Baustelle Bauwesen Archiv
97 Episoden
56 Minuten
Geschlechtliche Gleichberechtigung im Bauwesen ist ja so eine Sache. Im Jahr 2014 bestimmte die Bundesagentur für Arbeit den Frauenanteil im Bauwesen. Die Ergebnisse sind ernüchternd: 34,9% der Beschäftigten in Architektur- und Ingenieurbüros, 13,1% der Beschäftigten im Baugewerbe und 9,6% der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe sind Frauen (siehe Quelle). Diese Zahlen zeigen ganz klar: Das Bauwesen ist von Männern dominiert. Gleichzeitig zählt die Baubranche zu einem traditionellen und konservativen Industriezweig in Deutschland. Dass es da für Frau sehr schwierig werden kann ernst genommen zu werden liegt auf der Hand. Oft werden sie auch Opfer von Mansplaining oder unterschwelligen Witzen. Aber was der Baubranche klarwerden sollte: ein enormes Potential unserer Gesellschaft ist ungenutzt. Dieses Potential wartet laut unserem Interviewgast Barbara Nilkens nur darauf sich am Bauwesen zu beteiligen: die Frau. Barbara ist engagiertes Mitglied im Deutschen Ingenieurinnenbund e.V., sie spricht über ihre 20 jährige Berufserfahrung als Bauleiterin. Und erzählt uns wie sie in großen Meetings wahrgenommen wurde und welche Sorgen sie nach dem Bauingenieurstudium plagten. Denn sie hat sich Sorgen gemacht, wie sie Beruf und Familie unter einen Hut bringen kann. Im Ingenieurinnenbund hat sie Frauen gefunden, die ihr durch Beispiele gezeigt haben, ihren Weg zu gehen. Nun ist sie selbstständig und will mit ihrem Büro die Kommunikation im Bauwesen revolutionieren. Denn sie hat festgestellt dass Kommunikation ihre Stärke ist. Sie erzählt uns deswegen über ihr Büro Baukommunikation und dessen Ziele. Zusammen mit ihr debattieren wir über die Frage ob Gleichberechtigung und Kommunikation etwas miteinander zu tun hat. Ein MustListen für alle Baustelle Bauwesen Fans. Viel Spaß! Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann schreibt uns doch bitte eine Nachricht auf unserer Homepage oder unserem Instagram. Wir freuen uns! Wir stecken sehr viel Arbeit in Baustelle Bauwesen und verzichten auf kommerzielle Werbung. Daher würden wir uns freuen, wenn ihr auf unser Steady klickt und ein Paket bucht um uns mit einem kleinen Beitrag finanziell zu unterstützen. Das ermöglicht es uns weiterhin so viel für #baubau tun zu können. Danke!
46 Minuten
Kann man sich aktiv für einen Wandel in der Baubranche einsetzen? Ja! Denn schaut euch beispielsweise den Verein Architects for Future an. Sie haben derzeit (bis 8. Januar 2021) eine der wichtigsten Petitionen für umweltgerechtes Bauen in die Wege geleitet: Bauwende JETZT! Und genau darum geht es hier in dieser Episode wir wollen euch nämlich dazu motivieren die Petition zu unterschreiben.
Zusammen mit Nadine Schimmelpfennig (A4F) und Michael Wicke, dem Petitor der Petition, sprechen wir über dessen wichtigen Inhalt. Wir, Michi und Philip, sind begeistert von dem Engagement des Vereins und sehen die Petition als ersten Schritt in Richtung eines Wandels im Bauwesen. Hört euch die Argumente der beiden Vereinsmitglieder an und denkt darüber nach. Auch wenn viel Raum für Diskussionen bleibt und ihr nicht immer Einverstanden seid, bestätigt das nur, dass diese Themen auf Bundesebene entschieden werden müssen! Und auf schnellstem Wege geht dass, wenn 50.000 Menschen unterzeichnet haben. Daher gilt für euch alle ob dafür oder dagegen: Unterschreiben, unterschreiben & unterschreiben!
Die Architects for Future stehen solidarisch mit der Fridays for Future Bewegung und setzen sich für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens ein. Demnach soll die Erderwärmung nur maximal 1,5° C ansteigen. Wie die treuen Baustelle Bauwesen Hörer schon lange wissen, ist die Baubranche einer der Hauptverschmutzer weltweit. Das ist auch der Grund warum der Verein Architects for Future Deutschland e.V. entstanden ist. Denn sie setzen sich für einen nachhaltigen Wandel ein. Dies machen sie durch Öffentlichkeitsarbeit, durch ein breites Netzwerk aus allen am Bau Beteiligten und durch das Schaffen einer Wissensgrundlage. Und jetzt auch durch die Petition Bauwende JETZT!
Hier geht es zum Link um die Petition zu unterzeichnen: Bauwende JETZT!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann schreibt uns doch bitte eine Nachricht auf unserer Homepage oder unserem Instagram. Wir freuen uns! Wir stecken sehr viel Arbeit in Baustelle Bauwesen und verzichten auf kommerzielle Werbung. Daher würden wir uns freuen, wenn ihr auf unser Steady klickt und ein Paket bucht um uns mit einem kleinen Beitrag finanziell zu unterstützen. Das ermöglicht es uns weiterhin so viel für #baubau tun zu können. Danke!
Zusammen mit Nadine Schimmelpfennig (A4F) und Michael Wicke, dem Petitor der Petition, sprechen wir über dessen wichtigen Inhalt. Wir, Michi und Philip, sind begeistert von dem Engagement des Vereins und sehen die Petition als ersten Schritt in Richtung eines Wandels im Bauwesen. Hört euch die Argumente der beiden Vereinsmitglieder an und denkt darüber nach. Auch wenn viel Raum für Diskussionen bleibt und ihr nicht immer Einverstanden seid, bestätigt das nur, dass diese Themen auf Bundesebene entschieden werden müssen! Und auf schnellstem Wege geht dass, wenn 50.000 Menschen unterzeichnet haben. Daher gilt für euch alle ob dafür oder dagegen: Unterschreiben, unterschreiben & unterschreiben!
