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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg Archiv

378 Episoden
55 Minuten
Die USA haben den venezolanischen Präsidenten Maduro entführt und stellen ihn in den USA vor Gericht. US-Präsident Trump sagt, man werde das südamerikanische Land über Jahre steuern. Das Vorgehen wirft viele völkerrechtliche Fragen auf. Und es birgt laut Ex-Nato-General Erhard Bühler fünf zentrale Risiken. Welche das sind, erklärt er im Podcast. "Am Ende könnte es aber ein Pyrrhus-Sieg sein, der den USA und der westlichen Welt mehr Nachteile als Vorteile bringen könnte", so Bühler. In jedem Fall sei das Ereignis weltpolitisch einschneidend. Und schon droht der nächste Konflikt: Die USA wollen Grönland übernehmen.

Hinweis: Ab dieser Woche gibt es zwei Folgen von "Was tun, Herr General?". In der ersten Folge wird es um die aktuelle militärische Lage gehen. In der zweiten Folge, die jeweils am Folgetag erscheint, wird es um ein oder zwei Schwerpunktthemen gehen.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. Januar 2026 geplant.
40 Minuten
Der Ukraine-Krieg dauert nun länger als der sogenannte Große Vaterländische Krieg der Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland. "In dieser Zeit hat Russland keines seiner vor vier Jahren postulierten Kriegsziele erreicht", so Ex-Nato-General Erhard Bühler. Also weder eine Demilitarisierung der Ukraine, noch die sogenannte "Denazifizierung", sprich eine Absetzung der Regierung, oder die Beseitigung einer angeblichen Bedrohung durch die Nato. Die Ukraine sei noch immer ein freies Land, ein hochgerüstetes dazu. Die Nato habe neue Mitglieder und rüste auf. Die Russen hätten einiges an Land erobert, aber dafür zahllose Soldaten geopfert. "Was für eine miserable Bilanz, die der Kriegsherr Putin zu verantworten hat", so Bühlers Fazit.

Die aktuelle militärische Lage: Die ukrainische Bevölkerung leidet unter den Angriffen auf die Energieinfrastruktur. Besonders ein Angriff in Kiew sticht heraus. Bühler sieht aber auch ein Nachschubproblem der Russen bei Drohnen. Für Aufsehen sorgte der Einsatz einer russischen Oreschnik-Rakete. Die Attacke sollte offenbar auch ein Signal an die Europäer senden. Außerdem analysieren wir die Lage am Boden.

Hinweis: Ab dieser Woche gibt es wieder zwei Folgen von "Was tun, Herr General?". In der jeweils ersten Folge geht es um die aktuelle militärische Lage. In der zweiten Folge, die jeweils am Folgetag erscheint, wird es um ein oder zwei Schwerpunktthemen gehen.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 14. Januar 2026 geplant.
46 Minuten
In dieser Folge schauen wir eingehend auf die aktuelle militärische Lage im Ukraine-Krieg. Die Ukraine hat die taktische Initiative im Raum Kupjansk. Dort haben die Ukrainer die russischen Soldaten weitestgehend aus der Stadt vertrieben. Und sie greifen weiter an. An den anderen Frontabschnitten liegt die Initiative bei der russischen Armee. Ein neuer Schwerpunkt könnte sich in der Region von Pokrowsk und Kostjantyniwka abzeichnen. Die russische Armee rückt inzwischen schneller vor als in den vergangenen Jahren. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, die Ukraine verteidige sich dennoch erfolgreich. Der russische Vormarsch sei noch immer vergleichsweise langsam. Die Verluste seien weiter hoch.

Die Europäer haben sich auf Sicherheitsgarantien für die Ukraine im Falle eines Friedens geeinigt. Großbritannien und Frankreich würden Friedenstruppen in die Ukraine entsenden. Deutschland würde Bundeswehr-Soldaten in Nato-Nachbarländer der Ukraine schicken. Auch darüber sprechen wir im Podcast.

