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144 Episoden
56 Minuten
«WER SEINE ERNÄHRUNG IM GRIFF HAT, KANN SICH IM WETTKAMPF AUF DAS WESENTLICHE KONZENTRIEREN»

Energie ist Voraussetzung für jede Leistung. Die Grundlage für eine optimale Energieumsetzung ist ein funktionierender Stoffwechsel. Es braucht Wissen über die Ernährung und über den eigenen Körper, um sich hier nicht zu verirren. Colin Ramp (44) von Powerlab in Uster, das seine Wurzeln im Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln hat, zeigt seinen Kunden Wege aus dem Dschungel.

Colin Ramp ist ein Praktiker, der das komplizierte Thema Energiemanagement pragmatisch angeht. Er ermuntert seine Kunden in der täglichen Beratung zum Ausprobieren von verschiedenen Wegen und Produkten, weil jeder anders reagiert. Er selbst hat mit der Umstellung seines Stoffwechsels auf kohlenhydratarme Kost (Low Carb) für sich und seine Kunden die besten Erfahrungen gemacht.

Doch das Aufstellen von Dogmen oder Ernährung-Konzepten, die Allgemeingültigkeit haben, führt aus seiner Sicht nicht zum Ziel. Sein Appell an seine Kundschaft: «Macht das für euch und glaubt nicht, dass es auch für die Allgemeinheit richtig sein muss.»

LEISTUNGSOPTIMIERUNG UND -STEIGERUNG

«Viele Triathleten wollen noch mehr trainieren - und vergessen dabei die Ernährung », weiss Colin Ramp, ein ehemaliger Läufer. Dabei ist sie der Schlüssel zum Erfolg: Wer seinen Organismus optimal versorgt, regeneriert besser. «Bessere Regeneration heisst, man kann härter trainieren mit weniger Pausen zwischen den Trainings. Das bedeutet für mich in der Summe klar eine Leistungsoptimierung und eine Leistungssteigerung.»

Einer der grössten Vorteile einer gut abgestimmten Ernährung ist, dass man im Wettkampf eine Sorge weniger habe. Zweifel können man dann vergessen und sich aufs Wesentliche konzentrieren, so Colin Ramp, der das von seinen Langdistanz-Rennen aus eigener Erfahrung weiss.

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42 Minuten
«MAN VERGLEICHT JA IMMER MIT FRÜHER, DAS MUSS ICH AUSBLENDEN» 

Mike Schifferle (49) nennt Hawaii sein zweites Zuhause. Am 9. Oktober 2022 geht der Luzerner zum 10. Mal bei der IRONMAN Weltmeisterschaft an den Start, und auch zwischendurch hat er die Insel immer wieder mal besucht. Die Vorfreude ist gross, doch zum ersten Mal reist er mit einer grossen Ungewissheit an und hat schon im Vorfeld einige Kritikpunkte im Gepäck. 

Die Preise auf der Insel sind während der Ironman-Phase explodiert. Es gibt sogar Profis, die sich den Start nicht mehr leisten können oder wollen.  Das Rennen wurde gesprengt – und auf zwei Tage aufgeteilt. Der kleine, beschauliche Ort Kona auf Big Island muss noch einmal mehr Menschen verkraften und könnte aus allen Nähten platzen. «Ich kann mir nicht vorstellen, wie man das organisatorisch macht», sagt Mike Schifferle vor seiner Abreise. 

Er fliegt mit der Schweizer Airline Edelweiss über Las Vegas, das scheint ihm sicherer, denn das Bike darf nicht irgendwo hängen bleiben. Auch die Anreise ist in den heutigen Zeiten zur Herausforderung geworden. 

FAST 20 000 DOLLAR FÜR 14 TAGE 

Mike Schifferle, der 2019 an der WM auf Hawaii der drittbeste Schweizer hinter den Profis Philipp Koutny und Jan van Berkel war, und jetzt auf Big Island seinen 98 (!!) Ironman absolvieren wird, erzählt, was er von den neuesten Entwicklungen hält, wie er die Reise und seine Unterkunft nahe beim Start organisiert hat und ob er zu denjenigen gehört, die fast 20 000 Franken für 14 Tage auf Big Island zahlen müssen und können … 

«DA WOLLTE NIEMAND MEHR NACH HAWAII» 

Mike Schifferle findet es schade, dass die Felder auf diese Weise auch sportlich verwässert werden, denn am letzten IRONMAN (in Schweden) vor der WM, an dem man sich für Hawaii qualifizieren konnte, seien die Qualifikationsplätze nur sehr zäh angenommen worden, habe er gehört. «Da wollte niemand mehr nach Hawaii, das wäre früher unvorstellbar gewesen», sagt er. 

