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Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast Archiv

344 Episoden
1 Stunde
1895 entdeckt Wilhelm Conrad Röntgen eine Strahlung, die erstmals einen Blick ins Innere des Körpers ermöglicht. Wenige Wochen später entsteht eines der bekanntesten Bilder der Wissenschaftsgeschichte: die durchleuchtete Hand seiner Frau Anna Bertha. Die Ausstellung „X-RAY. Die Macht des Röntgenblicks“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte greift diese Entdeckung auf und verfolgt ihre Wirkung bis in die Gegenwart. Kunst, Wissenschaft, Architektur und Mode begegnen sich hier in einem gemeinsamen Blick auf das Unsichtbare. Im Gespräch erläutert Dr. Ralf Beil, Generaldirektor der Völklinger Hütte und Kurator der Ausstellung, wie der sogenannte Röntgenblick unser Verständnis von Körper, Technik und Gesellschaft geprägt hat – und warum Fragen nach Sichtbarkeit, Transparenz und Verantwortung heute aktueller sind denn je. Das Gespräch wurde vor Ort im Weltkulturerbe Völklinger Hütte aufgezeichnet.
1 Stunde 20 Minuten
Rupprecht Geiger steht für eine konsequente Hinwendung zur Farbe in der deutschen Nachkriegskunst. Im Emil Schumacher Museum Hagen widmet sich eine Einzelausstellung seinem Werk. Julia Geiger, Leiterin des Archiv Rupprecht Geiger, und Museumsdirektor Rouven Lotz sprechen über Farbfeldmalerei, künstlerische Entscheidungen nach 1945 und die Verantwortung von Archiv und Museum im Umgang mit einem Œuvre.
56 Minuten
Diese Folge begleitet das Projekt „Green Train“ von Berlin nach Amsterdam – initiiert von Nina Backman . Im Fokus stehen Kunst, Nachhaltigkeit und europäische Kollaboration. Ein Podcast über langsames Reisen, sinnliche Begegnungen und künstlerischen Aktivismus – mit Stimmen aus dem European Sleeper, Mediamatic Amsterdam, dem Goethe-Institut, Landgoed Welna und der Thinking Forest Foundation. Aufgenommen unterwegs – zwischen Geräuschen des Zuges, Stimmen aus der Landschaft und Momenten der Stille. Die Episode ist auf Englisch.
59 Minuten
Erinnerungskultur und Identität prägen unseren Alltag oft leiser, als wir vermuten. Sie zeigen sich in Routinen, in gesellschaftlichen Debatten und in der Frage, wie wir mit Geschichte umgehen. Im Gespräch mit Prof. Dr. Malte Thießen, Direktor des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte in Münster, geht es um Geschichte als Haltung. Nicht als Rückblick, sondern als Möglichkeit, Gegenwart einzuordnen, Ambivalenzen auszuhalten und vorschnelle Urteile zu vermeiden. Die Folge führt durch Erinnerungskultur, Pandemiegeschichte, Digitalisierung und regionale Identität. Westfalen dient dabei als Ausgangspunkt – die Themen reichen darüber hinaus. Diese Episode ist Teil der Reihe Genau! Westfalen und der Zusammenarbeit LWL x Die Leichtigkeit der Kunst.
43 Minuten
Ein Gespräch mit Birte Bosse & Thomas Rentmeister über künstlerisches Arbeiten, Formfindung und Offenheit – im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
57 Minuten
Ein Gespräch über Moleküle, olfaktorische Reduktion und die Kunst, das Unsichtbare wahrzunehmen – mit Geza Schön im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
1 Stunde 13 Minuten
Fußball ist mehr als ein Spiel. Er schafft Rituale, Nähe und Zugehörigkeit – oft jenseits von Sprache oder Bildung. In dieser Folge spricht Rainer Schütte, langjähriger Präsident von Arminia Bielefeld, über Fußball und Identität. Es geht um Gemeinschaft, Verantwortung und die Frage, warum Menschen einem Verein über Jahrzehnte verbunden bleiben. Die SchücoArena dient dabei als konkreter Ort. Westfalen als kultureller Rahmen. Die Themen reichen darüber hinaus. Diese Episode ist Teil der Reihe Genau! Westfalen und der Kooperation LWL x Die Leichtigkeit der Kunst im Jubiläumsjahr 1250 Jahre Westfalen.
