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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Archiv

378 Episoden
1 Stunde 16 Minuten
Russland fliegt wieder massive Luftangriffe – mit neuen Flugbahnen, die die ukrainische Luftabwehr zunehmend überfordern. General a.D. Erhard Bühler sagt: "Man muss Nacht für Nacht dankbar sein, dass es nicht mehr zivile Opfer gibt.“

Doch nicht nur das Kriegsgeschehen in der Ukraine steht im Fokus dieser Folge. Host Tim Deisinger und Erhard Bühler sprechen auch über ein beispielloses Treffen in Quantico (USA): US-Präsident Donald Trump und sein Verteidigungsminister Pete Hegseth haben die gesamte militärische Führung der USA an einem Ort versammelt – und Reden gehalten, die für Unruhe sorgen. Zu diesem Treffen haben uns zahlreiche Fragen von Hörerinnen und Hörern erreicht. Bühler ordnet ein, was hinter dieser Machtdemonstration steckt und welche Folgen das für die NATO und Europas Sicherheit haben könnte.

Außerdem Thema: Ein möglicher Einsatz von Tomahawk-Marschflugkörpern durch die Ukraine. Was würde das militärisch bedeuten und würden die USA damit zur Kriegspartei?

Podcast-Tipp: DNA des Ostens https://1.ard.de/dna-des-ostens Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. Oktober 2025 geplant.
1 Stunde 3 Minuten
Das Thema Drohnen drängt mit Macht auf die politische Tagesordnung. Mit den jüngsten Zwischenfällen, die Russland zugeschrieben werden, wird eine Frage drängender: Wie steht es um die Drohnenabwehr in Deutschland? Und wer ist im Falle des Falles zuständig, die Polizei oder die Bundeswehr? Darüber sprechen wir im Podcast mit Ex-Nato-General Erhard Bühler.

Die militärische Lage: An der Front gibt es zwei strategische Schwerpunkte, die wir besprechen. An einigen Stellen sind die Russen in den vergangenen Wochen vorgerückt. Aber auch die Ukrainer können Erfolge verzeichnen, unter anderem mit Blick auf den russischen Vorstoß bei Pokrowsk. Und es gab erneut heftige russische Luftangriffe mit getöteten Zivilisten.

Podcast-Tipp: Klang der Macht - Dresdens Freiheitskampf und Putins Kultur-Agenda - https://1.ard.de/KlangderMacht

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 8. Oktober 2025 geplant.
55 Minuten
Drohnen und Flugzeuge überall – Russland hat erneut den Luftraum von Nato-Staaten verletzt. Drei russische Kampfflugzeuge drangen nach Angaben der estnischen Regierung in den Luftraum des Landes ein. Abfangjäger stiegen auf. Außerdem meldete Polen den tiefen Überflug von russischen Kampfflugzeugen über eine polnische Bohrinsel in der Ostsee. Russische Drohnen sollen zuvor in den Luftraum von Polen und Rumänien eingedrungen sein. In dieser Folge besprechen wir mit Ex-Nato-General Erhard Bühler darüber, was genau geschehen ist und wie es zu bewerten ist. Bühler sieht eine Kontinuität mit dem Verhalten Russlands in den vergangenen Jahren: "Das ist eine Provokation, die es seit Jahren gibt." Aber eskaliert das Ganze nun? Einige Politiker sprechen bereits darüber, dass auch ein Abschuss russischer Flugzeuge diskutiert werden sollte. Die Nato warnt nun Russland unter Androhung von Gewalt vor weiteren Luftraumverletzungen. In einer Erklärung heißt es, man werde im Einklang mit dem Völkerrecht alle notwendigen Mittel einsetzen, um sich zu verteidigen und Bedrohungen abzuschrecken. Auch dazu gibt Bühler eine Einschätzung ab.