Die Architects for Future stehen solidarisch mit der Fridays for Future Bewegung und setzen sich für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens ein. Demnach soll die Erderwärmung nur maximal 1,5° C ansteigen. Wie die treuen Baustelle Bauwesen Hörer schon lange wissen, ist die Baubranche einer der Hauptverschmutzer weltweit. Das ist auch der Grund warum der Verein Architects for Future Deutschland e.V. entstanden ist. Denn sie setzen sich für einen nachhaltigen Wandel ein. Dies machen sie durch Öffentlichkeitsarbeit, durch ein breites Netzwerk aus allen am Bau Beteiligten und durch das Schaffen einer Wissensgrundlage. Und jetzt auch durch die Petition Bauwende JETZT!
Hier geht es zum Link um die Petition zu unterzeichnen: Bauwende JETZT!
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14 Minuten
Die Tanne ist ein Meisterwerk der Natur. Im Dezember ist sie so präsent wie nie im ganzen Jahr. Genau deswegen auch hier bei uns im Podcast. In dieser Bonus Episode wird der Tannenbaum als ein besonderes Bauwerk der Ingenieurgeschichte betrachtet. Hört Philip bei dieser etwas besonderen Folge zu, denn er kann garnicht aufhören über die Tanne zu schwärmen... und schaltet nicht weg, denn es taucht ein für Bauwerksfolgen ungewohnter Zweitsprecher auf...
Viel Spaß!
Viel Spaß!
1 Stunde 10 Minuten
Das Thema Building Information Modeling ist in aller Munde. Die Digitalisierung schreitet voran und das Bauwesen rüstet sich. Zahlreiche große Software Firmen verkaufen unter dem Image BIM ihre Produkte. Es heißt es sei das Tool um dem Bauwesen einen Platz in der digitalisierten Welt des 21. Jahrhunderts zu geben. Solche Slogans setzen nicht nur viele Unternehmen unter Druck sondern auch die beteiligten Planer. Denn derzeit wissen sehr wenige was BIM überhaupt bedeutet und wofür es im übertragenen Sinne steht.
Deswegen lautet die Frage doch: Ist BIM wirklich notwendig und was ist das wesentlich wichtige was wir aus den vielen Marketingslogans ziehen sollten? Deswegen sprechen wir in Episode #17 des Podcast Baustelle Bauwesen mit dem BIM Profi Kim Boris Löffler! Kim ist Architekt und hat verdammt viel Erfahrung wenn es um Digitalisierung geht. Seine langjährige Berufserfahrung, gesammelt bei hochkarätigen Ingenieurbüros, berechtigt diese Aussage. Jetzt ist er selbstständig mit seinem Büro hochundweit.
Hier erzählt er uns auch über sein derzeit spannendstes Projekt: der Dachkonstruktion des Heizkraftwerks in Erfurt (siehe Episodenlogo). Nebenbei hat er aber in den letzten Jahren viele Seminare zum Thema BIM gegeben, derzeit am edubim campus. Wir halten fest: Wenn wir über BIM sprechen wollen, dann ist Kim definitiv eine der besten Adressen. Denn wenn man in dieser Episode etwas genauer hinhört, dann werdet ihr feststellen dass das Thema BIM Kim sehr am Herzen liegt. Er ist begnadeter Storyteller und hat wirklich immer einen Gag parat. Von dem her wünschen wir euch viel Spaß mit dieser Episode!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann schreibt uns doch bitte eine Nachricht auf unserer Homepage oder unserem Instagram. Wir freuen uns! Wir stecken sehr viel Arbeit in Baustelle Bauwesen und verzichten auf kommerzielle Werbung. Daher würden wir uns freuen, wenn ihr auf unser Steady klickt und ein Paket bucht um uns mit einem kleinen Beitrag finanziell zu unterstützen. Das ermöglicht es uns weiterhin so viel für #baubau tun zu können. Danke!
Deswegen lautet die Frage doch: Ist BIM wirklich notwendig und was ist das wesentlich wichtige was wir aus den vielen Marketingslogans ziehen sollten? Deswegen sprechen wir in Episode #17 des Podcast Baustelle Bauwesen mit dem BIM Profi Kim Boris Löffler! Kim ist Architekt und hat verdammt viel Erfahrung wenn es um Digitalisierung geht. Seine langjährige Berufserfahrung, gesammelt bei hochkarätigen Ingenieurbüros, berechtigt diese Aussage. Jetzt ist er selbstständig mit seinem Büro hochundweit.
Hier erzählt er uns auch über sein derzeit spannendstes Projekt: der Dachkonstruktion des Heizkraftwerks in Erfurt (siehe Episodenlogo). Nebenbei hat er aber in den letzten Jahren viele Seminare zum Thema BIM gegeben, derzeit am edubim campus. Wir halten fest: Wenn wir über BIM sprechen wollen, dann ist Kim definitiv eine der besten Adressen. Denn wenn man in dieser Episode etwas genauer hinhört, dann werdet ihr feststellen dass das Thema BIM Kim sehr am Herzen liegt. Er ist begnadeter Storyteller und hat wirklich immer einen Gag parat. Von dem her wünschen wir euch viel Spaß mit dieser Episode!
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15 Minuten
Wie alt ist die Profession der/des Bauschaffenden? Die Ausgrabungen die auf einer markanten Hügelkette im Süden der Türkei gefunden wurden, deuten auf eine über 11000 Jahre alte Geschichte hin. Lange vor den Anfängen der Zivilisation wurden am Göbekli Tepe monumentale Ritualbauten von Menschenhand erschaffen. Diese sind für die damalige Zeit so komplex, dass man davon ausgeht eine Vorplanung muss stattgefunden haben. Es deutet also alles daraufhin, dass damals schon Ingenieurinnen und Ingenieure tätig waren.
