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HRM-Podcast - Der HR Business Podcast I Coaching I Digitalisierung I New Work I HR I Recruiting Archiv

2725 Episoden
24 Minuten
MINDSET MOVERS

Wie erfolgreiche Führungskräfte Konflikte lösen, Menschen überzeugen und Ziele erreichen.

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Wir freuen uns von dir zu hören.

Liebe Grüße,

Jörg & Arne
11 Minuten
Die mächtigste internationale Organisation der Welt kann niemanden zu etwas zwingen. Keine Sanktionen, keine eingebauten Konsequenzen, kein Durchgriff. Und trotzdem sitzt sie seit fast 80 Jahren am Tisch, wenn es um die großen Fragen geht. Vor einigen Wochen war ich in Genf und habe das UN-Headquarter besucht. Die Räume, die Geschichte, aber vor allem die Menschen, die dort täglich arbeiten. Und ich bin mit ein paar Sätzen nach Hause gefahren, die mich seitdem nicht mehr loslassen. Einer davon war fast beiläufig gesagt. We can only trust. Die UN-Charta ist machtlos. Da gibt es keine Konsequenzen, die eingebaut wären. Was die UN kann, ist diskutieren, informieren, überzeugen, beeinflussen. Das klingt zunächst nach Ohnmacht. Und je länger ich darüber nachgedacht habe, desto mehr glaube ich, es ist das Gegenteil. Die UN ist auf Konsens aufgebaut. Nicht auf Mehrheiten. Entscheidungen entstehen nicht dadurch, dass die meisten dafür sind, sondern dadurch, dass alle mittragen können, was beschlossen wird. Das ist anstrengend. Denn Zwang erzeugt Compliance und Überzeugung erzeugt Mitgestaltung. Aber dann gibt es noch den UN-Sicherheitsrat. Fünf Staaten haben ein Vetorecht. Eine Stimme reicht, um jeden Beschluss zu blockieren. Wer das Vetorecht hat, muss Vertrauen nicht aufbauen. Er kann blockieren, ohne zu überzeugen. Und meine persönliche Einschätzung ist, das Veto unterhöhlt auf Dauer das Fundament, auf dem die UN steht. In dieser Folge frage ich, was wir daraus für unsere eigenen Entscheidungen lernen. Wie viele Entscheidungen triffst du in einem Umfeld, in dem du niemanden wirklich zwingen kannst? Und die Veto-Frage gilt auch für dich. Nicht, ob du formal ein Veto hast, sondern ob du es benutzt, ohne den Prozess zu durchlaufen. Als Nächstes startet eine Miniserie über KI und Entscheidungen. Wenn KI mitentscheidet, wer trägt dann die Verantwortung? Timestamps: 00:00 Die mächtigste Organisation der Welt kann niemanden zwingen 00:29 Mein Besuch im UN-Headquarter in Genf 01:12 We can only trust: Die UN-Charta ist machtlos 02:04 Die UN ist auf Konsens aufgebaut, nicht auf Mehrheiten 03:40 Zwang erzeugt Compliance, Überzeugung erzeugt Mitgestaltung 04:09 Das Vetorecht im UN-Sicherheitsrat 05:06 Wer ein Veto hat, muss kein Vertrauen aufbauen 06:41 Die Veto-Frage gilt auch für dich 08:21 Konsens ist nicht immer möglich 09:28 Wer ein Veto hat, braucht kein Vertrauen oder verliert es gerade deswegen Mehr zum Entscheidungsavigator: ️ ZUM PODCAST: https://entscheidungsnavigator.com/podcast/ BUCH "Neue Wege der Führung": https://www.amazon.de/dp/1960004956/ Linkedin: https://www.linkedin.com/in/ckoudela/ Facebook: https://www.facebook.com/entscheidungsnavigator/ Instragram: https://www.instagram.com/entscheidungsnavigator/
29 Minuten
Gesundheit im Unternehmen? Viele denken sofort an Obstkörbe, Rückenkurse oder die nächste bewegte Pause. Aber was, wenn Gesundheit viel stärker mit Organisationsentwicklung zu tun hat als mit Einzelmaßnahmen? Gemeinsam mit Jan Schumacher spreche ich darüber, warum Gesundheit nicht nur ein individuelles Thema ist – sondern ein Spiegel für Führung, Zusammenarbeit und die Qualität von Organisationen.
11 Minuten
290.000 Euro Mehrumsatz in weniger als sechs Monaten. Allein über Social Media.

