Der Sturmfest Online-Kurs ist da. Acht Wochen,
von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt.
https://werde-sturmfest.de
Ich freue mich gerade sehr. Monatelang habe ich an diesem Kurs
gesessen, und jetzt ist er wirklich da und du kannst ihn buchen.
Vielleicht kennst du das:
Wenn dein Kopf abends nicht runterkommt, obwohl der Tag
längst vorbei ist.
Wenn du Ja sagst und innerlich Nein meinst, und dich
hinterher darüber ärgerst.
Wenn du Gefühle wegdrückst, weil gerade keine Zeit dafür ist.
Wenn du zwar funktionierst, aber niemand merkt, was dich das
kostet.
Dann ist dieser Kurs für dich gebaut.
In acht Wochen lernst du, die Antreiber in deinem Kopf zu
erkennen und ihnen zu widersprechen. Gefühle durch dich
hindurchfließen zu lassen, statt sie zu verschließen. Grenzen zu
setzen, bevor der Körper sie für dich setzt. Und dich wieder
wirklich zu erholen, nicht nur auszuruhen.
Acht Module, 51 Lektionen, ein Modul pro Woche. Mit Videos,
Übungen und meiner Musik. Im Podcast erzähle ich, im Kurs
arbeiten wir.
Der Kurs ist von den gesetzlichen Krankenkassen als
Präventionskurs anerkannt. Die meisten Kassen übernehmen den
größten Teil der Gebühr, manche sogar alles. Was deine Kasse
zahlt, rechnest du dir auf der Seite in zwei Klicks aus.
Und wenn du dieses Jahr noch keinen Präventionskurs genutzt hast:
Die meisten Kassen bezuschussen zwei pro Kalenderjahr, und das
Kontingent verfällt zum Jahreswechsel. Bei den meisten zählt das
Startdatum. Die genauen Bedingungen klärst du kurz mit deiner
Kasse.
https://werde-sturmfest.de
Zur Folge: „Du hast einfach den Blues." Diesen
Satz sagte mir mal ein Mentor, und er traf es besser als jedes
Fachwort.
In dieser Folge geht es um den Widerspruch, den kaum jemand
ausspricht. Man kann Psychologie studiert haben, alle Modelle
kennen, Referate über Depressions-Fragebögen halten. Und trotzdem
selbst mittendrin sitzen.
Ich erzähle vom „Fragebogen-Tag": Vormittags halte ich das
Referat über genau den Fragebogen, nachmittags bekomme ich ihn in
meiner eigenen Therapiestunde vorgelegt. Morgens der Experte,
nachmittags der Patient. Und ich erzähle von einem dunklen Morgen
im Ashram, an dem klar wurde, dass meine Zeit dort vorbei war.
Warum ich „Blues" sage und nicht „Depression":
Einen Befund hat man, und der Blues kommt und geht. Das Wort
lässt mehr Würde. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wenn
wochenlang nichts mehr geht, ist das keine Stilfrage, dann ist
Therapie der richtige Weg, ärztliche Hilfe. Aber viele kennen das
Dazwischen. Dieses diffuse Grau, in dem man funktioniert, zur
Arbeit geht, vielleicht sogar lacht, und trotzdem stimmt etwas
nicht.
Kein Heilungs-Märchen, kein Rezept. Ich spreche über die vier
Dinge, die mir geholfen haben:
Verhaltenstherapie
Spiritualität und Meditation
Zeit
die Musik
Und darüber, dass es keinen großen Wendepunkt gab, sondern nur
schrittweise mehr Boden unter den Füßen.
Song dieser Folge:
„Hoelle". Mit 13 Minuten der längste Song, den ich je geschrieben
habe. Improvisiertes Piano-Intro, der Hauptteil über die Hölle in
mir, und ein sonderbar versöhnliches Ende. Auf allen
Streaming-Plattformen zu finden unter Nils Christian Wedtke –
Hoelle.
Mehr Sturmfest:
Website: https://werde-sturmfest.de
Instagram: https://www.instagram.com/nilschristianwedtke/
Ich bin Nils Christian Wedtke, Liedermacher, und ich habe
Psychologie studiert. Sturmfest ist Psychologie für stürmische
Zeiten.
Wenn es dir gerade wirklich schlecht geht: Die
Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und
anonym. 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
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