1963 wird diese „Tempelanlage“ entdeckt und ist seitdem einer der interessantesten Funde aus der Prähistorie der Menschen. Im Jahre 2017 wurde ein wunderschönes Membrandach über der prägnantesten Fundstelle erbaut. Dieses soll den Bestand der Ausgrabungen sichern, vor Witterung schützen und die Besucher möglichst nah an die Fundstelle heranlassen. Die Architektur des modernen Bauwerks wurde von den IngenieurenInnen bei EiSat und kklf architekten entworfen und geplant. 2019 wurde das Schutzdach mit dem deutschen Stahlbaupreis und dem Finsterwalder Ingenieurbaupreis ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt dieser Episode stehen demnach 2 Bauwerke aus unterschiedlichen „Epochen“. Viel Spaß beim Zuhören!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann hinterlasst doch ein Kommentar, meldet euch bei uns auf der Homepage oder schreibt uns bei Instagram. Wir freuen uns! Und wenn euch das was wir machen so gut gefällt, dann unterstützt uns doch mit einem kleinen Paket auf unserem Steady. Damit könnt ihr nämlich garantieren, dass wir euch auch in Zukunft mit den wichtigen Themen der Baustelle Bauwesen beliefern. Danke!
1963 wird diese „Tempelanlage“ entdeckt und ist seitdem einer der interessantesten Funde aus der Prähistorie der Menschen. Im Jahre 2017 wurde ein wunderschönes Membrandach über der prägnantesten Fundstelle erbaut. Dieses soll den Bestand der Ausgrabungen sichern, vor Witterung schützen und die Besucher möglichst nah an die Fundstelle heranlassen. Die Architektur des modernen Bauwerks wurde von den IngenieurenInnen bei EiSat und kklf architekten entworfen und geplant. 2019 wurde das Schutzdach mit dem deutschen Stahlbaupreis und dem Finsterwalder Ingenieurbaupreis ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt dieser Episode stehen demnach 2 Bauwerke aus unterschiedlichen „Epochen“. Viel Spaß beim Zuhören!
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59 Minuten
Wie wirkt sich unser Handeln als Bauingenieur:In auf unsere Umwelt und Mitmenschen aus und haben wir überhaupt die Chance etwas zu verbessern? Genau darüber unterhalten wir uns mit unserem Gast Max Dombrowski von schlaich bergermann partner . Zusammen philosophieren wir in dieser Episode über unsere Verantwortung als BauingenieurIn.
Weil bei uns dreien der Berufseinstieg noch nicht so weit zurück liegt, sprechen wir im ersten Teil der Folge über den Übergang vom Studium ins Berufsleben. Wir erinnern uns, nach welchen Kriterien wir den ersten Job ausgesucht haben und wie wir die erste Zeit im Büro bzw. auf der Baustelle erlebt haben.
Mit Blick auf die kommende Generation von BauingenieurenInnen fällt uns auf, dass durch Bewegungen wie Fridays for Future moralische Fragen in Zukunft noch stärker in den Mittelpunkt rücken werden. Wir diskutieren, wie sich unsere Bauwerke ökologisch, sozial und baukulturell auf ihre Umwelt auswirken und erkennen, dass wir richtig etwas bewegen können, wenn wir nur wollen. Viel Spaß!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann schreibt uns doch bitte eine Nachricht auf unserer Homepage oder unserem Instagram. Wir freuen uns! Wir stecken sehr viel Arbeit in Baustelle Bauwesen und verzichten auf kommerzielle Werbung. Daher würden wir uns freuen, wenn ihr auf unser Steady klickt und ein Paket bucht um uns mit einem kleinen Beitrag finanziell zu unterstützen. Das ermöglicht es uns weiterhin so viel für #baubau tun zu können. Danke!
Weil bei uns dreien der Berufseinstieg noch nicht so weit zurück liegt, sprechen wir im ersten Teil der Folge über den Übergang vom Studium ins Berufsleben. Wir erinnern uns, nach welchen Kriterien wir den ersten Job ausgesucht haben und wie wir die erste Zeit im Büro bzw. auf der Baustelle erlebt haben.
Mit Blick auf die kommende Generation von BauingenieurenInnen fällt uns auf, dass durch Bewegungen wie Fridays for Future moralische Fragen in Zukunft noch stärker in den Mittelpunkt rücken werden. Wir diskutieren, wie sich unsere Bauwerke ökologisch, sozial und baukulturell auf ihre Umwelt auswirken und erkennen, dass wir richtig etwas bewegen können, wenn wir nur wollen. Viel Spaß!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann schreibt uns doch bitte eine Nachricht auf unserer Homepage oder unserem Instagram. Wir freuen uns! Wir stecken sehr viel Arbeit in Baustelle Bauwesen und verzichten auf kommerzielle Werbung. Daher würden wir uns freuen, wenn ihr auf unser Steady klickt und ein Paket bucht um uns mit einem kleinen Beitrag finanziell zu unterstützen. Das ermöglicht es uns weiterhin so viel für #baubau tun zu können. Danke!
14 Minuten
Die Geburt der Stahlbetonschalen in Spanien! Der Bauingenieur Eduardo Torroja entwickelte die Tribünen der Pferderennbahn in der Nähe von Madrid. Er selbst hat dazu sehr bescheidene aber interessante Worte:
"Einige Leute haben mich gefragt, wie die laminare Struktur des Dachs des Hippodroms in Madrid entstanden ist. Nun, es ist weder das Werk eines Genies, noch das Ergebnis einer wunderbaren Idee oder einer momentanen Inspiration, es ist lediglich das Ergebnis einer Studie über die aktuelle Entwicklung von möglichen Stahlbetonformen."