Robert Kirs ist zurück bei der Plan Industriefahrzeug GmbH und Co. KG, wo wir vor einem halben Jahr die Zusammenarbeit gestartet haben. Heute sprechen wir über echte Ergebnisse. 150.000 Euro Neukundenumsatz, 140.000 Euro reaktivierter Bestandskundenumsatz. Keine Pseudo-Anfragen, sondern unterschriebene Aufträge, bei denen das Geld fließt und die Fertigung läuft. Herr Mesenholl hat selbst lange den kompletten Vertrieb gestemmt und suchte einen Weg, sich zu entlasten und planbar neue Anfragen zu gewinnen. Robert Kirs zeigt, warum schöne Logos und große Visionen für ein KMU Schwachsinn sind und worauf es wirklich ankommt. Direktansprache, sauberes Targeting, Werbeanzeigen im Direktmarketing-Stil und die clevere Kombination von Facebook, Instagram und LinkedIn zu einem System, das Ergebnisse liefert. Jetzt reinschauen.

Key Learnings:290.000 Euro Mehrumsatz in unter sechs Monaten, allein über Social Media, aufgeteilt in Neukunden und reaktivierte Bestandskunden.Anfragen allein reichen nicht. Der Kunde muss vertrieblich mitziehen, nachfassen und die Leads in echte Aufträge verwandeln.Kein neues Logo, keine Vision. Direktansprache und sauberes Targeting auf den richtig kombinierten Plattformen sind das System.

Timestamps:

00:00 Intro

00:16 290.000 Euro in sechs Monaten

00:32 Neukunden und Bestandskunden getrennt

01:17 Das Unternehmen aus Cleebronn

02:06 Warum Herr Mesenholl zu uns kam

02:51 Fachkräftemangel und harter Wettbewerb

04:09 Vom skeptischen Start zum Ergebnis

05:05 Reale Aufträge statt Pseudo-Anfragen

06:22 Warum Logos und Visionen Schwachsinn sind

07:37 Plattformen clever kombinieren

Reinhören lohnt sich!

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https://www.socialmedia-schwaben.de/
22 Minuten
Viele hochsensible Scanner-Persönlichkeiten glauben, sie müssten sich einfach nur mehr disziplinieren, besser planen, konsequenter sein oder noch härter an sich arbeiten. Doch was, wenn genau das gar nicht das eigentliche Problem ist? Gerade in der Selbstständigkeit entstehen oft Selbstzweifel, wenn die vielen Ideen, die hohe Wahrnehmung, das schnelle Denken und das sensible Nervensystem nicht in klassische Business-Strukturen passen.

Hochsensible Scanner starten oft voller Begeisterung, entwickeln neue Angebote, haben kreative Visionen und wollen wirklich losgehen – bis plötzlich die nächste Idee auftaucht, die Energie kippt oder sich alles wieder zu eng, zu viel oder nicht mehr stimmig anfühlt. Dann beginnt häufig der innere Kampf: „Warum bekomme ich es nicht hin?“, „Warum schaffen andere das scheinbar leichter?“ oder „Was stimmt nicht mit mir?“

In dieser Folge spreche ich darüber, warum hochsensible Scanner nicht falsch funktionieren, warum Selbstdisziplin allein keine tragfähige Lösung ist und weshalb dein Business zu deiner komplexen Persönlichkeit, deinem Nervensystem, deiner Energie und deiner individuellen Art zu denken passen darf. Denn deine vielen Ideen, deine emotionale Intelligenz, dein vernetztes Denken und deine Sensibilität sind nicht dein Fehler – sie können dein größter Vorteil sein, wenn du lernst, sie richtig für dich zu nutzen.

