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144 Episoden
40 Minuten
«ICH MACHE AUCH AM TAG VOR DEM MARATHON NOCH 20 000 SCHRITTE»

Ursi Gassmann ist Triathletin. Aber nicht nur. Auf der Online-Plattform Strava überrascht sie stets mit neuen Sportarten an unterschiedlichsten Orten. Ihre Polysportivität offenbart: Drei Sportarten – Schwimmen, Radfahren und Laufen – sind ihr zu wenig.

Die Liste ihrer «Alternativsportarten» hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn Kitesurfen beispielsweise würde sie auch noch reizen, aber «alles kann ich auch nicht machen …», sagt sie.

Ursi Gassmanns Sportarten sind unter anderen: Schwimmen, Radfahren, Laufen inklusive Marathon, Rudern, Tennis, Langlaufen, Surfen, Mountainbike, Skitouren, Body Pump, Yoga, Krafttraining, Jiu-Jitsu, Aerobics und sogar Poledance (!). Als wäre diese Vielseitigkeit nicht genug, verfügt die 52-jährige Finanz-Controllerin aus Wetzikon ZH zudem über ein breites Leistungs-Spektrum. Sie absolviert sowohl Sprint-Triathlons und Ironman als auch Ultra-Distanzen wie die 100 Kilometer von Biel, den Swiss Alpine K 78, The Wayve – 111km laufend um den Zürichsee – oder den Trans Alp auf dem Rennvelo.

Ursi Gassmann ist topfit, in fast allen Sportarten und auf allen Distanzen zuhause. ...

Weitere Themen des Gesprächs:

Warum Hawaii kein Ziel sein muss, warum sie Erlebnisse und nicht Medaillen sammelt, warum sie ihre komplette Leistungsfähigkeit nie ausgeschöpft hat, warum die Zeiten, in denen Triathleten noch Badehosen trugen cool waren, warum sie keinen Aerohelm und Hochfelgen braucht ...

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1 Stunde 1 Minute
«MEIN KÖRPER SAGTE MIR, ER MACHE DA NICHT MEHR MIT»

Dieser schöne Sport Triathlon lädt dazu ein, ins Extrem zu gehen. Der gebürtige Zürcher Gilbert Fisch (65) hat alle Extreme erfahren, ja erlitten – ehe sein Körper einen Vollstopp einlegte.

Der Übergang in ein anderes Leben ist ihm gelungen. Es klingt nach einem Traum: Als erfolgreicher Geschäftsmann konnte Gilbert Fisch bereits mit 44 Jahren seine Agentur für viel Geld verkaufen, ging im allerbesten Alter in die Pension. Es war Zeit, seinen Jugendtraum zu leben: Profi-Triathlet. Er genoss die Annehmlichkeiten in vollen Zügen. Zum Beispiel den ewigen Sommer, ein halbes Jahr wohnte er im Triathlon-Mekka Noosa in Australien, die andere Hälfte in der Schweiz.

Der frühere Leistungsschwimmer erlebte das Älterwerden als Besserwerden. Er wurde Jahr zu Jahr fitter, schneller, stärker. Bei seinem ersten Ironman in Zürich 2009 landete er in 10:02 Stunden gleich auf dem 10. Platz. «Der letzte-Hawaii-Slot ging an den 9. – das hat mich so gewurmt, dass ich im gleichen Jahr die Hawaii-Qualifikation in Monaco geholt habe», erinnert er sich. Sein späteres Ziel: Der Weltmeistertitel in der AK 60 auf Big Island. Auf seinem Blog «Mission possible» http://gilbertfisch.blogspot.com/ konnte jeder nachlesen, wie das gehen sollte.

Die schöne Geschichte erfuhr ein abruptes Ende. Aus der Motivation wurde Übermotivation, die Grenze zum Übertraining war schnell überschritten.  ...

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Gilbert Fisch ist auch auf Instagram: https://www.instagram.com/ironshark1957/

Ebenso seine Stiftung: https://www.instagram.com/summits4hope/

Die Website seiner Stiftung: https://www.summits4hope.ch/

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44 Minuten
«ES ERFORDERT SEHR VIEL MUT, AN DIE STARTLINIE ZU GEHEN»

Früher war die gebürtige Berlinerin Lina-Kristin Schink (38) Rad-Profi in einem französischen Team. Im Radsport müsse man Profi sein, sagt sie, um sich auf höchstem Niveau, den UCI-Rennen, messen zu können. Einige heftige Stürze und weil sie das Laufen und ein wenig auch ihre Freiheit vermisste, brachten sie zurück zu ihrer alten Liebe, dem Triathlon.