Philip beschreibt euch in dieser Episode das Besondere an der Konstruktion. Eduardo Torroja war ein genialer Baumeister des letzten Jahrhunderts und das Hippodrom in La Zarzuela ist heute ein Wahrzeichen der spanischen Ingenieurbaukunst. Leider ist es viel zu unbekannt im deutschsprachigen Raum. Ab dieser Episode der Serie Baustelle Bauwesen Bauwerke aber nicht mehr... viel Spaß!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann hinterlasst doch ein Kommentar, meldet euch bei uns auf der Homepage oder schreibt uns bei Instagram. Wir freuen uns! Und wenn euch das was wir machen so gut gefällt, dann unterstützt uns doch mit einem kleinen Paket auf unserem Steady. Damit könnt ihr nämlich garantieren, dass wir euch auch in Zukunft mit den wichtigen Themen der Baustelle Bauwesen beliefern. Danke!
"Einige Leute haben mich gefragt, wie die laminare Struktur des Dachs des Hippodroms in Madrid entstanden ist. Nun, es ist weder das Werk eines Genies, noch das Ergebnis einer wunderbaren Idee oder einer momentanen Inspiration, es ist lediglich das Ergebnis einer Studie über die aktuelle Entwicklung von möglichen Stahlbetonformen."
Philip beschreibt euch in dieser Episode das Besondere an der Konstruktion. Eduardo Torroja war ein genialer Baumeister des letzten Jahrhunderts und das Hippodrom in La Zarzuela ist heute ein Wahrzeichen der spanischen Ingenieurbaukunst. Leider ist es viel zu unbekannt im deutschsprachigen Raum. Ab dieser Episode der Serie Baustelle Bauwesen Bauwerke aber nicht mehr... viel Spaß!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann hinterlasst doch ein Kommentar, meldet euch bei uns auf der Homepage oder schreibt uns bei Instagram. Wir freuen uns! Und wenn euch das was wir machen so gut gefällt, dann unterstützt uns doch mit einem kleinen Paket auf unserem Steady. Damit könnt ihr nämlich garantieren, dass wir euch auch in Zukunft mit den wichtigen Themen der Baustelle Bauwesen beliefern. Danke!
51 Minuten
Die promovierte Juristin Sarah Legner forscht an einer rechtlichen Grundlage die das Bauwesen in Deutschland grundsätzlich revolutionieren soll! Ihr Projekt ist der Mehrparteienvertrag. Dieser soll Kooperation, Kreativität, Risikobereitschaft, Flexibilität und Vertrauen im Bauwesen fördern.
Aber was ist eigentlich das derzeitige Problem? Ganz einfach: Bauprojekte basieren auf einer Verkettung von bilateralen also zweiseitigen Verträgen. Bauprojekte bestehen aber nicht nur aus zwei Parteien, denn schon das einfachste Projekt hat drei Beteiligte: den Bauherren, den Fachplaner und den Generalunternehmer. Wenn sich nun alle drei vertraglich untereinander absichern wollen, entstehen dabei mindestens 2 Verträge. Also: je mehr Projektbeteiligte umso mehr zweiseitige Verträge.
Die Verkettungen von zweiseitigen Verträgen haben schon so einige deutsche Großbauprojekte ins Wanken gebracht (Elbphilharmonie, Flughafen Berlin, Kombilösung Karlsruhe, usw.). Beim ihrem Abschluss wird nämlich nicht das Projekt geschützt, sondern die finanziellen Interessen des Projektbeteiligten. Daraus folgen Nachtragsschlachten die Bauzeiten um ein Vielfaches verlängern. Von Vertrauen und Flexibilität ist da definitiv nicht die Rede.
ABER: Innovative Bauprojekte fordern eine vertragliche Basis die gleichzeitig den Projekterfolg garantieren und alle Projektbeteiligten absicheren kann. Und warum genau da der Mehrparteienvertrag von großer Bedeutung ist, erfahrt ihr in dieser Episode. Mit Dr. Sarah Legner haben Michi & Philip eine talentierte Rechtswissenschaftlerin zu Gast, die seit einigen Jahren an Mehrparteienvertägen forscht. Sie zeigt anhand von internationalen Beispielen dass auch in Deutschland eine Wende hervorgerufen werden sollte. Viel Spaß beim Zuhören!
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Aber was ist eigentlich das derzeitige Problem? Ganz einfach: Bauprojekte basieren auf einer Verkettung von bilateralen also zweiseitigen Verträgen. Bauprojekte bestehen aber nicht nur aus zwei Parteien, denn schon das einfachste Projekt hat drei Beteiligte: den Bauherren, den Fachplaner und den Generalunternehmer. Wenn sich nun alle drei vertraglich untereinander absichern wollen, entstehen dabei mindestens 2 Verträge. Also: je mehr Projektbeteiligte umso mehr zweiseitige Verträge.
Die Verkettungen von zweiseitigen Verträgen haben schon so einige deutsche Großbauprojekte ins Wanken gebracht (Elbphilharmonie, Flughafen Berlin, Kombilösung Karlsruhe, usw.). Beim ihrem Abschluss wird nämlich nicht das Projekt geschützt, sondern die finanziellen Interessen des Projektbeteiligten. Daraus folgen Nachtragsschlachten die Bauzeiten um ein Vielfaches verlängern. Von Vertrauen und Flexibilität ist da definitiv nicht die Rede.
ABER: Innovative Bauprojekte fordern eine vertragliche Basis die gleichzeitig den Projekterfolg garantieren und alle Projektbeteiligten absicheren kann. Und warum genau da der Mehrparteienvertrag von großer Bedeutung ist, erfahrt ihr in dieser Episode. Mit Dr. Sarah Legner haben Michi & Philip eine talentierte Rechtswissenschaftlerin zu Gast, die seit einigen Jahren an Mehrparteienvertägen forscht. Sie zeigt anhand von internationalen Beispielen dass auch in Deutschland eine Wende hervorgerufen werden sollte. Viel Spaß beim Zuhören!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann schreibt uns doch bitte eine Nachricht auf unserer Homepage oder unserem Instagram. Wir freuen uns! Wir stecken sehr viel Arbeit in Baustelle Bauwesen und verzichten auf kommerzielle Werbung. Daher würden wir uns freuen, wenn ihr auf unser Steady klickt und ein Paket bucht um uns mit einem kleinen Beitrag finanziell zu unterstützen. Das ermöglicht es uns weiterhin so viel für #baubau tun zu können. Danke!
