Angriff zeigt die Möglichkeiten auf, die Drohnen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz und im Zusammenhang mit einer guten Logistik dahinter bieten – nicht nur Staaten, sondern auch Terroristen", so Bühlers Fazit.

Ein Schwerpunkt-Thema in dieser Folge ist der Zivilschutz. Über Jahrzehnte wurde er in Deutschland vernachlässigt. Doch seit der Invasion Russlands in der Ukraine 2022 sind alte Gewissheiten Vergangenheit. Albrecht Broemme, ehemaliger Chef des Technischen Hilfswerkes, ist ein erfahrener Krisen- und Katastrophenmanager. Er berichtet im Podcast von seinen Erfahrungen in der Ukraine. Außerdem erklärt er, wo Deutschland beim Zivilschutz nachsteuern muss. Aktuell stehe Deutschland schlecht da, soviel sei klar. Das Schlüsselwort laute Resilienz.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 11. Juni 2025 geplant.
54 Minuten
Russland überzieht die Ukraine mit den größten Drohnenangriffen seit Kriegsbeginn. Auch die Ukraine setzt massive Drohnenschwärme ein, um russische Infrastruktur zu treffen. Ex-NATO-General Erhard Bühler erklärt die Strategie hinter den Attacken und warum es falsch wäre, die russischen Angriffe als Reaktion auf ukrainische Operationen darzustellen. Bühler warnt, das wäre eine Täter-Opfer-Umkehr.

Außerdem geht es um den Verein "Viele Hände für die Hoffnung", der Hilfe direkt in die Ukraine bringt. Host Tim Deisinger spricht mit dem Vorsitzenden Matthäus Wanzek, der derzeit vor Ort ist. Wanzek beschreibt, wie gefährlich humanitäre Einsätze in frontnahen Gebieten sind und warum er trotzdem nicht aufgeben will. Das Leid der Menschen sei groß. Deshalb mache der Verein weiter, trotz der Gefahr.

Link: Viele Hände für die Hoffnung e. V. https://vhfdh.de/

Link: Reportage "Söldner – Töten für Geld"

https://www.ardmediathek.de/video/y-kollektiv/y-history-soeldner-toeten-fuer-geld/ard/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzk5MDE0MC8yMDI1MDUyNjAwMDAveS1rb2xsZWt0aXYtbWRyLWZvbGdlLXNvZWxkbmVyLXRvZXRlbi1mdWVyLWdlbGQtMTAw

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 04. Juni 2025 geplant.
57 Minuten
US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin haben am Telefon über den Ukraine-Krieg gesprochen. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, Trumps Strategie für eine Waffenruhe könne unter bestimmten Voraussetzungen funktionieren. Dazu müsse er den Druck auf Putin erhöhen und Sanktionen beschließen. Die USA hätten die Macht, Russland bei der "Finanzierung des Kriegs schwer zu treffen". Außerdem führt Bühler aus, warum die EU und Großbritannien bei den Friedensbemühungen wieder eine größere Rolle spielen.

Host Tim Deisinger spricht mit Bühler auch über den Drohnen-Angriff auf Kiew in der Nacht zum Sonntag. Bühler zufolge war es der "schwerste Angriff seit Kriegsbeginn", wenn man die Anzahl der Drohnen berücksichtige. Insgesamt kamen über 270 Shahed-Drohnen zum Einsatz. Der Ex-Nato-General zählt auf, wie viele Drohnen ihre Ziele tatsächlich getroffen haben. Außerdem erläutert er, wie Russland durch eine neue Drohnen-Strategie im Krieg stärker wird. Ein weiteres Thema dieser Podcast-Folge ist das Ziel von Kanzler Friedrich Merz, die Bundeswehr zur stärksten Armee Europas zu machen. Wie schnell kann das funktionieren? Und ist die Bevölkerung bereit, so viel Geld in das Militär zu investieren?

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 28. Mai 2025 geplant.
58 Minuten
Berichte aus den von Russland besetzten Gebieten klingen schlimm. Die Ukrainer dort sind Berichten zufolge zahlreichen Repressionen ausgesetzt. Zum Beispiel sollen Zehntausende Kinder verschleppt worden sein. Host Christian Erll hat dazu mit Eva Yakubovska vom Deutsch-Ukrainischen Verein Vitsche in Berlin gesprochen, der öffentlich auf die Verschleppungen aufmerksam macht. Außerdem gibt es Berichte über tausende Inhaftierungen von Erwachsenen und Folter sowie Zwangseinziehungen in die russische Armee. Darüber sprechen wir in dieser Folge. Der Ex-Nato-General Erhard Bühler spricht von Maßnahmen zu einer Russifizierung der aktuell eroberten Gebiete. Unklar ist, ob solche Taten je bestraft werden können.