Reinhören lohnt sich, wenn du dich oft zwischen Begeisterung, Überforderung, Selbstzweifeln und dem Wunsch nach einem stimmigen Business wiederfindest.

Erkennst du dich wieder? Dann unterstütze ich dich gerne bei deinen Themen. Buche dir gleich ein kostenfreies Erstgespräch unter:

www.bettinareuss.de

und wir schauen gemeinsam nach deinen Möglichkeiten.

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Mentioned in this episode:

Berufsklarheitscheck

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11 Minuten
Überforderung ist kein Führungstest am Rand, sondern mittendrin: Wie Sie Menschen motivieren, wenn nichts mehr leicht ist

In dieser Podcastfolge spricht Gabriele Trachsel über eine zentrale Führungsfrage im Assessment Center: Wie motivieren Sie Menschen, wenn sie überfordert oder frustriert sind? Dabei macht sie deutlich, warum diese Frage weit mehr ist als ein freundlicher Gesprächsbaustein. Sie zeigt, ob Kandidatinnen und Kandidaten Führung wirklich verstanden haben oder nur gut klingende Standardsätze abrufen.

Motivation entsteht nicht dadurch, dass man Menschen vorschnell antreibt, beruhigt oder mit Floskeln abspeist. Entscheidend ist, ob eine Führungskraft zuerst versteht, was die andere Person gerade belastet. Ob sie wirklich zuhört. Ob sie kleine, machbare Schritte ermöglicht. Und ob sie Verantwortung übernimmt, statt die Überforderung des Gegenübers einfach wegzudelegieren.

Gerade im Assessment Center beobachten Assessorinnen und Assessoren sehr genau, wie Kandidatinnen und Kandidaten über Menschen sprechen, die unter Druck stehen. Zeigen sie Empathie? Erkennen sie Frustration und Überforderung als echte Führungssituationen? Können sie Unterstützung geben, ohne die Person zu bevormunden? Und gelingt es ihnen, Vertrauen aufzubauen, statt nur Leistung einzufordern?

Außerdem geht es in der Folge darum,

wie die Frage nach Motivation bei Überforderung im Assessment Center einzuordnen ist

warum Beziehungskompetenz, Empathie und Verantwortung dabei besonders wichtig sind

weshalb gute Führung nicht mit schnellen Lösungen beginnt, sondern mit echtem Zuhören

warum Standardsätze wie „Das schaffen Sie schon“ im Assessment Center wenig überzeugen

wie Kandidatinnen und Kandidaten mit konkreten Beispielen mehr Substanz zeigen

weshalb kleine, klare Ziele oft wirksamer sind als große Motivationsreden

warum Reflexion im Assessment Center zusätzliche Stärke zeigt

wie Sie Ihre eigene Antwort auf diese Führungsfrage gezielt vorbereiten und üben können

und weshalb Führung immer bedeutet, Menschen als Menschen wahrzunehmen und nicht nur als Aufgabe

Eine praxisnahe Folge über die Frage, woran echte Führungsstärke im Assessment Center sichtbar wird. Nicht an lauten Motivationssprüchen, nicht an schneller Problemlösung und auch nicht an perfekten Formulierungen, sondern an Empathie, Klarheit, Verantwortung und der Fähigkeit, Menschen auch in schwierigen Momenten sicher zu begleiten.

Hören Sie unbedingt rein, es lohnt sich!

Wenn Sie demnächst ein Assessment-Center vor sich haben und gerne professionell vorbereitet in dieses Auswahlverfahren gehen wollen, dann vereinbaren Sie gleich ein kostenloses Erstgespräch unter: www.calendly.com/trachsel.

Dieser Podcast wird betreut und produziert von Florian Schartner von Podmark:

www.florianschartner.de
24 Minuten
MINDSET MOVERS

Wie erfolgreiche Führungskräfte Konflikte lösen, Menschen überzeugen und Ziele erreichen.