14 Minuten
In Zeiten von Corona sind Museumsbesuche leider sehr selten, denn viele Museen sind derzeit geschlossen. So auch die Museumsinsel in Berlin. Somit kann die James Simon Galerie, das zentrale Eingangsportal der Museumsinsel, nur von aussen bestaunt werden. Für leidenschaftliche Bauingenieure und Fans des Podcasts Baustelle Bauwesen könnte aber interessant sein, dass das eigentliche ingenieurstechnische Kunstwerk hinter der Galerie leider auch dann nicht zu bewundern ist, wenn das Museum besucht werden kann. Es liegt nämlich unter dem eigentlichen Gebäude: Die Gründung.
Die von David Chipperfield entworfene Galerie wurde vor Kurzem mit Platz 1 des ArchitekturPreis Berlin ausgezeichnet. Dieser Preis konnte aber nur gewonnen werden, weil die Geotechniker es durch ihren Gründungsentwurf ermöglichten, die Lasten über Pfähle in den Baugrund zu bringen. Somit war bei diesem Bauwerk das Zusammenspiel aus Geotechnik, Architektur und Tragwerksplanung essentiell. Michi berichtet über die Details in Episode #14 der Serie Bauwerke. Viel Spaß!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann hinterlasst doch ein Kommentar, meldet euch bei uns auf der Homepage oder schreibt uns bei Instagram. Wir freuen uns! Und wenn euch das was wir machen so gut gefällt, dann unterstützt uns doch mit einem kleinen Paket auf unserem Steady. Damit könnt ihr nämlich garantieren, dass wir euch auch in Zukunft mit den wichtigen Themen der Baustelle Bauwesen beliefern. Danke!
Buch Ingenieurbaukunst - Engineering Made in Germany
James Simon Galerie - Ingenieurgruppe Bauen
Die von David Chipperfield entworfene Galerie wurde vor Kurzem mit Platz 1 des ArchitekturPreis Berlin ausgezeichnet. Dieser Preis konnte aber nur gewonnen werden, weil die Geotechniker es durch ihren Gründungsentwurf ermöglichten, die Lasten über Pfähle in den Baugrund zu bringen. Somit war bei diesem Bauwerk das Zusammenspiel aus Geotechnik, Architektur und Tragwerksplanung essentiell. Michi berichtet über die Details in Episode #14 der Serie Bauwerke. Viel Spaß!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann hinterlasst doch ein Kommentar, meldet euch bei uns auf der Homepage oder schreibt uns bei Instagram. Wir freuen uns! Und wenn euch das was wir machen so gut gefällt, dann unterstützt uns doch mit einem kleinen Paket auf unserem Steady. Damit könnt ihr nämlich garantieren, dass wir euch auch in Zukunft mit den wichtigen Themen der Baustelle Bauwesen beliefern. Danke!
Buch Ingenieurbaukunst - Engineering Made in Germany
James Simon Galerie - Ingenieurgruppe Bauen
56 Minuten
Zirkuläres Bauen beschäftigt die Bauwelt schon seit einigen Jahren. Viele Bauwerke wurden seit dem schon nach dem Cradle to Cradle (C2C) Prinzip gebaut. Sehr viel wird in diese Richtung geplant und diese Art des Bauens ist definitiv im Kommen. Architekten bewerben es und Bauherren steigen mit ein um ihr öffentliches Image zeitgenössischer zu gestalten.
Beim Bauen nach C2C werden Neubauten so ausgelegt, dass der gesamte Komplex wieder rückgebaut werden kann und die Bauteile wieder verwendet werden können. Im Falle eines Rückbaus in 50 Jahren ist das eine Errungenschaft, da dann keine neuen Bauteile mehr entworfen werden müssen, sondern die Bauteile aus dem Gebäude XY einfach verwendet werden können. Daten werden in Materialpässen gesammelt und diese Datenbank enthält alle Informationen die für C2C wichtig sind.
Aber eine Frage bleibt offen: Was passiert mit den Bauwerken im Bestand? Diese wurden nicht C2C konform gebaut, dennoch sollten sie als Ressource für zukünftige C2C Gebäude verwendet werden können.
Und genau hier kommt das Startup von Julius und seinen Mitstreitern ins Spiel. Sie entwickeln derzeit Concular, eine Plattform, die es ermöglichen soll den Abriss und die Planung neuer Bauwerke digital zu verbinden. Dabei soll ein Marktplatz entstehen, der das Wort Bauschutt aus dem Duden verbannen wird. Denn Bauschutt wird mit Concular zu neuem Material, der vom Abriss direkt zur neuen Baustelle geliefert wird. Hört euch die 14. Episode von Baustelle Bauwesen an und es werden sicherlich alle Nachteile die euch jetzt direkt in den Kopf schießen nichtig gemacht.
Vor Concular hat Julius den größten europäischen online Marktplatz für wiederverwertbare Baumaterialen aufgebaut: Restado. Dort wurden schon über 50000 Einzelstücke auf den Markt zurückgeführt. Dabei sammelte er Erkenntnisse die für Concular essentiell sind.
Zusammen mit ihm sprechen Michi & Philip über genau das. Lasst euch daher diese Folge keineswegs entgehen. Denn am Ende laden wir euch zu einer Brainstorming Session ein. Da geht es dann darum wie statisch tragende Bauteile von Bauwerken im Abriss wieder auf den Markt zurückgeführt werden können. Zumindest spielen wir mit der Idee... Viel Spaß!!!
