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#136: BBC-Chef Ulrichs: "Unfassbares Commitment der Reeder-Familie Briese"

#136: BBC-Chef Ulrichs: "Unfassbares Commitment der Reeder-Familie Briese"

HANSA Podcast vor 4 Tagen
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Der MPP-Weltmarktführer BBC Chartering aus Leer bastelt derzeit
kräftig an der Modernisierung der Flotte. Insgesamt kamen und
kommen über 50 Schiffe für mehr als eine Milliarde Euro dazu.
Weitere Neubauten sind möglich, ebenso ein Ausbau der
Bulk-Aktivitäten, sagt CEO Ulrich Ulrichs gegenüber der HANSA.
Ulrichs spricht in der neuen Episode des HANSA PODCASTs exklusiv
über seinen Blick auf die Entwicklung und „die DNA“ der
ostfriesischen Schifffahrtsgruppe, Schiffstypen und -größen,
(weniger) Charterschiffe und die Zusammenarbeit mit Tramp-Reedern,
geopolitische Folgen für die MPP-Schifffahrt, die wachsende
Bulker-Aktivitäten aus dem Büro in Hamburg, das „Commitment“ der
Eigner-Familie Briese und Muskel-Emojis. „Wir fühlen uns stark und
die Märkte haben sich in den letzten fünf Jahren gut entwickelt“,
sagt der CEO und betont, dass Briese und BBC viel in die Zukunft
der Gruppe und in Assets – sprich vor allem Schiffe – investiert
haben. Wenn die letzten Neubauten der „Lakermax“-Serie abgeliefert
sind, werden es allein von diesem Typ 21 Schiffe sein. Insgesamt
sind in den letzten Jahren 40 Schiffe neu in die Flotte gekommen,
zwölf weitere sind im Zulauf. Ulrichs geht im Gespräch darauf ein,
wie die Altersstruktur jetzt ist und ob ein weiterer Flotten-Ausbau
oder eine Flotten-Modernisierung geplant sind. „Wir haben mit dem
Lakermax ein bestimmtes Segment bedient. Jetzt reden wir über die
künftige Struktur der Flotte“, sagt er und spricht über die Vor-
und Nachteile kleinerer oder größerer Schiffe. Weitere Aufträge
sind jedenfalls durchaus denkbar. Man denkt über den „Schiffstyp
der Zukunft“ nach, so der Manager, der in seiner Vita Stationen
unter anderem bei der Rickmers-Linie und Zeaborn stehen hat. Man
müsse bei allen Plänen derzeit aber bedenken, dass man mit
Container- und Bulk-Reedereien konkurriere, Werftslots und nicht
zuletzt Hauptmaschinen knapp seien: „Das ist mitunter schwierig und
wir wollen natürlich auf Werfen bauen, die entsprechende Qualität
liefern.“ Der Anteil der Charterschiffe ist zuletzt etwas
geschrumpft, weil einige Third-Party-Owner nicht so viel neue
Schiffe bestellt und ältere Einheiten verkauft haben. Dieser Trend
könnte sich fortsetzen, sagt der BBC-Chef und spricht über
Hintergründe der Entwicklung. Er erläutert zudem, wie er und BBC
Chartering zum Geschäft mit Schiffen der 60.000-tdw-Klasse stehen,
in das zuletzt mehrere Carrier investiert haben. Das Gespräch dreht
sich auch um mögliche Allianzen in der MPP-Schifffahrt, wie sie
immer mal wieder entstehen und wieder aufgelöst werden. BBC hält
sich diesbezüglich traditionell eher zurück. Der CEO spricht über
seine Sicht auf die Dinge und ob sich diese Sicht in den letzten
Jahren geändert hat. Hinter dem Carrier BBC Chartering steht seit
Beginn an die Leeraner Reedereifamilie Briese – mittlerweile in
zweiter Generation geführt von Wilke Briese. Ulrich Ulrichs
berichtet von großen Investitionen für über eine Milliarde Euro:
„Das ist ein unfassbares Commitment der Familie. Gerade mit meiner
beruflichen Historie weiß ich das sehr zu schätzen.“ Ein wichtiges
Thema ist für ihn der kurze Draht zum hauseigenen technischen
Management und den Bulker- und Shortsea-Aktivitäten der
Briese-Gruppe, so der BBC-Chef mit Blick auf die verschiedenen
Aktivitäten der Gruppe. In all den Überlegungen spielen der „Kern“
und die „DNA“ der Leeraner Schifffahrtsgruppe eine sehr gewichtige
Rolle. Zu diesem Kern gehörten Bulker lange Zeit zwar nicht
wirklich, oder nur am Rande. Nun aber wächst die Flotte sowie das
Geschäft mit Massengutfrachtern, das BBC von Hamburg aus steuert –
und zwar mit Charterschiffen, aber auch eigenen und neuen
Frachtern. Und zwar nicht zuletzt auf Initiative von Wilke Briese.
„Das Bulk-Geschäft entwickelt sich sehr gut und es ist ein
Geschäft, das wir definitiv weiter machen wollen“, sagt Ulrichs und
erläutert die Entwicklung der jüngeren Vergangenheit, begründet die
Lage und ruft Bulker-Akteure zu einer Kontaktaufnahme auf.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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