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00:17 – Onboarding: Wer trägt die Verantwortung?Warum erfolgreiches Onboarding nicht allein Aufgabe von HR ist. Du erfährst, welche Verantwortung Führungskraft, HR und neue Mitarbeitende jeweils tragen und warum Ownership auf allen Seiten entscheidend ist.  

02:16 – Woran misst du ein gutes Onboarding wirklich?Ein angenehmer Einstieg reicht nicht aus. Die beiden zeigen, wie du früh erkennst, ob jemand zur Unternehmenskultur, Leistungsorientierung und Arbeitsweise deines Teams passt.  

️ 04:18 – Klare Erwartungen statt RätselratenWelche Ergebnisse erwartest du nach 30, 60 oder 90 Tagen? Du lernst, wie konkrete Erwartungen Orientierung schaffen und die Einarbeitung deutlich beschleunigen.  

05:34 – Feedback in der Probezeit wirksam gestaltenRegelmäßige Gespräche und einfache Bewertungsmodelle helfen dabei, Fortschritte sichtbar zu machen. So wissen neue Teammitglieder jederzeit, wo sie stehen und was als Nächstes zählt.  

️ 06:46 – Die falschen Kennzahlen im OnboardingWarum eine hohe Bleibequote nicht automatisch für gutes Onboarding spricht. Stattdessen geht es darum, Leistung, kulturellen Fit und die Auswirkungen auf das bestehende Team zu betrachten.  

11:08 – Eigenverantwortung neuer Mitarbeitender fördernErfolgreiche Teammitglieder warten nicht auf den roten Teppich. Hier erfährst du, warum proaktives Nachfragen, Initiative und Selbstverantwortung wichtige Erfolgsfaktoren im Onboarding sind.  

12:43 – Onboarding in Remote- und Hybrid-TeamsWie funktionieren Integration, Teamgefühl und Kommunikation ohne tägliche Präsenz im Büro? Praktische Rituale und Check-ins sorgen auch digital für Orientierung und Zusammenarbeit.  

16:18 – Probezeit als gegenseitiger RealitätscheckDie Probezeit ist keine Hürde zum Überstehen, sondern eine Phase zum Prüfen von Erwartungen, Motivation und Passung. Warum ein ehrliches „Hell Yes“ für beide Seiten entscheidend ist.  

20:05 – Schnell produktiv werden statt lange beobachtenWie du neue Mitarbeitende früh in Verantwortung bringst, konkrete Vorbilder nutzt und die Zeit bis zur vollen Leistungsfähigkeit verkürzt. Ein wichtiger Hebel für moderne Führung und effektive Teamführung.  

22:16 – Das kalte Wasser als FührungsinstrumentNeue Herausforderungen können ein starker Entwicklungshebel sein. Die Folge zeigt, wie anspruchsvolle Aufgaben dabei helfen, Potenzial, Motivation und Eigeninitiative früh sichtbar zu machen.  

