Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast Archiv
344 Episoden
1 Stunde 13 Minuten
Was passiert, wenn Sprache nicht nur übermittelt, sondern berührt? In dieser Folge spricht Dr. Markus Denkler über die Kraft von Dialekten, den Wert sprachlicher Vielfalt und warum Worte mehr sagen als ganze Sätze. Gemeinsam tauchen wir ein in Sprachlandschaften, die verbinden – und bleiben.
55 Minuten
In dieser Folge von Die Leichtigkeit der Kunst begegnen sich die Künstlerin Ana Kostova und die Galeristin Lucia Kaufmann. Gemeinsam sprechen sie über die Ausstellung The Space of Color, über raumgreifende Arbeiten, biografische Prägungen und die Suche nach Formen jenseits der Funktion. Im Zentrum steht eine junge, klare Vision: Wie entsteht Vertrauen zwischen Kunst, Raum und Gesellschaft? Und welche Verantwortung trägt eine Galerie dabei heute – auch im Verband?
1 Stunde 23 Minuten
Wie lässt sich Fotografie denken – jenseits von Abbildung, Motiv und subjektivem Blick? In dieser Folge treffen wir auf ein außergewöhnliches Künstlerpaar: Ursel und Gottfried Jäger. Gemeinsam blicken sie auf über sechs Jahrzehnte Leben, Liebe und Bildpraxis zurück – und auf ihre ganz eigenen Wege zur Generativen Fotografie. Im Gespräch öffnet sich Fotografie als künstlerisches System: als Arbeit mit Licht, Struktur, Wiederholung, Variation und Zufall. Gottfried Jäger spricht über Fototheorie, über die Bielefelder Schule und darüber, wie Generative Fotografie Fotografiegeschichte geprägt hat. Ursel Jäger bringt eine zweite Perspektive ein: über Intuition, Licht als Sprache und eine Bildpraxis, die sich nicht über Technik definiert, sondern über Wahrnehmung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Fotogramm – also auf Bildern, die ohne Kamera entstehen und Material, Zeit und Prozess sichtbar lassen. Die Folge zeigt, wie sinnlich und offen ein fotografisches Denken sein kann, das nicht abbildet, sondern sichtbar macht, wie Sehen entsteht. Diese Episode ist ein Gespräch über Fotografie als Kunstform – und über ein gemeinsames Leben im Dialog.
1 Stunde 10 Minuten
Wind als Bild für das Unsichtbare, Spirituelle, Vergängliche – das Diözesanmuseum Paderborn macht ihn in der Ausstellung „Before the Wind“ sinnlich erfahrbar. Kuratiert von Dr. Christiane Ruhmann treffen jahrhundertealte Objekte auf zeitgenössische Klang- und Videokunst. Das Künstlerinnenduo Claudia Brieske (Berlin) und Franziska Baumann (Bern) bringt Bewegung in den Raum – mit Stimmen, Licht, Vinyl und Wind. Die Ausstellung fragt nach der spirituellen Dimension von Erinnerung, Übergang und Offenbarung. Ein Höhepunkt ist das Konzert „Before the Wind – eine Stimminszenierung im audiovisuellen Klangraum“ am 20. und 21. September 2025 – im Rahmen des IMAD-Festivals Paderborn.
1 Stunde 28 Minuten
Was macht Arbeit sichtbar – und was bleibt unsichtbar? Die Ausstellung „Das halbe Leben“ im Museum unter Tage richtet den Blick auf Arbeit als historische, körperliche und gesellschaftliche Praxis. Prof. Dr. Markus Heinzelmann, Dr. Soi Agelidis und Dr. Karl-Ludwig Elvers sprechen über künstlerische Positionen, Sorgearbeit, Erschöpfung und alternative Zeitmodelle. Hinweis: Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.
54 Minuten
Wie erzählt man Westfalen neu – jenseits von Tatort und Wilsberg? Die Produzentin Lotte Ruf (Goldstoff Filme) spricht über feministische Filmformen, Grimme-prämierte Serien wie Haus Kummerveldt, regionale Drehorte und filmische Strategien zwischen Schlossgut und Streaming. Eine Folge über Haltung, Herkunft und Humor – im Rahmen des Themenjahres 1250 Jahre Westfalen.
1 minute
Was bleibt von einem künstlerischen Leben? Ein Gespräch über Nachlassverwaltung, Verantwortung und das Weitertragen von Kunst. In dieser Folge spricht Dr. Loretta Würtenberger über ihre Arbeit im Institute for Artists & Estates, über Künstlernachlässe und über das Schlossgut Schwante in Brandenburg. Thematisiert werden Übergänge zwischen Leben und Nachlass, Fragen von Verantwortung sowie die Rolle von Öffentlichkeit im Umgang mit Kunst.