Weitere Themen: Zum Stand der Verhandlungen – Selenskyj wartet in Istanbul auf Putin / Die militärische Lage / Erneut scheitert eine Waffenruhe

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 20. Mai 2025 geplant.
54 Minuten
Russland startet eine Frühjahrsoffensive, heißt es in diesen Tagen oft. Ex-Nato-General Erhard Bühler kann eine solche neue Offensive nicht erkennen. Vielmehr sei Russland seit Anfang 2024 dauerhaft in der Offensive, spätestens seit der Eroberung von Awdijiwka. An dieser Lage hätten die USA und die EU einen entscheidenden Anteil. Wir analysieren die Lage entlang der Front im Detail. Trotz weiteren russischen Geländegewinnen verteidige sich die Ukraine nach wie vor erfolgreich, so Bühler.

Weitere Themen: Stand der Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA / Russlands anstehende Feier zur Erinnerung an den Sieg über Nazi-Deutschland und die angekündigte Waffenruhe / Die Rolle von ukrainischen Partisanen / Der Tod der ukrainischen Journalistin Viktoria Roschtschyna und Foltervorwürfe gegen Russland / Die Lage in den von Russland besetzten Gebieten

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 14. Mai 2025 geplant.
1 Stunde 5 Minuten
Mit der neuen Bundesregierung dürfte eine alte Debatte wiederbelebt werden. Der designierte Kanzler Friedrich Merz würde der Ukraine unter bestimmten Bedingungen Taurus-Marschflugkörper liefern. Im Podcast sprechen wir darüber, welche Auswirkungen eine Lieferung hätte – militärisch, symbolisch und mit Blick auf die Verhandlungen für eine Waffenruhe.

Zum Stand der Verhandlungen: Russlands Präsident Putin hat eine mehrtägige Waffenruhe im Mai angekündigt. Die Ukraine schlägt vor, die Waffenruhe auf 30 Tage auszudehnen, was Moskau ablehnt. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, Moskau spiele ein Spiel und fahre bei den Verhandlungen über eine Waffenruhe und Frieden eine Doppelstrategie.

Weitere Themen: Die aktuelle militärische Lage / Hörerfragen, unter anderem zu Leopard-Panzern und dem Zivilschutz

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 7. Mai 2025 geplant.
1 Stunde 19 Minuten
US-Präsident Donald Trump hat einen "Deal" mit Russland verkündet. Er spricht von einem finalen Angebot, dem nun auch die Ukraine zustimmen solle. Das angegriffene Land soll demnach die Annexion der Krim anerkennen. Die weiteren russisch besetzten Gebiete sollen zunächst ebenso bei Russland verbleiben. Die Ukraine soll kein Nato-Mitglied werden können. Bei einem Waffenstillstand winken Russland die Aufhebung der Sanktionen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den USA. Im Gegenzug soll eine "Koalition der Willigen" der Ukraine Sicherheitsgarantien ausstellen. Und es soll ein Wiederaufbauprogramm geben. Ist das ein echter Plan für einen Frieden? Ex-Nato-General Erhard Bühler sieht die Pläne skeptisch. Der "Deal" von Trump entspreche weitgehend den Kriegszielen Russlands.

Weitere Themen: Die angebliche Waffenruhe zu Ostern / Die militärische Lage an der Front / Bilanz des ukrainischen Vorstoßes nach Kursk / Die westliche Unterstützung für die Ukraine

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. April 2025 geplant.
1 Stunde 13 Minuten
In den vergangenen Tagen wurde viel über die Kriegstauglichkeit deutscher Waffensysteme debattiert. Grund ist ein internes Bundeswehrpapier, über das NDR, WDR und SZ berichtet haben. Darin heiße es, die Ukraine sei grundsätzlich zufrieden mit den deutschen Systemen, wie dem Leopard-Panzer, der Panzerhaubitze 2000 und den Patriot-Systemen. Allerdings sei kaum Großgerät, welches Deutschland in die Ukraine geliefert habe, "uneingeschränkt kriegstauglich". Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, was wir wissen und wie er es bewertet. Bühler findet, der Tenor der Berichte sei zu negativ. Die Ukrainer seien im Grundsatz sehr zufrieden mit den deutschen Waffensystemen.