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Beim Bauen nach C2C werden Neubauten so ausgelegt, dass der gesamte Komplex wieder rückgebaut werden kann und die Bauteile wieder verwendet werden können. Im Falle eines Rückbaus in 50 Jahren ist das eine Errungenschaft, da dann keine neuen Bauteile mehr entworfen werden müssen, sondern die Bauteile aus dem Gebäude XY einfach verwendet werden können. Daten werden in Materialpässen gesammelt und diese Datenbank enthält alle Informationen die für C2C wichtig sind.
Aber eine Frage bleibt offen: Was passiert mit den Bauwerken im Bestand? Diese wurden nicht C2C konform gebaut, dennoch sollten sie als Ressource für zukünftige C2C Gebäude verwendet werden können.
Und genau hier kommt das Startup von Julius und seinen Mitstreitern ins Spiel. Sie entwickeln derzeit Concular, eine Plattform, die es ermöglichen soll den Abriss und die Planung neuer Bauwerke digital zu verbinden. Dabei soll ein Marktplatz entstehen, der das Wort Bauschutt aus dem Duden verbannen wird. Denn Bauschutt wird mit Concular zu neuem Material, der vom Abriss direkt zur neuen Baustelle geliefert wird. Hört euch die 14. Episode von Baustelle Bauwesen an und es werden sicherlich alle Nachteile die euch jetzt direkt in den Kopf schießen nichtig gemacht.
Vor Concular hat Julius den größten europäischen online Marktplatz für wiederverwertbare Baumaterialen aufgebaut: Restado. Dort wurden schon über 50000 Einzelstücke auf den Markt zurückgeführt. Dabei sammelte er Erkenntnisse die für Concular essentiell sind.
Zusammen mit ihm sprechen Michi & Philip über genau das. Lasst euch daher diese Folge keineswegs entgehen. Denn am Ende laden wir euch zu einer Brainstorming Session ein. Da geht es dann darum wie statisch tragende Bauteile von Bauwerken im Abriss wieder auf den Markt zurückgeführt werden können. Zumindest spielen wir mit der Idee... Viel Spaß!!!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann schreibt uns doch bitte eine Nachricht auf unserer Homepage oder unserem Instagram. Wir freuen uns! Wir stecken sehr viel Arbeit in Baustelle Bauwesen und verzichten auf kommerzielle Werbung. Daher würden wir uns freuen, wenn ihr auf unser Steady klickt und ein Paket bucht um uns mit einem kleinen Beitrag finanziell zu unterstützen. Das ermöglicht es uns weiterhin so viel für #baubau tun zu können. Danke!
14 Minuten
Starke Stürme und Hochwasser prägen jede Küstenregion. Dabei werden große ländliche Regionen aber auch Städte überflutet. Zum einen sind dadurch die Menschen gefährdet, zum anderen aber auch die Natur. Um sich und die Natur vor diesen Katastrophen zu schützen, begannen Menschen Dämme und Deiche zu bauen. Hochwasser und Sturmfluten werden von diesen Bauwerken kontrolliert und ihr Erfolg ist maßgeblich vom Können der Bauingenieurinnen und Bauingenieure geprägt. Dass dieses Können noch lange nicht ihren Gipfel erreicht hat, zeigt das Sperrwerk in Greifswald-Wieck.
Im Jahr 2016 wurde dort nämlich das erste Sperrwerk an der deutschen Ostseeküste eingeweiht. Das Sperrwerk und die dazugehörigen Deiche schützen die Universitäts- und Hansestadt Greifswald vor Sturmfluten aber auch ein Brackwasser Biotop nördlich der Stadt. Beim Bau wurden zahlreiche Wasserbau-Innovationen umgesetzt. Dies führte letzendlich auch dazu, dass das Sperrwerk 2016 den deutschen Ingenieurbaupreis gewonnen hat.
Was an diesem Bauwerk so besonders ist erzählt euch Philip in dieser Episode der Podcast Serie Baustelle Bauwesen Bauwerke. Stay Tuned!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann hinterlasst doch ein Kommentar, meldet euch bei uns auf der Homepage oder schreibt uns bei Instagram. Wir freuen uns! Und wenn euch das was wir machen so gut gefällt, dann unterstützt uns doch mit einem kleinen Paket auf unserem Steady. Damit könnt ihr nämlich garantieren, dass wir euch auch in Zukunft mit den wichtigen Themen der Baustelle Bauwesen beliefern. Danke!
Buch Ingenieurbaukunst - Engineering Made in Germany
Paulu & Lettner Ingenieurgesellschaft mbH
Im Jahr 2016 wurde dort nämlich das erste Sperrwerk an der deutschen Ostseeküste eingeweiht. Das Sperrwerk und die dazugehörigen Deiche schützen die Universitäts- und Hansestadt Greifswald vor Sturmfluten aber auch ein Brackwasser Biotop nördlich der Stadt. Beim Bau wurden zahlreiche Wasserbau-Innovationen umgesetzt. Dies führte letzendlich auch dazu, dass das Sperrwerk 2016 den deutschen Ingenieurbaupreis gewonnen hat.
Was an diesem Bauwerk so besonders ist erzählt euch Philip in dieser Episode der Podcast Serie Baustelle Bauwesen Bauwerke. Stay Tuned!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann hinterlasst doch ein Kommentar, meldet euch bei uns auf der Homepage oder schreibt uns bei Instagram. Wir freuen uns! Und wenn euch das was wir machen so gut gefällt, dann unterstützt uns doch mit einem kleinen Paket auf unserem Steady. Damit könnt ihr nämlich garantieren, dass wir euch auch in Zukunft mit den wichtigen Themen der Baustelle Bauwesen beliefern. Danke!