1 Stunde 14 Minuten
Was bleibt sichtbar – und was übersehen wir? In dieser Folge spricht Franziska Stünkel über die Fotografie-Serie Coexist, den Film Nahschuss mit Lars Eidinger und 15 Jahre Sommer.Frische.Kunst. in Bad Gastein. Es geht um Spiegelungen, Beobachtung, Verantwortung, Sichtbarkeit und die leise Kraft des Unsichtbaren.
45 Minuten
Wie schmeckt Heimat? Und wie erzählt ein Gasthaus von Identität, Wandel und Zusammenhalt? In dieser Folge der Reihe „Genau! Westfalen!“ sprechen Wilma und Regina Gräfin von Westphalen, Gastgeberinnen des Gasthauses Großer Kiepenkerl, über westfälische Esskultur, Verantwortung in der Gastronomie und Küche als kulturelle Praxis. Das Gespräch verbindet kulinarisches Erbe, moderne Gastlichkeit und familiäre Erfahrung – und zeigt, wie Essen zu einer biografischen und gesellschaftlichen Erzählung wird. Westfalen dient dabei als konkreter Erfahrungsraum für größere Fragen von Identität und Gemeinschaft.
58 Minuten
Udo Lindenberg in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen – ein künstlerisches Panorama voller Haltung, Humor und Ernst. Im Gespräch mit der Direktorin und Kuratorin Dr. Christine Vogt erkunden wir Lindenbergs Faust-Zyklus, seine bildstarken Deutungen der Zehn Gebote und die Idee einer bunten Menschenfamilie. Die Folge zeigt, wie sehr seine Kunst gesellschaftliche Verantwortung, politische Satire und persönliche Geschichte verbindet – zwischen Popkultur, Pinsel und Poesie.
51 Minuten
Diese Folge begleitet die Retrospektive Stories des Künstlers Sean Scully im Bucerius Kunst Forum. Im Gespräch mit Dr. Kathrin Baumstark geht es um Linien, Farben und Flächen als Träger von Erfahrung, um Werkgruppen wie Wall of Light und Doric Paintings sowie um die Frage, wie abstrakte Malerei heute erzählerisch und gesellschaftlich lesbar bleibt. Das Gespräch bleibt nah an Ausstellung und Werk – ohne Deutung, ohne Pathos. Eine Episode über Abstraktion als Haltung und über kuratorische Verantwortung.
1 Stunde 39 Minuten
Diese Folge begleitet eine Residency im Museum Schloss Moyland, bei der internationale Performance-Künstler:innen im Dialog mit dem Beuys-Archiv arbeiten. Im Gespräch sprechen Vertreter:innen des Marina Abramović Institute und des Museums über Prozesse, Verantwortung und die Bedingungen künstlerischer Arbeit zwischen Archiv und Gegenwart.
1 Stunde 22 Minuten
Paris, 1955. Eine Ausstellung abstrakter Kunst aus Deutschland. Zehn Jahre nach dem Krieg – mitten in einem Paris, das sich zögernd wieder öffnet. Wer wurde eingeladen? Wer entschied? Wer erinnerte sich?
51 Minuten
Was wäre, wenn Klänge zu Erinnerungen werden, Songs zu Zeitzeugen, Schlager zur Chronik? In dieser neuen Folge von Die Leichtigkeit der Kunst spüre ich gemeinsam mit Prof. Dr. Ingo Grabowsky dem Klang Westfalens nach: Zwischen Gregorianik und Grönemeyer, zwischen Pop und Pathos, zwischen Kloster und kollektiver Erinnerung. Wir sprechen über Udo Lindenberg im Museum, über Dialekte als akustische Heimat und darüber, warum der Schlager viel mehr ist als ein Ohrwurm. Eine Podcastfolge über Musik, Identität und die Frage: Wie klingt Zugehörigkeit?
57 Minuten
Wie weit bist du bereit zu gehen, um Kunst zu spüren? Dr. Karin Schick lädt ein zur Ausstellung In Touch. Begegnungen in der Sammlung der Hilti Art Foundation in Vaduz. Wir sprechen über kuratorische Entscheidungen, Werke der klassischen Moderne und die Frage, was es heißt, wirklich berührt zu sein. Die Leichtigkeit der Kunst begleitet dich dabei.
Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast
Seit 2020 vor Ort: Künstler:innen, Kurator:innen und Museumsdirektor:innen im Gespräch – Kunstgeschichte, Kunstmarkt und Gegenwart im deutschsprachigen Raum.