Verhandlungen: Die USA melden Fortschritte bei den Gesprächen über eine Waffenruhe. Bühler analysiert, was die beteiligten Personen in den USA und in Russland genau gesagt haben. Er ist skeptisch, dass es wirkliche Fortschritte gibt. Es scheine nicht so, dass ein Waffenstillstand in naher Zukunft erreicht werden könne. "Das ist in meinen Augen völlig illusorisch", so Bühler.

Die aktuelle militärische Lage: Die Kampfhandlungen an der Front haben sich nach ukrainischen Angaben intensiviert. Es gibt kleinere Geländegewinne für die russische Armee, erkämpft unter hohen Verlusten. An manchen Stellen hat auch die ukrainische Armee Erfolge erzielt. Bei Kursk sind die Ukrainer weitgehend von russischem Gebiet verdrängt worden.

Weitere Themen: Der russische Angriff auf Sumy / Personelle Veränderungen bei den US-Streitkräften / Ein Bericht von Unfallchirurg Bastian Veigel, der mehrfach in der Ukraine war

Podcast-Tipp: Berlin Code - https://kurz.ard.de/berlincode

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 24. April 2025 geplant.
1 Stunde 12 Minuten
Vor dem Streitkräfte-Ausschuss des US-Senats hat sich der Kommandeur des "United States European Command", Christopher Cavoli, einer Anhörung gestellt. Er sprach darüber, welche Bedrohung er derzeit durch Russland sieht und wie die Nato reagieren sollte. Ex-Nato-General Erhard Bühler schätzt im Gespräch mit Host Tim Deisinger Cavolis Aussagen ein. Bühler spricht außerdem davon, dass er eine respektvolle Anhörung erlebt habe. Und er erklärt, wie sich solche Anhörungen im Vergleich von denen in Deutschland unterscheiden.

Weiteres Thema ist das US-Kampfflugzeug F35, das die Bundeswehr bestellt hat. Bühler beantwortet zwei Hörerfragen und macht deutlich, warum dieses Flugzeug jetzt gebraucht werde.

Zur aktuellen Lage stellt Bühler fest, dass die Kampfhandlungen unverändert anhalten. Auch die Brennpunkte seien gleich geblieben. Bühler und Deisinger sprechen zudem ausführlich über einen russischen Angriff auf die ukrainische Stadt Krywyj Rih, bei dem 20 Menschen starben - darunter neun Kinder.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. April 2025 geplant.
1 Stunde 3 Minuten
Wie steht es um die politischen Bemühungen für einen Waffenstillstand in der Ukraine? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Ex-Nato-General Erhard Bühler. Bisher gibt es nur eine lose Übereinkunft, Angriffe auf die Energieinfrastruktur auszusetzen. Beide Seiten werfen sich vor, die Abmachung zu verletzen. Die Verhandlungen über einen Waffenstillstand auf See seien festgefahren, so Bühler. Er sagt: "Die beiden Teilwaffenstillstände aus der Luft und über See, da hängt es zur Zeit. Und von einem großen Waffenstillstand, da sind wir noch weit entfernt." Das alles scheint US-Präsident Donald Trump zu ärgern. Er schießt mal gegen Russlands Präsidenten Putin und mal gegen den ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Scheitert Trump als selbsterklärter Dealmaker?

Außerdem geht es um die Frage der Absicherung eines dauerhaften Waffenstillstands, sollte er zustande kommen. Frankreich und Großbritannien schmieden bereits Pläne für eine "Koalition der Willigen", die Schutztruppen in die Ukraine entsenden könnten. Wir sprechen darüber, wie die Pläne zu bewerten sind.

Und wir sprechen über einen Artikel der "New York Times". Darin wird die Frage aufgeworfen, ob die Amerikaner nicht vielleicht doch die Zielplanung für ukrainische Angriffe gegen die russische Armee übernommen haben.

Militärische Lage: Die Kämpfe dauern mit unverminderter Härte an, unbeeindruckt von den Gesprächen über einen möglichen Waffenstillstand.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. April 2025 geplant.
1 Stunde 6 Minuten
In der saudi-arabischen Hauptstadt Riad wird unter anderem über eine Waffenruhe im Ukraine-Krieg gesprochen. Die USA verhandeln getrennt mit der Ukraine und Russland. Im Gespräch mit Host Tim Deisinger schätzt Ex-Nato-General Erhard Bühler ein, wie die Gespräche laufen. Er geht außerdem davon aus, dass sie wahrscheinlich lang und zäh werden. Und es geht um die Rolle des US-Sondergesandten Steve Witkoff und welche Defizite er zuletzt gezeigt hat.  