1 Stunde 5 Minuten
New Talents Ruhr zeigt, wie künstlerische Entwicklung im Ruhrgebiet begleitet werden kann – über Zeit, in Feldern wie Urban Arts, elektronische Musik, digitale Kunst, Performance und Neuer Zirkus. Sophie Charlotte Kirk (Regionalverband Ruhr) spricht über Ziele und Strukturen des Programms. Daniel Bausch beschreibt Mentoring als Praxis von Nähe, Verantwortung und präzisem Feedback. Alia Brunschier und Selma Hildebrand erzählen aus ihrer Arbeit im Programm: über Rollenbilder, Selbstvertrauen und den Weg zur eigenen Sprache. Hinweis: Diese Episode entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.
1 Stunde 16 Minuten
Was verbindet eine Pionierin der Farbfeldmalerei mit drei zeitgenössischen Künstler:innen? Im Museum Reinhard Ernst treffen Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess aufeinander und auf das Werk von Helen Frankenthaler. Ein Gespräch über Spontaneität, Reduktion, Zweifel und Vertrauen. Über das, was Malerei heute sein kann – wenn man sie lässt.
1 Stunde 11 Minuten
Das Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden widmet sich der internationalen abstrakten Kunst nach 1945. Im Gespräch sprechen Museumsdirektor Dr. Oliver Kornhoff und Kuratorin Lea Schäfer über den Aufbau des neuen Hauses, über Architektur von Fumihiko Maki und über die Ausstellung Helen Frankenthaler moves. Dabei geht es um Sammlung, kuratorische Entscheidungen und um die Rolle eines Museums innerhalb der Stadtgesellschaft.
46 Minuten
Arbeit prägt Biografien, Orte und Gemeinschaften. In dieser Folge der Reihe „Genau! Westfalen!“ spricht Dr. Kirsten Baumann, Direktorin der LWL-Industriemuseen, über Industriekultur als gesellschaftliche Erfahrung. Das Gespräch führt durch Fragen von Strukturwandel, Erinnerung und Verantwortung – und zeigt, wie industrielle Vergangenheit in neue Formen von Alltag, Arbeit und Identität hineinwirkt. Westfalen dient dabei als konkreter Erfahrungsraum für größere Zusammenhänge zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft.
1 Stunde 4 Minuten
Dorothy Iannone (1933–2022) steht für eine radikale künstlerische Freiheit: Liebe, Ekstase, Ornament, Körper und Spiritualität. Dr. Ilka Voermann und Dr. Jenny Graser sprechen über Iannones Künstlerbücher, Zensur, ihren Berlin-Bezug, die Beziehung zu Dieter Roth und die Frage, was diese Kunst heute sichtbar macht – in Institutionen, im Diskurs und im Alltag.
35 Minuten
Nina Backman über das Silence Project, Sisu, Zugehörigkeit und Kunst als Haltung – ein Gespräch aus Helsinki und Berlin im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
1 Stunde 3 Minuten
InformELLE rückt Künstlerinnen des Informel in den Mittelpunkt, deren Arbeiten lange präsent waren, über die jedoch kaum noch gesprochen wurde. Das Gespräch im Emil Schumacher Museum in Hagen nähert sich der Ausstellung ruhig und offen – entlang von Ausbildungswegen, Netzwerken, institutionellen Zugängen und biografischen Linien. Rouven Lotz spricht über kuratorische Entscheidungen, über Sichtbarkeit und Erinnerung sowie über die Verantwortung von Institutionen heute. Ein Gespräch, das nicht erklären will, sondern Raum lässt – für Werke, für Fragen und für ein Weiterdenken.
1 Stunde 21 Minuten
Bilder sind nie neutral. Sie ordnen, lenken und prägen kollektive Erinnerung. Diese Episode widmet sich der Zeppelin-Fotografie als historischer Bildpraxis und fragt, wie Archivbilder heute gelesen und gezeigt werden können. Dr. Mara-Johanna Kölmel und Dominik Busch vom Zeppelin Museum Friedrichshafen sprechen über Bildpolitik, kuratorische Entscheidungen und Vermittlungsarbeit zwischen Archiv und Gegenwart. Ausgangspunkt ist die Ausstellung „Bild und Macht. Zeppelin-Fotografie im Fokus“, die historische Aufnahmen in einen gesellschaftlichen und politischen Zusammenhang stellt. Das Gespräch bleibt nah an den Bildern, an ihren Entstehungsbedingungen und an der institutionellen Verantwortung im Umgang mit visueller Geschichte.
Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast

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Seit 2020 vor Ort: Künstler:innen, Kurator:innen und Museumsdirektor:innen im Gespräch – Kunstgeschichte, Kunstmarkt und Gegenwart im deutschsprachigen Raum.