Kurzbeschreibung
In dieser Folge von «Du führst.» spricht David mit Marko Marffy,
Kampfkunstlehrer, Sensei und Unternehmer aus Bern. Sie sprechen
darüber, wie Markos Vater alles über Leistung definierte und was
davon in Markos eigenem Führen weiterwirkt, weshalb er lange sehr
schnell Ja gesagt hat, was passiert, wenn ein Team sich als
Gruppe von Freunden versteht – und wie es ist, nach zwanzig
Jahren die Geschäftsführung abzugeben und zuzuschauen, statt
einzugreifen.
Über Marko Marffy
Marko Marffy ist Kampfkunstlehrer und Sensei, ehemaliger
Karate-Nationalathlet und Unternehmer. Vor über 21 Jahren
gründete er in Bern an der Aare ein Kampfkunst- und
Gesundheitszentrum, das heute Maru ar Aare heisst und Training,
Therapie und Gesundheitsangebote unter einem Dach verbindet. Er
war Schweizer Meister in Kata und im Kampf und startete an
Weltmeisterschaften, arbeitete daneben als Lehrer, gründete ein
Trainingsbildungsinstitut und leitet heute Workshops für Menschen
aus der Wirtschaft. Seit kurzem ist er auch Buchautor. Die
Geschäftsleitung teilt er sich mit Linus Frei.
Darum geht's in dieser Folge
[0:39] Begrüssung und Vorstellung
[1:11] Was ein Sensei ist
[1:55] Wie es Marko heute geht – und was sich in
zwei Jahren verändert hat
[3:02] Lehrer, Athlet, Unternehmer: ein
mehrspuriger Weg
[4:27] Das eigene Dojo in der Lorraine – und wie
zwei Therapeuten dazukamen
[6:34] Vom Sensei zum Geschäftsführer
[7:34] Neunzig-Stunden-Wochen und die Grenze,
die er noch rechtzeitig bemerkte
[8:19] Corona: von 450 auf 90 Mitglieder
[9:55] «Ich sage schnell Ja» – das eigene Muster
[11:35] Die Begegnung mit Linus Frei und die
Stabübergabe
[13:58] Neugier als Antrieb – und die Angst,
Nein zu sagen
[15:25] Was heute anders ist: Beziehung,
Vertrauen, gesicherte Finanzierung
[17:30] Zuschauen statt eingreifen: Disziplin
nach der Übergabe
[18:34] Vom Maru Dojo zu Maru ar Aare
[21:10] Asthma, Talent und früher Druck: der Weg
in den Leistungssport
[23:45] Kata und Kampf: zwei unterschiedliche
Qualitäten
[26:25] «Wir waren eine Gruppe von Freunden» –
und wer das Risiko trug
[27:06] Die Steuerprüferin: «Sie sind viel, viel
zu lieb»
[31:12] Warum das Ziel des Unternehmens über
Nebenschauplätze entscheidet
[32:30] Vision und Mission statt Freundschaft
[33:36] Rollenklärung: Was sich verändert, wenn
man führt
[36:51] Markos Stärken als Führungsperson
[38:53] Wer die Affen einsammelt
[40:29] Gegen innen Räume öffnen, gegen aussen
das Gesicht sein
[41:54] Der Vater: Leistung als Massstab, Krise
und Tod
[49:11] Die Wochenendbesuche und der
Kinderpsychologe
[51:22] Was Marko seinem Sohn mitgeben möchte
[52:41] Fünf Säulen und ein Kraftort: die
nächsten Ziele
[54:49] Die letzte Frage: der nächste kleine
Schritt
Links
Maru ar Aare: https://maru.space/
Marko Marffy auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/marko-marffy/
David Rossi – Psychologe und Coach:
https://david-rossi.ch
Wichtig zu wissen
In dieser Folge erzählt Marko Marffy von der Depression und vom
Suizid seines Vaters (ab ca. 45:40). Wenn dich dieses Thema
belastet: Die Dargebotene Hand ist rund um die Uhr, kostenlos und
auf Wunsch anonym erreichbar unter Tel. 143 oder auf www.143.ch.
Über den Podcast
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mir an mail@david-rossi.ch
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