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat einen streng geheimen Einsatzplan für die Angriffe auf die Huthi-Miliz im Jemen in einer Chatgruppe besprochen. In diese war versehentlich auch ein Journalist eingeladen worden. Bühler sagt dazu: Die Diskussion dazu nehme richtig Fahrt auf. Der Vorfall werde als einer der größten Sicherheitsverstöße bewertet, der unter normalen Umständen zu Entlassungen führen müsste. Der frühere Nato-General erklärt aber auch, was der Chat über die Rolle der einzelnen Player im Umfeld von US-Präsident Donald Trump zeigt, vor allem über Vize-Präsident JD Vance.

Zur aktuellen Lage erläutert Bühler, der Krieg gehe mit unverminderter Härte weiter. In der Intensität sei er aber nicht ganz so stark wie im Januar und Februar. Bühler stellt außerdem ausführlich dar, was in den vergangenen Tagen an den verschiedenen Brennpunkten passiert ist.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 2. April 2025 geplant.
1 Stunde 18 Minuten
Diese Woche wurde im Bundestag ein Schuldenpaket für Verteidigung und Infrastruktur beschlossen. Dafür kam noch einmal der alte Bundestag zusammen. Die voraussichtlichen neuen Koalitionspartner Union und SPD erreichten die nötige Zweidrittelmehrheit mit Hilfe der Grünen für eine Grundgesetz-Änderung, der aber noch der Bundesrat zustimmen muss. Geplant ist unter anderem, die Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben zu lockern. Im Gespräch mit Host Tim Deisinger sagt der frühere Nato-General Erhard Bühler: Es gebe zwar einen gewissen Spielraum jetzt im Grundgesetz. Aber letztlich entscheide der Bundestag in seinen jährlichen Haushaltsberatungen darüber, was tatsächlich an Schulden für Investitionen im Verteidigungsbereich aufgenommen werden dürfe. Das sei kein Freibrief. Bühler erklärt außerdem, worin das Geld investiert werden sollte.

Weiteres Thema ist das Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Bühler bezeichnet das Ergebnis als mager. Auch wenn er es gut findet, dass überhaupt gesprochen wurde. Es sei ein Minimalergebnis gemessen an dem, was die USA mit der Ukraine besprochen hätten und was die Ukraine angeboten habe. Der Ukraine werde aber nichts anderes übrig bleiben, als dem Ergebnis zuzustimmen.

Zur aktuellen Lage erklärt Bühler, dass es seit Dienstag entlang der Front verstärkte russische Angriffe gebe. Ein eindeutiger Schwerpunkt sei aber nicht erkennbar. Bühler zufolge gibt es Geländegewinne der Russen westlich von Kurachowe in der Region Donezk und Versuche, Gelände im Westen der Region Saporischschja zu gewinnen. Auch greife Russland die Ukraine weiterhin jede Nacht mit 100 bis 200 Drohnen an. Das ukrainische Militär hingegen attackiere Öl-Raffinerien und Treibstofflager in den russischen Regionen rund um die Ukraine.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. März 2025 geplant.
56 Minuten
Die Ukraine ist zu einer 30-tägigen Waffenruhe mit Russland bereit. Der Vorschlag kam von den USA. Ex-Nato-General Erhard Bühler hat die Zustimmung nicht überrascht. Die Ukraine habe schon vorher gesagt, dass sie zu einem Teil-Waffenstillstand bereit wäre. Er nennt die Linie, die die Ukraine jetzt fahre, zielführend: Auf der einen Seite bei Grundsätzen hart zu bleiben, auf der anderen Seite aber auch Zugeständnisse zu machen. Und insgesamt eine gute Gesprächsatmosphäre mit der US-Delegation aufrecht zu erhalten.

Im Kriegsgebiet haben sich die Kämpfe in den vergangenen Tagen deutlich intensiviert. Bühler erklärt im Gespräch mit Host Christian Erll ausführlich, was an der Front geschehen ist. Der frühere Nato-General räumt außerdem mit einigen Missverständnissen zu der Frage auf, was Geheimdienstinformationen und Satellitendaten der USA für die Ukraine wirklich bringen. Weiteres Thema ist das Manöver der russischen und belarussischen Streitkräfte, das im Herbst 2025 bevorsteht. Und Bühler beantwortet unter anderem noch die Hörerfrage, ob die amerikanischen F-35-Kampfjets für die Bundeswehr zum Risiko werden, weil die USA die Software abschalten könnten?

Podcast-Hörtipp: Putins Krieg

https://1.ard.de/putins-krieg

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 19. März 2025 geplant.