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Beschreibung
vor 3 Tagen
Libellen mit Flügelspannweiten von über 70 Zentimetern, riesige
Tausendfüßer und gewaltige Skorpione: Besonders Gliederfüßer
besitzen ein einzigartiges Atmungssystem. Statt einer Lunge
versorgt ein fein verzweigtes Tracheensystem ihren Körper direkt
mit Sauerstoff. Lange galt deshalb der hohe Sauerstoffgehalt der
Atmosphäre während des Karbons als einfache Erklärung für diesen
Gigantismus. Doch aktuelle Forschungen zeichnen ein deutlich
differenzierteres Bild.
Die Größe dieser Tiere lässt sich nicht allein durch mehr
Sauerstoff erklären, sondern ist das Ergebnis eines weitaus
komplexeren Zusammenspiels verschiedener Faktoren. In dieser
Folge ist diesmal Tierphysiologe Philipp Lehmann von der
Universität Greifswald zu Gast. Gemeinsam schauen wir uns die
Atmung verschiedener Tiergruppen an und gehen der Frage nach,
welche Faktoren den Gigantismus urzeitlicher Gliederfüßer
tatsächlich ermöglichten.
Hier findet ihr das Paper zum Wachstum der Rieseninsekten:
https://www.uni-greifswald.de/en/forschung/nachrichten-aus-der-forschung/details/n/atmospheric-oxygen-not-decisive-for-the-body-size-of-insects-nature-study-with-the-participation-of-the-university-of-greifswald-challenges-long-standing-assumption-271750/
Und noch mehr Paläotalk gibt es auf Instagram:
https://www.instagram.com/palaeotalk
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Bildcopyright: Science Photo Library
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