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Jörg & Arne
11 Minuten
Ich habe diesen Podcast schon einmal umbenannt. Und heute benenne ich ihn quasi zurück. Ich erzähle das nicht, um mich zu rechtfertigen. Diese Entscheidung ist selbst ein Beispiel für das, worüber wir seit Jahren sprechen. Vor einiger Zeit wurde aus dem Entscheidungsnavigator "Neue Wege der Führung". Es gab gute Gründe. Mein zweites Buch war erschienen, der Name passte, Führung ist der Kontext, in dem Entscheidungen fallen. Der Schritt war stimmig damals. Was ich nicht vorher gesehen habe: Ein Name zieht in eine Richtung. Und diese Richtung zieht dich mit. Ich bin in Themen reingerutscht, die nicht mein Kern sind. Kein dramatischer Moment, kein Bruch. Eher ein leises, anhaltendes Unbehagen. Das Gefühl, das sich meldet, wenn man sich selbst ein bisschen verbiegt. Genau das ist das Signal, das ich ernst nehme. Nicht die Reichweite, nicht die Downloads. Irgendwann stehst du vor der eigenen Landkarte und merkst, die Karte stimmt nicht mehr mit der Gegend überein. Du kannst weiter so tun als ob. Oder du hältst an, schaust ehrlich hin und nimmst eine neue Karte. Für mich war die neue Karte die alte. Entscheidungsnavigator. Das bin ich. Das ist mein Kern. In dieser Folge erzähle ich dir die Geschichte hinter dieser Entscheidung. Und ich gebe dir einen Gedanken mit, der vielleicht der wichtigste ist: Wir verwechseln Korrektur mit Fehler. Die erste Entscheidung war richtig, für den Moment, in dem sie getroffen wurde. Was sich verändert hat, ist nicht ihre Qualität. Was sich verändert hat, bin ich. Und es gibt eine ehrliche Frage für dich am Ende. Gibt es bei dir gerade etwas, an dem du festhältst? Eine Richtung, eine Position, bei der du dir manchmal selbst die Frage stellst, was das noch mit dem zu tun hat, wofür du wirklich stehst. Als Nächstes startet eine kleine Miniserie über KI und Entscheidungen. Wenn KI mitentscheidet, wer trägt dann die Verantwortung? Timestamps: 00:00 Ich benenne diesen Podcast zurück 00:52 Warum aus Entscheidungsnavigator Neue Wege der Führung wurde 01:28 Ein Name zieht in eine Richtung und zieht dich mit 02:34 Die falsche Leitfrage: Wie erreiche ich mehr Menschen? 03:54 Das leise, anhaltende Unbehagen 04:22 Die Karte stimmt nicht mehr mit der Gegend überein 04:45 Warum Entscheidungsnavigator das richtige Wort ist 05:41 Intuition, Vertrauen, Mut als roter Faden 07:08 Wir verwechseln Korrektur mit Fehler 08:36 Die Frage an dich: Woran hältst du gerade fest? SHOWNOTES: Buch "Neue Wege der Führung" auf Amazon https://www.amazon.de/dp/1960004956 Website Entscheidungsnavigator: https://entscheidungsnavigator.com/ Verpasse keine weiteren Tipps & folge dem Entscheidungsnavigator auch auf YouTube: https://www.youtube.com/@entscheidungsnavigator Weitere Info zu NAVIGOS unter https//entscheidungsnavigator.con/navigos/
58 Minuten
Heute geht es um Resonanz, Macht und Beziehungsmomente unter Hochspannung.

Was passiert, wenn ein CEO öffentlich mit dem Vorwurf konfrontiert wird, im „Elfenbeinturm“ zu sitzen?

In dieser Episode greifen Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld eine Zuschrift eines CEOs auf, der sich eigentlich als nahbar erlebt: Townhalls, Updates, offene Tür, Rundgänge durch die Büros. Und trotzdem eskaliert eine Review-Runde zu einem stockenden IT-Transformationsprojekt, als ein erfahrener Abteilungsleiter sagt:

„Sie da in Ihrem Elfenbeinturm haben doch überhaupt keine Ahnung, was an der Basis wirklich schiefläuft und wie ausgebrannt die Leute sind.“

Ist das ein Angriff, ein Hilferuf oder ein Beziehungsabbruch?

Armin und Thomas schauen auf den Kippmoment, in dem strategische Realität auf operative Erschöpfung trifft. Sie sprechen darüber, warum Anschreien keine Resonanz ist, sondern oft nur ein leeres Echo bleibt.

Im Zentrum steht die Frage:

Wie kann ein CEO echte Resonanz von unten ernst nehmen, ohne sich zu rechtfertigen, ohne zurückzuschlagen und ohne destruktive Muster weiter zu dulden?

Dabei geht es auch um Macht, Nahbarkeit, Scham, Überlastung, Transformationsmüdigkeit und die Frage, wie aus Gegenabhängigkeit wieder Interdependenz entstehen kann.

Reinhören lohnt sich!