Buch Ingenieurbaukunst - Engineering Made in Germany
Paulu & Lettner Ingenieurgesellschaft mbH
1 Stunde 8 Minuten
Podcast Baustelle Bauwesen is talking to Xavier Font about the artisan approach he is applying in his structural designs. Xavier Font is a Spain-based structural engineer leading his own company Alfa Polaris. He has won several national and international prices with his designs. The most popular structure is the amazing restoration of the Pont Trencat in Sant Celoni (Spain, Catalonia). He is also working in a collaboration of engineers in order to be more competitive. This conjunction has led to the successful participation on international bridge competitions.
Michi & Philip of Baustelle Bauwesen are talking to him and they end up speechless. The philosophy of Xavier Font is just amazing. It is not only about his artisan approach but more about the way he found his track to become such a successful engineer. His works are engineering masterpieces. And this is definitely due to his creative approach of designing and unconventional work style.
Together with him we are discussing whether structural engineering is art or whether it's not. You will hear why Xavier sees himself as a director and he compares his work with the work of moviemakers. Stay tuned, because Xavier is exactly the kind of people we need in the structural engineering world of the 21st century.
This is Michi's & Philip's first English episode, usually we drop everything we do in German. But we consider this as slightly influential, that's why we are going to drop international episode in between our regular German episodes.
If you like what we do, check out our Instagram and write us there. We are looking forward to getting your messages and feedback! But now..... Enjoy the great episode we made with Xavier Font! Have fun!
Michi & Philip of Baustelle Bauwesen are talking to him and they end up speechless. The philosophy of Xavier Font is just amazing. It is not only about his artisan approach but more about the way he found his track to become such a successful engineer. His works are engineering masterpieces. And this is definitely due to his creative approach of designing and unconventional work style.
Together with him we are discussing whether structural engineering is art or whether it's not. You will hear why Xavier sees himself as a director and he compares his work with the work of moviemakers. Stay tuned, because Xavier is exactly the kind of people we need in the structural engineering world of the 21st century.
This is Michi's & Philip's first English episode, usually we drop everything we do in German. But we consider this as slightly influential, that's why we are going to drop international episode in between our regular German episodes.
If you like what we do, check out our Instagram and write us there. We are looking forward to getting your messages and feedback! But now..... Enjoy the great episode we made with Xavier Font! Have fun!
1 Stunde 4 Minuten
Wie wir schon seit langem sagen: als BauingenieurIn hat man unglaublich viele Möglichkeiten. Der Bauingenieur Martin Mikat hat sich für eine ganz besondere Aufgabe entschieden um sein Knowhow anzuwenden und ist seit einigen Jahren engagiertes Mitglied und Vorstandsvorsitzender bei den Grünhelme e.V. Die Grünhelme sind unserer Ansicht nach eine Hammer Organisation. Sie sind derzeit in mehreren afrikanischen und asiatischen Ländern tätig und leisten dort mit Bauprojekten Friedensarbeit. Sie suchen den Dialog zwischen christlicher und muslimischer Kultur indem sie zusammen Hand in Hand bei Bauprojekten anpacken. Einfach nur Wahnsinn, denn damit schaffen sie es Vorurteile abzubauen und bringen die beiden Kulturen zusammen. Der Verein der Grünhelme wurde 2003 von Rupert Neudeck gegründet. Rupert Neudeck hat in den 1970er Jahren die weltweit bekannte Hilfsorganisation Cap Anamur gestartet um vietnamesische Flüchtlinge aus dem Südchinesischen Meer zu retten. Bei Baustelle Bauwesen sprechen wir mit Martin Mikat. Er ist Zimmermann, Holzbauer und Bauingenieur und hat es sich zur Aufgabe gemacht die Grünhelme zu unterstützen. Er ist vor wenigen Tagen aus dem Libanon zurückgekommen und erzählt uns über seine Erfahrungen dort. Darüber hinaus erzählt er uns auch warum er sich engagiert und nicht das große Geld in der Wirtschaft sucht. Die grundlegende Arbeitsweise der Grünhelme hat ihn geprägt und wird ihn sicherlich auch in Zukunft nicht loslassen. Hört euch dieses Gespräch an, denn vielleicht erkennt sich die/der ein oder andere von euch in den Worten Martins wieder. Dann liegt es jedenfalls auf der Hand ihn auf seinen weiteren Reisen mit den Grünhelmen zu unterstützen. Denn folgendes ist möglich: Wenn ihr was mit Bau zu tun habt und zusätzlich handwerklich etwas drauf habt, dann könnt ihr mitmachen! Viel Spaß bei dieser Folge! Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann schreibt uns doch bitte eine Nachricht auf unserer Homepage oder unserem Instagram. Wir freuen uns! Wir stecken sehr viel Arbeit in Baustelle Bauwesen und verzichten auf kommerzielle Werbung. Daher würden wir uns freuen, wenn ihr auf unser Steady klickt und ein Paket bucht um uns mit einem kleinen Beitrag finanziell zu unterstützen. Das ermöglicht es uns weiterhin so viel für #baubau tun zu können. Danke!
16 Minuten
Im Jahre 2011 hat die deutsche Bundesregierung beschlossen, dass Deutschland seine Stromerzeugung in Zukunft nicht mehr aus Kernenergie bezieht. Aktuell sind in Deutschland noch 6 Kernkraftwerke in Betrieb. Diese müssen aber bis spätestens 2022 endgültig vom Netz gehen. Eines der Kraftwerke, das in Philippsburg, wurde schon Ende letzten Jahres abgeschaltet.
Es ist allgemein bekannt, dass zur Gewinnung der Energie Atomkerne gespalten werden. Bei diesem Prozess wird unheimlich viel schädliche Strahlung freigesetzt. Diese "verseucht" die betroffenen Bereiche des Kraftwerks und birgt unheimliche Gefahren.
Diesen Gefahren muss sich unter anderem der/die BauingenieurIn stellen. Denn Rückbau bedeutet: Man muss das Tragwerk verstehen um die verstrahlten Bereiche unter den bestmöglichen Vorsichtsmaßnahmen abzureißen. Und gerade bei Atomkraftwerken muss äußerste Vorsicht geboten sein.
