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Sascha Geipel - Sport, Spiel, Spaß und Gesundheit Archiv

233 Episoden
12 Minuten
219. # 219 Wie mich ein Auto in die Knie gezwungen hat? - Sascha Geipel - Ich brauche ein Auto.

​

Nicht irgendeins – sondern ein kleines sportliches.

​

Also eines, das

– kompakt ist

– Spaß macht

– ein Sportfahrwerk hat.

​

KLINGT EINFACH???

​

Dann versuch mal, sowas zu finden, lieber Zuhörer, wenn du weder auf Volkswagen noch China Side-by-Side stehst und der Hersteller bitte nur Autos machen soll und nicht auch noch Telefone.

​

Spoiler:

​

GIBT ES JA SOGAR!!!

​

Ich hab Stunden (!!!) damit verbracht.

Hab Testberichte gelesen. Werte verglichen. PDF-Datenblätter durchforstet wie andere Personen Steuertricks.

Und jedes Mal: irgendwas passt nicht.

Zu klein. Kein Benziner. Sieht aus wie ein Design aus 1970.

Oder halt: 52.399 €.

​

Das Ganze hat sich irgendwann nicht mehr wie Produktsuche angefühlt.

Sondern wie eine Identitätsfrage:

​

Brauche ich überhaupt so einen verdammten kleinen Flitzer für die Berge…oder nicht?

​

Ich mein – ohne Auto geht es nicht auf dem Land.

Das Auto wartet doch nur darauf, endlich zu glänzen – wie Marina, wenn die Nägel lackiert sind!

Wenn ich das nicht nutze und brauche…was bin ich dann bitte für ein Kerl?

​

Und dann, mitten im Scrollen zwischen Sport-Auspuff und dem absurden Gedanken, mit dem kleinen Flitzer über die Passstraßen zu ballern, kommt der Moment, der alles killt – grad wie ich mich gedanklich in exakt 9 Jahren auf einer Passstraße überholen sehe und melancholisch das ungenutzte Fahrrad anstarre:

​

„Moment mal…ich hab das Tieferlegen doch gar nicht geplant.“

„Ich hab das nicht entschieden.“

„Warum zur Hölle mach ich es jetzt zu meinem Problem?!“

​

Nur weil etwas da ist – muss ich es nicht zum Dreh- und Angelpunkt meiner Handlung machen.

​

Vielleicht sollte ich lieber gucken, was ich wirklich will und die verdammte Karre einfach sein lassen.

​

Und genau da hat es bei mir gefunkt.

Weil: Wie oft tun wir das eigentlich beim Schreiben?

​

Wir starten mit dem, was „da ist“.

Ein Produkt. Ein USP. Ein Feature.

Ein Auto.

​

​Und dann quetschen wir irgendeine Story drum herum –

nur damit es irgendwie zusammenpasst.

​

Aber was wäre, wenn wir Story nicht vom Feature aus denken – sondern vom Gefühl?

​

Vom inneren Widerspruch?

Vom verdammten Frust beim Auto aussuchen?

​

Ich spiel gerade mit dem Gedanken,

genau daraus ein Mini-Podcast zu machen:

Wie geht Storytelling – aber vielleicht ist das nur die Fliehkraft, der mir zu Kopf steigt.

​

Würdest du sowas kaufen oder brauchen?

​

(Ernsthaft. Schreib mir in den Kommentaren. Ich hab’s nicht eilig. Aber die Autos lassen mir keine Ruhe.)

Ob ich das Auto nun hab oder nicht, das sag ich im Podcast…
19 Minuten
218. # 218 Kopf oder Bauch – welcher Typ lenkt eigentlich dein Leben? - Sascha Geipel - Ich komme gerade zu nichts.

Kein Kakao in Ruhe. Kein gechillter Podcast. Kein „Hey, ich schreib mal was Schönes.“

Nur:

Existenzangst.

Gedanken, wie ich innerhalb von 5 Tagen überhaupt mein Leben von mir und meiner Familie finanzieren soll.

Ständig neue Befürchtungen, neue Zahlungsaufforderungen, neue Steuern.

Und während ich versuche, alles gleichzeitig zu jonglieren, kommt Marina gestern so nebenbei beim Abendessen:

„Übrigens – ich habe darüber nachgedacht nach Russland zurückzugehen…”

​

Ich sag:

„Aha, Cool.“

Sie sagt:

„Ist eine Überlegung.“

Ich sag:

„Ach, wir finden eine Lösung.“

(Und drücke ganz heimlich meine Fäuste unterm Tisch zusammen. Wir waren eigentlich mal Freunde…)

Heute früh wache ich auf.

Und denke:

„Mein Gefühlszustand sieht aus wie das WLAN in einer neuen Wohnung: instabil.“

​

Und jetzt?

Jetzt muss ich arbeiten.

Jetzt muss ich Texte schreiben oder mehr Personal Trainings geben.

Jetzt muss ich E-Mails raushauen, die verkaufen werden.

Jetzt muss ich Geld verdienen.

Also ehrlich, meine lieben Zuhörer:

Wenn du Newsletter schreibst – für dich oder für Kunden – und du willst, dass die Leute nicht nur lesen, sondern klicken, kaufen, lieben –

​Dann brauchst du einen COPYWRITER.​

Vielleicht eine PDF.

Kein Design-Wunder. (ganz im Gegenteil – potthässlich das Ding, glaube es mir)

Aber: 77 Tipps, wie du Newsletter schreibst,

die Fans machen.

Und Sales.

Und Fans machen Existenzängste weniger schmerzhaft.

Glaub mir – hoffe ich zumindest.

Sascha

​

PS: sag mir gern, was ich dir pitchen soll, wenn du heute nichts kaufst…weil…

Irgendwann bin ich sonst so broke, dass ich meine Subscription bei Riverside canceln muss – und dann gibt’s gar keine Podcasts mehr von mir.

So ein Ding ist nämlich langsam.