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Zu Armin Ziesemer

Organisationsentwicklung & Coaching – Synop-Sys

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info@synop-sys.at

Zu Thomas Böhlefeld

kommitment – Entwicklung wirksamer Zusammenarbeit

LinkedIn

thomas.boehlefeld@kommitment.works
19 Minuten
Im zweiten Teil dieser Doppelfolge geht es um die systemische Wertedimension nach Robert S. Hartman — also um den Einfluss von Hierarchien, Status, Rollen, Zugehörigkeit und organisationalen Strukturen auf unsere Wahrnehmung von Menschen.

Warum wirken Titel oft kompetenter als Verhalten?

Weshalb erzeugen Systeme ihre eigenen Wahrheiten?

Und wie entstehen daraus kollektive Verzerrungen und Fehlurteile?

Ich spreche über typische systemische Beobachtungsfehler wie Authority Bias, Status Bias, Confirmation Bias oder Ingroup Bias — und darüber, warum viele Organisationen ihre eigenen Narrative stabilisieren, ohne es zu bemerken.

Zum Schluss führe ich die menschliche, praktische und systemische Wertedimension zusammen und zeige, warum gute Diagnostik keine Schubladen erzeugen sollte — sondern eine Gegenperspektive zu unseren eigenen Verzerrungen sein kann.

Eine Folge über Wahrnehmung, Blindstellen, Systeme — und die Herausforderung, Menschen möglichst präzise zu beobachten.

profilingvalues Mediathek: https://podcast.profilingvalues.com

Folie 1: Systemische_Wertedimension_Wahrnehmungsverzerrungen.pptx

Folie 2: Wertedimension_Gesamtuebersicht_1.pptx

Linkedin Profil Dr. Ulrich Vogel: https://de.linkedin.com/in/ulrich-vogel-profilingvalues

profilingvalues Website: https://www.profilingvalues.com

Autorenseite Dr. Uli Vogel: https://uli-vogel.com/

Linkedin Profil profilingvalues: https://de.linkedin.com/company/profiling-values?trk=public_profile_topcard-current-company

profilingvalues Blog: https://profilingvalues.com/ueber-uns/pv-blog/

Keywords: Fehlurteile, Wahrnehmungsverzerrungen, Biases, systemische Biases, Authority Bias, Status Bias, Confirmation Bias, Ingroup Bias, Framing Effect, Robert S. Hartman, Wertedimensionen, Hierarchien, Status, Unternehmenskultur, Organisationsentwicklung, Führung, Diagnostik, Personaldiagnostik, Leadership, Systeme, Narrative, Wahrnehmung, Rollen, Strukturen, Komplexität, Menschenbeobachtung
34 Minuten
Knut und Girisha Fernando sprechen über ein Thema, das Augsburg auf besondere Weise verbindet:

Wasser ist nicht nur Ressource – sondern Klang, Geschichte, Begegnung und Zukunft.

Diese Episode geht dahin, wo Wasser plötzlich mehr wird als Infrastruktur:

Zwischen UNESCO-Welterbe, globaler Musik, kolonialen Handelsrouten und Fachkräftemangel entsteht ein Gespräch über die Frage, warum Kultur für eine Stadt mehr ist als Freizeitprogramm.

Girisha bringt die Perspektive aus London, Sri Lanka, Augsburg und der internationalen Musikszene ein: Water & Sound zeigt, wie globale Klänge lokale Identität stärken – und wie Wasser als Thema Menschen, Orte und Geschichten verbindet.

Knut stellt die entscheidende Frage: Warum reden wir bei Standortattraktivität so oft über Jobs, aber so selten über Lebensgefühl, Kultur und die emotionale Bindung an eine Stadt?

Die zentrale Erkenntnis:

Nicht Wasser und Musik sind weit voneinander entfernt – sondern wir haben oft verlernt, ihre Verbindungen zu sehen.

Kapitelübersicht

[00:00] Warum wir die Welt in ihrer Komplexität wahrnehmen müssen

[00:57] Girisha Fernando zu Gast bei Knut

[01:22] Was ist Water & Sound?