Für 2023 ist er bereits qualifiziert, ob Hawaii ihn dann noch reizt - er weiss es nicht. 

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1 Stunde 6 Minuten
«MIT NULL AUFWAND SCHNELL SEIN» 

Manuel Wyss (47) gehört zur der starken Generation der Schweizer Triathleten um beispielsweise Sven Riederer oder Reto Hug. «Damals konnte man sich in der Schweiz mit der Weltklasse messen», sagt der gebürtige Richterswiler. Manuel Wyss ging aus privaten Gründen 2007 nach Österreich, ist dort für verschiedene Triathlon-Firmen, unter anderem Sailfish und Santini, tätig und coacht im Triathlon-Hotel Mohrenwirt/Jakob in Fuschl am See sein eigenes Team. Manuel Wyss hat auch den zweimaligen Ironman-Weltmeister Patrick Lange trainiert, bevor dieser zu Farris Al Sultan ging. 

FREUDE STATT ANGST 

Manuel Wyss brennt immer noch für die Sportart Triathlon. Sein Thema ist die Effizienz der Bewegung. Das gilt insbesondere für die erste Disziplin, das Schwimmen. «Das ist meine Kernidee: Mit null Aufwand schnell sein.» 

Viele Triathleten hätten Angst vor dem Element Wasser, wichtig sei aber, Freude am Wasser zu haben. Dazu müsse man oft ins Wasser gehen, aber nicht viel schwimmen: «Einer der wichtigsten Ansätze im Wasser ist: Vergiss die Zeit.» 

Wer sich das Wasser zum Freund gemacht hat, den Puls nicht in die Höhe jagen muss, kann frisch aufs Rad steigen. Manuel Wyss hat sich sich wie kaum ein zweiter Triathlet mit dem Schwimmen auseinandergesetzt, sechs Jahre lang ist er täglich geschwommen und hat das Wasser verstehen gelernt. 

SCHNELLER LÄUFER 

Er ist über die Langdistanz stets unter 50 Minuten geschwommen, war aber mit 2:34 Std. im Marathon und 1:09 Std. über den Halbmarathon auch ein sehr schneller (und effizienter) Läufer. Daran auch beteiligt: Sein Cousin Christian Belz, einer der erfolgreichsten Läufer, die die Schweiz je hatte. 

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Hier geht's zum Instagram Profil von Manuel Wyss: https://www.instagram.com/manuel__wyss/ 

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Unbedingt anschauen! Das Video, welches Manuel im Gespräch erwähnt: https://youtu.be/rJpFVvho0o4 

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56 Minuten
«ICH FRAGE MICH, WIE ICH DEN TAG ÜBERLEBT UND ÜBERSTANDEN HABE»

Ein Triathlon ist wie das Leben. Ein Auf und Ab. Mit vielen Herausforderungen, die man annehmen oder vermeiden kann. Triathleten gehören wohl mehrheitlich zur ersten Gruppe: Kämpfen bis zum Umfallen, aufgeben ist keine Option.

An die Grenzen kommen und darüber hinausgehen, das kennt Barbara Naef (46) aus Sursee, die elf IRONMAN und 23 Half IRONMAN gefinisht hat, gut. Sprüche wie «NEVER GIVE UP» oder «DNF ist keine Option», hat sie verinnerlicht. Im Podcast erzählt sie über den schlimmsten Kampf mit sich selbst.

BIS ZUM LETZTEN BLUTSTROPFEN

Ihr letzter IRONMAN, die Weltmeisterschaften in St. George/Utah (USA) im Mai 2022, wurde für sie aus verschiedenen Gründen zur Tortour mit vielen qualvollen Kapiteln. Hundert Mal habe sie sich gefragt, was sie da mache. Und obwohl sie (viel) länger als sonst unterwegs war, kam aufgeben nicht in Frage. «Ich bin jemand, der bis zum letzten Blutstropfen kämpft. Und wenn ich kein medizinisches Problem habe, dann gibt es kein Aufgeben.»