Heute ist Lina Schink, die für das Schweizer Team Tempo-Sport startet, Profi-Triathletin, 20 Ironman hat sie bislang gefinisht. Ihre hohen Ansprüche an sich und ihre Leistungen sind geblieben. Die Profi-Lizenz garantiert der Langdistanz-Vize-Europameisterin von 2019 vor allem eines: Sie kann sich mit den Besten messen und «das Beste aus mir herausholen. Das gleiche könnte ich auch im Amateur- oder Altersklassenbereich. Es ist dennoch etwas anderes, es ist ein ganz anderes Rennen», sagt sie.

Weiterhin geht es im Gespräch mit Lina Schink darum,

warum sie sich nicht vermarktet warum es Mut braucht, als Profi an den Start zu gehen wie sie ihr Leben als Profi finanziert warum Hawaii nicht das Mass aller Dinge ist welches Rennen sie unbedingt gewinnen will wie ihre spätere Trainerin Yvonne Van Vlerken ihr in die Quere kam warum Rumpfstabilität zur Verletzungsprophylaxe gehört ...

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Weitere Infos auf Lina Schinks Instagram-Profil:

https://www.instagram.com/schink83/

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1 Stunde
«HAFERFLOCKEN SIND SEXY»

Ernährung im Leistungssport ist ein Trendthema. Was aber sind Trend und Marketing und was sind nüchtern betrachtet die Grundsätze, die jeder Leistungssportler beachten sollte? Was treibt den Motor an , was ist das richtige Benzin?

Der Zürcher Unterländer Dani Hofstetter (44) ist Ernährungswissenschaftler und ehemaliger Triathlon-Profi mit einen Weltmeistertitel über die Langdistanz (2002 in Nizza). Ihn zeichnet aus, dass er Dinge immer von zwei Seiten betrachtet – und keine Dogmen aufstellt. Und das Wichtigste gleich zu Beginn: «Sporternährung darf keine zusätzliche Bürde sein.» ...

... Im Gespräch geht es weiter um:

· das Vorgehen bei Veränderungen in der Ernährung

· den Faktor Körpergefühl

· das Knacken des Stoffwechselcodes

· Apps, die u.a. Glukose- oder Schweissverlust messen

· die Nährstoffperiodisierung

· den Nüchternlauf

· ein geheimes Superfood

· die Genussmittel Kaffee und Wein

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Weitere Infos sind auf Dani Hofstetters Website zu finden oder auf seinem Instagram-Profil. https://danihofstetter.ch/

https://www.instagram.com/dh_performance_nutrition/

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59 Minuten
«DER WICHTIGSTE MOMENT, UM SCHWIMMEN ZU VERSTEHEN, IST, WENN ICH MICH VOM BECKENRAND ABSTOSSE» 

Wasser ist sein Element. Und über die Sportart Schwimmen weiss er so viel wie kaum ein anderer. Der gebürtige Berliner Michael «Micky» Tronczik (48) ist in der Schweiz der meistgefragte Schwimm-Trainer für Triathleten. Vielleicht, weil er als Ex-Schwimmer, Coach, Lehrer und Ausbildner die anspruchsvolle Sportart aus allen denkbaren Perspektiven kennt – und eine ganz eigene Art entwickelt hat, sein grosses Knowhow weiterzuvermitteln. 

… SCHON ALS BABY SCHNELL … 

Micky Tronczik, der heute in Zug lebt, absolvierte bereits als Baby den ersten Schwimmkurs, durchlief dann – ganz klassisch – alle Stufen vom Kinder- zum Wettkampfschwimmen. Er schwamm zur gleichen Zeit wie die ehemalige Weltrekordhalterin und Weltmeisterin Franziska Van Almsick in der deutschen Nationalmannschaft. 

Micky Tronczik hat Sport studiert und diverse Trainerausbildungen absolviert. «Als ich vor 20 Jahren in die Schweiz kam, habe ich mit der Schwimmlehrerausbildung angefangen und später selbst Lehrer ausgebildet und Schulunterricht gegeben. Das hat mir geholfen.» Kindern das Schwimmen beizubringen, betont er, «hat so gar nichts mit Wettkampfsport zu tun.» 

Triathlon-Schwimm-Coach (https://tronczik.com/) ist er nicht nur mit völliger Begeisterung, sondern auch mit einer Vision: «Ich habe mir zum Ziel gesetzt, mich von den klassischen Coaches zu unterscheiden, vor allem von den Triathlon Coaches. Ich hatte das Glück, sehr gute Trainer gehabt zu haben.» Aber man habe darum noch lange nicht automatisch das Gespür dafür, wie komplexe Inhalte den verschiedenen Zielgruppen verständlich vermittelt werden können. 

Er arbeitet mit Personen, die oftmals nicht viel Wassererfahrung haben: «Die muss ich abholen, um ihnen den nächsten Schritt beizubringen.» ... 