Wie langsam, dass erfährst Du jetzt im Podcast
13 Minuten
216. # 216 Gehört meine Denkweise zu einem uralten Kult? - Sascha Geipel - Ich hab einen Fehler gemacht…

​

Einen gewaltigen Fehler.

​

Einen Fehler, der meine gesamte Existenz als rational denkender Mensch infrage stellte.

​

Ich habe mich freiwillig gemeldet, eine Foto Session mit zu machen.

​

Okay, zugegeben… „freiwillig“ ist vielleicht etwas übertrieben.

Ich habe nicht genau zugehört, was für ein Fotoshooting es ist – und 10 Minuten vor Start wurde mir klar, was ich da angerichtet hatte.

​

Mein Körper erstarrt. Mein Gehirn rattert. Mein innerer Skeptiker schreit: „LÖSCH DIESE ZUSAGE!“

​

Doch es ist zu spät…

​

Die Kamera ist auf mich gerichtet. Das Foto beginnt. Und ich sitze in der Hölle der Fotowelten.

​

„Du musst einfach wieder in die Freude kommen.“...„Lass die Energie fließen.“...„Manifestiere deine Wahrheit.“...und ich?

​

Ich, der Skilehrer und Copywriter, der Berge liebt?

Ich, der nur an harte Verkaufspsychologie glaubt?

Ich, der jedes Mal eine kleine innere Krise bekommt, wenn jemand „Erlaube dir, Fülle zu empfangen“ sagt?

​

Ich sitze mitten drin. Gefangen. Vom Fotografen.

​

Ich habe ja nur 2 Möglichkeiten:

​

1. Ich täusche eine Krankheit vor. oder 2. Ich zieh das durch.

​

Und da meine Leidenschaft so stabil läuft wie mein Misstrauen gegenüber Netzwerkmarketing, entscheide ich mich für Option 2…

​

Mit einem tiefen Atemzug beginne ich die Vorbereitung…

​

Plötzlich sind alle Kollegen still. Du siehst, wie die Zahnrädchen im Kopf ineinander greifen…bis es „Klick” macht.

​

Ich spreche keine Mantras. Ich denke nicht an Energiezentren oder kosmischem Bewusstsein.

Ich spreche über ganz pragmatische Lösungen – und es hat mich beruhigt!

​

L. sagte: „Sascha… das hat mir WIRKLICH geholfen!“

​

Ich?!

​

Der Skilehrer und Copywriter ohne Mindset-Ambitionen?!

Der Kerl, der beim Wort „Frequenz erhöhen“ normalerweise weinend davonläuft?!

​

Ich hatte es irgendwie geschafft, mit purem Pragmatismus eine echte Blockade zu lösen.

​

Und plötzlich passiert es – ich werde aus meinem Körper gerissen!

​

Mein Bewusstsein schwebt über dem Fotoshooting.

Ich sehe mich nicht selbst – Kamera an, Licht diffus, die Gesichter meiner Kollegen voller Ehrfurcht.

​

Ein helles Licht erleuchtet meine Gedanken.

Mir wird kalt. Sehr kalt.

Dann – ein tiefer, hallender Schlag.

Plötzlich stehe ich auf einem Berg.

​

Ein junger Mann in einer grünfarbenen Jacke schaut mich an.

​

„Hey, halt das Snowboard rechts.“

​

Ich blinzele.

„Snowboard? Welches Snowboard?“

​

Er lächelt weise.

„Erinnerst du dich nicht? Du bist doch der große Lehrer des inneren Gleichgewichts. Als Snowboarder vor Jahrhunderten.“

​

Blitze von Erinnerungen durchzucken meinen Geist.

Ich sehe mich – barfuß, meditierend, Skilehrer um mich herum.

Doch bevor ich mehr herausfinden konnte, überreicht mir der Fotograf ein Polaroid.

„Schau.“

​Mit zitternden Fingern starre ich auf das Foto. Dort sehe ich – in unmaßgeblicher, kunstvoller Art und Weise die Gedanken geschrieben:

​

"Der Auserwählte wird sich als Skeptiker gebären, doch eines Tages wird er erkennen, dass er das Wissen bereits in sich trägt. Und wenn der Moment kommt, wird er den ersten seiner Zweifel besiegen – in einem Ritual, das als 'Fotoshooting bekannt ist."

​

Mein Herz? Rast. Der Atem? Stockt.

​

Es ist vorherbestimmt.

​

Jahrhunderte der Reinkarnation, nur um genau in diesem Shooting mein verborgenes Wissen zu aktivieren?!

​

Doch dann…

Ein tiefes, dunkles Flüstern hinter mir.

​

Ich drehe mich langsam um – und erblickte eine Gruppe verhüllter Skilehrer.

​

„Es ist geschehen“, sagt eine Stimme. „Er hat sich erinnert.“

​

Die Gruppe tritt näher. Ihre Mützen und Helme werfen dunkle Schatten über ihre Gesichter.

„Wir haben dich beobachtet, Sascha.“

​

Ich schlucke.

​

„Seit Jahrzehnten warten wir auf diesen Moment.“

​

​

Plötzlich fällt mir alles wieder ein.

Der geheime Orden der Erleuchteten Komponisten.

​

Wie es weitergeht, das erfährst du hier.

​

​

​

​
11 Minuten
215. # 215 Ein Kerl, Ein Brett, Ein Schwur! - Sascha Geipel - Es war einmal…

​

Ein Mann mit einem Ziel.

Ein Snowboarder.

Ein ehemaliger Skifahrer.

Er trainierte. Jahrelang.

Nicht für Ruhm. Nicht für Reichtum.

Sondern wegen fünf Worten:

​

„Hallo. Mein Name ist Sascha Geipel.

Ihr habt meine Skikarriere zerstört.

Seit vorbereitet, ich zahle es euch heim.”

​

Ein Satz wie ein Schwert.

Ein Satz, der nicht überzeugen will – sondern klarmacht.

Ein Satz, der kein Verkaufsgespräch ist – sondern ein Schwur.