MAGENPROBLEME UND STURZ

Zu langen Wartezeiten vor dem Schwimmen, sehr kaltem Wasser und grosser Hitze tagsüber, anspruchsvoller Strecke und Magenproblemen kam auch noch ein Sturz beim Laufen. «Ich frage mich, wie ich den Tag überlebt und überstanden habe», sagt sie in der Rückschau.  Und nachher, was blieb nachher? Das verrät sie im Gespräch. Ganz sicher aber ist, NEVER GIVE UP hat sich für sie gelohnt …

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Hier geht's zum Instagram Profil von Barbara Naef: https://www.instagram.com/barnaef/

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1 Stunde 16 Minuten
«ICH GEHÖRE ZU DEN MENSCHEN, DIE SICH NICHT GERNE VERBIEGEN LASSEN»

Franco Marvulli (43) war ein Weltklasse-Bahnfahrer, gewann 2004 Olympia-Silber, vier WM-Titel sowie 33 Sixdays. Die Medien nannten ihn Sonnyboy.

Der Zürcher ist sich auch nach der sportlichen Karriere treu geblieben. Früher sorgte er an Sechstagerennen für Stimmung, heute ist er als Speaker und Moderator mit dem ihm eigenen Esprit ein Erfolgsgarant für jede Veranstaltung.

Als Speaker begleitet unter anderem Events wie die Challenge Davos, den Uster Triathlon oder zuletzt die Premiere des Zürich City Triathlons 2022 – und sorgt schwungvoll und fröhlich für Information, Übersicht und Unterhaltung.

DAS GEHEIMNIS DES ERFOLGS

Warum ihm die Moderationen so gut gelingen, warum er die Sportler auch emotional abholen kann – ist ein Geheimnis, das er im Podcast verrät. Und er sagt: «Ich kommentiere das, was ich auch denke. Ich finde Versprecher lustig, ich finde Witze lustig. Alles was perfekt ist, ist einstudiert.»

Seinen (Traum-)Job hat er selbst kreiert, denn er gehöre zu den Menschen, die sich nicht gerne verbiegen lassen.

SIEG AM IRONMAN 70.3 IN RAPPERSWIL

Franco Marvulli hat übrigens überraschend viele Bezugspunkte zum Triathlon: Er gewann vor Jahren die Mixed-Staffel am Ironman Rapperswil 70.3 – und entdeckte in seiner Jugend seine Stärke auf dem Rad erst an einem Triathlon!

Unbedingt reinhören! Es lohnt sich!

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Hier geht's zur Website von Franco Marvulli: https://francomarvulli.ch

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48 Minuten
EXOTEN IN DAVOS!

Mitten in der Natur, abseits der Strassen, auf dem Mountainbike und auf Trails, in ständig wechselndem Gelände: Das ist die nicht alltägliche Herausforderung Cross-Triathlon. Am 23. Juli 2022 kommt die Multisport-Disziplin erstmals nach Davos. Mit Loanne Duvoisin und Samuel Jud wird auch die Schweizer Cross-Elite am Start sein. 

Cross Triathlon entspricht dem aktuellen Trend: Zurück in die Natur – und das mit sportlichem Anforderungen, die fast für jeden machbar sind, der ein Mountainbike besitzt. Diese exotische Spielart des Triathlons ist bei Swiss Triathlon verankert und verfügt unter anderem mit XTERRA auch international über eine eigene Wettkampfserie.  

Dennoch führt der X Triathlon immer noch ein «Mauerblümchen-Dasein», so Thomas Fehr, der OK-Chef des Cross Triathlons, der in Davos verwurzelt und bestens vernetzt ist. Davos ist eines von zwei Rennen der von Swiss Triathlon 2022 neu lancierten Cross League Serie, die zunächst aus zwei Rennen besteht: der XTERRA Switzerland im Vallée de Joux (25. Juni 2022) und der X Triathlon Davos (23. Juli 2022). 