Weitere Themen: Die aktuelle militärische Lage in der Ukraine + Die russische Drohneneinheit "Rubicon"

Podcast-Tipp: Hateland - Deep State - https://1.ard.de/hateland_podcast_neu

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. September 2025 geplant.
1 Stunde 5 Minuten
Russische Drohnen dringen in den polnischen Luftraum ein – ein Vorfall, der nicht nur militärisch, sondern auch politisch brisant ist. General a. D. Erhard Bühler analysiert, was genau passiert ist, welche Drohnentypen beteiligt waren und wie die NATO reagiert hat. Droht eine Eskalation?

Außerdem geh es um die Militärübung "Sapad": Diese gemeinsame Großübung von Russland und Belarus ist auch ein geopolitisches Signal. Im Gespräch mit Host Christian Erll ordnet Ex-General Bühler ein, welche strategischen Ziele dahinterstehen, wie die Übung aufgebaut ist und welche Reaktionen auf NATO-Seite zu erwarten sind.

Wie immer beantwortet Bühler auch Hörerfragen und bewertet die aktuelle Lage entlang der ukrainischen Frontlinie. Podcast-Tipp: 11KM: der tagesschau-Podcast https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de, oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. September geplant.
60 Minuten
Am vergangenen Wochenende hat Russland die schwersten Luftangriffe seit Kriegsbeginn geflogen. Mehr als 800 Drohnen wurden auf Ziele in der Ukraine programmiert, dazu kamen Raketen. Ex-General Bühler geht davon aus, dass das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist. Denkbar sei, dass Russland noch mehr Drohnen einsetzen könnte. Die Produktion läuft auf Hochtouren, China liefert die notwendigen elektronische Bauteile.

Nicht alle neu produzierten Waffen werden dabei an der Front eingesetzt. Ein Teil fließt in die Arsenale, um dort die Lager zu füllen. Auch die Verluste halten sich nach Ansicht von Bühler derzeit in Grenzen. Im August habe Russland an der Front rund 30 Kampfpanzer eingebüßt, das sei deutlich weniger als früher.

Ein weiteres Thema im Gespräch mit Host Christian Erll sind mögliche europäische Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Ex-General Bühler findet es richtig, in Szenarien zu denken und nicht alles breit in der Öffentlichkeit zu diskutieren. Er lobt die Zurückhaltung der Bundesregierung in dieser Frage. In den Hörerfragen geht es unter anderem um den mutmaßlichen russischen Störangriff auf das Flugzeug von Ursula von der Leyen. Dieser wurde anfangs dramatischer dargestellt, als er in Wirklichkeit war.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. September geplant.
1 Stunde 14 Minuten
Russland hat die Initiative im Ukraine-Krieg und ist in der Offensive. Doch bei hohen Verlusten kommen die russischen Truppen derzeit nicht entscheidend voran. Ist da eine Sommeroffensive gescheitert? Soweit würde Ex-Nato-General Erhard Bühler nicht gehen, weil gar nicht klar sei, welche Ziele genau Russland verfolge. Aber: "Die Ukraine ist längst nicht verloren und wird sich noch lange gegen den Aggressor behaupten können." Aus Russland kommen derweil fragwürdige Zahlen darüber, wie viel Gebiet man in diesem Jahr angeblich erobert hat in der Ukraine. Russische Erfolge gibt es dennoch, zum Beispiel bei Pokrowsk. Wir analysieren die militärische Lage im Podcast im Detail.

Weitere Themen: "Neu-Russland" – Russland will eine Ukraine ohne Zugang zum Meer + China, Indien und Russland demonstrieren Geschlossenheit + GPS-Attacken: Wie Russland die Satelliten-Navigation von Flugzeugen und Schiffen stört. + Zum Stand der Friedensbemühungen + Wie lange hält Russland diesen Krieg durch?

