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Darf ich als chronisch kranke Person ästhetische Ziele haben?

Darf ich mir als chronisch kranke Person wünschen, Muskeln
aufzubauen, meinen Körper zu verändern oder mich einfach schöner
in meinem Körper zu fühlen?

Oder sollte ich eigentlich froh sein, dass ich überhaupt
aufstehen, arbeiten, spazieren gehen oder Sport machen kann?

In dieser Folge spreche ich über einen ziemlich komplizierten
Widerspruch: Chronisch kranke Menschen erleben gleichzeitig
enormen Leistungs- und Optimierungsdruck und
bekommen gesellschaftlich oft vermittelt, dass sie froh sein
sollten, überhaupt Unterstützung oder medizinische Versorgung zu
bekommen.

Aber warum sollte chronisch krank zu sein bedeuten, dass wir
unsere Wünsche kleiner machen müssen?

Ich erzähle auch persönlich davon, wie ich auf meinen eigenen
Körper und meine eigenen ästhetischen Ziele schaue und warum für
mich die entscheidende Frage nicht ist:

„Darf ich dieses Ziel überhaupt haben?“

Sondern:

„Wie kann ich dieses Ziel verfolgen, ohne meinen Körper
dafür zu bestrafen?“

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für machbare, nervensystemfreundliche Bewegung, ohne
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„Chronisch krank & ästhetische Ziele?“

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