Thomas Fehr leistet mit seinem Team in Davos also so etwas Entwicklungshilfe für eine interessante Sportart an einem exklusiven Ort, die auch für Triathleten, die vorwiegend auf der Strasse unterwegs sind, ein willkommener und sinnvoller Ausgleich sein kann. Cross Triathlon spreche sowohl Quereinsteiger als auch Einsteiger an, betont Thomas Fehr, denn die Strecken seien vom Gelände und der Dauer her für jeden machbar, der ein Mountainbike beherrscht. Und: «Wir haben in Davos die perfekten Voraussetzungen, tolle Trails, klares Wasser schöne Aussichten und einen tollen Zieleinlauf», sagt Thomas Fehr nicht ohne Stolz. 

Nicht nur Strecken, Material und Anforderungen unterscheiden den Cross Triathlon von herkömmlichen Triathlon-Veranstaltungen. Auch die Ambiance sei eine andere: «Viel ungezwungener, lockerer, spontaner, man ist viel näher bei den Profis.» ... Der Anmeldeschluss ist am 21. Juli 2022 – auch Teams sind willkommen! 

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Hier geht's zur Website des Davoser Crosstriathlons: https://cross-triathlon.ch/ 

Instagram: https://www.instagram.com/crosstriathlondavos/ 

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56 Minuten
«DAS IST DAS, WAS AM MEISTEN MOTIVIERT, WENN MAN MIT VORBILDERN ZUSAMMMEN TRAINIEREN KANN»

Die Bronze Zeit ist in der Menschheits-Geschichte ist eine Entwicklungsstufe, im Schweizer Triathlon auch …

Der gebürtige Zürcher Sven Riederer (41) ist der einzige Schweizer Triathlet, der eine olympische Medaille gewinnen konnte: 2004 Bronze in Athen – hinter den Neuseeländern Hamish Carter und Bevan Docherty.

Sven Riederer hat unter anderem mit Ronnie Schildknecht, Ruedi Wild, Reto Hug, Mathias Hecht oder Jan van Berkel und den Frauen wie Magali Messmer, Nicola Spirig oder Daniela Ryf dem Triathlon hierzulande ein Gesicht gegeben.

Wie hat diese Dynamik in der Schweiz Sven beeinflusst?

Wie hat er diese (Pionier)-Zeit, in der das Training noch nicht so hoch wissenschaftlich war wie heute, erlebt?

Wie wichtig ist das direkte Umfeld für einen Athleten, wie entscheidend ist die Konkurrenz vor der Haustür?

Im Gespräch gibt Sven Riederer spannende Antworten.

…

Sven Riederer ist nach seinem Rücktritt 2019 Unternehmer, Inhaber bzw. Geschäftsführer von zwei Firmen in Dübendorf: moovemee (https://www.moovemee.ch/) und Fabrik 11 (https://www.fabrik11.ch/) - ein multisportives Fitnesscenter mit angeschlossenem Coworking-Bereich.

Er ist tätig in der Sportvermarktung, der Eventorganisation, im Vertrieb und bietet auf seiner Website auch Coachings an.

Er organisiert unter anderem:

· Walliseller Triathlon

· Uster Triathlon

· Challenge Davos

· Seeüberquerung Greifensee

- Standup Paddle Event Greifensee

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Sven Riederer ist auch auf Instagram: https://www.instagram.com/sven_riederer/

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1 Stunde 1 Minute
«WER IM NEOPRENANZUG ORDENTLICH SCHWIMMEN WILL, DER MUSS AUCH IM NEOPRENANZUG TRAINIEREN»  

Der Wetsuit ist für Triathleten unverzichtbar. Das richtige Model und die richtige Passform zu finden, kann eine Herausforderung sein. Genauso wie das Anziehen und die Pflege. Das TriStory-Experten-Gespräch ging jedoch weit über diese Themen hinaus. Anhand vom Neopren realisieren wir, in welcher weltwirtschaftlichen Lage wir uns befinden. Die Lösung könnte eine anstehende Material-Revolution sein.  

Der Neopren-Anzug ist ein anspruchsvolles Produkt – in jeglicher Hinsicht. Rüdiger Jochum und Renato Munz, beide vom englischen Neopren-Hersteller Zone 3, kennen das Wetsuit-Metier wie nur wenige. 

