Was passiert, wenn ein Sohn seinem 68-jährigen Vater einen
KI-Agenten zeigt und der daraus innerhalb weniger Monate sein
eigenes Betriebssystem für eine Mikrobrauerei entwickelt? Darüber
sprechen wir in unserer neuen Folge mit Gerhard und Stefan
Erschwendner. Gerhard war sein Berufsleben lang Beamter, erst bei
der österreichischen Zollwache, später bei der Gendarmerie und
Polizei. Nach seiner Pensionierung gründete er in der Schweiz eine
kleine Brauerei. Stefan kommt aus Werbung, Strategie und Innovation
und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit neuen Technologien.
Anfang dieses Jahres hatte Stefan eine Idee. Er wollte zeigen, dass
Agentic AI weit über die Tech Bubble hinaus relevant ist. Also
fragte er seinen Vater, ob sie versuchen sollten, seinen Braukessel
mit einem KI-Agenten zu verbinden. Gerhard hatte keine
Programmiererfahrung. Heute steuert er Teile seiner Brauerei mit
KI, automatisiert Bestellungen und Lagerhaltung, entwickelt eigene
Apps und lässt sich beim Spaziergang mit dem Hund von ChatGPT bei
Präsentationen unterstützen. Inzwischen trägt er eine Smart Glasses
Brille, die er mit seiner Apple Watch steuert und selbst für seine
Zwecke angepasst hat. Die Geschichte wurde so bekannt, dass Jensen
Huang sie auf der NVIDIA Entwicklerkonferenz präsentierte. Gerhard
war beim OpenClaw Camp in Berlin zu Gast und arbeitet längst an
seinen nächsten Projekten. Stefan hat seinem Vater den ersten
Impuls gegeben. Danach begann Gerhard selbst zu lernen,
auszuprobieren und weiterzubauen. Und plötzlich entstanden zwischen
Vater und Sohn neue Gespräche über Arbeit, Technologie und
Entwicklung. Wir sprechen darüber, warum: · Alter beim Umgang mit
KI viel weniger entscheidend ist als Neugier, · man KI erleben
muss, um ihre Möglichkeiten zu verstehen, · Unternehmen besser mit
einem konkreten Problem anfangen als mit der nächsten großen KI
Strategie. Und warum, · die eigene Vorstellungskraft gerade zu
einem entscheidenden Engpass werden könnte. Für uns ist diese Folge
auch deshalb besonders, weil sie viele Gedanken berührt, die uns
beim Schreiben unseres Buches beschäftigt haben. „Wir müssen über
Führung reden“ erscheint am 22. Oktober 2026 im GABAL Verlag. Darin
geht es um KI, New Work, generationengerechte Zusammenarbeit und
die Frage, wie Führung in einer Arbeitswelt gelingt, die sich
gerade grundlegend verändert. Das Buch könnt ihr schon jetzt
vorbestellen. Sehr gerne direkt beim Buchhändler eures Vertrauens,
beim GABAL Verlag oder überall dort, wo es Bücher gibt. Wenn euch
Zoomer meets Boomer gefällt, freuen wir uns über eure Kommentare,
Empfehlungen und natürlich über fünf Sterne auf eurer
Podcastplattform.
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