Podcast-Tipp: Putins Krieg – Interviews und Hintergründe https://www.ardaudiothek.de/sendung/putins-krieg-interviews-und-hintergruende/urn:ard:show:37f0223a9ecc3629/

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. September 2025 geplant.
1 Stunde 15 Minuten
Die USA wollen der Ukraine offenbar Tausende ERAM-Raketen liefern. Sie haben eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern. Bezahlen soll Europa. In dieser Folge erklären wir, was die Raketen der Ukraine bringen. Ex-Nato-General Erhard erklärt, welche Ziele die Ukrainer damit ins Visier nehmen könnten. Es geht auch darum, unter welchen Umständen mit den ERAM-Raketen Ziele in Russland beschossen werden könnte.

Die militärische Lage: Im Donbass haben die Russen jüngst Erfolge erzielt, aber auch die Ukraine hat an einzelnen Abschnitten Gelände gewonnen. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, welche neuen Entwicklungen es beim russischen Vorstoß bei Pokrowsk gibt. Die Ukrainer haben hier Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Weitere Themen: Die Friedensbemühungen von Donald Trump und die russische Doppelstrategie + Streit zwischen der Ukraine und Ungarn: Es geht um Öl

Im zweiten Teil des Podcasts geht es darum, wie sich aus der deutschen Gesellschaft heraus Hilfe für die Ukraine organisiert. Die Gäste: Melanie Gras, der Unfallchirurg Bastian Veigel und Matthäus Wanzek. Sie erzählen, wie sie der Ukraine helfen. Und wie es ist, wenn die Menschen, mit denen sie zusammenarbeiten, sterben.

Links zu den Gästen des Podcasts:

Melanie Gras (Ukraine-Hilfe Boppard): https://www.facebook.com/melligras und https://www.instagram.com/melspersonalfitness/ und https://dug-rhein-neckar.de/de (Bei Spenden an die DUG Rhein-Neckar bitte "Ukraine Hilfe Boppard" als Verwendungszweck angeben)

Bastian Veigel: Kontaktaufnahme über folgendes Instagram-Profil: @bastianveigel

Matthäus Wanzek: https://www.facebook.com/share/19nUY1sZ1E/ sowie https://www.facebook.com/share/1CJ57kMySs/

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 3. September geplant.
1 Stunde 25 Minuten
Am 15. August 2025 fand auf einer US-Militärbasis in Alaska das USA-Russland-Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin statt. Das Fazit von Ex-General Erhard Bühler ist ernüchternd: Gut, dass man miteinander geredet habe, aber der Gipfel habe substantiell nichts gebracht. Die Ukrainer mussten stattdessen mit ansehen, wie US-Präsident Trump über den Tisch gezogen worden sei. Er habe zugelassen, dass der russische Präsident Putin auf der Weltbühne zurück sei. Putin habe in seiner Rede behaupten können, dass die Europäer, Ex-US-Präsident Biden und die Ukraine selbst Schuld am Krieg seien. An dieser kurze Rede sei tagelang im Kreml gefeilt worden. Sie sei ein Meisterstück der russischen Diplomatie. Putin spiele mit Trump und er spiele auf Zeit.

Bühler hält die Skepsis darüber für berechtigt, ob es tatsächlich demnächst ein Dreiertreffen zwischen Putin und Selenskyj mit Trump geben werde. So etwas müsse eigentlich mit zahlreichen bilateralen Treffen vorbereitet werden. Ein Deal unter vier oder sechs Augen sei nicht belastbar. Die Diskussion über eine Friedenstruppe und eine deutsche Beteiligung hält Bühler für verfrüht und nicht hilfreich. Ein tragfähiger Waffenstillstand sei Grundvoraussetzung und nicht absehbar.

Im Podcasts geht es auch um das aktuelle Kriegsgeschehen. In der vorigen Nacht hatte es schwere Luftangriffe der Russen mit rund 600 Flugkörpern gegeben. Der Krieg am Boden gehe an bekannten Brennpunkten wie der Sumy-Region und bei Charkiw weiter. Bei Pokrowsk gelingt es der russischen Armee zunehmend, den Ring um die Stadt zu schließen. Stichwort "Flamingo": Bühler erklärt, was er über den neuen Marschflugkörper der ukrainischen Armee weiß.