Rüdiger Jochum ist ein Triathlet der ersten Stunde, er ist gleich fünf Mal am Ironman auf Hawaii gestartet ist und schwimmt auch heute noch das ganze Jahr über im Freiwasser. Renato Munz, der bei Zone 3 für die Schweiz verantwortlich ist, kennt sich in vielen Gewässern dieser Erde aus und hat 2019 den die Wettkampfserie Swiss Open Water Cup organisiert. 

 In dem hochinteressanten Gespräch ging es nicht nur um Tipps zur richtigen Neopren-Wahl, sondern auch um Themen aus Handel und Vertrieb, die die globale Wirtschaftssituation und damit auch den Endverbraucher betreffen.  

UND HIER NOCH EIN ANGEBOT FÜR ALLE HÖRER AUS DER SCHWEIZ ... 

Wer aus der Schweiz einen Neoprenanzug von Zone 3 bestellen möchte, wendet sich an von Renato Munz: renato.munz@zone3.com und erhält gratis dazu eine 28-Liter-Schwimmboje. Bitte das Codewort: TRISTORY in der Mail angeben. 

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1 Stunde 7 Minuten
«DA SPIELT UNS DAS GEHIRN EINEN STREICH»

Die Triathlon-Saison kommt jetzt, anfangs Juni, so richtig ins Rollen. Das ist ein idealer Zeitpunkt, um etwas Leichtigkeit ins Schwimmen im Freiwasser zu bringen, um sich FREI IM WASSER bewegen zu können.

Die erste Disziplin im Triathlon ist (zumeist) Freiwasserschwimmen – eine völlig andere Geschichte als Schwimmen im Pool, wo es hell, klar und übersichtlich ist. Aber Rennen finden oft in kalten, dunklen Gewässern statt, das stresst viele Triathleten.

Mein Gast Micky Tronczik, Schwimm-Coach und -Experte, bekannt aus Folge 5 PROBLEMZONE SCHWIMMEN, weiss: Gefühle von Unwohlsein oder Angst im Freiwasser sind völlig normal. Er spricht aber auch darüber, wie wir diese Ängste in den Griff bekommen können.

«Wasser ist Wasser», sagt Micky Tronczik, von daher sei die Technik im Freiwasser vergleichbar mit der im Pool. Aber im Open Water fehlen uns Bezugspunkte, die uns im Becken Sicherheit geben, weder Fliesen, der schwarze Strich oder die Leine schaffen Orientierung. Das Gehirn könne dann keine Rückschlüsse ziehen, so Micky Tronczik, und mache uns einen Strich durch die Rechnung. Eine Situation, die wir mit einem dunklen Tunnel vergleichen können - auch hier fühlen wir uns zumeist unbehaglich. «Das bremst uns in der Lockerheit», so Micky Tronczik. «Wir sind beschäftigt mit äusseren Einflussfaktoren.» Darum sei keiner vor einer Panikattacke gefeit.

Der grösste Fehler, den ein Triathlet machen kann, sei darum zu wenig ins Freiwasser zu gehen.  Micky Tronczik gibt in diesem Gespräch wieder viele Tipps für den Wettkampf («Stell dich niemals von der Seite oder hinten an») und das Training und betont, dass Schwimmen im Meer die grösste Herausforderung sei. Gleichzeitig gebe es fast nichts Schöneres als in Schweizer Flüssen zu Schwimmen, ein einzigartiges Naturschauspiel, das man geniessen müsse  ....

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Schwimmcoach Micky Tronczik findet ihr hier: https://tronczik.com/

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41 Minuten
«DAS SCHNELLSTE RENNEN DER SCHWEIZ - DAS IST DAS ZIEL!»

Der Ironman Zürich wurde 2020 nach Thun verlegt, damit war es auch für die Triathlon-Rennen über die kürzeren Distanzen vorbei. Am 26.6.2022 gibt es mit dem Zc3 ein Comeback für den Triathlon auf Zürcher Stadtboden. Es werden Rennen sein, die jeden ansprechen, weil fast ohne Höhenmeter oder mit einem sanften Schwimmausstieg im Sandstrand.

