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  4. #191 Wie eine unsichere Mama dich gelehrt hat, an deinem eigenen Gefühl zu zweifeln | Psychologin Jennifer Subke
Wenn du deiner eigenen Wahrnehmung nicht vertrauen kannst

Du spürst, dass etwas nicht stimmt – und trotzdem zweifelst du
sofort an dir.

Du interpretierst Blicke, Nachrichten und Stimmungen, gehst
Gespräche immer wieder durch und fragst andere nach ihrer
Meinung, weil du deiner eigenen Wahrnehmung nicht wirklich
vertrauen kannst.

Doch woher kommt diese tiefe Unsicherheit?

Wenn du als Kind immer wieder gespürt hast, dass deine Mama
traurig, angespannt oder wütend ist, während sie gleichzeitig
gesagt hat: „Es ist nichts. Alles ist
gut.“, hat dein Körper zwei unterschiedliche Wahrheiten
erlebt.

Psychologisch sprechen wir hier von
einer Inkongruenz: Das, was du wahrgenommen
hast, passte nicht zu dem, was dir deine wichtigste Bezugsperson
vermittelt hat.

Und gerade in einer Kindheit, in der sowieso viel Unsicherheit
war, Gefühle wenig Raum hatten, Stimmungen schnell kippten oder
ein Elternteil laut und cholerisch wurde, kann das eine tiefe
Orientierungslosigkeit hinterlassen.

Denn genau in der Phase, in der du deine Eltern am meisten für
Halt, Sicherheit und Orientierung gebraucht hast, war das Außen
selbst nicht sicher.

Und so können zwei tiefe Mechanismen entstehen:

Scham:

„Mit mir stimmt etwas nicht. Ich kann mir nicht vertrauen.“

Und Überaufmerksamkeit:

„Ich muss die anderen noch genauer lesen, damit ich früh genug
merke, was wirklich los ist.“

In dieser Podcastfolge sprechen wir darüber, warum du heute
vielleicht so fein andere Menschen wahrnimmst und gleichzeitig so
schwer bei dir bleiben kannst. Warum du so viel im Kopf bist,
dich rückversicherst und immer wieder mehr der Wahrheit des
anderen vertraust als deiner eigenen.

Und wir schauen darauf, warum es nicht reicht, dir einfach zu
sagen: „Vertrau dir doch mehr.“

Denn Verstehen ist ein wichtiger Teil. Doch wirkliche Veränderung
beginnt dort, wo dein Körper und dein Nervensystem die Sicherheit
nachholen dürfen, die damals gefehlt hat.

Damit aus:

„Was denkt der andere? Was fühlt der andere? Ist alles in
Ordnung?“

immer mehr werden darf:

„Was nehme ich wahr? Was fühle ich? Was brauche
ich?“

Und dein Körper Stück für Stück verkörpern darf:

Ich kann mir vertrauen. 🤍

Wenn du dich in dieser Folge wiedererkennst und merkst, dass du
diese alten Bindungsmuster nicht nur verstehen, sondern in der
Tiefe über deinen Körper verändern möchtest, kannst du dich gerne
für ein Erstgespräch mit mir eintragen.

Dann schauen wir gemeinsam, wo du gerade stehst und
ob WOLKENWEICH der richtige Raum für
dich ist.

Ich freue mich auf dich.

Alles Liebe

deine Jennifer 🤍
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„#191 Wie eine unsichere Mama dich gelehrt hat, an deinem eigenen Gefühl zu zweifeln | Psychologin Jennifer Subke“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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