​

Unverhandelbar. Unaufhaltsam. Unvergesslich.

Und weißt du, was dieser eine Satz macht?

Er erzählt eine ganze Geschichte.

Er macht neugierig.

Er macht Angst.

Er verrät nicht alles – aber genug, um dich atemlos zurückzulassen.

​

Copywriting auf den Punkt.

Denn wenn du es schaffst, dass deine Texte:

– ein klares Ziel haben,

– nur für eine Sache brennen,

– sich in einem einzigen, messerscharfen Satz bündeln lassen…

​

…dann brauchst du keine 5.000 Wörter.

​

Dann reichen 18. Wie bei Sascha.

​

Die meisten Marketer schreiben, um nett zu sein.

Oder clever.

Oder kreativ.

​

Sascha Geipel würde schreiben, um zu beenden, was begonnen wurde.

Und wenn du das nächste Mal versuchst, dein Produkt zu erklären,

deine Transformation zu beschreiben oder deinen Alleinstellungsmerkmal zu rechtfertigen…

​

Dann frag dich:

Was ist mein Satz?

Was ist der Schwur, den ich in jeder Zeile mittrage?

Was ist mein Sascha-Moment?

​

Denn wenn du den findest –

liest dich niemand mehr nur.

​

Man spürt dich.

​

PS:

Hey, es ist „kein Film“ sondern mein Leben.

Aber ganz ehrlich, –

Manchmal steckt die größte Copy-Weisheit nicht in einem Buch, sondern in einem Satz aus einer Lebensgeschichte mit Bauchschmerzen.

Wenn du sie im Ansatz hören willst, dann gibt es jetzt den Podcast…
13 Minuten
214. # 214 Warum Emotionen dein Leben bestimmen? - Sascha Geipel - Jeder redet über Emotion.

Jeder will sie.

Jeder schreibt sie in sein Briefing.

Jeder glaubt, er nutzt sie.

​

Aber weißt du, was kaum jemand versteht?

​

Emotion ist keine Zutat.

Emotion ist das verdammte Gericht.

​

Die meisten Marketer werfen ein bisschen „Traum“, ein bisschen „Angst“, ein bisschen „Dringlichkeit“ in den Text –

wie Salz in die Suppe.

Und wundern sich dann, warum das Ding nach nichts schmeckt.

​

Aber Emotion funktioniert nicht wie ein Zusatz.

Emotion ist der verdammte Grund, warum jemand liest, reagiert oder sich etwas anhört.

Warum jemand klickt.

Warum jemand kauft.

​

Wenn DU nicht fühlst, was du bist –

wird es auch niemand sehen oder lesen wollen.

​

​

Und das ist der Unterschied zwischen „gut formuliert” –

und Texten und Geschichten, bei denen der Leser nachts um 03:43 nur noch flüstern kann:

​

„Verdammt. Ich brauch das.“

​

Wenn du nicht weißt, welches Gefühl deine Aussage auslösen soll –

dann kannst du dir alles andere sparen.

​

Emotion ist nicht der Effekt.

Emotion ist das Ziel.

​

Emotion ist das Gericht – nicht die Zutat.

Und jetzt?

​

Jetzt schauen wir uns an, warum so viele Aussagen trotzdem nicht zünden –

obwohl „Emotion“ dick im Briefing steht.

​

Hier sind sie:

​

Fehler #1: DU fühlst beim Schreiben oder deiner Aussage nichts.

​

Wenn du selbst nicht kurz ein Ziehen im Bauch hast,

wenn dir beim Tippen oder Sprechen nicht mal eine einzige Gänsehaut den Arm runterläuft –

wie, verdammt nochmal, soll dein Leser oder Zuhörer was fühlen?

​

Emotion kommt nicht vom Wort.

Sondern von der Energie, mit der du sie ausdrückst.

​

Fehler #2: Du willst alles auf einmal.

​

„Ich will, dass die Aussage berührt…UND motiviert…UND aufweckt…UND verkauft…”

​

Mach das mal in einem Absatz.

Spoiler: Wird nix.

​

Starke Aussagen sind fokussiert.

Ein Gefühl. Ein Ziel. Ein Antrieb.

Wie ein Pfeil – nicht wie Papierschnipsel.

​

Fehler #3: Du schreibst Emotion rein – aber keine Geschichte drumherum.

​

Starke Aussagen sind fokussiert.

Ein Gefühl. Ein Ziel. Ein Antrieb.

Wie ein Pfeil – nicht wie Papierschnipsel.

​

Wenn dein Leser nicht weiß, warum er fühlen soll –

dann fühlt er: nichts.

​

Also:

​

Wenn du das nächste Mal „emotionale Aussagen“ tätigen willst –

frag dich nicht:

​

„Wie bring ich Tränen rein?“

​

Sondern:

​

„Was genau soll mein Leser fühlen –

und was erzähl ich ihm, damit er’s auch wirklich tut?“

Das versuche im Podcast zu tun…
12 Minuten
213. # 213 Warum du beim Essen über das Verkaufen nachdenkst? - Sascha Geipel - Ich dachte, ich bin nur zum Essen eingeladen.

​

Ganz harmlos:

Freitag.

Meine Skigruppe.

Lasagne.

​

Mehr nicht, Lieber Leser und Zuhörer.

​

Kein Business.

Kein Denken.

Kein Copywriting

​

Nur ein bisschen Smalltalk, Geschirrgeklingel auf der Sonnenterrasse –

und der leise Versuch, meine inneren Systeme wieder hochzufahren,

nach 3 Tagen anstrengenden Skikursen.

​

Und dann kam die Lasagne.

​

Sie stand dampfend auf dem Tisch.

Schicht für Schicht ein kleines Kunstwerk.

Soße. Platte. Füllung. Platte. Soße. Platte.

Käse zum Schluss – aber nicht zu viel.

​

(also, falls es überhaupt „zu viel Käse” geben kann)

​

Und ich?

Ich saß da.