[04:12] Warum Wasser und globale Musik zusammenpassen

[06:48] Festivalarbeit zwischen Konzept, Kulturamt und Alltag

[11:42] Von London nach Augsburg: Girishas Weg an den Lech

[14:32] Ausbildung, Sinn und Standortattraktivität

[18:43] Transformation: Komplexität sehen statt Vereinfachungen glauben

[22:50] Musik, Resilienz und das Gefühl von Lebendigkeit

[25:33] Wasserwege, Kolonialzeit und Globalisierung

Mit der Initiative JOBvision fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit Projekte, die innovative Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickeln und erproben, um vakante Ausbildungsplätze nachhaltig zu besetzen, den Fachkräftebedarf in KMU zu decken und die duale Ausbildung zu modernisieren.

Durchgeführt wird die Initiative vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).
27 Minuten
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00:44 – Warum „Sei authentisch“ kein guter Führungstipp istAuthentizität wird oft als Königsweg verkauft. Die beiden diskutieren, warum ungefilterte Ehrlichkeit nicht automatisch zu guter Führung führt und weshalb Führungskräfte manchmal Stabilität und Zuversicht vermitteln müssen, statt jede Unsicherheit offenzulegen.

04:48 – Muss dein Team wirklich alles entscheiden?Partizipation ist wertvoll – aber nicht bei jeder Entscheidung. Du erfährst, warum Führungskräfte oft über Informationen und Perspektiven verfügen, die Mitarbeitenden fehlen, und weshalb klare Prioritäten ein wichtiger Bestandteil guter Teamführung sind.

️ 09:30 – Fair führen heißt nicht, alle gleich behandelnGleichbehandlung wird häufig mit Fairness verwechselt. An konkreten Beispielen aus Kommunikation, Homeoffice-Regelungen und Gehaltsentwicklung zeigen die Hosts, warum individuelle Führung oft gerechter und erfolgreicher ist als starre Gleichbehandlung.

11:49 – Gehalt, Leistung und Transparenz in der FührungWie gehst du mit unterschiedlichen Gehaltserhöhungen im Team um? Die Folge beleuchtet, warum Transparenz bei Erwartungen und Kriterien wichtiger ist als identische Ergebnisse und wie du schwierige Gespräche souverän führst.

18:12 – Der Mythos der offenen Tür„Meine Tür steht immer offen“ klingt mitarbeiterfreundlich, kann aber Verantwortung und Eigenständigkeit ausbremsen. Du lernst, wie du Erreichbarkeit sinnvoll definierst und gleichzeitig proaktive Kommunikation im Team sicherstellst.

️ 21:54 – Mehr Freiheit bedeutet nicht automatisch bessere ErgebnisseNew Work, Selbstorganisation und maximale Freiheit gelten oft als moderne Ideale. Die Folge zeigt, warum Freiheit ohne klare Erwartungen, Standards und Ziele selten zu den gewünschten Resultaten führt – und wie du den richtigen Rahmen für erfolgreiche Zusammenarbeit setzt.

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Jörg & Arne
26 Minuten
Warum fühlen wir uns in manchen Räumen sofort wohl – und möchten andere möglichst schnell wieder verlassen? In dieser Folge spreche ich mit Melanie Tinhof über ein Forschungsfeld, das viele Unternehmen bisher kaum auf dem Schirm haben: Neuroarchitektur.
18 Minuten
Du hast viele Ideen, viele Interessen und möchtest am liebsten alles in dein Business integrieren? Gerade für hochsensible Scanner-Persönlichkeiten, Vielbegabte und hochsensible Hochbegabte kann das Thema Positionierung eine echte Herausforderung sein. Einerseits brauchst du Klarheit, Fokus und ein Angebot, das für potenzielle Kundinnen und Kunden verständlich ist. Andererseits darf sich deine Selbstständigkeit nicht wie ein enges Korsett anfühlen.

