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Podcast pushen leicht gemacht - So steigen die Zahlen!

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 08. November 2022 Erstellt: Donnerstag, 02. Juni 2022

Wie kann man einen Podcast pushen? Das fragen sich unzählige Podcaster. Diese einfachen Tipps helfen beim Aufstieg in den Charts.

Bild: Pixabay
Podcast pushen leicht gemacht - So steigen die Zahlen!

Machen wir uns nichts vor, in so einem Podcast steckt unfassbar viel Arbeit. Du hast ein schönes Coverbild entworfen, einige Podcast-Episoden produziert und auch schon veröffentlicht. Jetzt fehlen nur noch die Hörer. Du möchtest deinen Podcast pushen, um die Reichweite zu steigern und mehr Menschen zu erreichen. In diesem Artikel gehen wir gemeinsam durch, was du tun kannst, damit deine Podcasts mehr Menschen erreichen.

Erfolg beginnt an der Basis

Auch wenn Podcasting eine lange DIY (Do-it-yourself)-Geschichte hat, kann etwas Professionalität nicht schaden. Das beste Argument für deinen Podcast ist gute Qualität. Achte daher auf die Grundlagen (Hier erklären wir dir Podcasting Schritt für Schritt). Achte auf gute Akustik, sauberen Schnitt, passende Gestaltungselemente und angemessene Dateigrößen.

Transparenz und Verlässlichkeit sind ebenfalls wichtige Faktoren. Erkläre deinen Hörern, was du tust, wann sie mit neuen Episoden rechnen dürfen oder welche Pläne du mit deinem Podcast verfolgst. So schaffst du Vertrauen und Bindung. Erinnere deine Hörer auch immer wieder daran, deinen Podcast zu abonnieren, damit sie keine neuen Episoden verpassen. So erhöhst du gleichzeitig die Qualität und die Reichweite deines Podcasts. Ein gutes Produkt pusht sich selbst und wird sich langfristig durchsetzen.

Podcast-Push durch Barrierefreiheit

Mein zweiter Tipp für dich lautet: Baue Barrieren ab. Das gilt sowohl für private Produktionen als auch für Business. Wieso ist das so wichtig? Versetze dich in die Lage potenzieller Hörer. Viele Menschen sind nach wie vor nicht mit dem Medium vertraut. Sie wissen nicht genau, was ein RSS-Feed ist, wo sie sie anhören können und was Podcasting überhaupt von Radio unterscheidet. Nimm sie an die Hand und mache ihnen den Zugang so leicht wie nur möglich.

Stelle sicher, dass dein Werk bei so vielen Plattformen wie möglich angemeldet ist. Potenzielle Hörer haben so die freie Entscheidung, ob sie deine Episoden auf Apple Podcasts (früher iTunes), bei podcast.de, auf Deezer oder woanders hören möchten. Falls du selbst auch noch gute Podcast-Apps suchen solltest, findest du hier eine Liste.

Merke: Je geringer die Barrieren, desto besser wird dein Podcast gefunden.
podcast.de

Podcast Pushen durch gute Beschreibungen - Sonst zeigt Spotify nichts an.Apropos Auffindbarkeit. Die ist nämlich nach wie vor ein Problem am Audio-Markt. Wenn du deinen Podcast vorantreiben möchtest, tust du also gut daran, möglichst aussagekräftige Podcast-Titel, Beschreibungen (auch Shownotes) und weitere Bezeichnungen zu wählen. Auch ID3-Tags können nicht schaden. Je besser deine Beschreibungen sind, desto eher werden die Suchfunktionen von Google oder Spotify deinen Podcast listen. Je höher die Auffindbarkeit, desto besser.

Interaktionen pushen deinen Podcast

Podcasting findet nicht im luftleeren Raum statt. Fand es nie. Die Szene ist vielfältig, aktiv und riesengroß. Es gibt unzählige Gleichgesinnte da draußen, die Lust auf neue Kontakte und Interaktion haben. Ein Push für deinen Podcast bedeutet ja letztendlich nichts anderes, als dass mehr Menschen als bislang (am besten regelmäßig) mit deinem Podcast interagieren. Lerne von anderen Podcastern und vernetze dich. Pushe deinen Podcast, indem du auf dich aufmerksam machst und etwas Marketing betreibst. Hier sind einige praktische Strategien zur direkten Umsetzung:

  • Vernetze dich mit anderen Podcastern auf Podcast-Events

  • Pflege dein Netzwerk

  • Lade Interviewpartner oder andere Gäste ein und biete auch du dich als Gast an

  • Andere Podcaster haben häufig dieselben Probleme wie du. Wieso also nicht mal einen Podcast, der dir gefallen hat, erwähnen und loben?