Zu Gast im Podcast ist ARD-Korrespondent Nils Bula. Er erzählt, was er in Kiew und Odessa erlebt, wie die Menschen mit den nächtlichen Dauerangriffen umgehen. Viele Ukrainer suchten bei Luftalarm oft keinen Schutz mehr, weil sie auch schlafen und den Alltag meistern müssten. Die Luftangriffe machten die Menschen mürbe, sie wollten sich aber Russland nicht unterwerfen. Von einer Befreiung der Krim sei aber auch nicht mehr die Rede.

Und ein Tipp: MDR-Schwerpunkt zum Zivilschutz: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/zivilschutz-bevoelkerungsschutz-warnen-katastrophenschutz-hilfe-100.html

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de, oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 26. August 2025 geplant.
1 Stunde 20 Minuten
Russische Truppen sind bei Pokrowsk tief in ukrainische Verteidigungslinien eingedrungen. Ex-NATO-General Erhard Bühler bewertet die aktuelle Lage und warnt vor weitreichenden Folgen für die Ukraine: "Ein taktischer Einbruch kann sich schnell zu einem operativen Durchbruch entwickeln."

Natürlich sprechen Ex-Nato-General Bühler und Host Tim Deisinger auch über das bevorstehende Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Kann es den Ukraine-Krieg politisch neu sortieren? Bühler sieht vor allem ein diplomatisches Risiko: "Putin kommt vorbereitet – Trump wohl eher nicht." Der Ex-General befürchtet, dass die US-Delegation "über den Tisch gezogen wird" und Putin gestärkt aus dem Gespräch hervorgehe. Zwar hoffe auch er auf einen Waffenstillstand – er erwarte ihn jedoch nicht.

Zu Gast ist Brigadegeneral Christoph Huber, Kommandeur der Panzerbrigade 45, die dauerhaft in Litauen stationiert ist. Derzeit sind es 400 Soldatinnen und Soldaten. Huber spricht über den Aufbau der Brigade und die Zusammenarbeit innerhalb der NATO: "Am Ende des Tages wird die Panzerbrigade 45 eine kriegstüchtige Brigade sein – und das hat höchste Priorität.“

Ein weiteres Thema ist eine neue Umfrage unter der ukrainischen Bevölkerung. Demnach bevorzugt eine Mehrheit inzwischen eine Verhandlungslösung statt eines Sieges um jeden Preis.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 21. August 2025 geplant.
1 Stunde 17 Minuten
Die Russen stationieren seit 2017 Waffen in der Exklave Kaliningrad. Laut Ex-Nato-General Erhard Bühler sind darunter auch nuklearfähige Waffen mit einer Reichweite über Berlin hinaus. Seinen Aussagen zufolge dienen die Raketen nicht der Verteidigung von Kaliningrad. Aber auf welches Szenario bereitet sich Russland vor? Bühler ordnet auch die Aussagen von US-General Christopher Donahue auf einer Militärkonferenz in Wiesbaden ein, der die Aufrüstung in der Exklave als große Bedrohung ansieht.

Ex-Nato-General Bühler und Host Tim Deisinger sprechen auch über die aktuelle Lage. Während die Situation in Gebieten wie Charkiw oder Sumy stabil ist, müssen sich die Ukrainer in Kupjansk und Pokrowsk Sorgen machen. Bühler beobachtet aber auch, dass die ukrainischen Luftangriffe auf die russischen Eisenbahnanlagen und Rüstungsbetriebe zunehmen und präziser werden. Ebenfalls eine Rolle in dieser Folge spielt das verkürzte Ultimatum von US-Präsident Donald Trump. Dieser verlangt einen Waffenstillstand innerhalb von zehn Tagen. Andernfalls werde es harte Sanktionen geben. Bühler stellt fest, dass der Kreml sich davon nicht beeindrucken lässt. Weiterhin bewertet er Berichte über eine mögliche Verlegung von Atomwaffen von den USA nach Großbritannien.