In dieser Folge spreche ich darüber, warum deine Positionierung nicht nur strategisch sinnvoll, sondern vor allem für dich stimmig sein muss. Denn wenn du dein Angebot nicht fühlen kannst, wirst du es schwer vermarkten und verkaufen können. Zu viele unterschiedliche Ideen können schnell wie ein Bauchladen wirken – und genau dann erkennen sich potenzielle Kundinnen und Kunden oft nicht mehr in deinem Angebot wieder.

Ich teile mit dir auch persönliche Erfahrungen aus meiner eigenen Gründungszeit, in der ich selbst mehrere Fehlpositionierungen erlebt habe. Heute weiß ich: Für hochsensible Scanner braucht es eine Positionierung, die Sinn ergibt, Klarheit schafft und gleichzeitig genug Raum für die eigene Vielseitigkeit lässt.

Reinhören lohnt sich, wenn du gerade gründest, selbstständig bist oder schon länger mit deiner Ausrichtung, deinem Angebot oder deiner Website struggelst.

Erkennst du dich wieder? Dann unterstütze ich dich gerne bei deiner Positionierung, deiner beruflichen Neuorientierung oder deinem Business-Aufbau als hochsensible Scanner-Persönlichkeit. Buche dir gleich ein kostenfreies Erstgespräch unter: www.bettinareuss.de und wir schauen gemeinsam nach deinen Möglichkeiten.

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00:16 – Wenn sich die Zeiten ändernWarum viele Unternehmen in wirtschaftlich schwierigerem Umfeld merken, dass ihre bisherige Führungskultur nicht mehr ausreicht. Es geht um die Frage, welche Art von Führung heute wirklich gefragt ist und wie du darauf reagieren kannst.  

02:45 – Schonkultur vs. LeistungskulturDie Hosts beleuchten, warum manche Unternehmen auch in guten Zeiten konsequent auf Leistung, klare Ziele und hohe Standards setzen. Du erfährst, welche Folgen fehlende Konsequenzen für Motivation, Verantwortung und Teamleistung haben können.  

06:15 – Warum Führung plötzlich unbequem wirdViele Führungskräfte wurden in einer Wachstumsphase sozialisiert, in der Entwicklung, Motivation und Wohlfühlatmosphäre im Vordergrund standen. Jetzt gehören schwierige Gespräche, Leistungsanforderungen und klare Entscheidungen wieder stärker zum Führungsalltag.  

09:35 – Engagement ist kein ZufallAnhand des Gallup Engagement Index diskutieren die Gastgeber, welchen Einfluss Führungskultur auf Einsatzbereitschaft und Eigenverantwortung hat. Du erhältst Denkanstöße dazu, warum Menschen oft genau so viel leisten, wie die Kultur eines Unternehmens erwartet oder toleriert.  

️ 13:19 – Wie du den Wandel als Führungskraft einleitestWas tun, wenn du erkennst, dass dein Team in einer Komfortzone feststeckt? Hier geht es um konkrete erste Schritte, den Umgang mit Widerstand und die Frage, warum die Angst vor dem Verlust einzelner Mitarbeitender häufig unbegründet ist.  

15:05 – Kulturveränderung verändert TeamsWarum echte Kulturveränderung fast immer Auswirkungen auf die Zusammensetzung eines Teams hat. Du lernst, weshalb neue Erwartungen neue Menschen anziehen und andere sich bewusst gegen den gemeinsamen Weg entscheiden können.  

17:39 – Die Kraft einer klaren FührungsabsichtKulturwandel beginnt nicht mit einer Präsentation, sondern mit einer klaren Absicht. Die Folge zeigt, wie Führungskräfte ihre neue Ausrichtung formulieren und in Gesprächen konsequent sichtbar machen können, um Orientierung und Vertrauen zu schaffen.  

23:10 – Schwierige Gespräche führen, ohne Vertrauen zu verlierenWie du Leistungsanforderungen, Konflikte oder personelle Entscheidungen kommunizierst, ohne als „härter“ oder unfair wahrgenommen zu werden. Der Schlüssel: Transparenz über die eigene Führungsabsicht und konsequente Kommunikation.  

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