Michi hat Ende letzten und Anfang diesen Jahres als Bauleiter im Atomkraftwerk Philippsburg gearbeitet. Hier im Podcast erzählt er euch einiges über das Bauwerk, die Geschichte und sein Favorit des gesamten Komplexes. Lehnt euch zurück und macht euch mal Gedanken darüber: Auch wenn Atomkraftwerke vom Netz gehen, sollten sie nicht vergessen werden. Denn sie sind nicht nur Teil unserer Bautechnikgeschichte, sondern auch ein prägendes Element unserer Menschheitsgeschichte. Viel Spaß!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann hinterlasst doch ein Kommentar, meldet euch bei uns auf der Homepage oder schreibt uns bei Instagram. Wir freuen uns! Und wenn euch das was wir machen so gut gefällt, dann unterstützt uns doch mit einem kleinen Paket auf unserem Steady. Damit könnt ihr nämlich garantieren, dass wir euch auch in Zukunft mit den wichtigen Themen der Baustelle Bauwesen beliefern. Danke!
Es ist allgemein bekannt, dass zur Gewinnung der Energie Atomkerne gespalten werden. Bei diesem Prozess wird unheimlich viel schädliche Strahlung freigesetzt. Diese "verseucht" die betroffenen Bereiche des Kraftwerks und birgt unheimliche Gefahren.
Diesen Gefahren muss sich unter anderem der/die BauingenieurIn stellen. Denn Rückbau bedeutet: Man muss das Tragwerk verstehen um die verstrahlten Bereiche unter den bestmöglichen Vorsichtsmaßnahmen abzureißen. Und gerade bei Atomkraftwerken muss äußerste Vorsicht geboten sein.
Michi hat Ende letzten und Anfang diesen Jahres als Bauleiter im Atomkraftwerk Philippsburg gearbeitet. Hier im Podcast erzählt er euch einiges über das Bauwerk, die Geschichte und sein Favorit des gesamten Komplexes. Lehnt euch zurück und macht euch mal Gedanken darüber: Auch wenn Atomkraftwerke vom Netz gehen, sollten sie nicht vergessen werden. Denn sie sind nicht nur Teil unserer Bautechnikgeschichte, sondern auch ein prägendes Element unserer Menschheitsgeschichte. Viel Spaß!
Wenn euch diese Episode gefallen hat, dann hinterlasst doch ein Kommentar, meldet euch bei uns auf der Homepage oder schreibt uns bei Instagram. Wir freuen uns! Und wenn euch das was wir machen so gut gefällt, dann unterstützt uns doch mit einem kleinen Paket auf unserem Steady. Damit könnt ihr nämlich garantieren, dass wir euch auch in Zukunft mit den wichtigen Themen der Baustelle Bauwesen beliefern. Danke!
44 Minuten
„Ihre Ober- und Unterarme sollten einen Winkel von mindestens 90 Grad zur Arbeitsfläche bilden. Die Schultern sind dabei entspannt, die Oberarme hängen locker herab. Ihre Füße sollten den Boden - oder bei Bedarf auch eine Fußstütze - mit ihrer ganzen Fläche berühren. Ober- und Unterschenkel sollten einen Winkel von mindestens 90 Grad bilden“
Das findet man auf der Homepage der Techniker Krankenkasse zum Thema richtig sitzen am Schreibtisch. Eine Erklärung die gerade Bauingenieure aufgrund der ausführlichen geometrischen Beschreibungen verstehen sollten. Aber hält sich da wirklich jeder dran?
Baustelle Bauwesen macht sich folgendes in ihrer ersten Episode nach der Sommerpause zum Thema: Warum tut den meisten Bauingenieuren nach vielen Jahren der Arbeit der Buckel weh, obwohl sie in ihrer Arbeitszeit eigentlich nie Schubkarren, Werkzeuge, usw. über Baustellen schaffen mussten? Der Grund dafür liegt definitiv im ewigen Sitzen. Denn wann stehen wir von unserem Arbeitsplatz auf? Sehr selten... denn wir haben lange Phasen der Konzentration und Unterbrechungen davon sind nicht erwünscht.
Michi und Philip sprechen deshalb mit der Diplom Sportlehrerin und Sporttherapeutin Beate Gottschalk über dieses wahnsinnig wichtige Thema. Und ihr werdet sehen, dass es nicht nur am Sitzen liegt...
Eins ist jedenfalls klar: Nur gesunde Menschen können die Baubranche revolutionieren. Viel Spaß!
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Das findet man auf der Homepage der Techniker Krankenkasse zum Thema richtig sitzen am Schreibtisch. Eine Erklärung die gerade Bauingenieure aufgrund der ausführlichen geometrischen Beschreibungen verstehen sollten. Aber hält sich da wirklich jeder dran?
Baustelle Bauwesen macht sich folgendes in ihrer ersten Episode nach der Sommerpause zum Thema: Warum tut den meisten Bauingenieuren nach vielen Jahren der Arbeit der Buckel weh, obwohl sie in ihrer Arbeitszeit eigentlich nie Schubkarren, Werkzeuge, usw. über Baustellen schaffen mussten? Der Grund dafür liegt definitiv im ewigen Sitzen. Denn wann stehen wir von unserem Arbeitsplatz auf? Sehr selten... denn wir haben lange Phasen der Konzentration und Unterbrechungen davon sind nicht erwünscht.
Michi und Philip sprechen deshalb mit der Diplom Sportlehrerin und Sporttherapeutin Beate Gottschalk über dieses wahnsinnig wichtige Thema. Und ihr werdet sehen, dass es nicht nur am Sitzen liegt...
Eins ist jedenfalls klar: Nur gesunde Menschen können die Baubranche revolutionieren. Viel Spaß!
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