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Beschreibung
vor 5 Tagen
"Am Ende geht es doch darum, in einer Gesellschaft morgens wach
zu werden, in der wir keine Angst haben müssen, nur weil wir
zufällig Frauen sind, sondern dass wir in unsere Potenziale
gehen.", so der Wunsch von Düzen Tekkal. In dem Buch "Wer hat
euch erlaubt, Frauen so zu hassen? Für eine Gesellschaft, in der
alle sicher sind – ein Manifest", dass sie gemeinsam mit Kristina
Lunz geschrieben hat, fordern die beiden Aktivistinnen,
Journalistinnen, Autorinnen und Unternehmerinnen ein
konsequentes Vorgehen gegen Gewalt an Frauen.
Hunderttausende Frauen werden jeden Tag Opfer von psychischer und
physischer Gewalt. Im analogen, aber auch im digitalen Raum.
Gleichzeitig bleiben sexualisierte Gewalt, digitale Hetze und
manipulierte Deepfakes nicht selten ohne ausreichende rechtliche
Konsequenzen. Für Düzen Tekkal und Kristina Lunz ist klar: Das
ist kein individuelles, sondern ein strukturelles Problem. Sie
formulierten zehn konkrete Forderungen an die Bundesregierung,
denen sie jetzt in ihrem Manifest Nachdruck und zusätzliche
Tiefe verleihen.
Im Gespräch mit Kristina erzählen die beiden, warum der Fall
Collien Fernandes für sie zum Auslöser wurde, weshalb Gesetze
nicht per se gerecht sind, aber auch wie aus Wut eine
konstruktive Kraft entstehen kann – durch Bildung, Streitkultur,
Solidarität und den Mut, im entscheidenden Moment nicht
wegzusehen.
Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zum Podcast. Schreibt
uns dazu gerne an podcast@penguinrandomhouse.de.
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