Und starrte sie an, als wäre sie die Antwort auf eine Frage,

die ich mir nie getraut hatte zu stellen:

​

„Warum verkaufen Texte nicht so, wie sie könnten?“

​

Denn plötzlich war klar:

Copywriting ist wie Lasagne.

​

Und das, was viele da draußen machen – und was ich früher auch gemacht habe –

ist keine Lasagne.

Es ist Auflauf.

Ohne Plan.

Ohne Reihenfolge.

Ohne Rücksicht auf die Leser-Verdauung.

​

Alles auf einmal.

Schmerz, CTA (Call to Action = Handlungsaufforderung), Lösung, Beweis, Emotion, noch mehr CTA, nochmal Emotion, Bonus…

und dann wundert man sich, warum niemand klickt.

​

Weil der Leser nicht weiß, worauf er sich da gerade eingelassen hat.

​

Und dann dieser Moment:

Ich nehme den ersten Bissen.

​

Die Soße? Vollmundig.

Die Platte? Stabil.

Die Füllung? Saftig.

Der Käse? Goldene Kruste. Perfekter Crunch.

​

Und ich denke nur:

​

„So muss sich ein perfekter Funnel anfühlen.“

​

In sich logisch.

Jede Schicht vorbereitet.

Nichts zu früh, nichts zu spät.

Und am Ende: Zufriedenheit.

Sättigung.

Kaufentscheidung.

​

Copy, die sich wie Lasagne liest, verkauft besser. Punkt.

​

Und Copy, die einfach alles gleichzeitig will?

Die macht satt wie drei Löffel Nudelsuppe aus’m Topf.

Und fühlt sich genauso leer an.

​

PS: Käse verkauft nur, wenn drunter keine Pantsche ist.

Wenn du das einmal verstanden hast – wirst du anders agieren.

​

PPS: Ich hab danach nochmal auf die Lasagne geschaut.

Und mir gedacht:

​

„Wenn dieser Koch jemals einen Verkaufsbrief schreiben will… ich würde investieren.“

​

PPPS: Beim Tippen kommt mir ein weiterer Gedanke im Podcast…
12 Minuten
212. # 212 Was ist dein sozialer Super Gau? - Sascha Geipel - Manchmal frage ich mich, Was zum Teufel würde ich eigentlich ohne Marina machen?!

Das Ding ist:

​

Ich bin Copywriter, Skilehrer und Podcaster.

Ich bin gerne allein.

Ich liebe es, vor meinem PC zu sitzen, ungestört, mit Cola und meinen Gedanken – ohne dass mir jemand ins Gesicht redet.

​

Und dann…

​

Dann kam DIE Nachricht.

​

„Sascha, du bist nächste Woche ein Teil der PRIME - WEEK – und zwar: an 5 Tagen.“

​

Dein Skischulleiter.

​

Menschen, mit denen ich bisher noch nie zu tun hatte.

Menschen, mit denen ich vorher noch nie am Berg gestanden war.

Menschen, die beschlossen haben, dass es jetzt an der Zeit ist, mich als Skiguide am Berg in echt zu treffen.

​

Ein soziales Experiment. Ein Blind Date der Besonderen-Klasse. Ein (für mich!) Sprung ins eiskalte Wasser.

​

Und ich?

​

Gemischte Gefühle.

Nein, eigentlich nicht „gemischt“.

Eher: Panikattacke mit Körpergeruch.

​

Klar, die Jungs sind alle cool.

Aber…im echten Leben?!

In Sölden und Gurgl?!

Mit mir?!

​​

Es gab exakt zwei mögliche Szenarien:

​

1. Es wird super.

​

2. Ich versinke im Boden und bereue jede Entscheidung, die mich an diesen Punkt gebracht hat, dass diese Gay-Week mich in Ihren Bann gezogen hat…

​

Ich sah mich schon stocksteif dastehen, während in meinem Kopf eine einzige Dauerschleife lief:

​

„Sag was! Nein, nicht DAS! Oh Gott, was mach ich hier?! Lächeln? Zu viel? Zu wenig? Wo sind meine verdammten Vorurteile für diesen Moment?!!“

​

Aber dann…

​

Dann war da Marina.

​

Mit ihrer hinterfragenden, gelassenen Art.

Mit ihrer Fähigkeit, mir einfach eine Aufmunterung zu geben.

Mit ihrer unfassbaren Gabe, Situationen, die sich für mich anfühlen wie ein Sprung ins Haifischbecken, plötzlich völlig entspannt wirken zu lassen.

​

Sie hat gerettet, was zu retten war.

​

Sie hat mit Ihrer Unvoreingenommenen Haltung mir so die Angst genommen, dass ich plötzlich dachte:

„Vielleicht…vielleicht ist das gar nicht so schlimm?“

​

Ohne sie?

​

Hätte ich wahrscheinlich alle 30 Sekunden auf mein Handy geschaut, nur um verzweifelt so zu tun, als hätte ich gerade eine dringende Nachricht bekommen.

Oder ich würde immer noch stocksteif auf meinen Skiern stehen, während mein Gehirn panisch Ausstiegs-Strategien durchgeht.

​

Also ja.

​

Diese Zeilen sind eine Liebeserklärung an Marina.

​

​

Weil sie die Momente rettet, in denen ich mich selbst in soziale Unfälle manövriere.

Weil sie Gedanken hat, während ich noch damit beschäftigt bin, meine innere Angst zu unterdrücken.

Weil sie genau der Mensch ist, den ich in solchen Momenten brauche.

​

Ohne sie wäre die Woche ein verdammtes Desaster geworden – mindestens.

PS: Falls du auch so ein sozial intelligentes Wesen in deinem Leben hast – sag dieser Person, wie verdammt wichtig sie für dich ist.

​

Sofort.

Und im Idealfall: jeden Tag.