Podcast-Tipp 11KM "Gaza: Krieg, Hunger und die Suche nach Frieden": https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6fae23485cc7b69a/

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 13. August 2025 geplant.
1 Stunde 8 Minuten
Russland ist im Ukraine-Krieg schon lange im Vorteil. Nun droht den Ukrainern ein weiterer Rückschlag. Bei Pokrowsk spitzt sich die Lage zu. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, der Stadt drohe die Einschließung. Es könnte deswegen sein, dass die Ukrainer sie bald räumen müssten. Das wäre für Russland ein großer Erfolg.

Weitere Themen: In der Türkei ist eine weitere Runde von Gesprächen zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine geplant. / Die Ukraine erhält weitere Abrams-Kampfpanzer – aus Australien / Die Ukraine soll Patriot-Systeme bekommen – unklar ist noch von wem

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. Juli 2025 geplant.
1 Stunde 29 Minuten
Die russischen Drohnen-Angriffe sorgen für viele Tote und Verletzte. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, warum sich die Ukraine dagegen bald besser schützen kann. Eine Rolle spielt dabei ein ukrainisches Startup-Unternehmen. Außerdem erklärt Bühler, welche Systeme den Ukrainern im Moment zur Drohnenabwehr zur Verfügung stehen. Dazu gehören der Gepard-Panzer sowie die Flugabwehrsysteme Skyranger und Skynex aus deutscher Produktion. Wie funktionieren die Systeme? Welche Vor- und Nachteile haben sie?

Host Tim Deisinger fragt Ex-Nato-General Bühler auch, ob die Ukrainer zwischen Drohnen mit Sprengstoff und Täuschungs-Drohnen unterscheiden können. Das bejaht Bühler und führt aus, wie das funktioniert. In Deutschland wird ebenfalls über die Drohnen-Abwehr diskutiert. Im vergangenen Jahr billigte der Haushaltsauschuss des Bundestags die Beschaffung von 19 Skyrangern auf Boxer-Basis. Damit soll keine kritische Infrastruktur geschützt werden. Aber wofür sind sie dann gedacht? Deisinger und Bühler kommen auch auf die Wende von US-Präsident Donald Trump im Ukraine-Krieg zu sprechen. Bühler ist gespannt, wie der russische Präsident Wladimir Putin auf Trumps Ultimatum reagieren wird. An einen schnellen Waffenstillstand glaubt der Ex-Nato-General nicht.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. Juli 2025 geplant.
1 Stunde 9 Minuten
Waffenlieferungen ja, dann nein, nun wieder ja – was ist los bei den US-Amerikanern? Das US-Verteidigungsministerium hat Waffenlieferungen an die Ukraine zwischenzeitlich teilweise gestoppt, die vom ehemaligen US-Präsident Joe Biden veranlasst und vom US-Kongress bewilligt worden waren. Die Lieferungen sollen teilweise schon in Polen gewesen sein, bevor sie gestoppt wurden. Betroffen waren unter anderem Patriot-Flugabwehrraketen, von denen die Ukraine abhängig ist. US-Präsident Trump soll nicht eingeweiht gewesen sein. Der ganze Vorgang zeigt laut Ex-Nato-General Erhard Bühler, dass mit Pete Hegseth ein Mann US-Verteidigungsminister sei, der für das Amt nicht geeignet sei. US-Präsident Trump hat inzwischen eine Fortsetzung der Waffenlieferungen zugesagt. Dabei kritisierte er auch Russlands Präsidenten Putin ungewöhnlich scharf.

Die Bundeswehr will Berichten zufolge mehrere tausend Kampfpanzer und gepanzerte Fahrzeuge kaufen. Bühler erklärt, wie die genannten Zahlen zustande kommen. Sind diese Anschaffungen sinnvoll, oder sollte Deutschland stattdessen mehr in Drohnen investieren?

