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Beschreibung
vor 1 Woche
Shownotes Lean&Lead Podcast #49 - Sommerspecial Lean im Alltag:
Standards. Warum "steht doch irgendwo" nicht reicht.
Das steht doch irgendwo. Frag doch mal Person XY. Und wenn diese
Sätze fallen, wird es oft teuer. Nicht sofort sichtbar auf
irgendeiner Rechnung, aber in Suchzeiten, in Nachfragen, in
unterschiedlichen Arbeitsweisen, in Fehlern, die wiederkommen und
in Prozessen, die nur funktionieren, weil erfahrene Menschen
jeden Tag genau diese Lücken schließen.
Dokumentiert sein heißt nicht automatisch standardisiert sein.
Ein guter Standard ist kein Papierberg, sondern eine gemeinsame
Basis: so machen wir das aktuell, so sieht der Sollzustand aus
und so reagieren wir bei Abweichungen. Im Lean nennen wir das den
aktuell besten bekannten Weg- nicht in Stein gemeißelt, sondern
testbar und veränderbar.
Mach die Menschen, die täglich arbeiten, zu Gestaltern des
Standards.
Vereinbart einen provisorischen Standard, testet ihn für ein paar
Wochen und haltet euch an ihn, bevor ihr wieder optimiert. Nur so
entsteht Stabilität und gleichzeitig eine belastbare Grundlage
für Verbesserungen.
Was bringt das praktisch?
weniger Suchen, Nachfragen und Improvisieren.
weniger Abhängigkeit von Einzelerfahrungen. Wissen wird
nutzbar statt in Köpfen zu verschwinden.
Abweichungen werden schneller sichtbar und damit handhabbar,
bevor aus kleinen Dingen große Störungen werden.
Ein nützlicher Standard beschreibt nicht nur die Tätigkeit,
sondern den Normalzustand, die Erkennungsmerkmale einer
Abweichung und die festgelegte Reaktion. Das macht Diskussionen
sachlicher: Weg vom „Wer hat Recht?“ hin zu „Was haben wir
vereinbart und warum gab es eine Abweichung?“
Prüfe Standards regelmäßig: Ist der Standard bekannt,
verständlich und praktikabel? Oder beschreibt er eine ideale
Welt, die im Alltag gar nicht funktioniert? Wenn eine Abweichung
auftaucht, frage nicht zuerst nach Schuld. Frage, was die
Abweichung über den Prozess verrät und ob wir Rahmenbedingungen
oder den Standard anpassen müssen.
Mein einfacher Praxistest für die nächsten 24 Stunden: Such dir
einen wiederkehrenden Problempunkt (z. B. Schichtübergabe oder
Materialstatus). Frag zwei Beschäftigte unabhängig voneinander,
wie sie das aktuell machen. Wenn die Antworten stark
auseinandergehen, fehlt euch eine gemeinsame Basis. Definiert
sofort einen einfachen, testbaren Standard, probiert ihn aus und
passt ihn schnell an.
Kurz gesagt: Standards sind der Startpunkt für nachhaltige
Verbesserungen - nicht Bürokratie. Fang klein an, nutze Momentum,
mach’s praktisch und messbar. Dann wird Arbeit sicherer, leichter
und stabiler. Viel Erfolg beim Ausprobieren.
Ich freu mich, wenn du mir erzählst, wo du gerade auf der
Lean-Reise stehst. Schick mir einfach eine E-Mail oder Nachricht
auf Linkedin.
Weitere passende Podcastfolgen:
Lean&Lead #37: Noch ein Meeting? Dann läuft’s sicher. Warum
Reporting nicht reicht und wie daraus Führung im Alltag wird.
https://byclaudiaschmidt.com/noch-ein-meeting-dann-laeufts-sicher-warum-reporting-nicht-reicht-und-wie-daraus-fuehrung-im-alltag-wird/
Lean&Lead #16: Raus aus dem Meetingraum. Rein ins Leben: Wie
du mit Gemba und Genchi Genbutsu Führung wieder dort hinbringst,
wo sie wirkt.
https://byclaudiaschmidt.com/raus-aus-dem-meetingraum-reins-in-leben-wie-du-mit-gemba-und-genchi-genbutsu-fuehrung-wieder-dort-hinbringst-wo-sie-wirkt/
... und noch viele mehr ;)
_____
„Lean & Lead – Wegen schlechter Führung geschlossen!“
erscheint jede Woche dienstags mit praxisnahen Impulsen. Jetzt
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geschlossen und lass mir gerne eine Bewertung da. So hilfst du,
dass noch mehr Fach- und Führungskräfte in der Industrie Lean
& Lead entdecken können.
Du hast Themenwünsche oder eine Person im Kopf, die ich unbedingt
in den Podcast einladen sollte? Dann lass es mich wissen!
Schreib mir einfach über LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/byclaudiaschmidt/
oder per E-Mail: info@byclaudiaschmidt.com
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Das steht doch irgendwo. Frag doch mal Person XY. Und wenn diese
Sätze fallen, wird es oft teuer. Nicht sofort sichtbar auf
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unterschiedlichen Arbeitsweisen, in Fehlern, die wiederkommen und
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jeden Tag genau diese Lücken schließen.
Dokumentiert sein heißt nicht automatisch standardisiert sein.
Ein guter Standard ist kein Papierberg, sondern eine gemeinsame
Basis: so machen wir das aktuell, so sieht der Sollzustand aus
und so reagieren wir bei Abweichungen. Im Lean nennen wir das den
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Verbesserungen - nicht Bürokratie. Fang klein an, nutze Momentum,
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wo sie wirkt.
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