Weitere Themen: Die Schweiz hat eine neue Sicherheitsstrategie + Warum die russische Armee aktuell weniger Luftangriffe durchführt + Die Luftoperationen auf beiden Seiten + Personelle Veränderungen im ukrainischen Verteidigungsapparat

Ein Hinweis: Wir hatten bei dieser Folge leider starke technische Probleme mit den Audioaufnahmen. Deswegen erscheint die Folge einen Tag verspätet und auch kürzer als geplant. Wir bitten das zu entschuldigen.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 14. Januar 2026 geplant.
1 Stunde 15 Minuten
Russland intensiviert den Informationskrieg. Moskau wirft der Ukraine vor, für die Fortführung des Krieges verantwortlich zu sein. Außerdem sollen die Ukrainer eine Residenz von Wladimir Putin in ‌der Region Nowgorod mit Drohnen angegriffen haben. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt im Podcast, warum er der russischen Darstellung nicht glaubt. Er sagt: "Diesen Angriff hat es nicht gegeben. Dieser Angriff ist als Lüge in die Welt gesetzt worden, um die Gespräche in Florida zu beeinflussen." In den USA hat es weitere Gespräche über Wege zu einer Waffenruhe und zu einem Frieden gegeben. Die Präsidenten Trump und Selenskyj haben sich dazu getroffen. Die Erwartungen an das Format dürften nicht zu hoch sein, findet Bühler.

Militärische Lage: Die Lage der ukrainischen Armee ist an vielen Frontabschnitten schwierig. Doch ein Großteil der russischen Erfolgsmeldungen stimmt laut Bühler nicht. Die russische Armee komme weiter nur langsam voran.

Weitere Themen: Ein toter russischer General + Putins große Pressekonferenz + Die neue US-Sicherheitsstrategie

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 7. Januar 2026 geplant.
1 Stunde 26 Minuten
Es ist das vierte Weihnachten im Krieg und eine Waffenruhe ist weit entfernt. Russland scheint daran kein Interesse zu haben. Und so kämpfen die Ukrainer weiter. Und sie erhalten Hilfe von anderen Ländern, darunter Deutschland. Es helfen aber auch Einzelne. In dieser Folge berichten einige von ihnen.

Melanie und Markus Gras sind in diesen Tagen von einem Hilfstransport aus der Ukraine zurückgekommen, dem sechsten in diesem Jahr. Sie berichten von ihren Eindrücken vor Ort. Bastian Veigel ist Unfallchirurg und berichtet, wie er medizinisches Material in die Ukraine schickt. Auch Marie-Jolin Köster und Marc Zoller von "4-ukraine" organisieren Hilfstransporte. Außerdem ist Jürgen Lux zu Gast. Er ist ein Hörer des Podcasts und hat ein Lied mitgebracht.

Weitere Themen: Die aktuelle militärische Lage + Die jüngsten Ukraine-Verhandlungen in den USA + Macron möchte direkt mit Putin verhandeln

Mailadressen für Kontaktaufnahmen: Melanie und Markus Gras: melanie-gras@live.de / Bastian Veigel: b-veigel@web.de / Marie-Jolin Köster und Marc Zoller: m.koester@4-ukraine.de

Postadresse für Schlafsäcke: Levit / Pryshchepa

Deutschtalerstraße 46

12355 Berlin

Näheres auf https://4-ukraine.de

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. Dezember 2025 geplant.
1 Stunde 2 Minuten
Berlin war in den vergangenen Tagen kurz das Zentrum der Verhandlungen für einen Frieden in der Ukraine. Ex-Nato-General Erhard Bühler sieht darin einen diplomatischen Erfolg für die Bundesregierung. In einer Erklärung der europäischen Regierungschefs steht unter anderem, dass die ukrainische Armee nach einem Frieden eine Stärke von 800.000 Soldaten haben könnte. Außerdem soll es eine internationale Friedenstruppe und Sicherheitsgarantien für die Ukraine geben. Im Podcast analysieren wir das Papier, in dem es laut Bühler einige Leerstellen gibt. Und: Bisher gibt es keine Anzeichen, dass Russland echtes Interesse an einem Frieden hat.