So, wie die Woche nun gelaufen ist und ob meine Panik berechtigt war, dass erfährst Du im Podcast…
13 Minuten
211. # 211 Wie Unzufriedenheit dein Leben zerstört - warum es nicht so sein muss? - Sascha Geipel - Ich habe gestern ein Gespräch in der Gondel zwischen Vater uns Sohn verfolgt, lieber Leser und Zuhörer.

​

Ein scheinbar harmloses Geschwafel.

Mit sanften Hinweisen eines Vaters im Vordergrund und einer dieser typischen Aussagen „Lach doch mal“-Weisheiten.

​

Ich hätte es ignorieren können. Hätte einfach weghören können. Aber dann habe ich genauer zugehört…

​

Und plötzlich saß ich da, mitten in meiner Gondelfahrt zur Arbeit, und habe mich gefragt:

​

„Was zur Hölle mache ich hier eigentlich?“

​

Der Vater war mit allem unzufrieden:

​

Da dachte ich, er braucht wohl genau das hier: „Ayurveda – der Weg zu unseren Wurzeln. Anleitung zum Glücklichsein.“

​

Und dann schossen mir 4 Schritte in meinen Kopf…

​​

1. Liste all jene Dinge auf, die dich glücklich machen.

2. Liste all jene Dinge auf, die du jeden Tag tust.

3. Vergleiche beide Listen.

4. Worin liegt der Unterschied?

​

Was für eine hinterhältige kleine Existenzkrise in vier Akten.

​

Denn seien wir ehrlich: Wenn die beiden Listen sich nicht verdächtig stark überschneiden – dann läuft doch irgendwas schief.

​​

Und das Schlimmste: Ich habe mich gefragt, ob ich diese Listen überhaupt schreiben will. Weil ich mir nicht sicher bin, ob ich die Antwort sehen möchte…

​

Denn vielleicht gibt es Dinge, die wir auf der „macht mich glücklich“-Liste stehen haben…

…die wir seit Monaten, vielleicht Jahren nicht mehr gemacht haben.

…die wir „später mal“ wieder in die Routine einbauen wollten – aber später kommt nie.

​

Und vielleicht gibt es auf der anderen Liste Sachen, die da nicht stehen sollten – aber die sich in unseren Alltag gefressen haben wie Unkraut im Rosenbeet.

​

Weil wir sie „halt einfach so machen“.

Weil „es halt so ist“.

Weil „das gerade nicht anders geht“.

​

Also, lieber Leser und Zuhörer…

​

Wann hast du dir das letzte Mal bewusst diese Fragen gestellt?

​

Vielleicht bist du gerade genau dort, wo du sein willst.

Vielleicht gibt es aber auch diese eine Sache, die du loslassen solltest – oder eine, die du unbedingt wieder in dein Leben holen musst.

​

Vielleicht ist das hier dein Moment, kurz innezuhalten.

Zwei Listen zu schreiben.

Und zu schauen, was du damit anfängst.

​

Denn der Unterschied zwischen beiden Listen könnte genau das sein, was dich gerade zurückhält.

PS: MIST– offenbar war an diesem ganzen Mindset-Erleuchtungs-Guru-Blabla von vor ein paar hundert Jahren doch was dran und wenn du wissen willst, was ich gerade so fühle, naja, dann gibt es den Podcast…
11 Minuten
210. # 210 Warum Du im Snowboard Unterricht den Zeigarnik-Effekt anwenden solltest? - Sascha Geipel

50 Jahre Ehe. Eine perfekte Liebe. Eine LÜGE.

Herlinde hatte die perfekte Ehe, lieber Leser und Zuhörer…

50 Jahre lang.

​

Sie lachten zusammen.

Sie reisten um die Welt um die besten Snowboardspots zu finden.

Er war ihr Fels in der Brandung.

​

Es gab nie einen Zweifel. Bis zu diesem einen Tag. Dem Tag, an dem sie auf dem Sterbebett lag…

​

Und die Wahrheit herauskam.

​

Die Wahrheit, die alles veränderte.

Die Wahrheit, die ihre gesamte Ehe als eine einzige Lüge entlarvte.

​

Aber das Unglaublichste?

​

Sie wollte es nicht wissen.

​

Warum?

​Klick hier um zu erfahren, was passiert!

Na hast du etwa geklickt? hat wohl funktioniert, die Auflösung gibt es im Podcast:
12 Minuten
209. # 209 Warum Überfüllung im Skigebiet Menschen aggressiv macht? - Sascha Geipel -

Warum Überfüllung im Skigebiet Menschen aggressiv macht? - Ich mach dich nur ungern nervös, lieber Leser und Zuhörer...

​

Aber es gibt einen Skiurlaubs-Fehler, den du mit 97,73% Wahrscheinlichkeit machst.

​

Jeden. Verdammten. Urlaub.

​

Und er kostet dich Nerven, Falten und Sorgen, ohne dass du es merkst.

​

(und nein, es ist nicht „Du bist zu langweilig.“)

​

Es ist VIEL PERFIDER.

​

Lass uns das mal ausprobieren:

​

Lies die folgenden zwei Aussagen – und sag mir, welche du eher glaubst.

​

Aussage 1: „Die besten Urlaube sind logisch aufgebaut und überzeugen durch den Urlaubsort selbst.“

Aussage 2: „Die besten Urlaube sind voller List-Logik und manipulieren dein Gehirn, bevor du es merkst.“

​

Sei ehrlich:

​

Die erste Aussage fühlt sich richtig an, oder?

​

DAS ist genau der Fehler, den du die ganze Zeit machst…

Dein Gehirn arbeitet einfach gegen dich.

​

Menschen denken, sie entscheiden rational.

Menschen denken, sie lassen sich nicht beeinflussen.

Menschen denken, dass sie sich von „guten Argumenten“ überzeugen lassen.

​

Und genau deswegen funktioniert Werbung im Urlaub noch besser.

​

Denn die Texte, die wirklich verkaufen, fühlen sich logisch an – aber sie sind es nicht.