Für den OK-Chef Dani Andreolla (34) ist der Event auch eine Herzensangelegenheit: Er ist in Kilchberg in der Nähe vom Heartbreak-Hill, einer der Schlüsselstellen des IM Zürich, aufgewachsen und stand schon als kleiner Junge mit grossen Augen an der Strecke.

Es blieb für ihn nicht beim Wasserreichen für die Athleten, es nahm selbst 8-mal am Ironman Zürich teil!

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Den Zürich City Triathlon findest Du hier: https://zurichcitytriathlon.ch/
1 Stunde 3 Minuten
«DAS FINDEST DU NIRGENDWO SONST, DAS LERNST DU NUR IM SPORT»

Ist eine erfolgreiche Profi-Karriere im Triathlon eine Garantie für eine spätere Führungsposition? Nicht unbedingt. Im Fall von Mathias Hecht aber mit Sicherheit.

Mathias Hecht (41) gehörte zu den besten Triathlon-Profis der Schweiz. Der gebürtige Willisauer startete viermal an der Ironman Weltmeisterschaften auf Hawaii, wurde 2008 sogar Achter, gewann 2011 den (damals noch anspruchsvolleren) Ironman St. George/Utah mit Rekordzeit.

Darüber hinaus erreichte er zehn Mal ein Ironman-Podest. Eine mühsame Verletzung verhinderte in den letzten Jahren seiner Karriere, dass er sein Potential voll entfalten konnte. Andererseits ermöglichte ihm die sportliche Sackgasse einen schnellen Wechsel ins Berufsleben. Mathias Hecht, der Sportmanagement und Wirtschaft studiert hat, übernahm 2016 die Leitung der Sportarena auf dem Campus Sursee im Kanton Luzern und ist Mitglied der Geschäftsleitung der CAMPUS SURSEE Seminarzentrum AG, dem grössten Seminar- und Konferenzhotel der Schweiz. Im Sport würde man von einem Shooting-Star sprechen.

«Wenn Chancen dagewesen sind, habe ich sie gepackt. Ich glaube das ist entscheidend», sagt Mathias Hecht. ...

... Im Gespräch erzählt Mathias Hecht über erstaunlich viele Parallelen zwischen dem Spitzensport und dem Berufsleben. Athleten mit Grenzerfahrungen im Sport, die sich in einem internationalen Umfeld bewegen können eine spannende Bereicherung für ein Unternehmen sein.

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58 Minuten
WARUM KRISTIAN BLUMMENFELT KEIN GRAMM ZU SCHWER IST

Die Ironman-Weltmeisterschaften 2021, ausgetragen im Mai 2022, waren in vielerlei Hinsicht speziell. Nach 938 Tagen ohne eine WM war es ein Rennen der Ausfälle - bereits im Vorfeld. Und dennoch nutzte der Norweger Kristian Blummenfelt die Bühne, um eine neue Ära im Triathlon einzuläuten.

Blummenfelt ist von der Statur her kein typischer Langdistanz-Triathlet. Aber gibt es den überhaupt? Oder erleben wir gerade eine Wende? Mit Coach Kurt Müller bespreche ich die neuen Zeiten im Triathlon, wobei wir Jan Frodeno nicht abschreiben.

Das Rennen in Utah war in vielerlei Hinsicht aufschlussreich ...

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1 Stunde 1 Minute
«EIN TRIATHLON IST DAS ABBILD VON DEINEM LEBEN»

Quereinsteiger aus anderen Sportarten, Neulinge, Junge, Ältere, Talentierte, fleissige Arbeiter, Ambitionierte und solche, die in erster Linie einen Lifestyle pflegen und ein Rennen finishen möchten: Triathlon fasziniert und zieht die unterschiedlichsten Menschen in den Bann.

Marcel Kamm (56) kennt sie alle, die unterschiedlichen Triathlon-Typen. Zum einen ist er seit Jahrzehnten selbst Triathlet, war unter anderem zweimal auf Hawaii an den Ironman-Weltmeisterschaften, zum anderen als Coach und Geschäftsführer vom Tempo Sport in Horgen ZH und Erlinsbach AG. Marcel Kamm ist Ratgeber für alle, die Unterstützung bei der richtigen Materialwahl oder bei der Planung des Trainings brauchen.