Die aktuelle militärische Lage: Die russische Armee intensiviert ihre Angriffe. Damit einher gehen weitere militärische Erfolge, aber auch höhere Verluste. Die Ukraine hält dagegen und hat ebenso einige Erfolge. Einen Coup hat nach Ansicht von Bühler der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gelandet. Er besucht seine Soldaten am Stadtrand von Kupjansk. Russland hatte schon vor längerer Zeit verkündet, die Stadt sei erobert. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Die Ukraine meldet, in der Stadt einiges an Gebiet zurückerobert zu haben. Wie nachhaltig das sei, müsse man sehen, so Bühler.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. Dezember 2025 geplant.
1 Stunde 7 Minuten
Die neue Sicherheitsstrategie der USA liest sich teilweise wie eine Kampfansage an Europa. Der Kontinent stehe vor großen Problemen. Es gebe Zensur und die Unterdrückung der politischen Opposition. Die Geburtenraten seien niedrig und nationale Identitäten gingen verloren. Die europäische Einwanderungspolitik sei ein großes Problem. Die Rolle der Europäischen Union wird kritisch beschrieben. Russland wird in dem Papier dagegen nicht so negativ bewertet. Sind die US-Amerikaner also noch unsere Partner? Im Podcast analysieren wir die neue Sicherheitsstrategie und ihre Auswirkungen auf Europa mit dem Ex-Nato-General Erhard Bühler.

Bühler sagt zu der US-Sicherheitsstrategie: "Es gibt in dieser Strategie vieles, was unbestritten richtig ist. Es gibt viele Dinge, die man diskutieren kann und sogar muss. Und es gibt Dinge, die so nicht gehen und die Widerspruch brauchen." Das Papier ist nach Ansicht von Bühler in vielen Punkten ein innenpolitisches Papier, dass sich an die Anhänger von Trumps MAGA-Bewegung richte. Dennoch müsse man es auch in Europa lesen: "Also wir sollten diese Strategie gründlich auswerten. Zweitens ist meine Empfehlung, dass wir keine vorschnellen Schlüsse ziehen", so Bühler. Wie Europa konkret mit der neuen Strategie der USA umgehen könnte, beschreibt Bühler im Podcast.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 17. Dezember 2025 geplant.
51 Minuten
Russland hat die Einnahme der wichtigen Stadt Pokrowsk gemeldet, die Ukraine dementiert. Im Podcast erklärt Ex-General Erhard Bühler, warum er der ukrainischen Darstellung glaubt. In Pokrowsk werde noch gekämpft. Die Lage der verbliebenen ukrainischen Truppen sei aber schwierig. Es sei möglich, dass Russland die Stadt in den kommenden Tagen vollständig unter seine Kontrolle bringe. Vor einem Erfolg stünden die Russen auch bei Siwersk weiter nördlich. Die Stadt befindet sich laut Bühler "in einem Endstadium der Verteidigung".

Außerdem: Mehrere Stunden Verhandlungen, aber kaum ein Ergebnis. In Moskau hat eine US-Delegation mit Präsident Putin gesprochen, um Schritte in Richtung eines Friedens zu erreichen. Es scheint nicht so, als wäre Russland gerade zu einem Entgegenkommen bereit. Und auch für die Ukraine seien die Vorschläge im von den USA vorgelegten "Friedensplan" nicht wirklich zu akzeptieren, findet Bühler. "Der eine will nicht, das ist Putin, der andere kann nicht, das ist Selenskyj." Im Podcast geht es auch um die Frage, warum Europa bei den aktuellen Verhandlungen keine prominente Rolle spielt.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 10. Dezember 2025 geplant.
1 Stunde 7 Minuten
Ex-General Bühler sieht die Ukraine derzeit in einer depressiven, düsteren Lage. Nicht unbedingt auf militärischem Gebiet, sondern weil die Begleitumstände so seien. Da seien die politischen Gespräche, die im Augenblick geführt würden, auch der Druck, der von den USA aus auf der Ukraine laste, und ganz sicher auch der Korruptionsskandal, der nicht hilfreich bei der Verteidigung sei. In der Diskussion um den 28-Punkte-Plan will Bühler weniger von einem Friedensplan sprechen, als vielmehr von einer Stoffsammlung für Gespräche. Bei einer kompletten Umsetzung sieht Bühler Verstöße gegen das Völkerrecht. Und dann gibt es die Causa Steve Witkoff, seines Zeichens Sonderbeauftragter von US-Präsident Donald Trump. Was ist dran an den Vorwürfen, der Friedensplan sei von Russland "diktiert"? Das will Bühler nicht bewerten, verweist aber darauf, dass sich im Plan schon russische Positionen wiederfänden. Durchzogen wird die Podcastfolge von Fragen von Hörerinnen und Hörern an den Ex-General. Beschweigt er aus Loyalität Probleme in der Bundeswehr, was hält er von Wehrpflicht-Plänen, und hält er es wirklich für realistisch, dass Russland die NATO angreift? Die Antworten gibt es im Podcast.

