Unser Update zur 15. Folge: Die letzten Tage als Housesitter in
Biel, Patricks erster Monat als voll Selbstständiger, zwei
Treffen von Gleichgesinnten und was uns ab dem 20. Oktober in
Thailand erwartet.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
1. Wer immer am gleichen Ort lebt, sieht oft nur das, was ihn
ständig umgibt: Wechselnde Orte zeigen, wie schön es auch in
anderen Regionen ist.
2. Such dir Gleichgesinnte: Unter Selbstständigen musst du deinen
Weg nicht erklären oder rechtfertigen, und aus den Gesprächen
nimmst du viele Inputs mit.
3. Selbstständig heisst nicht, immer sofort zu antworten: Gute
Arbeit mit Qualität ist mehr wert als eine Antwort innert zwei
Minuten, und mit klarer Kommunikation klappt es auch über
Zeitzonen hinweg.
Worum es in dieser Folge geht:
Eigentlich war das nächste Update erst für Folge 20 angekündigt,
jetzt sind wir schon bei Folge 15, weil bei uns so viel läuft.
Neu ist der Plan, alle vier bis fünf Folgen ein Update zu machen.
Das hat nichts mit fehlenden Gästen zu tun: Aufnahmen und
Interessenten haben wir genug. Aktuell sind wir noch in Biel und
blicken auf unser Housesitting zurück: eine ruhige Lage am
Stadtrand mit Wald, Vita-Parcours und See, fast immer über 20
Grad und eine pflegeleichte Katze namens Pitschi. Beide würden
wieder Housesitting machen, am besten mit Katzen oder kleinen
Hunden, bei exotischen Tieren eher nicht.
Für Patrick war es der erste Monat als voll Selbstständiger. Sein
Arbeitsrhythmus ist ähnlich geblieben, aber mit deutlich weniger
Meetings und mehr Arbeit ohne Unterbruch, dazu fühlt er sich
motivierter, weil er für eigene Kundschaft arbeitet. Er fragt
sich, warum er das nicht früher gemacht hat. Die Firma bleibt in
der Schweiz angemeldet, Steuern und Abgaben ebenfalls, dafür
konnten wir die Fixkosten senken und spüren weniger Druck.
Wichtig ist uns, lieber gute Arbeit mit Qualität zu liefern, als
jede Anfrage innert zwei Minuten zu beantworten, auch über
Zeitzonen hinweg.
Ein Highlight war der spontane Ausflug zum Treffen der Digital
Nomads Schweiz. Wir kamen mit zwei Rucksäcken, erzählten von
unserem Weg und wurden von Anfang an herzlich aufgenommen, ohne
uns erklären oder rechtfertigen zu müssen. Spannend waren die
Gespräche mit Leuten, die seit 20 oder 30 Jahren ihr eigenes Ding
machen, dazu gab es gemeinsames Essen, Lagerfeuer, Grillieren,
Musik und Gitarre am Strand. Beim Padel-Business-Treff war die
Stimmung dagegen kühler und strukturierter, trotz netter Leute
fühlten wir uns eher als Exoten. Trotzdem sind kleine
Netzwerk-Events rund um einen Sport ein guter Weg, um
Gleichgesinnte zu treffen.
Als Nächstes geht es am 20. Oktober nach Bangkok und weiter nach
Phuket, wo wir für einen Monat ein Apartment mit Fitness und Pool
in Strandnähe haben. Mirjam hat noch eine Woche, bis ihr letzter
Arbeitstag aus der Schweiz ansteht, danach folgen ein paar freie
Tage. Wir freuen uns auf Wärme, Meer und gutes Essen, sind aber
gespannt, wie das Arbeiten und der Podcast mit dem Internet dort
klappen. Das nächste Update kommt voraussichtlich aus Thailand.
Mehr über uns:
Mirjam und Patrick unterstützen mit Tech Ninjas Schweizer KMU bei
digitalen Lösungen und digitaler Sichtbarkeit. Sie entwickeln
Websites, individuelle Softwarelösungen und setzen KI dort ein,
wo sie im Alltag einen echten Mehrwert schafft.
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