Menschen kaufen nicht, weil etwas Sinn ergibt – Menschen kaufen, weil etwas sich so ANFÜHLT, als würde es Sinn ergeben.

​

Klingt, als wäre es das gleiche? Ist es nicht!

​

Hier ein Beispiel:

„Warum du morgens Skifahren gehen solltest – aber nie nach 11:52 Uhr.“

​

Fühlt sich direkt richtig an, oder?

​

Aber warum 11:52 Uhr? Wer sagt das? Gibt es dazu eine Regel?

​

Das ist List-Logik.

​

Das ist der Grund, warum das im Urlaub noch besser funktioniert.

Das ist der Grund, warum Headlines wie „Warum du diesen Fehler beim Skifahren nie machen solltest, wenn du Spaß am Sport haben willst“ funktionieren.

Das ist der Grund, warum emotionale Kaufentscheidungen im Nachhinein mit Logik gerechtfertigt werden.

​

Weil unser Gehirn keine Beweise will – es will, dass sich die Entscheidung schlau anfühlt.

​

Jetzt, wo du das weißt – kannst du es nicht mehr übersehen.

​

Ab jetzt wirst du überall sehen, wie List-Logik deine Kaufentscheidungen beeinflusst.

​

Du wirst dich dabei ertappen, wie du einen Artikel liest, nur weil die Headline eine List-Regel hatte.

Du wirst Texte lesen und denken: „Fühlt sich irgendwie richtig an… aber warum eigentlich?“

Du wirst deine eigenen Entscheidungen hinterfragen.

​

Und dann – irgendwann – wirst du List-Logik gezielt in deine Kommunikation einbauen.

​

Dann versuchst du nicht mehr, Menschen zu überzeugen…

​

Du sorgst dafür, dass sie sich selbst überzeugen.

​

Also was hat das jetzt mit Aggression und überfüllten Skigebieten zu tun? … die Lösung folgt im Podcast:
14 Minuten
208. # 208 Warum besteht unsere Gesellschaft aus so vielen Feiglingen? - Sascha Geipel -

dein Selbstvertrauen stirbt gerade.

Langsam. Qualvoll. Unaufhaltsam.

​

Und weißt du, was das Schlimmste ist?

​

Es liegt nicht an dir.

​

Nicht an deinem Text, Video oder Podcast.

Nicht an deiner Strategie.

Nicht an deinen Fähigkeiten.

​

Nein…

​

Es ist der verdammte FEIGLING!

​

​Du kennst das ja:

​​Du schreibst eine brutale Killer-Botschaft.

Jede Zeile ein Schlag ins Gesicht der Zuhörer und Leser.

Jede Aufforderung sitzt wie eine Spritze voller Dopamin in die Venen deiner Haut.

​

Du bist sicher:

​

Das wird eine Ansage.

​

Dann geht der Text, der Podcast und das Video live…und was passiert?

​​

NICHTS.

​

Stille.

​

Totenstille.

​

Aufrufzahlen? Tiefkühlfach-Level.

Klicks? Nicht mal die Bots haben Bock.

Kommentare? So leer wie eine Kneipe nach Sonnenaufgang.

​

Und dann – wie ein Dolch in den Rücken – kommt sie.

​

DER KOMMENTAR VOM FEIGLING.

​

„Hey, dein Video ist abgelesen, das erwarten wir anders…”

„Warum muss ich mir so einen Scheiß ansehen und anhören…“

„Vielleicht solltest du besser gar nichts sagen…“

​

GAME OVER!

​

Dein Ruf? Am Boden.

Dein Mut? Sucht sich jemand anderen.

Dein Selbstvertrauen? Bricht in sich zusammen wie ein Kartenhaus im Wasserfall.

​

Und dabei hat es NICHTS mit dir zu tun.

​

Es liegt an Feiglingen, die öffentlich kommentieren, dich beschimpfen und das Ganze sogar ohne Namen und nur mit Pseudonymen.

​

Niemand liest deine langen Texte, wenn sie wie ein Copy-Paste-Massaker aussehen.

Niemand besucht deine Website, wenn dein Call-to-Action aussieht wie ein Unfall in der Farbpalette von Microsoft Paint.

Niemand hört dir zu, wenn du in deinem Video nur herum stammelst.

​

Der wahre Horror dabei ist:

​

Feiglinge geben IMMER dem Content Creator die Schuld.

​

Nicht die eigene Angst, die sein oder ihr Leben verbockt hat.

Nicht dem eigenen Gefühl, dem er oder sie nicht vertraut.

Nicht sich selbst, weil er oder sie keine Ahnung haben, was sie tun.

​

Nein.

​

DU bist der Sündenbock.

DU kriegst die Beschimpfungen.

DU bist der, der erklären muss, warum du Schwachsinn erzählst.

UND GENAU DAS MUSS JETZT AUFHÖREN.

​

Also vielleicht hilft dir ja jetzt der Podcast…
13 Minuten
207. # 207 Warum ist Handball so ein schneller Sport? - Sascha Geipel - Da hast du gerade den perfekten Wurf für deine Mannschaft gefunden.

​

Ein potenzielles Tor, genau dein Ding.

​

Und du denkst dir:

​

“Jetzt baller ich dem Torwart des Gegners so richtig einen rein. Direkt mit einem gedrehten Wurf von rechts außen.

​

Du springst vor dem Kreis ab.

Stehst in der Luft.

Und dann?

​

FREEEEEZE.

​

Weil du keine Ahnung hast, welchen Wurf du jetzt machen sollst – und wie der gegnerische Torwart reagiert.

​

Wie bewegt er sich? Was ist seine starke Seite? Welchen Blick richtet er dir entgegen – und welche Psycho Tricks führen zu einer unschönen “schmeiß doch am Tor vorbei”-Reaktion?

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Und jetzt?

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Willkommen in der Hölle, durch die alle Handballer irgendwann mal müssen…

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Du hast1 Schuss – undkein verdammtes Wurf-Ziel.