Was ist eigentlich Ihre Meinung zu den jüngsten Debatten um den US-Friedensplan, wie realistisch ist ein Kompromiss? Beteiligen Sie sich gern an der Sendung "Mitreden! Deutschland diskutiert" am Montag, den 1. Dezember, um 20.15 Uhr in den ARD-Infowellen und auf dem YouTube-Kanal der Tagesschau. Nähere Informationen: Hier klicken

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 03. Dezember 2025 geplant.
1 Stunde
Russland und die USA haben sich Medienberichten zufolge auf einen "Friedensplan" verständigt. Er umfasst 28 Punkte. Die Ukraine ist erst im Nachgang informiert worden. Was genau der "Friedensplan" vorsieht, darüber sprechen wir mit Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge. Er sagt zu dem Plan: "Im Wesentlichen entspricht das den Kriegszielen Russlands." Leerstellen sieht Bühler unter anderem bei den Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Dennoch gebe es auch positive Ansätze. Aber wie realistisch ist der Plan? Auch dazu gibt Bühler eine Einschätzung ab.

Tagesschau-Artikel zu dem 28-Punkte-Plan: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/us-plan-ukraine-100.html

Über Wochen wurde diskutiert, wie der Wehrdienst in Deutschland künftig aussehen soll. Nun hat sich die Bundesregierung geeinigt. Wir schauen auf die Pläne und ordnen sie ein.

Weitere Themen: Die aktuelle militärische Lage + Aktivitäten von Partisanen in russischen oder russisch besetzten Gebieten nehmen zu

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 28. November 2025 geplant.
1 Stunde 2 Minuten
Am Anfang des Podcasts gehen Tim Deisinger und Ex-General Erhard Bühler auf den jüngsten Korruptionsskandal in der Ukraine ein. Bühler spricht von einer besonderen Herausforderung für Präsident Selenskyj, bewertet aber auch positiv, dass die Anti-Korruptionsbehörde den Fall aufgedeckt hat. Gleichwohl findet er, dass der Skandal natürlich diejenigen bestärkt, die die Ukraine ohnehin für ein korruptes Land halten.

Schwerpunktthema ist dann ein Artikel in der FAZ. Die beiden Autoren Moritz Schularick und Niall Ferguson gehen darin sehr kritisch mit der deutschen Verteidigungspolitik um. Ihnen geht alles zu langsam, die Waffenproduktion kommt nicht in Gang, die Abhängigkeit von den USA ist viel zu hoch - so ihr Befund. "Ich teile die Ungeduld", sagt Bühler. "Wir könnten besser dastehen." Allerdings findet er die Kritik "zu polemisch und auch faktisch nicht ganz richtig". Im Podcast nimmt er Stellung zu den einzelnen Punkten und erklärt, was ihn daran stört.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Podcast-Folge ist für den 21.11. geplant.
1 Stunde 5 Minuten
US-Präsident Trump hat angekündigt, dass sein Land wieder mit Atomwaffentests beginnen will. Als Begründung führt er an, dass Russland und China das auch tun würden. Daran, dass das stimmt, gibt es Zweifel, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Es gebe verschiedene Testarten im Zusammenhang mit Nuklearwaffen. Bühler erklärt, welche das sind. Mit Ausnahme von Nordkorea hätten alle Atommächte seit den 1990er Jahren keine unterirdischen Atomwaffentests mehr ausgeführt, um die es Trump mutmaßlich gehe. Wenn es die geben würde, würde das die Welt sofort erfahren. Insgesamt sei zu hoffen, dass sich die Atomwaffendiskussion schnell wieder beruhige, sagt Bühler.

