„Ich stehe mir selbst im Weg.“
„Ich bin nicht genug.“
„Ich traue meinem eigenen Urteilsvermögen nicht mehr.“
„Ich kann mich nicht regulieren.“
„Ich möchte einfach wieder ich selbst sein.“
Das sind Sätze, die ich in therapeutischen Vorgesprächen immer
wieder höre.
Ganz unterschiedliche Menschen. Ganz unterschiedliche
Geschichten. Doch ähneln sich manche Gedanken, Ängste und Wünsche
erstaunlich oft.
Viele Menschen, die ein erstes Gespräch mit mir führen, kennen
mich bereits aus diesem Podcast. Und genau daraus ist die Idee
für diese Folge entstanden.
Ich möchte dir heute einen kleinen Einblick darin geben,
was Menschen mitbringen, wenn sie zum ersten Mal über das
sprechen, was sie belastet und was ich als Therapeutin hinter
diesen Sätzen höre.
Vielleicht erkennst du dich an der einen oder anderen Stelle
wieder.
Wir sprechen darüber, warum hinter dem Gedanken „Mit mir stimmt
etwas nicht“ häufig eine ganz andere Geschichte steckt, weshalb
wir unser eigenes Erleben irgendwann infrage stellen können und
warum Verstandenwerden manchmal bereits etwas in uns verändert.
Ich nehme dich außerdem mit in meine therapeutische Haltung: Was
bedeutet eigentlich wirklich zuhören? Was passiert beim
Paraphrasieren? Warum muss in einem Gespräch nicht sofort eine
Lösung gefunden werden? Und welche Rolle kann
Co-Regulation spielen, wenn wir lange versucht
haben, alles mit uns selbst auszumachen?
Auch verschiedene therapeutische Möglichkeiten haben ihren Platz:
Gespräch, Körperwahrnehmung, Regulation, das Erkennen von
Beziehungsmustern, innere Bilder und Hypnose. Dabei steht für
mich immer zuerst der Mensch und erst danach die Methode.
In dieser Folge geht es auch um die Sätze, die manchmal besonders
schwer auszusprechen sind. Um Scham, Wut, Angst, Zweifel und
Ambivalenz. Um die Sorge: „Was denkt mein Gegenüber über
mich, wenn ich das erzähle?“
Und um eine Erfahrung, die sehr heilsam sein kann:
Ich spreche etwas aus – und mein Gegenüber bleibt
da.
Vielleicht verändert sich dann irgendwann auch die innere Frage.
Von:
„Wie werde ich das endlich los?“
hin zu:
„Wie möchte ich eigentlich mit mir leben?“
Und vielleicht sogar:
„Wie kann ich wieder mehr ich selbst sein?“
In dieser Folge erzähle ich außerdem von meiner
Gruppentherapie ab Herbst und davon, warum es
eine besondere Erfahrung sein kann, bestimmte Dinge nicht länger
ausschließlich mit sich selbst auszumachen.
Weitere Informationen zu meiner therapeutischen Arbeit findest du
auf meiner Website:
Hypnosepraxis Düsseldorf
Und diese Folge hat bereits die Idee für eine weitere entstehen
lassen: Was ist Hypnose eigentlich – und wie funktioniert
therapeutische Hypnose? Denn auch dazu begegnen mir in
Vorgesprächen immer wieder dieselben Fragen. Dazu wird es bald
eine eigene Folge geben.
Wenn du dich heute in einem der Sätze wiedergefunden hast, musst
du daraus keinen neuen Auftrag an dich machen. Vielleicht darf
zunächst einfach die Erkenntnis da sein:
Ich bin mit solchen Gedanken und Gefühlen nicht
allein.
Wenn dir diese Folge gutgetan hat, teile sie gerne weiter – von
Herz zu Herz
Und wenn du meinen Podcast unterstützen möchtest, freue ich mich
über dein Abonnement und eine Bewertung bei Spotify oder Apple
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Psychologie verstehen heißt nicht, sich zu bewerten.
Psychologie verstehen heißt, sich selbst immer besser zu
begreifen. Denn Veränderung beginnt dort, wo Verständnis
wächst.
Von Herz zu Herz
Deine Peggy
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