Triathlon ist eine Reise, die nicht aufhört. Darum warten immer wieder Fallen auf die Athleten – nicht nur auf Neueinsteiger, auch die «alten Hasen». Marcel Kamm kennt auch alle Fallen – zumal er selbst Quereinsteiger ist.

In dem Gespräch nennt er acht der häufigsten Fallen, in die Triathleten tappen. Und er sagt auch, wie sie zu vermeiden sind ...

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1 Stunde 8 Minuten
«UND ICH HATTE SO DAS GEFÜHL: RONNIE, ZUM GLÜCK MACHST DU DAS NICHT MEHR»

Ronnie Schildknecht (42) hat nach dem Ironman Thun 2021 Abschied genommen. Nach einer schönen, langen und erfolgreichen Karriere als einer der herausragendsten Triathleten der Schweiz. Neunmal hat er den Ironman Zürich gewonnen, elf Ironman insgesamt, er war Vierter an der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii 2008, Vize-Weltmeister Duathlon-Langdistanz 2007, mehrfacher Schweizer Meister im Duathlon und, und, und …

Er ist zurückgetreten, weil das Training Spuren hinterlassen hatte, weil der Körper sich meldete, weil noch mehr Siege keinen Reiz mehr für ihn hatten, «ich war ja zeitweise wie in einer Endlosschlaufe unterwegs», und vielleicht auch, weil er spürte, dass er woanders gebraucht wird.

Ein spannendes Gespräch mit einem spannenden Athleten!

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Ronnie Schildknecht findest Du auch auf seiner Website: https://i-ron.net/

Auf Instagram: https://www.instagram.com/ronnie.schildknecht/

Das Team von hep findest Du hier: https://hep.global/sports-team/
1 Stunde 1 Minute
«EINE NEUE DIMENSION. MAN VERSTEHT DIE WELT NICHT MEHR»

Atem ist Leben. Und umgekehrt ist unser Leben wie der Atem. Beeinflusst von Stress, Druck und Energieblockaden - oft kurzatmig. Die Folgen sind dramatisch. Wer das Potential des Atmens und der Atembewegung nicht ausschöpft, ist nicht voll leistungsfähig und läuft sogar Gefahr ernsthaft krank zu werden.

Wer jedoch einen der wichtigsten Faktoren in seinem System, wenn nicht sogar den wichtigsten, beachtet, erfährt zahllose Benefits. Mehr noch: Ausdauersportler wie Triathleten können sich gar nicht leisten, die Atmung zu vernachlässigen. Ohne eine optimale Atmung kann die aerobe Kapazität erst gar nicht ausgeschöpft werden. Eine Atmungsumstellung kann zu einer Leistungsexplosion führen.

...

Meine Gesprächspartnerin Barbara Jentner (53) aus Triesenberg FL kennt die dramatischen Auswirkungen einer verbesserten Atmung aus Theorie und Praxis. Die diplomierte Feldenkrais-Lehrerin mit Zusatzausbildung in der Buteyko-Atemtherapie und Schneesportlehrerin mit Eidg. Fachausweis (Schwerpunkt Langlauf) beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Thema. Die ehemalige Kunstturnerin und heute immer noch sehr aktive und multisportive Athletin hat allein durch eine Atem-Umstellung einen Leistungssprung erfahren. Die Buteyko-Methode führt bei ihren Klienten zu ausschliesslich positiven Feedbacks.

Ebenfalls im Podcast: Bruno Saile (Vgl. Folge 1), der nach nur wenigen Wochen nach seiner Atem-Umstellung einen drastischen Leistungssprung erfuhr.

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Weitere Infos auf der Website von Barbara Jentner: https://move-to-extend.ch/

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Barbara auf Instagram: https://www.instagram.com/barbara.jentner/

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Hier die erwähnten Bücher:

1. Titel: Die Buteyko-Methode

Untertitel: Wie wir unsere Atmung verbessern für mehr Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Alltag, Beruf, Yoga und Sport

Autor: Ralph Skuban

EAN:9783861911203ISBN:978-3-86191-120-3

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2. Titel: Breath - Atem

Untertitel: Neues Wissen über die vergessene Kunst des Atmens

Autor: James Nestor

ISBN:978-3-492-05851-3
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