44. Tendaguru Formation – Zwischen Kolonialgeschichte und riesigen Sauropoden

44. Tendaguru Formation – Zwischen Kolonialgeschichte und riesigen Sauropoden

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Am Anfang des 20. Jahrhunderts führt eine Expedition nach
Deutsch-Ostafrika zu einer der bedeutendsten
Dinosaurier-Fundstellen der Welt: Tendaguru im heutigen Tansania.
Zwischen 1909 und 1913 werden dort rund 225 Tonnen Fossilmaterial
ausgegraben und nach Berlin verschifft. Die Funde umfassen einige
der bekanntesten Dinosaurier Afrikas – darunter Kentrosaurus,
Elaphrosaurus und Dicraeosaurus. Zum wohl berühmtesten Fund wird
jedoch Giraffatitan brancai, dessen gewaltiges Skelett bis heute
zu den Wahrzeichen des Museums für Naturkunde Berlin gehört.


Gemeinsam mit der Paläontologin Daniela Schwarz reisen wir zurück
zu dieser außergewöhnlichen Expedition und verfolgen die
Geschichte der Tendaguru-Fossilien bis in die Gegenwart. Dabei
geht es um die Dinosaurier und das Ökosystem der jurassischen
Küstenlandschaft ebenso wie um die gewaltigen logistischen
Herausforderungen der Ausgrabungen. Doch Tendaguru erzählt auch
eine Geschichte über Wissenschaft und Kolonialismus: Die
Fossilien wurden während der deutschen Kolonialherrschaft
ausgegraben und nach Berlin gebracht. Heute werden daher
zunehmend Fragen nach ihrer Herkunft, ihrem Umgang und einer
möglichen Rückgabe nach Tansania gestellt.


Mehr Informationen zum Forschungs- und Archivierungsprojekt von
Daniel findet ihr hier:
https://www.museumfuernaturkunde.berlin/forschung/projekte/forschung-und-verantwortung/


Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:
⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/palaeotalk⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠


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Bildcopyright: ilja.nieuwland CC BY 3.0
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