Zur aktuellen militärischen Lage: Es gab einen neuen russischen Großangriff aus der Luft. Nordkorea soll die Entsendung weiterer Soldaten nach Russland vorbereiten. Russland scheint Probleme mit der Moral seiner Soldaten zu haben.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. Juli 2025 geplant.
59 Minuten
Seit fast dreieinhalb Jahren kämpft die Ukraine um ihr Leben. Seit Langem haben die Russen die Initiative im Krieg. In dieser Folge sprechen wir darüber, wo wir im Ukraine-Krieg stehen. Ex Nato-General Erhard Bühler sagt, Russland verfolge die gleichen politischen Ziele wie zu Kriegsbeginn. Er erklärt, welche vier Phasen der Krieg seiner Meinung nach bisher durchlaufen hat. Die vierte Phase dauere inzwischen seit mehr als einem Jahr an. Die Initiative liege seitdem bei der russischen Armee. Bühler weiter: "Beide Seiten sind sehr anpassungsfähig und sehr innovativ. Da darf man auch die russische Armee nicht unterschätzen." Außerdem analysiert er unter anderem, inwieweit beide Seiten bei der Kriegsführung auf Hilfe von anderen Staaten angewiesen sind.

Aktuelle militärische Lage: Ausführlich geht es um die Luftangriffe auf beiden Seiten. Russland hat am Wochenende den bisher größten Angriff auf die Ukraine gestartet. Mindestens ein Dutzend Menschen wurde getötet. Außerdem hat die russische Armee bei Sumy und Pokrowsk Truppen zusammengezogen. Bühler erklärt, welche Ziele die Russen damit verfolgen dürften.

Weitere Themen: Der Nato-Gipfel, Mark Rutte und der "Schleimspur"-Vorwurf – Muss man Donald Trump so viel Honig ums Maul schmieren? Bühler erklärt, warum er den Gipfel trotz der Vorwürfe für einen Erfolg hält. Und: Ein Telefonat mit Albrecht Brömme, dem ehemaligen THW-Chef.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. Juli 2025 geplant.
1 Stunde 8 Minuten
Die Bundesregierung plant bis 2029 den Wehretat auf 153 Milliarden Euro zu erhöhen. Das entspricht etwa den 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, die die Nato-Mitglieder künftig für die Verteidigung ausgeben sollen. Hinzu kommen 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung für die verteidigungsrelevante Infrastruktur. Im Gespräch mit Host Christian Erll nennt Ex-Nato-General Erhard Bühler die Pläne für den Wehretat ein starkes Zeichen von Deutschland. Man sei Vorbild für andere Staaten und zeige, dass man Verantwortung übernehmen wolle. Bühler erklärt auch, warum 2029 ein Schlüsseldatum ist und wofür die Bundeswehr das Geld jetzt ausgeben könnte. Außerdem schauen Erll und der frühere General auf den Nato-Gipfel in Den Haag.

Weiteres Thema ist eine Übung, die Bühler auf dem US-amerikanischen Truppenübungsplatz in Grafenwöhr begleitet hat. Konkret ging es um ein Verteidigungsszenario für Litauen. Der frühere Nato-General erläutert, wie eine Simulation abläuft und welche Rolle er dabei gespielt hat.

Bühler schaut außerdem ausführlich auf das aktuelle Kriegsgeschehen, darunter in den Regionen Kursk, Sumy oder Charkiw. Und am Ende des Podcasts antwortet er auf Zuschriften von Hörerinnen und Hörern, die sich an der Auslegung des Völkerrechts von Herrn Bühler gestoßen haben. Und es geht um die bunkerbrechenden Waffen, die die USA beim Angriff auf die iranischen Atomanlagen genutzt haben.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 2. Juli 2025 geplant.