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Beschreibung
vor 1 Woche
In dieser Folge geht es um Adoption und frühes Bindungstrauma und
die Spuren, die sie hinterlassen können. Du musst übrigens nicht
selbst adoptiert sein, um dich vielleicht in diesem Beitrag
wiederzuerkennen: Immer wenn wir als Baby oder Kind nicht ganz
sicher ankommen durften, ob durch Trennung nach der Geburt, einen
Krankenhausaufenthalt oder eben Adoption, prägt uns das.
In dieser Folge:
Warum Adoption aus traumasensibler Sicht ein einschneidendes
Ereignis ist, ganz unabhängig davon, wie liebevoll die neue
Familie ist
Typische innere Muster wie das Gefühl, sich beweisen zu
müssen oder niemals ganz dazuzugehören
Ein Gedicht aus der Perspektive des inneren, weggegebenen
Kindes
Der Zusammenhang zwischen früher Bindungserfahrung und
Nervensystem
Bindungstrauma-Vertiefung: Ende Oktober lade ich
dich zu den kostenfreien Wurzeln & Flügel
Onlinetagen ein, mit berührenden Interviews rund um
Bindungstrauma und mehr innere Sicherheit
annafienbork.de/wurzeln-und-fluegel-tage-2026
***
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Neu hier? Start hier: Trailer: „VerbundenSein
– Worum es hier geht“ Kurzimpuls: „Von inneren Drachen und
Prinzessinnen …“ Einstiegsepisode (Essay): „Wenn’s dir
irgendwie nicht gut geht: Vom Nebel zur Klarheit in 4
Schritten“
***
Worum es heute in der Tiefe geht
Adoption wird oft als reiner Glücksfall hingestellt, ein Kind
findet neue Eltern und “alles ist gut”. Was weitaus zu wenig Raum
bekommt, ist die andere Seite: Adoption ist ein einschneidendes,
frühes Ereignis, das etwas in uns prägt. In dieser Folge schaue
ich auf das, was diese frühe Erfahrung im Inneren auslösen kann,
das Gefühl, sich ständig beweisen zu müssen, niemals ganz
dazuzugehören oder sich anpassen zu müssen, um bloß nicht wieder
weggeschickt zu werden.
Ich beschreibe auch, was ich die tiefste Ebene einer
Adoptionswunde nenne: das Gefühl, im Grunde nicht gewollt und
fast wie ein Fehler zu sein. Das mag heftig klingen, aber diese
Gefühle liegen meist tief unter der Oberfläche. Der Weg zu diesen
verborgenen Gefühlen führt über kleine, achtsame Schritte, über
das Erkennen eigener Muster, aber auch über das Anerkennen der
eigenen Stärken, denn beides gehört zusammen.
Ein zentraler Gedanke der Folge: Schon während der
Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren werden wir tief
geprägt, auf eine Weise, die wir bewusst oft gar nicht erinnern
können. Und doch tragen wir diese Erfahrungen in uns. In einem
Gedicht über Adoption kannst du vielleicht erspüren, was unter
den Worten liegt.
Am Ende weite ich den Blick nochmal bewusst: Alles, was hier
beschrieben ist, kann auch Menschen betreffen, die nicht
adoptiert wurden, etwa durch eine frühe Trennung von der Mutter
im Krankenhaus. Es geht letztlich immer um dieselbe Frage: Wie
sicher haben wir uns als Baby und Kind in der Welt gefühlt?
***
Weiterführend: Wurzeln & Flügel Onlinetage
Ende Oktober lade ich dich zu meinen kostenfreien Onlinetagen
„Komm nach Hause zu dir, Bindungstrauma erkennen und mehr
innere Sicherheit finden" ein. Dort erwarten dich
berührende und tiefgehende Interviews rund um genau dieses
Thema.
annafienbork.de/wurzeln-und-fluegel-tage-2026
Ein kleiner Hinweis: Für die Kongressseite durfte ich
wunderschöne Illustrationen einer Künstlerin verwenden, ein
Besuch auf der Seite lohnt sich also auch optisch.
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Hinweis
Dieser Podcast ersetzt keine medizinische oder
psychotherapeutische Behandlung. Wenn du dich in einer akuten
Krise befindest, hol dir bitte Unterstützung vor Ort.
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