Bei der aktuellen militärischen Lage steht die Situation in Pokrowsk im Zentrum. Die Russen rücken vor und stehen tief in der Stadt. Insgesamt sei die Lage derzeit undurchsichtig. Der Ring um Pokrowsk zieht sich Stück für Stück zu. Eine Eroberung der Stadt durch Russland könnte kurz bevorstehen, so Bühler. Bühler erklärt auch, welche größeren Angriffspläne die Russen in den nächsten Monaten haben könnten.

Bei der Ausrüstung für die Bundeswehr sind einige Anschaffungen auf den Weg gebracht worden. Welche das sind und was sie der Bundeswehr bringen, auch darüber sprechen wir im Podcast.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 14. November 2025 geplant.
1 Stunde 6 Minuten
Russische Truppen rücken in Kupjansk und Pokrowsk vor - mit teils überraschenden Erfolgen. Wie stabil sind diese Geländegewinne? Der frühere NATO-General Erhard Bühler analysiert die Lage vor Ort, spricht über die strategische Bedeutung der beiden Städte und erklärt, warum die russische Meldedisziplin selbst im eigenen Land zunehmend kritisch gesehen wird.

Außerdem spricht Host Tim Deisinger mit Erhard Bühler über den ukrainischen Angriff auf einen Staudamm in Russland. Der Vorfall erinnert an eine russische Attacke auf den Staudamm in Kachowka. Bühler erklärt, warum die beiden Fälle seiner Meinung nach nicht vergleichbar sind und beantwortet die Frage, ob solche Angriffe zulässig sind oder einen Bruch des Völkerrechts darstellen. Er ordnet ein, was erlaubt ist, was nicht, und warum die Dimension des Schadens eine entscheidende Rolle spielt.

Link zur Doku "Russian Secrets. So schützt Putin seine Atomwaffen" https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS8yZmU2NmQ5My1hODcwLTQ3YzEtOGEzYS05MTllM2E1N2NhY2FfZ2FuemVTZW5kdW5n

Podcast-Tipp: punktEU https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:9b4bbb0b22797826/

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 06. November 2025 geplant.
1 Stunde 3 Minuten
US-Präsident Donald Trump versucht, den Ukraine-Krieg zu beenden. Er hat jüngst mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin telefoniert und dann den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen. Immer wieder äußert sich Trump zum Konflikt, nur die Positionen wechseln ständig. Eine konstante Strategie ist nicht zu erkennen. Das macht es für Putin leichter. In diesem Podcast erklärt Ex-Nato-General Erhard Bühler, wie er das Vorgehen von Trump und Putin einschätzt. Und wie Russland die Diplomatie als Teil der Kriegsführung einsetzt. Außerdem geht es um den Vorschlag, den Krieg entlang der aktuellen Frontlinie einzufrieren.

Die aktuelle militärische Lage: Wir sprechen über die Lage bei Kupjansk. Die Russen sind weiter in die Stadt vorgedrungen. Außerdem versuchen sie, die Stadt zu umfassen. Ähnliches gilt für die Stadt Pokrowsk. Neuigkeiten gibt es auch aus der Region Saporischschja.

Außerdem beantworten wir in dieser Folge Fragen zum Thema Drohnen.

Link zum LTO-Artikel zum Drohnenthema: https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bundeswehr-drohnen-verteidigung-aenderung-grundgesetz

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 29. Oktober 2025 geplant.
59 Minuten
Die Bundeswehr braucht mehr Personal. Zehntausende Soldaten werden benötigt, um den aktuellen Bedrohungen gerecht zu werden. "Dieses Ziel ist ohne einen neuen Wehrdienst nicht zu erfüllen", so Ex-Nato-General Erhard Bühler. Über den Weg dahin wird in Deutschland aber heiß diskutiert. Fragebögen, Losverfahren, Wehrpflicht – all das steht im Raum. Bühler wünscht sich eine schnelle Lösung. Und er ist in einem Punkt pessimistischer als Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

Zur aktuellen militärischen Lage: Die Russen intensivieren ihre Anstrengungen an der Front, ohne große Erfolge aber mit zunehmenden Verlusten. Personalprobleme gibt es auf beiden Seiten. Das Wetter ändert sich und damit auch die Lage auf dem Schlachtfeld.

Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. Oktober 2025 geplant.