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Also stalkst du seine Bewegungsabfolge (die voller hektischer Zuckungen ist). Du scannst seinen Blick (zwischen “Wirf mir ja nicht an den Kopf …” und “an mir kommst du eh nicht vorbei”). Du versuchst, aus dem Schritt nach rechts (und dem Gezappel mit dem rechten Arm) irgendwas Sinnvolles raus zu lesen.

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Und nach 3 Sekunden Überlegen, 17 Wurfideen einem langsam einsetzenden Hirnkollaps…

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HAST DU NICHTS. KEIN TOR.

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Und was machst du dann? Genau…du fängst an zu zweifeln:

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Denkst “Warum bin ich nicht bei meinem Plan geblieben?“ (Weil du selbst keine Ahnung hast).

Hast dich mehr mit dem Torwart beschäftigt als mit deinem Wurf (“Mehr Ideen als Zeit zum Abschluss!“).

Und am Ende kommt ein völlig misslungener Wurf raus, der ungefähr so durchschlagskräftig ist wie ein Buttermesser gegen Beton.

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Und das Beste?

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Du kriegst auch noch Schelte von deinen Mitspielern.

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Weil deine Mitspielersofort merken, dass du den Wurf nicht wirklich mit Überzeugung genommen hast.

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Was, wenn du diesen ganzen Scheiß einfach…überspringen könntest?

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Was, wenn dumit nur 3 einfachen Schritten einenultra-schnellen und präzisen Wurfbekommen würdest –

mit tiefer psychologischer Stärke, klarem Fokus und Kraft, das den Torwart aus dem Spiel nimmt?

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Kein Ratespiel.

Kein sekundenlanges Grübeln.

Kein “Ich hoffe, das passt irgendwie…„

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Sondern einfach eine Entscheidung. In Milisekunden.

Ähem, ich hab mir dazu am Wochenende Gedanken gemacht und das Ergebnis bekommst du im Podcast:
12 Minuten
206. # 206 Warum ich Menschen hasse? - Sascha Geipel - Ich hasse Menschen, komisch oder?

Also, nicht alle… nur die, die mir zu nahe kommen.

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Trotzdem erwische ich mich immer wieder dabei, mit ihnen zu reden. Und zwar gerne.

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Vielleicht liegt es daran, dass ich mich hin und wieder dazu zwinge, mal auf einen Berg zu gehen. Und wenn ich dann im Skilift sitze – mit meinem Einteiler und der Hoffnung, niemand zwingt mich zum Smalltalk – passiert es doch.

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Mein Hirn fängt an, merkwürdige Ideen auszuspucken:

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„Frag die Liftbegleiter doch mal, was das verrückteste Erlebnis war, das hier je jemand im Lift erlebt hat!“

​

Seltsam, oder?

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Ich habe diese seltene Angewohnheit, Menschen mit Fragen zu löchern, die entweder ein Lächeln ins Gesicht zaubern oder sie so irritieren, dass sie abends noch darüber nachdenken.

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Zum Beispiel:

Im Supermarkt frage ich:

​

„Was war der höchste Einkaufswert, den du je auf einmal eingescannt hast?“

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(Spoiler: Es war mal jemand, der für 2.500 € fertig Schälchen Sushi gekauft hat. Kein Fake.)

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Oder an der Kasse im Baumarkt:

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„Gibt es einen Gegenstand hier, den du NIEMALS kaufen würdest?“

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Die Antwort? Eine Tonne pinkfarbenen Kies. Kein Kommentar benötigt.

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Und in einem Lift frag ich gerne:

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„Hast du deine Handy-Apps organisiert, oder sind sie ein absolutes Chaos? Ich find nie eure App, wenn ich sie brauch"

​

Die Antwort? Meistens ein wildes „Oh mein Gott, schau dir das an!“ – und dann entweder:

a) Stolz sortierte Ordner wie „Social“, “Sport”, „Finanzen“ und „Ernährung“.

b) Ein chaotisches Meer aus Icons, das aussieht wie der digitale Flohmarkt von Ebay.

​

Warum ich dir das erzähle?

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Weil genau diese „komischen Fragen“ die Barrieren durchbrechen.

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Plötzlich redet man nicht mehr Skilehrer zu Gast, Kassierer zu Kunde –sondern Mensch zu Mensch.

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Deine Kunden, deine Leser – sie wollen genau das Gleiche.

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Menschen folgen Menschen.

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Sie kaufen nicht nur dein Produkt. Sie kaufendich.

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Und das siehst du überall:

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Bill Gates hat über 63 Millionen Follower auf LinkedIn. Weißt du, wie viele der Konzern hat, den er gegründet hat, hat? Microsoft hat „nur“ 14 Millionen.

Gary Vaynerchuk? Über 10 Millionen Follower auf seinen Kanälen. Sein Unternehmen, Vayner X? Kennt niemand.

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Warum?

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Weil wir lieber Menschen folgen als Marken.

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Weil wir uns lieber mit einer Person identifizieren als mit einem Unternehmen.

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Weil wir Menschen vertrauen.

Der entscheidende Punkt:

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Die besten Texte –die, die verkaufen, die, die überzeugen – sind die, die von Mensch zu Mensch sprechen.

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Das ist der Unterschied zwischen einer Copy, die gut klingt, und einer, die gut funktioniert.

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Es reicht nicht, nur großartige Produkte oder Dienstleistungen zu haben. Du musst zeigen, wer du bist.

​

Und noch wichtiger: Du musst es in den Kontext deines Kunden setzen.

​

Was bedeutet das für dich? Was ist deine Reise? Wo kannst du mit deiner Geschichte ihre Welt berühren?

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Wenn du das nächste Mal etwas schreibst – eine Mail, eine Ad, eine Website – frag dich:

• Wo steckt mein Mensch in diesem Text?

• Wie baue ich eine echte Verbindung auf?

• Was kann ich tun, um die „Lift-Barriere“ zu durchbrechen?

​

Menschen folgen Menschen. Immer.