  • Sprich mit anderen Menschen über dein Projekt und erkläre ihnen, wo sie es finden

Welche weiteren Möglichkeiten zur Interaktion fallen dir ein? Wir freuen uns auf spannende Tipps und ergänzen die Liste gerne. Schreibe uns jederzeit auf redaktion[at]podcast.de.
Redaktion

Der letzte Punkt ist übrigens gleich doppelt spannend, denn er gilt nicht nur für Einzelpersonen. Pushe deine Show, indem du sie auch Redaktionen, Fachmedien oder einer lokalen Radiostation zuspielst. Dasselbe gilt für andere Multiplikatoren. Journalisten sind immer auf der Suche nach guten Stories und spannenden Menschen. Sie profitieren von deinem Content, du profitierst von ihrer Reichweite.

Das Internet ist dein Freund - Pushe deinen Podcast auf Online-Kanälen

Podcasts verbreiten sich online und erreichen Internet-affine Menschen. Du willst deine Reichweite steigern? Dann nutze die Chancen des Internets und betreibe etwas Online-Marketing. Hier sind einige Tipps, die dir helfen, deinen Podcast voranzutreiben.

Podcasts auf Social Media pushen

Lege Social Media Profile an. Am besten genau dort, wo auch deine potenziellen Hörer sich herumtreiben. Gute Anlaufstellen für Privat- und Hobbypodcasts sind Netzwerke wie Instagram oder TikTok. Für Coporate Podcasts ist LinkedIn eine sinnvolle Ergänzung.

Gruppen helfen deinem Projekt

Finde Gruppen, die die Leidenschaft für dein Thema teilen. Dort treiben sich die Menschen herum, für deinen Podcast besonders spannend sind. Du findest dort potenzielle Hörer, Gäste, Experten, Ideengeber, Gleichgesinnte und Mitstreiter.

Podcast pushen mit Geld

Gesponserte Beiträge sind zwar kostenpflichtig, aber können dir Sichtbarkeit verschaffen. Überlege dafür genau, wo du die Menschen erreichen kannst, die du auch erreichen willst. Wenn dir das zu viel Aufwand ist, übernimmt unsere Beratung den Podcast-Push auch gerne für dich.

E-Mail-Marketing hilft

E-Mails sind ein ziemlich unterschätztes Mittel, wenn es darum geht, den eigenen Podcast zu verbreiten. Sammle deshalb E-Mail-Adressen ein und versende zu jeder neuen Podcast-Episode einen Newsletter. Deine Fans kriegen so nicht nur regelmäßig etwas von dir zu hören, sondern auch zu lesen. Das fördert die Bindung und holt auch Menschen ab, die die neue Folge sonst womöglich verpasst hätten. Auch Podcast-Profis wie Matze Hielscher versenden jede Woche einen persönlichen Newsletter.

SEO pusht deinen Podcast

SEO hilft deinem Podcast. Es geht um gute Auffindbarkeit, du erinnerst dich. Starke Titel und informative Beschreibungen helfen deinen Fans, den Suchmaschinen und somit letztendlich auch dir. Vielleicht möchtest du auch eine Homepage oder ein Blog anlegen, somit bespielst du einen weiteren Kanal und wirst noch sichtbarer.

Die YouTube-Reichweite mitnehmen

Nutze auch YouTube als Plattform. Die Video-Plattform gilt nach wie vor als einer der wichtigsten Ausspielwege für Podcasts. Das ist ironisch, denn rein technisch gesehen sind dort nur Videos, und keine Podcasts verfügbar. Faktisch nutzen jedoch viele Podcaster die Chance, um ihre Episoden dort zu pushen und die Hörer sind dankbar für den komfortablen Zugang. Schon allein wegen seiner großen Nutzerzahlen und seiner hervorragenden Suchfunktion stellt YouTube einen großen Mehrwert dar.

Blog oder Website für deine Show

Ein Blog oder eine Website machen deinen Podcast auffindbarer. Die Links zu deinen Folgen kannst du wiederum auf anderen Kanälen teilen. Außerdem bietest du so eine Anlaufstelle für Menschen, die keine Apps, internationale Dienste oder Streaming-Plattformen nutzen möchten. Das Szenario funktioniert übrigens auch umgekehrt, denn ein guter Podcast ist auch eine tolle Ergänzung für eine bereits bestehende Webseite.

Zusammenfassung

Hier eine Kurzform der oben erwähnten Punkte:

  • Je besser dein Podcast, desto eher pusht er sich selbst.

  • Wenn du grundlegende Produktionstechniken und Kommunikation beherzigst, steigt die Qualität.

  • Werde aktiv, baue Barrieren ab, die Suchmaschinen und Hörer von deiner Sendung trennen.

  • Vernetze dich, offline und online.

  • Bewerbe deinen Podcast mündlich, digital und leite ihn an Multiplikatoren weiter.


Fehlen dir noch Aspekte oder hast du Fragen? Melde dich gerne bei uns unter redaktion[ät]podcast[punkt]de.