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  4. Das Amt für unlösbare Aufgaben: Der mutigste Reformansatz für Behörden
„Wenn du einen Bürokratieabbau-Mitarbeiter eingestellt hast, dann
hat er eine neue Bürokratie geschaffen." Passierschein A38: Wir
alle kennen das Bild aus Asterix, und Jahrzehnte später hat es
erstaunlich wenig an Aktualität verloren. Georg Kraus spricht in
dieser Folge mit Stefan Bald, der sich als Experte bei Kraus &
Partner seit vielen Jahren mit der öffentlichen Verwaltung
beschäftigt. Dieses Feld wächst gegen jeden politischen Wunsch
weiter, mit mehr Aufgaben, mehr Normen und mehr Personal.
Bürokratieabbau, Effizienzprogramme, Reset-Initiativen: Die Liste
der Reformversuche ist lang. Und das Ergebnis? Die meisten sind am
System abgeprallt, und die Verwaltungen waren danach eher größer
als kleiner. Lässt sich ein solches System überhaupt von innen
verändern? Oder bleibt am Ende nur der radikale Schnitt, wie ihn
Milei in Argentinien vorführt? Die beiden machen es sich mit der
Antwort nicht leicht. Stefan benennt das Paradox: Man kann nicht
die Frösche fragen, „wie der Sumpf trocken zu legen ist". Georg
liefert mit Parkinson eine unbequeme Erklärung. Die Strukturen
bleiben nicht aus Trägheit am Leben, sondern wegen eines
nachvollziehbaren Eigenvorteils. Wer Karriere machen will, braucht
Mitarbeiter, und „in einer Behörde findest du immer Aufgaben". Das
klingt zynisch, ist aber schlicht Systemlogik. Als Gegenentwurf
skizzieren die beiden ein „Amt für unlösbare Aufgaben", also eine
geschützte Zelle von Querdenkern mitten im System. Ohne volle
Rückendeckung von oben wird diese Zelle allerdings schnell wieder
assimiliert. Was heißt das für euch, wenn ihr Verantwortung in
einer Behörde tragt? Eine Reform braucht keinen Vorschlaghammer.
Sie braucht Mut an der Spitze und die Bereitschaft, die eigenen
Sicherheiten infrage zu stellen. Georg bringt es so auf den Punkt:
„Die Veränderung beginnt beim Chef selbst."
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„Das Amt für unlösbare Aufgaben: Der mutigste Reformansatz für Behörden“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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