Sascha

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PS: die Verbindung zum Skilehrer oder Kassierer ist mir –völlig wertfrei – echt egal.

​

Aber was du aus solchen kleinen Fragen für Ideen für Podcasts entwickeln kannst…
11 Minuten
205. # 205 Mit 11+ Helikopter Müttern in einem Raum! - Sascha Geipel - Töchterlein ist zum ersten Mal richtig krank. Aber Sascha ist ja zum Glück ganz geschickt mit diesem Internet-Dings.

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Beim Hausarzt musst du jetzt nämlich online ein Ticket ziehen.

​

Voller Optimismus hab ich schnell auf dem Smart Phone die Homepage vom Hausarzt aufgerufen, alle Daten eingegeben und dann fehlte nur noch die Angabe der Dringlichkeit.

Aber dafür gibt es kein Feld.

Überhaupt keins.

​​

Nicht mal eines für Kommentare.

​

Voraussichtliche errechnete Wartezeit: 240 Minuten.

​

240 Minuten. Das sind 4 Stunden!

​

Warst du schon mal mit einem kranken Kind 4 Stunden im einem Raum?

​

Aber so schnell gebe ich nicht auf.

​

Natürlich ruf ich da an, um Ihnen zu sagen, dass Töchterlein unbedingt früher dran kommen muss.

​

Aber meinst du, dass da irgendjemand persönlich meinen Anruf entgegennimmt?

​

​Nichts - außer einer automatischen Ansage, dass ich mir für einen Termin bitte ein Ticket über die Homepage ziehen soll.

​

Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh - da hätte ich mein Smart Phone am liebsten mit voller Wucht aus dem Fenster geworfen.

​

​Und ich war so sauer - ich bin mir sicher - es wäre dort in den Bach geflogen.

​

​Aber eine Alternative gab es noch:

​

Einfach gleich zum Hausarzt fahren und den netten überforderten Damen am Empfang die Dringlichkeit erklären und auf ihr Verständnis hoffen.

​

Da habe ich also wieder meinen ganzen Mut gefasst, noch einen Thermobecher mit Kakao gefüllt, Töchterlein eingepackt und los ging's.

​

Beim Hausarzt angekommen, wurde mir sehr deutlich klar gemacht, dass ich mit meinem Besuch über vier Stunden vor meinem Termin absolut unerwünscht war.

​

Ich beharrte auf der Dringlichkeit und sie erwiderte wenigstens:

​

​“Herr Geipel, ich kann Ihnen nichts versprechen. Aber nehmen Sie doch im Wartezimmer Platz und falls wir Sie irgendwie dazwischen schieben können, rufen wir Sie auf.”

​

Wären wir lieber mal zuhause geblieben und erst zu unserem errechneten Termin gekommen.

​

Glaubst du, die haben uns wirklich 4 Stunden warten lassen.

​

Und das einzige, was noch schlimmer ist, als mit einem kranken Kind im selben Raum zu sein, ist mit 11 kranken Kindern und deren Helikopter-Müttern in einem Raum zu sein.

11 Kinder, die um die Wette heulen.

​

​

Und genauso viele Mütter, die während sie ihren Kindern ein Taschentuch ins Gesicht drücken (keine Ahnung, wie die noch atmen konnten) sämtliche Stühle, Fenstergriffe, Heizungsthermostate, Blumentöpfe und Türgriffe desinfizieren, damit sich ihr kleiner Thore-Morten zusätzlich zum Schnupfen nicht auch noch einen Husten holt.

​

Du kannst dir denken, wie viel Diskussionsthemen ich im Skikurs mit Müttern schon gehört habe:

​

Genau Tausende. So fühle ich mich jetzt beim Arzt.

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Eigentlich wollte ich zum Jahresanfang einfach nur ein paar Ski und Snowboardkurse geben, ohne große Diskussionen.

​

Aber ich weiß gar nicht, wo ich das noch zusätzlich unterbringen soll…

​

Angenommen du ergatterst jetzt die ein oder andere Stunde mit mir, wenn ich nicht wieder stundenlang beim Kinderarzt sitze…

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Und ich schaff´s dann nicht mal meine Kerntätigkeit - Schneesport Unterricht geben - zu erledigen.

​

Das wäre der absolute Albtraum.

​

Am sichersten wäre es einfach das Skilehrer Dasein zu beenden.

​

Aber ich hab halt leider jetzt im Januar damit wieder angefangen…

Sascha

​

PS: dass die Ehrlichkeit nicht zu kurz kommt:

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Marina war solange beim Hausarzt – aber das HÄTTE AUCH ICH SEIN KÖNNEN.

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Und dann hast du ein Problem, wenn du dringend auf Feedback wartest oder deine Schüler auf dich warten…

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Es sei denn…

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Ja, warum eigentlich nicht…

So jetzt kannst du dir den Podcast noch reinballern und den Unterschied zwischen dem Arztbesuch und den Kinderskikursen verstehen:
13 Minuten
204. # 204 Warum waren die Australien Open 2025 so besonders? - Sascha Geipel - Möglicherweise habe ich jetzt eine Annahme getroffen, die du so gar nicht siehst…

Möglicherweise ging es da vornehmlich drum, worum es denn eigentlich geht…

Ich mach das echt ungern, das musst du mir glauben.

Aber:

​

Das erfährst du leider erst im Podcast!

​

Was sollst du denn nun im Podcast erfahren?

Vielleicht wie das mit den Australien Open 2025 so war…

Vielleicht wer das Ding gewonnen hat…

Vielleicht welche kuriosen Geschichten drum herum gelaufen sind…

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Aber wenn du dir mehr Zeit für dich nehmen willst, dann verstehe ich das.

Ein Ziel. Ein Wow-Moment. Ein Grund, warum du auf keinen Fall dran bleiben solltest.

​

ich würde morgen mal versuchen, meinen abonnierten Podcast pünktlich um 7:00 Uhr anzuhören – und zwar direkt.

​Sascha

PS: Ob du wohl dabei bist?