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Micky Tronczik findet ihr hier: https://tronczik.com/

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60 Minuten
«DAS GEFÜHL IST EIN ERFOLGSFAKTOR» 

Ein Training ohne Uhr am Handgelenk? Für die meisten Triathleten undenkbar! Doch was bringen Daten wie Puls-, Watt-, Schwellenwerte, Schritt- und Trittfrequenzen oder Herzfrequenzvariabilität? Und wo bleibt das Gefühl? Wie steuern wir das Training am besten? Datenbasiert nach den neuesten Erkenntnissen der Sportwissenschaft oder hören wir nur auf unseren Körper? Oder gibt es eine perfekt Kombination? 

Das Thema Trainingsteuerung beschäftigt Kurt Müller (64) den ganzen Tag über. Eine kurze Kaffeepause – und schon sind wieder fünf Mails von seinen Athleten im Posteingang. Er schätzt diese Vernetzung, braucht das Feedback seiner Sportler, um das Training individuell und damit erfolgreich gestalten zu können. 

Als Athlet der 80er und 90er Jahre und heute als Coach, hat er eine spannende Entwicklung erlebt: Vom Pulsmessen per Finger am Hals bis hin zu den aktuell ausgeklügelten Software-Tools und Online-Plattformen, die ihm alle erdenklichen Daten seiner Sportler sofort nach Abschluss des Trainings liefern. 

«Ursprünglich war ich Läufer. Um besser zu werden, habe ich einfach mehr trainiert. Ich bin einer der Ersten gewesen, der in den 80er Jahren eine Pulsuhr gekauft hat. Das hat in meinem Umfeld Riesen-Diskussionen gegeben, das sei doch nicht nötig …», blickt Kurt Müller zurück. «Damals trainierten wir nur nach Gefühl.» ... 

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Kurt Müller findet ihr auf: https://sportster24.ch/ https://kmsportcoaching.ch/team_koach.php
54 Minuten
«DER WAHRE WERT VOM LEBEN HÄNGT NICHT AN EINEM SIEG» 

Wer den Podcast zu dieser Story hört, nimmt das feine, leise Säuseln im Hintergrund wahr. Der gebürtige Luzerner Roy Hinnen (55) ist Besitzer und Betreiber des einzigen Schwimmkanals in der Schweiz. Wir haben das Interview im Büro der (laufenden) Anlage in Horgen ZH geführt.  

Damit sind wir beim Thema: Roy Hinnen hat einen eigenen Pool und kann schwimmen, wann er will. Das wäre für viele Triathleten die maximale Freiheit.  Doch was ist Freiheit wirklich? Und was könnte ihre Bedeutung im Zusammenhang mit Triathlon sein – eine Sportart, die in der Tagesplanung kaum Spielraum lässt? ... 

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59 Minuten
«DU KANNST DEN TRIATHLETEN AUS HAWAII NEHMEN, ABER HAWAII BRINGST DU NICHT AUS DEM TRIATHLETEN» 

Sie sind das magische Ziel vieler Langdistanz-Triathleten: Die Ironman-Weltmeisterschaften im Oktober auf Hawaii, die mehr als nur ein Wettkampf sind. Der gebürtige Solothurner Pirmin Christen (48) hat auf der heissen und windigen Insel bereits vier Mal gefinisht (2008, 2010, 2016, 2019) und stets vor Ort als Coach Athleten betreut. Er weiss, dass der Wettkampf seine eigenen Gesetze hat und es gleich mehrere Codes braucht, um ihn zu knacken ...

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58 Minuten
«DAS BIKE IST DIE VERBINDUNG VON FREIHEIT UND TECHNIK»

Bruno Saile (69) hat 1990 das Tempo Sport (früher Thalwil, heute Horgen), einen der grössten Triathlonshops der Schweiz, mitgegründet. 

Der ehemaliger Weltklasseruderer, setzte in den Anfangsjahren zunächst den Fokus auf Mountainbikes und war damals Trendsetter eines in den USA entstandenen Hypes. Eng verbunden mit der Firmengeschichte ist seine grosse Leidenschaft zum Bike. Wir beleuchten die Anfänge und Veränderungen - des Geschäftes und der Velos. 

Bruno Saile erzählt über die Veränderung des Geschäftsfeldes hin zum Triathlon durch einen speziellen Kunden, über technische Entwicklungen oder heikle Situationen am Bike-Doktor-Stand am Ironman Zürich und Rapperswil. 

Er selbst ist immer noch leidenschaftlicher und leistungsorientierter Biker, insbesondere auf dem Gravel, der gerne am Morgen "lautlos der Sonne entgegenfährt". ...

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Weitere Links:

Tempo Sport in Horgen: https://www.tempo-sport.ch/ 

Mehr zur Geschichte Tempo Sport: https://www.tempo-sport.ch/ueber-uns/geschichte/ 
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